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Morning Stock News

Der Markt weiß nicht, wie er reagieren soll

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Gold  1952,085
(+0,42%)

EURUSD   1,1849
(+0,05%)

DJIA  27734,50
(-0,30%)

OIL.WTI  41,43
(+1,15%)

DAX   13231,23
(+0,01%)

Der Donnerstag war ein Tag der Enttäuschung. So entpuppte sich die erwartete Rede Powells als völlig unspezifisch und verärgerte die Anleger sehr. Es ist nicht klar, ob die Turbulenzen an den Märkten beginnen werden oder ob Anleger wieder kaufen werden.

WTI

WTI

Wie sehr wollten Anleger Einzelheiten von der US-Notenbank hören, um zu entscheiden, wie es auf den Märkten weitergeht, aber kein Glück. Alles, was wir hörten, war die starke Position der US-Notenbank im Hinblick auf die Beibehaltung einer anpassungsfähigen Geldpolitik, ihren Glauben an eine wirtschaftliche Erholung und eine gewisse Revision der US-Arbeitslosenprognose sowie des Wirtschaftswachstums.
Diese Äußerungen haben sich für Anleger als völlig unhilfreich erwiesen, was zu einem Verkauf von S&P500-Futures im Laufe des Donnerstags führte. Es gab viele verschiedene Erklärungen auf der Konferenz, die sich indirekt auf den Markt auswirken werden. Die Fed wartet auf weitere finanzielle Anreize, die nicht zur Verfügung stehen. Republikaner und Demokraten können sich auf keinen Fall darauf einigen, welche Art von Stimulierung sie in Form und Umfang sein wird.
In naher Zukunft werden Analysten die Rede Powells im Detail analysieren und bestimmte Schlussfolgerungen darüber ziehen, was er sagen wollte und was die US-Notenbank tun wird.


Euro

Die US-Notenbank rechnet damit, dass die Inflation in diesem Jahr auf 1,7% ansteigt und die Raten lange Zeit, bis 2024, auf dem gleichen Niveau bleiben werden. Angesichts dieser Zahlen kann davon ausgegangen werden, dass die USA bereits einen realen negativen Zinssatz von 1,3%-1,5% haben werden. Dies ist ein negatives Signal für den Dollar, so dass Anleger in dieser Situation hochverzinsliche Anlagen und stabilere Währungen kaufen werden. In der gegenwärtigen Situation sieht der Euro attraktiv aus, und wir können den Kauf bei 1,1750 mit weiterem Wachstum bis 1,1850 und weiter bis 1,20 in Betracht ziehen.


Öl

Der Ölhandel setzt sein Wachstum zum fünften Mal in Folge fort. Der fallende US-Dollar gibt das Tempo vor, aber es gibt einige Anzeichen für eine Preisumkehr gegenüber den derzeitigen Positionen. Vor kurzem haben wir einen negativen Ölpreis gesehen, und er ist auf 40 Dollar pro Barrel gestiegen, was sehr bedeutend ist. Der Coronavirus beginnt in Europa zu wüten, was wiederum die wirtschaftliche Erholung beeinträchtigen könnte. Eine Korrektur auf 36 Dollar pro Barrel ist in der gegenwärtigen Situation durchaus zu erwarten.


Was erwartet uns heute?

08.00 Uhr UK-Einzelhandelsumsätze für August.
14.30 Uhr Basisindex der Einzelhandelsumsätze in Kanada für Juli
16.00 Uhr Verbraucherstimmungsindex der University of Michigan in den USA für September


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Droht die „Finanzblase“ zu platzen?

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Gold  1941,60
(-0,90%)

EURUSD   1,1758
(-0,48%)

DJIA  27651
(-1,41%)

OIL.WTI  39,545
(-1,53%)

DAX   13199,33
(+0,01%)

Der Mittwoch erwies sich als ein optimistischer Tag für Entscheidungen. In Erwartung einer Pressekonferenz der US-Notenbank versuchten die meisten Anleger zu kaufen, während sie auf Erklärungen der US-Notenbank warteten.

WTI

WTI

Lassen Sie uns versuchen, die aktuelle Marktsituation von der theoretischen Seite her zu betrachten. Die Coronavirus-Pandemie, die alle Finanzmärkte ins Chaos stürzen sollte, hat nicht funktioniert. Der US-Aktienmarkt wird weiterhin in der Nähe seiner Rekordhochs gehandelt. Warum?
Früher gab es eine Theorie, die „Minsker Moment“ genannt wurde. Der Analyst Haiman Minski sagte, wenn der Markt lange Zeit irrational wächst, wird unweigerlich ein tiefer Einbruch folgen. Solche Bewegungen gab es in den Jahren 1998 und 2008, als Marktzusammenbrüche verschiedene wirtschaftliche Faktoren auslösten.
Die US-Notenbank schüttet riesige Summen in die Wirtschaft aus. Angesichts von Nullzinssätzen und Anleiherenditen fließt das Geld direkt in Unternehmensaktien. Es ist noch nicht bekannt, was ein solcher Einstieg in die Positionen von Unternehmen für Anleger bewirken kann. Wenn es eine Verkaufskaskade gibt, die eine gewisse Welle von Marktpositionen auslöst, könnten wir den größten Verkauf an den Aktienmärkten seit 20 Jahren erleben.


