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Entspannung an der Börse

Entspannung an der Börse

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19.08.2019 – Daily Report. Na also, geht doch: Angeschoben von positiven Kommentaren im Zollstreit zwischen China und den USA steigt der DAX. Auch Asien ist wieder optimistisch. Genau wie zuvor die Wall Street. Da keine wichtigen Konjunkturdaten anstehen, bestimmt die Politik weiter das Geschehen an der Börse.

Gewinne für den DAX

Endlich zieht der deutsche Leitindex wieder an. Stimuliert von den steigenden Kursen im weltweiten Handel haben die Aktionäre in Frankfurt zum Wochenbeginn zugegriffen. Der DAX kletterte im frühen Handel um 0,6 Prozent auf 11.634 Zähler. Gefragt waren vor allem Bankaktien, sie hatten in den Tagen zuvor unter dem Renditeverfall an den Bondmärkten gelitten.

Trump verbreitet Hoffnung

Der wesentliche Kurstreiber war der amerikanisch-chinesische Zollstreit. Zwar lässt sich US-Präsident Donald Trump im Handelsstreit Zeit. China sei seiner Ansicht nach derzeit bereit, zu einer Einigung zu kommen, sagte Trump. Er dagegen sei noch nicht dazu bereit. Die Volksrepublik sei angesichts seiner schwierigen ökonomischen Lage deutlich stärker auf einen Deal angewiesen als die USA. Außerdem wolle die US-Administration wolle zunächst zuschauen, wie Peking mit den Protesten in Hongkong umgehe. Dies sollte in humanitärer Art und Weise geschehen. „Ich denke, das wäre gut für den Handelsdeal“, erklärte Trump. In der ehemaligen britischen Kolonie gingen am Wochenende mehr als eine Million Anhänger der Demokratiebewegung auf die Straße.

Entscheidung zu Huawei

Und obwohl Trump in Sachen Huawei skeptisch ist, zeigt sich Washington offenbar konziliant. Er wolle gar keine Geschäfte mit dem Telefonie-Konzern, denn er sei eine Bedrohung für die nationale Sicherheit, sagte Trump Reportern. Dennoch berichtete das „Wall Street Journal“ und auch Reuters, dass das US Commerce Department die Ausweitung der Huawei-Lizenz um 90 Tage vorbereitet, um den Service mit bestehenden Kunden weiterlaufen zu lassen. Für den heutigen Montag steht wohl eine Entscheidung in der Angelegenheit an – sie wird ein wichtiges Signal in Sachen Zollstreit. Behalten Sie also unbedingt ihre Handelsplattform im Blick, negative Signale im Zollstreit dürften die Kurse umher wirbeln.

Steigende Kurse Asien

Zunächst aber ging es am Morgen bei den Asienbörsen nach oben. Der Tokioter Nikkei-Index stieg um 0,7 Prozent auf 20.563 Punkte. Der CSI-300 hatte am Morgen um satte 2,2 Prozent zugelegt auf 3.791 Stellen. Der chinesische Blue-Chip-Index profitierte von konjunkturstimulierenden Maßnahmen der chinesischen Notenbank, die Kreditnehmer mit niedrigeren Zinsen entlasten will.

Erholung in New York

Die Anleger in den USA hatten am Freitag ebenfalls wieder zugegriffen. Der Auslöser war auch hier eine Wortmeldung von Trump: Er äußerte, dass der Streit mit Peking nicht mehr von allzu langer Dauer sein werde. Es liefen Gespräche zwischen beiden Seiten, in denen China gute Dinge anbiete. Der Dow Jones kletterte daraufhin um 1,2 Prozent auf 25.886 Punkte. Der Dow rückte damit die 200-Tage-Linie in den Fokus, denn der US-Leitindex hatte am Freitag schulbuchmäßig am gleitenden Durchschnitt zurückgesetzt. Sein Wochenminus reduzierte er so auf 1,5 Prozent. Der S&P 500 stieg zum Weekend um 1,4 Prozent auf 2.889 Stellen und der Nasdaq 100 legte um 1,6 Prozent zu auf 7.604 Zähler.

Das bringt der Tag

Zum Wochenbeginn herrscht die Ruhe vor dem Sturm – wirklich wichtige Daten stehen nicht an. Da die Politik den Takt vorgibt, sollten Sie die Entwicklung im Zollstreit, in Argentinien, in Italien und in Hongkong im Auge behalten – behalten Sie den Marktzugang offen und Ihre Realtimekurse im Blick.
Die Anleger dürften sich ansonsten zurückhalten bis zum Mittwoch. Dann veröffentlicht die Federal Reserve ihr Protokoll zur jüngsten Zinssitzung. Auf ihr hatten die Währungshüter erstmals seit mehr als zehn Jahren die Zinsen gesenkt.
Zum Ende der Woche beginnt außerdem in den USA die Notenbankkonferenz in Jackson Hole. Dort wird Fed-Chef Jerome Powell eine Rede halten. Wir sind gespannt.
Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Gold

Der Glanz des Goldes

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16.08.2019 – Special Report. Der Goldpreis hat zuletzt kräftig angezogen und ein Sechsjahreshoch markiert. Auch Silber war wieder stärker gefragt. Kein Wunder: In den neu aufgekeimten Rezessionsängsten reimen sich viele Investoren zusammen, dass die Zentralbanken der Welt die Wirtschaft weiter mit billigem Geld fluten. Nullzinsen und steigende Inflation sind das perfekte Gebräu für ein Erstarken der Edelmetalle. Doch nun läuft ein europäisches Abkommen aus, das Goldverkäufe limitiert. Wir beleuchten das Für und Wider in Sachen Gold.

Niedrigzins schiebt Goldpreis an

Der Goldpreis hielt sich zuletzt an der magischen Marke von 1.500 Dollar je Unze. Zuletzt war Gold so teuer wie seit 2013 nicht mehr.

Chart Stock

Vor allem die Ankündigung einer Lockerung der Geldpolitik von Fed-Chef Jerome Powell Anfang Juni hatte den Goldpreis nach oben geschickt. Wie der Blog GoldCore richtig bemerkte, sorgte auch US-Präsident Donald Trump für Kauflaune beim gelben Metall. So nannte Trump die Federal Reserve „ahnungslos“ und „verrückt“ und forderte einmal mehr niedrigere Zinsen. Auch mit seinem Junktim der Proteste in Hongkong zum Zollstreit mit China hatte der Chef des Weißen Hauses die Nachfrage angekurbelt. Denn wenn ein Handelskrieg tobt, leidet die Wirtschaft.

Rezessionsangst überall

So schrillte gerade die Alarmglocke in Sachen Rezessionsangst. Die Renditen von lang laufenden US-Bonds fielen kurzzeitig unter jene von kurzfristigen Anleihen. Erstmals seit der Finanzkrise 2007 sah der Markt eine inverse Zinskurve. In einem drohenden Handelskrieg mit den USA würde auch China die heimische Wirtschaft durch vermehrte Staatsaufträge oder Subventionen stützen müssen. Oder Peking druckt einfach mehr Yuan, um die Beamten zu bezahlen. Die Folge ist eine steigende Inflation. Damit würden aber die Rücklagen der neuen chinesischen Mittelschicht entwertet – die Führung fürchtet Unruhen. Ergo muss Peking Sachwerte anbieten, um Liquidität aus dem Markt zu saugen. Bleiben Immobilien und Gold. Die Nachfrage nach Gold im Privatmarkt ist in der Volksrepublik ungebrochen stark, dort gibt es riesige Juweliere, die nur Gold verkaufen – Goldmünzen, Barren oder Statuen aus Gold.

