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Fed gibt Atempause bis Herbst

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Gold  1783,19
(+0,56%)

EURUSD   1,1902
(-0,04%)

DJIA  33712,50
(+1,42%)

OIL.WTI  70,235
(+14,93%)

DAX   15742,50
(+3,70%)

Das wichtigste Ereignis der Woche war natürlich die Sitzung des US Federal Open Market Committee, bei der die Situation in der Wirtschaft analysiert und weitere Zinsmaßnahmen besprochen wurden. Am Mittwoch wurden die Ergebnisse dieser Sitzung bekannt gegeben, was die Märkte etwas verwirrte, was viele Vermögenswerte und insbesondere die Bewegung des S&P500 Index stark beeinflusste.


S&P500

S&P500

Bei dieser Sitzung war es sehr wichtig, die Märkte nicht zu verschrecken und zu Fall zu bringen, wie es seinerzeit Ben Bernanke tat. Nach den dramatischen Ankündigungen einer Reduzierung der quantitativen Stimuli brach der Markt recht schnell um 10% ein. Der gleiche Fehler sollte jetzt nicht gemacht werden. Zum Glück erinnert sich die Kommission an alle ihre Fehler.
Alle haben auf diese Sitzung gewartet, darauf, dass die US-Notenbank ihre Pläne für die Zukunft klarstellt, sowie ihre Stärke und Kontrolle über die Situation zeigt. Nach den Ergebnissen des Berichts hat sich die Inflation in den USA so stark beschleunigt, dass sie einfach nicht ignoriert werden konnte. Die Inflationsprognosen stiegen um 1 Basispunkt auf 3,4 % bis Ende 2021. In dieser Situation musste die Kommission ihre Prognose für eine Zinserhöhung revidieren. Die Mitglieder glauben nun, dass der Zinssatz bis Ende 2023 zweimal angehoben wird, aber wann dies geschieht, wird später je nach Situation entschieden.
Das Wachstum der US-Wirtschaft wird der wichtigste Parameter bei der Entscheidungsfindung sein. Es wird bestimmen, wann die Zinsen angehoben werden und wann das quantitative Lockerungsprogramm ausläuft.
Es gibt ein paar Dinge aus der Pressekonferenz zu beachten. Es war auf einer positiven Note. Powell sagte, dass sie bis jetzt genau beobachten, was in der Wirtschaft passiert und alle Parameter analysieren. Entscheidungen werden später getroffen, wenn sie sich dessen sicher sind. Bis jetzt werden sie das Programm nicht einschränken und weiterhin Vermögenswerte kaufen.
Die Ergebnisse dieser Sitzung waren gemischt, aber das ist genau das, was der Markt im Moment braucht. Sie deuteten an, dass sie vorsichtig sein und abwarten sollten. Sommer ist Urlaubszeit. Niemand will sie mit tiefgründigen Überlegungen über die Anlagezukunft verbringen, daher wird die Fed im Sommer höchstwahrscheinlich keine lauten Aussagen machen und bis zum Herbst warten. Während des Sommers wird sich die Situation normalisieren und die großen Indizes werden vielleicht sogar versuchen, neue Höchststände zu erreichen. Der beste Teil wird im Herbst beginnen, wenn die aufgeheizte Inflation und die Konjunktur ein wenig abklingen werden.

05.00 Zinsentscheidung der Bank of Japan und Pressekonferenz
08.00 Deutscher Erzeugerpreisindex für Mai


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Financial chart

The Big Short 2.0

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17.06.2021 –Special Report. Gerade hat sich die berühmteste Kassandra überhaupt wieder zu Wort gemeldet: Michael Burry warnte vor der größten Blase aller Zeiten. Der Hedge-Fonds-Star ist nicht irgendwer – er hatte die Finanzkrise 2008 vorausgesagt und wurde im Subprime-Debakel reich und berühmt.

„Greatest Speculative Bubble of All Time in All Things“

Nach einer zehnwöchigen Pause griff der Star-Investor am Dienstag wieder zur Tastatur. Burry sparte nicht mit Superlativen: Der Finanzmarkt stehe vor der größten Blase aller Zeiten. Konkret twitterte er: „People always ask me what is going on in the markets. (…) It is simple. Greatest Speculative Bubble of All Time in All Things. By two orders of magnitude. #FlyingPigs360.“ Das ist doch ein Wort: Die Alles-Blase in jeder Assetklasse.
Mit seinem Hashtag referenzierte der Börsenstar auf eine alte Wall-Street-Weisheit: „Bulls make money, bears make money, but pigs get slaughtered.“ Burry hat schon mehrfach davor gewarnt, dass die Anleger zu gierig seien, zu wild spekulierten, zu hohe Risiken eingingen und unrealistischen Renditen nachjagten.

