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Höhenangst in Frankfurt

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20.11.2019 – Daily Report. Es geht bergab an der deutschen Börse: Die Anleger reagieren erschreckt auf Drohungen im Zollstreit von US-Präsident Donald Trump. Und auf die chinesische Reaktion zu einer Resolution des US-Senats wegen Hongkong. Zudem gab es in der US-Berichtssaison Enttäuschungen. Zu allem Übel warnt auch die Europäische Zentralbank (EZB) vor Risiken.

Frankfurt taucht ab

Der Cocktail aus negativen Nachrichten hat den DAX am Mittwochmorgen umgeworfen: Der Leitindex gab 1,1 Prozent nach auf 13.081 Zähler. Tags zuvor hatte er bei 13.367 noch ein neues Jahreshoch markiert. Die Anleger flüchteten zuletzt lieber in die sicheren Häfen. Gold zog um 0,4 Prozent an auf ein Zwei-Wochen-Hoch von 1479 Dollar je Feinunze. Zudem waren Bonds gefragt, die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen rutschte auf minus 0,384 Prozent. Das war der tiefste Stand seit knapp drei Wochen.

Warnung von der EZB

Die Anleger reagierten erschrocken auf eine Warnung der europäischen Währungshüter. Die EZB sieht angesichts der anhaltenden Konjunkturschwäche und der ultratiefen Zinsen Gefahren für die Stabilität des Finanzsystems im Euro-Raum. Einerseits unterstützten die Niedrigzinsen die Wirtschaft, urteilte EZB-Vizepräsident Luis de Guindos bei der Vorlage des halbjährlichen Stabilitätsberichts. Ein daraus resultierender Anstieg der Risikobereitschaft könne aber mittelfristig Probleme für die Finanzstabilität schaffen. Die EZB verwies auf die hohen Schuldenstände und Haushaltsdefizite in manchen Euro-Ländern. EURUSD notierte bei 1,106.

Schrille Töne im Zollstreit

Zudem betrachteten die Anleger die Chancen im chinesisch-amerikanischen Zollstreit nun wieder skeptischer. Trump sagte gestern am Rande einer Kabinettssitzung im Weißen Haus: „Wenn wir keinen Deal mit China machen, erhöhe ich die Zölle nur noch weiter.“ Das „Wall Street Journal“ meldete unterdessen, beide Seiten blieben sich in Kernfragen uneinig. Dazu zähle die Forderung Washingtons nach chinesischen Einkäufen bei US-Farmern. Und die chinesische Forderung, Strafzölle zu beseitigen.

Peking reagierte zudem verärgert über einen Gesetzentwurf des US-Senats zur Unterstützung der Hongkonger Demokratiebewegung. Die Kammer will den Export von Tränengas, Gummigeschossen, Wasserwerfern und Handschellen an Hongkongs Polizei untersagen. Peking Außenamtssprecher Geng Shuang kritisierte die Beschlüsse als „unverhohlene Einmischung in innere Angelegenheiten“.

Asien-Börsen mit Verlusten

Die Anleger in Asien trennten sich erst einmal von ihren Aktien. In Tokio schloss der Nikkei 225 um 0,6 Prozent tiefer bei 23.148 Stellen. Der chinesische CSI-300 setzte um 1 Prozent zurück auf 3.908 Punkte.

New York dreht ab

Die Broker an der Wall Street hatten am Vorabend einen neuerlichen Rekordlauf bei den Standardwerten wieder abgebrochen. Der Dow Jones schloss letztlich mit einem Minus von 0,4 Prozent bei 27.934 Punkten. Der S&P 500 verlor 0,1 Prozent auf 3.120 Zähler. Für Verstimmung sorgten ein schwacher Ausblick der Baumarktkette Home Depot und eine Gewinnwarnung der Kaufhauskette Kohl’s – die Aktie brach um ein Fünftel ein. Unterdessen markierte der Nasdaq 100 einen neuen Schlussrekord mit plus 0,1 Prozent auf 8.339 Punkte. Zum Handelsstart hatten Dow, S&P 500 und Nasdaq 100 erneut Verlaufshochs erzielt.
Konjunkturdaten waren gemischt ausgefallen: So war die Zahl der Wohnungsbaubeginne im Oktober weniger stark geklettert als erhofft. Die Baugenehmigungen hatten hingegen überraschend auf ein Zwölfjahreshoch zugelegt.

Neues Schwemme-Signal bei Erdöl

Derweil freuten sich die Baissiers im Ölmarkt über einen überraschend starken Anstieg der US-Ölvorräte. WTI hielt sich moderat im Minus bei 53,33 Dollar, Brent bei 60,89 Dollar. Seit Wochenbeginn hat sich das Minus auf rund vier Prozent summiert. Die wöchentlichen US-Lagerbestände kletterten nach Daten des privaten Anbieters API um 6 Millionen Barrel – die meisten Analysten hatten nur ein Plus von 1,5 Millionen Barrel erwartet.

Spannung bei Sterling

Unterdessen richten sich die Augen der Devisen-Trader auf die Wahl in Großbritannien am 12. Dezember. EURGBP hielt sich bei 0,8569. Das erste Fernsehduell gewann Boris Johnson knapp, er erzielte laut YouGov 51 Prozent, befragt wurden mehr als 1.000 Zuschauer. Sein Widersacher Jeremy Corbyn kam demnach auf 49 Prozent. Und das, obwohl der blasse Labour-Funktionär weiter bei der Frage herum lavierte, ob er eigentlich pro oder contra Brexit ist. Jüngsten Umfragen zufolge liegen die Tories rund 10 Prozentpunkte vor Labour.

Das bringt der Tag

Wichtigstes Ereignis wird um 20.00 Uhr die Veröffentlichung des Fed-Protokolls vom 29. und 30. Oktober. Vermutlich wird daraus hervorgehen, dass die US-Notenbank vorerst mit weiteren geldpolitischen Schritten wartet.

