Category

Nachrichten

CFD handel

Rule, Britannia!

By | Nachrichten | No Comments

27.02.2021 –Special Report. Wir verbeugen uns vor dem Empire: London hat in der Corona-Pandemie nach anfänglichen Problemen alles richtig gemacht. Mehr als 18 Millionen Briten haben wenigstens einen Piks erhalten, dagegen stehen nur rund 4 Millionen Deutsche. Die komplette Öffnung der Insel ist nur eine Frage der Zeit. Neben dem britischen Pfund wird davon die Old Economy im FTSE 100 profitieren.

Impfwende im Sommer

Trader und Investoren sollten sich in naher Zukunft vielleicht einmal genauer mit dem FTSE 100 beschäftigen. Investing.com urteilte, der Impferfolg werde im Sommer eine Wende für die britische Wirtschaft bringen: „Recent announcements by the UK government show that the economy will gradually open up as the vaccine rollout continues. The summer months may become a turning point for the economy as a whole, as individuals resume regular spending and companies can continue to trade again.“

Wir meinen: Profitieren dürften daher vor allem der britische Einzelhandel, Airlines und die Tourismus-Industrie. Und auch die Banken. Dies insbesondere, da mit einem Anziehen der Wirtschaft die Bank of England die Zinsen erhöhen könnte, um ein Überhitzen der Wirtschaft zu verhindern. Was den Geschäftsbanken wieder bessere Renditen und den Anlegern höhere Dividenden bringt. Ferner wird bei einem solchen Szenario auch das britische Pfund gewinnen, das in den vergangenen Wochen sowieso schon kräftig nach oben gezogen ist.

Ein Bullen-Blick auf den „Footsie“

Doch vor allem der FTSE 100 ist einen besonderen, bullishen Blick wert. Dies ausgerechnet, weil er so altmodisch ist – hier ist vor allem die Old Economy versammelt, die von Corona besonders gebeutelt wurde und nun einigen Nachholbedarf hat. So konstatierte die ehrwürdige „The Times“: On 12 February 2020 the FTSE 100 hit a pre-pandemic peak of 7,534“ (…) One year and a ‚vaccine-fuelled‘ rally later and it is still more than 12% short of that level. That compares unfavourably with other major stock markets, with the MSCI World index regaining its pre-Covid levels by August.“

Und weiter: „The key issue for the FTSE is its sectoral composition. (…)The FTSE 100 is full of out-of-fashion energy businesses, banks and high street retailers. In this age of frenetic digital innovation, it has just three tech firms that comprise 0.7% of the index. Tech accounts for 30% of America’s S&P 500.“

Old Economy wird zum Erfolgsfaktor

Die globale Reflation werde die üblichen Schwächen des „Footsie“ in eine Stärke verwandeln, urteilte auch Paul Dales von Capital Economics: „Global economic recovery will bring more prosperous times for the FTSE 100’s stable of ‚consumer-facing, energy and financial‘ businesses. On a cyclically-adjusted price/earnings ratio of about 14 the index looks like a bargain compared to other developed markets and should attract growing interest.“ Dales glaubt, der Index könnte mals als 20 Prozent zulegen zwischen jetzt und dem Jahresende 2022.

Profis gegen Amateure

Der Impferfolg wird Wirtschaft und Börse also ankurbeln. Welch ein Unterschied zu Deutschland und der Europäischen Union. Die Briten handelten wie risikofreudige, kapitalistische Manager; die Festland-Europäer dagegen wie sozialistische Partei-Apparatschiks und stets von Bedenken gehemmte Bürokraten. Großbritannien schickte Profis an die Impffront, Deutschland und die Europäische Union Amateure.

Konkret stellte London im vorigen Frühjahr eine Sondertruppe zusammen – die Vaccines Task Force. Geleitet von einer Managerin mit Kontakten zu Venture Capitalists: Kate Bingham. Die Ausbildung dieser eisernen Impf-Lady: Master of Arts in Biochemistry in Oxford, Master of Business Administration in Harvard. Werfen wir nun kurz einen Blick auf die Leute, die in Deutschland und in der EU die Verantwortung tragen: Merkel – Physikerin. Von der Leyen – Frauenärztin. Kyriakides – Kinder-Psychologin. Gallina – Übersetzerin. Spahn – Politikwissenschaftler (Fernuni Hagen). Allesamt Apparatschiks und Parteibonzen ohne Fachwissen.

Eiserne Lady Kate Bingham

Bingham hat dagegen 30 Jahre Erfahrung in der Branche. Laut der britischen iNews.com sagte sie: “The fact that I’ve been in the industry for 30 years and the team that I work with have been in the industry at least as long, if not longer, meant that we had connections very broadly across the industry. So that meant I could just pick up the phone and speak directly to a company.”
Die von ihr geleitete VTF befreite sich auch von parteipolitischen und wahltaktischen Zwängen. Sky News konstatierte: „Crucially Bingham had Johnson’s ear and the ability to spend public money at risk like an investor, giving the VTF the ability to act fast and gain a competitive advantage.“ Die Sondertruppe handelte wie ein Investor, nicht wie eine Bürokratie: Risiken eingehen, früh auf eine Gruppe möglicher Impfstoffe setzen, ohne lange Testergebnisse abzuwarten. Und die Briten wussten, dass sie mehr pro Impfstoff zahlen mussten, da das kleine Land im Vergleich zur EU eine niedrigere Einkaufsmacht hatte. Vor allem verhandelten die Briten richtig – nicht mit einer Best-Effort-Klausel wie die EU, die den Konzernen ein Schlupfloch ließ.