Skepsis bei Social-Media-Trends

Burry, der aktuell Chef von Scion Asset Management ist, hatte sein Twitter-Profil im April gelöscht. Zuvor hatte er Alarm geschlagen wegen der Tesla-Aktie, in der er short ist. Außerdem hatte er gegen GameStop gewettert, gegen Bitcoin, Dogecoin und Robinhood. Und gegen SPACs, also Special Purpose Acquisition Companies – das sind Firmen, die extra gegründet werden, um als Holding andere Firmen an die Börse zu bringen. Und die als eher undurchsichtige Hüllen eine Menge Schrott verkaufen können. Weiter hatte Burry vor der Inflation und der generellen Lage an der Börse gewarnt.
Schon im Februar dieses Jahres hatte Burry ferner geunkt, eine Hyperinflation rolle auf den Finanzmarkt zu. Und das bedeute eine Katastrophe im Stil der Weimarer Republik. Mega-Bullen werden diese Alarmsirene deswegen vielleicht als hysterisch abtun. Der Markt zieht ja trotz oder gar wegen der aktuellen Inflationsentwicklung an – Aktien sind ja als hartes Asset ein Hedge gegen den Kaufkraftverlust.

Früher, besser, schneller

Allerdings gilt der Mann als so brilliant, dass er gefährliche Trends weit früher als der Rest der Menschheit wittert. So war es schon 2006 und 2007 – zuerst verlor er Millionen. Doch Burry ließ sich nicht beirren. Denn er hatte vor Ort in ultra-heißen Immobilienmärkten recherchiert. Und herausgefunden, dass Hypothekenbanken völlig mittellosen, illegal aus Mexiko eingewanderten Obstpflückern hohe Immobilienkredite aufgeschwatzt hatten. Das hieß: Die angeblichen Sicherheiten in mit Hypotheken besicherten Asset Backed Securities waren wertlos. Und als der Immobilienmarkt kollabierte, kassierte der Investor ab.

Weltruhm durch „The Big Short“

Burry wurde schließlich unsterblich durch das Buch „The Big Short“ von Michael Lewis und durch die Film-Adaption, in der Superstar Christian Bale den Anleger verkörperte. Wir meinen: Burry ist nicht irgendwer. Und nicht nur er sieht die Parallelen der ungehemmten Geldflut und der ungezügelten Spekulation zu damals. Behalten Sie daher stets die Short-Seite im Blick. Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

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Die Geldmaschine der EZB

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Gold  1819,56
(+0,44%)

EURUSD   1,1997
(+0,03%)

DJIA  33815,50
(+1,73%)

OIL.WTI  71,765
(+17,44%)

DAX   15712
(+3,50%)

Wenn wir immer wieder von einer sich beschleunigenden Inflation sprechen, weil die Fed Geld druckt, ist das nur ein Teil des Problems. Der zweite Teil ist, dass die anderen großen Zentralbanken der Welt ebenfalls Geld drucken. Und natürlich ist die EZB ganz klar eine von ihnen.


