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Morning Stock News

Was sollte der Markt ohne Zentralbankgeld tun?

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Gold   1799,68
(-0,19%)

EURUSD   1,1272
( -0,10%)

DJIA  25408,50
(-0,62%)

OIL.WTI  39,02
(-1,32%)

DAX   12568,50
(+0,01%)

Am Donnerstag nahm die Risikobereitschaft aufgrund der wachsenden Zahl von Coronavirus-Fällen in der Welt und insbesondere in den Vereinigten Staaten deutlich ab. Selbst gute wöchentliche Daten über die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe halfen nicht weiter.


S&P500

S&P500


Indizes

Weder in den USA noch in Europa planen die Regierungen nächste Woche, Unternehmen finanziell zu unterstützen. Bis zum 20. Juli ist der US-Senat im Urlaub, und in Europa findet das nächste EU-Treffen vom 17. bis 18. Juli in Brüssel statt. Daher wird die Weltwirtschaft nächste Woche das Kapital nutzen, über das sie im Moment verfügt. Werden die Unternehmen in der Lage sein, durchzuhalten? Wahrscheinlich wird sich der Mangel an Anreizen negativ auf die getroffenen Entscheidungen auswirken, und die Anleger werden aus den Risikoanlagen in den Dollar oder in Edelmetalle abwandern.
Am Donnerstag schloss der DAX bei 12489 und verlor 0,04%. Der amerikanische Markt hatte mehr Angst. Der S&P500-Index fiel um 0,88% auf 3140.


Pfund Sterling

Das britische Pfund ist die ganze Woche über gewachsen. Aber es gibt einige beunruhigende Nachrichten auf dem Markt. Boris Johnson sagte, dass Großbritannien nicht über ein Brexit-Abkommen mit der Europäischen Union verhandeln werde. Letztendlich könnten die Verhandlungen abgebrochen werden, wenn Frankreich und Deutschland keine Zugeständnisse machen. Wegen des Konflikts wird sich das Pfund verlangsamen. Am Donnerstag näherte sich das Paar GBP/USD der Tageszeitung SMA200 bei 1,12680 und begann, sich bis auf die Zone 1,26 zu korrigieren. Weitere Bewegungen werden vollständig vom Fortschritt der Verhandlungen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union abhängen.


Öl

Auf dem Ölmarkt herrscht nach wie vor Ungewissheit. Es ist immer noch nicht klar, wann sich die Nachfrage erholen wird. Die Wirtschaft scheint sich zu erholen, aber Probleme mit steigenden COVID-19-Infektionsraten können sehr schnell zu Anpassungen dieser Pläne führen. Am Donnerstag fiel der Ölpreis für WTI-Öl unter 40 Dollar pro Barrel, nachdem ein deutlicher Anstieg der Reserven an schwarzem Gold in den Vereinigten Staaten veröffentlicht wurde. Ein weiterer Anstieg ist ungewiss.


Was erwartet uns heute?

8.45 Uhr Industrieproduktion in Frankreich im Mai
14.30 Uhr Erzeugerpreisindex in den USA seit Anfang des Jahres
19.00 Uhr Zahl der aktiven Bohranlagen in den USA


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

World trading

Immer wieder lockt die China-Blase

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09.07.2020 –Special Report. Die Geschichte wiederholt sich: Die Regierung in China begeht offenbar den gleichen Fehler wie im Jahr 2015. Vor fünf Jahren hatte das Regime ziemlich am Top und kurz vor dem Platzen der Blase seine Bürger aufgefordert, in Aktien zu investieren. Nun hören wir die gleichen Töne – und die China-Aktien haussieren. Tatsächlich steckt Peking wegen des Yuan in einem Dilemma. Wir beleuchten die Hintergründe.

Alles schon mal dagewesen

Im Jahr 2015 hatten die staatlichen Medien die hohen Aktienkurse gelobt – sie seien eine „Reform-Dividende“, welche in Folge der neuen Wirtschaftspolitik von Präsidend Xi Jinping ausgezahlt werde. Und Premier Li Keqiang ermutigte Unternehmen, verstärkt Kredite aufzunehmen, die mit Aktien als Sicherheiten unterlegt sind, erinnert sich „The National Review“.

Staatspresse befeuert die Hausse

Diesmal lobte das staatliche „China Securities Journal“ den Bullenmarkt, wie das Finanzblog „ZeroHedge“ bemerkte. In einem Kommentar auf der Titelseite den hieß es, die Hausse nach der Pandemie sei wichtiger für die Wirtschaft denn je. Und die „Shanghai Securities News“ posteten laut „National Review“ auf WeChat eine dümmliche Schlagzeile: “Hahahahaha! The signs of a bull market are becoming more and more obvious.” Tatsächlich hat der Shanghai Composite am Montag mit plus 6 Prozent den stärksten Tagesgewinn seit 2015 vorgelegt.

CHART CSI 300
Und auch der CSI-300 zeigt gerade einen beeindruckenden Lauf. Der Index hat alleine in diesem Monat schon rund 15 Prozent zugelegt und damit die seit März laufende Erholungsrally verlängert. Zwar ist es nichts Ungewöhnliches, dass sich die Kurse in China extrem volatil verhalten. Doch sollten die Anleger sich das Beispiel 2015 vor Augen halten, als sich in wenigen Tagen rund 1,3 Billionen Euro in Luft auflösten.