Öl

Es gibt eine sehr unklare Situation auf dem Markt. Auf der einen Seite übt die Coronavirus-Pandemie, die jeden Tag an Dynamik gewinnt, Druck auf die Weltwirtschaft aus und zwingt die Anleger dazu, die Situation für die kommenden Monate zu prognostizieren, obwohl ein Impfstoff kurz vor dem Erscheinen steht, der alle retten wird. Andererseits sind die Ölreserven seit dem Höchststand vom Sommer von 1,2 Milliarden Barrel im Herbst um 150-200 Millionen Barrel gesunken.
Die Statistiken sagen das Gegenteil und lassen den Preis für WTI-Öl steigen. Am Mittwoch stieg der Ölpreis in nur einer Handelssitzung um mehr als 4% und wurde mit 40 Dollar pro Barrel gehandelt. Dies wurde erneut durch einen billigen Dollar und eine optimistische Stimmung unter den Anlegern unterstützt.
All dies sieht in der gegenwärtigen Situation großartig aus, aber jeder erinnert sich an den Einbruch im April, als der Preis der Futures nach unten ging. Das Wichtigste in dieser Situation ist zu wissen, dass das Überangebot einen Punkt erreicht, an dem die Kosten für das Chartern eines schwimmenden Lagertankschiffes ein wenig rentabel sind. Damals lag der Ölpreis bei etwa 10 Dollar pro Barrel.
Die zweite Welle des Coronavirus wird ein großes Hindernis sowohl für das Wachstum des Ölmarktes als auch für die Weltwirtschaft darstellen. Vielleicht wird die „Blase“, die bereits aufgeblasen wurde, bald platzen. Wir müssen nur noch auf den Katalysator warten.


Was erwartet uns heute?

03.30 Veränderung der Beschäftigungsquote in Australien im August
09.00 Pressekonferenz der Bank of Japan
11.00 EU-Verbraucherpreisindex seit Jahresbeginn
14.30 Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Daytrading

Der S&P 500 steht an der Klippe

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16.09.2020 –Special Report. Nun haben die US-Aktien also korrigiert: Seit rund zwei Wochen zeigt der Trend nach unten. Der S&P 500 tanzt ziemlich genau auf der 50-Tage-Linie. Die Frage ist, ob die Wall Street einen überzeugenden Rebound schafft. Oder ob die 200-Tage-Linie bei aktuell rund 3100 Zählern der nächste Halt wird. Wir analysieren die derzeit bestimmenden Börsen-Faktoren.

Tesla Surprise

Einer der wichtigsten Faktoren für den jüngsten Rücksetzer im marktbreiten Index war die Überraschung in Sachen Tesla: Die Mega-Aktie wurde wider Erwarten nicht in den S&P 500 aufgenommen, der Titel verlor seit dem Hoch mal locker 30 Prozent. Der Indexbetreiber gab keine Erklärung ab, das tun elitäre Clubs nie. Stattdessen wurden die E-Commerce-Plattform Etsy, der Hersteller von Test-Equipment Teradyne und der Pharmakonzern Catalent aufgenommen. Wer?
Genau – eine große Überraschung. Und Prügel für Tesla. Viele Fondsmanager hatten sich in der Hoffnung auf Tesla durch den Kauf anderer wichtiger SPX-Aktien den Index nachgebaut und ihre Titel danach enttäuscht wieder abgestoßen. Leider könnte der Tesla-Schubfaktor für den Index noch eine ganze Weile wegfallen. Der Grund ist die Bezahlung von Konzernchef Elon Musk.

Die Gier des Elon Musk

Charley Grant vom stets lesenswerten „Wall Street Journal“ vermutete, die Optionen, die sich Musk gönnt, könnten Tesla auf Dauer den Weg in den S&P 500 versperren. Denn der Tesla-Chef habe in nur drei Jahren 9 Milliarden Dollar eingestrichen, während seine Firma auf einem Verlust von kumuliert 6 Milliarden Dollar saß. Im Zuge der Rechnungslegung laut US-GAAP (Generally Accepted Accounting Principles) dürften die Gewinne in den kommenden Quartalen in Gefahr sein. Denn angesichts der Mega-Performance der Aktie – vor dem jüngsten Absturz – könnte die Kasse bei Musk weiter klingeln. Er wird schließlich nicht nach Profitabilität bezahlt, sondern nach Marktkapitalisierung. Der Indexbetreiber verlangt aber beständige Firmengewinne – und scheut zudem Pump-and-Dump-Aktien, die kurzfristige Spekulationsblasen mit sich bringen. Somit dürfte auch der jüngste Absturz der Tesla-Aktie den Titel disqualifizieren. Womit ein heftiger Preispush für den SPX fehlt.