EURUSD

EURUSD

Die Druckerpresse der Europäischen Zentralbank ist unaufhaltsam und verursacht Kollisionen, die sich kein normaler Anleger vorstellen kann. So ist zum Beispiel die Rendite für fünfjährige griechische Staatsanleihen unter Null gefallen. Es stellt sich heraus, dass man einen Aufschlag zahlen muss, um einem Land Geld zu leihen, das effektiv bankrott ist. Erinnern Sie sich, dass die griechische Staatsverschuldung über 180 % des Bruttoinlandsprodukts des Landes beträgt.
In vielen europäischen Ländern kann eine Bareinlage bei einer Bank nur zu 0% pro Jahr in EUR angelegt werden. In Schweizer Franken ist die Rendite negativ. Es ist jedem klar, warum der Wert des Schweizer Franken oder deutscher Staatsanleihen so hoch ist. Im Falle eines Zusammenbruchs der Eurozone würden beide Anlagen den Anlegern zumindest Geld retten. Allenfalls würden sie Anlegern auch die Möglichkeit bieten, gute Gewinne zu erzielen.
Im Fall der griechischen Staatsanleihen ist dies jedoch definitiv nicht der Fall. Selbst ohne einen Zusammenbruch der Eurozone kann Griechenland seine Schulden nach 5 Jahren einfach nicht mehr bezahlen. Wir alle erinnern uns, dass dieses Land vor ein paar Jahren am Rande der Zahlungsunfähigkeit stand. Und die gesamte Eurozone (ihr politischer Teil), war dabei, die Griechen vor dem Bankrott zu retten.
Eine Frage kann aufkommen. Warum fällt der EURO dann nicht? Was macht es für einen Sinn, die gleichen griechischen Anleihen mit negativen Renditen zu kaufen? Schließlich kann man in amerikanische Wertpapiere investieren und erhält eine Rendite von 1-2% pro Jahr. Das Problem ist, dass die amerikanische Währungseinheit noch schneller abwerten kann als die europäische. Die Situation erinnert an zwei umsturzgefährdete Bäume, die sich gegenseitig abstützen. Und so den ersten am Umfallen hindert.

03.30 Australische Arbeitslosenquote für Mai
09.30 Zinsentscheid der Schweizerischen Nationalbank


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BTC – alles geht nach Plan!

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Gold  1860,07
(+0,07%)

EURUSD   1,2129
(+0,02%)

DJIA  34273
(+3,10%)

OIL.WTI  72,435
(+18,53%)

DAX   15745,50
(+3,72%)

Vor ein paar Tagen haben wir in unserem BTC-Newsletter das Folgende angemerkt. Der Markt geht nach unten bei den schlechten Nachrichten, die fast jeden Tag herauskommen. Dann versucht er sich zu erholen und bekommt wieder schlechte Nachrichten. Wir haben eine ziemlich vernünftige Vermutung gemacht.


BTC

BTC

Diese schlechten Nachrichten werden früher oder später enden, sie können nicht ständig generiert werden. Und der Markt wird direkt nach oben gehen. Das ist genau das, was in den letzten 2 Tagen passiert ist. Es gibt einfach keine neuen negativen Nachrichten. Aber es gibt eine Reihe von positiven Nachrichten.
Die wichtigste davon ist die folgende. Endlich ist Elon Musk gezwungen, sich zu entschuldigen. Es ist bereits jedem klar, dass seine Tweets Marktmanipulation sind. Aber neulich wurde er von dem CEO eines großen Unternehmens aus Südafrika, mit einem persönlichen Vermögen von über 1 Milliarde Dollar, dessen beschuldigt.
Hier konnte Elon Musk nicht schweigen und reagierte. Es stellte sich heraus, dass Tesla nur 10% seiner Bitcoins verkauft hatte. Und dies war durch den Wunsch motiviert, die Marktliquidität zu klären. Als ob ein paar hundert Millionen Dollar diese Liquidität signifikant erschüttern oder den Preis zum Einsturz bringen könnten. Aber Tweets können ihn sicherlich nach unten bringen.
Außerdem hat Elon Musk erklärt, dass Tesla in Zukunft wieder Bitcoins als Zahlungsmittel für Autos akzeptieren wird. Sobald das Mining der ersten Kryptowährung umweltfreundlicher wird. Das hat er schon einmal gesagt. Aber der Unterschied liegt genau in der Betonung. Damals war es so, dass Tesla sich weigerte, in BTC zu bezahlen, wegen der Umweltbedenken. Und jetzt sagt er, dass in Zukunft solche Zahlungen wieder akzeptiert werden, nachdem diese Probleme gelöst sind. Sieht das gleich aus? Ja, das ist es! Ein Taschenspielertrick. Und eine weitere Manipulation des Marktes.
Bitcoin ist auf 41.000 Dollar gestiegen. Wichtig ist, dass die erste Kryptowährung über der Marke von 40.000 Dollar liegt, wo sie lange nicht Fuß fassen konnte. Wenn es in den kommenden Tagen keine weiteren „schlechten Nachrichten“ auf dem Markt gibt, ist mit einer Wiederaufnahme des Aufwärtstrends zu rechnen.