Run auf China-Aktien

So warnte die „National Review“, dass die Handelsvolumina an der Börse auf das höchste Level seit 2015 geklettert seien – und vor allem Retail-Investoren seien eingestiegen. Dies reflektiere auch die limitierten Möglichkeiten für chinesische Sparer. So sei einer der Gründe für den aktuellen Bull-Run eine neue Guideline der China Banking and Insurance Regulatory Commission aus dem Januar gewesen – sie forderte eine Umleitung der Ersparnisse in langfristige Fonds und den Kapitalmarkt. Entsprechend dürften viele Geschäftsbanken die Haushalte mit dem Abflauen der Corona-Krise beraten haben.

Spread zu Hongkong

Weiter habe sich der Spread zwischen den im Mainland gelisteten A-shares und den in Hongkong notierten H-Aktien – die sogenannte A/H-Prämie— im vergangenen Monat um satte 30 Prozent erhöht. Die Tatsache, dass die Chinesen in der Volksrepublik bereit seien, mehr Geld für die gleiche Aktie auszugeben als ihre Trader-Kollegen in der ehemaligen britischen Kronkolonie, sei ein Warnsignal – nicht die ökonomischen Fundamentaldaten, sondern die lockere Geldpolitik und die optimistische Stimmung verführten zum Kauf.

Aktienkauf auf Margin boomt

Doch aktuell übertreiben es die Chinesen offenbar – sie gehen voll ins Risiko: Laut Bloomberg haben die bei Brokern aufgenommenen Margin-Kredite inzwischen 1,16 Billionen Yuan oder 164 Milliarden Dollar erreicht – das höchste Niveau seit 2015. Übrigens wurde der Crash vor fünf Jahren auch von einer verschärften Regulierung in Sachen Verschuldung zum Aktienkauf ausgelöst. Achten Sie also in den News auf Anzeichen für Restriktionen in der Margin-Leihe von Brokern – das könnte auch heute wieder die Blase platzen lassen.
Zudem warnte Analyst Masanari Takada von der japanischen Bank Nomura, dass zwar die Masse möglicherweise richtig liege mit der Annahme, dass sich die Fundamentaldaten erholen – so zogen die Unternehmensgewinne im Mai um 6 Prozent an. Allerdings könne schon ein kleiner Bruch des Trends die Leverage umkehren und einen Abverkauf auslösen.

Möglicher Zinsdämpfer

Ein weiteres Problem für die Börse könnte der zuletzt starke Yuan werden, der zuletzt bei 6,98 zum Greenback notierte und natürlich auch eine Folge der Hausse ist. Doch leider drosselt er die chinesischen Exporte. Daher muss die PBOC wohl früher oder später den Yuan abwerten oder die Zinsen erhöhen – was einen Dämpfer für den Aktienmarkt nach sich ziehen würde. 2015 hatte die Zentralbank übrigens einen solchen Ausverkauf ausgelöst, als das Yuan-Fixing zum Dollar um 1,8 Prozent gesenkt wurde.
Somit sollten Sie auch die Geldpolitik im Auge behalten: Denn die jüngste Anhebung der kurzfristigen Zinsen deutet darauf hin, dass die People’s Bank of China (PBOC) nicht für immer und ewig den Bullenmarkt unterstützen wird. So kletterte der dreimonatige Shibor im Juni auf 2,13 Prozent nach 1,45 Prozent im Mai.

Peking will sich vom Dollar abkoppeln

Womit wir beim Yuan wären – und damit dem wohl eigentlichen Grund für die Börsen-Hausse. Jüngst hat die staatliche „South China Morning Post“ einen Artikel veröffentlicht, der einen interessanten Zusammenhang zwischen der Währung und der China-Börse ins Spiel bringt. Unter dem Titel “Time for China to decouple the yuan from US Dollar, former diplomat urges”, erhielt Zhou Li das Wort, ein früherer stellvertretender Direktor in der Kommunistischen Partei. Seine Warnung: Der Dollar sei eine Waffe am Hals von China. Das Land müsse sich entkoppeln und den Yuan internationalisieren. Die Volksrepublik müsse die Illusion der Freundschaft aufgeben und sich auf einen offenen Konflikt mit den USA einstellen. Dazu sollten internationale Zahlungen in Yuan möglich sein, und der Renminbi verstärkt in der industriellen Lieferkette eingesetzt werden.

Abflüsse aus China-Fonds

Wir meinen: Natürlich würde ein vom Dollar abgekoppelter Yuan kollabieren, wenn Geld aus dem Land fließt. Und genau hier liegt die Crux: Wie Goldman Sachs jüngst berichtete, gab es elf Wochen hintereinander Netto-Abflüsse aus chinesischen Aktienfonds in den Rest der Welt. Vor diesem Hintergrund MUSS Peking für steigende Kurse sorgen. Broker weltweit sollen Dollar in Yuan tauschen und China-Aktien kaufen.
Unser Fazit aus dieser Gemengelage: Das Regime will offenbar eine Hausse, um den Yuan zu stärken. Doch gleichzeitig schwächt dies den Außenhandel. Wortmeldungen aus der der Politik sollten Anleger hellhörig werden lassen. Zwar lösen sie häufig eine Stampede aus und die Kurse rauschen weiter nach oben. Doch das dicke Ende könnte noch kommen, weil die Profis den Amateuren ihre teuren Aktien verkaufen. Und weil die Politik auf einmal ihre Meinung ändert, etwa weil die Prioritäten wechseln oder neue Leute im inneren Zirkel der Macht das Sagen haben. Kurz: Politische Börsen haben kurze Beine. Die Bernstein-Bank behält die Angelegenheit für Sie im Auge und wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Warum kaufen Investoren Bitcoin hoch?

