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China rockt die Börse

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01.04.2019 – Daily report. Famoser Wochenstart für die Bullen am Frankfurter Aktienmarkt: Starke Konjunkturdaten aus dem Reich der Mitte haben den DAX nach oben geschoben. Der Index knackte im frühen Handel die Marke von 11.700 Zählern. Zuvor hatten die USA und China positive Zeichen in Sachen Zollstreit in den weltweiten Handel gemeldet. Das hatte schon an der Wall Street für ein fantastisches erstes Quartal gesorgt.

DAX erreicht 11.700 Punkte

Freude bei Long-Investoren: Die meisten Kurse auf der Handelsplattform standen am Montagvormittag im Plus. Der Leitindex ist rund 1,5 Prozent geklettert und hat die Marke von 11.700 Zählern genommen. Damit setzte die Frankfurter Börse den positiven Trend des ersten Quartals fort: Von Januar bis Ende März hat der Indikator rund 9 Prozent zugelegt. Am Montag waren vor allem deutsche Auto-Titel gefragt. Das ist kein Wunder, denn der größte Automarkt der Welt meldete famose Konjunkturdaten.

Frohe Kunde aus China

So zog im März der vom Wirtschaftsmagazin „Caixin“ eingesammelte Stimmungsindex für kleine und mittlere, meist private Firmen um 0,9 Punkte auf 50,8 Zähler an. Das Plus fiel damit deutlich stärker aus als vermutet: Analysten hatten nur einen minimalen Anstieg auf 50,0 Punkte prognostiziert. Das ist zudem der stärkste Stand seit acht Monaten. Ende 2018 war der Caixin/Markit Einkaufsmanager-Index zum ersten Mal seit Mai 2017 unter die Marke von 50 Punkten gefallen; im Januar war er noch weiter abgetaucht. Ein Wert unter 50 Zählern lässt einen Rückgang der Produktion vermuten.
Doch der große, rote Drache hatte noch mehr freudige Nachrichten für die Anleger: Auch bei den großen Staatskonzernen ist die Stimmung überraschend gut. Der von den Behörden ermittelte Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie stieg im März stärker als erwartet auf 50,5 (Februar: 49,2) Punkte. Umgehend kursierten auf dem Parkett Hoffnungen, dass die Wende in der Konjunkturschwäche der Volksrepublik eingeleitet ist.
Kein Wunder, dass die Aktien in Asien zulegten. CSI 300 gewann 2,5 Prozent auf 3.970 Zähler. Im Schlepptau von China zog der Nikkei-Index in Tokio um 1,4 Prozent auf 21.509 Punkte an. Und zu guter Letzt verstärkte sich die Hoffnung auf eine Einigung im Zollstreit zwischen China und den USA. Schon vor dem Wochenende hatten sich beide Delegationen optimistisch geäußert. Die Gespräche sollen in dieser Woche fortgesetzt werden. Entsprechend hatte auch die Wall Street zu einem neuen Höhenflug angesetzt.

Starkes erstes Quartal für die Wall Street

In New York konnten die bullishen Anleger am Freitag vor Kraft kaum laufen. So ging der Leitindex Dow Jones Industrial mit einem Plus von 0,8 Prozent auf 25.929 Punkten und einem Wochengewinn von 1,7 Prozent ins Wochenende. Im ersten Quartal hatte der Dow damit einen Gewinn von 11,2 Prozent verbucht. Nicht schlecht – die stärksten ersten drei Monate seit 2013.
Es geht noch besser. Der S&P 500 hatte am Freitag um 0,7 Prozent auf 2834 Stellen zugelegt. Der Gewinn im ersten Quartal lag damit sogar bei 13,1 Prozent – der beste Zeitraum von Januar bis März seit 21 Jahren. Und der Nasdaq 100 hatte am Freitag einen Anstieg von 0,8 Prozent auf 7379 Zähler verbucht. Die Bilanz des Hightech-Indexes bis Ende März: 16,6 Prozent. Mehr Gewinne hatte es hier zuletzt im ersten Quartal 2012 gegeben. So macht der Handel mit CFD Spaß – vor allem bei einer Bank mit Bafin-Lizenz, bei der sich der Anleger sicher sein kann, dass Qualität und Professionalität stimmen.

Das bringt der Tag

Wir sind gespannt, ob das so weitergeht. Interessante Trades warten am Nachmittag wieder bei Aktien, Anleihen und Devisen auf die Anleger. In den USA werden zunächst um 14:30 Uhr deutscher Zeit die Umsätze des Einzelhandels vom März veröffentlicht. Die Prognose für den Februar liegt bei 0,3 Prozent.
Um 15.45 Uhr veröffentlicht die Europäische Zentralbank ihren Monatsbericht mit Details zu Anleihekäufen.
Um 16 Uhr folgen die neuesten Stimmungsdaten aus der US-Industrie (ISM-Index). Die Prognose hier: 54,5.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Trades!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

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Die Optimisten geben nicht auf

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29.03.2019 – Daily report. Verhalten, aber bestimmt geht es nach oben. Der DAX hat im frühen Freitagshandel ein Plus markiert. Damit stemmt sich der deutsche Aktienmarkt dank dem Rückenwind aus Übersee weiter gegen das Brexit-Chaos. Die Anleger im weltweiten Handel hoffen auf einen Durchbruch in den chinesisch-amerikanischen Zollverhandlungen. Zudem stehen am Nachmittag Konjunkturdaten aus den USA an.

