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Corona-Panik stürzt DAX in den Abgrund

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24.02.2020 – Daily Report. Kräftige Verluste am Frankfurter Aktienmarkt: Der deutsche Leitindex verliert rund 500 Punkte. Die Angst vor der Ausbreitung von Corona in Europa und Asien hält den weltweiten Handel im Griff. Die US-Futures tauchen ab. Gold klettert auf ein neues Rekordhoch. Auch Bunds sind gefragt

Herbe Verluste in Italien

Jetzt geht’s los: Covid-19 steht vor der Tür. Die Seuche hat inzwischen auch das Finanzzentrum Mailand erreicht. In Norditalien wurden knapp ein Dutzend Ortschaften abgeriegelt, Venedig hat den Karneval verkürzt. Der FTSEMIB Italy rutschte um über 4 Prozent ab. In Zeiten offener Grenzen ist damit eine Ausbreitung in Deutschland nur eine Frage der Zeit.

Börse Frankfurt stürzt ab

Ergo fiel der DAX am Montag wie ein Stein. Das bisherige Tief liegt bei 13.050, zuletzt notierte der Index minimal erholt bei 13.102 Stellen, was ein Minus von 3,5 Prozent bedeutete. Derweil starb die letzte kleine Hoffnung für die Bullen: Der DAX hat die 50-Tage-Linie bei zuletzt 13.401 Punkten ohne jeglichen Widerstand durchstoßen. Solche gleitende Durchschnitte wirken normalerweise als stabile Unterstützung. Nächster Stopp könnte damit die 200-Tage-Linie bei 12.626 Zählern werden. Warten wir ab, ob es einen Rebound gibt.

Die Anleger an der deutschen Börse ignorierten den überraschend angestiegenen Ifo-Index zum Geschäftsklima, der minimal von 96,0 auf 96,1 Punkte geklettert war. Die Aktionäre blickten stattdessen gebannt auf die US-Futures, die um rund 2,5 Prozent nachgaben.

Flucht in die sicheren Häfen

Wie immer bei einer aufkeimenden Panik flohen die Investoren in US-Staatsanleihen. Die Rendite der zehnjährigen Treasuries rutschte auf ein Dreieinhalb-Jahres-Tief von 1,402 Prozent. Die deutschen Zehnjährigen rentierten mit minus 0,475 Prozent so niedrig wie zuletzt vor vier Monaten. Der Euro-Bund-Future legte um 0,2 Prozent zu auf 175,34 Punkte.

Neues Rekordhoch bei Gold

Gold verteuerte sich in Dollar gerechnet um 2,1 Prozent auf ein Sieben-Jahres-Hoch von 1.678,58 – es zeichnet sich der größte Tagesgewinn seit sieben Monaten ab. In Euro gerechnet war die Feinunze mit 1.548,36 so teuer wie nie zuvor.

It’s the end of the world as we know it

Eine interessante – wenn auch nicht ganz überraschende – Wortmeldung in Sachen Gold wollen wir Ihnen nicht vorenthalten: Das Blog Goldmoney.com vermutet, dass die Welt wegen Corona zum Goldstandard zurückkehren könne. Denn die Seuche sei womöglich der Auslöser für den rapiden Verfall von Finanzwerten, der Keynesianischen Mythologie und von Papierwährungen. Dies werde einhergehen mit politischer Instabilität und Unruhen. Die Gold-Bullen liefern also einen veritablen Abgesang auf die Welt, wie wir sie kennen.

Öl und Aussie im Ausverkauf

Zurück zur Gegenwart. Aus Angst vor einem Total-Absturz der chinesischen Wirtschaft rutschte der Austral-Dollar kräftig ab. Er verlor zwischenzeitlich 0,7 Prozent auf 0,6581 US-Dollar – damit war er so günstig wie zuletzt vor elf Jahren. Anleger mussten auch einen Einbruch beim Ölpreis hinnehmen: WTI kostete zuletzt 51,72 Dollar, Brent 56,07 Dollar je Fass – das war jeweils ein Minus von gut 3 Prozent.

Verluste an den Börsen in Asien

Der chinesische CSI-300 verlor am Morgen nur moderate 0,4 Prozent auf 4.133 Zähler. Doch der Hang Seng in Hongkong gab zum Schluss 1,8 Prozent nach auf 26.821 Punkte. Der Kospi in Südkorea verlor wegen der rapiden Ausbreitung von Corona 3,9 Prozent auf 2.079 Stellen. In Tokio wurde wegen des Feiertages zu Ehren des Kaisers nicht gehandelt.