04.00 China Einzelhandelsumsatz im Mai
14.30 Kanadischer Verbraucherpreisindex für Mai
20.00 Zinsentscheidung der US-Notenbank


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Bitcoin Bounce

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15.06.2021 –Special Report. Oops, he did it again: Elon Musk hat den Preis von Bitcoin wieder nach oben gepusht. Fast bis auf 40.000 Dollar ging es gen Norden. Tesla wird vielleicht doch wieder BTC akzeptieren. Ob dieser Schub anhält? Der E-Auto-Magnat räumte ein, dass seine Firma sehr wohl Bitcoin verkauft hat. Das sieht nach Pump and Dump aus. Und liefert staatlichen Kontrolleuren neue Munition für einen Bitcoin-Bann.

Musk fordert grünen Strom

Gestern twitterte der Tesla-Chef, sein Konzern könne unter Umständen doch wieder BTC als Zahlungsmittel akzeptieren. Aber erst, wenn sich die Umweltbilanz der Digitalwährung deutlich verbessere. Als Richtmarke dafür nannte der exzentrische 49-Jährige einen Anteil erneuerbarer Energien von rund 50 Prozent bei der Bitcoin-Produktion.
Wir meinen: Das Ziel könnte schon dadurch erreicht werden, dass ein Großteil des Mining aus China verschwindet, wo häufig noch Kohle verstromt wird. Peking will sowieso die Cryptos verdrängen, um einen seinen eigenen E-Yuan aufzulegen. Und wenn die Amerikaner übernehmen, die schon viel sauberes Erdgas verbrauchen, dann ist der grüne Großmeister vielleicht wieder happy. Der Hintergrund: Bitcoins werden durch komplexe Rechenaufgaben in Server-Farmen erschaffen. Dabei werden große Mengen Strom verbraucht.

Tesla hat rund 10 Prozent seiner BTC verkauft

Musk hatte die Crypto-Gemeinde mit Widersprüchlichkeiten immer wieder verstört. So wies er jetzt einerseits Vorwürfe der Kursmanipulation zurück. Andererseits gab er zu, dass Tesla sehr wohl rund 10 Prozent seiner Bitcoin-Bestände verkauft habe. Dies aber nur, um zu beweisen, dass man sie abstoßen könne, ohne den Kurs stark zu verschieben. Mhm…

Pump and Dump

Musk reagierte offenbar auf einen Vorwurf von Magda Wierzycka, das ist eine der reichsten Frauen Südafrikas und CEO der Finanzfirma Sygnia. Laut „CoinTelegraph“ donnerte sie: „The [Bitcoin] volatility we have seen is an unexpected function of what I would call market manipulation by Elon Musk.“ Und weiter: „If that happens to a listed company, he would be investigated and severely sanctioned by [the] SEC. “ Musk habe sehr wohl erst den Kurs nach oben gepumpt und dann einen großen Teil am Hoch verkauft. „What we have seen with Bitcoin is price manipulation by one very powerful and influential individual, “ said Wierzycka. Wir meinen: Selbst falls der Konzernchef eines börsennotierten Konzerns wie Tesla keine Probleme mit der US-Börsenaufsicht Security and Exchange Commission bekommt – auch andere Akteure könnten eingreifen.

Zum Spekulieren und für Lösegeld

So meldete sich zufällig gerade wieder der extrem crypto-feindliche Chef der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), Agustin Carstens, zu Wort. Im Gespräch mit dem „Spiegel“ urteilte er: „Das ist eine Blase.“ Und „ein Umweltdesaster“. Der Markt sei „leicht zu manipulieren – Bitcoin und andere Kryptowährungen sind anfällig für Betrug“, sagte Carstens dem „Spiegel“. „Der Bitcoin ist nur für zwei Dinge gut – zum Spekulieren und für Lösegeldzahlungen“, sagte Carstens. Es sei wichtig, die Regulierung zu verbessern. Dann gab er einen Hinweis auf kommende Dinge: Man müsse vor allem bei Plattformen ansetzen, „auf denen Kryptowährungen gehandelt werden“. Der Chef der BIZ drängte zudem darauf, dass Zentralbanken ihre eigenen Digitalwährungen entwickeln.