Barriere bei 11.500 Punkten

Für den DAX ging es im frühen Handel rund ein halbes Prozent nach oben, dabei schaffte es der Indikator aber nicht über die Marke von 11.500 Zählern. Die übliche Erholung am Arbeitsmarkt war nur ein Nebenthema. Die Bundesagentur für Arbeit meldete für März rund 2,3 Millionen Arbeitslose. Somit waren dies 72.000 weniger als im Februar und 157.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote rutschte um 0,2 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent. Optisch fuhr die Deutsche Telekom herbe Verluste ein. Doch die Aktie wurde nur ex Dividende gehandelt. Jedoch tickerten auch negative Analysten-Kommentare zur Fusion von Sprint und T-Mobile in den USA über die Bildschirme.

Wirecard gegen „Financial Times“

Wirecard gerieten wegen einer unterhaltsamen öffentlichen Fehde mit der „Financial Times“ unter Druck: Kurz nachdem Wirecard die Zeitung und ihren Autor Dan McCrum auf Schadenersatz verklagt hat, schoss das Blatt zurück. Im neuesten FT-Artikel zu Wirecard heißt es, viele Kunden in Asien wie etwa Centurion, PayEasy und Maxcone machten Geschäfte im großen Stil in der Glücksspielindustrie. Noch schlimmer: Angeblich auch in der Porno-Branche! Shocking… Stellt sich die Frage, ob die Aktien-Verkäufer nun prüde sind, oder ob sie nicht an zahlungsfähige Geschäftspartner glauben. Wie auch immer: Selten stand eine Aktie so nackt im Rampenlicht wie Wirecard. Ob zu Recht oder nicht, muss sich zeigen.

Warten auf News aus London und Peking

Die Broker in Frankfurt warteten unterdessen auf Bewegung bei den aktuell schwelenden Top-Events. In London steht einmal mehr eine Abstimmung an: Am Nachmittag entscheidet das britische Parlament erneut über das EU-Austrittsabkommen. Dabei soll es aber nur um den Austrittsvertrag gehen, nicht aber die politische Erklärung über die künftigen Beziehungen zur EU. Ob das völlig zerstrittene Unterhaus dem Vertrag endlich zustimmt, steht in den Sternen.
In China werden die Verhandlungen mit den USA im Zollstreit fortgesetzt. Bislang haben sich beide Seiten an die selbst auferlegte Nachrichtensperre gehalten. Doch falls Infos durchgestochen werden, wird der Aktienmarkt umgehend reagieren. Und ein wenig Substanz gab es auch noch: US-Finanzminister Steven Mnuchin verbreitete am Rande einer Verhandlungsrunde positive Stimmung über den Verlauf der Gespräche.

Kursschub aus Asien

Entsprechend zogen die Kurse in Asien an: In Tokio schloss der Nikkei am Freitag um 0,8 Prozent fester bei 21.206 Punkten. Damit steht im ersten Quartal ein Plus von rund 6 Prozent in den Büchern. Enorme Kauflaune herrschte in China: Dort stieg der CSI 300 am Freitag um satte 3,9 Prozent auf den Schlussstand von 3.872 Stellen. Die Bullen reiben sich die Hände: In den ersten drei Monaten hat der China-Index damit 29 Prozent gewonnen.

Gewinne an der Wall Street

Die Anleger in New York zeigten gestern ebenfalls verhaltene Kauflaune. Der Dow Jones Industrial zog zum Schluss um 0,4 Prozent an auf 25717 Punkte. Der S&P 500 gewann ebenfalls 0,4 Prozent auf 2815 Stellen. Und der Nasdaq 100 kletterte um 0,2 Prozent auf 7320 Zähler. Die eintröpfelnden Konjunkturdaten wurden gelassen abgehakt. So fielen die dritte Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal und die nicht abgeschlossenen Hausverkäufe im Februar schwächer aus als erwartet. Die Summe der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe war etwas positiver als erwartet. Alle Konjunkturdaten finden Sie übrigens hier: https://bernstein-bank.com/de/research/#Market

Der Dow tänzelt auf der 50-Tage-Linie

Und nun wieder ein kleiner Hinweis für die Freunde der einfachen Chartanalyse: Wenn Sie sich einen Tageschart des Dow Jones anschauen, dann sehen Sie Interessantes. Die unteren Ausschläge der Kerzen laufen in den vergangenen vier Tagen zweimal genau bis auf den gleitenden 50-Tages-Durchschnitt. Dann erfolgte die Erholung. Es gibt also offenbar eine Fraktion von Optimisten, die Käufe in diesem Terrain für sinnvoll erachtet, weil sie nicht daran glaubt, dass der Index unter die 50er-Linie sinkt. Das sollten Sie auf Ihrer Handelsplattform im Auge behalten, um über den direkten Marktzugang mit CFD schnell und effektiv einzugreifen, wenn es die Lage erfordert sollte.

Das bringt der Tag

Die Augen der Anleger richten sich am Nachmittag wieder auf Konjunkturdaten aus den USA. Zunächst steht um 14.45 Uhr der Chicago Einkaufsmanagerindex für März an. Prognose: 57,0. Kurz danach läuft um 15.00 Uhr das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan März über die Bildschirme. Prognose: 97,6. Ebenfalls um 15.00 Uhr sollen die US-Verkäufe neuer Häuser im Februar verkündet werden. Prognose: 617.000. Die Bernstein Bank wünscht Ihnen viel Erfolg!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

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Der DAX trotzt dem Brexit-Theater

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28.03.2019 – Daily report. Klar ist, dass nichts klar ist: Das Brexit-Drama geht in den nächsten Akt. Doch der DAX lässt sich davon nicht beirren – der Index hat am Donnerstagvormittag leichte Gewinne verbucht. Während am internationalen Aktienmarkt überwiegend Ruhe herrschte und viele Broker Nachrichten zum chinesisch-amerikanischen Zollabkommen abwarten, bahnt sich im Devisenmarkt ein großes Schauspiel an. Die nächsten Tage könnten für die türkische Lira spannend werden.

