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Das Ende einer Epoche

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Gold  1838,81
(+1,54%)

EURUSD   1,2144
(+2,28%)

DJIA  30008
(+0,53%)

OIL.WTI  46,51
(+6,99%)

DAX   13202,21
(-0,34%)

Während die Vertreter der OPEC+-Länder die endgültigen Vereinbarungen für das bevorstehende Treffen treffen (wir haben kürzlich über die Nuancen und Meinungsverschiedenheiten zwischen den Mitgliedsländern gesprochen), lassen Sie uns den Ölmarkt global betrachten.

OIL.WTI

OIL.WTI

Lassen Sie uns die folgende Annahme treffen, die von so vielen Anhängern des schwarzen Goldes missfallen wird. Es ist möglich, dass das Vorjahr, 2019, das historische Höchstvolumen der Nachfrage nach Öl aufwies. Dieses Niveau werden wir nie wieder sehen. Mit anderen Worten, die Nachfrage nach Öl wird rückläufig sein.


Wie ist das überhaupt möglich?

Im Jahr 2020 brach die Nachfrage nach Öl ausnahmslos in allen Regionen der Welt ein. Die Produzenten des schwarzen Goldes erwarten für 2021 keine Erholung der Nachfrage. Auf der anderen Seite setzen sie große Hoffnungen in 2022. Auf der einen Seite gibt es Pläne, die COVID-19-Pandemie aufgrund der weit verbreiteten Impfungen zu beenden. Auf der anderen Seite wird erwartet, dass die aufgeschobene Nachfrage nach einer Reihe von Dienstleistungen, die derzeit aufgrund des Coronavirus begrenzt ist, stark zunehmen wird. Zum Beispiel Reisen, Geschäftskonferenzen usw.
Aber haben die Ölproduzenten Recht? Wir glauben nicht. Niemand weiß, ob die Epidemie im Jahr 2022 wirklich zum Stillstand kommen wird oder ob ihre Auswirkungen auf unser Leben nur abnehmen werden. Selbst in den entwickelten Ländern planen bis zu 30-40% der Bevölkerung nicht, sich impfen zu lassen. Und in eben diesen Ländern Afrikas wird die Mehrheit der Bevölkerung aufgrund von Problemen mit dem lokalen Gesundheitssystem keinen Zugang zu Impfstoffen haben.
Wird die Nachfrage nach Reisen wieder steigen? Teilweise ja, aber nicht vollständig, aus einem trivialen Grund. Die schwere Wirtschaftskrise wird das Einkommen der Mittelschicht erst in einigen Jahren wieder auf das frühere Konsumniveau zurückführen. Die Mittelschicht war nämlich der Hauptmotor in der Tourismusindustrie.
Nun, bei Konferenzen im Allgemeinen ist alles traurig. Große Konzerne, die über die Mittel verfügten, um sie durchzuführen, waren überrascht, dass es nicht nötig war, Hunderte und Tausende von Mitarbeitern aus Dutzenden von Ländern in Bangkok oder London zu versammeln. Alles kann in einem Online-Format perfekt organisiert werden. Und mittelständische Unternehmen werden in naher Zukunft einfach kein Budget für solche Anlässe haben.


Was erwartet uns heute?

01.30 Einzelhandelsumsätze in Australien für Oktober
14.30 Zahl der neuen Arbeitsplätze im nicht-amerikanischen Agrarsektor für November
14.30 US-Arbeitslosenquote für November
14.30 Veränderung der Beschäftigtenzahl in Kanada für November
14.30 Arbeitslosenquote in Kanada für November


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Die Inflation attackiert den US-Dollar

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Gold  1835,21
(+1,34%)

EURUSD   1,2121
(+2,09%)

DJIA  29836
(-0,04%)

OIL.WTI  45,045
(+3,62%)

DAX   13299,68
(+0,40%)

Die US-Notenbank hat seit dem Frühjahr mehrere Billionen Dollar gedruckt. Damit beruhigen ihre Vertreter die Öffentlichkeit. Ihnen zufolge wird die jährliche Inflation auf lange Zeit nicht mehr als 2-3% pro Jahr betragen. Beim US-Dollar hat sich jedoch ein ganz anderes Inflationsrisiko eingeschlichen.

EUR/USD

EURUSD

Der US-Dollar ist in der letzten Jahreshälfte gegenüber dem Korb der wichtigsten im DXY-Index enthaltenen Weltwährungen bereits um fast 10% gefallen. Und dieser Rückgang ist fast unsichtbar. Nur neulich wurde das Niveau von 1,20 in dem Paar Euro/Dollar durchbrochen.
Viele Experten glauben jedoch, dass dies erst der Anfang ist und sagen voraus, dass der US-Dollar im nächsten Jahr gegenüber dem Währungskorb um weitere 20% fallen wird. Jeder weiß, wie stark der Dollar gegenüber Gold bereits gefallen ist.


Was bedeutet das?