Short-Warnung von JPMorgan

Abseits von Tesla sandte ein quantitativer Analyst bei JPMorgan, Peng Cheng, eine bearishe Warnung für den Gesamtmarkt aus. Das wäre nicht weiter interessant, wenn er nicht schon am 18. August eine korrekte Verkaufswarnung für Tech-Aktien ausgegeben hätte. Die Gründe hatten wir Ihnen an dieser Stelle ebenfalls genannt: Eine sich verstärkende Konzentration von Kapital in wenigen Aktien, die sich verbessernden Chancen von US-Präsident Donald Trump (was auf die Zerschlagung von Big Tech hindeutet) sowie zunehmende Spannungen zwischen China und den USA. Außerdem steigende Renditen.
Nun legte Peng nach: Diese Faktoren wirkten weiter. Cheng sieht institutionelle Investoren als Hauptakteure in der jüngsten Marktkorrektur. Wobei auch Retail-Anleger eine Rolle spielten. Sein Verdikt: „stocks popular with retail investors tend to outperform in the short term but revert those returns in the long term.“ Soll heißen: Der Ausverkauf ist noch nicht vorbei.

Keine breite Basis im Index

Tatsächlich stellt sich die Frage, ob die jüngste Korrektur die Über-Performance weniger Aktien beseitigt und den S&P 500 auf eine breitere Basis gestellt hat. Womit der Markt immuner gegen Schocks wäre. Vermutlich nicht – und damit dürfte ein Ausverkauf bei wenigen Aktien den Gesamtmarkt weiter nach unten ziehen. Zumal der Fressrausch beim Weißen Wal SoftBank offenbar beendet ist. Die Stütze durch einen gigantischen Käufer mit tiefen Taschen fehlt also.
So stellte die Bank of America gerade fest, dass im August gerade einmal zehn Aktien mehr als die Hälfte der Rendite von 7,2 Prozent eingefahren hatten. Darunter Apple, Amazon, Salesforce, Berkshire Hathaway, Facebook und Nvidia. Das Finanzblog ZeroHedge ging noch weiter und titulierte den S&P 500 als „S&P 5“. Auf Basis der Analyse der Bank of America hieß es, nur die FAAMG stellten 23 Prozent der Marktkapitalisierung – Facebook, Apple, Amazon, Microsoft und Google (also die Mutter Alphabet). Ähnlich war es demnach schon einmal im Jahr 2000: Damals stellten Microsoft, Intel, Walmart, General Electric und Cisco 18 Prozent des Gesamtmarktes. Und dann kam der Crash…

Das sind die wichtigen Marken

Und wie geht es weiter? Die Bank of America erwartet im restlichen September eine Beruhigung an der Wall Street, da ein neuer Stimulus in den USA verabschiedet werden soll. Zudem erreiche das bisher schon verteilte Geld langsam die Realwirtschaft. Allerdings könne die Korrektur vom Allzeithoch schnell in einen herben Ausverkauf umschlagen. Im SPX müsse die Marke von 3.300 halten und im Nasdaq die 11.000.
Wir meinen: Mut macht der Freitag – auf einen herben späten Abverkauf im S&P 500 folgten moderate Eindeckungen kurz vor Handelsende. Die Schnäppchenjäger trauten sich wieder nach vorn. Die Angelegenheit bleibt also spannend – die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

World of trading

Der härtest mögliche Brexit

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16.09.2020 –Special Report. Nun wird es wieder spannend bei Sterling: Wegen eines britischen Gesetzes stehen die Verhandlungen mit der EU vor dem Aus. Damit drohen ein ultra-harter Brexit und sogar ein Handelskrieg mit Europa. Was das Pfund nach unten ziehen dürfte. Wir beleuchten die wichtigsten Faktoren für Trader.

Wir hatten an dieser Stelle schon vor einiger Zeit auf ein Szenario hingewiesen, das nun offenbar Realität wird: Da Premier Boris Johnson nach der überzeugend gewonnenen Wahl vor Kraft kaum laufen kann, lässt er die Forderungen der EU grausam an sich zerschellen.

Internal Market Bill als Scheidungspapier

In diesen Tagen wird London Brüssel wohl endgültig den Fehdehandschuh vor die Füße werfen: Das House of Commons dürfte den Internal Market Bill oder auch Intermarket Bill verabschieden. Und damit klarmachen, dass London in Zukunft niemals der Knecht der Europäischen Union sein wird. Bei dem Gesetz geht es darum, dass London den Handel der vier Teilgebiete England, Schottland, Wales und Nord-Irland barrierefrei regeln wird. Und die meisten der Rechte und Zuständigkeiten, die am 1. Januar 2021 endgültig aus Brüssel zurückkommen, nach Westminster holt – und eben nicht in das Scottish oder das Welsh Parliament. Weswegen die Nationalisten dort toben. De facto würde der Bill auch den bei den Torys verhassten „Irish Backstop“ aushebeln.

Der härtest mögliche Brexit droht

Die EU beklagte schon die Verletzung des Withdrawal Agreements und des internationalen Rechts – und hat für Ende September ein Ultimatum gesetzt, um den Bill fallen zu lassen. Was Trader beeinflussen und das Pfund erneut heftig belasten könnte. Selbst der stets kompetente Michael Every von der Rabobank sieht neuen Kursdruck und möglicherweise sogar einen Handelskrieg mit der EU. Konkret: „This raises the risk of not just a Hard Brexit, but the hardest of all possible Brexits, one where the well is poisoned and the earth salted.“ Und weiter: Damit könne Großbritannien vielleicht ohne Handelsabkommen mit den Großen 3 dastehen. China sei wegen Hongkong sowieso schon erzürnt. Und House Speaker Nancy Pelosi von den Demokraten unkte, London könne sich im Fall des verabschiedeten Bills ein Freihandelsabkommen mit den USA abschminken.