Moderates Plus für den DAX

Leichte Bewegung bei den deutschen Aktien: Der DAX hat Kurs genommen auf die 11.500 Zähler, das bedeutete zeitweise ein Plus von gut einem halben Prozentpunkt. Wirkliche marktbewegende News waren zunächst Mangelware, erst am Nachmittag stehen US-Konjunkturdaten an. Auch im weltweiten Handel sah es kaum anders aus.

Warten auf das Zollabkommen

In Asien hatten am Donnerstag Verluste vorgeherrscht. Konjunktursorgen zogen den Nikkei in Tokio um 1,6 Prozent auf 21.034 Zähler nach unten. In China verlor der CSI 300 0,4 Prozent auf 3728 Stellen. Bleibt das Prinzip Hoffnung: Für heute waren Gespräche zwischen US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnuchin mit chinesischen Offiziellen angesetzt. News im Zollstreit dürften die Märkte bewegen.

Wall Street setzt zurück

Abwarten war am Vorabend auch in New York das vorherrschende Thema gewesen. So sank der Dow Jones zur Schlussglocke um 0,1 Prozent auf 25.626 Zähler. Der marktbreite S&P 500 verlor am gestrigen Mittwoch sogar 0,5 Prozent auf 2805 Stellen. Der Nasdaq 100 zog sich um 0,6 Prozent auf 7308 Zähler zurück. Für Skepsis sorgte die an dieser Stelle schon angesprochene inverse Renditekurve: Dreimonatige US-Bonds bieten weiterhin eine höhere Verzinsung als zehnjährige. Das gilt als Warnsignal für eine Rezession.

Brexit-Chaos ohne Ende

Weit spannender als der Online-Aktienhandel zeigt sich derzeit der Devisenmarkt. Zunächst steht das britische Pfund vor neuen Aufführungen im politischen Schauspielhaus. Denn das Parlament in London hat sich als unfähig für eine Richtungsentscheidung erwiesen. Am gestrigen Mittwochabend hatte das Unterhaus alle acht vorgelegten Alternativen für den Deal von Premierministerin Theresa May mit der EU abgelehnt. May hatte für eine Zustimmung zum Vertrag sogar ihren Rücktritt angeboten. Das sieht sehr nach einer politischen Götterdämmerung aus. Soll heißen: Bereiten wir uns auf einen Regierungswechsel vor.

Showdown in der Türkei

Das spannendste Stück wird aktuell in der türkischen Lira aufgeführt. Zunächst hatte Ankara eine Untersuchung gegen JPMorgan eingeleitet; die hatte vorigen Freitag den Zorn der Autokratie auf sich gezogen. Die US-Großbank warnte, nach den Kommunalwahlen am 31. März werde die Lira abstürzen, weil dann die Banken des Landes aufhören würden, Forex-Reserven zu verbrennen, um die Lira zu stützen. Das Kursziel setzten die Analysten auf 5,90 Lira für den Dollar, am Freitag hatte die Lira bei 5,76 notiert.
Jetzt waren Devisen-Trader dran: Die Kosten für die Overnight-Swap-Rate der Lira explodierten vom 25. bis zum 27. März auf die sagenhafte Rate von 1338 Prozent. Die Übernacht-Leihe von Lira fror damit quasi ein. Kurzfristig hatte die politisch gewollte Short Squeeze Erfolg, die türkische Lira erholte sich kräftig gegen den Euro (6,26 Lira) und den Dollar (5,56).
Doch die Aufführung dürfte auf lange Sicht teuer werden. Wenn Long-Investoren sich nicht oder nur noch teuer absichern können und befürchten müssen, mit solch einem Schmierentheater verbrannt zu werden, dann besteht die Möglichkeit das sich diese Investoren eventuell über kurz oder lang aus ihren Investments zurückziehen könnten. Falls in einer Kapitulation der Long-Seite der Vorhang fallen sollte, könnte dies die wirklich interessante Herausforderung für Ankara werden. Zumal sich an den hausgemachten Gründen für das Siechtum der türkischen Wirtschaft nichts geändert hat: Inflation, Wirtschaftskrise, fehlendes Vertrauen. Behalten Sie diesen spannenden Markt also im Auge!

Das bringt der Donnerstag

Ansonsten stehen heute eine Menge Konjunkturdaten an. Für Trader in Dollar, Anleihen und Aktien wird es um 13.30 Uhr besonders spannend. Dann laufen die Daten für das amerikanische Bruttoinlandsprodukt über die Bildschirme. Die Prognose liegt bei plus 2,6 Prozent. Zugleich treffen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ein. Sollte der Wert weit über den prognostizierten 220.000 liegen, dürften die Märkte mit einem Schrecken reagieren. Um 15.00 Uhr schließlich werden die schwebenden Hausverkäufe für den Februar gemeldet – Prognose: plus 0,4 Prozent. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Trades!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

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Der DAX bröckelt wieder

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27.03.2019 – Daily report. Der Aufstieg zu neuen Kursgipfeln ist für die Frankfurter Börse ein hartes Geschäft. Der DAX pendelt nach anfänglichen Gewinnen ins Minus, die Risikoaversion hat sich auch am Mittwochvormittag hartnäckig gehalten. Dafür waren Bundesanleihen gefragt. Verantwortlich waren die Faktoren EZB und Brexit. Immerhin keimte Hoffnung auf über die anstehende Gesprächsrunde im Zollstreit USA-China.