Handeln wie ein Investor

Das frühe britische Risktaking bei den Impfstoffen zahlte sich aus, wie Sky News konstatierte: „Remarkably, six of the initial seven have proven efficacy, with only GSK-Sanofi not yet passing phase 2 trials. Five have proven efficacy in phase 3 human trials – only Valneva is still waiting to report – three have been approved for use and two, Pfizer-BioNTech and Oxford-AstraZeneca, have been administered to more than 15m people.“ Wir erinnern daran, dass in Deutschland noch immer nicht AstraZeneca für Menschen über 65 zugelassen ist, obwohl bei den Briten damit schon Hunderttausende ohne Nebenwirkungen geimpft wurden.

Sie sehen: An der Börse und am Devisenmarkt steckt viel Politik. Da Sie leider über solche Hintergründe in unseren servilen, staatsnahen Medien wenig bis nichts erfahren, springen wir in die Bresche. Und versorgen Sie mit den News, die Sie für erfolgreiche Trades und Investments brauchen. Egal ob long oder short – die Bernstein-Bank wünscht viel Erfolg!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Der Devisenmarkt. Februar Ergebnisse

By | Nachrichten | No Comments

Gold  1762,125
(-0,44%)

EURUSD   1,2153
(-0,24%)

DJIA  31267,50
(-0,40%)

OIL.WTI  62,945
(-0,78%)

DAX   13770
(+0,01%)

Vor einem Monat haben wir eine neue Kolumne begonnen. Wir schauen uns die Korrelation der wichtigsten Forex-Währungen gegeneinander am Ende des Monats an. Heute ist der letzte Handelstag im Februar und Sie können sehen, was sich im Laufe des Monats verändert hat.


Forex

Forex

Was ist dieses Diagramm? Sie zeigt die wichtigsten Währungen, die von unseren Kunden gehandelt werden. Das Referenzdatum ist 00.00 Uhr GMT am 1. Januar 2021. Von diesem Datum aus können Sie den Anstieg oder Fall jeder Währung gegenüber einem Währungskorb während der ersten beiden Monate des Jahres verfolgen. Die rote Linie in der Mitte des Charts ist 00.00 Uhr GMT am 1. Februar. Das heißt, diese Linie erlaubt es, die Januar-Daten visuell von den Februar-Daten zu trennen.
Farben:
Grün – Dollar
Rot – GBP
Gelb – Euro
Weiß – Japanische Yen
Blau – Schweizer Franken
Braun – Kanadischer Dollar
Orange – Australischer Dollar
Blau – Neuseeländischer Dollar


Was sehen wir in der Grafik?

• Ein Trend, der im Januar begonnen hat, ist in der Regel sehr schwer zu stoppen
• Oben sehen wir eine klare Bestätigung dieser Regel. Die stärkste Währung im Januar (Pfund Sterling) stieg gegenüber anderen Währungen weiter an
• Und die schwächste Währung im Januar (japanischer Yen) blieb auch im Februar die schwächste
Wenn wir uns auf einen mittelfristigen Handel einlassen, sollten wir immer verstehen, was mit einem bestimmten Währungspaar global passiert. Wenn wir zum Beispiel Ende Januar gerne auf den Trend handeln, war es die beste Lösung, eine Long-Position im Währungspaar Pfund/Yen zu eröffnen.
Die Monatskerze vom Januar schloss bei 143,5 Yen pro 1 Pfund. Am letzten Tag des Februars wurde das Paar bei 150 Yen pro 1 Pfund gehandelt. Der monatliche Anstieg betrug etwa 4,5 %, was für Devisenmarktstandards viel ist.


Was sehen wir sonst noch Nützliches in diesem Diagramm?

• Starkes Wachstum der Rohstoffwährungen: Kanadischer, australischer, neuseeländischer Dollar. Natürlich hängt der Optimismus hier mit dem baldigen Ende der Pandemie zusammen. Das bedeutet, dass die Nachfrage und die Preise für Rohstoffe steigen

• Besonders auffällig ist der starke Rückgang des Schweizer Frankens. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass smartes Geld nicht auf einen Einbruch der Weltaktienmärkte wartet. Denn der Franken gilt als sicherer Hafen. Inmitten der täglichen Spekulationen, dass die Blase an den Aktienmärkten kurz vor dem Platzen steht, sollte der Franken aufwerten, anstatt billiger zu werden.

09.00 Jährliche BIP-Daten der Schweiz für Q4
14.30 Persönliche US-Ausgaben im Januar
14.30 Chicagoer Einkaufsmanagerindex für Februar in den USA


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

CFD und Forex handel

Angst vor der Hyper-Inflation

By | Nachrichten | No Comments

25.02.2021 –Special Report. Am Aktienmarkt häufen sich die Warnungen vor einer massiven Geldentwertung. Einerseits schiebt die Geldflut die Kurse an. Denn Aktien sind harte Assets – und genau wie Immobilien oder Gold schützen sie vor der Entwertung des Papiergeldes. Andererseits führt Inflation zu Blasen – das kann beim Platzen zu einstürzenden Firmen, Banken, einem totalen Crash der Wirtschaft, Arbeitslosigkeit und Unruhen führen. Ein Experte sieht schon eine „Everything Bubble“. Und wieder kursieren Analogien zu Weimar 1929. Wir beleuchten die Hintergründe.