Trader happy – Investoren skeptisch

Jedenfalls hat das Hin und Her zwar zur Freude bei Tradern gesorgt – wer schnell auf die Tweets von Musk reagiert, verdient gutes Geld. Doch Investoren schreckt das Gehabe ab. Das räumte auch Nikolaos Panigirtzoglou ein, Analyst bei JP Morgan. Er konstatierte, dass sich institutionelle Anleger zurückhalten: „If I look at these bitcoin fund flows, there is no evidence here of a buying-the-dip mentality,“ erklärte er. Die Nachrfrage bei großen Investoren sei schwach, Futures notierten unter dem Spot-Preis. Wie auch immer: Wir behalten die Lage für Sie im Blick – die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


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Der kurzfristige Ausblick für das schwarze Gold

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Gold  1864,06
(-0,67%)

EURUSD   1,2102
(-0,06%)

DJIA  34480
(+3,73%)

OIL.WTI  71,235
(+16,57%)

DAX   15722,50
(+3,57%)

Der Preis des schwarzen Goldes ist in der vergangenen Woche an den Weltmärkten gestiegen. Der WTI-Rohölpreis hat die Marke von 70 Dollar pro Barrel überschritten. Dies ist das erste Mal seit 2,5 Jahren. Warum steigt der Ölpreis? Und was ist kurzfristig von ihm zu erwarten?


OIL. WTI

OIL.WTI

Die API-Daten zeigten einen weiteren Rückgang der US-Ölvorräte um mehr als 2 Mio. Barrel. Der Beginn der Sommersaison in der westlichen Hemisphäre und die erhöhte Nachfrage der Autofahrer nach Benzin wirken sich aus. Der Optimismus darüber treibt die Preise weiter in die Höhe.
Der zweite Grund ist die Hoffnung, nicht nur der Investoren, sondern aller Menschen auf der Welt, dass die COVID-19-Pandemie tatsächlich vorbei ist. Der tägliche Anstieg der Neuinfektionen geht stetig zurück. Gesundheitsbeamte der Regierung geben hochkarätige Erklärungen ab. Der Leiter des norwegischen Gesundheitsministeriums zum Beispiel hat die Meinung geäußert, dass „die Pandemie weitgehend vorbei ist“.
Wir werden noch lange Zeit epidemische Ausbrüche in Entwicklungsländern sehen. Aber sie werden keinen globalen Einfluss auf die Nachfrage haben. Das Thema Coronavirus dürfte im Jahr 2022 in den Hintergrund treten.
Gleichzeitig hat sich laut dem jüngsten Bericht der EIA die Prognose für eine Erholung der US-Schieferölproduktion in den Jahren 2021 und 2022 nicht wesentlich verändert. Was dem schwarzen Gold Unterstützung gibt. Schließlich hat das rasante Wachstum der Schieferölproduktion der OPEC komplett die Hände gebunden.


Was könnte einen weiteren Anstieg des Ölpreises verhindern?

Der Hauptrisikofaktor ist das OPEC-Kartell selbst. Seine Überkapazitäten betragen mehr als 5 Millionen Barrel pro Tag. Es ist klar, dass all diese ungenutzten Kapazitäten, eher früher als später, wieder anfangen werden, Öl zu pumpen. Dies wird sofort zu einem Überschuss des Angebots über die Nachfrage führen.
Im Moment ist die große Unterauslastung der OPEC vollständig in den Preis eingepreist. Daher hängen ständig Risiken über dem Markt und die Spekulanten versuchen, diese zu ignorieren. Vor dem nächsten OPEC-Treffen könnte es jedoch zu einem starken Druck auf den Preis des schwarzen Goldes kommen. In der Tat werden viele Händler bei der günstigsten Situation Gewinne mitnehmen wollen.
Es ist auch wichtig, Folgendes zu verstehen. Die Differenz zwischen den Benchmark-Sorten Brent und WTI hat sich auf nur noch $2 pro Barrel verringert. Historisch gesehen, wenn das passiert, ist der Markt in der Nähe seiner Höchststände.
Was wird am Ende überwiegen? Das werden wir in den nächsten Wochen herausfinden.

06.30 Japanische Industrieproduktion im April
11.00 EU-Industrieproduktion im April


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Trade

Deshalb kommt BTC nicht vom Fleck

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11.06.2021 –Special Report. Was ist nur los mit den Cryptos? Innerhalb weniger Wochen haben sich die Kurse in etwa halbiert. Eine Gegenbewegung lässt auf sich warten. Bodenbildung, Zwischentief, Basis für eine neue Hausse? Wir analysieren die Hintergründe.