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Gold   1812,315
(+0,20%)

EURUSD   1,1339
( +0,07%)

DJIA  25953,50
(-0,06%)

OIL.WTI  40,715
(-0,35%)

DAX   12668,50
(+0,59%)

Die Situation auf dem Kryptomarkt ähnelt einem frühen Tauwetter, wenn alle aufwachen und handeln. Wird der Kryptomarkt seine Position stärken können oder ist das nur eine Illusion?

Gold

GBPUSD

Am Mittwoch erreichte Gold erneut Mehrjahreshöchststände von bis zu $1817. Jetzt werden die Bullen sehr hart daran arbeiten müssen, das historische Hoch von 1921 Dollar pro Unze für 2011 zu erreichen.
Was können Sie über den aktuellen Goldmarkt sagen. Das Edelmetall erhielt sehr gute Unterstützung durch niedrige Zinssätze sowie umfangreiche Zuführungen frischer Liquidität durch die großen Zentralbanken.
In der aktuellen Situation ist das Gold bereit, sich weiter in die erste Kaufspanne von 1820 $ – 1825 $ zu bewegen, aber es ist wahrscheinlich, dass dies mit einigen Rückzügen nach unten geschehen wird.

Bitcoin

Obwohl Bitcoin nicht sehr volatil ist, können Sie sehen, wie die gesamte Blockchain-Industrie und das mit ihr verbundene Ökosystem lebendig werden. Dies gibt Anlass zu der Annahme, dass in naher Zukunft die Nachfrage nach der ersten Kryptowährung steigen und der Preis auf bis zu 10.000 $ pro 1BTC steigen wird.
Der starke Preisanstieg erklärt, dass große Investoren mit beeindruckenden Geldbeträgen auf den Markt kommen. Der Optimismus über das Wachstum der Weltwirtschaft verstärkt auch den Wunsch, eine der risikoreichsten Anlagen zu kaufen – Bitcoin. Am Mittwoch schaffte Bitcoin einen Durchbruch und stieg im Preis um fast 2% auf 9480 $.

Indizes

Man hatte den Eindruck, dass die meisten Anleger an den Aktienmärkten einen Tag lang zu leben begannen, von Nachricht zu Nachricht. Wie lange kann der Markt in diesem Zustand durchhalten? Es ist schwierig, diese Frage zu beantworten. Am Mittwoch sagte der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, Larry Kudlow, dass die Regierung keine Pläne habe, Unternehmen wieder zu schließen, um das Coronavirus zu bekämpfen. Ermutigte Investoren reagierten schnell auf diese Ankündigung mit einem Anstieg der wichtigsten Indizes. Der endlose Anstieg des Goldpreises gibt jedoch Anlass, über den tatsächlichen Zustand der Weltwirtschaft nachzudenken. Am Mittwoch wurde der S&P 500-Index auf dem Eröffnungsstand von 3150 gehandelt.
Der DAX-Index fiel am Mittwoch um 0,97%, hauptsächlich aufgrund von Verlusten in der Bau- und Nahrungsmittelindustrie. Wichtige makroökonomische Statistiken wurden während der Handelssitzung nicht veröffentlicht, so dass sich die Anleger auf Nachrichten und Statistiken zur COVID-19-Infektion verließen.

Euro

Das Währungspaar EUR/USD versucht aus der engen Handelsspanne herauszukommen und nähert sich mit jedem Handelstag dem Wert von 1,1350. Aufgrund der Schwäche des US-Dollars ist das nächste wahrscheinliche Ziel der Bereich 1,1420.


Was erwartet uns heute?

03.30 Verbraucherpreisindex in China seit Anfang des Jahres
08.00 Handelsbilanz in Deutschland für Mai
14.30 Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den Vereinigten Staaten


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Morning Stock News

Wird Öl auf 50 Dollar pro Barrel steigen?

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Gold   1693,50
(-5,66%)

EURUSD   1,0799
( -4,21%)

DJIA  24115
(-6,41%)

OIL.WTI  25,095
(-37,98%)

DAX   10609
(-15,36%)

Die weltweiten Aktienmärkte zeigen am Dienstag eine gemischte Dynamik. Das Coronavirus ist nicht auf dem Rückzug und es gibt immer mehr Befürchtungen über die zweite Welle der Epidemie. Werden die Märkte darauf reagieren?


GBP/USD

GBPUSD

Der Schwerpunkt liegt auf einem weiteren Konjunkturpaket der US-Regierung. Es wird erwartet, dass es Geld an diejenigen verteilen wird, die derzeit ein geringes Einkommen haben. Das technische Bild des S&P500 bleibt positiv. Der Index liegt über der 200-Tagelinie, der bei 3017 liegt, aber am Dienstag wird er um 0,6% unter dem Eröffnungskurs gehandelt.
Der DAX-Index zeigte am Dienstag eine negative Dynamik und schloss 0,9% unter dem Eröffnungskurs. Die Daten zum Wachstum der Industrieproduktion in Deutschland fielen schwächer aus als erwartet. Andererseits zeigen die Daten, dass die europäische Industrie erfolgreich mit der Eindämmung nach der Coronavirus-Pandemie kämpft und die Schäden fast überwunden hat.


Pfund Sterling

Am Dienstag erreicht das Pfund einen weiteren Höchststand in den letzten Wochen und bewegt sich stetig auf 1,26 zu. Ein Durchbrechen dieses Niveaus wird den Bären fast keine Chance lassen, in den Markt einzutreten.