Billiggeld voraus

Gerade hat die Federal Reserve ihren Willen zu einer anhaltenden Stütze des Marktes mit Billiggeld und Niedrigzins bekräftigt. Jerome Powell betonte, die Politik des „Easy Money“ bleibe in Kraft. Die Börse reagiert umgehend mit steigenden Kursen. Kleine Fußnote für Freunde der Chartanalyse: Der Nasdaq Composite drehte genau auf der 50-Tage-Linie.
Schon zuvor wies Phoenix Capital Research auf einige interessante Sachverhalte hin: Wenn man all das Geld zusammenzähle, das die USA je gedruckt haben, dann wurde 40 Prozent davon alleine im Jahr 2020 produziert. Und unter Jerome Powell habe die Fed in sechs Wochen mehr Treasuries gekauft als in zehn Jahren unter den Vorgängern Ben Bernanke und Janet Yellen. ZeroHedge ergänzte, die Bilanz der Fed habe nun ein Allzeithoch erreicht – und sei so groß wie die Volkswirtschaften von Japan und Großbritannien zusammen. Doch wohin fließt all das Geld?

FRED

Die „Everything Bubble“

Lance Roberts von RealInvestmentAdvice.com warnte vor diesem Hintergrund vor einer „Everything Bubble“. Wörtlich: „However, the real threat is not just the stock market bubble’s deflation but rather blowing up the ‚everything bubble‘ (…) What the average person fails to understand is that the next ‚financial crisis‘ will not just be a stock market crash, a housing bust, or a collapse in bond prices. It could be the simultaneous implosion of all three.“

„It must end badly“

Auch Charlie Munger, die Nummer 2 von Berkshire Hathaway, sprach jüngst Klartext. Der 97jährige urteilte auf dem Jahrestreffen der Daily Journal Corporation, der Markt gleiche derzeit der Dot-Com-Blase. In Bezug auf GameStop sagte er, der Markt habe eine „horse-racing mentality toward stocks“ eingenommen.
Und dann nannte Munger den Auftritt der SPACs als besonders beunruhigendes Zeichen für eine Market Bubble Euphoria: Rund 144 dieser special purpose acquisitions company sind alleine im jungen Jahr 2021 an die Börse gegangen; dies waren schon mehr als die Hälfte des Gesamtjahres 2020 und fünfmal so viel wie in 2019. Die verschärfte Aktien-Spekulation verurteilte er: “Yes, I think it must end badly, but I don’t know when.“ Wir ergänzen: Solche SPACs verkaufen Firmenanteile oder sind die Stellvertreter für Firmen, die mangels Substanz mitunter besser nicht an der Börse gehandelt werden sollten. Oder um es mit den Worten von Munger zu sagen: „the investment banking profession will sell shit as long as shit can be sold.“

Weimar und Russland

Wir meinen: Alles ganz wie in den „Roaring 20s“ vor hundert Jahren. Tuomas Malinen von der finnischen Unternehmensberatung GNS Economics urteilte, einige Faktoren, die zur extremen Inflation in Weimar oder Ende der 1990 in Russland führten, seien schon sichtbar. Erstens das Quantitative Easing der Zentralbanken, zweitens Störungen in der Angebotskette. Beides könne in den kommenden Monaten zu einer sichtbar anziehenden Teuerung führen. Malinen wörtlich: „If a fast inflation emerges, central banks will eventually be forced to raise rates, almost certainly toppling over-leveraged, zombified firms and over-indebted, zombified European nations. Total chaos in the financial markets would obviously follow with world descending into recession or depression.“

Kurs auf 1929

Michael Every von der Rabobank assistierte: Die aktuellen “Roaring 20s” brächten uns näher an ein neues 1929. „Yes, general inflation almost certainly lies ahead of us now that commodities are the new dot com: but call me when general wage inflation is too. (…) Yes, the political environment is changing rapidly too, as it did in the 1920s: but is it changing in a direction that markets will actually like?“

Drohende Radikalisierung

Womit bei einem weiteren Warnsignal aus der Realwelt angelangt wären: Der Radikalisierung der Gesellschaft. Mit hunderttausenden vernichteten Existenzen im Zuge des Corona-Lockdowns bei gleichzeitig eklatant wachsenden Finanzvermögen; mit dem Anstieg der Arbeitslosigkeit bei gleichzeitiger Fortsetzung des Imports von Armutsmigranten wäre die Radikalisierung bei einem Börsen-Crash ausgemachte Sache. In den USA ziehen die Waffenkäufe schon auf ungeahnte Level an. Laut Daten des FBI kletterte die Zahl der Hintergrund-Prüfungen von Käufern im Januar auf 4,3 Millionen – das sind 300.000 mehr als im Dezember. Drei der Top-10-Wochen wurden im Januar 2021 markiert. Unser Fazit: Auch wenn es kaum vorstellbar ist: Vielleicht drohen uns tatsächlich unruhige Zeiten. Wir hatten schon vor Wochen vor einem drohenden Weimar 2.0 gewarnt. Mit entsprechenden Folgen für den Finanzmarkt. Wir behalten die Angelegenheit für Sie im Blick!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Pfund Sterling rast nach oben

By | Nachrichten | No Comments

Gold  1795,67
(-0,49%)

EURUSD   1,2176
(+0,09%)

DJIA  31997,50
(+0,14%)

OIL.WTI  63,345
(-0,17%)

DAX   14008
(+0,01%)

Die englische Währung ähnelt der Bewegung eines Panzers. Er fährt im Gelände, zermalmt seine Gegner hart und erbarmungslos und rückt vor. Von Zeit zu Zeit bewegt sich der Panzer hinaus auf den Asphalt und beschleunigt.