China schränkt Goldimport ein

Gerade hat Reuters unter Berufung auf anonyme Quellen aus dem Westen gemeldet, dass China den Import von Gold einschränkt. Importbanken bekommen monatliche Einfuhrquoten von der chinesischen Zentralbank erteilt. Diese sind nun beschnitten oder über mehrere Montage hinweg gar nicht erst erteilt worden. Im Juni und Juli sei „fast nichts“ von den Banken importiert worden, hieß es.
Wahrscheinlich will die chinesische Notenbank ihr eigenes Gold verkaufen, um Yuan aus dem Binnenmarkt zu ziehen. Gleichzeitig wird mit der Einschränkung die heimische Währung gestützt, weil keine Yuan in Dollar und dann in ausländisches Gold getauscht werden.

Europa vor dem Abschwung

Auch in Europa herrscht die Angst vor dem Abschwung. Jüngst warb der Chef der finnischen Notenbank für eine spürbare Lockerung der EZB-Geldpolitik: „Es ist wichtig, dass wir im September ein umfassendes und wirksames Paket vorlegen“, sagte Rehn dem „Wall Street Journal“. Im Hinblick auf die Finanzmärkte sei es zudem besser, die Erwartungen zu übertreffen als zu enttäuschen.

Goldabkommen CBGA läuft aus

Ist es angesichts der Inflationierungsankündigung Zufall, dass just jetzt Europa das Thema Gold in den Fokus rückt? Offen ist die Frage, ob als Käufer oder Verkäufer. Entschieden ist die Tatsache, dass das Central Bank Gold Agreement (CBGA) Ende September ausläuft. Die Übereinkunft limitierte die Menge an Gold, welche die Europäer verkaufen konnten, es war im September 1999 geschlossen und in einem Abstand von rund fünf Jahren immer wieder verlängert worden. Am 26. Juli nun teilten die Europäische Zentralbank (EZB), die schwedische Reichsbank und die Schweizer Nationalbank zeitgleich mit, dass es kein fünftes CBGA geben werde. Denn der Markt habe sich in Sachen Reife, Liquidität und Investorenbasis verändert, hieß es kryptisch.

Wird Europa nun Gold kaufen oder verkaufen?

Wird also Europa in großem Stil Edelmetall auf den Markt werfen, um vom hohen Preis zu profitieren – und damit vielleicht Konjunkturprogramme finanzieren? Oder ist das Ende des Abkommens der Freibrief dafür, dass jede Notenbank handelt, wie sie will? Und sich notfalls mit dem verstärkten Einkauf von Gold gegen die Geldentwertung schützt?

Der Goldhändler BullionStar sieht in seinem Blog die Mitteilung zum Aus des CBGA als Bestätigung dafür, dass die Europäer mit dem Kauf von Gold beginnen werden; leider belegt er diese eigennützige These nicht. Laut BullionStar haben sich die europäischen Zentralbanken in der Dekade von 1999 bis 2019 als Goldkäufer zurückgehalten. Dagegen kauften Russland, China, Indien, die Türkei und Kasachstan kräftig zu. Der Interessensverband World Gold Council bestätigte, dass Käufe von Zentralbanken und eine gesunde Nachfrage von Indexfonds im ersten Halbjahr die treibenden Kräfte hinter der Goldnachfrage gewesen seien.

Long: Gold als Inflationsschwamm

Ein mögliches Fazit aus alledem: Gold ist vor allem für die Notenbanken der aufstrebenden Länder das Mittel der Wahl, um die Folgen des Inflationierungskurses abzumildern. In Indien war ab 1990 der Besitz von Gold wieder erlaubt, in China ab 2003. Genau in den Jahren also, als die beiden Länder nach dem Fall des Kommunismus einen ungeahnten Aufschwung erlebten, frisches Geld ins Land strömte und die Preise nach oben schossen. Auch im Westen schützt Gold die Bürger vor den Folgen von Helikopter-Geld, Monetarisierung und Tiefstzinsen.
Zudem ist Gold anders als Dollar oder Euro eine staatenlose Währung. Hier hat keine Regierung das Sagen, keine Notenbank kann das Metall entwerten. Deshalb wird Gold gern von autoritären Herrschern gekauft – wenig überraschend, dass Russland verstärkt Gold bunkert und US-Staatsanleihen abstößt. Wer dieser Argumentation folgt, kauft jetzt Gold, ersatzweise Silber, oder engagiert sich analog long bei CFD.

Short: Gold finanziert Konjunkturprogramme

Ein anderes mögliches Fazit: Die Europäer nutzen die Hausse und verkaufen ihre Goldbestände, um staatliche Ausgaben zu finanzieren. Vielleicht über Münzen und Barren direkt an die heimische Mittelschicht; vielleicht in großen Mengen an Russland, Indien oder China. Oder beides. Riesige Löcher in den Staatshaushalten gibt es genug – Stichworte Pflegenotstand, Flüchtlingskrise, Rentenlücke. Mit Verkäufen würde Europa den Goldpreis drücken. Wer daran glaubt, geht short.

In welche Richtung auch immer – Europa dürfte ab dem Herbst für heftige Volatilität sorgen. Denn unterzeichnet hatten das CBGA-Abkommen Bundesbank, Banque de France, Banca Italia, De Nederlandsche Bank, National Bank of Belgium, EZB, Swedish Riksbank und die Schweizer Nationalbank. Wir behalten die Angelegenheit im Auge. Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

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Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

grüne Kurse auf der Handelsplattform

Der DAX zieht wieder an

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16.08.2019 – Daily Report. Endlich wieder grüne Kurse auf der Handelsplattform – der deutsche Leitindex legt im frühen Freitagshandel zu. Positive Signale im Zollstreit zwischen China und den USA hauchten den Börsen der Welt wieder neue Kauflaune ein. Zudem keimte nach US-Daten die Hoffnung auf, dass die jüngsten Rezessionsängste übertrieben waren.

Gewinne in Frankfurt

Endlich wieder Aktivismus auf der Long-Seite im weltweiten Handel – auch in Frankfurt waren Aktien wieder gefragt. Der DAX zog zuletzt um 1 Prozent an auf 11.530 Zähler. Das wurde auch Zeit: Binnen drei Wochen hat der Index nun rund 1.000 Punkte eingebüßt. Am Vortag war der Kursindikator auf den tiefsten Stand seit Mitte Februar gesunken. Der deutsche Leitindex ist inzwischen so tief unter die 200-Tage-Linie gerutscht, dass sich eine leicht Panik, mindestens aber eine heftige Depression konstatieren lässt. Wenn so viele Optimisten kapituliert haben – wie viele Verkäufer sind dann noch übrig? Soll heißen: Der Rebound war überfällig.

Kleiner Verfallstag

Aber: Außer einer verstärkten Volatilität ist gar nichts garantiert. Denn heute verfallen am Terminmarkt die Optionen auf Aktien und Indizes. Große Adressen im Markt schieben dann gerne Schwergewichte in den Indizes in ihre Richtung. Wenn Sie CFD handeln oder online Aktien kaufen, sollten Sie also den heutigen kleinen Verfallstag im Hinterkopf behalten.

Neue Hoffnung im Zollstreit

Auch die Politik sorgt weiter für schwankende Kurse. Tags zuvor hatte Donald Trump erläutert, er sehe eine baldige Beilegung des Handelskonflikts mit der Volksrepublik. „Ich habe das Gefühl, dass das ziemlich kurz laufen wird“, sagte er vor Journalisten. Trump machte deutlich, dass beide Seiten etwas unternehmen wollen, nannte aber keine Details. Peking spielte den Ball zurück. Sprecher des chinesischen Außenamts betonten, sie hofften weiter auf die Ausarbeitung eines Handelsabkommens. Trump und der chinesische Staatschef Präsident Xi Jingping seien weiter in Kontakt.