Zudem steht um 14.30 Uhr der staatliche Ölbericht an.

Den kompletten Terminkalender sehen Sie wie immer hier: Market Mover
Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Donald Trump in der Offensive

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Gold   1474,97
(+0,18%)

EURUSD   1,1073
(-0,04%)

DJIA   27854
(-0,14%)

OIL.WTI  55,38
(+0,25%)

DAX   13202,46
(+ 0,01%)

Werden China und die USA in der Lage sein, einen Vertrag zu unterzeichnen? Am Dienstag sagte Trump, dass, wenn China beschließt, das Abkommen nicht weiterzuführen, er einfach die Zölle erhöhen wird und erklärt, dass China die ihnen angebotenen Bedingungen akzeptieren muss. Nach diesen harten Worten ging der Dow Jones um 0,4% zurück, während der S&P500 alle Gewinne vom Dienstag verlor. In Anbetracht der Nervosität der Anleger dürften die Indizes noch stärker fallen. .

DAX Tages-Chart

Bitcoin ist bereit die $8000 zu testen. Niemand scheint am Kauf interessiert zu sein. Während solcher lang anhaltenden Einbrüche eröffnen große Spieler in der Regel Positionen. Bitcoin kann jederzeit plötzlich in die Höhe schnellen, wenn es sich diesem wichtigen Preisniveau nähert.

EUR/USD

Die anhaltende Unsicherheit in der US-Wirtschaft und die „wenig guten“, statistische Daten führen zu einer Abschwächung des USD. Der Euro hingegen wurde stärker und stieg auf 1,1080. Aber eine einzige negative Nachricht könnte die Bewegung umkehren und den Preis des Euro wieder fallen lassen.

GOLD

Am Dienstag schwankte Gold innerhalb eines engen Kanals, da es keine wichtigen Nachrichten gab. Großbritannien kauft aktiv Gold, um sich gegen die Unsicherheit des Brexit und das schwache Pfund abzusichern. Vor dem Hintergrund der wachsenden Risiken warten die Anleger auf neue Kaufsignale.

INDIZES

Trump hat mit seinen starken Aussagen zum US-China-Handelsabkommen viel Angst ausgelöst. S&P500 wird bei 3118 gehandelt, während der Dow Jones 27900 erreichte. Die europäischen Märkte stehen nach wie vor unter dem Druck der wirtschaftlichen Unsicherheit in der EU und zeigen fast keine Dynamik. Der DAX schloss bei 13212.

Was kommt als nächstes?

11.00 Uhr Bericht der EZB zur Finanzstabilität
17.30 – US-Rohölreserven
21.00 Uhr – Protokoll der FOMC-Sitzung

 


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Morning Stock News

Die letzte Chance für China und die USA eine gemeinsame Basis zu finden – aber werden sie es auch?

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Gold   1472,57
(+0,08%)

EURUSD   1,1077
(+0,06%)

DJIA   28028
(+0,08%)

OIL.WTI  56,90
(-0,11%)

DAX   13203,86
(+ 0,01%)

Über dem Handelsabkommen zwischen den USA und China ziehen dunkle Wolken auf. Die chinesische Seite ist skeptisch gegenüber den Aussichten, da Trump nicht bereit ist, einen Teil der Zölle aufzuheben. Telefonische Verhandlungen haben bisher zu keinem Ergebnis geführt. Sollte sich die Beziehung zwischen den beiden Staaten weiter abkühlen und es zu negativen Nachrichten kommen, ist eine ernsthafte Marktkorrektur wahrscheinlich.

GBP/USD Tages-Chart

Bitcoin ist wieder im roten Bereich. Die Volatilität nimmt ab, und der BTC bewegt sich langsam in Richtung $8000. Da die Bewegungen klein sind, wird es schwierig sein, diese Marke zu durchbrechen. Es bedarf eines starken Impulses, gepaart mit großen Handelsvolumina, um einen neuen kurzfristigen Trend zu setzen.

EUR/USD

Die statistischen Daten vom Freitag haben den Dollar unter Druck gesetzt. Bereits am Montag verlor die US-Währung an den europäischen Märkten an Boden. Der Euro stieg auf 1,1080 und wird voraussichtlich weiter steigen. Eine neue Runde des quantitativen Lockerungsprogramms der EZB, sowie die Reduzierung der Industrieproduktion in den USA, geben dem Euro Auftrieb.

GOLD

Am Montag eroberte Gold einige seiner Marken wieder und bewegte sich langsam auf das wichtige Preisniveau von 1500 $ pro Unze zu. Obwohl einige Anleger ihre Long-Positionen geschlossen haben, ist die Nachfrage nach Gold nach wie vor auf einem Rekordhoch, so dass die Chancen für weiteres Wachstum sehr hoch sind.

INDIZES

Am Montag wurden keine wichtigen makroökonomischen Daten veröffentlicht, so dass die Märkte auf sich allein gestellt waren. In Ausbleiben von Nachrichten beschlossen die Anleger, den US-Markt auf ein neues Allzeithoch zu bringen, während die Märkte in Europa unentschlossen waren und die Sitzung leicht in die Verlustzone führten. Jetzt warten die Märkte auf entscheidende Ergebnisse in den Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und der VR China.

Was kommt als nächstes?

02.30 Sitzung der Reserve Bank of Australia über die Geldpolitik
15.30 US: Daten über Baugenehmigungen für Oktober

 


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Blow-off an der Wall Street

Rekorde, Rekorde, Rekorde

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18.11.2019 – Daily Report. Blow-off an der Wall Street – Zögern und Zaudern in Frankfurt. Während die wichtigen US-Indizes am Freitag abhoben, traut sich der DAX zum Wochenbeginn wieder nicht aus der Deckung. Die Anleger wollen endlich ein unterschriebenes Abkommen zwischen China und den USA sehen.