Tatsächlich sind die amerikanischen Bürger möglicherweise noch nicht allzu besorgt über steigende Verbraucherpreise. Die Welt befindet sich in der schlimmsten Krise. Während einer Krise steigen die Preise nicht. Stellen wir uns ein mittelgroßes Produktionsunternehmen oder einen Dienstleistungsbetrieb vor. Die Nachfrage ist so stark gesunken, selbst bei den derzeitigen Preisen. Eine Preiserhöhung kommt natürlich erst dann in Frage, wenn die Situation mit dem Coronavirus vorbei ist.
Aber alle in Dollar ausgegebenen Vermögenswerte, wie z.B. die gleichen Immobilien, können gegenüber anderen Währungen stark an Wert verlieren.
Macht dies der amerikanischen Regierung Angst? Nein, es ist nicht beängstigend. Darüber hinaus führt der billigere Dollar zu verstärkten Exporten amerikanischer Unternehmen. Der billigere Dollar trägt auch zur Finanzierung des Staatshaushalts bei, der ein riesiges Defizit aufweist.
Ein weiterer Faktor, der zum Verfall des US-Dollars beigetragen hat, war die Tatsache, dass Joe Biden die US-Präsidentschaftswahlen gewonnen hat. Wie wir wissen, begrüßen die Demokraten zusätzliche Ausgaben aus dem Haushalt. Das bedeutet, dass weiterhin Geld gedruckt wird, vielleicht sogar in größerer Zahl als unter der scheidenden Regierung des Weißen Hauses.
Was also sollten amerikanische Anleger tun? Es ist fair, dass sie in Aktien, Gold und Kryptowährungen investieren und die Abwertung des US-Dollars mit allen Mitteln loswerden.


Was erwartet uns heute?

01.30 Australische Handelsbilanz für Oktober
11.00 EU-Einzelhandelsumsätze für Oktober
14.00 ISM-Geschäftsaktivitätsindex im US-Dienstleistungssektor für November


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Wieder einmal Bitcoin!

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Gold  1811,98
(+1,06%)

EURUSD   1,2075
(+1,70%)

DJIA  29678,50
(-0,57%)

OIL.WTI  44,225
(+1,74%)

DAX   13382,49
(+1,02%)

Und am Montag schrieb Bitcoin das vor 3 Jahren erreichte historische Maximum an den meisten wichtigen Kryptogeld-Börsen neu. Und am Dienstag stieg es sogar noch etwas höher. Wie Sie wissen, wenn ein Vermögenswert neue Höhen erreicht, wird sein Wachstumspotenzial absolut unvorhersehbar.

BTC

BTC

Betrachten wir dies am Beispiel der Aktien. Nehmen wir an, es gibt eine Firma namens ZZZ. Sie führte einen Börsengang mit einem Platzierungspreis von 20 Dollar durch. Dann ging die Aktie mehrere Jahre lang auf und ab, wobei sie ein Minimum von 15 $ und ein Maximum von 35 $ bildete. Irgendwann durchbricht die Aktion ZZZ ihr historisches Maximum von 35 $.
Wie geht es weiter? Niemand weiß das. Sie kann noch um das Zehn- und Hundertfache wachsen, das Potenzial hängt nur von der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens ab. Gleichzeitig wird, selbst wenn sich die ZZZ-Aktie bald halbiert, das Risiko-Gewinn-Verhältnis einfach positiv sein.
Genau dies geschieht heute mit Bitcoin direkt vor unseren Augen. Ja, es besteht die Möglichkeit einer Korrektur auf das Niveau von 15.000 Dollar. Und sogar ein kleines Risiko, auf 10.000 $ zu fallen. Aber was ist, wenn der BTC um weitere 50.000 $ auf 100.000 $ steigt? In diesem Fall schätzen wir das Risiko/Gewinn-Verhältnis auf 5-10 Tausend Dollar bis 50-100 Tausend Dollar. Die Hauptproblematik besteht darin, dass wir von der „gekauften und vergessenen“ Anlageidee für die nächsten 2-10 Jahre sprechen.


Was erwartet uns heute?

01.30 Australisches BIP für Q3
09.00 Einzelhandelsumsätze in Deutschland für Oktober
14.15 ADP US-Beschäftigungsbericht für November


Wichtige Hinweise:

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Morning Stock News

Wohin geht das Gold?

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Gold  1787,555
(-1,29%)

EURUSD   1,1957
(+0,71%)

DJIA  29862,50
(+0,05%)

OIL.WTI  45,06
(+3,66%)

DAX   13274,31
(+0,21%)

Wir haben vor kurzem diskutiert, warum Gold aus einem fundamentalen Gesichtspunkt fällt. Am Freitag gab es ein wichtiges Ereignis im Sinne der Theorie der technischen Analyse. Ein einfacher gleitender 200-Tage-Durchschnitt wurde durchbrochen.

Gold

Gold

Ein einfacher gleitender 200-Tage-Durchschnitt zeigt, ob der Preis jetzt höher oder niedriger ist als vor 200 Tagen. Es ist allgemein ein Konsens, dass dieser Indikator einen langfristigen Trend darstellt. Wenn der Kurs über 200 SMA (Simple Moving Average) liegt, bedeutet dies, dass der Markt einen langfristigen Aufwärtstrend aufweist. Liegt der Kurs unter dem SMA, wird der Trend bearish.
Aus der Sicht der technischen Analyse (TA) gibt es noch einen wichtigen Punkt. Oftmals berührt der Kurs nur den SMA und prallt zurück. Händler in TA achten daher darauf, dass die Tageskerze den gleitenden Durchschnitt nicht nur überquert, sondern über oder unter dem gleitenden Durchschnitt schliesst. Genau dies geschah am Freitag.
Die konservativeren Befürworter der TA warten ebenfalls auf eine zweite Bestätigung. Das heißt, sie wollen sicherstellen, dass die Tageskerze am nächstenTag ebenfalls unter 200 SMA geschlossen wird. Sollte dies geschehen, wäre dies für sie ein 100%ig starkes bärisches Signal.
Viele unserer Abonnenten werden sagen, dass die technische Analyse Unsinn ist und sie diese nicht persönlich in ihre Entscheidungen einfließen lassen. Aber in diesem Fall werden sie nur teilweise Recht haben.
Und warum? Tatsache ist, dass der Indikator 200 SMA von allen wichtigen Marktteilnehmern speziell überwacht wird. In vielen Fonds verbieten die Regeln die Eröffnung neuer Long-Positionen, wenn der Kurs unter 200 SMA fällt. Und andere Fonds sind sich dessen bewusst. Das bedeutet, dass der Pessimismus auf dem Goldmetallmarkt beginnt, stark zuzunehmen.