Vorsicht in Asien

In China legte der CSI-300 um 0,5 Prozent zu auf 3.711 Stellen. Der Nikkei hangelte sich um 0,1 Prozent nach oben, auf Wochensicht liegt das Minus bei 1,3 Prozent. Die Lage in Hongkong sorgte bei vielen Brokern für Zurückhaltung. Vor den für das Wochenende geplanten Demonstrationen warnte die offiziöse „Global Times“ vor der Option eines gewaltsamen Eingreifens der chinesischen Führung in der ehemaligen britischen Kronkolonie. Eine blutige Invasion der chinesischen Volksbefreiungsarmee dürfte Auswirkungen auf die Zollverhandlungen zwischen China und den USA haben. Und damit auch auf die Börsen der Welt.

Leichte Erholung in New York

Die Entwicklung im Zollstreit hatte am Donnerstag für eine kleine Erholung an der Wall Street gesorgt. Der Dow Jones Index gewann 0,4 Prozent auf 25.579 Punkte; er durchbrach die 200-Tage-Linie nach unten, arbeitete sich aber immerhin wieder zum Schluss wieder nahe an sie heran. Der S&P 500 zog um 0,3 Prozent an auf 2.848 Zähler. Der Nasdaq Composite verlor dagegen knapp 0,1 Prozent auf 7.767 Stellen.

Für neue Hoffnung hatten auch Konjunkturdaten aus den USA gesorgt. Die Einzelhandelsumsätze im Juli stiegen um 0,7 Prozent – und damit weit stärker als erwartet. Alle wichtigen Daten finden Sie hier: Market Mover

Offenbar lassen sich die Verbraucher nicht vom Shopping abhalten – der private Konsum ist die Hauptstütze der US-Volkswirtschaft. Waren damit die jüngsten, von der Inversion der Zinskurse ausgelösten Rezessionsängste übertrieben? Wir werden sehen.

Japan hält die meisten US-Bonds

Bleiben wir noch bei den Treasuries. Laut Informationen des US-Schatzamtes hat Japan im Juni China als größter Halter von amerikanischen Staatsanleihen abgelöst. Tokio hat demnach seit Mai Anleihen im Wert von 21 Milliarden Dollar gekauft und den Stand von 1,12 Billionen Dollar erreicht. Selbst China kaufte – trotz entgegengesetzter Drohungen einiger staatsnaher Experten im Zollstreit. Der Bestand erhöhte sich um zwei Milliarden Dollar. Die Volksrepublik hält nun Bonds im Wert von 1,11 Billionen Dollar. Sollte China in einem Handelskrieg US-Staatsanleihen verkaufen, hätte die Nummer 3 im Ranking noch Potenzial für Käufe: Der US-Alliierte Großbritannien hält nun Bonds im Wert von 342 Billionen Dollar, einen Monat zuvor waren es noch 323 Billionen gewesen.

Das bringt der Tag

Am Freitag stehen nur wenige wichtige Termine an.
So werden um 14.30 Uhr die amerikanischen Baubeginne und Baugenehmigungen für den Juli gemeldet.
Um 16.00 Uhr läuft das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan für August über die Ticker.08/19, 16:00 Uhr
Angesichts der wenigen einlaufenden Daten bleibt die Börse politisch dominiert. Behalten Sie also die regelmäßigen Marktupdates im Blick und den direkten Marktzugang offen.
Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und ein erholsames Wochenende!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Stock Graph

Der Absturz geht weiter

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15.08.2019 – Daily Report. Blutbad im weltweiten Handel: Die Kurse in New York und auch Frankfurt waren an einem tiefroten Mittwoch den Weg gen Süden eingebrochen. Am Donnerstag versucht der DAX zunächst eine Erholung. Doch die fällt nach kurzer Zeit in sich zusammen. Kein Wunder: Rezessionsängste und China belasten. Vielleicht bringt ein Strauß von wichtigen US-Daten am Nachmittag Entlastung.

Keine DAX-Erholung

Das war es dann wohl an der Frankfurter Börse: Der DAX hat am gestrigen Mittwoch mit dem Schluss bei 11.493 Punkten die 200-Tage-Linie durchbrochen, die zuletzt bei 11.648 Zählern verlief. Mit dem satten Minus von 2,2 Prozent wurden einige Optimisten aus dem Markt gefegt. Zuletzt notierte der deutsche Leitindex erneut mit 0,6 Prozent im Minus bei 11.423 Zählern. Greifen die starken Hände bald wieder zu? Die Zeichen stehen dafür derzeit schlecht, doch unverhofft kommt oft.

Trump verknüpft Hongkong mit Zollstreit

In Asien verlief der Handel am Morgen gemischt. Der Nikkei-Index büßte 1,2 Prozent auf 20.405 Punkte ein. Hier drückte der starke Yen auf die Stimmung. Der chinesische CSI-300 zog dagegen um 0,3 Prozent an auf 3.694 Stellen. Und das, obwohl US-Präsident Donald Trump nun offiziell die Proteste in Hongkong mit dem Zollstreit verknüpfte. Via Twitter teilte er mit, dass Peking erst mit einer Vereinbarung im Handelsstreit mit den USA rechnen könne, wenn das Problem mit Hongkong gelöst worden sei. Immerhin schlug Trump dem chinesischen Staatschef Xi Jinping zur Aussprache ein persönliches Treffen vor. Noch sind also nicht alle Türen zugeknallt.

New York im Sinkflug

Am Abend zuvor hatte die Hoffnung auf eine Vereinbarung mit China nicht lange die Kurse in den USA gestützt. Die Leitindizes gaben sämtlich um rund 3 Prozent nach. So schloss der Dow-Jones-Index bei 25.479 Punkten, der S&P 500 verabschiedete sich bei 2.840 Zählern und der Nasdaq Composite ging bei knapp 7.774 Punkten aus dem Tag. Die Volatilität zog im Drama der vergangenen Tage heftig an, übrigens auch beim Ölpreis. Wegen drohender Preissteigerungen vor dem Weihnachtsgeschäft hatte Washington zwar am Dienstag die Einführung schon angekündigter Strafzölle verschoben. Doch dann tobte wieder die Rezessionsangst – erstmals seit dem Kollaps von Lehman Brothers zeigte sich am Anleihemarkt eine inverse Zinskurve.

Inverse Zinskurve – Flucht in US-Treasuries

Die Renditen von lang laufenden Bonds fielen kurzzeitig unter jene von kurzfristigen Anleihen. Und zwar erstmals seit 2007 wieder. Diese sogenannte „inverse Zinskurve“ ist ein seltenes Phänomen und ein Rezessionssignal. Das heißt, dass die Rendite zehnjähriger Papiere niedriger ist als jene der zweijährigen. Üblicherweise rentieren länger laufende Anleihen höher als kürzer laufende. Denn das Risiko ist ja auf lange Sicht schwerer abschätzbar und muss somit höher vergütet werden. Immer mehr Anleger wollen also langfristig Geld parken, obwohl sie kaum Zinsen erhalten – und sie wollen auf kurze Sicht einfach nicht investieren. So fiel gerade die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe erstmals unter zwei Prozent. Damit liegen nun sämtliche US-Papiere unter dem Leitzins der US-Notenbank. Übrigens ist auch Gold so teuer wie seit rund sechs Jahren nicht mehr.