Wichtiger Handelspartner EU

Klar ist: Knapp vier Monate vor Ablauf der Übergangsfrist zeichnet sich keine Einigung auf ein umfassendes Freihandelsabkommen mit der EU ab. Davor warnte jüngst Thu Lan Nguyen, Devisen-Expertin bei der Commerzbank. Und damit drohe zum Jahreswechsel ein harter wirtschaftlicher Bruch. Strafzölle ab dem 01. Januar wären ein herber Schlag für Großbritannien, urteilte Nguyen weiter. Denn 43 Prozent der britischen Waren und Dienstleistungsexporte gehen in die EU, 51 Prozent der Importe stammen aus der Europäischen Union.

Risiko Negativzins

Ein harter Brexit wäre ein weiterer Schlag für die von Corona getroffene britische Wirtschaft – im zweiten Quartal hatte Großbritannien ein Minus in der Wirtschaftsleistung von 20,4 Prozent zu verbuchen. Es bestehe das Risiko, dass es „mehrere Jahre“ dauern werde, bis die Wirtschaft wieder volle Auslastung erreiche, warnte Gertjan Vlieghe von der Bank of England. Deshalb liegt der Leitzins auch bei historisch niedrigen 0,1 Prozent. Laut Adam Cole, Chef-Devisenanalyst bei RBC, hielten Corona und ein harter Brexit die Furcht vor einem Negativzins am Leben.

Nur noch eine Schwellenwährung

Auch die Bank of America stimmte jüngst in den Chor der Skeptiker ein. Demnach könne das Pfund zu einer Schwellenlandwährung verkommen – klein und stark schwankend. Die Experten der BofA vermuten, dass sich die Liquidität des GBP-Markts bis zum Jahresende – dem Ende der Brexit-Übergangsphase – weiter verschlechtern wird. Das Pfund gleiche deshalb weniger einer G10-Währung. Zumal auch die Schuldensituation des Landes auf Schwellenland-Niveau zulaufe – mit enorm hohen Defiziten im Außenhandel, welche tendenziell für eine Abwertung sprächen.

Totgesagte leben länger

Keine guten Aussichten also für das Pfund. Doch nun ist es Zeit für eine Gegenposition. Denn wenn der Markt voller Bären ist – wer verkauft dann noch GBP? Blicken wir also zur Abwechslung auf die Long-Faktoren für Cable.
Ein schwaches Pfund hat durchaus mittelfristig positive Folgen für die britische Wirtschaft. Etwa einen vorgezogenen Kaufrausch in der britischen Industrie. Eine schwache Devise könnte somit etwaige Zölle kontern und zudem den Tourismus ankurbeln. Außerdem ist Großbritannien keineswegs ein unattraktiver Handelspartner. So hat Johnson gerade einen wichtigen Erfolg in Sachen Freihandel erzielt: Er verkündete ein historisches Abkommen mit Japan, was die EU noch nicht hinbekommen hat. Zudem dürften die engen Bindungen zwischen den USA und dem einstigen Mutterland schwerer wiegen als die Irrungen einer sowieso in Kürze abgemeldeten House Speaker. Wir vermuten ein enorm umfangreiches Freihandelsabkommen – was der Wendepunkt für das Pfund werden könnte.
Kurz: Wir halten Meldungen über das Ableben des Empire für verfrüht. Die Bernstein-Bank behält die Angelegenheit für Sie im Auge!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Wird Gold dank Fed weiter steigen?

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Gold  1961,63
(+0,41%)

EURUSD   1,1849
(+0,02%)

DJIA  28045
(+0,08%)

OIL.WTI  38,97
(+1,59%)

DAX   13217,86
(+0,01%)

Am Dienstag legten die Aktienmärkte in Erwartung der Sitzung des Offenmarktausschusses und der anschließenden Pressekonferenz zu. Auf dieser Konferenz werden wir mit großer Wahrscheinlichkeit über die nächsten Schritte der Fed zur Verbesserung des US-Wirtschaftsklimas erfahren.

BTC/USD

BTCUSD

Die dritte Septemberwoche begann im Allgemeinen mit positiven Nachrichten aus verschiedenen Sektoren. Informationen über die bevorstehende Ankunft des Coronavirus-Impfstoffs sowie gute Daten über die wirtschaftliche Erholung Chinas ermutigten die Anleger zunehmend.
Natürlich werden die auf der Fed-Sitzung getroffenen aktuellen Entscheidungen die weitere Bewegung auf den Finanzmärkten bestimmen. Erst nach den Berichten und der Pressekonferenz wird es möglich sein, zu versuchen, zukünftige Bewegungen vorherzusagen. Bis jetzt haben die Märkte mit ein wenig Optimismus gewartet.
Auch die europäischen Anleger sehen den bevorstehenden Treffen der US-Notenbank, der Bank of Japan und der Bank of England erwartungsvoll entgegen. Während des Handels zeigte sich eine schwache Bewegung der wichtigsten Indizes. Der DAX stieg um 0,18% und schloss bei 13210.