FBI holt Colonial-Lösegeld zurück

Fangen wir mit den negativen Nachrichten an. In mehrfacher Hinsicht muss diese News den Bitcoin-Bullen Angst einjagen: Nach der Erpressung des US-Pipeline-Betreibers Colonial ist es dem FBI gelungen, einen Großteil des Lösegelds zu beschlagnahmen. Rund 2,3 Millionen Dollar von 4,4 Millionen Dollar wurden konfisziert. Das für das FBI zuständige US-Justizministerium erklärte, Ermittler konnten den Weg der Bitcoin über 23 elektronische Geldbörsen, die den Hackern zugerechnet werden, nachverfolgen.
Die IT-Kriminellen der Gruppe „Darkside“ sitzen offenbar in Russland. Was der Sache eine außenpolitische Komponente verleiht. Besonders pikant: Das FBI war im Besitz des privaten Schlüssels für eines der Hacker-Konten. So konnten 63,7 Bitcoin beschlagnahmt werden. Wie sich die Fahnder Zugang zu diesem vertraulichen Schlüssel verschafft haben, ist nicht bekannt.

Bitcoin ist nicht unangreifbar

Unsere Analyse: Erstens mussten Bitcoin-Jünger erkennen, dass Kryptowährungen nicht immun sind gegen staatliche Eingriffe. Soll heißen: Es ist klar, dass sich die Blockchain knacken und der Besitzer ermitteln lässt. Zweitens rückt wieder einmal der Faktor Kriminalität in den Fokus. Was den Verfechter eines Bitcoin Bannes neue Munition liefert. Drittens könnte das US-Justizministerium umgehend das Lösegeld für die Staatskasse verkauft haben. Und damit schweben BTC-Bullen in einer permanenten Gefahr – denn Bitcoin wird häufig als Währung im Cyber Crime verwendet. Viertens könnte BTC im Zuge einer außenpolitischen Konfrontation ins Visier der US-Administration geraten, da viele Hacker-Gruppen von China (Hafnium), Nordkorea (Lazarus) oder Russland (REvil) unterstützt werden.

China zieht die Schlinge zu

Weiter gab Peking eine neue Blockchain-Agenda heraus. Der Fünf-Punkte-Plan wurde vom chinesischen Büro der Zentralen Kommission für Cyberspace-Angriffe und dem Ministerium für Industrie und Informationstechnologie veröffentlicht. Als Hauptschwerpunkte für die Blockchain-Entwicklung nannten die Funktionäre die Sparten Wirtschaft, Finanzen, Industrialisierung und öffentliche Dienstleistungen, wie das „BTC-Echo“ berichtete.
Das heißt für uns: Peking forciert die rote Blockchain, um die totale Kontrolle über den Cyber Space zu erhalten. Lästige Konkurrenten dürften damit bald ausgeschaltet werden. Zumal China sein Vorgehen gegen Kryptowährungen verschärft. Peking hat gerade die Konten einiger Experten für Cryptos auf dem chinesischen Twitter-Pendant Weibo gesperrt, wie die „South China Morning Post“ meldete. BTC-Bullen werden also geknebelt.

Anonymus nimmt Elon Musk ins Visier

Dazu gesellt sich die Meldung, dass sich das Hacker-Kollektiv Anonymus nun offenbar in einem Racheakt um Elon Musk kümmert. Ob das den Tesla-Chef zu neuen BTC-Investments verleiten wird? Anonymous veröffentlichte ein Video, in dem es hieß, Elon Musk habe mit seinen Aussagen „Leben zerstört“. Und weiter: „Millionen von Kleinanlegern haben wirklich auf ihre Kryptogewinne gezählt, um ihr Leben zu verbessern“. Die Tweets des exzentrischen Milliardärs hatten die Crypto-Kurse deutlich fallen lassen. Dies zeige „eine klare Missachtung für die durchschnittliche arbeitende Person“. Weiterhin kritisiert das Anonymus-Video die Arbeitsbedingungen in der für Tesla wichtigen Lithium-Gewinnung. Ferner monierte die Gruppe das Einkommensmodell von Tesla, das sich nicht auf Autoverkäufe stütze, sondern hauptsächlich von staatlichen Subventionen und dem Verkauf von CO2-Steuergutschriften getragen werde.

Es gibt auch gute News

Und haben wir auch positive Nachrichten? Ja. Laut „Financial Times“ hat das Komitee für die Basel-Regeln zur Bankenaufsicht Kreditinstituten grünes Licht für das Investment in Cryptos gegeben. Und der Wirtschaftsgigant El Salvador könnte das erste Land werden, das Bitcoin als offizielle Währung akzeptiert. Jedenfalls, wenn es nach dem Willen des Präsidenten Nayib Bukele geht. Unser Fazit aus alledem: Wir sehen überwiegend dunkle Wolken über BTC-Land aufziehen. Und wir werden die Angelegenheit für Sie im Blick behalten.