GBP/USD

GBPUSD

Das ist genau das, was wir im obigen Chart sehen. Er zeigt übrigens einen steigenden Kanal, der sich seit unserer letzten Überprüfung des Pfund Sterling, die vor etwa 10 Tagen veröffentlicht wurde, kein bisschen verändert hat.
Wie wir unsere Leser bereits darauf aufmerksam gemacht haben, wertet die britische Währung weiter auf. Und am Mittwoch beschleunigte sie sich bis zu dem Punkt, an dem sie sogar die obere Begrenzung des Kanals durchbrach. Wie wir aus der technischen Analyse wissen, ist ein solcher Durchbruch in den meisten Fällen falsch (im Gegensatz zur unteren Begrenzung des Kanals). Aber selbst ein solcher falscher Durchbruch bestätigt nur die Kraft des Markttrends.


Neue Inputs für das Pfund und die britische Wirtschaft sind aufgetaucht

Der britische Premierminister hat einen Plan zur Aufhebung der Beschränkungen für COVID-19 vorgeschlagen. Er besteht aus vier Stufen. Alle Beschränkungen sollen bis Ende Juni aufgehoben werden, wenn die Situation es zulässt.
Das heißt, dass die Mehrheit der Menschen bereits im Sommer geimpft sein oder Antikörper haben wird. Vor dem Hintergrund dieser Nachricht beschleunigte die britische Währung Anfang dieser Woche ihr Wachstum.
Und natürlich sieht die Situation in Europa mit der Massenimpfung nicht so optimistisch aus. Der beste Beweis dafür ist der Chart von EUR/USD, den wir allen noch einmal dringend ans Herz legen, auf dem Zeitrahmen D1.
Unsere Prognose bleibt unverändert. Im Jahr 2021 sollten wir einen Durchbruch der 1,50-Marke beim Pfund/Dollar-Paar sehen.

11.00 EU-Geschäftsklimaindex für Februar
14.30 US-Jahresdaten zum BIP für das 4.
14.30 US Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe wöchentlich
14.30 US-Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter für Januar


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Was passiert mit Bitcoin?

By | Nachrichten | No Comments

Gold  1806,71
(+0,07%)

EURUSD   1,2146
(-0,02%)

DJIA  31348,50
(-0,43%)

OIL.WTI  61,095
(-0,12%)

DAX   13875,50
(+0,01%)

Bitcoin erreichte über das Wochenende ein neues Allzeithoch über $58.000. Montag und Dienstag waren dagegen eine kalte Dusche für ihn, der Preis tauchte unter $45.000 pro BTC. Der Markt gleicht nun einer Achterbahnfahrt, bei der der Preis in beide Richtungen fliegt und den Händlern und Investoren eine riesige Menge an Stopps abnimmt.


BTC

BTC

Beim Meilenstein der letzten Woche ging es nicht nur um das Durchbrechen der 50.000-Dollar-Marke. Es war der gleichzeitige Anstieg der Kapitalisierung der ersten Kryptowährung über 1 Billion USD. Jetzt hat Bitcoin neben dem Ziel von 100.000 USD ein zweites Ziel von 2 Billionen USD.
Ein Bitcoin-Preis von 50.000 Dollar könnten die Regulierer irgendwie überleben.? Aber der Anstieg der Kapitalisierung auf $1 Billion ist effektiv ein Urteil über das heutige Finanzsystem. Es gibt eine neue Anlageklasse, die nicht von Regierungen und Zentralbanken abhängig ist. Sie kann nicht unter Kontrolle gebracht werden, ihre Emission kann nicht durch die Ausgabe von unbesichertem Geld aufgebläht werden usw. Und, was das Schlimmste ist, je mehr die neue Realität die Investoren erreicht, desto schneller beginnt Bitcoin zu wachsen.


Was sollten Regulierungsbehörden mit all dem tun?

Der Kampf des Bösen gegen das Gute ist bereits verloren. Das Gute (Bitcoin) hat gewonnen. Allerdings hat die verlierende Armee noch Reserven und kämpft verzweifelt zurück und versucht, das Unvermeidliche aufzuschieben.
Anfang dieser Woche gingen die Besitzer des alten Finanzsystems all-in. Es ist unklar, welche Wirkung Elon Musk erreichen wollte, aber er verkündete plötzlich, dass Bitcoin überbewertet sei. Bill Gates meldete sich sofort zu Wort und sagte, dass er Bitcoin nicht besitze, Investoren aber extrem vorsichtig mit ihnen sein sollten.
Und die Kirsche auf der Torte war natürlich eine Aussage der US-Finanzministerin Janet Yellen, die am Montag die Ansicht vertrat, dass Bitcoin ein spekulatives Asset sei.
Wie sollte Bitcoin darauf reagieren, dass alle Geschütze auf ihn abgefeuert werden? Richtig, die erste Kryptowährung fällt durch Panikverkäufe. Die meisten von ihnen sind Ausstiege von Spekulanten, die ihre Long-Positionen mit Hebelwirkung auf Margin-Calls schließen.
Wenn man sich das Geschehen anschaut, kommt einem die nächste Version in den Sinn, die nicht mehr absurd erscheint. Vielleicht hatten die Mächtigen der Welt einfach keine Zeit, Bitcoins zu guten Preisen zu kaufen. Und jetzt machen sie die erste Kryptowährung zum Sündenbock und geben „kundigen Spielern“ die Chance, während der Panik ein gutes Volumen zu kaufen.
Wenn wir in den nächsten 5-10 Tagen den Bitcoin-Preis über 60000 $ pro 1 BTC sehen, dann wird sich unsere Version von absurd in absolut logisch verwandeln.