Minus an der Wall Street

Die US-Börsen hatten schon am Freitag den Weg gen Süden vorgezeichnet. Der Dow Jones Industrial verlor 0,8 Prozent auf 28.992 Zähler. Die Wochenbilanz lag damit bei minus 1,4 Prozent. Der Dow hatte am Freitag übrigens fast die 50-Tage-Linie berührt, bevor er wieder nach oben zurücksetzte. Die Unterstützung dürfte damit heute durchlöchert werden, wenn es nach den Futures geht. Der S&P 500 verlor am Freitag 1,1 Prozent auf 3.338 Stellen. Und der Nasdaq 100 war um 1,9 Prozent auf 9.447 Punkte abgerutscht.

Platzt jetzt die Blase?

Übrigens hatte das Blog „Valuewalk“ am Samstag passend zum aktuellen Absturz eine Wortmeldung des Brokers Crescat Capital veröffentlicht. Der argumentierte, zuletzt habe sich die größte spekulative Blase aller Zeiten aufgebaut – und der am meisten überbewertete Aktienmarkt in der Geschichte. Zugleich gebe es die größte Schuldenblase überhaupt in China – und die habe gerade mit der Implosion begonnen. Dies sei global ansteckend. Aus diesen Gründen böten Edelmetalle eine unglaubliche Chance.

Das bringt der Tag

Angesichts der Corona-Angst dürften aktuelle Konjunkturdaten eher in den Hintergrund rücken.

So wird um 14.30 Uhr der CFNA-Index für Januar gemeldet.

Und um 16.30 Uhr meldet die Dallas-Fed ihre Daten zur verarbeitenden Industrie im Februar.

Den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

Die Bernstein-Bank wünscht starke Nerven und erfolgreiche Trades!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Investoren laufen vor dem Risiko davon

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Gold   1663,02
(+1,20%)

EURUSD   1,082
( -0,25%)

DJIA   28578
(-1,36%)

OIL.WTI  52,18
(-2,06%)

DAX   13558,59
(+ 0,01%)

Vielfältige Informationen über das Coronavirus halten die wichtigsten Handelsplattformen der Welt auf Trab. Es wird befürchtet, dass die Verbreitung des Virus in China und darüber hinaus weitaus größere negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die Finanzergebnisse einiger Unternehmen haben wird als erwartet.


Chart des Tages EUR/USD


Indizes

Am Freitag schlossen die meisten Parkettbörsen negativ. Der S&P500 verlor etwas mehr als 1%, der Dow Jones 0,8% und der DAX 0,62%. Die Angst auf den Märkten nimmt zu. Es gibt kein Heilmittel für das Coronavirus, und die Unsicherheit über die Epidemie bedroht die gesamte Weltwirtschaft. Obwohl die US-Wirtschaft Anfang 2020 erste Anzeichen einer leichten Erholung zeigte, deuten vorläufige Schätzungen für März darauf hin, dass die Erholung wieder nachlässt. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass das Risiko einer Rezession abnimmt.


EURO

Der Euro-Kurs zeigte letzte Woche die niedrigsten Werte der letzten drei Jahre. Wie wir erwartet haben, hat der starke, überverkaufte Euro zusammen mit den schwachen US-Geschäftsindexdaten ihre Wirkung gezeigt. Große Käufe am Freitag brachten den Euro wieder über 1,08 und ein guter Bericht über den

europäischen PMI sorgte für eine weiterhin bullische Stimmung. Wahrscheinlich wird der Euro zu Beginn der neuen Handelswoche weiterwachsen, und wir werden sehen können, wie sich die Märkte in Zukunft entwickeln werden.


Gold

Gold schlägt weiterhin die vergangenen Höchststände und dies mit großer Zuversicht. An nur einem Freitag stieg der Preis des Edelmetalls um fast 2%, was auf eine ziemlich starke Verlagerung von Anlegern von Risikoanlagen in sichere Häfen hindeutet. Bis zu dem Grad der Gefahr einer weltweiten Verbreitung des Coronavirus, die sich direkt auf alle Bereiche der Weltwirtschaft auswirkt, wird sich dieser Trend fortsetzen. Das Ziel von 2.000 Dollar pro Unze wird nicht mehr als eine Art Wunder gesehen.


Oil

Nach einer Woche des Wachstums ging die Initiative zurück zu den Verkäufern. Da der Ölpreis in US-Dollar angegeben ist, wirkt sich eine bullische Rallye der US-Währung a priori negativ auf die Nachfrage aus. Die Verkäufer standen auf der Seite der Daten über die Veränderungen der Ölreserven in den USA. Auf dem letzten OPEC-Treffen war es nicht möglich, die Ölförderung zu reduzieren, um die Verluste durch den Coronavirus-Einfluss auszugleichen. Das nächste Treffen findet Anfang März statt, wo eine Entscheidung über die Reduzierung der Produktion getroffen werden kann.


Was erwartet uns heute?