Inverse Zinskurve
Quelle: Bloomberg

Das bringt der Tag

Am Nachmittag wird es richtig spannend, wenn Sie CFD handeln oder online im Aktienhandel aktiv sind. Denn der Terminkalender ist prall gefüllt. Alle wichtigen Termine finden Sie wie immer hier: Market Mover

So steht um 14.30 Uhr die US-Produktivität ex Agrar im zweiten Quartal an. (1. Veröffentlichung)

Zeitgleich laufen die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ein.

Dito der Empire State Manufacturing Index August.

Ferner der US-Einzelhandelsumsatz Juli.

Und ebenfalls der Philly-Fed-Index August.

Danach meldet um 15.15 Uhr die Federal Reserve die Daten zu US-Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung im Juli.

Um 16.00 Uhr laufen schließlich die US-Lagerbestände im Juni über die Ticker.

Für CFD-Trader gibt es also am Nachmittag einiges zu tun. Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

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Das BIP stoppt die Erholung

Das BIP stoppt die Erholung

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14.08.2019 – Daily Report. Die Bullen an der deutschen Börse kommen nicht zur Ruhe. Nachdem der DAX am Vortag endlich die Lähmung abgeschüttelt hatte, geht es im frühen Mittwochshandel schon wieder abwärts. Zunächst hatte das Entgegenkommen der USA in Richtung China im Zollstreit die Kurse angeschoben. Nun machten neue Rezessionsängste die Runde: Die deutsche Wirtschaft ist geschrumpft.

Rezessionsangst in Frankfurt

So schnell kann es gehen: Der deutsche Leitindex hat sein vorbörsliches Plus nicht gehalten. Zuletzt notierte er 0,9 Prozent im Minus bei 11.640 Zählern. Der wichtigste Grund dafür: Das Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik ist von April bis Juni um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal gesunken. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch nach vorläufigen Berechnungen mit. Noch ein solches Quartal und Germanien würde auch offiziell in der Rezession stecken. Besonders bitter: Deutschland ist jetzt mit den aktuellen Zahlen das ökonomische Schlusslicht in der Eurozone. Alle wichtigen Konjunkturdaten finden Sie wie immer hier: Market Mover

Und schon verpuffte die Freude des Vortages. Washington hatte gestern überraschend einige bereits beschlossene Zölle für China-Importe ausgesetzt, nun wird weiter verhandelt. Viele Analysten in den USA und in China werteten dies als ein Zeichen der Schwäche von Donald Trump – der habe Peking gegenüber Nerven gezeigt.

Asien feiert US-Konzilianz im Zollstreit

Der weltweite Handel und die Asienbörsen reagierten mit Gewinnen auf die neue Entwicklung. Der CSI-300 mit den wichtigsten Blue Chips des chinesischen Festlandes schloss am Morgen 0,5 Prozent fester bei 3.682 Stellen. Der Nikkei rückte um 1 Prozent auf 20.665 Punkte vor.

Die Anleger verdrängten zuletzt die jüngste Entwicklung in Hongkong. Seit zwei Monaten gehen hier die Menschen auf die Straße. China hat inzwischen Truppen an der Grenz zusammengezogen. CFD-Trader sollten unbedingt ihre regelmäßigen Marktupdates im Auge behalten: Falls hier die Lage blutig eskaliert, könnte das negative Auswirkungen auf den Zollstreit zwischen China und den USA haben. Und entsprechend die Wall Street herumwirbeln.

Chinas Industrie schwächelt

Konkret verschoben die USA am Dienstag die Einführung von Strafzöllen auf chinesische Waren wie iPhones, Turnschuhe oder Kleidung auf den 16. Dezember. Eigentlich sollten ab September Sonderzölle greifen. Das Reich der Mitte will laut einem Medienbericht trotz großer Skepsis an den geplanten Handelsgesprächen mit den USA im September festhalten. Das Aussetzen der neuen Strafzölle war dafür immer die Vorbedingung gewesen.
Tatsächlich hat inzwischen die Volksrepublik ein Problem: Der Handelsstreit mit den USA bremst Chinas Industrieproduktion. Diese hatte im Juli nur noch 4,8 Prozent zum Vorjahresmonat zugelegt, wie das Statistikbüro am Mittwoch in Peking mitteilte. Das Plus ist das schwächste seit Februar 2002.

Gewinne in New York

Die amerikanische Börse hatte am Vorabend ebenfalls die jüngste Entwicklung in Sachen China gefeiert. Besonders rasant zogen die Aktien aus der eng mit Asien vernetzten Hightech-Branche an. Der Nasdaq 100 legte 2,2 Prozent zu auf 7.728 Zähler. Der Dow Jones Industrial kletterte zwischenzeitlich bis auf 26.427 Punkte, dies war der höchste Stand seit Anfang August. Zur Schlussglocke notierte der Dow 1,5 Prozent fester bei 26.280 Zählern. Der S&P 500 zog ebenfalls um 1,5 Prozent auf 2.926 Stellen an.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender ist am Mittwoch eher spärlich bestückt. Zunächst laufen um 14.30 Uhr die Im- und Exportpreise für den Juli ein.
Danach folgt um 16.30 Uhr der wöchentliche Ölbericht des Energieministeriums.
Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

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Wichtige Hinweise:

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CFD handel

Depressive Aktionäre

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13.08.2019 – Daily Report. Kein Sonnenstrahl erreicht derzeit das Parkett auf der Frankfurter Börse. Grau und düster erscheint den meisten Aktionären die Welt. Genau wie im weltweiten Handel machen Rezessionsängste die Runde – der ZEW-Index bricht heftig ein. Zudem zerren Krisenherde wie China, Italien oder nun auch Argentinien an den Nerven.

DAX unter der 200-Tage-Linie

Der Dienstagmorgen ist für die Bullen nicht wirklich überzeugend verlaufen. Der DAX notierte zuletzt mit minus 0,7 Prozent bei 11.600 Zählern. Der ZEW-Index verstärkte die Depression der vergangenen Tage: Der August-Indikator für die Konjunkturerwartungen rutschte dramatisch ab auf minus 44,1. Alle wichtigen Konjunkturdaten finden Sie hier: https://bernstein-bank.com/de/research/#Market

Frisches Futter also für die Bären an der deutschen Börse. Und für alle Anleger, die short CFD handeln – aber bitte nur bei Deutschlands besten CFD Brokern mit Bafin Lizenz. Denn jetzt wird es nach unten hin spannend: Der DAX hängt schon knapp unter der 200-Tage-Linie, die zuletzt bei 11.640 Zählern verlief. Damit hat der deutsche Leitindex sein Sicherheitsnetz durchlöchert. Wichtig wird nun der Schlussstand. Genau wie schon in den vergangenen Sitzungen stellt sich die Frage, ob die Unterstützung nicht doch nachhaltig reißt.

Ein Faktor für das Abtauchen der Börse könnte Italien werden. Auch die Anleger im Anleihen- und Devisenmarkt verfolgen aufmerksam die dortige Entwicklung, da eine eventuelle Neuwahl und ein Sieg der Lega Stress für den Euro bedeuten könnte. In der Regierungskrise stimmt der Senat heute um 18.00 Uhr über einen Termin für das Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Giuseppe Conte ab.