02.00 Zinsentscheidung der Reserve Bank of New Zealand
08.00 Deutschland Q4 BIP
16.00 Verkäufe neuer Häuser in den USA für Januar


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Ist der S&P 500 eine Blase? Teil 3

By | Nachrichten | No Comments

Gold  1789,40
(+0,43%)

EURUSD   1,212
(+0,03%)

DJIA  31377,50
(-0,19%)

OIL.WTI  60,095
(+1,84%)

DAX   13957
(+0,01%)

Der dritte Teil unseres Artikels könnte „Schleichende Märkte“ heißen. Heute werden wir über sie sprechen. Warum nimmt das „schlaue Geld“ dem durchschnittlichen Anleger immer wieder Gewinne weg?


S& P 500

S&P 500

Ein kurzer Rückblick auf die vorherige Serie. Unserer Meinung nach gibt es noch keine Blase im S&P 500 Markt, mit einem KGV =40 (bei einem historischen Durchschnitts-KGV =16). Denn man sollte nicht auf das durchschnittliche KGV achten, sondern auf die Renditen von Anleihen, welche Alternativen zu Aktienanlagen sind. Und die Renditen weit unter dem historischen Durchschnitt von etwa 0%-1,5% aufweisen.
Tatsache ist, dass „schlaue Geld“ der Kurve immer voraus ist. Und das ist nicht nur eine Behauptung. Es hat eine rigorose Beweisgrundlage.
Nehmen Sie zum Beispiel einen typischen Bärenmarkt. Meistens beginnt er, wenn die Wirtschaft zu fallen beginnt. Die Statistiken für die letzten 120 Jahre, beginnend im Jahr 1900, sind sehr aufschlussreich. Demnach haben Bärenmärkte im Durchschnitt ihre Tiefststände sechs Monate vor dem Beginn des Wirtschaftsaufschwungs gezeigt.
Stellen wir uns die Situation vor. Die Wirtschaft geht runter, die Märkte gehen runter, die Löhne gehen runter, die Arbeitslosigkeit steigt, die Presse und das Fernsehen sind voll von Negativität. Zur gleichen Zeit, an einem bestimmten Punkt, beginnen die Aktien zu steigen. Bei all dieser Negativität übersteigt das Angebot also die Nachfrage. Durchschnittliche Investoren verkaufen weiterhin Aktien am Tiefpunkt des Marktes, weil sie denken, dass es noch schlimmer werden wird. Und das „schlaue Geld“ kauft diese Aktien.
Sechs Monate später fängt die Wirtschaft an, sich zu erholen. Die Anleger stürzen sich wieder auf die Aktien. Doch plötzlich stellt sich heraus, dass sie bereits um durchschnittlich 15-30 % von ihren Tiefstständen gestiegen sind.


Das Gleiche passiert am Ende großer Bullenmärkte

Die Wirtschaft wächst (in dieser Situation beginnt sie sich von der Pandemie zu erholen), es ist viel Geld auf dem Markt, und der Aktienmarkt wächst. Durchschnittliche Investoren kaufen mehr und mehr Aktien. Aber irgendwann, obwohl alles gut aussieht, fängt das „schlaue Geld“ an, Anleihen zu kaufen und Aktien zu Höchstkursen an durchschnittliche Anleger zu verkaufen.
So war es vor 100 Jahren, so ist es jetzt und so wird es auch in 100 Jahren sein. Das „schlaue Geld“ wird immer vorne mitspielen. Und keine Indikatoren, Talking Heads im Fernsehen oder diverse Gurus, die Geld für Seminare nehmen, werden helfen, „besser als der Markt“ zu sein. Es sei denn, man fängt an, selbst zu denken, so wie das „schlaue Geld“ denkt.

14.30 US Federal Reserve Bank of Chicago National Activity Index für Januar
14.45 Ansprache von EZB-Präsidentin Christine Lagarde


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Ist der S&P 500 eine Blase? Teil 2

By | Nachrichten | No Comments

Gold  1772,02
(-0,18%)

EURUSD   1,2096
(+0,04%)

DJIA  31381,50
(-0,19%)

OIL.WTI  59,775
(-0,80%)

DAX   13918
(+0,01%)

Gestern haben wir Sie eingeladen, selbst zu spekulieren, ob es eine Blase auf dem US-Markt gibt oder nicht. Heute werden wir Ihnen unsere Meinung dazu mitteilen. Um die richtige Antwort zu bekommen, müssen Sie zuerst die richtige Frage stellen. Unsere Frage lautet: „Aktien sind teuer im Vergleich zu was genau“?


S&P 500

S&P 500

Der durchschnittliche KGV -Wert (Kurs-Gewinn-Verhältnis) für den S&P 500-Index in den letzten 100 Jahren beträgt 16. Der KGV -Wert liegt jetzt bei 40. Das sieht nach einer Blase aus. Aber lassen Sie uns eine andere berechtigte Frage stellen. Warum genau lag der Durchschnittswert des S&P 500 früher bei 16?
Tatsache ist, dass die Zinssätze in den USA 95% des 20. Jahrhunderts lang viel höher waren als heute. Was bedeutete, dass Investoren daran interessiert waren, Geld auf der Bank anzulegen oder Anleihen zu kaufen, um praktisch risikofreie 3%-7% pro Jahr zu bekommen.
Heute ist die Situation anders. Die Renditen für Bankeinlagen und kurzfristige Geschäfte liegen bei 0%-1% p.a. Vor diesem Hintergrund bedeutet KGV = 40, dass Unternehmen einen Gewinn pro Aktie von 2,5% p.a. erwirtschaften. Und das ist deutlich höher und für Investoren interessanter als der Zinssatz von Anleihen.