Der DAX ist gefangen

Leichte Verluste in Frankfurt: Der DAX hat nach einem frühen Plus zum Mittag wieder den Weg gen Süden eingeschlagen. Zwischenzeitlich rutschte er rund 0,4 Prozent ab auf rund 11.380 Zähler. Kleiner Hinweis für die Anhänger der Chartanalyse: Der DAX ist derzeit gefangen zwischen der 200- und der 50-Tage-Linie. An der oberen 200er-Markierung stieß er vor sechs Handelstagen an und fiel. Auf der unteren 50er-Linie wendete der Index vor zwei Tagen wieder nach oben. Trader, die professionell CFD handeln, werden jetzt natürlich den Kopf schütteln. Solche simple Indikatoren sollen Aussagekraft besitzen?!? Niemals… Offenbar doch – wenn sich genug Anleger danach richten. Wir sind gespannt, wie es weitergeht. Wenn der Handel in dieser engen Range weiterläuft, wird der DAX etwa in der kommenden Woche eine Richtungsentscheidung einlegen müssen. Entweder Ausbruch nach oben oder nach unten. Mit CFD können Sie natürlich beides traden.

Angst vor dem Risiko

Unterdessen parkten die Anleger vermehrt Kapital in Bundesanleihen. Und dafür zahlen sie dem Bund sogar noch Geld. So rutschte die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen von minus 0,014 Prozent auf minus 0,048 Prozent – so niedrig wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Die Skepsis erhielt neue Nahrung von EZB-Chef Mario Draghi: Auf einer Rede in Frankfurt deutete er am Mittwoch gewohnt verklausuliert an, dass die Zinswende bei einer stärkeren Eintrübung der Konjunktur weiter nach hinten verschoben werden könnte. Die Notenbank beobachte eine Verschlechterung der Nachfrage von außerhalb der Euro-Zone, sagte er auf der Konferenz ‚The ECB and Its Watchers XX‘.

Leichte Gewinne in Asien

Ein wenig Schub hatten die deutschen Anleger zuvor aus Asien erhalten. Der Nikkei in Tokio schloss 0,2 Prozent tiefer bei rund 21.379 Zählern. In China kletterte dagegen der Blue-Chip-Index CSI 300 um 1,2 Prozent auf 3.743 Zähler. Hier baute sich wieder die Vorfreude auf ein erwartetes Zollabkommen zwischen China und den USA auf: Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer und US-Finanzminister Steven Mnuchin sollen am morgigen Donnerstag zu weiteren Unterredungen nach Peking reisen.

Die Wall Street steigt moderat

Verhalten war der Rückenwind für Frankfurt auch aus New York. Denn die Wall Street hatte am Dienstag zwar im Plus geschlossen. Allerdings waren die Kurse gebröckelt. So verabschiedete sich der Dow Jones mit einem Gewinn von rund 0,6 Prozent bei rund 25.658 Stellen. Der S&P 500 gewann 0,7 Prozent auf 2818 Stellen. Und der Nasdaq 100 verbuchte ein Plus von 0,5 Prozent auf 7351 Punkte. Das private Marktforschungsinstitut Conference Board meldete wenig Erbauliches: Im März hatte sich die Laune der US-Verbraucher überraschend stark eingetrübt. Auch die Baubeginne im Februar waren deutlicher als prognostiziert gesunken. Alle konkreten Daten finden Sie als Service der Bernstein Bank übrigens zum Nachlesen hier, wenn Sie etwas nach unten scrollen: https://bernstein-bank.com/de/research/#Market

Spannung im Ölmarkt

Natürlich können Sie über unsere Sammlung auch bestens Ihren Trading-Tag vorbereiten. So finden Sie beispielsweise heute um 15.30 Uhr ein interessantes Event im Ölmarkt: Die Energy Information Administration (EIA) meldet den Stand der Lager in den USA. Die Frage ist, wie die US-Förderer auf die Drosselung der OPEC-Förderung reagieren. Das Kartell und seine Alliierten hatten sich zum Jahresbeginn darauf geeinigt, die tägliche Förderung um 1,2 Millionen Barrel pro Tag zu drosseln, um den Ölpreis zu stützen. Vor allem die Saudis haben ein offenes Geheimnis daraus gemacht, dass sie ihre Pumpen stärker als der Rest ruhen lassen, um den Ölpreis auf 70 Dollar je Barrel zu hieven. Die Scheichs haben Angst vor dem Staatsbankrott. Laut Schätzungen des International Monetary Fund braucht Riad sogar einen Preis von 80 bis 85 Dollar je Barrel.

Neue Brexit-Schleife

In der Never ending Story zum Brexit bringt der Mittwoch möglicherweise neue Impulse im Devisenhandel. Das britische Parlament will im Tagesverlauf über Alternativen zum Brexit-Deal mit der EU von Premierministerin Theresa May beraten. In London hatten jüngst Gerüchte die Runde gemacht, die Premierministerin würde den Hardlinern unter den Brexiteers ihren Rücktritt anbieten, falls es dafür eine Zustimmung zum Brexit-Deal mit der EU geben werde. Behalten Sie also bitte das Pfund im Auge. Und bleiben Sie geduldig. Doch lassen wir Milde walten angesichts des Dauer-Dramas: Solch ein gewaltiger Schritt ereignet sich nicht alle Tage, auch Politiker müssen lernen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg im Handel!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

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Verbraucherlaune drückt DAX

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26.03.2019 – Daily report. Das war wohl nichts mit der erhofften Erholung: Der deutsche Aktienmarkt bröckelt weiter. Nach leichten vorbörslichen Gewinnen spielte der GfK-Konsumklimaindex den Spielverderber. Er fiel schlechter aus als erwartet. Auch die Vorgaben aus Übersee waren durchwachsen. Nun blicken die Anleger gespannt auf die kommenden Konjunkturdaten aus den USA.