Pfund Sterling

Europäische Makrostatistiken zeigen, dass sich die Inflation weiter verlangsamt. Auch die Debatte über Brexit im britischen Parlament schürt das Feuer. Es bleibt nur noch ein Monat bis zur Frist zwischen London und Brüssel, um eine Einigung zu erzielen.
All dies setzt das Pfund unter Druck, obwohl er Anzeichen einer gewissen Erholung zeigt. Es wird wahrscheinlich nicht lange anhalten, da der Wert von 1,30 ein sehr starker Widerstand für das Paar GBP/USD ist.


Gold

Wir haben wiederholt gesagt, dass Gold in naher Zukunft weiter wachsen und neue Höchststände aufweisen wird. Vielleicht wird es nach der Sitzung der US-Notenbank einen Versuch geben, über $2000 pro Unze zu kommen. Powell wird sicher die Frage der Inflation ansprechen und erklären, wie bereit die Zentralbank ist, das Zielniveau überschreiten zu lassen. Dies wiederum wird bei steigenden Preisen und steigender Nachfrage gut für Gold sein. Wie üblich vor wichtigen Ereignissen hat sich das Goldniveau nahe an das Schlüsselniveau von 1960 Dollar pro Unze angenähert, das die Bullen bereits zu überschreiten versuchen werden.


Was erwartet uns heute?

08.00 Uhr Britischer Verbraucherpreisindex seit Jahresbeginn
14.30 Uhr US-Einzelhandelsumsätze für August
16.30 Uhr US-Rohölreserven
20.30 Uhr Pressekonferenz des Offenmarktausschusses der US-Notenbank


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Morning Stock News

Was macht diese Woche besonders?

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Gold  1946,38
(+0,34%)

EURUSD   1,1846
(+0%)

DJIA  27872,50
(+0,78%)

OIL.WTI  37,50
(+0,05%)

DAX   13183,43
(+0,01%)

Diese Woche wird voll von interessanten Ereignissen sein, von denen die weitere Marktstimmung abhängen wird. Diese beziehen sich sowohl auf die USA als auch auf die Länder der Europäischen Union.

USD/JPY

USDJPY

Eines der wichtigsten Ereignisse wird die letzte Sitzung der US-Notenbank vor den Präsidentschaftswahlen sein. Bei diesem Treffen wird erwartet, dass die Fed einige Punkte in Bezug auf die Zinssätze klären wird. Schließlich bedeutet die neue Herangehensweise an die Inflation, dass die Zinssätze lange genug niedrig bleiben müssen. Die USA erwarten auch Daten zu den Arbeitslosengeldansprüchen. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass die Arbeitslosigkeit nicht mehr zurückgeht, was bedeutet, dass der Senat schneller ein Finanzhilfepaket erhalten muss, das der Wirtschaft hilft, sich zu erholen.
In Europa sind alle Augen auf Brexit und die bevorstehende Abstimmung im britischen Parlament gerichtet. Wieder einmal ist es unmöglich, sich über die Bedingungen zu einigen, zu denen Großbritannien Handelsbeziehungen mit Europa aufnehmen wird. Analysten sind eher geneigt, dass all dies zu den Bedingungen der Welthandelsorganisation geschehen wird. Das Pfund leidet unter der gegenwärtigen Situation und verliert mit jeder Handelssitzung seine Position gegenüber dem Dollar. Selbst bei dem derzeitigen Wechselkurs von 1,28 sind noch nicht alle möglichen Risiken berücksichtigt.

In Japan wird die Liberaldemokratische Partei den Nachfolger von Shinzo Abe wählen. Obwohl es gewisse Favoriten für diese Position gibt, ist es wahrscheinlich, dass die derzeitige Finanzpolitik fortgesetzt wird.
Am 17. September wird es auch ein Treffen der Bank of Japan geben, auf dem weitere Maßnahmen zur Stimulierung der Wirtschaft ergriffen werden sollen. Auch wenn die Bank von Japan eine Zeit lang im Schatten stand, hat sie mit großer Entschlossenheit gehandelt. Ihre Bilanz ist jeden Monat um mehr als 3% des BIP gewachsen und liegt nun bei 128% des BIP des Landes. Im Vergleich dazu beträgt die Bilanz der Fed etwa ein Drittel des BIP und die der EZB etwas mehr als 50%. Bislang hat der japanische Yen kaum auf solche Veränderungen reagiert, aber es ist eine Frage der Zeit.
Dies ist eine herausfordernde Woche für die Märkte, da diese Schlüsselereignisse deutlich machen werden, in welche Richtung wir gehen müssen. Die Volatilität nimmt wegen der Unsicherheit zu, und es gibt weniger Gründe für Wachstum. In den meisten Fällen entscheiden sich Anleger in dieser Situation für Gewinnmitnahmen und warten auf den besten Nachrichtenhintergrund.


Was erwartet uns heute?