Warum fällt Gold?

Dafür gibt es nur einen Grund. Traditionell wird Goldmetall gekauft, wenn es in der Welt Spannungen gibt. Die COVID-19-Pandemie hat enorme Spannungen hervorgerufen. Jetzt sind alle einfach zu optimistisch, was die gute Nachricht betrifft, dass mehrere Impfstoffe auf einmal auf den Markt kommen. Das bedeutet, dass die Nachfrage nach Gold als Schutzgut stark zurückgegangen ist.
Aber es gibt noch einen weiteren Haken! Tatsache ist, dass Gold auch in den Fällen wächst, in denen die Zentralbanken Geld drucken. Bislang gibt es keinen Grund zu der Annahme, dass die Druckpresse stehen bleibt. Das bedeutet, dass zu dem Zeitpunkt, an dem die Mehrheit der Marktteilnehmer diese Tatsache erreicht (dass ein Impfstoff nicht verhindern wird, dass neues Geld gedruckt wird), der Trend jederzeit wieder umkehren und neue Höchststände erreichen kann.


Was erwartet uns heute?

02.00 China-Geschäftsaktivitätsindex für Dienstleistungen im November
11.30 Erklärung von EZB-Chefin C. Lagarde
14.00 Verbraucherpreisindex für Deutschland für November
15.45 Chicago PMI-Index in den USA für November


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Crisis trading

Neue Warnungen vor der Blase

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30.11.2020 –Special Report. Welch ein famoser November für die Börse. Die Anleger setzen auf anhaltendes Billiggeld von den Notenbanken. Und auf eine Corona-Impfung. Doch schon werden die Warnungen lauter. Die Angst vor einer kurzfristigen Korrektur oder gar dem Platzen einer gigantischen Blase geht bei den ersten Experten um. Wir beleuchten in diesem Artikel die Welt aus Sicht der Bären.

Skepsis beim IWF

Gerade äußerte sich der Internationale Währungsfonds kritisch über die Welle an Geld, die mit Anti-Corona-Stimuli in die Welt gepumpt wird. Managing Director Kristalina Georgieva stellte zunächst das Offensichtliche fest, nämlich dass die Notenbanken der Welt wegen der Pandemie unter Druck stehen, mehr Zinssenkungen und Anpassungen der Geldpolitik zu liefern. Dann warnte sie jedoch vor ungewünschten Nebenwirkungen: „new strategies and tools might produce new side effects as well,” und „additional monetary stimulus may pose important risks to financial stability.“ Georgieva fuhr fort: Es gebe Warnungen vor „unintended consequences“ im Falle einer „significant expansion in asset holdings“. Der International Monetary Fund warnte nun, dass neue Stimuli zu „important risks to financial stability“ führen könnten.
Wir meinen: Das Billiggeld dürfte tatsächlich viele Zombiefirmen stützen, die mangels funktionierendem Geschäftsmodell eigentlich schon längst tot sind. Oder aber es fließt Kapital in viele neue Weltmarktführer, die eine Finanzierung für Luftprodukte erhalten und dann umkippen. Dann wäre es nur eine Frage der Zeit, bis auch die erste Großbank implodiert. Siehe Dotcom-Blase und Größenwahn am Neuen Markt um das Jahr 2000.

Analysten sehen kurzfristige Korrektur

Bleibt ferner anzumerken, dass es nicht immer der ganz große Knall sein muss. Sowohl Goldman Sachs als auch JPMorgan gingen jüngst von einer rekordverdächtigen Flutwelle an Aktien-Verkäufen von Pensionsfonds zum Monatsende aus, nachdem die Börse eine prima Hausse gegenüber Bonds vorgelegt hat. Die Goldmänner sahen ein Rebalancing der Portfolios in Höhe von 36 Milliarden Dollar – was der viertgrößte Ausverkauf seit dem Jahr 2000 wäre. JPMorgan ging sogar von Verkäufen in Höhe von 160 Milliarden Dollar aus. Nun ja, diese Welle ist noch nicht über uns hereingebrochen. Vielleicht kommt sie noch – wenn Sie diese Zeilen lesen, wissen Sie bestimmt schon mehr.