GfK-Index enttäuscht

Der DAX tauchte im frühen Dienstagshandel bis auf 11.300 Zähler ab, erholte sich dann aber immerhin leicht. Doch wirklich überzeugend war die Gegenbewegung für die Bullen nicht. Für maue Stimmung in Frankfurt sorgte die schlechte Stimmung der deutschen Verbraucher, eingefangen im Konsumklimaindex der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Im März markierte der Indikator 10,4 Zähler, das ist einer der niedrigsten Werte der vergangenen zwei Jahre, wie die GfK am Dienstagmorgen mitteilte. Und zudem ein Rückgang um 0,3 Punkte seit dem Februar. Besonders enttäuschend: Die Prognosen hatten bei einem leichten Plus auf 10,8 Punkte gelegen.

Gemischte Vorgaben aus Asien

Abwarten war auch wegen der Vorgaben aus Übersee angesagt. Die Anleger in Asien hatten am Morgen keine klare Tendenz vorgegeben. Zwar zog der Nikkei in Tokio um 2,2 Prozent an auf den Schlussstand von 21.428 Punkten. Vor allem Firmen mit starkem Export waren gefragt, da der Yen wieder nachgab. Dagegen verlor der CSI 300 in China 1,2 Prozent auf 3.697 Zähler. Hier warten die Anleger genau wie wir auf News zum Thema Zollabkommen USA-China.

Zaudern in New York

Von der Börse in New York hatten die deutschen Aktien keinen Support erhalten. Zwar stabilisierte sich die Wall Street nach den jüngsten Verlusten, mehr aber auch nicht. Der Dow Jones gewann minimale 0,1 Prozent auf 25.516 Punkte. Der S&P 500 gab dagegen 0,1 Prozent nach auf 2.798 Stellen. Und auch der Nasdaq Composite verlor 0,1 Prozent auf 7.637 Zähler.

Rezessionssignal von den US-Bonds

Ein starker Gegenwind für Aktien blies aus dem US-Bondmarkt herüber: Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen sank mit 2,375 Prozent auf den tiefsten Stand seit 2017. Damit hat sich die Umkehr der Zinskurve weiter verstärkt – dreimonatige Anleihen werfen mehr Rendite ab als die Langläufer. Die inverse Zinskurve gilt als Rezessionssignal, das auch die Federal Reserve beobachtet.

Eine hässliche Scheidung

Derweil gehen die Brexit-Turbulenzen weiter, die Volatilität im britischen Pfund dürfte in den kommenden Tagen das einzige sein, was sicher ist. Was wiederum für ein professionelles Trading bei den besten deutschen CFD-Brokern spricht. De facto entmachtete das Parlament Premierministerin Theresa May. Zwar nur für einen Tag, aber der Autoritätsverlust ist nicht zu übersehen. Das Unterhaus will nun gegen den Willen von Downing Street 10 am Mittwoch über Alternativen zum Brexit-Abkommen beraten. May betonte umgehend, die Regierung fühle sich nicht an das kommende Votum gebunden. Die Scheidung von der EU entwickelt sich also zum politischen Rosenkrieg, Ausgang ungewiss.

Das bringt der Tag

Nun warten wir gespannt auf die kommenden Konjunkturdaten. Um 13.30 Uhr laufen die US-Baugenehmigungen für Februar über den Ticker. Die Prognose liegt hier bei 1,32 Millionen. Danach trifft um 15.00 Uhr das Verbrauchervertrauen des Conference Board für März ein. Prognose: 132,0. Wir beobachten die Reaktion der Wall Street mit Interesse und wünschen Ihnen viel Erfolg im CFD-Handel!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

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Ifo-Index lindert die Depression

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25.03.2019 – Daily report. Eine Erholung im ifo-Index hat am Montagvormittag den DAX gestützt. Der war zunächst bis knapp über 11.300 Zähler gerutscht, um dann aber leicht zu klettern. Ob das reicht, die global grassierende Rezessionsangst endgültig zu vertreiben? Zudem drohen aus Großbritannien Turbulenzen: Dort wird möglicherweise die glücklose Premierministerin Theresa May vom eigenen Kabinett gestürzt. Behalten Sie also unbedingt Ihre regelmäßigen Marktupdates im Blick.

ifo stützt den DAX

Endlich ein kleiner Lichtblick für die deutschen Aktien: Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im März überraschend aufgehellt. Der ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 98,5 im Monat zuvor auf jetzt 99,6 Punkte. Die Prognose hatte bei 98,7 gelegen. Der DAX zog nach der Veröffentlichung leicht ins Plus. So richtig kam er aber nicht voran. Kein Wunder, denn in den vergangenen Tagen hat sich an den Weltbörsen eine kleine Depression breitgemacht. Gold war gefragt. Zudem flohen die Anleger in zehnjährige Bundesanleihen. Deren Rendite lag mit minus 0,009 Prozent weiter unter Null. Damit zahlen Investoren dem Bund Geld, damit sie sich vom Staat etwas leihen dürfen.