Gold

Und schließlich ein Angriff auf den Goldpreis bei $1800 pro Unze. Wie wir erwartet hatten, stürmte der Preis mit einem kräftigen Impuls in buchstäblich 2 Stunden davon. Für die Käufer von Gold ist es jetzt sehr wichtig, sich über dem Niveau von 1800 $ zu konsolidieren, aber es könnte eine leichte Korrektur von diesem Niveau nach unten geben.


Öl

WTI-Öl wächst am Dienstag nach Informationen des US-Energieministeriums über den Rückgang der amerikanischen Ölproduktion um 600.000 Barrel pro Tag. Nach solchen Äußerungen überschritt der Preis für WTI die Marke von 40 $/bbl und stieg weiter an.
Von nun an wartet das Öl auf die Widerstandsmarke von 41,50 Dollar. Der Schwerpunkt wird auf den heutigen Daten zu den US-Rohölreserven liegen, die zuletzt einen deutlichen Rückgang verzeichneten.
Die weltweite Produktion steigt, was den Bedarf an der wichtigsten Energiequelle mit sich bringt. Daher ist es wahrscheinlich, dass die derzeitige Dynamik unterbrochen wird und sich das Öl auf das Niveau von 50 Dollar pro Barrel zu bewegen beginnt, wo es Ende Februar lag.


Was erwartet uns heute?

01.50 Uhr Zahlungsbilanz ohne saisonale Schwankungen in Japan für Mai
11.00 Uhr Veröffentlichung der EU-Wirtschaftswachstumsprognose
16.30 Uhr US-Rohölreserven


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Technology trading

Ein Kaufrausch wie unter Drogen

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07.07.2020 –Special Report. Überschwang an der Wall Street: Die US-Hightech-Börse hat neue Rekorde erzielt. Der Nasdaq Composite zog an auf 10.433 Zähler und der Nasdaq 100 kletterte auf 10.606 Stellen. Und einige Big-Tech-Aktien haben zu einem unglaublichen Höhenflug angesetzt. Dabei droht in den USA eine zweite Corona-Welle und die Wirtschaft liegt am Boden. Aber egal: Die staatliche Stütze und die Fed halten die Kurse oben. Bei erfahrenen Tradern dürften die Alarmsirenen schrillen: Das sieht doch sehr nach einer künstlichen Liquiditätsblase aus. Oder steckt doch eine fundamentale Erholung dahinter?

Krisengewinner Big Tech

Das sind doch sehr interessante Zahlen, die uns aktuell von der Hightech-Börse erreichen: Amazon hat erstmals überhaupt die Marke von 3.000 Dollar geknackt. Alphabet ist wieder zurück auf einer Marktkapitalisierung von einer Billion Dollar. Bei beiden Firmen haben wir es mit Krisengewinnern aus der Corona-Pandemie zu tun, da aktuell viel über das Internet gekauft und gesucht wird.

Kursrakete Tesla

Und noch eine Aktie fällt ins Auge: Tesla ist auf die Marke von 1.400 Dollar gerauscht. Der E-Autobauer hat nun eine Marktkapitalisierung von 254 Milliarden Dollar erreicht. Das lassen wir uns mal auf der Zunge zergehen: Das ist ein Unternehmen, das nicht in den S&P 500 aufgenommen wird, da es nicht die Forderung der Börse nach einem positiven Netto-Einkommen erfüllt. Aktuell wäre Tesla die 15. größte Aktie im Sammelindex. Und der Konzern ist wertvoller als die Bank of America (202 Milliarden Dollar), Walt Disney (203), PayPal (208), Netflix (210), AT&T (214), Verizon (226) oder Intel (250). Bei Tesla trägt zum einen die Hoffnung auf die Durchsetzung des E-Autos. Doch da ist vor allem die Federal Reserve, die mit ihren Billionen den Markt stützt.

„Breaking Bad“ an der Wall Street

Die Hightech-Börse gleicht nach Meinung eines Brokers aktuell einem „Liquidity Meth Lab“. Investor Sven Henrich von NorthmanTrader warnte, zurzeit seien die Märkte nichts anderes als ein künstlicher Gigant, erschaffen durch die Geldspritzen der Federal Reserve. Wir ergänzen: Wenn wir bei der Labor-Analogie bleiben, dann haben wir es wie in der Kultserie „Breaking Bad“ also mit einem Methamphetamin-Labor zu tun, das Unmengen an Geld erwirtschaftet. Aber außer Drogen kein wirklich wichtiges Konsumgut produziert.

Trader warnt vor der Blase

Die Tech-Aktien sähen zunehmend gefährlich aus, das alles sei eine Blase, warnte Henrich auf CNBC. So sei das Kurs-Gewinn-Verhältnis von Apple innerhalb eines Jahres von 16 auf über 24 gestiegen. Die PEG-Ration von Amazon (Price Earnings Growth) habe von 1,32 auf über 3,0 zugelegt. Zugleich sei der Bankenindex in diesem Jahr schon um rund ein Drittel gesunken, erläuterte der Investor.
Doch die Analyse sei an der Wall Street obsolet geworden, fundamentale Zahlen irrelevant. Die Lage der Dinge sei die: Arbeitslose und Arme seien abhängig von der staatlichen Stütze, die Mittelschicht müsse in ständiger Angst vor dem Jobverlust leben und nur die Top 1 Prozent der Milliardäre, die in Aktien stecken, würden von der Fed gesponsert. Und dies alles vor dem Hintergrund des schlimmsten wirtschaftlichen Absturzes in Dekaden.

