Ergebnisse der Fed-Sitzung

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Gold  1732,30
(-0,13%)

EURUSD   1,1891
(-0,11%)

DJIA  32433,50
(-0,17%)

OIL.WTI  61,195
(-0,50%)

DAX   14642
(+0,01%)

In der vergangenen Woche endete die reguläre Sitzung der Fed. Unmittelbar nach den Ergebnissen der Sitzung nahm die Volatilität am Markt zu, was schon seit längerem nicht mehr der Fall war. Schauen wir uns die Details an.


S&P 500

S&P 500

Die Anleger interessierten sich vor allem für zwei Fragen. Ob die Inflation steigen wird. Und wenn sie es tut, was wird die Fed dagegen tun. Die Antworten lauteten wie folgt. Die Inflation wird steigen und die Fed hat nicht vor, in naher Zukunft etwas zu tun. Das heißt, es wird weiterhin Geld gedruckt werden, und die Zinsen werden für eine lange Zeit niedrig bleiben. Und eine sehr wichtige Klarstellung. Es geht um die Zinssätze, die die Fed festlegt.
Das Versprechen, das heutige Tempo der Asset-Käufe von 120 Milliarden Dollar pro Monat beizubehalten, zusammen mit einem Nullzins, so lange wie nötig. Es gab auch einen optimistischeren Ausblick für das Wirtschaftswachstum. Auch die Erwartungen für den Arbeitsmarkt werden als besser eingeschätzt.
Das Wichtigste, worauf sich die Fed konzentriert, ist die Inflation. Oder vielmehr deren Aussichten. Die Fed ist der Meinung, dass wir nur einen kurzfristigen Anstieg erleben, der sich in den Jahren 2022 und 2023 nicht fortsetzen wird.


Haben die Märkte geglaubt, was ihnen gesagt wurde?

Die emotionale Reaktion am Mittwochabend war überzeugend. Aktienmärkte, Öl und Gold stiegen. Und der Dollar-Index fiel. Doch schon am Donnerstag begann die Korrektur. Die Anleger kamen, nachdem sie das Gehörte überdacht hatten, zu dem Schluss, dass die Fed nicht überzeugend genug war.
Der beste Beweis dafür ist der anhaltende Anstieg der Renditen amerikanischer Staatsanleihen. Für 10-jährige Anleihen können Anleger derzeit eine Rendite von 1,75 % erwarten. Vergleichen Sie das mit dem erklärten Nullzins der Fed.
Kürzlich haben wir einen detaillierten Blick auf die Beziehung zwischen dem Aktienmarkt und den Anleihemärkten geworfen. Und wir haben erklärt, dass es keine Blase bei Aktien gibt, weil die Anleiherenditen im historischen Vergleich extrem niedrig sind. Wir haben auch gezeigt, warum steigende Anleiherenditen extrem gefährlich für den Aktienmarkt sind. Noch ist nichts Schlimmes passiert. Aber die gesetzten Trends gefallen den Großinvestoren und dem „Smart Money“ immer weniger.

02.30 Zinsentscheidung der People’s Bank of China
15.00 US-Sekundärmarktverkäufe für Februar


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