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Inflationary collapse!

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Gold  1900,36
(+0,13%)

EURUSD   1,2187
(+0,11%)

DJIA  34469,50
(+3,70%)

OIL.WTI  70,055
(+14,64%)

DAX   15585,50
(+2,66%)

Wie gestern erwartet, hat der US-Verbraucherpreisindex für Mai die Prognosen der Analysten deutlich übertroffen. Die erste Reaktion des US-Aktienmarktes war jedoch irrational. Der Markt begann zu steigen und zeigte ein neues Allzeithoch.


S&P 500

S&P 500

Ja, die Gegenreaktion hat bereits innerhalb einer Stunde begonnen. Allerdings ist die Reaktion auf die Nachricht sehr alarmierend. Vielleicht weiß jemand mehr als wir. Nämlich, dass die Fed trotz der sich beschleunigenden Inflation weiterhin Geld drucken wird. Und eine Straffung der Geldpolitik nicht einmal andeutet.
In diesem Fall ist die erste Reaktion des Marktes völlig berechtigt und rational. Der US-Dollar wertet immer schneller ab. Und es besteht ein dringendes Bedürfnis, ihn loszuwerden. Amerikanische Aktien können in diesem Fall auch als Werterhaltungsinstrument dienen. Denn die Produkte und Dienstleistungen der Unternehmen werden immer teurer. Und so werden die Umsätze und Gewinne steigen.
Die Hauptsache ist, dass es sich nicht wieder als Bullenfalle entpuppt. Aber wie die Praxis der letzten Jahre zeigt, werden absolut alle Kursverluste am US-Aktienmarkt wieder wettgemacht, und der S&P 500 Index erreicht neue Allzeithochs.
Auch die Reaktion auf die Goldnachrichten ist bezeichnend. Seine Notierungen sind sprunghaft angestiegen. Die großen Goldbullen sehen also auch keinen Hinweis auf eine baldige Zinserhöhung, was zu einer starken Korrektur im Markt des gelben Metalls führen könnte.
Ist das nun gut oder schlecht für uns? Es lohnt sich, die Frage hier in zwei Teile aufzuteilen. Wenn wir über Trader sprechen, gibt es keinen Unterschied. Die Hauptsache ist, dass sich der Preis bewegt und nicht in einem engen Korridor steht. Und wenn wir über Verbraucher sprechen, ist die Lage sehr düster.
Unsere Ersparnisse verlieren rapide an Wert. Und die Einlagen in den Banken schmelzen real vor unseren Augen, relativ zu den Kosten für Immobilien, neue Autos, Urlaub und alltägliche Dienstleistungen.

13.45 EZB-Zinsentscheidung
14.30 US-Verbraucherpreisindex für Mai


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

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Markt verharrt vor Datenveröffentlichung

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Gold  1887,145
(-0,07%)

EURUSD   1,2167
(-0,10%)

DJIA  34468,50
(+3,69%)

OIL.WTI  69,575
(+13,85%)

DAX   15573,50
(+2,59%)

EUR/USD und GBP/USD haben sich in den letzten Tagen in einem engen Korridor befunden. Doch das könnte sich schon heute ändern! Warum? Um 14.30 Uhr werden die US-Inflationsdaten für Mai veröffentlicht.


EUR/USD

EURUSD

Am Mittwoch wurde der chinesische Erzeugerpreisindex veröffentlicht. Er stieg sofort um 9% im Jahresvergleich, nachdem er im Vormonat um 6,8% gestiegen war. Das hat es seit 13 Jahren, seit September 2008, nicht mehr gegeben. Der Grund für diesen Anstieg ist nach wie vor derselbe: Die Aufwertung von wichtigen Rohstoffen, die China importieren muss. Dabei handelt es sich vor allem um Eisenerz und Kupfer.
Die monatlichen Erzeugerpreisdaten für China liegen leicht vor den US-Daten. In der Tat sind sie ein vorlaufender Indikator. Es ist ein subtiler Hinweis darauf, dass die Inflation auf der ganzen Welt weiterhin schnell ansteigt. Das lässt die Anleger befürchten, dass auch die US-Inflationsdaten die Prognosen deutlich übertreffen werden.