German Angst in Asien

Die Angst hatte am Montag schon die Börsen in Asien im Griff gehalten: In Tokio rutschte der Nikkei-Index um satte 3 Prozent ab, der Index schloss bei 20.977 Zählern. Für Aufsehen sorgte die Stärke des Yen – die japanische Währung ist in Krisenzeiten ein gesuchter sicherer Hafen. In China rutschte der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Werten des chinesischen Festlandes um 2,1 Prozent auf 28.496 Zähler ab. Der Ausgangspunkt für die jüngste Talfahrt war ausgerechnet der deutsche Einkaufsmanagerindex vom Freitag, der weit schlechter als gedacht ausgefallen war. Nur nebenbei: „Angst“ ist eines der wenigen Worte aus dem Deutschen, die ins Englische übernommen wurden.

Rezessionssignal versenkt die Wall Street

Dazu hatte sich am Freitag ein amerikanischer Panikfaktor gesellt. Erstmals seit 2007 fiel der Zins für zehnjährige US-Staatsanleihen unter den der dreimonatigen Geldmarktpapiere. Das ist ein Frühindikator für eine Rezession. Denn die Anleger parken ihr Geld lieber langfristig für Null- oder Minizinsen beim Staat, als es kurzfristig zu investieren. Risikofreude sieht anders aus. So schloss die Wall Street im Minus: Der Dow Jones Industrial ging mit einem Verlust von 1,8 Prozent bei 25.502 Zählern aus dem Handel. Der S&P 500 verlor am Freitag 1,9 Prozent auf 2801 Stellen und der Nasdaq 100 gab 2,2 Prozent nach auf 7326 Zähler. Seit die US-Notenbank Fed am Mittwoch angekündigt hatte, die Zinsen im laufenden Jahr wohl nicht mehr anzuheben, macht die Rezessionsangst auf dem Parkett die Runde.

High Noon in London und Ankara

Und was läuft sonst am Finanzmarkt? Die Musik spielt vor allem bei den Devisen. In der Türkei taumelt die Lira weiter munter abwärts. Sicher ist Ihnen schon die Vorliebe von Türken für Gold aufgefallen. Das gelbe Metall ist zum einen beliebter Brautschmuck, zum anderen eine gute Versicherung gegen den Wertverfall der heimischen Papierwährung. Die Türkei hatte die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einem Zuschlag der Golanhöhen zu Israel verurteilt und vor einer neuen Krise in Nahost gewarnt.
Trump selbst hat eine Sorge weniger, was die Wall Street freuen könnte: Der US-Sonderermittler Robert Mueller hat in seinen Ermittlungen keine Hinweise auf eine Verschwörung des US-Präsidenten mit Russland im Wahlkampf 2016 gefunden.
An der Themse bahnt sich ein munterer Polit-Western in Sachen Brexit an. Laut einem Bericht in der „Sunday Times“ wollen elf Minister noch am heutigen Montag die glücklose Premierministerin Theresa May stürzen. Turbulenzen sind im britischen Pfund somit vorprogrammiert – behalten Sie also bitte die Nachrichten im Blick. Fraglich ist ansonsten, ob es noch eine vertragliche Lösung vor dem verschobenen offiziellen EU-Austrittstermin am 12.4. geben kann. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Trades!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

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Rezessionsangst überall

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25.03.2019 – Weekly report.So schnell kann es gehen: Erst hatte der DAX in der Vorwoche ein Mehrmonatshoch markiert. Dann ging am Freitag plötzlich die Sorge vor einer Rezession um. Der Grund war ein extrem schlechter Einkaufsmanagerindex aus Deutschland. Plus ein böses Omen vom amerikanischen Bondmarkt. So rutschten die Kurse am Frankfurter Aktienmarkt in ein tiefes Loch. Und in New York sah es auch nicht besser aus. Ob in dieser Woche wieder die Bullen die Oberhand gewinnen, hängt auch von den Dauerthemen Brexit und Zollstreit USA-China ab. Und natürlich von den zuhauf eintreffenden Konjunkturdaten.

EMI schubst den DAX über die Klippe

In Frankfurt hatte am Freitag die Konjunkturangst für Schwindsucht im DAX gesorgt. Unmittelbar nach Eintreffen des Einkaufsmanagerindexes für Deutschland (EMI) brachen die Kurse nach unten weg. Der EMI sank im März auf 44,7 Stellen. Damit markierte er den tiefsten Stand seit sechseinhalb Jahren, teilte IHS-Markit mit. Im Februar hatte der Indikator noch bei 47,6 gelegen. Die Prognosen hatten für März 48 betragen, was eine leichte Erholung bedeutet hätte.
Als die Wall Street abtauchte, ging es für die deutschen Aktien weiter bergab. Letztlich ging der DAX mit einem Minus von 1,6 Prozent bei 11.364 Zählern ins Wochenende. Per Saldo bedeutete dies einen Wochenverlust von 2,7 Prozent. Dabei hatte der Index am Dienstag noch ein neues Hoch seit Oktober markiert. Kräftige Volatilität also – ein Paradies für alle, die professionell mit CFD handeln und schnell reagieren können. Aber bitte nur bei einer Bank mit Bafin-Lizenz!

Rezessionsangst in New York

Die Vorwoche endete auch an der US-Börse mit einem eindeutigen Sieg der Bären. Der Dow Jones Industrial ging mit einem Minus von 1,8 Prozent bei 25.502 Zählern aus dem Freitag. Damit schloss er fast auf dem Tagestief. Auf Wochensicht verbuchte der US-Leitindex einen Verlust von rund 1,3 Prozent. Der S&P 500 verlor am Freitag 1,9 Prozent auf 2801 Stellen und der Nasdaq 100 gab 2,2 Prozent nach auf 7326 Zähler. Als Grund für die Verkäufe vom Freitag nannten Broker in New York unter anderem die erschreckenden Daten aus Deutschland, zudem meldete Nike schwache Zahlen.