Auf die Impfung kommt es an

Übrigens sieht auch Michael Wilson von Morgan Stanley einen kurzfristigen Ausverkauf zum Jahresende, wenn auch aus anderen Gründen. Viele halten ihn für den genausten Analysten an der Wall Street. Zwar sagte er jüngst für den S&P 500 auf Sicht von zwölf Monaten ein Plus von 10 Prozent voraus – dies vor allem wegen Gewinnüberraschungen nach oben und günstigen Finanzierungskonditionen. Außerdem prophezeite er jedoch eine kurzfristige 10prozentige Korrektur für den Aktienmarkt. Ausgelöst durch die Tatsache, dass der Markt realisiere, dass die Impfung noch eine Weile auf sich warten lässt, während die Todeszahlen steigen.
Viel, wenn nicht alles, hängt also von der Corona-Impfung ab. “To see whether the market will continue to have legs we will have to have confirmation of those vaccine hopes,” urteilte beispielsweise auch Nannette Hechler-Fayd’Herbe, CIO bei Credit Suisse CIO auf Bloomberg TV. Sie behalte im Auge, wie schnell die diversen Impfstoffe produziert und in der Bevölkerung verteilt werden könnten.

Wahlbetrug: Ist der Papst katholisch?

Bleibt zu guter Letzt der Blick auf die Politik. Wird die Wahl von Joe Biden noch verhindert? Wohl kaum. In den Gerichten sitzen Demokraten zuhauf, welche die Klagen des Team Trump abblocken. Die Mainstream-Medien kehren sowieso alles unter den Teppich, was pro-konservativ ist. So bekommen die Anleger mitunter viel Interessantes nicht mit. Beispielsweise die Aussage eines gewissen Rod Blagojevich, ex-Gouverneur von Illinois. Demokrat und wegen Korruption einst seines Amtes enthoben. Er nahm laut „The Federalist“ kein Blatt vor den Mund in Sachen Wahlbetrug 2020: “If the question is are the Democrats stealing votes in Philadelphia, my answer is, ‘Is the Pope Catholic?’ It’s a time-honored tradition.” In großen, von den Dems kontrollierten Städten wie Chicago oder Philadelphia sei der Wahlbetrug an der Tagesordnung.
Doch vielleicht sieht der Supreme Court die Sache genauso oder die Wahlmänner stellen sich quer. Zumal laut „The American Thinker“ gerade ein gewisser Navid Keshavarz-Nia unter Eid ausgesagt hat, dass es in allen Battleground States sehr wohl konzertierten Wahlbetrug gegeben habe – beim Stop der Auszählung in der Wahlnacht seien etwa 1 bis 2 Prozent aller Stimmen zugunsten von Joe Biden manipuliert worden. Keshavarz-Nia ist nicht irgendwer – sondern einer der klügsten Köpfe in Sachen Cyber-Crime und Software-Manipulation, der Forensiker von der IT-Firma Black Key Solutions hat schon NSA, CIA und FBI beraten.
Das Thema sollten Sie also im Auge behalten: Falls Trump doch bleibt, wird die Börse beben. Anleger lieben keine Überraschungen. Und Big Tech wird dann zerlegt. Achten Sie auf den Begriff „Hammer and Scorecard“ – darunter wird der Wahlbetrug in den Dissidenten-Medien gehandelt, was der linke Mainstream natürlich als reine Verschwörungstheorie abtut.

Steuererhöhung voraus

Bleiben wir noch bei der Politik. Falls die Demokraten im Januar mit Hilfe einer frisierten Briefwahl oder auch ganz ehrlich zwei Senatorensitze bei der Nachwahl in Georgia holen, dürfen wir uns auf Steuererhöhungen freuen. Dann kontrollieren die Dems nämlich nicht nur das Repräsentantenhaus und das Weiße Haus. Dazu kommt dann ein Senat mit 50 zu 50 Stimmen, womit die Vizepräsidentin Kamala Harris das entscheidende Verdikt hätte. Womit viele Investoren sich im Falle eines Steuerschocks wohl von ihren Aktien trennen werden.
Unser Fazit: Auch die Bären haben eine Menge Argumente auf ihrer Seite. Die bullishe Sicht der Dinge und die Freude über die perfekte Welle aus Notenbank-Geld haben wir gerade in einem anderen Artikel behandelt. Die Sache bleibt also spannend – wir behalten die Angelegenheit für Sie im Blick!


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Trade

Die perfekte Welle

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30.11.2020 –Special Report. Mega-Performance im November: Der Markt vertraut auf die Federal Reserve. Und auf Stimuli von den anderen großen Notenbanken der Welt. Mit dem bevor stehenden Einzug von Joe Biden ins Weiße Haus kommt zudem wohl Janet Yellen wieder in Amt und Würde. Auch die künftige Finanzministerin wird mit Geld nur so um sich werfen. Dazu gesellt sich neue Risikofreude wegen der Corona-Impfung. Das Kapital strömt an die Börse. Wir beleuchten die Lage aus Sicht der Bullen.

Der Markt will mehr von der Fed

Tatsächlich fiebert der Markt schon neuen Kapitalfluten entgegen. Gorilla Trades kommentierte mit Blick auf die Protokolle der Federal Reserve: „While the minutes revealed that several committee members were advocating a boost to the Central Bank’s quantitative easing (QE) program, both in size and maturity, investors likely wanted to see stronger commitment from the FOMC. That said, the recent deterioration in the job market data makes further easing very likely next month, so it’s no surprise that the dollar edged closer to its multi-year lows today.“ Kurz: Der Markt hoffe also mit Blick auf den Jobmarkt auf ein stärkeres Engagement der Fed. Und das Billiggeld versenkt den Greenback.