Stellen wir uns vor, das KGV für den S&P 500 Index läge jetzt bei 20. Das würde bedeuten, dass die Gewinne der Unternehmen pro Aktie um 5 % pro Jahr sinken würden. Was würden die Investoren tun? Sie würden in Scharen losstürmen, um amerikanische Aktien zu kaufen. Was würde mit amerikanischen Aktien passieren? Sie würden sofort im Wert steigen. Zum Beispiel um das 2fache. In diesem Fall würde der KGV -Wert 40 werden. Hört sich das bekannt an? Aber das ist genau das, was wir im Moment auf dem Markt haben.
So sieht das KGV = 40, also das 2,5-fache des Durchschnitts, nur ohne Nullzinsen wie eine Blase aus.
Der Markt kann fallen, er kann steigen, aber er sieht aus der Perspektive eines Anlegers, der entscheidet, ob er freies Geld in Anleihen oder in Aktien investiert, nicht überkauft aus.


Was könnte die Situation drastisch verändern?

Die Inflation in den USA könnte bis Mitte des Jahres stark ansteigen. Wir haben uns ausführlich damit beschäftigt, warum dies geschehen wird. Sobald die Beschränkungen aufgehoben sind, werden die Menschen anfangen, aktiv Geld auszugeben. Und das ist verständlich. Die Bevölkerung hat viel Geld bekommen, und unter den Bedingungen des Lockdowns haben sie nur sehr wenig davon ausgegeben.
Infolgedessen könnten die Zinssätze zu steigen beginnen. Was passiert, wenn die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen 2 % übersteigt? Wird sie auf 2,5% p.a. steigen?
Die Anleger werden erkennen, dass es eine Wahl gibt. 2,5 % risikofrei in Anleihen erhalten. Oder riskieren Sie 2,5 % in Aktien, gemessen am S&P 500. Logischerweise wird ein massiver Ausverkauf bei Aktien und ein Transfer von Geld in Anleihen beginnen. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis sollte auf, sagen wir, 25 fallen, was eine höhere potenzielle Rendite in Aktien von 4 % im Vergleich zu 2,5 % in Anleihen bedeutet. In diesem Fall wird der Markt wieder ins Gleichgewicht kommen.
Und was ist, wenn die Aktienwerte nicht allzu sehr fallen und das KGV bei 40 bleibt? In diesem Fall können wir feststellen, dass bei den Aktien des S&P 500 Index eine echte Blase entstanden ist, die jederzeit implodieren wird.


Ist es wirklich so einfach?

Nein, so einfach ist es nicht. Der Markt ist heimtückisch und gerissen. Die letzten beiden Absätze sind die Logik des durchschnittlichen Anlegers. Aber der durchschnittliche Investor verbrennt sich immer wieder am Markt.

01.30 Australische Einzelhandelsumsätze für Januar
09.30 Deutscher Composite PMI für Februar
10.00 EU Composite Business Activity Index für Februar
10.30 UK PMI für Februar


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Boerse handel

Alarmstufe Rot

By | Nachrichten | No Comments

18.02.2021 –Special Report. Gerade haben mehrere Finanzexperten den Notknopf gedrückt. Zum einen markiert der Aktienmarkt in den USA im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt ein Hoch nach dem anderen – die spekulative Blase pumpt sich weiter auf. Neben diesem Buffett-Indikator gibt es offenbar ein Finanzierungsproblem im amerikanischen Bankensektor. Und die Sorglosigkeit an der Börse nähert sich dem Allzeithoch.

Zweimal am Tag die richtige Zeit

So ist das mit den Warnern: Dauernd rufen sie, selten bis nie tritt ihr Katastrophen-Szenario ein. Irgendwann hört niemand mehr zu. Und dann kracht es doch. Anders ausgedrückt: Wie eine defekte Uhr zeigen die Crash-Propheten zweimal am Tag die richtige Zeit an, um das alte Bonmot wieder zu bemühen. Und wenn es soweit ist, wünschen sich alle, sie hätten sich abgesichert. So war es beim Corona-Crash im Frühjahr 2020 sowie 2008 in der Finanzkrise und in der Dotcom-Krise zum Jahrtausendwechsel; so war es auch häufiger in der Geschichte, etwa im „Sitzkrieg“ 1940, als Frankreich untätig auf die Invasion der Wehrmacht wartete – die dann überraschend durch die Ardennen vorrückte.

Rekordjagd beim Buffett-Indikator

Zunächst die Ausgangslage bei Aktien: Der berühmte Buffett-Indikator markiert immer neue Allzeithochs – was eine gefährliche Phase der Überhitzung signalisiert. Dieses von Star-Investor Warren Buffett entwickelte Signal ist einfach: Er misst die totale Marktkapitalisierung aller US-Aktien im Vergleich zum Dollar-Wert des Brutto-Inlandsproduktes. Derzeit stehen die Investments etwa beim Doppelten der amerikanischen Wirtschaftsleistung.