Wozu kann das führen?

Wenn der Verbraucherpreisindex im Jahresvergleich 5 % übersteigt (Analysten erwarten 4,7 %), können wir am Donnerstag mit einem starken Einbruch der Aktienmärkte weltweit rechnen. Die Renditen der US-Staatsanleihen würden in die Höhe schnellen. Und damit wird auch der Dollar ausbrechen und weiter steigen. Diese Reaktion wird auf der gestiegenen Wahrscheinlichkeit einer vorzeitigen Rücknahme der Fed-Stimulierung und einer Anhebung des Diskontsatzes beruhen.
Beim EUR/USD wird dies zu dem Risiko einer Erneuerung der Juni-Tiefs bei 1,1986 führen. Und beim GBP/USD wird es dazu führen, dass eine große Menge an Stopps unter 1,408 entfernt wird, die sich dort in den letzten 3 Wochen angesammelt haben. Es wird sehr interessant sein, die Dynamik von Gold zu beobachten. Wenn es zuerst auf diese Negativität fällt und sich dann wieder erholt, wird es ein starkes bullisches Signal sein. Und das Ziel von $2000 pro Feinunze könnte schon im Juni erreicht werden.

13.45 ECB interest rate decision
14.30 US Consumer Price Index for May


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Was ist mit Bitcoin los?

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Gold  1894,165
(+0,08%)

EURUSD   1,2179
(+0,05%)

DJIA  34575,50
(+4,01%)

OIL.WTI  70,405
(+15,21%)

DAX   15666
(+3,19%)

Wenn man die täglichen Schwankungen der ersten Kryptowährung nicht verfolgt, scheint sie für Investoren immer uninteressanter zu werden. Aber wir sind Trader. Und wir verfolgen genau die Prozesse, die innerhalb des Tages ablaufen.


BTC

BTC

In den letzten Wochen hat der Bitcoin fast jeden Tag versucht, zu steigen. Und fast jeden Tag (oder jeden zweiten Tag) fällt er stark ab und versucht dann wieder zu steigen. Er bleibt im Korridor von 32-40k.
Woher kommen diese starken Einbrüche? Man kann sie besonders gut auf den Zeitrahmen M5 und M15 sehen. Es sind alles Nachrichten, die einen dramatisch negativen Einfluss auf die Stimmung der gesamten Kryptowährungsgemeinschaft haben. Und damit auf den Preis, der nach unten kollabiert.
Kürzlich haben wir angedeutet, dass es einen absichtlichen Angriff auf die erste Kryptowährung durch die wichtigsten Regierungen der Welt gibt. Und auch die Tweets von Elon Musk passen voll in diese Theorie. Er kann sich doch nicht selbst in den Fuß schießen, wenn Tesla Bitcoins in seiner Bilanz hat, oder? Elon Musk kann das nur tun, wenn die Vorteile aus seinen Tweets die Verluste aus dem Wertverlust von BTC bei weitem überwiegen. Und die US-Regierung wird viele Wege finden, ihn auf diese Weise zu motivieren, zum Beispiel durch die Vergabe von Regierungsaufträgen.
Warum Regierungen gegen Bitcoin kämpfen, verstehen wir alle sehr gut. Es ist praktisch die einzige Sache in der heutigen Welt, die niemand kontrollieren kann. Aber wer wird gewinnen?
Aus technischer Sicht gewinnen bisher die langfristigen Besitzer der ersten Kryptowährung. Der Preis ist, trotz der täglichen Negativität, nie unter die 29.000 $-Marke gefallen. Das heißt, was auch immer an Nachrichten herauskommt, der Markt ignoriert sie und beginnt am nächsten Tag zu steigen.
Stellen wir uns nun vor, was passieren wird, wenn der Fluss der negativen Nachrichten aufhört. Irgendwann wird es aufhören oder diese negativen Nachrichten werden überhaupt nicht mehr wahrgenommen. Von diesem Moment an wird sich der Aufwärtstrend wieder fortsetzen. Alle, die wollten (schwache Hände) haben ihre BTCs für Mai und die erste Juniwoche verkauft. Die Frage ist rhetorisch, in wessen Hände diese Coins gingen.

03.30 China Verbraucherpreisindex für Mai
16.00 Zinsentscheidung der Bank of Canada


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CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 81% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.