Notenbanken lassen die Druckerpresse notieren

Tatsächlich dürften die Dämme der Notenbanken bald brechen. Vor allem Morgan Stanley zeigte sich bullish: Die acht großen Zentralbanken der Welt dürften im kommenden Jahr rund 304 Milliarden Dollar an Securitys kaufen – und das in jedem einzelnen Monat des Jahres 2021. Damit würden die Notenbanken rund 0,7 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts in den Finanzmarkt pumpen. Die großen Vier dürften ihr Bilanz kräftig ausweiten.

central bank

Wenn das so kommt, wird das ganze Geld seinen Weg an den Finanzmarkt finden: Aktien, Bonds und Unternehmensanleihen werden profitieren. Und auch der Immobilienmarkt sowie voraussichtlich Gold und E-Devisen.

Öffnet die Schleusen

Und dann ist da noch Janet Yellen – ex-Chefin der Federal Reserve. Sie soll die neue Finanzministerin unter Joe Biden werden. Was Paul Krugman, Star-Kolumist der „New York Times“ schon zu einer wahren Lobeshymne bewegte: „she was a prominent figure in the rise of ‚new Keynesian‘ economics, which rested on one key insight: People aren’t stupid, but they aren’t perfectly rational and self-interested.“ Soll heißen: Die Regierung muss Mut machen. Natürlich soll Yellen viel frisches Geld verteilen. Krugman ist übrigens Träger des Alfred-Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften 2008 und genau wie Yellen linker Keynesianer.

Auftritt des Giganten

Bleibt der Tesla-Faktor. Der Börsen-Gigant wird im Dezember in den S&P 500 aufgenommen – und schon alleine diese Aktie dürfte den Index nach oben hieven. Wobei sich der Indexbetreiber laut „Wall Street Journal“ noch nicht im Klaren darüber ist, wie der Mega-Cap mit seinem Marktwert von 555 Milliarden Dollar in den SPX integriert werden soll – auf einmal zum 21. Dezember oder in zwei Schritten? Wir werden sehen.

Hedge Fonds sind all in

Smart Money hat sich jedenfalls schon long positioniert. Das belegt ein Hinweis von Goldman Sachs: Die Investmentbank stellte jüngst mit Blick auf die großen Hedge Fonds fest, dass die Bären an der Börse quasi ausgestorben sind. Konkret: „short interest has continued to fall, reaching new record lows.“ Der Median für Short-Engagements auf Aktien im S&P 500 hat inzwischen nur noch 1,6 Prozent der Marktkapitalisierung erreicht – das niedrigste Level in den 16 Jahren, seitdem Goldman diese Daten erhebt. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 stand der Short-Wert bei rund 3,5 Prozent. Der Hedge Fund VIP Basket, der die populärsten Long-Positionen von Hedge Fonds misst, hat jedenfalls bis dato den S&P 500 um 20 Prozentpunkte überholt.

Smallcaps voraus

Abgesehen davon sehen einige Marktauguren auch Raum für einen breiten Aufschwung bei kleinen Aktien. Marketwatch.com beispielsweise glaubt, dass vor allem der Russell 2000 weiter zulegen wird. Dafür gebe es fünf gute Gründe: 1) Small Caps seien lean and mean – also schlank und gut geführt. 2) Viele Investoren glaubten nicht an sie. Soll heißen: Kleine Firmen fliegen noch unter dem Radar und haben deshalb Nachholbedarf. 3) Smidcaps – also kleine und mittlere Firmen – seien recht günstig bewertet. Mit Blick auf Yardeni Research hieß es: Der S&P 500 weise ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 22 auf, bei den S&P 600 Small Caps sei es nur 19,9. 4) Small Caps seien weitgehend unbemerkt im Ausland aktiv. Marketwatch geht von einem stärkeren internationalen Wachstum als in den USA aus. 5) Der Markt werde sich bald auf eine breitere Basis stellen.
Unser Fazit: Die Bullen überrennen gerade den Aktienmarkt und sie surfen auf der aktuellen und erwarteten perfekten Welle aus Geld. Doch ist dies ein Signal, sich der Stampede anzuschließen? Oder ist der Bull Run ein Kontra-Indikator? In einem separaten Artikel lassen wir die Bären zu Wort kommen. Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments.


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Mobile trading chart

Die Gründe für das BTC-Debakel

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27.11.2020 –Special Report. Oops, I did it again – genau wie 2017 rauscht Bitcoin zunächst davon, um dann abzustürzen. Damit hat sich möglicherweise ein extrem bearishes Doppeltop gebildet. Warten wir es ab. Doch was war hier los? Tatsächlich steckte China dahinter. Aber auch die US-Notenbank wetzt offenbar die Messer. Wir beleuchten die Hintergründe – und warnen erneut davor, dass die Herren des Geldes früher oder später E-Devisen eliminieren werden.

Blutige Nase für BTC-Bullen

So kann’s gehen: Erst konnte Bitcoin vor Kraft kaum laufen – und setzte mit einer fulminanten Aufholjagd seit den Corona-Tiefs zum Gipfelsturm an. Am Mittwoch kostete ein Bitcoin noch gut 19.500 Dollar – und damit so viel wie seit drei Jahren nicht mehr. Und dann das herbe Minus. Doch warum?