Alarmsignal von JPMorgan

Auch der üblicherweise mega-bullish gestimmte John Normand, Head of Cross-Asset-Strategy bei JP Morgan, warnte gerade vor einer außergewöhnlichen Sorglosigkeit: Der hausinterne Complacency-Indikator für die Gleichgültigkeit hat ein 20-Jahres-Hoch erreicht. Vorige Woche urteilte er, dieses Alarmsignal liege nur knapp unter dem Level vor dem Platzen der Dot-Com-Blase. Vier der sieben Teil-Indikatoren (short and long-term valuation, positioning und price momentum) seien sogar schon über den Niveaus, die frühere Korrekturen signalisierten.
Normand ruderte zwar ein wenig zurück – seine Messung sei aktuell vernachlässigbar, weil ein volkswirtschaftlicher oder politischer Katalysator für einen Ausverkauf fehle. Allerdings nannte der JPM-Stratege mögliche konkrete Gefahren: Aktionen der Federal Reserve; Aufwärtsüberraschungen bei der US-Inflation, die sofort zur Angst des Marktes vor einem Tightening der Fed führen könnten; versagende Corona-Impfstoffe; (Geo-)Politik; Cyber-Risiken; Klima-Katastrophen. Unsere Übersetzung: Alles, was fehlt, um den gleichgültigen Markt über die Klippe zu schubsen, ist ein unerwarteter Rempler von hinten.

Neue Repo-Warnung

Vielleicht kommt der von einer meist unbeachteten, weil komplizierten Ecke des Finanzmarktes. Gerade hat sich wieder Zoltan Pozsar von der Credit Suisse zu Wort gemeldet. Der Repo-Papst sieht eine neue Gefahr. Er hatte korrekt Ende 2019 vor einem Credit Crunch bei Repurchasing Agreements im Overnight-Markt gewarnt – im September 2019 explodierten die kurzfristigen Zinsen.
Auch diesmal stehe der Geldmarkt vor einem Schock. Diesmal gebe es jedoch nicht zu wenig Liquidität, sondern zu viel. Die Banken und Geldmarktfonds hätten nicht die Möglichkeit, gut 1 Billion Dollar aufzunehmen. Laut Pozsar kann der Libor-OIS-Spread (London Interbank Offered Rate – Overnight Indexed Swaps) in Kürze Null erreichen – mit Risiken nach unten. Das Finanzblog ZeroHedge kommentierte, dass dies das erste Mal in der Geschichte wäre, dass der wichtige Refinanzierungszins unter Null fällt – und wie bei den negativen Ölpreisen im vorigen Frühjahr könne dies ungeahnte Konsequenzen haben. Wir vermuten, dass vor allem Versicherer und Pensionsfonds dann Probleme bekommen würden, da sie ihre Auszahlungsverpflichtungen nur schwer bedienen können; und die Geschäftsbanken könnten kaum noch mit der Übernacht-Leihe Geld verdienen. Oder aber Konten bei Geldmarktfonds werden aufgelöst und das Kapital fließt an die Börse – was die Blase weiter aufpumpt – oder ins echte Leben, was die Inflation ankurbelt.
All dies sollten Sie bedenken, wenn Sie investieren. Die Flut an billigem Geld hat Folgen. Die Bernstein-Bank behält die Lage für Sie im Auge – wir wünschen erfolgreiche Trades und Investments!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Ist der S&P 500 eine Blase?

By | Nachrichten | No Comments

Gold  1782,525
(+0,37%)

EURUSD   1,2043
(-0,01%)

DJIA  31542
(-0,01%)

OIL.WTI  61,715
(-0,01%)

DAX   13943,50
(+0,01%)

Der 12-jährige Anstieg des US-Aktienmarktes macht den Anlegern zunehmend Angst. Und immer mehr Analysten bezeichnen die Situation als Blase. Es gibt jedoch ebenso viele, die keine Blase sehen. Es gibt einen wesentlichen fundamentalen Faktor, den die meisten Analysten aus irgendeinem Grund entweder vergessen oder gar nicht bedenken.


S&P 500

S&P 500

– 80 % der Unternehmen, die jetzt an die Börse gehen, sind unrentabel. Das hat es seit über 20 Jahren nicht mehr gegeben, nicht seit dem Dot-Com-Crash.
– Ausländische Investoren kauften im letzten Jahr US-Aktien im Wert von 400 Mrd. $. Der bisherige Höchststand lag bei 200 Milliarden Dollar und wurde 2007, kurz vor der letzten Finanzkrise 2008, verzeichnet.
– Der breitere Index, der 2.000 US-Small-Cap-Unternehmen umfasst, liegt jetzt fast 40 % über seinem einfachen gleitenden 200-Tage-Durchschnitt. Das hat es in der Geschichte noch nie gegeben.
– Die Fondsmanager haben weniger als 4% Barmittel zur Verfügung, der Rest ist bereits in Anlagen investiert
– Das Niveau der gehebelten Fonds (Leveraged Trading), für US-Aktien wird sich bald $1 Billion nähern
– Der VIX Fear Index ist auf einem Mehrjahrestief

Wozu kann das alles führen? Wenn es zu einem massiven Ausverkauf bei Aktien kommt, dann werden die fremdfinanzierten Käufer die ersten sein, die darunter leiden. Sie werden massenhaft Positionen schließen, auch mit Nachschussforderungen, was den Preis noch weiter nach unten drückt. Das macht Sinn. Aber es beantwortet nicht die Frage: „Gibt es eine Blase oder nicht?“

01.30 Australische Arbeitslosenzahl für Januar
13.30 Update zur EZB-Geldpolitik-Sitzung
14.30 US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für diese Woche


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Handel

Höhenflug der Industriemetalle

By | Nachrichten | No Comments

17.02.2021 –Special Report. Mehrere Metalle haben gerade neue Zwischenhochs markiert. Die Rallye überrascht nicht, denn dies spiegelt die Hoffnung auf die Erholung der Weltwirtschaft nach dem Corona-Crash wider. Allerdings könnte teilweise das Ende der kleinen Party schon eingeleitet sein. Wir beleuchten, welches Metall wohl weiter glänzt – und welches nicht. So viel vorweg: Der Favorit ist Platin.