DAX mit angezogener Handbremse

Einmal mehr das gleiche Spiel an der Frankfurter Börse: Die Aktionäre ignorierten die Vorgaben aus den USA und bleiben in Deckung. Der DAX hielt sich zuletzt unverändert bei 13.246 Zählern. Einige Broker verwiesen auf das Doppel-Hoch bei 13.301 und 13.308 Punkten, das der deutsche Leitindex besser überzeugend knacken sollte. Falls dies gelingt, dürfte der DAX Kurs nehmen auf das Allzeithoch von Anfang 2018 bei 13.597 Zählern. Zähl hielt sich die Skepsis wegen des noch immer ausstehenden finalen Teil-Deals zwischen China und den USA.

Nicht genug im Handelsstreit

Asien-Börsen ziehen an

Die Börsianer in China griffen dennoch zu. Der chinesische CSI-300 zog um 0,8 Prozent an auf 3.908 Zähler. Für gute Laune sorgte zudem eine überraschende, wenn auch moderate Zinssenkung der chinesischen Nationalbank. Erstmals seit Oktober 2015 senkte die People’s Bank of China die Reverse-Repo-Rate von 2,55 auf 2,5 Prozent. Außerdem pumpte sie über 180 Milliarden Yuan oder 26 Milliarden Dollar ins System. Auch der Hang Seng kletterte 1,4 Prozent auf 26.681 Punkte, weil ein Gericht das derzeitige Vermummungsverbot als verfassungswidrig verworfen hat. Derweil hat die Polizei die Hong Kong Polytechnic University gestürmt. In Tokio schloss der Nikkei 225 rund 0,5 Prozent höher bei 23 417 Punkten.

Peking verkauft Dollar und kauft Gold

Derweil verwies CNBC unter Verweis auf ANZ Research auf eine interessante Entwicklung in China. Demnach reduziert Peking weiter seine Abhängigkeit vom Dollar, das Decoupling werde sich beschleunigen. Genaue Bestände sind nicht bekannt, doch die Analysten vermuten, dass China im Juni rund 59 Prozent seiner Reserven in Dollar hielt. Doch auf der Einkaufsliste sollen künftig verstärkt Sterling, Yen und Euro stehen. Derweil sind im Oktober die offiziellen Goldreserven auf den Rekordstand von 1.957 Tonnen gestiegen.

Dow über 28.000

Die Wall Street kümmerte all das nicht – die Hausse hielt am Freitag weiter an. Sowohl Dow Jones Industrial, S&P 500 als auch Nasdaq Composite gingen zum Schluss auf neuen Rekordhochs ins Wochenende. Konkret zog der Dow Jones 0,8 Prozent an 28.004 Punkte. Der Nasdaq Composite zog um 0,7 Prozent an auf 8.540 Punkte. Und der marktbreite S&P 500 legte 0,8 Prozent auf 3.120 Punkte zu. Für Freude sorgten die Aussagen von Wirtschaftsberater Larry Kudlow vom Donnerstagabend, wonach die Handelsgespräche in die finale Phase gingen – wir hatten an dieser Stelle darüber berichtet.

Die Öldämme brechen

Der Branchendienst Oilprice.com verbreitete derweil vor dem Treffen der OPEC+ kommenden Monat in Wien Skepsis für die Öl-Bullen. Die aktuellen Produktionskürzungen laufen im März 2020 aus, dürften aber verlängert werden. Wichtig: Das globale Angebot könne in 2020 weiter rapide steigen und das Anziehen im Verbrauch übertreffen. Laut neuen Zahlen der International Energy Agency (IEA), könnte das Non-OPEC-Angebot um erstaunliche 2,3 Millionen Fass pro Tag anziehen; die meisten Schätzungen lägen derzeit bei plus 1,2 Millionen Barrel pro Tag (mb/d). Verwantwortlich sei nicht nur US-Shale, sondern auch eine erwartete Steigerung der Produktion in Brasilien, Norwegen und Guyana. WTI hielt sich zuletzt unverändert bei 57,73 Dollar, Brent staginierte bei 63,32 Dollar.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender bringt keine wirklich schwergewichtigen Events, den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und ein erholsames Wochenende!


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Morning Stock News

Auf den US-Märkten werden Rekorde aufgestellt – aber ist das gut für die Weltwirtschaft?

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Gold   1465,05
(-0,21%)

EURUSD   1,106
(+0,08%)

DJIA   27951
(-0,07%)

OIL.WTI  57,87
(0%)

DAX   13240,7
(+ 0,01%)

Am Freitag erreichte der Dow Jones die 28 000er-Marke. Es dauerte 90 sessions, um um 1000 Punkte zu wachsen. Diese Zahlen sind nichts Einzigartiges, aber einige Experten denken, dass das Durchbrechen dieses Niveaus die bullische Stimmung erhöhen und Begeisterung bei den Investoren auslösen kann.

S&P500 Tageschart

Bitcoin testet den Optimismus seiner Enthusiasten erneut. Ein schwacher Abwärtstrend hat es sehr nahe an 8000 Dollar gebracht, mit der Aussicht, die MA200 bei 7800 Dollar als nächstes zu testen. Altcoins duplizieren meist die Bewegungen von BTC.

EUR/USD

Die Bewegungen vom Freitag haben den Euro leicht gestärkt. Dies könnte jedoch nur eine Korrektur sein. Die USA und Europa konkurrieren um den zweifelhaften Titel der Region, die zuerst in die Rezession geraten wird. Anleger brauchen einen guten Grund, USD – oder Euro – zu kaufen. Es gibt also derzeit keinen Grund für eine Kurssteigung oder -verfall. Der Euro wird wahrscheinlich dort bleiben, wo er ist, bis einige wichtige Nachrichten oder makroökonomische Daten veröffentlicht werden.