Drohende Invasion drückt Asienbörsen

Gleich mehrere Belastungsfaktoren sorgten für Kursverluste in Asien. Der Nikkei 225 rutschte um 1,1 Prozent auf 20.455 Stellen. Der chinesische CSI-300 schloss mit einem Minus von 0,9 Prozent bei 3.666 Zählern. Gerade hat die Regierung von Singapur ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr auf nahezu Null gesenkt. Zudem sorgte der starke Yen für Kauf-Zurückhaltung bei Aktien von exportorientierten Konzernen.
Doch vor allem der weiter schwelende Handelsstreit zwischen China und den USA sowie die Lage in Hongkong sorgten für Nervosität. Peking bereitet offenbar eine Invasion der ehemaligen Kronkolonie vor, den unbeugsamen Demonstranten droht ein Massaker. Auf Twitter kursieren Videos aus der benachbarten chinesischen Stadt Shenzhen mit Kolonnen von Militärfahrzeugen. Bleibt die Frage, wie die USA auf ein militärisches Eingreifen reagieren würden. Vielleicht mit neuen Sanktionen: Im Zollstreit sollen sowieso am 1. September neue Strafzölle in Kraft treten.

Rücksetzer in New York

Die Lage rund um China hatte am Vorabend schon die Wall Street beunruhigt. Rezessionsängste machten angesichts eines möglichen Wirtschaftskrieges mit der Volksrepublik die Runde. Der Dow-Jones-Index verabschiedete sich zur Schlussglocke mit einem Minus von 1,5 Prozent bei 25.896 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 sank 1,2 Prozent auf 2.882 Stellen. Der Nasdaq Composite rutschte um 1,2 Prozent auf 7.863 Punkte.

Crash in Argentinien

Bleibt ein Blick auf die nächste Krise. In Argentinien bietet sich eine gute Investment-Chance für alle mutigen Anleger, die gerne auf heftige Gegenreaktionen wetten. Denn dort tobt die Panik – und nach der folgt meist eine gewisse Erleichterung. Die Finanzmärkte sind nach der Präsidentschaftsvorwahl eingebrochen. Der Grund: Argentiniens Präsident Mauricio Macri hat eine herbe Abfuhr erlitten. Die Börse sackte um rund ein Drittel ein. Auch die Staatsanleihen stürzten ab, die Rendite der 2026 fälligen Bonds mit einem Zins von 5,875 Prozent zog von rund 10 auf 15,16 Prozent an. Die Anleihe mit 20-jähriger Restlaufzeit und einem Kupon von 3,75 Prozent zog von rund 8,75 auf knapp 11 Prozent an. Der Peso verbilligte sich weiter. Schon im vorigen Jahr war er durch Währungskrisen etwa um die Hälfte eingebrochen.

Gold und Silber gefragt

Angesichts all der Unruhe flüchteten sich die Anleger die sicheren Häfen. Genau wie der Goldpreis hat sich auch Silber verteuert. Beim weißen Edelmetall bahnt sich in der Charttechnik Interessantes an: Aktuell sieht es so aus, als bilde sich bei rund 17 Dollar die Silber-Unze eine kleine Flagge. Und das lässt auf weitere Kursgewinne schließen.

Das bringt der Tag

Sie sehen, der Tisch für CFD-Trader ist reich gedeckt. Bleibt der Blick in den Kalender. Um 14.30 Uhr werden die US-Verbraucherpreise gemeldet, dito die Realeinkommen für den Juli.

Um 22.30 Uhr ergänzen die wöchentlichen Rohöllagerbestandsdaten des privaten American Petroleum Institute den heutigen Monatsbericht der OPEC.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Usa Flag

Aus dem Weg geräumt

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13.08.2019 – Special Report. Nun ist er also tot – der Pädophilen-Zuhälter Jeffrey Epstein wurde am Samstag erhängt in seiner Zelle in Manhattan aufgefunden. Die potenzielle Staatskrise schwelt allerdings weiter, sie ist mit dem mysteriösen Todesfall keineswegs ausgetreten. Und das hat auch CFD-Trader zu interessieren. Denn seit jeher hat die Wahl des US-Präsidenten die Wall Street bewegt.

Potenzielle Folgen für den Finanzmarkt

Dass die nationale Politik Aktienkurse, Dollar oder Treasuries beeinflusst, gilt ganz besonders im Fall Donald Trump: Das Weiße Haus legt sich in Sachen Protektionismus mit China an. Ganz zu schweigen von Indien und der Europäischen Union. Die jüngste Wende im Sex-Skandal mit dem Tod von Epstein könnte die Wahl zugunsten von Trump entscheiden. Denn zuletzt ist das Pendel gegen führende Granden der demokratischen Partei ausgeschlagen. Doch der Reihe nach.

Mord oder Selbstmord?

Am Samstagmorgen wurde der einst in höchsten politischen Kreisen bestens vernetzte Epstein erhängt in seiner Zelle im Metropolitan Correctional Center (MCC) in Lower Manhattan aufgefunden. In unserem ersten Special Report zu der Angelegenheit hatten wir schon vermutet, dass Epsteins Lebenserwartung eher kurz ist.
Der Tod wirft einige Fragen auf. Womit hat sich Epstein erhängt? Sowohl Kleidung als auch Bettwäsche der Gefangenen sind aus leicht reißendem, dünnem Stoff gefertigt. Laut „New York Post“ (NYP) gibt es zwar Kameras in Epsteins Flügel – doch die filmen nicht in die Zellen hinein. Warum? Noch dazu, da Epstein laut NYP im Hochsicherheitstrakt, der Special Housing Unit, untergebracht war. Gemäß Reuters hatten die Wachen den vorgeschriebenen halbstündigen Überwachungstakt beim politisch gefährlichsten Gefangenen der USA in der Nacht zum Samstag ignoriert. Warum? Weiter wurde die 24/7 „Suicide Watch“ wurde Ende Juli aufgehoben. Warum? Epstein war doch vor drei Wochen schon fast bewusstlos mit Verletzungen am Hals aufgefunden worden. Und „DailyMail.com“ schrieb unter Berufung auf einen Insider, der normalerweise recht reservierte Epstein sei zuletzt zwar guter Dinge gewesen. Allerdings habe er berichtet, es gebe Anzeichen dafür, dass ihn jemand umbringen wolle.

Demokraten, Präsidenten und ein bekannter Premier

Angesichts dieser Angst lohnt ein Blick in den vor dem Wochenende wieder entsiegelten Schwung an Dokumenten aus einer Klage, die 2017 geschlossenen worden war. 2015 hatte eine Frau namens Virginia Roberts Giuffre gegen Epsteins Kupplerin „Madam“ Ghislaine Maxwell geklagt. Maxwell soll demnach Giuffre und andere minderjährige Mädchen für die diversen Orgien beschafft haben. Giuffre behauptet, sie habe mit mehreren hochrangigen Persönlichkeiten schlafen müssen. Darunter dem britischen Prinzen Andrew. Und besonders brisant: Auch mit dem früheren Senator George Mitchell (Demokrat aus Maine) und dem früheren Gouverneur von New Mexiko, Bill Richardson (Demokrat). Alle leugnen dies. Diese wichtige Klägerin hat übrigens Trump außerdem entlastet: Dieser habe niemals an Sex-Partys teilgenommen und auch nicht mit ihr geflirtet.
Und noch brisanter: Giuffre sei nicht nur zum Sex mit prominenten amerikanischen Politikern und mächtigen Businesse Executives gezwungen worden – sondern auch mit ausländischen Präsidenten, einem bekannten Premierminister sowie anderen „world leaders“. Soweit die Dokumente, die das Finanzblog „ZeroHedge“ unter Verlinkung auf den umtriebigen Journalisten Adam Klasfeld veröffentlichte.