Inverse Renditekurve

Weiter sandte der Anleihenmarkt ein Warnsignal aus: Erstmals seit 2007 fiel am Freitag der Zins für zehnjährige US-Staatsanleihen unter den der dreimonatigen Geldmarktpapiere. Die Umkehr im Renditespread ist normalerweise ein Frühindikator für eine kommende Rezession auf Sicht von etwa anderthalb Jahren.

Montag – US-Währungshüter und ifo-Index

Kein Wunder also, dass die Anleger in der kommenden Woche besonders aufmerksam den Worten der Geldpolitiker lauschen werden. So melden sich am Montag in den USA Charles Evans, Chef der Chicago-Fed, zu Wort, außerdem Eric Rosengren (Boston Fed) und Patrick Harker, Leiter der Philadelphia Fed.
Spannend wird es zuvor am Montag um 10.00 Uhr deutscher Zeit – dann wird der ifo Geschäftsklimaindex für Deutschland veröffentlicht. Wenn Sie diese Zeilen lesen, wissen Sie bestimmt schon mehr. Der Index hatte zuvor bei 98,5 Punkten gelegen.

Dienstag – Konsumklima und US-Verbrauchervertrauen

Am Dienstag trifft um 08.00 Uhr das GfK Konsumklima für Deutschland im April ein. Der vorherige Wert hatte 10,8 betragen.
Um 13.30 Uhr laufen die US-Baugenehmigungen für Februar über den Ticker. Die Prognose liegt hier bei 1,32 Millionen.
Danach trifft um 15.00 Uhr das Verbrauchervertrauen des Conference Board für März ein. Prognose: 132,0.

Mittwoch – Draghi spricht

Am Morgen werden die Journalisten die Worte von EZB-Präsident Mario Draghi genau analysieren. Der Herr des Geldes spricht ab 09.00 Uhr auf einer Konferenz in Frankfurt mit dem Titel „The ECB and Its Watchers“.
Um 15.30 Uhr blicken Rohstoff-Trader auf den Lager-Bericht der staatlichen Energy Information Administration (EIA). Zuvor war der Bestand um 9,589 Millionen Barrel gesunken.

Donnerstag – US-BIP und Arbeitslosenzahlen

Für Trader in Dollar, Anleihen und Aktien wird es am Donnerstag um 13.30 Uhr besonders interessant. Dann laufen die Daten für das amerikanische Bruttoinlandsprodukt über die Bildschirme. Die Prognose liegt bei plus 2,6 Prozent.
Zugleich treffen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ein. Sollte der Wert weit über den prognostizierten 220.000 liegen, dürften die Märkte mit einem Schrecken reagieren.
Um 15.00 Uhr schließlich werden die schwebenden Hausverkäufe für den Februar gemeldet – Prognose: plus 0,4 Prozent.

Freitag – Einzelhandelsumsätze und Uni Michigan

Trader, die sich im Yen engagieren, kommen Freitagnacht auf ihre Kosten: Um 00.50 Uhr deutscher Zeit werden die Einzelhandelsumsätze in Japan im Februar gemeldet. Prognose: Plus 1,1 Prozent.
Auch in Deutschland stehen die Einzelhandelsumsätze für Februar an. Um 08.00 Uhr wissen wir, ob der Wert von zuletzt 3,3 Prozent übertroffen wurde.
Um 09.55 Uhr schließlich melden die deutschen Behörden die Veränderung der Arbeitslosigkeit im März. Zuletzt waren es minus 21.000 gewesen.
Das britische Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal steht um 10.30 Uhr an. Zuvor hatte es bei plus 0,2 Prozent gelegen.
Zum Wochenschluss treffen aus den USA drei potenziell kursbewegende Daten ein. Zunächst steht um 14.45 Uhr der Chicago Einkaufsmanagerindex für März an. Prognose: 57,0.
Kurz danach läuft um 15.00 Uhr das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan März über die Bildschirme. Prognose: 97,6.
Ebenfalls um 15.00 Uhr sollen die US-Verkäufe neuer Häuser im Februar verkündet werden. Prognose: 617.000.

Brexit-Coup und neue Zollrunde

Damit aber nicht genug. Abseits von den planbaren Terminen bleibt es bei den Dauerbrennern Brexit und Zollstreit USA-China spannend.
Zum einen droht in Großbritannien ein kleiner Putsch im Kabinett. Laut einem Bericht in der „Sunday Times“ wollen elf Minister am Montag die Premierministerin Theresa May stürzen. Turbulenzen sind im britischen Pfund somit vorprogrammiert.
Derweil sollen ab Donnerstag in Peking die Unterredungen im amerikanisch-chinesischen Zollstreit fortgesetzt werden. Die US-Delegation mit dem Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnuchin will den stellvertretenden Ministerpräsidenten Liu He treffen. Wir sind gespannt, ob die Wall Street mit frohen Botschaften aus China rechnen darf. Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Börsenwoche!

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Rezessionsangst bremst DAX aus

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22.03.2019 – Daily report. Nackenschlag für den DAX: Ein extrem negativer Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe (EMI) in Deutschland hat den Leitindex aus seiner leichten Gewinnzone ins Minus gezogen. Dabei hatte sich der DAX gerade auf den Weg über die Marke von 11.600 Zählern gemacht. Auf einmal kursierte die Angst vor einer Rezession. Die Anleger flüchteten in den sicheren Hafen der Bundesanleihen: Die Rendite der zehnjährigen Titel lag am Freitag erstmals seit Oktober 2016 wieder unter null Prozent.