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Der Fomo-Effekt

Schauen wir uns zunächst eine Erklärung aus den Massenmedien an – wir lassen den „Tagesspiegel“ aus dem „Reichshauptslum“ zu Wort kommen, wie der Satiriker Don Alphonso das Raumschiff Berlin nennt. Mit dem Rücksetzer wiederhole sich ein bekanntes Muster – denn es sei längst nicht das erste Mal, dass der Kurs rapide ansteige und dann einbreche. „Das heißt: Bei Kryptowährungen bildet sich regelmäßig eine Finanzblase, sie platzt, dann bildet sich eine neue Blase.“ Und dann zitiert das Blatt Brian Kelly, Gründer und CEO von BKCM LLC, eine auf E-Devisen spezialisierte Investmentfirma. „Viele Anleger würden von der Angst getrieben, sie könnten etwas verpassen. Sie nennen das den Fomo-Effekt, was die Abkürzung für die englische Bezeichnung („the fear of missing out“) ist.“ Alles Psychologie also – hm…

Family Offices und Paypal

Getrieben hätten den Kurs für Kryptowährungen dabei zuletzt vor allem zwei Entwicklungen: Zum einen stiegen zunehmend auch professionelle Investoren in den Markt ein. So kauften zuletzt aufgrund der niedrigen Zinsen auch Pensionsfonds und Family Offices, die das Geld vermögender Familien anlegen. Zum anderen schob laut „Tagesspiegel“ der US-Zahlungsdienstleister Paypal den Handel mit Kryptowährungen an, da in den USA Kunden seit Kurzem über ihr Paypal-Konto Bitcoin, Bitcoin Cash, Ether und Litecoin kaufen und verkaufen können. Das sehen wir genauso.

Höhere Margin-Kosten

Doch das erklärt nicht den kurzfristigen Ausverkauf. Die psychologische Blasen-Erklärung ist uns zu dürftig. Und siehe da: Wir haben ein wenig in den spezialisierten und daher kompetenten Finanzmedien gewühlt. CoinTelegraph.com ließ ebenfalls Kelly zu Wort kommen. Der verwies auf den jüngsten starken Anstieg in der Nachfrage im Cryptocurrency-Markt – die habe das Angebot komplett ausgetrocknet. Soll wohl heißen: Käufer hätten sich dann enttäuscht zurückgezogen. Weiter hätten sich die Kosten für die Leihe erhöht und am Ende hielten die Kleinanleger die heiße Kartoffel: “The last one is that we are starting to see retail come into this market and you’re starting to see the interest rates that it charges on margin going much higher.”

Kassemachen am Top

Offenbar haben große Adressen auch am Top Kasse gemacht. William Suberg von CoinTelegraph wies darauf hin, dass Investoren knapp unter 20.000 Dollar hohe Volumina an BTC auf den diversen Börsen abgestoßen hätten. “All Exchanges Inflow Mean increased a few hours ago. It indicates that whales, relatively speaking, deposited $BTC to exchanges,” assistierte Ki Young Ju von der Analyse-Firma CryptoQuant auf Twitter. Er glaubt übrigens daran, dass BTC in den nächsten Tagen die 20K knackt.

Heftige Abflüsse aus China über OKEX

Und dann verwies Ki Young Ju genau auf den Faktor, vor dem wir an dieser Stelle jüngst gewarnt hatten: China steckte hinter dem Absturz. Sie erinnern sich: Im Oktober hatte die People’s Bank of China (PBOC) die private Ausgabe von digitalen Währungen verboten. Und dabei die in Malta registrierte Börse OKEX mal kurzerhand geschlossen. Ki Young Ju wies darauf hin, dass OKEX nun wieder Abhebungen zuließ. Mit heftigen Folgen: “BTC flows from OKEx to all other exchanges hit 493 BTC at that time,” meldete er auf Twitter. Und weiter: “83% of total outflows went to non-exchange wallets like custody.“ BTC verschwanden also vom Markt in privaten Taschen. Das sieht also ganz danach aus, dass verängstigte Anleger im Reich der Mitte schnell Kasse machten, bevor die Kommunisten wieder den Handel einfrieren.

Gerüchte über US-Regulierung

Dazu gesellten sich ähnliche Gerüchte aus Amerika, wie Brian Armstrong, CEO von Coinbase, meldete. Demnach planen die USA eine Regulierung für sogenannte „self-hosted cryptocurrency wallets“, das sind Software-Programme, die quasi als kleine Banken dienen. Armstrong kommentierte: “If this crypto regulation comes out, it would be a terrible legacy and have long standing negative impacts for the U.S. In the early days of the internet there were people who called for it to be regulated like the phone companies. Thank goodness they didn’t.”

Thanksgiving trocknet die Nachfrage aus

Bleibt abschließend anzumerken, dass der Handel in den USA vor Thanksgiving schon weitgehend ruhte und dass daher diese Nachfrage ausfiel – viele Amerikaner machen sich traditionell vorab auf den Weg zu ihren Familien.
Unser Fazit: Die Vola bei den Cryptos dürfte uns erhalten bleiben – Sie müssen achtsam sein. Wir haben immer wieder darauf hingewiesen, dass die Notenbanken der Welt eine unkontrollierbare Nebenwährung nicht akzeptieren werden. Behalten Sie also News dieser Art im Auge. Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Bitcoin. Was ist passiert?

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Gold  1809,50
(-0,08%)

EURUSD   1,1927
(+0,45%)

DJIA  29836,50
(-0,04%)

OIL.WTI  44,86
(+3,20%)

DAX   13276,81
(+0,23%)

Die rote Kerze in der Grafik unten spricht für sich selbst. Es ist ein schrecklicher Tag für Bullen, wenn sie ihr Hebeleffekt einsetzen. Und wenn sie das täten, könnten sie ihr Konto auf Null setzen. Die Hauptfrage, um die sich unsere Leser jetzt Gedanken machen, lautet: „Was ist das? Eine einfache Korrektur oder eine Trendwende“?