GOLD

Der Goldpreis wird heute vor allem von politischen und wirtschaftlichen Nachrichten beeinflusst. Zuletzt haben die Proteste in Hongkong und die Probleme in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China dazu beigetragen, dass Gold gewachsen ist. In dieser Phase gibt es zu viel Unsicherheit in den Verhandlungen, mit widersprüchlichen Behauptungen verschiedener US-Beamter. Dennoch ist es wahrscheinlich, dass es ein Ergebnis geben wird, das Gold in die eine oder andere Richtung weist.

INDIZES

Die meisten internationalen Märkte schlossen am Freitag 0,5% im Plus. In den USA haben die Märkte ein neues Allzeithoch erreicht. Das war eine gute Woche für die Anleger. In der kommenden Woche wird ein Mangel an wichtigen Nachrichten und statistischen Daten wahrscheinlich dazu führen, dass Investoren ihre Positionen schließen und die Märkte unter Druck setzen.

Was kommt als nächstes?

15.30 Kanada: Verbraucherpreisindex für Oktober
17.30 US: Rohölreserven Daten
21.00 UHR: Notizen der letzten Fed-Sitzung sollen veröffentlicht werden

 


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Hoffnung auf den Zoll-Vollzug

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15.11.2019 – Daily Report. Positive News aus den Verhandlungen zwischen China und die USA erfreuen die Anleger. Die Wall Street hält sich nahe ihren Rekordhochs. Und der DAX lauert mit einem leichten Plus unter dem Jahreshoch.

Frankfurt zögert wieder

Der Optimismus in New York hat den Frankfurter Aktienmarkt nach oben gehievt. So startete der DAX mit einem Sprung auf 13.257 Punkten in den Freitag. Dann gab er etwas nach und notierte 0,4 Prozent im Plus bei 13.236 Zählern. Am kleinen Verfallstag dürfte die Volatilität anhalten. Am Dienstag hatte der Leitindex bei 13.308 Punkten den höchsten Stand seit Januar 2018 erreicht. Seit Anfang Oktober ist der Index rund 12 Prozent nach oben gezogen.

Stop and Go im Zollstreit

Wie so oft sorgte frohe Kunde aus Washington für Kauflaune. US-Wirtschaftsberater Larry Kudlow hatte gestern Abend vor Journalisten gesagt, dass sich die Gespräche über ein erstes Teilabkommen im Handelsstreit in der finalen Phase befänden. Er ergänzte, es gebe „sehr konstruktive Diskussionen“ mit Peking und „die Stimmung ist ziemlich gut.“ Beide Seiten stünden in engem telefonischen Kontakt und ein Abkommen könne schon bald geschlossen werden.

Zuvor hatte die „Financial Times“ die Bullen ein wenig ausgebremst. Unter Berufung auf einen Insider berichtete das Blatt, in der Trump-Administration wachse der Frust über China. Denn Peking habe nicht genug Konzessionen angeboten, um eine Reduzierung amerikanischer Strafzölle zu rechtfertigen. Damit verzögere China eine Lösung und senke die Chancen auf den Abschluss eines Deals in den kommenden Tagen. Vielleicht war das eine über die Bande gespielte Warnung an das Reich der Mitte.

Fest steht nur eins: Die Sache bleibt spannend. Wenn Sie online Aktien oder CFD handeln, sollten Sie den direkten Marktzugang offen und regelmäßige Markt-Updates im Blick behalten. Ein Vollzug des Zoll-Deals dürfte auch Einkäufe bei US-Farmern mit sich bringen – weshalb Trader sich vielleicht einmal Soja anschauen könnten. Der Januar-Kontrakt notierte zuletzt nahezu unverändert bei 917,38 Dollar.

China hält die Zinsen oben

Die Aktionäre in der Volksrepublik hielten sich derweil zurück. In China gab der CSI-300 um 0,7 Prozent nach auf 3.877 Zähler. Bei vielen Brokern herrschte zudem Enttäuschung darüber, dass die chinesische Notenbank den Satz für mittelfristige Darlehen an Finanzinstitutionen (MLF) unverändert bei 3,25 Prozent hält. Immerhin pumpte die Notenbank weitere 200 Milliarden Yuan (26 Milliarden Euro) in den Geldmarkt, um ein Anziehen der Kreditzinsen zu verhindern. Was aber als zu wenig beurteilt wurde. Chinas Wirtschaft wächst derzeit so langsam wie zuletzt vor fast 30 Jahren. In Tokio verabschiedete sich der Leitindex Nikkei 225 am Freitag 0,7 Prozent fester bei 23.303 Zählern.

Höhenluft in New York

Unterstützt von den positiven Aussagen im Zollstreit hielt sich die Wall Street am Donnerstag nahe der Allzeithochs. Der Dow Jones Industrial verbuchte zur Schlussglocke ein minimales Minus von 0,01 Prozent auf 27.782 Punkte. Der breite S&P 500 zog um 0,1 Prozent an auf 3.097 Zähler, erzielte damit aber kein neues Rekordhoch. Der Nasdaq 100 pendelte kaum merkliche 0,02 Prozent zurück auf 8.258 Zähler.

Schweiz warnt vor Intervention

Bleibt eine wichtige News für Trader in EURCHF, der zuletzt moderat anzog auf 1,0914. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat nach der jüngsten Aufwertung des Franken ihre Bereitschaft für Eingriffe am Devisenmarkt bekräftigt. Außerdem setzt die SNB auch auf Negativzinsen von aktuell minus 0,75 Prozent. Viele Broker hatten angesichts der Entwicklung spekuliert, dass die Bereitschaft der SNB für solche Interventionen abgenommen habe. Der Franken hat gestern zum Euro den höchsten Stand seit Anfang Oktober markiert.