Köpfe müssen rollen

Nach Epsteins Tod in der Zelle hat nun das FBI eine Untersuchung angeschoben. Die Anwälte der missbrauchten Opfer kündigten an, sie stünden erst am Anfang – nun soll der Nachlass von Epstein aufgeteilt werden, um so dessen Taten mit Geld zu sühnen. Die Republikaner haben Blut geleckt: „Heads must roll,“ forderte Ben Sasse, Senator aus Nebraska und Mitglied des Senate Judiciary Committee. Die amerikanischen Medien wühlen kräftig – das könnte der Skandal des Jahrhunderts werden. Und wenn auch die Journaille hierzulande im üblichen Anti-Trump-Reflex dessen Twitter-Meldung bezüglich einer etwaigen Verbindung zu Bill Clinton als Verschwörungstheorie abtun, lohnt doch ein Blick auf genau diese Fährte.

Die Todesliste

Schon 2016 veröffentlichte der Sender CBS Las Vegas eine Todesliste mit fast 50 Namen aus dem Umfeld von Bill und Hillary Clinton. Darunter Politiker, Kollegen – und alleine elf Leibwächter. Alles Leute, die entweder etwas vom Whitewater-Immobilien-Skandal, den diversen Anklagen wegen Vergewaltigung gegen Bill oder den E-Mail-Skandal in der demokratischen Partei rund um Hillary wussten. Flugzeugabstürze, Autounfälle, Selbstmorde, ungeklärte Morde.
https://lasvegas.cbslocal.com/2016/08/10/the-list-of-clinton-associates-whove-died-mysteriously-check-it-out/

Treffer gegen die Demokraten

Aktuell ergibt sich somit eine starke Schieflage auf Seiten der Demokraten. Wenn das so weitergeht, könnte es dazu führen, dass die Demokraten bei der Präsidentschaftswahl und auch im Kongress vernichtet werden. Donald Trump hat dagegen gepunktet: Selbst die linke „Washington Post“ hat inzwischen eingeräumt, dass die Freundschaft zwischen Trump und Epstein nach einem Streit über einen Immobilien-Deal im Jahr 2004 zerbrochen sei. Und damit schon vor den ersten Sex-Enthüllungen gegen Epstein 2005. Womit Trump locker in Sachen Grenzzaun zu Mexiko, Steuern, Iran, Zollstreit mit China etc. durchregieren könnte. Was für eine unternehmensfreundliche Politik und eine kräftige Hausse an der Wall Street spricht. Doch warten wir ab.

Ist Trump doch involviert?

Natürlich weiß man nie, welcher Schmutz noch in Sachen Trump zutage gefördert wird. Unter anderem meldete die Website „Vox.com“ schon 2016, dass sich 15 Mädchen wegen sexueller Nötigung gemeldet hätten. Eine 13jährige hatte behauptet, sie sei vom aktuellen Präsidenten als 13jährige auf einer Orgie vergewaltigt worden. Als die Frau mit dem Pseudonym „Katie Johnson” und „Jane Doe” auf einer Pressekonferenz der Anwältin Lisa Bloom sprechen sollte, ließ sie den Termin jedoch ausfallen. Danach ließ sie die Anklage fallen – und berichtete, sie habe Todesdrohungen erhalten. Weiter hat eine Frau namens Jill Harth Trump im Jahr 1997 wegen sexueller Nötigung angeklagt (sexual assault), die Klage jedoch fallen lassen, obwohl sie die Vorwürfe aufrecht erhielt.

Der Polit-Thriller geht weiter

Suchen Sie sich also aus, wer hier Dreck am Stecken hat. Auf Twitter tobt inzwischen eine Schlacht zwischen TrumpBodyCount und ClintonBodyCount.
Wie auch immer: Wir vermuten, dass in den kommenden Wochen einige interessante News in diesem Polit-Thriller hochkochen. Und wir machen uns größte Sorgen um die Gesundheit von Madam Maxwell und vor allem um die Piloten aus Epsteins Privatjet, dem „Lolita Express“. Sie wissen am besten, wer genau wann zu pädophilen Orgien geflogen ist. Laut der Website „Gawker“ soll Bill Clinton übrigens mehr als 20mal mit dem Jet geflogen sein, er bestreitet das und spricht nur von einer Handvoll Flügen in Begleitung seiner Security.
Behalten Sie die unappetitliche Angelegenheit also unbedingt im Auge – egal, ob Sie sich im Online-Aktienhandel oder bei CFD engagieren!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Kraftloser Erholungsversuch

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12.08.2019 – Daily Report. Der DAX nimmt einen neuen Anlauf gen Norden. Doch so richtig überzeugend fällt der nicht aus. Zum Wochenbeginn bestimmt China das Geschehen, wobei es keine wirklich dominanten News gibt. US-Präsident Donald Trump hatte immerhin verhalten positive Signale im Zollstreit ausgesandt.

Leichtes Minus in Frankfurt

So richtig energisch sind die Aktionäre nicht in die neue Woche gestartet. Auf der Handelsplattform gaben die regelmäßigen Marktupdates nur wenig her. Zwar zog der DAX anfangs moderat an, zuletzt gab er jedoch wieder um 0,1 Prozent nach und notierte bei 11.687 Zählern. Noch immer bremst von unten die Charttechnik die Kauflaune: Die 200-Tage-Linie im DAX sollte unbedingt halten – sie verläuft aktuell bei 11.643 Zählern.

Ifo und Italien im Fokus

Ein wenig Beachtung fand eine Untersuchung des Münchner Ifo-Instituts. Demnach hat sich das Klima in der Weltwirtschaft im dritten Quartal wegen der diversen Handelskonflikte eingetrübt. Das Ifo-Barometer fiel um satte 7,7 auf minus 10,1 Punkte. Befragt wurden fast 1200 Experten aus 116 Ländern. Damit ist die Einschätzung so negativ wie seit Anfang 2017 nicht mehr.

An der Börse und im Anleihemarkt behielten die Anleger ansonsten die Entwicklung in Italien im Blick. Der Senat beriet über den Misstrauensantrag der Lega gegen Ministerpräsident Giuseppe Conte. Die Lega hofft bei einer Neuwahl auf eine stabile eigene Mehrheit. Damit wäre ein noch härterer Abschottungskurs in Sachen Flüchtlingskrise vorprogrammiert. Und wohl auch neuer Ärger in Sachen Staatsverschuldung mit der EU-Kommission. Was wiederum für Wirbel bei italienischen Staatsanleihen sorgen würde.

Gewinne in China

In Asien ignorierten die Anleger die neuen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei vom Weekend in Hongkong. Der CSI-300 erholte sich auf 3.699 Punkte, das ist ein Plus von 1,8 Prozent. Der Grund: Die chinesische Börsenaufsicht hob für mehrere hundert Aktien das Short-Selling-Verbot auf, was dem Markt neues Vertrauen einhauchte. Die Börse in Tokio hatte wegen des Tag des Berges geschlossen. Auch in Singapur, Indien, Malaysia, den Philippinen und Thailand fiel der Handel aus.

Auszeit in New York

Die Anleger an der Wall Street hatten am Freitag zunächst die Gewinne des Vortages verdaut. Der Dow-Jones-Index schloss 0,3 Prozent tiefer auf 26.287 Punkten. Der marktbreite S&P 500 sank 0,7 Prozent auf 2.918 Zähler. Und der Nasdaq Composite gab um ein Prozent nach auf 7.959 Punkte.
Für Unterstützung hatte am Freitagnachmittag US-Präsident Donald Trump gesorgt. Er äußerte, dass die Handelsgespräche mit China „sehr gut verlaufen“. Allerdings gab er zu bedenken, dass die USA noch nicht bereit seien für ein Abkommen.