BTC

BTC

Am Dienstag und Mittwoch stieg der Preis der ersten Krypto-Währung auf 19.000 Dollar. Es wirkte ein wenig mehr, ein wenig mehr und es wird das absolute Maximum von 20.000 $ durchbrechen. Im Hinblick auf dieses Ereignis wurden auf dem Markt eine große Anzahl von Kaufpositionen mit Hebelwirkung eröffnet.
Was passiert, wenn alle auf das gleiche Ereignis warten? Das ist richtig. Dieses Ereignis wird höchstwahrscheinlich nicht eintreten. Es fand auch am Donnerstag statt. Der böse Markt konnte nicht einfach jeden Geld verdienen lassen. Außerdem war es sehr einfach, den Bullen Geld wegzunehmen. Genau das wurde getan.
Als es unter 18.000 Dollar fiel, haben viele gemittelt, dann passierte es wieder unter 17.500 Dollar, dann passierte es wieder unter 17.000 Dollar. Weiter nach unten war die Bewegung bereits bei der Schließung der Stopps und Margin Calls. Als es niemanden mehr gab, der die Bitcoin verkaufen konnte, sprang der Preis im Moment um mehr als 1.000 $ nach oben.
Das Wichtigste war zu verstehen, wer die riesige Menge an Bitcoins kaufte, die verkauft wurde. Höchstwahrscheinlich waren es institutionelle Anleger, die die Situation als Geschenk des Himmels betrachteten. Wenn der Markt mehrere Wochen hintereinander schnell wächst, ist es sehr schwierig, ein großes Volumen von BTCs zu kaufen. Aber es ist eine großartige Sache, dies bei einem starken Rückgang zu tun. Und der Einstiegspreis ist viel besser als in den letzten 10 Tagen, als der Markt einfach explodierte mit Käufen, die von verschiedenen Fonds, öffentlichen Unternehmen für ihre Kunden getätigt wurden.
Wenn wir in der obigen Analyse Recht haben (und wir wissen es noch nicht), wird das Niveau von 20.000 Dollar schnell genug genommen werden.


Was erwartet uns heute?

11.00 Uhr EU-Verbrauchervertrauen im November
11.00 Uhr EU-Geschäftsklimaindikator für November


Wichtige Hinweise:

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Morning Stock News

Das Schwarze Gold ist deutlich gestiegen

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Gold  1809,42
(-0,09%)

EURUSD   1,1929
(+0,47%)

DJIA  29874,50
(+0,09%)

OIL.WTI  45,91
(+5,61%)

DAX   13295,90
(+0,37%)

Erst vor ein paar Tagen haben wir unsere Leser darauf aufmerksam gemacht, dass das Öl für eine scharfe Bewegung bereit ist. Und diese Bewegung ist bereits eingetreten. Außerdem nähert sich das Brent-Öl rasch den 50 Dollar pro Barrel. Sein Durchbruch kann den Aufwärtstrend weiter beschleunigen.

WTI

WTI

Der Preis kann nicht ewig in der Spanne bleiben, die sechs Monate lang anhielt. Schließlich wurde der Korridor nach oben durchbrochen. Das schwarze Gold verteuert sich inmitten eines wachsenden Optimismus, dass der jüngste Durchbruch mit dem Impfstoff Covid-19 bereits im nächsten Jahr zu einer raschen Erholung der weltweiten Energienachfrage führen wird.


Worin liegt dann das Problem?

Das Problem ist, dass all dies eine riesige Bullenfalle sein könnte. Heutzutage basieren die Ölkäufe der Spekulanten auf Emotionen. Wie Sie wissen, irren sich Spekulanten in den meisten Fällen. Und der Markt bestraft sie immer und immer wieder. Die sehr harte Strafe wird nicht nur darin bestehen, den Ölpreis wieder in die vorherige Bandbreite zu bringen, sondern auch darin, seine Untergrenze zu durchbrechen, mit einem weiteren Rückgang auf 30 Dollar pro Barrel.
Was sind die Voraussetzungen dafür? Eigentlich sehr viele, hier nur einige wenige:
– Anhaltendes Wachstum der Vorräte an Ölprodukten in den USA
– Die Weltwirtschaft verlangsamt sich derzeit aufgrund der Coronavirus-Pandemie, die die Nachfrage nach Öl dramatisch reduziert.
– Absolute Unsicherheit im Zusammenhang mit dem nächsten OPEC-Treffen
– Risiken für den Ölpreis angesichts einer möglichen Aufhebung der Sanktionen durch den Iran
– Und natürlich ein Anstieg der Öllieferungen über die vereinbarten Quoten hinaus durch die OPEC+-Länder, inmitten wachsender Probleme mit ihren Budgets.
Wenn zu Beginn des Jahres 2021 2-3 Punkte aus der obigen Liste zusammenfallen, wird der Ölpreis deutlich sinken. Und wenn 4-5 zusammenfallen, wird dies der „perfekte Sturm“ für für Gold sein.


Was erwartet uns heute?