Geld vom Staat

Tatsächlich haben mehr als 661.000 Firmen Geld aus dem Paycheck Protection Program (PPP) erhalten, wie die gerade veröffentlichten Zahlen belegen, darunter vor allem Restaurants. Diese Kredite müssen nicht an die Small Business Administration zurückgezahlt werden, wenn sie für Gehälter und Miete eingesetzt werden. Die wirtschaftliche Lage ist also in der Tat desaströs. Viel Geld floss übrigens direkt an die Wall Street. So erhielten laut dem famosen Blog „ZeroHedge“ insgesamt 1.436 Investment Advisors Gelder aus dem Paycheck Protection Program. Auch mit dieser Stütze lässt sich trefflich spekulieren und die Blase aufpumpen.

„Rocket Ship“ Economy

Wie auch immer: Es gibt auch Stimmen, die fundamental bester Dinge sind. Beispielsweise Jeff Saut, Chief Investment Officer von Capital Wealth Planning. Der ist übrigens auch ein regelmäßiger Gast beim Fernsehsender CNBC und hob gerade sein Jahresendziel für den S&P 500 um lockere 400 Zähler auf 4.000 Punkte an. Und dies, selbst falls die Fed ihre Stütze aufgeben sollte.

US500Daily-3

Saut glaubt an den Kaufrausch der Konsumenten in der Realwelt. So dürften die Zahlen für das zweite und dritte Quartal positiv überraschen. Als Beispiel nannte er ausgerechnet die gebeutelte Gastronomie: So seien die Restaurants in New York City oder in St. Petersburg in Florida wieder voll. „The economy is doing a lot better than most of the economists think,“ Saut said. Und dann verwies der Investment Veteran auf 5 Billionen Dollar, die in Geldmarktfonds parkten. „We may stall here for a while…but I think you’re gonna get a rocket ship coming in the fall this year,“ urteilte Saut.

Blase oder Boten des Aufschwungs

Unser Fazit fällt gemischt aus: Einerseits dürften erfahrene Trader und Investoren aktuell ein Dejà Vu durchlaufen – angesichts der stellaren Bewertungen einiger Tech-Aktien sieht alles doch sehr nach der Dotcom-Blase aus den 2000ern aus. Dann könnte die Börse analog zur Entwicklung in „Breaking Bad“ auf ein böses Ende zulaufen – so starb der biedere Chemielehrer Walter White, der nach seiner Krebsdiagnose zum eiskalten Drogenproduzenten mutierte, in einem Blutbad.
Andererseits könnten die Stütze der Fed und die staatlichen Hilfsprogramme tatsächlich das Schlimmste abgewendet haben. Und dass die Leute keine Lust mehr haben auf die Quarantäne, erleben wir auch hierzulande. Vielleicht steht der große Kaufrausch erst noch bevor und die Menschen holen das verpasste Leben nach. Vor allem, falls wirksame Medikamente das Ende der Rezession einläuten. In diesem Falle wären die Tech-Aktien die frühen Vorboten des kommenden breiten Aufschwungs. Die Bernstein-Bank behält die Angelegenheit für Sie im Blick – und wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


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Morning Stock News

Wann beginnt die neue Markterholung?

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Gold   1693,50
(-5,09%)

EURUSD   1,0799
( -4,51%)

DJIA  24115
(-7,87%)

OIL.WTI  25,095
(-38,14%)

DAX   10609
(-16,78%)

Die Märkte am Montag sind stabil. Die Anleger sind von der wirtschaftlichen Erholung in Europa und China so ermutigt, dass selbst Nachrichten über neue Coronovirus-Ausbrüche völlig ignoriert wurden.


Gold

Gold

Wie erwartet, gewinnen die Aktienmärkte aufgrund der guten Statistiken aktiv an Dynamik. Donald Trump sagte, er sei bereit, die Wirtschaft seines Landes mit zusätzlichen finanziellen Anreizen weiter zu unterstützen.
In naher Zukunft werden optimistische Investoren versuchen, eine neue Rallye an den Märkten einzuleiten. Fast alles ist dafür bereit, sowohl aus fundamentaler als auch aus technischer Sicht. Aber es ist schwer zu sagen, wie stark sie sein wird.
Der S&P500-Index legt um mehr als 1,3% zu und versucht, das Niveau von 3180 zu erreichen. Der DAX-Index stieg zum Handelsschluss um mehr als 1,6% auf 12733.


Euro

Am Montag zeigte das Währungspaar EUR/USD eine hervorragende Dynamik und erreichte den Wert von 1,1345 – den höchsten Wert seit dem 24. Juni.
Die Haupttriebkraft ist die Abschwächung des US-Dollars sowie das aktive Wachstum an den chinesischen Aktienmärkten. Die Weltwirtschaft erholt sich in einem guten Tempo, was kein gutes Zeichen für den Dollar ist.
Es ist wahrscheinlich, dass die Bullen von nun an versuchen werden, sich über 1,1300 zu konsolidieren, um den Weg zum nächsten Widerstand bei 1,1325 fortzusetzen. Und noch höher, wir warten auf das Maximum am 23. Juni bei 1,1349 sowie das Maximum vom 16. Juni bei 1,1350, während wir ganz oben auf das psychologische Niveau von 1,14 warten.


Gold

Am Montag freuten sich die Bullen in Gold über ihren Sieg. Nachdem der Preis am Vormittag auf $1770 gefallen war, drehte er um und erfuhr einen starken Widerstand von $1780.
Ein Zusammenbruch bei $1780 wird die Aufwärtsstimmung verstärken und den Weg zu $1800 eröffnen. Unter Berücksichtigung der Schwäche des US-Dollars könnte diese Bewegung in naher Zukunft eintreten.