Hin und Her im Ölmarkt

Trader bei Erdöl brauchen derzeit starke Nerven. Zum einen meldete das Department of Energy einen Aufbau der Reserven um 2,2 Millionen Barrel. Und widersprach damit dem American Petroleum Institute, das einen Abbau von 0,5 Millionen gemeldet hatte. Zudem zog die Produktion der OPEC im Oktober gegenüber dem Vormonat um 943.000 Fass pro Tag an auf 29,7 Millionen Barrel. Die Hoffnungen auf ein Ende des Zollstreits stützten die Preise etwas. WTI gab um 0,1 Prozent nach auf 56,73 Dollar, Brent verlor 0,4 Prozent auf 62,06 Dollar.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender bringt zum Wochenschluss einige interessante Events, den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

Zunächst läuft um 14.30 Uhr der Empire State Index ein.

Zeitgleich laufen US-Einzelhandelsumsatz und Industrieproduktion über die Ticker.

Um 15.15 Uhr folgt die Kapazitätsauslastung.

Und um 16.00 Uhr werden die Lagerbestände gemeldet.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und ein erholsames Wochenende!

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Die Bären lauern auf das Impeachment

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15.11.2019 – Special Report. Das Theater der öffentlichen Anhörungen in Washington hat begonnen. Noch geht niemand davon aus, dass Präsident Donald Trump abgesetzt wird – dafür sprechen die jüngsten Allzeithochs. Kein Wunder, die US-Broker kennen Fakten, die von den deutschen Medien meist als haltlose Verschwörungstheorien unter den Teppich gekehrt werden. Und die wir Ihnen hiermit liefern. Trotz allem sind die Bullen in Gefahr.

Öffentliche Meinung als Druckmittel

Die Demokraten werden Trump-hassende Zeugen aus dem Establishment gegen den Präsidenten vor den laufenden Kameras paradieren lassen. Mit der ständigen Wiederholung der Litanei soll die öffentliche Meinung uneinholbar in Richtung Impeachment geschoben werden. Das könnte gelingen und den Abwehrblock der Republikaner im House of Representatives und im Senat aufbrechen.

Geht Trump, kommt der Crash

Sollten die Demokraten Trump entfernen, dürfte die Wall Street um 25 bis 30 Prozent einbrechen, ausgehend von den gerade erzielten Hochs. Die Börse mag keine Überraschungen und schon gar keinen Abgang eines wirtschaftsfreundlichen Präsidenten. Ein Ausverkauf dürfte vor allem dann drohen, wenn sich bei Neuwahlen die linksradikalen Elizabeth Warren oder Bernie Sanders durchsetzen.
So meldete die „New York Times“ Anfang November steigende Nervosität an der Wall Street wegen Warren. Und Goldman Sachs errechnete, dass die Unternehmensgewinne um 11 Prozent sinken könnten, falls sie ihre Pläne im Weißen Haus umsetzen könne. Hedge-Fonds-Manager Paul Tudor Jones sagte laut Bloomberg Ende Oktober auf der Robin Hood Investors Conference in New York, der S&P 500 werde um 25 Prozent abstürzen, falls Warren Anfang 2020 gewählt werde. Wir meinen: Neben Shorts auf die US-Indizes könnten in diesem Szenario dann auch Long-Trades auf Gold oder Silber einen Blick wert werden.

Mega-Baisse bei einer Revolution

Eine Absetzung von Trump wäre auch ein Signal dafür, dass das Volk wählen kann, wen es will. Weil das Establishment aus Demokraten, Corporate Media und Bürokratie sowieso jeden Präsidenten wieder entfernt, der ihm nicht passt. De facto wäre das ein Staatsstreich, der die US-Präsidialdemokratie in eine parlamentarische Demokratie verwandelt. Manche US-Kommentatoren glauben, bei einem Sturz von Trump werde eine Revolution ausbrechen. Was Dow, S&P 500 wohl weit mehr als 25 Prozent ins Minus laufen lassen dürfte.

Trump-Hausse beim Ende des Schmierentheaters

Sollte die Show jedoch ausgehen, wie von den meisten Brokern bislang erwartet, dann dürfte die Börse nach oben laufen. Etwa wenn die Sache im Senat scheitert. Einen hübschen Spike gäbe es, falls schon das Repräsentantenhaus alles fallenlässt. Falls Trump wiedergewählt wird, sagte übrigens der oben erwähnte Hedge-Fonds-Manager Tudor einen möglichen Anstieg des S&P 500 auf 3.600 Zähler voraus. Dann würden sich Long-Positionen auf Dow, Nasdaq und S&P 500, aber auch auf den DAX anbieten.

Schauprozess in Washington

Damit kommen wir zu den aktuell bekannten Fakten. Das Impeachment läuft alles andere als fair. Da es unter Führung des House Intelligence Committee eingeleitet wurde, konnten geheime Anhörungen laufen. Anders als zuvor bei Bill Clinton oder Richard Nixon wurden Trump vom Chef des Ausschusses, Adam Schiff (D-CA), zudem Zugang oder juristische Vertretung verweigert. Die Geheimnistuerei ließ die Demokraten schlecht aussehen, weshalb sie auf eine öffentliche Anhörung umschwenkten. Doch Schiff kann sein Veto gegen von den Republikanern geladene Zeugen einlegen – was die Republikaner umgekehrt nicht können.

Quid pro Quo?

Im Kern der Untersuchung steht das Telefonat von Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selensky vom 25. Juli. Trump soll hier Druck ausgeübt haben, die Biden-Familie genauer unter die Lupe zu nehmen – angeblich habe er seine Macht missbraucht, um einem politischen Konkurrenten zu schaden. Dabei wusste der Ukrainer noch gar nicht, dass die Militärhilfe in Höhe von rund 390 Millionen Dollar gestoppt worden war. Letztlich flossen die Gelder. Wo also war das Druckmittel? Der Ukrainer bestätigte auch am 25. September vor Journalisten in der UN, es habe keinen Druck gegeben.