06.30 Volumen der Industrieproduktion in Japan seit Anfang des Jahres
11.00 Volumen der Industrieproduktion in der Eurozone seit Jahresbeginn
12.00 Treffen der Eurogruppe


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Morning Stock News

Auf dem US-Aktienmarkt gibt es ernsthafte Zweifel

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Gold  1939,925
(-0,30%)

EURUSD   1,1835
(+0,13%)

DJIA  27693,50
(+0,56%)

OIL.WTI  37,165
(+0,53%)

DAX   13106,14
(+0,01%)

Der US-Aktienmarkt zweifelte an der wirtschaftlichen Erholung, was sich unmittelbar auf die Notierungen der führenden Unternehmen auswirkte. Hilft die enorme Menge an Geld, die gepumpt wurde, nicht weiter?

GBP/USD

GBPUSD

Die vom Arbeitsministerium veröffentlichten Daten zeigten, dass der Wert der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung mit 884.000 gleich geblieben ist. Insgesamt erreichte die Zahl der Arbeitslosen in den USA 29,5 Millionen.
Amerikanische Analysten lassen sich von dieser Situation nicht entmutigen und sind der Ansicht, dass sich die US-Wirtschaft in einem ausgezeichneten Tempo erholt. Das US-BIP-Wachstum im dritten Quartal könnte höher als der Konsens sein und wird im Jahresvergleich 23% betragen. Eine solide Zahl für die größte Volkswirtschaft der Welt.
Am Donnerstag wurde der S&P500 bei 3380 gehandelt, was fast dem Eröffnungsstand entspricht. Der DAX schloss mit einem leichten Rückgang von 0,35% auf 13200.


Pfund Sterling

Das britische Pfund wurde am Donnerstag zum Außenseiter gegenüber dem US-Dollar. In nur einer Handelswoche verlor das Paar GBP/USD aufgrund zäher Meinungsverschiedenheiten zwischen den Regierungen bezüglich Brexit alle Gewinne seit Ende Juli.
Das Pfund befindet sich jetzt in einer sehr schlechten Lage. Der rückläufige Trend beginnt sich in rasantem Tempo zu entwickeln. Das Paar näherte sich dem Tageskurs SMA200 bei 1,2730. Wahrscheinlich sollte sich daraus eine leichte Aufwärtskorrektur ergeben, und dann wird sich der Rückgang fortsetzen. Solange es keine optimistischen Äußerungen der britischen Regierung zu Brexit gibt, wird kein Wachstum des Pfundes erwartet.


Bitcoin

Wie viele bereits bemerkt haben, bewegt sich der Kryptomarkt und insbesondere der Preis für Bitcoin im Gleichschritt mit dem US-Aktienmarkt. Dies ist nicht überraschend, denn Bitcoin ist ein risikoreicher Vermögenswert, der mit Firmenaktien verglichen werden kann. In der aktuellen Situation hängt der Kurs von der Dynamik des US-Dollars sowie von der Erholung des Aktienmarktes ab. Bisher ist das Ziel für eine Bitmünze, über die wichtige Spanne von 10950 bis 11000 Dollar zu kommen. Wenn dies bis Ende der Woche nicht erreicht wird, ist es wahrscheinlich, dass der Kurs auf 9000$ pro Bitcoin fallen wird.


Was erwartet uns heute?

08.00 UK BIP seit Jahresbeginn
08.00 Britische Produktionsmenge für Juli
14.30 US-Verbraucherpreisindex Ausgangswert für August


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Die Stabilität des Euro ist bedroht

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Gold  1946,565
(+0%)

EURUSD   1,1821
(+0,15%)

DJIA  27890
(-0,30%)

OIL.WTI  37,81
(+0,11%)

DAX   13255,94
(+0,01%)

Im Vorfeld der EZB-Sitzung lohnt es sich, darüber nachzudenken, wie die Zentralbank handeln wird, um den Anstieg des Euro zu stoppen. Bei der derzeitigen Abschwächung des US-Dollars wird dies recht schwierig sein, aber die europäische Währung muss nachgeben, um das richtige Tempo der wirtschaftlichen Erholung zu gewährleisten.

Gold

Gold

Die EZB hat nicht mehr viele mögliche Hebel auf Lager. Die Zentralbank ist ziemlich weit gegangen, so dass der Zinssatz negativ ist und eine weitere Senkung des Zinssatzes wirkungslos bleibt. Es gibt auch Nebenwirkungen, die sich negativ auf die Wirtschaft auswirken. Die Menschen erhalten keine Zinsen auf ihre Einlagen, und die Banken haben Probleme mit den Margen. Das schnelle Wachstum der Hypothekenkredite führt zu ernsthaften Risiken, wenn sich der Zinssatz in die positive Richtung verändert.
Die positive Dynamik des Wirtschaftswachstums in der Eurozone ist nach wie vor vorhanden, und es gibt keinen Grund, die Daten noch weiter nach unten zu korrigieren. Die Inflation könnte im August etwas zurückgehen, aber im Vergleich zu den Daten vom Juli wird sie nicht signifikant sein.
Christine Lagarde wird in ihrer Rede versuchen, den Euro zu senken, aber die Geschichte zeigt, dass sich der Euro nach solchen Rückgängen sehr schnell erholt.
Angesichts des sich verstärkenden Trends des schwächer werdenden US-Dollars hat der Euro wenig Chancen. Obwohl wir immer noch einen relativen Seitwärtstrend für den EUR/USD sehen, können wir bereits jetzt erkennen, dass der Stand von 1.20 bald erreicht sein wird.