10.00 Uhr IFO-Geschäftsklimaindex in Deutschland.

10.00 Index der Geschäftserwartungen in Deutschland.

14.30 Großhandelsvolumen in Kanada


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Day trade news

Ein rätselhafter Rücksetzer

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21.02.2020 – Daily Report. Was war denn das? Die Wall Street war gestern innerhalb weniger Minuten drastisch abgetaucht. Und damit hatte sie den DAX mit nach unten gezogen. Der Index schloss am Tagestief. Die üblichen Verdächtigen – China und Corona – greifen als Erklärung zu kurz. Broker haben eine Vermutung – und der DAX wagt am Freitag die Stabilisierung.

Der DAX fängt sich

Der deutsche Leitindex zeigte sich am Freitagmittag robust: Zunächst setzte der DAX zurück bis auf 13.576 Punkte. Zuletzt hielt er sich aber nur noch 0,1 Prozent im Minus bei 13.658 Zählern. Und das, obwohl die US-Futures gut 0,4 Prozent im Minus notierten. Gold war unterdessen gefragt: Das Edelmetall verteuerte sich 0,8 Prozent auf 1.635 Dollar; gerade markierte es mit knapp 1.516 Euro ein neues Rekordhoch.

Immer neue Corona-Warnungen

Neben einer Infektionswelle in chinesischen Gefängnissen sorgt nun auch Südkorea für neue Skepsis in Sachen Covid-19. Tatsächlich warnen immer mehr Firmen und Institutionen vor den Folgen. So schickte Maersk, die größte Container-Shipping-Firma der Welt, wegen China eine Gewinnwarnung aus. Die paralysierten chinesischen Fabriken würden der Weltwirtschaft schaden. Goldman Sachs warnte, der Aktienmarkt unterschätze die Folgen des Virus. Morgan Stanley konnte sich einen „Factor Crash“ vorstellen und JPMorgan raunte, „this bubble will collapse.“ Doch Corona alleine greift zu kurz für den gestrigen überraschenden Rücksetzer – es kann kaum sein, dass viele Broker alle auf einmal neue Sorgen in Trades umsetzen.

Seltsames Timing des Mini-Crashs

Einige Börsianer in den USA verwiesen auf den auffälligen Zeitpunkt des gestrigen kleinen Flash-Crashs: Genau zum Börsenschluss in Europa tauchten die Kurse ab, bevor Schnäppchenjäger an der Wall Street wieder zugriffen. Verkauft wurden vor allem Aktien, die jüngst stark haussiert hatten – Börsenstars wie Tesla, Virgin Galactic, Plug Power, Facebook, Apple oder Alphabet.

Umgehend kursierten Spekulationen, dass ein großer europäischer Fonds oder eine EU-Bank dringend frisches Geld braucht. Droht da etwa eine Schieflage eines wichtigen Institutionellen auf dem alten Kontinent? Wir raten dringend: Behalten Sie den direkten Marktzugang offen und die regelmäßigen Markt-Updates im Blick. Falls es knallt, brauchen Sie außerdem einen leistungsfähigen Broker mit Bafin Lizenz.

Rücksetzer in den USA

So schloss der Dow Jones Industrial am Donnerstag 0,4 Prozent schwächer bei 29.220 Zählern. Zwischenzeitlich rutschte der Dow unter 29.000. Auch der S&P 500 gab zum Schluss 0,4 Prozent nach

auf 3.373 stellen. Und der Nasdaq 100 verlor um 0,9 Prozent auf 9.627 Stellen. Starke US-Wirtschaftsdaten rückten in den Hintergrund – so überzeugte der Philly-Fed-Index.

Asienbörsen ohne klare Tendenz

Am Freitag zeigten die Aktienmärkte in Asien keine klare Tendenz. Im Reich der Mitte schloss der CSI-300 am Morgen 0,1 Prozent fester bei 4.150 Zählern. In Tokio verabschiedet sich der Nikkei-Index 0,4 Prozent leichter bei 23.386 Punkten.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender bringt zum Wochenschluss nur noch wenige interessante Events, den Überblick finden Sie wie immer hier:  Market Mover
So steht um 15.45 Uhr der US-PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste für Februar an.

Und um 16.00 folgen die Zahlen für die Verkäufe von Gebrauchtimmobilien.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und ein erholsames Wochenende


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Wann fängt die Panik an?

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Gold   1630
(+0,64%)

EURUSD   1,0792
( +0,05%)

DJIA   29025,50
(-0,49%)

OIL.WTI  53,39
(-0,60%)

DAX   13726,84
(+ 0,01%)

Die Anleger werden immer nervöser. Die Märkte wachsen, und die Angst breitet sich aus. Die Zahl der S&P 500-Shorts ist auf den niedrigsten Stand seit 2007 gesunken. Das ist einerseits der Fall, denn jeder ist es leid, gegen den Trend zu spielen. Andererseits versteht jeder, dass er jeden Moment aus dem Aktienmarkt fliehen muss.