Was erwartet uns heute?

06.30 Entscheidung über den Zinssatz der Reserve Bank of Australia
08.00 Volumen der Industrieproduktion in Deutschland für Mai
16.00 Zahl der Stellenangebote in den USA im Mai
16.00 Kanadischer Geschäftsaktivitätsindex für Juni


Wichtige Hinweise:

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Morning Stock News

DAX bereit für neues Wachstum

By | Nachrichten | No Comments

Gold   1693,50
(-4,49%)

EURUSD   1,0799
( -3,97%)

DJIA  24115
(-5,87%)

OIL.WTI  25,095
(-37,62%)

DAX   10609
(-15,69%)

In den letzten Tagen haben wir gesehen, wie die Aufmerksamkeit der Anleger für Risikoanlagen zugenommen hat. Für diese Stimmung gibt es mehrere Gründe – die Verbesserung der allgemeinen makroökonomischen Statistiken und die Abschwächung der Quarantäne in den meisten Regionen.


DAX

DAX

Ein ausgezeichneter US-Beschäftigungsbericht sowie ein maximales Aktivitätswachstum im chinesischen Dienstleistungssektor geben einen Grund für eine weitere Rallye.
Man beachte den DAX-Index. Aus fundamentaler Sicht hat die Konjunktur in Deutschland und in der gesamten Eurozone die Erwartungen übertroffen.
Aus technischer Sicht liegt der Index über dem Tages-SMA200. Es gab auch einen Durchbruch von 12390, der während mehrerer aufeinanderfolgenden Wochen die Hauptwiderstandsmarke darstellte.
In Anbetracht all dieser Faktoren können wir davon ausgehen, dass sich der Aufwärtstrend fortsetzt, aber wir sollten mögliche Korrekturen zu den Unterstützungsniveaus in Betracht ziehen.


Pound Sterling

Während sich die Märkte in einer Spanne bewegen, hat nur das GBP eine Chance, irgendwie einen Trend zu zeigen. Wenn die Verhandlungen über Brexit in der nächsten Woche zu einem Ergebnis führen, werden wir wahrscheinlich einen positiven Trend sehen. Das Pfund hat die Chance, auf das Niveau von SMA200 – 1,2670 zu steigen. Angesichts der Schwäche des US-Dollars aufgrund des Abgangs von Anlegern in risikoreiche Anlagen hat das Pfund alle Wachstumschancen.


Gold

Das Wochenende in den USA hat die Chancen für Gold, die vergangenen Höchststände zu übertreffen, verringert. Es wird fast nur noch flat gehandelt, es sieht jedoch so aus, als ob die derzeitige Wachstumsdynamik nachzulassen beginnt.
Der RSI-Indikator auf dem 4-Stunden-Chart gibt rückläufige Signale aus und bestätigt ebenfalls, dass das Wachstumsmomentum nachzulassen beginnt.
Bislang befindet sich das Gold noch im Aufwärtstrend, aber man kann bereits jetzt erkennen, dass der Preis einen gewissen Pullback benötigt, um weiter auf $1800 pro Unze zu steigen.


Was erwartet uns heute?

10.30 Britischer Konjunkturindex für das Baugewerbe Juni
16.00 ISM U.S. Manufacturing Supply Chain Management Index für Juni
16.30 Überprüfung des Marktkonzepts der Bank of Canada


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

AUD/CAD – ein gutes Paar für Spekulationen?

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Gold   1693,50
(-4,58%)

EURUSD   1,0799
( -3,91%)

DJIA  24115
(-6,36%)

OIL.WTI  25,095
(-37,68%)

DAX   10609
(-15,58%)

In den letzten 11 Jahren, nach der Krise von 2008, befand sich dieses Paar in einer engen Bandbreite. Händler verdienten beim Handel viel Geld, ohne großes Risiko. Aber die Dinge änderten sich mit der Ankunft des Coronavirus.


AUD/CAD

AUDCAD

Oben finden Sie den Wochenchart für das Paar AUD/CAD. Im März durchbrach der Preis das Minimum seit 12 Jahren und stürzte in den Abgrund und erreichte das Niveau von 0,8. Das heißt, der kanadische Dollar stieg gegenüber dem australischen Dollar stark an. Und dies vor dem Hintergrund des stärksten Rückgangs der Ölpreise.
Warum ist das so passiert? Die australische Wirtschaft ist weitestgehend an China gebunden. Und während der Krisen (2008 war es dasselbe) fällt sie aufgrund des Exportrückgangs viel stärker als die kanadische.
Aber ein Wunder ist geschehen. Vor dem Hintergrund des Pumpens von Geld durch die globalen Zentralbanken erholte sich der australische Dollar stark und erreichte im Juni 0,94. All dies vor dem Hintergrund der nun stark steigenden Ölpreise. Mit anderen Worten, der Kanadier soll wachsen, aber gegen den Australier ist er schwer gestürzt.
Nun haben wir die folgende Situation. Jeden Moment wird die Welt, einschließlich China, von einer zweiten Welle des Coronavirus überwältigt werden. Erneut wird es einen Rückgang bei Produktion, Handel und Verkehr geben. Was wartet in diesem Fall auf das Paar AUD/CAD? Die Antwort liegt auf der Hand, deshalb schlagen wir vor, sie genau zu beobachten.