Gold

Im Zuge der aktuellen Ereignisse kann man mit Sicherheit sagen, dass Gold zu seinem Aufwärtstrend zurückkehrt. Die fundamentalen Faktoren, die Druck auf den US-Dollar ausüben, bleiben weiterhin in Kraft. Erstens hat sich die Einstellung zur gezielten Inflation geändert. Zweitens sind es eine besonders weiche Geldpolitik und eine riesige Menge ungestützter Dollar, die in die Wirtschaft gepumpt wurden.
Man kann mit Sicherheit sagen, dass Gold bereits von der ernsthaften Unterstützung von $1900 pro Unze und dem Wachstum auf $2000 und dann auf $2100 abhebt.


Was erwartet uns heute?

14.30 Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA
14.30 Pressekonferenz der EZB und Kommentare zur Geldpolitik
17.00 Rohölreserven


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Grossbritannien steht am Rande einer Katastrophe

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Gold  1932,21
(+0,04%)

EURUSD   1,1782
(+0,08%)

DJIA  27599
(+0,28%)

OIL.WTI  36,65
(-0,46%)

DAX   12906,76
(+0,01%)

Wie wir in früheren Analysen vorhergesagt haben, nimmt die Unsicherheit auf den Finanzmärkten zu. Donald Trump beginnt wieder einmal, sich gegen China zu stellen. Jetzt will er Baumwollimporte aus China verbieten und der Abhängigkeit Amerikas von diesen Produkten ein Ende setzen. Zudem stecken die Verhandlungen über Brexit in einer Sackgasse.

GBP/USD

GBPUSD

Je näher die Wahl rückt, desto leidenschaftlicher wird sie werden. Die Märkte verstehen, dass es schwierig ist, in einer solchen Ungewissheit ruhig zu arbeiten, deshalb sahen wir am Dienstag Ausverkäufe. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Aktien von Unternehmen aus dem Technologiesektor, die in den letzten Monaten sehr gut gewachsen sind. Es liegt ein guter Schwung vor uns, insbesondere im Technologie- und IT-Sektor. Vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse sollten wir kein starkes Wachstum auf dem amerikanischen Markt erwarten.
Auch in Europa ist die Lage nicht einfach. Der Rückgang des BIP um 14,8% in der Eurozone schadet der Stimmung der Investoren erheblich.
Die Märkte warten wahrscheinlich auf das Ergebnis der September-Sitzung der Europäischen Zentralbank, die bereits am Donnerstag stattfindet. Der DAX-Index verliert 1% und notiert bei 12980.


Pfund Sterling

Es scheint, dass das britische Pfund und das Vereinigte Königreich selbst allmählich doch ernsthafte Probleme haben. Die Verhandlungen stecken wieder einmal in einer Sackgasse. Olaf Scholz, der deutsche Finanzminister, sagte, London sei immer weniger bereit, eine Einigung über Brexit zu erzielen, und dies werde zu einer katastrophalen Situation führen. Natürlich wird der Ausstieg Großbritanniens ohne eine Einigung ein sehr großes Problem für die Wirtschaft des Landes und für seine Bürger sein.
Vor diesem Hintergrund hat GBP/USD fast 1% verloren und wird bei 1.30 gehandelt, was einen starken Widerstand darstellt. Aufgrund der Stärkung des US-Dollars ist ein weiterer Rückgang des Paares möglich.


Oil

Öl wurde in eine enge Preisspanne gedrängt, und mehrere Schlüsselfaktoren ließen keine Wachstumschancen zu. Der erste war der erstarkende US-Dollar, der einen erheblichen Druck auf den Preis ausübte. Der zweite ist die zweite Welle von Spannungen zwischen den USA und China. Die dritte ist die Weltwirtschaft, die nach der Pandemie immer noch brodelt und die Nachfrage nach schwarzem Gold nicht schnell steigern kann.
Am Dienstag verliert das WTI-Öl fast 7% und wird bei 37 Dollar pro Barrel gehandelt. Bislang haben nur die rasch schwindenden Ölreserven in den USA eine Chance, dass der Preis versuchen wird, sich leicht zu erholen.


Was erwartet uns heute?

03.30 Verbraucherpreisindex in China seit Anfang des Jahres
16.00 Entscheidung der Bank of Canada zum Zinssatz
22.30 Wöchentliche Rohölreserven in den USA nach Angaben des American Petroleum Institute


Wichtige Hinweise:

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Daily stock news

Der weiße Wal

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08.09.2020 –Special Report. Ein gigantischer weißer Wal hat wochenlang unter der Oberfläche High-Tech-Aktien an der Börse gejagt. Soll heißen: Ein Käufer mit den tiefen Taschen deckte sich massiv ein. Was den famosen Rebound nach dem Corona-Schock mit erklärte. Nun wurde er enttarnt – es war SoftBank. Doch vielleicht hat sich der Wal den Magen verdorben. Wir beleuchten die Hintergründe.