Chart des Tages S&P500


Indizes

Oben ist der 15-Minuten-Chart des S&P500-Futures zu sehen. Er zeigt perfekt den Ernst der Lage. Der amerikanische Handelstag hat eröffnet, der Preis hat sich seit einer halben Stunde kaum bewegt, gefolgt von 3 roten Kerzen. Innerhalb von 45 Minuten fiel der Markt stärker als in den vorangegangenen 7 Handelstagen. Was wäre, wenn der Sturz noch weitere 45 Minuten angehalten hätte? Die Situation wird immer ernster.


EURO

Die europäische Währung weigert sich, gegenüber dem Dollar weiter zu sinken. Und der japanische Yen und das Pfund Sterling wachsen sogar deutlich gegenüber dem Dollar. Dies ist ein starkes Signal, dass der EUR in den letzten Wochen sehr stark zu teuer verkauft wurde. Wenn er auch am Freitag gegenüber dem Dollar abprallt, könnte es vor dem Wochenende zu einem sehr starken Rückgang der Shortpositionen kommen.


Gold

Der Goldpreis erreichte $ 1623 pro Feinunze und fiel dann bis zum Handelsschluss leicht. Der Markt kam aus der Seitwärtsbewegung heraus, in der er sich seit mehreren Monaten befand, und begann einen starken neuen Trend. Das erste Ziel wird der historische Höchststand sein, der zu Beginn des letzten Jahrzehnts erreicht wurde. Und das zweite ist, mehr als erwartet, ein Niveau von 2.000 Dollar.


Oil

Nach der technischen Analyse zu urteilen, hat sich heute ein kurzfristiges Hoch gebildet. Nach dem morgendlichen Zuwachs fiel der Kurs auf das Niveau des Handelsbeginns. Der Trend verpufft. Er kann nur durch zunehmende Spannungen zwischen der Türkei und Syrien unterstützt werden.


Was erwartet uns heute?

08.30 Niveau der Industrieproduktion in der Schweiz für Q4 2019

11.00 Verbraucherpreisindex in der EU für Januar

14.30 Uhr Kanadischer Einzelhandelsverkauf für Dezember

16.00 Verkäufe auf dem US-Zweitwohnungsmarkt im Januar


Wichtige Hinweise:

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Boerse Cfd Forex

Die Anleger in Frankfurt zögern

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20.02.2020 – Daily Report. Leichter Rücksetzer an der deutschen Börse. Trotz positiven News in Zeiten von Corona: Die Geldflut bleibt den Anlegern erhalten – und zwar sowohl in den USA als auch in China. Ein perfektes Umfeld für Aktien. Und auch für Edelmetall. Gerade meldete sich ein Investor mit einem Kursziel von 10.000 Dollar je Unze zu Wort.

Broker in Frankfurt warten ab

Kaum Bewegung auf der Handelsplattform: Der DAX hat leicht zurückgesetzt. Am Vormittag hielt sich der Kursindikator 0,3 Prozent im Minus bei 13.751 Zählern. Auch die US-Futures bröckelten mit 0,1 Prozent moderat ab. Die Anleger konzentrierten sich zunächst auf widersprüchliche Infos aus China.

Gewinne an den asiatischen Börsen

Für hochgezogene Augenbrauchen sorgte zunächst eine erneut geänderte Zählweise in Sachen Corona. Dementsprechend herrschten Zweifel an der Zahl der gesunkenen Neuinfektionen in China. Außerdem meldete Südkorea einen deutlichen Anstieg bei Covid-19. Dennoch kletterte der Nikkei in Tokio um 0,3 Prozent auf 23.479 Zähler – der schwache Yen stützte die Exportwerte. Aus einem ganz anderen Grund zog der Red-Chips-Index CSI-300 in China kräftig an – er verbuchte in Plus von 2,3 Prozent auf 4.147 Zähler.

Chinas Notenbank senkt die Zinsen

Peking stützt die von der Epidemie getroffene heimische Wirtschaft durch eine weitere Zinssenkung. So reduzierte die Notenbank den einjährigen Referenz-Zinssatz Loan Prime Rate (LPR) von 4,15 auf 4,05 Prozent. Der fünfjährige Zins wurde von 4,8 auf 4,75 Prozent gesenkt. Gerade erst hatte die People’s Bank of China den Zins für mittelfristige Darlehen (MLP) um zehn Basispunkte auf 3,15 Prozent nach unten gesetzt.

Federal Reserve stützt den Markt

Billiges Geld bleibt auch den Anlegern in den USA erhalten. So wird die Federal Reserve an ihrer Geldpolitik festhalten. Die Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses (FOMC) haben sich konkret für die Beibehaltung der aktuellen geldpolitischen Ausrichtung für eine „gewisse Zeit“ ausgesprochen, heißt es den gestern Abend veröffentlichen Protokollen der Zinssitzung vom 28. und 29. Januar. Gleichzeitig verwiesen die Herren des Geldes auf globale Entwicklungen wie den Corona-Virus – die Fed steht also bereit, notfalls einzugreifen. Zudem wird sich das US-Wirtschaftswachstum nach Einschätzung der Fed mit moderatem Tempo fortsetzen.