08.00 Verbrauchervertrauensindex der Gfk in Deutschland für Dezember
13.30 Bericht des Geldpolitischen Treffens der EZB


Wichtige Hinweise:

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Daytrading

BTC vor dem Gipfelsturm

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25.11.2020 –Special Report. Bitcoin kratzt an der alten Rekordmarke von knapp 20.000 Dollar. Viele Marktbeobachter erwarten einen Durchmarsch der E-Devise – und tatsächlich gibt es gute Gründe dafür. Wenn da nicht ein wichtiges Warnsignal aus China wäre, das im Medien-Mainstream bislang untergegangen ist. Wir beleuchten die Hintergründe.

Up, up and away

Die Spannung steigt. „Börse Online“ urteilte: „Vor dem Allzeithoch ist nun charttechnisch kaum mehr Widerstand. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass das Allzeithoch noch vor Jahresende erreicht wird. Die Altcoins sind zunächst deutlich zurückgeblieben. Hier könnte es zu Nachholeffekten kommen, vor allem bei den neben Bitcoin In Kürze von PayPal zum Handel angebotenen Ethereum, Litecoin und Bitcoin Cash.“

Massen an Papiergeld

Gründe für den Kauf der E-Devisen gibt es auch angesichts der aktuellen Geldpolitik genug. Das World Resources Institute wies auf die Billionen hin, die weltweit für Stimuli in Reaktion auf Corona gedruckt würden – in den USA, Europa, Japan und anderen großen Volkswirtschaften. Das Quantitative Easing habe ungeahnte Größenordnungen erreicht. „Forbes“ assistierte: „For the first time U.S. debt is now about equal to GDP (Gross Domestic Product), like the sound barrier we once thought if we hit it we might explode.” Tatsächlich hat sich die Bilanz der Federal Reserve auf den Rekordwert von rund 7,2 Billionen Dollar aufgebläht. Das verheißt nichts Gutes für die Währungen der Welt – viele Anleger befürchten eine Entkernung.

BTC schlägt Gold

Vor diesem Hintergrund setzen viele Investoren auf E-Devisen – und zeigen dem üblichen Wertspeicher Gold die kalte Schulter. Analyst Jim Reid von der Deutschen Bank konstatierte eine Rotation aus Gold hinein in BTC: „there also seems to be an increasing demand to use Bitcoin where Gold used to be used to hedge Dollar risk, inflation and other things.“ Tatsächlich meldete JPMorgan mit fast 800 Millionen Dollar einen Rekordwert an open interest bei Bitcoin-Futures.

morgan

Parallell dazu registrierte die Bank of America gerade mit 5 Milliarden Dollar den größten wöchentlichen Abfluss aus Gold-Fonds überhaupt.

Experte sieht BTC bei 318.000 Dollar

Bitcoin wird also gesellschaftsfähig. Entsprechend euphorisch sind die Preiserwartungen: “Today bitcoin has gotten to a place where institutional investors, banks, and family offices are legitimately pondering involvement as a defense against currency devaluation,” urteilte jüngst nicht ganz uneigennützig Alex Mashinsky, CEO des auf BTC spezialisierten Finanzdienstleisters Celsius Network. Und weiter: “This isn’t a gold rush anymore, it’s a good investment.” BTC werde zum Jahresende auf 30.000 Dollar klettern.
Den Vogel schoss Tom Fitzpatrick ab, Managing Director bei der Citibank. Er prophezeite in einer Information an institutionelle Kunden, dass BTC im kommenden Jahr mehr als 318.000 Dollar kosten werde. Angesichts der unsicheren volkswirtschaftlichen Lage gebe es Ähnlichkeiten mit dem Goldmarkt in den 1970ern.

Warnsignal aus China

Bleibt zu guter Letzt als Gegenstimme ein wenig beachteter, aber trotzdem wichtiger Fakt: China verschärft den Kampf gegen Bitcoin. Im Oktober hat die People’s Bank of China (PBOC) die private Ausgabe von digitalen Währungen verboten. Die in Malta registrierte Börse OKEX musste daraufhin für einen Monat Abhebungen von Cryptos blockieren, weil die Firma den chinesischen Behörden Informationen liefern musste. Der Hintergrund: Die chinesische Notenbank bereitet den Start ihrer eigenen digitalen Devise vor.
Ergo berichtete Reuters jüngst, dass Asset Manager auf eine Expansion außerhalb der Volksrepublik setzen und Kunden in Hongkong und Singapur suchen. So hat Babel Finance, ein auf Cryptos spezialisierter Finanzdienstleister, eine Lizenz für das Asset Management in der ehemaligen britischen Kronkolonie beantragt. Die Firma will rund 1 Billion Dollar an Kapital einsammeln. Gordon Chen, ehemaliger Bitcoin-Trader in Peking, hat jüngst die Firma GMR in Singapur gegründet, da in China der Handel mit digitalen Währungen zunehmend reguliert werde.
Wie wir an dieser Stelle schon häufiger schrieben: China ist nur der Vorreiter, die Regierungen der Welt werden keine unkontrollierbare Nebenwährung dulden. Sie werden mit staatlich gelenkten E-Währungen die Konkurrenten eliminieren, um Korruption, Schwarzgeld und Steuerhinterziehung auszuschalten – und um die Macht über die Geldpolitik zu behalten. Zwar wird es technisch schwierig, das lückenlos durchzusetzen, doch früher oder später wird die Blockade kommen. Wir behalten die Angelegenheit für Sie im Auge – und wünschen erfolgreiche Trades und Investments!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 78% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.