Manche Medien machen ihren Job noch wirklich gut. ZeroHedge beispielsweise. Das Blog hatte mehrfach auf den seltsamen Zusammenhang hingewiesen, dass der VIX anstieg, obwohl der Aktienmarkt immer neue Rekorde verbuchte. Schon lange äußerten die Kollegen die Vermutung, dass nur ein großer Käufer, womöglich SoftBank, hinter einem Kaufrausch bei wenigen Aktien steckte. Vielen Tradern war dies auch aufgefallen, ergo sicherten sie sich ab. Ein Anstieg im VIX zusammen mit neuen Hochs bei Tech-Aktien – so war es auch, als die Dotcom-Bubble platzte. Wir hatten jüngst an dieser Stelle auf diesen Zusammenhang hingewiesen.

SoftBank im Fressrausch

Dann folgte die Bestätigung durch die „Financial Times“: Sie berichtete, dass tatsächlich das japanische Konglomerat der „Nasdaq-Wal“ sei, der für die Rallye bei Big Tech verantwortlich sei. Der Konzern von Masa Son habe Milliarden von Dollar an US-Derivaten gekauft. Konkret: SoftBank “ made a splash in trading derivatives linked to some of those new investments, which has shocked market veterans.“ Einige Broker hätten das Volumen als das größte in 20 Jahren bezeichnet. Ergo zog beispielsweise die implizierte Vola von Apple-Calls auf ein neues Allzeithoch an, als die Aktie ein neues historisches Top markierte.

apple

Laut dem „Wall Street Journal“ gab SoftBank rund 4 Milliarden Dollar für Call-Optionen aus – für Apple, aber auch für andere Tech-Aktien. Was laut ZeroHedge wegen des Hebels dem zehn- bis hundertfachen des Underlyings entspreche. Zudem habe SoftBank im zweiten Quartal Anteile an Hightech-Stars wie Amazon, Google, NVidia, Tesla, Netflix und Zoom gekauft. Ein weiterer Effekt der Call-Käufe von SoftBank: Laut Goldman Sachs folgten viele Retail-Anleger dem großen Vorbild und stiegen ebenfalls long ein.

Seltsames Timing beim Nasdaq-Ausverkauf

Ist der Wal jetzt also satt? Wer weiß. Wohl nicht von ungefähr ging der Ausverkauf der Vorwoche mit der Veröffentlichung der SoftBank-Story einher. Vielleicht haben große Adressen gegen SoftBank gewettet, weil sie vermuten, dass sich der Wahl überfressen hat. Und vielleicht ließen sie ihren Puts am Optionsmarkt Aktienverkäufe folgen. Falls ja, könnte der japanische Konzern nun ein kleines Short-Problem bekommen – einige Calls dürften damit explodiert sein, vielleicht braucht SoftBank Cash. Was in einer Welle von Abverkäufen münden könnte.

Google im Visier

Zumal SoftBank vielleicht den Einfluss der US-Politik unterschätzt hat. Die dürfte ihren Anteil am Tech-Crash der Vorwoche haben. So meldete die „New York Times“, dass das US-Justizministerium innerhalb weniger Wochen eine Kartell-Klage gegen die Google-Mutter Alphabet einreichen will. Das Weiße Haus wolle die Sache noch vor der US-Präsidentenwahl erledigen – die Administration beschuldige demokratische Anwälte, die Sache zu verzögern.
Wir hatten an dieser Stelle schon vor einer Weile vor einer Zerschlagung von Big Tech gewarnt. Das Silicon Valley tickt links und steckt mit den Demokraten unter einer Decke. So verschwanden während des demokratischen Konvents massenhaft kritische Kommentare zu Videos von Joe Biden auf der Google-Tochter Youtube. Offenbar drosselte Google auch den Traffic zu konservativen News-Seiten. Selbst die linke „New York Times“ konstatierte: „Alphabet was an obvious antitrust target. Through YouTube, Google search, Google Maps and a suite of online advertising products, consumers interact with the company nearly every time they search for information, watch a video, hail a ride, order delivery in an app or see an ad online. Alphabet then improves its products based on the information it gleans from every user interaction, making its technology even more dominant.“

Big Tech droht die Zerschlagung

Der nächste Kandidat wäre Amazon – der Online-Betreiber zerstört kleine Geschäfte, profitiert von Corona und favorisiert einen langen Lockdown. Genau wie die Demokraten, die Trump mit einem Wirtschaftseinbruch schädigen wollen. Ergo sind Appelle für einen langen Lockdown immer wieder in der „Washington Post“ zu lesen. Das Blatt gehört übrigens Amazon-Chef Jeff Bezos. Auch Apple ist wegen der Preispolitik bei App-Stores in das Kartell-Fadenkreuz geraten – in Europa und in den USA. Dem Weißen Haus passt zudem die Produktion in China nicht. Dazu gesellt sich die Benachteiligung von rechten Meinungen auf Twitter oder Facebook.
Kurz: Es ist angerichtet. Wer auf Big Tech setzt, muss sich auf eine Zerschlagung einrichten. Mit Folgen für den Aktienmarkt. Was SoftBank vielleicht übersehen hat. Die Bernstein-Bank behält das Thema für Sie im Auge und wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


Wichtige Hinweise:

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CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 78% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.