Schon wieder neue Rekorde in den USA

Ergo zogen die US-Aktien gestern weiter nach oben. Sowohl die Hightech-Indizes an der Nasdaq und auch der S&P 500 kletterten auf Allzeithochs. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,5 Prozent auf 3.386

Stellen. Und der Nasdaq Composite verbuchte ein Plus von 0,9 Prozent auf 9.817 Zähler. Der Dow Jones Industrial stand zur Schlussglocke 0,4 Prozent höher bei 29.348 Punkten.

Super-Bulle sieht Gold bei 10.000 Dollar

Interessanterweise spült die Geldflut der Notenbanken zurzeit vor allem die Aktien nach oben. Gold ziert sich jedoch noch. Das könnte sich ändern, wie das grandiose Blog „Valuewalk“ anmerkte. Demnach hält Investor Daniel Oliver von Myrmikan Capital einen Goldpreis von 10.000 Dollar je Feinunze für möglich. Zwar nannte der Anleger keinen konkreten Zeitpunkt; doch werde es in der nächsten oder übernächsten Finanzkrise so weit sein. Schon jetzt habe die Fed all das Papiergeld gedruckt, welches das Edelmetall auf diese Marke hieven könnte.

Oliver verwies auf die Siebziger Jahre: Seitdem hätten sich die Goldreserven in den USA relativ konstant gehalten. Zugleich habe die Fed mit dem Kauf enormer Mengen an Staatsanleihen begonnen. In der Finanzkrise 2008 habe die Fed neue Dollars ausgegeben, um zur Rettung des Marktes Treasuries und mit Immobilien unterlegte Anleihen zu kaufen. In der nächsten Panik werde es nicht reichen, Banken zu retten, sondern dann müssten auch die Zinsen kräftig gesenkt werden. Wir sind gespannt.

Das bringt der Tag

Um 14.30 Uhr steht in den USA der Philly-Fed-Index für Februar an.

Und um 16.00 Uhr folgt das Verbrauchervertrauen.

Den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


Wichtige Hinweise:

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Morning Stock News

Wohin und warum bewegt sich der japanische Yen?

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Gold   1610,14
(-0,09%)

EURUSD   1,0797
( -0,10%)

DJIA   29284
(-0,16%)

OIL.WTI  53,72
(+0,04%)

DAX   13773,53
(+ 0,01%)

Am Mittwoch fiel der Yen gegenüber dem US-Dollar deutlich auf den niedrigsten Stand seit Mai 2019. Wenn man sich den Tages-Chart des FX-Paares genau ansieht, kann man erkennen, wie lange der Kurs versucht hat, den Widerstand von 110 Yen für 1 US-Dollar zu durchbrechen.


Der USD/JPY Chart des Tages


Wie geht es weiter? Wenn die Märkte die nächsten Stellungnahmen der chinesischen Behörden über die Umkehr der Situation des Coronavirus glauben, könnte die Aufwärtsbewegung stärker sein.


AKTIENMÄRKTE

Das Plus an den Aktienmärkten am Mittwoch beruhte auf den positiven Nachrichten aus China. Vielleicht verstehen wir etwas nicht, aber die Situation verschlechtert sich immer weiter. In Japan, Thailand und Südkorea gerät das Virus allmählich außer Kontrolle. Und in China selbst, was wird passieren, wenn 50 Millionen Menschen unter Quarantäne zur Arbeit gehen? Es gibt keine Antworten auf diese Fragen. Deshalb müssen Investoren beim Kauf von Aktienindizes auf diesen Niveaus äußerst vorsichtig sein.


EURO

Der starke Rückgang der europäischen Gemeinschaftswährung in den letzten 10 Tagen mag für jeden unerwartet sein, aber nicht für unsere Abonnenten. 2 Faktoren: Die tatsächliche Rezession in der Wirtschaft und ein starker negativer Swap setzen den EUR weiterhin unter Druck. Wir erinnern uns jedoch daran, dass die Zentralbanken eine unausgesprochene Politik bezüglich des tatsächlichen Einfrierens von Wechselkursschwankungen auf dem Devisenmarkt verfolgen. Höchstwahrscheinlich hat man die europäische Währung fallen lassen, um die Situation in Europa zumindest ein wenig zu korrigieren.