Kampf gegen Korruption

Weiter ist es die Aufgabe des Präsidenten, sicherzustellen, dass keine amerikanischen Steuergelder versickern. Es gibt keinen Schutz für politische Konkurrenten. Catherine Croft aus dem State Department bestätigte jüngst laut „Breitbart News“, dass Trump schon Ende 2017 Militärhilfe an die Ukraine zurückgehalten habe. Er habe Bedenken wegen der grassierenden Korruption unter der Regierung von Petro Poroshenko gehabt und sei frustriert gewesen darüber, dass die USA für die Verteidigung bezahlen müssten. Weiter habe sich Trump wegen der Reaktion Russlands angesichts der Lieferung schwerer Waffen gesorgt. Und selbst wenn Trump Druck aufgebaut hat: das ist Tagesgeschäft in der Politik. Niemand weiß das besser als die Demokraten.

Druck von Biden auf die Ukraine

Denn in seiner Zeit als Vizepräsident setzte Joe Biden durch, dass die Ukraine ihren Generalstaatsanwalt Viktor Shokin schasste. Der untersuchte einst Korruption bei einem ukrainischen Gas-Konzern namens Burisma Holdings – und der wiederum beschäftigte Sohnemann Hunter Biden seit 2014 für satte 50.000 Dollar im Monat. Die Aufgabe: unklar. Tatsächlich prahlte Biden vor dem Council on Foreign Relations damit, dass er die Ukraine mit der Drohung in die Ecke drängte, entweder den Staatsanwalt zu entlassen, oder auf Kredite in Höhe von 1 Milliarde Dollar zu verzichten. Das Video dazu sehen Sie hier.
Laut Biden wusste Präsident Barack Obama von der Erpressung, die die Ukraine in den Staatsbankrott hatte treiben können. Shokin unterschrieb eine eidesstattliche Erklärung, wonach er gefeuert wurde, weil er Burisma im Visier hatte. Bleibt anzumerken, dass Hunter Biden häufiger in Air Force 2 mitflog. Und dass er einige zwielichtige Deals über Fonds in China laufen hatte.

Impeach yourself

Ferner taten die Demokraten, die bei diesen Angelegenheiten gerne wegsehen, noch einmal genau das, was sie jetzt Trump vorwerfen. Die drei demokratische Senatoren Robert Menendez (D-NJ), Dick Durbin (D-IL) und Patrick Leahy (D-VT) drängten im Mai 2018 den ukrainischen Generalstaatsanwalt Yuri Lutsenko höflich aber unmissverständlich, Ermittlungen gegen den eigenen Präsidenten zu unterstützen. Damals ging es um die inzwischen durch den Mueller-Report widerlegte Behauptung, Russland habe Trump im Wahlkampf 2016 geholfen. Lutsenko folgte übrigens auf Shokin. Den Brief sehen Sie hier.

Whistleblower oder Agent?

Ins Bild passt die Tatsache, dass der Anwalt des Whistleblowers, Mark Zaid, schon am 30. Januar 2017 tweetete, man müsse Trump loswerden. Also eine Woche nach der Amtseiführung. Konkret: “#coup has started. First of many steps. #rebellion. #impeachment will follow ultimately.” Seltsamerweise weigern sich die Demokraten, den Whistleblower vor die Impeachment-Jury zu laden. Dabei ist sein Name inzwischen in Washington ein offenes Geheimnis. Die Vita des Tippgebers deutet auf eine extrem parteiische Agenda hin. Laut „Red State“ ist er Mitglied der Demokraten, arbeitete für Joe Biden sowie die frühere National Security Advisor Susan Rice, die unter Obama diente.
Dass der Tippgeber seine jetzt zum Impeachment aufgeblasene Aussage überhaupt abliefern konnte, liegt daran, dass der Intelligence Community Inspector General (ICIG) den Weg dafür frei machte. Irgendwann in den vergangenen Monaten erlaubte dieser laut „Epoch Times“ und anderer Medien eine Aussage vom Hörensagen. Zuvor war nur Wissen aus erster Hand zugelassen.

Putsch des Deep State

Bleibt die Behauptung Trumps, gegen ihn laufe ein Coup des Deep State. Tatsächlich hatten Trumps Kontrahenten schon ein Impeachment in Betracht gezogen, bevor er überhaupt die Nominierung der Republikaner gewonnen hatte – dies berichtete „Politico“ im April 2016. Dass der Deep State existiert, räumte sogar die linke „New York Times“ ein. Michelle Cottle, Mitglied der Chefredaktion, schrieb am 20. Oktober: „President Trump is right: The deep state is alive and well. But it is not the sinister, antidemocratic cabal of his fever dreams. It is, rather, a collection of patriotic public servants — career diplomats, scientists, intelligence officers and others — who, from within the bowels of this corrupt and corrupting administration, have somehow remembered that their duty is to protect the interests, not of a particular leader, but of the American people.“ Wohlmeinende Beamte also, die alles besser wissen und nur zum Wohl des Volkes handeln. Die aber leider nicht vom Volk gewählt wurden.

Clinton und CrowdStrike

Möglicherweise ist das Impeachment ein Erstschlag gegen Trump, der vielleicht einer anderen Angelegenheit zu nahe kam: Einer möglichen Einmischung der Demokraten in den Wahlkampf 2016 gegen Trump mit Hilfe der Ukraine. Und das bringt uns zu Hillary Clinton. Trump erwähnte im Telefonat mit Selensky die Firma CrowdStrike – sie untersuchte Cyber-Angriffe auf die Demokraten und machte den russischen Geheimdienst verantwortlich. Aktuell läuft zu diesem Themenkomplex eine Untersuchung des Department of Justice: Generalinspektor Michael Horowitz beleuchtet nun seinerseits die damaligen FBI-Recherchen gegen den Trump-Wahlkampf im Zuge des Mueller-Reports.