BÖRSENINDIZES

Unterdessen sind die Aktienindizes auf der ganzen Welt weiterhin sehr zuversichtlich. Bisher erinnert die Situation noch nicht an das Fest während der Pest, den wir im Februar dieses Jahres buchstäblich herbeigerufen und unsere Kunden gewarnt haben. Der S&P500 hat eine echte Chance, historische Höchststände neu zu schreiben.
Aber was dann? Diese Höchststände (etwas höher als im Februar) werden sich in einer völlig anderen wirtschaftlichen Situation zeigen. Im Winter ist die Weltwirtschaft gewachsen, und jetzt befinden sich viele Länder im freien Fall. Wenn Sie denken, dass das unmöglich ist, und Sie shorten den Markt… dann denken Sie daran, dass auf dem Markt nichts unmöglich ist.


Euro

Sehr interessante Situation im EURO/DOLLAR-Paar. Schon aus Gewohnheit warteten alle, nachdem sie das Niveau bei 1,13 und 1,14 genommen hatten, auf die übliche Umkehrung und den Sprung auf die Niveaus unter 1,10. Nun weigert sich das Paar beharrlich, das Szenario zu wiederholen. Warum? Wir kennen die Antwort.
Natürlich ist er nicht der einzige, der die Situation beeinflusst, aber er ist äußerst wichtig für die weltweiten Geldströme. Wir sprechen über den swap. In den letzten Jahren haben carry trader mit dem Verkauf von Euros und dem Kauf von Dollars Geld verdient. Ihre Einkünfte sind jetzt noch da, aber sie sind dramatisch gesunken. Die Risiken, „nur um des Swaps willen in diesem Paar zu sitzen“, beginnen also, den potenziellen Ertrag zu überwiegen.


Was erwartet uns heute?

09.55 Markit Composite PMI Final


Wichtige Hinweise:

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Bitcoin

Bullen sehen BTC bei 288.000 Dollar

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02.07.2020 –Special Report. Geht es vielleicht eine Nummer kleiner? Nicht, wenn sich die Bitcoin-Maniacs zu Wort melden. 288.000 Dollar soll die E-Devise auf mittlere Sicht kosten. Der Beginn des Monats Juli habe dieses Preisziel bestätigt – alles laufe genau nach Plan. Wir schauen uns heute die Argumente für diese schier unglaubliche Prognose genauer an.

Heiß ersehnter Mega-Bull-Run

Gerade hat CoinTelegraph den Daumen gehoben für den ersehnten Mega-Bull-Run von Bitcoin: Obwohl BTC mit der Marke von 10.000 Dollar kämpfe, habe der Juli exakt so begonnen wie es die langfristige Projektion nach dem Regressionsmodell Stock-to-Flow Cross Asset (S2FX) vorhersage. Gerade hätten sich rote Punkte gezeigt, was nach einem Halving historisch gesehen einen Sprung im Preis ankündige. Noch vor 2021 könne die E-Devise einen Preis von 100.000 Dollar erreichen. Und bis zum nächsten Halving im Jahr 2024 werde Bitcoin einen Preis von 288.000 Dollar erzielen. Weiter gebe es Potenzial für viel höhere Peaks.

model

Seltenheit als Innerer Wert von BTC

William Suberg von CoinTelegraph.com bezog sich auf das Rechenmodell eines anonymen Analysten namens PlanB – der Meister besitzt in der Krypto-Gemeinde Guru-Status. Im März 2019 hatte PlanB in seinem Artikel mit dem Titel „Modeling Bitcoin’s Value with Scarcity“ Bitcoin zum wertvollen Asset erklärt. Seine These: BTC besitze einen inneren Wert und sei kein Spielzeug mehr. Basis seiner Preisfindung war zunächst das Stock-to-Flow-Modell (S2F). Vereinfacht ausgedrückt behauptet diese Theorie, dass der Wert eines im Umlauf befindlichen (Flow) wertvollen Assets umso stärker steigt, je geringer der Nachschub (Stock) ist.
Denn während der wirtschaftliche Nutzen eines Konsumgutes im Verbrauch liegt, bestehe der Nutzen von Investitionsgütern in deren späterem Weiterverkauf – solche Güter werden also nicht aufgebraucht, sondern gehortet und gespart. Für diese Güter sei Seltenheit sei der bestimmende Preisfaktor. Auch andere Analysten verwiesen darauf, dass BTC noch viel seltener sei als Gold oder Silber, da der Nachschub allmählich austrockne.

Gold und Silber als Vergleich

In seinem ersten Modell hatte PlanB bis 2024 einen BTC-Preis von 55.000 Dollar prognostiziert. Im zweiten, aktualisierten S2F-Modell hob der BTC-Bulle das Preisziel auf 100.000 Dollar an. Beim dritten und aktuellsten Prognosemodell Stock-to-Flow Cross Asset (S2FX) identifizierte PlanB diverse BTC-Phasen. So sei die erste Phase mit dem Anstieg auf 1 Dollar beendet worden. In der dritten Phase habe Bitcoin sowohl in der Aktzeptanz bei den Massen als auch im Preis kräftig zugelegt. Jetzt stehe die vierte historische Phase an. Ferner integrierte der Analyst Silber und Gold als Vergleichswerte in das Modell. Und schon hob der Meister den prognostizierten Kurs bis 2024 auf 288.000 US-Dollar an.
Die Voraussetzung für S2FX: Es dürften nicht mehr als 19 Millionen Bitcoins im Umlauf sein. PlanB urteilte übrigens, sein Modell habe bislang immer den Preisverlauf akkurat vorhergesagt – und Kritiker müssten erst eine Alternative zu seiner Methode produzieren.