BITCOIN + GOLD

 

Sowohl die erste Kryptowährung als auch das Edelmetall entwickeln sich auch vor dem Hintergrund der Risikobereitschaft der Anleger sehr positiv. Das synchrone Wachstum macht Bitcoin zu einem immer interessanteren Vermögenswert für diejenigen, die sich vor einer steigenden Inflation fürchten, aber nicht nur in GOLD investieren wollen. Die Anleger verstehen, dass Gold um 25% auf das Niveau von $2000 wachsen kann. Und Bitcoin kann theoretisch um 250 % wachsen. Dementsprechend ist es möglich, eine ausgezeichnete Diversifizierung zu erreichen, wenn man in BTC sogar 5 Mal weniger als in Gold investiert.


Was erwartet uns heute?

 

01.30 Uhr Arbeitslosenquote in Australien für Januar
02.30 Uhr Entscheidung der People’s Bank of China über den Zinssatz
10.30 Uhr Einzelhandelsverkauf in Großbritannien für Januar
13.30 Uhr Informationen über die geldpolitische Sitzung der EZB


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Bitcoin

Bitcoin steht am Goldenen Kreuz

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19.02.2020 –Special Report. Die Bullen scharren mit den Hufen: Gerade hat sich eine interessante Formation für Fans der Chartanalyse ausgebildet. Das „Goldene Kreuz“ entscheidet über Reichtum oder Ruin. Crypto-Fans erwarten eine Hausse bis 26.000 Dollar.

50-Tage-Linie schneidet 200-Tage-Linie

Die Profis von CoinTelegraph haben aufgepasst. Gerade habe die steigende 50-Tage-Linie bei BTC den gleitenden 200er-Durchschnitt von unten gekreuzt. Das Phänomen sei als „golden cross” bekannt und ein seltenes Ereignis bei der Krypto-Währung.

Goldenes Kreuz schon im April – plus 170 Prozent

Das letzte Mal, als dies passiert sei – nämlich im vergangenen April – sei BTC in weniger als 60 Tagen um 170 Prozent geklettert. Die Schlussfolgerung der euphorischen Haussiers bei CoinTelegraph: Das „Golden Cross“ deute einmal mehr auf eine Rally von 170 Prozent hin, bis zum Halving in rund zwei Monaten könne BTC damit über 26.000 Dollar klettern.


Und das ist noch nicht alles. Zudem hat BTC laut CoinTelegraph bei rund 9.800 in einem bullishen, aufsteigenden Dreieck gehangen. In diesen Tagen falle die Entscheidung – entweder werden die jüngsten Hochs bei 10.400 Dollar attackiert oder die Tiefs bei 9.500 getestet.

Ein bullisher Indikator sei die Tatsache, dass in der vergangenen Woche im Futures-Handel eine Kurslücke gerissen worden sei. Die Freitagssitzung schloss demnach bei 10.495 Dollar, während der Montag bei unter 10.000 begann. BTC habe solche Gaps immer gefüllt, womit ein Anstieg auf 10.500 die wahrscheinlichere Option sei. Die gestrige Prognose haben die Bullen offenbar verinnerlicht – BTC hielt sich zuletzt wieder über 10.000 Dollar.

Doch noch ist nicht aller Tage Abend. Denn die Chart-Formation „Goldenes Kreuz“ ist zu simpel, um wahr zu sein. Zudem kann sich eine 200er-Linie schnell als massiver Widerstand entpuppen. Doch wenn genug Trader daran glauben, tritt der Effekt des Goldkreuzes als „self fulfilling prophesy“ ein.

BTC-Bullen nehmen Anlauf

Übrigens assistierte auch der Investmentberater Fundstrat, BTC könne bis August auf 27.000 Dollar klettern. Der Grund und die Voraussetzung dafür sei eben der oben genannte nachhaltige Bruch der 200-Tage-Linie. Und auch Venture Capitalist Mike Novogratz assistierte, dass BTC/USD bis zum Halving im Mai die Allzeithochs testen werde.

Warten wir es also ab – solch eine Prognose ist für Blogs und Investoren, die sich den Cryptos verschrieben haben, weder überraschend noch uneigennützig. Wir behalten die Angelegenheit für Sie im Auge – die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Trading background chart

Leichte Gewinne in Frankfurt

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19.02.2020 – Daily Report. Verhaltener Optimismus an der deutschen Börse. Und das trotz anhaltender Warnungen vor künftigen Corona-Dellen bei den Unternehmensergebnissen. Die Hoffnung hielt sich, dass China Covid-19 in den Griff bekommt. Nun geriet auch die Federal Reserve wieder in den Fokus.

Kurse in Frankfurt steigen

Anleger auf dem Frankfurter Parkett hakten am Mittwochmittag erst einmal die von Corona ausgelöste Umsatzwarnung von Apple ab. Der DAX notierte 0,5 Prozent fester bei 13.751 Stellen, damit geriet das Allzeithoch bei 13.795 Zählern wieder in Reichweite. Auch die Daten zum Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland im Dezember 2019 sorgten kaum für Aufregung: Die Aufträge sanken um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie Destatis mitteilte.