Nur die Volatilität ist garantiert

Fazit: Nach allem, was bisher bekannt ist, hat Trump kein Impeachment-würdiges Verbrechen begangen – dafür sieht die US-Verfassung „Treason, Bribery, or other high Crimes and Misdemeanors“ vor. Letztlich hat er nichts anderes getan, als die Demokraten. Das kümmert diese aber nicht. Vielleicht, weil sie selbst ins Visier geraten sind. Warten wir also ab, welche neuen Fakten auf den Tisch kommen. Und wie sich die Republikaner in der Schlacht um die öffentliche Meinung schlagen.
Fest steht, dass die Börse keine Unsicherheit mag – wenn es zur Impeachment-Abstimmung kommen sollte, dürften wir verstärkte Volatilität sehen. Womit sich der VIX als Long-Trade anbieten würde. Behalten Sie die Sache also im Blick und ihre Handelsplattform offen. Die Bernstein Bank wünscht erfolgreiche Trades!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Die Märkte warten auf das Ergebnis der Handelsgespräche zwischen den USA und China

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Gold   1464,82
(-0,44%)

EURUSD   1,1025
(+,0,03%)

DJIA   27841,5
(+0,35%)

OIL.WTI  57,15
(+0,47%)

DAX   13201,66
(+ 0,01%)

Die Medien erhalten immer wieder Insider-Tipps über den möglichen Trade Deal, obwohl es zwischen den beiden Staaten noch viele offene Fragen gibt. Der Vorsitzende der Federal Reserve, Jerome Powell, hat darauf hingewiesen, dass sich die Weltwirtschaft verlangsamt und dass Handelskonflikte ernsthafte Auswirkungen auf das weitere Wachstum in der ganzen Welt haben können.

AUD/USD Tages-Chart

Es gibt nichts Neues im Krypto-Markt, mit abnehmender Volatilität, durchschnittlichen Handelsvolumina und keinen wichtigen Nachrichten. China glaubt nun, dass Kryptowährungen die Zukunft sind, so dass es bald seinen Druck auf Kryptoenthusiasten verringern könnte.

EUR/USD

Der Euro schafft es immer noch nicht, Unterstützung zu finden. Trotz eines gewissen Optimismus aufgrund der deutschen BIP-Daten bleibt der US-Dollar die stärkere Währung. Für die USA ist klar, wie sich die Politik der Fed entwickeln wird: Der Zinssatz wird in diesem Jahr nicht noch einmal gesenkt, um vor Weihnachten keine Probleme auf den Märkten zu schaffen. Alle Anzeichen deuten auf den Dollar hin, der das Handelspaar zu neuen lokalen Minimumpreisen treiben kann.

GOLD

Am Donnerstag fand Gold neue Unterstützung und holte einen Teil seiner Verluste auf. Ohne positive Nachrichten über die Handelsgespräche beginnen die Investoren zu befürchten, dass die Pattsituation langfristig wird. Dies führt zu einem Anstieg des Preises für das Gold, welches als sicherer Hafen gilt. Bis es eine gewisse Klarheit über die Zukunft des Handelskrieges gibt, werden Investoren wahrscheinlich weiterhin Hedging-Assets wie Gold kaufen.

INDIZES

Die Märkte scheinen keine Richtung zu finden. Die Anleger sind zu verwirrt, um entschlossen zu handeln. Die meisten Indizes verloren aufgrund mangelnder Fortschritte bei den Handelsgesprächen zwischen den USA und China leicht an Wert. Freitag ist normalerweise der Tag, an dem Händler Gewinne mitnehmen, so dass wir kaum ein größeres Wachstum erwarten.

Was kommt als nächstes?

01.50 Japan: BIP-Daten für Q3
12.00 EU: Verbraucherpreisindex seit Januar
15.30 US: Einzelhandelspreisindex für Oktober
15.30 US: Einzelhandelsumsätze für Oktober

 


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Financial graph

Dow auf Rekordhoch – DAX schwächelt

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14.11.2019 – Daily Report. Was hält nur die Anleger in Frankfurt zurück? Während die Wall Street beständig neue Rekorde meldet, zögert der DAX. Und das obwohl, positive Nachrichten aus der deutschen Konjunktur eintreffen. Doch News im Zollstreit zwischen China und den USA bremsen die Kauflaune.

Frankfurt zögert wieder

Einmal mehr zeigten sich die deutschen Anleger im frühen Handel zögerlich. Der DAX verlor bis zum Mittag 0,3 Prozent auf 13.195 Zähler. Viele Broker glaubten nach relativ starken deutschen Konjunkturdaten nun wieder weniger an eine verstärkt gelockerte Zinspolitik der EZB. EURUSD schwankte leicht um 1,10.

Deutsche Rezession vermieden

Die deutsche Wirtschaft hat entgegen fast aller Erwartungen wieder leicht zugelegt. Im dritten Quartal 2019 erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im zweiten Vierteljahr hatte es nach revidierten Zahlen einen Rückgang um 0,2 Prozent gegeben. Zum Jahresauftakt hatte Deutschland nach neuer Berechnung ein Wachstum von 0,5 Prozent verbucht. Mit den neuen Zahlen wurde eine „technische Rezession“ vermieden, da Volkwirte diese sehen, wenn die Wirtschaftsleistung zwei Quartale in Folge schrumpft. Alle Daten finden Sie hier: Market Mover

Neue Zollstreit-Stopper

Und natürlich bremste die der Tatsache, dass es wohl im Zollstreit zwischen China und den USA doch nicht so rosig aussieht, wie erhofft. Zunächst meldete das „Wall Street Journal“, dass die Gespräche nun wegen der chinesischen Einkäufe bei US-Farmern hakten. Und China beharrte auf eine Zurücknahme von Strafzöllen als Teil eines Deals für Phase 1. Wie CNBC berichtete, forderte Gao Feng, Sprecher des chinesischen Handelsministeriums, dies gerade indirekt. Er erklärte, falls beide Seiten ein Agreement über das erste Teilabkommen erzielen, müsse der Zoll-Rollback komplett die Bedeutung des Teilabkommens widerspiegeln. USDCNY pendelte an der Marke von 7,0195.