Das bringt der Tag

CFD-Trader und Investoren im Online-Aktienhandel können sich heute eher zurücklehnen. Der Tag bringt keine wirklich wichtigen Termine. Wobei das Traden kleiner Kursbewegungen dank des Hebels in einem hoffentlich von externen Faktoren ungestörten Markt ja auch nicht so schlecht ist.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

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stock news

Die Hoffnung stirbt zuletzt

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09.08.2019 – Daily Report. Nach dem Blutbad der vergangenen Tage blicken die verwundeten Bullen hoffnungsvoll auf die Charttechnik. Denn der DAX hat in dieser turbulenten Woche einige Kurslücken gerissen. Und die wollen geschlossen werden. Der Rebound vom gestrigen Donnerstag macht jedenfalls Laune. Wenn da nicht am Freitagmittag wieder Skepsis an der deutschen Börse eingekehrt wäre. Italien und China drücken die Kurse.

DAX hängt über der 200-Tage-Linie

Wer hat nur die Broker am Frankfurter Aktienmarkt geschult? Als ob sie alle die gleiche Uni besucht hätten, blickten sie zuletzt auf die Charttechnik. Schulbuchmäßig ist der DAX gestern mit einem satten Plus von 1,7 Prozent von der 200-Tage-Linie zurückgeprallt. Das Sicherheitsnetz des gleitenden Durchschnittes sollte besser halten – südlich der 11.640 Zähler lauert der Abgrund. Genau diese Marke hatte der DAX am Mittwoch getestet und darauf geschlossen.

Am Freitagmittag bewegte sich der deutsche Leitindex immerhin knapp darüber. Zuletzt notierte der Kursindikator bei 11.750 Zählern, wenn auch mit einem Minus von 0,8 Prozent. Für Unterstützung sorgte die Bayer-Aktie, die zeitweilig zweistellig nach oben schoss. Der Konzern strebt einen Vergleich mit tausenden Glyphosat-Klägern an, womit das Dauerthema dann hoffentlich vom Tisch wäre.

Flucht in die sicheren Häfen

Gefragt waren am Freitag Münzen und Barren. Der Goldpreis pendelte sich bei der Marke von 1.500 Dollar je Unze ein. Auch deutsche Staatsanleihen standen auf der Einkaufliste. Der Euro-Bund-Future kletterte zwischenzeitlich auf 177,40 Punkte, die Rendite zehnjähriger deutscher Staatsanleihen rutschte auf minus 0,592 Prozent. Investoren zahlen also der Bundesbank Geld dafür, dass ihr Kapital in Sicherheit ist. Befürchtet da jemand einen Banken-Crash? Etwa bei südeuropäischen Geschäftsbanken, die auf Geheiß ihrer Regierungen eigene Staatsanleihen gekauft haben? Vielleicht sogar italienische Bonds? Nicht gut…

Nervenflattern wegen Rom

Die Nervosität ist verständlich, denn für Aufregung sorgte weiter die Staatskrise in Italien. In Rom ist nach nur 14 Monaten die rechte Allianz aus Lega und Fünf-Sterne-Bewegung gescheitert. Innenminister und Lega-Chef Matteo Salvini forderte am Donnerstag eine Neuwahl. Natürlich spekuliert die Lega auf einen Mega-Erfolg bei einem neuen Urnengang. Denn die Italiener wollen in Sachen Flüchtlingskrise nicht die Suppe auslöffeln, die ihnen grünlinke Gutmenschen hierzulande eingebrockt haben. Offene Grenzen werden in Italien seltsamerweise gar nicht als Bereicherung gesehen, was vielleicht an der sinkenden inneren Sicherheit liegen könnte. So kommt der harte Abschottungskurs der Lega gut an. Ist das nun rechts oder vernünftig? Hier lohnt es sich, in unserem Special Report in Sachen Europawahl nachzulesen: Der politische Riss, der durch Europa verläuft, hat eben auch Auswirkungen am Finanzmarkt.

Devisen-Trader im Euro sollten die Angelegenheit jedenfalls unbedingt im Auge behalten: Italien könnte versuchen, aus dem Euro auszusteigen und sich über eine Parallelwährung elegant zu entschulden. Sie erinnern sich vielleicht an einen weiteren Special Report, diesmal in Sachen Mini-Bot: Rom könnte diese Schuldverschreibungen, die zufällig in kleiner Stückelung genau wie Euro-Scheine angeboten werden, landesweit und verpflichtend einführen. Wenn Rom dazu kurzerhand den Default auf seine Euro-Schulden erklärt, dann wackelt die Gemeinschaftswährung – und die Europa-Börsen mit dazu. Italienische Staatsanleihen werden dann gen Zero abtauchen und Short-Tradern ein Fest bereiten.

Sie sehen also, lieber Leser: Told you so. Wir hatten Sie vor beiden Entwicklungen frühzeitig gewarnt. Die Bernstein-Bank lässt Sie jedenfalls als Lotse in den Untiefen der Börse nicht alleine!

Zollstreit bremst Asien weiter

Die Anleger in Asien zeigten sich am Freitag richtungslos. Zwar legte in Tokio der Nikkei 225 um rund ein halbes Prozent auf 25.685 Punkte zu. Doch der CSI-300 hat am Freitag ein Minus von einem Prozent auf 3.634 Stellen verbucht. Der Grund für die Zurückhaltung war weiter der jüngste Dämpfer in Sachen Zollstreit. Peking hatte ja angekündigt, den Import von US-Agrarprodukten vorerst einzustellen. Eigentlich hatte die Volksrepublik den verstärkten Kauf zugesagt. Washington will nun seine Entscheidung zur Wiederaufnahme der Geschäfte amerikanischer Konzerne mit Huawei hinauszögern.

New York in Kauflaune

An der Wall Street hatten die Anleger am Donnerstag zugegriffen. Der Grund für das Kursplus waren genau wie in Frankfurt gute Exportzahlen aus China gewesen. Der besonders aussagekräftige, weil breite, S&P 500 legte überzeugende 1,9 Prozent zu auf 2.938 Punkte zu. Der Technik-Index Nasdaq 100 gewann sogar 2,3 Prozent auf 7.725 Stellen. Und der Dow Jones Industrial verbuchte zur Schlussglocke immerhin ein Plus von 1,4 Prozent auf 26.378 Punkte. Alle drei Indizes schlossen am Donnerstag nur knapp unter ihren Tageshochs.

Das bringt der Tag

CFD-Trader können sich abgesehen von den Unwägbarkeiten der Politik auf einen ruhigen Freitagnachmittag einstellen. Im Fokus stehen auf der Handelsplattform nur die US-Erzeugerpreise für den Juli, sie sollen um 14.30 Uhr gemeldet werden.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und viel Erholung am Weekend!

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China Börsenachrichten

Es gärt in China

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30.07.2019 – Special Report. Wer sitzt im Zollstreit am längeren Hebel – China oder die USA? Vielleicht werden wir es noch in dieser Woche erfahren. Denn die Handelsgespräche sollen wieder aufgenommen werden. Innenpolitische Entwicklungen spielen in die Hände der Amerikaner. Denn die chinesische Führung befürchtet offenbar eine Revolution. Die könnte ausgelöst werden durch einen Wirtschaftscrash. Der erscheint durchaus möglich: Gerade wurde die zweite chinesische Bank durch einen Bailout gerettet.