Vor der Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle der US-Notenbank am Abend war das Volumen aber eher gering. Die US-Futures zogen um 0,2 Prozent an. Broker verwiesen auf sinkende Neuinfektionszahlen bei der Epidemie in China.

Asien mit gemischter Tendenz

Das stützte natürlich auch die Asienbörsen. Der CSI-300 in China schloss am Morgen knapp behauptet mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 4.015 Zählern. In Tokio gewann der Nikkei 225 um 0,9 Prozent auf 23.401 Stellen. Anleger honorierten die neuesten japanischen Exportdaten. Die Ausfuhr sank zwar im Januar um 2,6 Prozent. Allerdings hatten die meisten Ökonomen einen fast doppelt so hohen Rückschlag im Vergleich zum Vorjahresmonat erwartet.

New York ziert sich

Die Wall Street hatte gestern leicht zurückgesetzt. Wobei ausgerechnet die Hightech-Indizes den kleinen Nasenstüber von Apple sofort wieder abschüttelten. Der Nasdaq Composite quetschte sogar ein neues Rekord-Finish heraus: Der Index schloss 1,57 Punkte höher bei 9.733 Zählern, nachdem er im späten Handel nach oben gedreht hatte. Der Dow Jones verlor dagegen 0,6 Prozent auf 29.232 Zähler und der S&P 500 setzte 0,3 Prozent zurück auf 3.370 Stellen.

Nur die Spitze des Eisbergs

Eine Warnung an die Börsianer sandte Analystin Eleanor Creagh von der Saxo Bank aus: Apple sei wohl nur die Spitze des Eisberges. Konkret: „The warning from a member of the $1 trillion dollar tech club is as big a red flag as any for a market priced for perfection.“ Die Auswirkungen in China seien drastischer als befürchtet: Viele Fabriken hätten noch geschlossen, ganze Städte seien abgeriegelt.

Zudem habe die Investmentbank Macquarie darauf hingewiesen, dass die Stahl-Vorräte in China das höchste Level aller Zeiten für diese Saison erreicht hätten. Eine klare Warnung für den chinesischen Baumarkt und die Nachfrage nach Eisenerz oder Koks, urteilte die Saxo Bank. Die Störungen der

Lieferketten würden Zeit brauchen, um sich vorzuarbeiten. Doch FiatChrysler habe schon vorgemacht, was kommen könne: So stocke die Produktion in Serbien wegen fehlender Teile aus China.

Zuvor hatte die Saxo-Expertin geschrieben, die enttäuschenden Wirtschaftsdaten (pre-virus) von Japan im vierten Quartal seien nur der Vorgeschmack auf das was in Sachen „Downside Surprise“ auf die Anleger warte.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender bringt einige interessante Events, den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

So laufen in den USA um 14.30 Uhr die Baubeginne und Genehmigungen für Januar ein.

Um 20.00 Uhr deutscher Zeit wird das FOMC-Sitzungsprotokoll der Federal Reserve vom 29.01.20 veröffentlicht.

Und um 22.30 Uhr folgt der API Ölbericht.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Tag des Goldes!

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Gold   1604,52
(+0,19%)

EURUSD   1,0793
( +0%)

DJIA   29291,50
(+0,26%)

OIL.WTI  52,74
(+1,25%)

DAX   13701
(+ 0,01%)

Gold zeigte schließlich einen trendigen Tag mit einer großen Bandbreite. Das Niveau von 1600 Dollar wurde überschritten, und die Höchststände des Tages lagen über 1605 Dollar pro Feinunze.
Was war der Auslöser für die Bewegung? Höchstwahrscheinlich ein zusätzlicher freier Tag (am Montag waren die amerikanischen Märkte wegen der Feiertage geschlossen). Die angesammelte Energie + neue Negative an den Aktienmärkten führten zu einem raschen Wachstum des gelben Metalls.


Chart des Tages – Gold


AKTIENMÄRKTE

Die Futures auf amerikanische Indizes eröffneten nachts mit einer Kurslücke nach unten. Und diese Lücke wurde nicht geschlossen. Im Gegenteil, der Preis fiel weiter nach unten. Dies ist ein sehr wichtiger Moment. Wenn die Lücke nicht bis zum Ende dieser Woche geschlossen wird, ist es wahrscheinlich, dass sich vorerst das letzte Hoch auf dem Chart gebildet hat.
Was war die Quelle für das negative Ergebnis? Tatsächlich haben wir an diesem Wochenende nichts Neues erfahren. Die Zahl der Menschen, die an dem Coronavirus erkrankt und gestorben sind, nimmt zu. Doch die Investoren waren dieser Unsicherheit, die irgendwann explodieren sollte, einfach überdrüssig. Davor haben wir unsere Abonnenten erst vor ein paar Tagen gewarnt.