Chinas Konjunkturmotor stottert

Dabei bräuchte auch Peking dringend einen Deal. Die Industrieproduktion im Reich der Mitte ist im Oktober deutlich langsamer gewachsen als erwartet. Die Produktion stieg im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 Prozent, wie das nationale Statistikbüro mitteilte. Die meisten Analysten hatten ein Plus von 5,4 Prozent erwartet. Das Wachstum von Januar bis Oktober ist das niedrigste seit Beginn der Reuters-Aufzeichnungen im Jahr 1996. Der Einzelhandel zeigte das niedrigste Level seit 2003 und Investments waren so schwach wie seit 1998 nicht mehr. In der Hoffnung auf eine staatliche Intervention legte der CSI-300 in China um 0,2 Prozent zu auf 3.906 Zähler. Der Nikkei-Index gab derweil 0,8 Prozent auf 23.141 Punkte nach.

Dow Jones mit neuem Rekord

Unbeeindruckt vom Beginn des öffentlichen Impeachment-Theaters in Washington verbuchte der Dow Jones einen neuen Schlussrekord. Erstmals in seiner Geschichte schaffte er es über die Marke von 27. 800 Punkten – unter anderem wegen eines Kurssprungs bei Walt Disney. Zur Schlussglocke fuhr der Leitindex ein Plus von 0,3 Prozent bei 27.783 Punkten ein. Der S&P 500 stieg um 0,1 Prozent auf 3.094 Zähler. Dagegen verlor der Nasdaq Composite um 0,1 Prozent auf 8.482 Punkte.

Fed im Seitenaus

Mit Spannung verfolgten die Broker die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell vor dem Kongress. Er bekräftigte wie erwartet die Aussicht auf eine Zinspause in den USA.

Das bringt der Tag

Am Donnerstag stehen einige marktbewegende Themen an.

Zunächst werden um 14.30 Uhr die US-Erzeugerpreise im Oktober gemeldet.

Zeitgleich werden auch die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gemeldet.

Ansonsten ist wieder Fed-Tag – den ganzen Tag über treten Chefs regionaler Notanbanken ans Mikrofon – behalten Sie also unbedingt Ihre Handelsplattform im Auge. Der wichtigste Termin für Trades in Dollar und US-Treasurys ist die Rede von Fed-Chef Powell vor dem House Budget Commitee um 16.00 Uhr.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

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Morning Stock News

Die USA stehen im Mittelpunkt der globalen Wirtschaftsnachrichten

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Gold   1464,37
(+0,06%)

EURUSD   1,0996
(-0,10%)

DJIA   27755
(– 0,01%)

OIL.WTI  57,56
(+0,51%)

DAX   13243,79
(+ 0,01%)

Alle wichtigen Nachrichten von Dienstag und Mittwoch haben mit den USA zu tun. Trump’s Dienstagsrede gelang es nicht, Investoren zu inspirieren. Die Handelsfragen zwischen den Vereinigten Staaten und China sind nach wie vor ungelöst. In Washington sollen Amtsenthebungsverfahren eingeleitet werden. Die Investoren warten auf die Ergebnisse, aber was dabei herauskommt, kann bisher nur vermutet werden.

EUR/USD Tages-Chart

Der Trend zu geringerer Volatilität im Krypto-Markt hält an. Der BTC-Preis sank zweimal unter 8750 $. Die Marktteilnehmer reagieren wenig auf Impulsbewegungen und folgen diesen nicht. Chinesische Behörden erwähnen Krypto häufiger und haben sogar einen Plan zur Einführung eines digitalen Yuan angekündigt. Solche positiven Nachrichten können die Händler optimistischer stimmen und dem Markt einen dringend benötigten Aufschwung verleihen.

EUR/USD

Der Euro hat seine Marktpositionen verloren und ist zum achten Mal in Folge gesunken, während der USD stärker denn je ist. Der US-Verbraucherpreisindex für Oktober lag bei 0,4%. Es gibt wenig Hinweise darauf, dass die Fed den Zinssatz erneut senken wird. Schließlich stehen die Handelsgespräche zwischen China und den USA kurz vor dem Ende. In der Zwischenzeit herrscht in Europa nach wie vor Unsicherheit, es gibt keine positiven Anzeichen für die Wirtschaft und der Brexit steht bevor. Das Trading-Paar dürfte noch tiefer fallen.

GOLD

Am Mittwoch war Gold in einer viel besseren Position und konnte seine Aufwärtsbewegung beibehalten. Da es keine Nachrichten über das US-amerikanische und chinesische Handelsabkommen gibt, wechseln die Investoren mit zunehmender Skepsis zu sichereren Anlagen. Wenn sich neue Anzeichen einer bevorstehenden globalen Rezession abzeichnen, wird die Nachfrage nach Gold dramatisch steigen.

INDIZES

Fast alle globalen Indizes waren am Mittwoch in den roten Zahlen. Trump sagte nichts Neues über das Handelsabkommen und es gab keine wichtigen Wirtschaftsnachrichten. Dieses Fehlen neuer Informationen kann dazu führen, dass die Indizes tiefer fallen; in der Tat hat der Markt in jüngster Zeit eine deutliche Erholung erlebt. Jetzt nehmen Akteure Gewinne mit und legen eine Verschnaufpause ein.

Was kommt als nächstes?

01.50 Japan: BIP-Daten für Q3
04.00 China: Produktionsdaten für 2019
15.30 US: Industriepreisindex für Oktober

 


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CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.