Neue Runde im Zollstreit

Ab Dienstag blicken die Anleger besonders aufmerksam auf ihre Handelsplattform, denn dann wird eine US-Delegation um den Handelsbeauftragten Robert Lighthizer zu Gesprächen in der Volksrepublik erwartet. Die Gespräche waren vor Wochen mit diesem Sachstand eingefroren worden: Die USA ziehen ihre Sanktionen gegen den Telefonie-Konzern Huawei zurück. Im Gegenzug kaufen die Chinesen verstärkt Agrarprodukte in den USA, vor allem Sojabohnen. US-Präsident Donald Trump hatte sich zuletzt eher pessimistisch gezeigt und sich darüber beschwert, dass die Chinesen die Agro-Einkäufe noch nicht gestartet hätten. Außerdem äußerte er, dass Peking vielleicht auf einen neuen Präsidenten warte, um weiter zu verhandeln. Konkret, auf einen neuen Trottel, der Peking gegenüber nachgebe. Die Frage ist, ob China die Zeit hat, den Konflikt auszusitzen. Die Ereignisse in Hongkong und am Bankensektor lassen zumindest Zweifel aufkommen.

Peking sieht eine farbige Revolution

Gerade meldete sich die chinesische Führung in Bezug auf die Unruhen in Hongkong zu Wort. Erstmals hat eine chinesische Parteizeitung die Proteste als „Farbenrevolution“ bezeichnet. Die offiziöse „China Daily“ schrieb am Montag, die Proteste hätten „den gleichen Farbton wie die Farbenrevolutionen, die im Nahen Osten und Nordafrika angezettelt wurden: lokale regierungskritische Elemente, die mit äußeren Kräften konspirieren, um Regierungen zu stürzen und dabei moderne Kommunikationstechnologie nutzen, um Gerüchte, Misstrauen und Angst zu verbreiten.“

Drei rote Linien

Ebenfalls erstmals nahm auch das Büro für die Angelegenheiten von Hongkong und Macau Stellung. Das Statement geht in die gleiche Richtung. Ein Sprecher zog drei deutliche Linien: Erstens, keine Gefährdung der nationalen Sicherheit. Zweitens keine Herausforderung der Autorität der Zentralregierung sowie der Verfassung (wobei dieser Fakt lächerlich ist, da die Partei sowieso schaltet und waltet, wie sie will). Drittens dürfe Hongkong nicht als Basis missbraucht werden, China zu unterwandern. Immerhin richtete der Sprecher auch ein kritisches Wort an die Administration der ehemaligen Kronkolonie: Die müsse dafür sorgen, dass die Sorgen der Jugend ernst genommen würde, sie brauche eine gute wirtschaftliche Entwicklung und Karrierechancen.

China fürchtet das eigene Volk

Peking offenbarte durch diese beiden Wortmeldungen, wie die Kommunisten ticken: Sie befürchten tatsächlich einen Umsturz. Beginnend in Hongkong, ausgreifend auf Peking. Die CIA hat das sicher mit Interesse registriert: Sie erinnern sich vielleicht an unseren Special Report, in dem wir die Sanktionen der USA gegen Firmen aus dem chinesischen Sicherheitssektor thematisiert hatten. Washington hat damit tatsächlich einen wunden Punkt getroffen: Wenn die Millionen Überwachungskameras im Land nicht mehr funktionieren, müssen die Bonzen in Peking um ihr Überleben zittern, falls der Aufstand im Kernland losbricht. Den Machthabern steckt noch immer das Tianmen-Massaker vor 30 Jahren in den Knochen. Die Chinesen haben zudem die Terrorherrschaft unter Mao Tse Dong nicht vergessen. Hier sind also noch einige Rechnungen offen.

Treibstoff für die brodelnde Gemengelange gibt es genug. Extreme Wohnungsnot in Hongkong, neben der Tatsache, dass sich die Menschen dort von ihrer Führung in Sachen Demokratie verraten fühlten, weil sie Dissidenten an Peking ausliefern wollte. Dazu stellt sich die Frage, wie die chinesische Konjunktur abseits der gefälschten Statistiken wirklich läuft. Und wie es um die Banken steht und wie sicher die Ersparnisse der Menschen sind.

Wankende Banken in der Provinz

So fügt sich ein weiteres Teil in das mögliche revolutionäre Puzzle. Hierzulande bislang wenig beachtet wurde bislang der Zustand der kleineren Banken. Ende Mai wurde die Baoshang Bank mit Assets in Höhe von rund 576 Milliarden Yuan, also rund 75 Milliarden Euro, vom Staat übernommen. Die Meldung über die Rettung des eher unbekannten Geldinstitutes sorgte bei einigen Experten für hochgezogene Augenbrauen. Wie steht es außerhalb der Metropolen um die Finanzbranche? Und schon fertigte die Barclays Bank eine Liste mit denjenigen Finanzinstituten an, die ihren Jahresabschluss 2018 verzögert hatten. Fast 20 sind es, bei denen sich Verdacht aufdrängt: Faule Kredite, dünne Kapitaldecken, Kollaps-Risiko.

Mit auf der Liste stand auch die Bank of Jinzhou (93,4 Milliarden Euro). Genau hier hat Peking gerade die Rettung eingefädelt. Wie das Finanzblog „ZeroHedge“ berichtet, meldete Jinzhou am Donnerstag Gespräche mit staatlichen Vertretern wegen akuter Liquiditätsengpässe. Umgehend schoss die Repo-Rate für chinesische Staatsanleihen nach oben. Die Bankenaufsicht teilte mit, die größten Geldgeber des Landes müssten sich auf ein Eingreifen vorbereiten. Klar – China muss einen Credit Crunch und Bank Runs unter allen Umständen vermeiden. Reuters meldete am Sonntag Vollzug: Demnach wollen drei staatsnahe Firmen im Gegenzug für frisches Cash einen Anteil von mindestens 17 Prozent an Jinzhou übernehmen; dies sind die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC), das ist der größte Kreditgeber Chinas. Ferner China Cinda Asset Management und China Great Wall Asset Management.

Short- und Long-Chancen

Unser Fazit: Es gärt in der chinesischen Provinz. Auf Geheiß der Führung in Peking haben viele Geldinstitute entweder selbst in Immobilienprojekte investiert oder sie haben Hypotheken-Kredite vergeben. Außerhalb von Peking und Shanghai sowie anderen Mega-Metropolen herrscht aber akuter Leerstand, teils mit ganzen Geisterstädten und leeren Shopping-Centern, deren triste Schaufenster zur Tarnung mit Logos westlicher Marken zugeklebt sind. Falls nun noch im Zollstreit mit den USA der Export einbricht, werden viele Kreditnehmer aus dem Außenhandel umkippen. Noch hat China enorme Reserven angehäuft, um einige Firmen und Kreditinstitute zu retten – doch die Masse an amerikanischen Staatsanleihen muss erst einmal verkauft werden.

Für Trader heißt dies Folgendes: Behalten Sie die Banken auf dem flachen Land im Auge. Dito die kleinen und mittleren Bauträger und Projektentwickler. Wenn sich auf breiter Front ein Banken-Kollaps durch den Markt frisst, folgt die Panik. Dann werden die chinesischen Indizes abstürzen. Falls die Chinesen elegant Banken und Bauträger retten – etwa durch den Aufkauf von Wohnungen – wird die Gefahr gebannt. Eine weitere Querverbindung: Wenn es wirklich im Land Probleme auf breiter Front gibt, muss Peking im Streit mit Washington nachgeben und ein Zollabkommen schließen. Ein Freudensprung an der Wall Street, im DAX und anderen Börsen wäre die Folge.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

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CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.