Zwischenhochs überall

Aluminium hat gerade den höchsten Preis seit Anfang 2019 markiert. Kupfer ist so teuer wie seit 2013 nicht mehr. Eisenerz hat jüngst den höchsten Stand seit Januar 2016 erklommen, Stahl war so teuer wie zuletzt Ende 2018. Der Preisanstieg ist kein Wunder, denn die Unmengen an Corona-Stimuli und Quantitative Easing sollen ja genau das bewirken: Billiggeld soll die Konjunktur ankurbeln. Also wird jetzt, da sich erfolgreiche Impfstoffe abzeichnen, schon kräftig geordert und gefertigt.
Und die von der (Währungs-)politik angeheizte Inflationierung der Währungen soll die Sparer dazu zwingen, stärker zu konsumieren, bevor das Vermögen an Wert verliert. Ergo tun Industrie und Investoren wie ihnen befohlen wurde: sie kaufen. Normalerweise ist der Jahresbeginn wegen des chinesischen Neujahrsfestes eher schwach für die Industriemetalle. Dieses Jahr jedoch greifen wegen Covid-19 Reisebeschränkungen, daher wird in vielen Fabriken weitergearbeitet.

Dennoch Skepsis

Doch vielleicht schlägt schon bald wieder die Stunde der Bären. So sieht die Investmentbank Julius Bär die Sache differenziert. Carsten Menke, Next Generation Research Director, bestätigte jüngst zwar einen generellen Schub durch die Hoffnung auf eine Erholung der Industrie. Doch langfristig werde die Transformation von China von einem Investment-getriebenen Wachstum zum Konsum-gestützten Wachstum einen negativen Einfluss bringen; wir übersetzen: Falls Stimuli auslaufen sinkt die Nachfrage. Dieser Effekt wird laut Julius Bär den positiven Einfluss des Aufstiegs der sauberen Technologien überlagern.
Menke glaubt somit, dass die Nachfragedynamik im Metallmarkt wieder nachlassen wird. Julius Bär konstatierte, vor allem Stahl sei anfällig wegen der hohen Korrelation zu Stimuli-getriebenen Nachfrage aus China. Bei Aliminium könne es bergab gehen, weil zuvor geschlossene Produktionsstätten bald wieder öffnen. Bei Kupfer bleibe das Angebot stärker limitiert. Kupfer wird vor allem in Kabeln verarbeitet, Aluminium unter anderem in E-Autos.

Öko-Darling Platin

Somit sind die Metalle dann vielleicht doch keine solide Wette auf den Green New Deal in den USA und auf die Öko-Politik in Europa und sonstwo. Mit einer Ausnahme: Platin. Wir hatten an dieser Stelle schon im September vorigen Jahres darauf hingewiesen, dass das weiße Edel- und Industriemetall einen Nachzügler-Status innehat. Und vermutet, dass viele Autohersteller bei Katalysatoren vom inzwischen teuren Palladium auf das noch günstigere Schwestermetall Platin umsteigen. Und siehe da: Platin ist inzwischen kräftig nach oben geschossen und hat gerade ein Sechsjahreshoch markiert.
Das könnte so weitergehen. „Autocatalyst demand will recover strongly on higher car output and stricter emissions limits for trucks in China. Industrial consumption will remain robust, with PGM use in chemicals [manufacturing] set to reach an all-time high,“ urteilte jüngst der PGM Market Report. Der Bericht stammt von Johnson Matthey, das ist ein Metall-Raffinierer und Katalysator-Hersteller; PGM heißt Platinum Group Metals. Das Unternehmen urteilte weiter: „PGM supply and demand are forecast to bounce back in a V-shaped recovery.“

Dollar-Vernichtung und Förderprobleme

Es gibt weitere Gründe für den Bull-Run: Die US Mint meldete vor kurzem, dass sie die Nachfrage von Investoren nach Platinmünzen nicht bedienen könne. Viele Anleger hedgen sich also mit Platin gegen den Dollarverfall. Dazu standen jüngst in Südafrika wegen Energieproblemen einige Minen still. Wie BullionVault.com berichtet, hat der südafrikanische Energieversorger Eskom seine Leistung zuletzt mehrfach gekappt. Das hat Folgen für die Förderung: „The mining industry is heavily reliant on electric output,“ urteilte die BNP Paribas und fuhr fort: „and so is likely to suffer production slowness…That obviously translates into higher prices of PGMs today.“
Unser Fazit: Gerade Platin bleibt für Anleger interessant. Denn es vereint die Vorteile eines Industriemetalls mit dem Inflationsschutz. Auch Georgette Boele, Analystin bei der ABN Amro konstatierte: “Optimism on the outlook for industrial and car demand, more stringent emission regulations and, in the last couple of days, some weakness in the dollar” hätten den Platin-Preis angeschoben. Wir behalten das Thema für Sie im Auge – die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 81% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.