Zweifel bleiben

Natürlich ist solch eine Einschätzung bestimmt nicht uneigennützig. Die Frage ist, ob sie valide ist. Wir meinen: Es stellt sich die Frage, ob das Modell nicht eine Schieflage hat. Denn zwar stimmt es, dass das Angebot sinkt und allmählich austrocknet, weil BTC eben so gebaut ist – irgendwann kommen keine neuen virtuellen Stücke mehr auf den Markt. Die Menge ist nach oben hin limitiert. Ebenso wahr ist, dass sich viele Sparer weltweit nach einer Devise sehnen, deren innerer Wert nicht durch die Druckerpresse der Notenbanken entkernt wird.
Doch die Frage ist, ob die Nachfrage unvermindert anhält. Zum einen könnten Hacker Angriffe auf die E-Währung fahren und gefälschte Bitcoins in Umlauf bringen. Was zu einem kräftigen Einbruch im E-Markt führen dürfte. Zum anderen sind den Regierungen solche Devisen ein Dorn im Auge, die durch die eigenen Notenbanken nicht kontrollierbar sind. Wir vermuten, dass vor allem China bald einen eigenen Cyber-Yuan produziert, der komplett unter Kontrolle von Peking steht. Durch die Blockchain ließe sich der Sumpf der Korruption trockenlegen. Andere Notenbanken werden nicht müde, darauf hinzuweisen, dass Bitcoin die Lieblingswährung der Kriminellen sind – weil sie eben schnell und unreguliert über das Internet zu verschieben ist.
Weiter ist uns nicht ganz klar, wie genau PlanB in seiner quantitativen Analyse die roten Punkte ausspuckt. Und auch der Co-Gründer von Ethereum, Vitalik Buterin, hat schon seine Zweifel an Stock-to-Flow angemeldet: Diese Methode sei Teil der großen Gruppe von Krypto-Artikeln, die zu 95 Prozent “post-hoc rationalized bullshit” vermeldeten. Also diplomatisch ausgedrückt: Nachträglich passend gemachter Unsinn. Wie auch immer: Die Bernstein-Bank behält die Angelegenheit für Sie im Auge und wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


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Morning Stock News

Kann das schwarze Gold noch wachsen?

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Gold   1693,50
(-4,33%)

EURUSD   1,0799
( -4,01%)

DJIA  24115
(-5,67%)

OIL.WTI  25,095
(-36,79%)

DAX   10609
(-13,81%)

Der von Pfizer und BioNTech entwickelte Impfstoff gegen COVID-19 hat vielversprechende Ergebnisse gezeigt. Er erwies sich in den ersten Versuchen am Menschen als gut verträglich. Ermutigte Anleger reagierten sofort auf diese guten Nachrichten.


EUR/USD

EURUSD

Am Mittwoch zeigen die Aktienmärkte eine multidirektionale Dynamik. Der DAX-Index schloss nicht im positiven Trend und fiel um 0,4%. Europa gewinnt weiter an Dynamik, und solche Veränderungen werden sich sicherlich mit einer gewissen Zeitverzögerung auf die Märkte auswirken. Die amerikanischen Anleger waren am Mittwoch sehr fröhlich und kauften den S&P500-Index zurück, der seit Handelsbeginn um 0,8% gestiegen ist. In naher Zukunft werden die Dynamik der COVID-19-Verteilung in der Welt sowie die wirtschaftliche Erholung in den führenden Ländern unter besonderer Beobachtung stehen.


BRITISCHER PFUND

Bei den letzten Handelssitzungen des Paares GBP/USD gelang es, Positionen recht gut zurückzugewinnen. Im dritten Quartal 2020 hat das Pfund mehr Wachstumschancen als der Dollar. All dies ist eher auf die Unfähigkeit der USA zurückzuführen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Am Mittwoch stieg das Paar GBP/USD um 0,66% und wurde bei 1,2480 gehandelt. Der Weg dorthin führt auf das Niveau von 1,25 und weiter auf den Tageskurs SMA200 – 1,2680.


Öl

Der Preis für WTI-Öl versucht, über 40 Dollar pro Barrel zu erreichen, und viele Menschen wollen es dort kaufen. Aber ist es das wert? Die Chancen für ein Wachstum des Ölmarktes nehmen von Tag zu Tag ab. Anleger ignorieren die beschleunigte Ausbreitung von COVID-19 in der Welt und erwarten ein Wachstum der wirtschaftlichen Aktivität. Ebenfalls von Optimismus überschattet wird die Wiederaufnahme der Ölförderung in den Vereinigten Staaten. All dies zusammen übt Druck auf den Preis aus, und es ist wahrscheinlich, dass der Preis bald die Richtung ändern wird. Am Mittwoch wurde WTI-Öl bei 39,7 Dollar pro Barrel gehandelt.


Gold

Gold beschloss, sich im Voraus anzupassen, um seinen Weg bis auf das geschätzte Niveau von 1800 Dollar fortzusetzen. Im Großen und Ganzen geht es Gold gut. Die Korrektur beträgt nur 20 Punkte, was für Gold fast nichts bedeutet. Die weitere Entwicklung der Situation bleibt nach wie vor nach dem alten Plan. Testen des Niveau von 1800 $ pro Unze und weiteres Wachstum. Am Mittwoch lag der Preis pro Unze bei 1767 Dollar.


Was erwartet uns heute?

11.00 Arbeitslosenquote der Europäischen Union für Juni
14.30 US-Arbeitslosenquote für Juni
14.30 Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den Vereinigten Staaten.


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CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 80% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.