ÖL

Unsere Ölprognose aus dem letzten Newsletter hat nicht funktioniert. Nach dem morgendlichen Rückgang wurde das Öl traditionell auf europäischen und amerikanischen Sitzungen zurückgekauft. Die Bullen konnten den Preis jedoch nicht weiter nach oben treiben. Wir sahen keinen stark aufwärtsgerichteten Tag, der den kurzfristigen Ölpreisanstieg vollendete. Aber jetzt gibt es 2 Optionen. Entweder wird dieser richtungsweisende Tag stattfinden oder der Ölpreis wird wieder nach unten rutschen. Es ist absolut unklar, wer das schwarze Gold zu diesem Preis kaufen wird, um eine Position zumindest für ein paar Wochen zu halten.


Was erwartet uns heute?

 

00.50 Uhr Bestellungen für technische Produkte in Japan für Dezember
10.30 Uhr UK Einzelhandelspreisindex Januar
14.30 Uhr Kanadischer Verbraucherpreisindex Basis für Januar
20.00 Uhr Protokoll der Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank


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Handelschart

Apple drückt die Kurse nach unten

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18.02.2020 – Daily Report. Wenn Apple spricht, hören die Börsianer hin. Plötzlich und unerwartet rücken die wirtschaftlichen Schäden des Corona-Virus in den Vordergrund. Auch in Deutschland steigt die Skepsis. Der DAX setzt zurück.

Verluste an der Frankfurter Börse

Kleiner Realitätsschock für die Anleger am Frankfurter Aktienmarkt: Der DAX verlor zum Mittag 0,5 Prozent auf 13.714 Stellen. Gestern hatte der deutsche Leitindex bei 13.795 Zählern ein historisches Hoch erklommen. Die Futures auf S&P 500 und Dow Jones setzten zuletzt um 0,7 Prozent zurück.

Der Grund: Der Hightech-Konzern Apple kassierte seine erst wenige Wochen alte Umsatzprognose für das laufende Quartal. Denn bei iPhones gebe es Lieferengpässe, da die Produktion in China langsamer hochgefahren werde als geplant. Zudem stocke die Smartphone-Nachfrage in China wegen Covid-19

Pessimismus in der deutschen Wirtschaft

Unterdessen erodiert Corona auch zusehends das Vertrauen der deutschen Wirtschaft. Der ZEW-Index für die Erwartungen der nächsten sechs Monate fiel im Februar überraschend kräftig um 18 Zähler auf plus 8,7 Punkte. Dies ist der erste Rückgang nach drei Anstiegen in Folge. Das Institut aus Mannheim kommentierte, vor allem die exportorientierten Branchen seien skeptisch.

Asien tritt auf die Bremse

Auch die Börsen in Asien setzten nach der gestrigen Warnung von Apple zurück. Der Leitindex Nikkei in Tokio verlor 1,4 Prozent auf 23.194 Zähler. Und in China bröckelte der CSI-300 um 0,5 Prozent auf 4.058 Punkte. Derweil verdichten sich die Spekulationen, dass China den Start des Nationalen Volkskongress wegen Corona vom 24. Februar auf den 5. März verschieben wird.

Keine Impulse aus New York

Die Wall Street greift erst heute wieder ins Geschehen ein. Die US-Börsen waren gestern wegen des „Presidents‘ Day“ geschlossen geblieben.

Schwindsucht bei der türkischen Lira

Bleibt ein Blick in den Devisenmarkt: Die türkische Lira ist gerade zum Greenback auf den niedrigsten Stand seit Mai 2019 gerutscht. Ein Dollar kostete mit 6,0725 Lira 0,5 Prozent mehr als am Vortag. EURTRY zog an auf 6,5712. Analysten erwarten, dass die türkische Notenbank die Zinsen weiter senken wird. Unter der aktuellen „Erdoganomics“ versucht Ankara, die Währung zu stärken, indem der Leitzins gesenkt wird. Was die herrschende Lehre in der Ökonomie auf den Kopf stellt – demnach wird eine Devise fester, wenn die Zinsen anziehen.

Zudem sorgen sich Investoren wegen des köchelnden Konflikts in der nordsyrischen Provinz Idlib, die an die Türkei angrenzt. Ein Krieg kostet Geld, das sich der Staat über die Druckerpresse besorgen könnte. Außerdem überlegen sich viele Investoren zweimal, ob sie in der Autokratie Geld investieren: Die Staatsanwaltschaft erließ fast 700 Haftbefehle gegen Anhänger des Predigers Fetullah Gülen.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender bringt am Dienstag nur wenige interessante Events, den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

So läuft um 14.30 Uhr in den USA der Empire-State-Index für Februar ein.

Und um 16.00 Uhr folgt der NAHB-Index, ebenfalls für Februar.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


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