EMI versenkt den DAX

Kleiner Tiefenrausch in Frankfurt: Unmittelbar nach Veröffentlichung des EMI tauchte der DAX ab und touchierte die Marke von 11.460 Zählern. Das bedeutete ein Minus von 0,8 Prozent. Wahrscheinlich haben sich die von Ihnen eingestellten online Realtime-Kurse auf Ihrer Handelsplattform auf einmal tiefrot gezeigt. Kein Wunder: Der vorläufige EMI sank im März auf 44,7 Stellen. Damit markierte der Index den tiefsten Stand seit sechseinhalb Jahren, teilte IHS-Markit mit. Und im Februar hatte der Indikator noch bei 47,6 gelegen. Die meisten Prognosen für den Teilindex hatten für März 48 betragen, was eine leichte Erholung bedeutet hätte.

Pessimismus in der Industrie

Die Geschäfte laufen also schlecht. Als Grund für den Pessimismus nannten die Marktforscher genau die Themen, die auch die Trader an der Börse immer wieder beschäftigen: Brexit-Chaos, Zollstreit USA-China, die Schwäche der deutschen Automobil-Industrie und die generell nachlassende weltweite Nachfrage. Dabei sind gerade mit der jüngsten Fed-Entscheidung und der Brexit-Verschiebung zwei wichtige Themen zumindest teilweise geklärt, respektive entschärft worden.

Gewinne in New York

So rückte auf dem amerikanischen Parkett nach der Fed-Entscheidung vom Mittwoch der Aspekt der Liquidität in den Vordergrund. Entsprechend hatten sich die Anleger am Donnerstag wieder optimistischer gezeigt. Der Dow Jones verbuchte zur Schlussglocke ein Plus von 0,8 Prozent auf 25.963 Punkte. Im Handelsverlauf hatte der Leitindex mehrmals kurz die Marke von 26.000 Punkten überwunden. Der marktbreite S&P 500 zog zum Schluss um 1,1 Prozent an auf 2.855 Zähler und der Nasdaq 100 legte sogar um 1,5 Prozent zu auf 7.493 Stellen.
Am Mittwoch hatte die US-Notenbank das Ende ihres Bilanzabbaus angekündigt. Schon ab Ende Mai wird sie für 15 Milliarden US-Dollars weitere US-Staatsanleihen kaufen – pro Monat. Damit wird eine Menge Geld in den Finanzmarkt fließen. In diesem Jahr will die Fed den Leitzins wohl nicht mehr anheben.

Abwarten in Asien

Wenig Bewegung gab es an den asiatischen Börsen. So schloss der japanische Leitindex Nikkei 0,1 Prozent bei 21.627 Punkten. Auf Wochensicht legte der Tokioter Indikator damit 0,8 Prozent zu. Der chinesische Blue-Chip-Index CSI300 verabschiedete sich unverändert bei 3.835 Zählern ins Wochenende.

Brexit in der Warteschleife

Am Devisenmarkt richten sich die Augen der Anleger weiter auf das britische Pfund. Denn beim „Cable“ geht das Brexit-Drama nun in die Verlängerung. Die EU bietet London nun die Verschiebung des Ausstiegs aus der Staatengemeinschaft bis zum 22. Mai an. Allerdings unter einer Bedingung: Das britische Unterhaus soll dem schon zweimal abgelehnten Ausstiegsvertrag in der kommenden Woche nun doch annehmen. Uns bleibt die Spannung in diesem Drama also erhalten. Inzwischen stellen sich allerdings viele Anleger die Frage, was denn wohl so schlimm an einem Brexit ohne Vertrag wäre – Manager und Politiker haben sich doch seit der Abstimmung im Juni 2016 auf den Abschied eingestellt.

US-Immobilien im Fokus

Ob sich der deutsche Leitindex und auch der weltweite Handel am Freitag wieder ins Plus arbeiten, liegt auch an den Daten, die am Nachmittag von der Wall Street einlaufen. Zum Beispiel treffen um 15.00 Uhr die Verkäufe bestehender Häuser für Februar ein. Die Prognose liegt bei 5,1 Millionen nach 4,94 Millionen im Vormonat. Wir wünschen viel Erfolg beim Trading!

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Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

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Das große Fed-Rätsel

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21.03.2019 – Daily report. Staunen über die Federal Reserve: Was genau wollten uns die US-Währungshüter gestern sagen? Dass die Zinsen erstmal für eine Weile nicht angehoben werden sollen, wurde zunächst positiv aufgenommen. Doch zuletzt verstärkten sich die Sorgen, dass die konjunkturelle Lage in den USA schlimmer ist, als befürchtet. Denn die Fed tritt stärker auf die Bremse als erwartet. Und eine kalte Dusche in Sachen Zollabkommen zwischen China und den USA sorgte zusätzlich dafür, dass viele Broker im weltweiten Handel erst einmal die Sell-Taste drückten.

Verluste in Frankfurt

Abwärts am Aktienmarkt: Der DAX hat den Donnerstag mit einem Minus begonnen, der deutsche Leitindex hielt sich unter 11.600 Zählern. Damit nahm der Indikator den Ball aus den Übersee-Börsen auf. Vor allem die Fed warf die Frankfurter Börsianer ein wenig aus der Bahn: Die Anleger mussten zunächst einmal die rätselhaften und widersprüchlichen News vom Vorabend genauer analysieren.

Die Fed tritt auf die Bremse

Stärker als von den meisten Auguren erwartet, verlangsamt die Federal Reserve das Tempo in Sachen Zinsanhebung. Konkret stellt die US-Notenbank ihre Ende 2015 begonnene Straffung der Geldpolitik zunächst ein. Auch will die Fed den im Herbst 2017 begonnenen Abbau ihrer Billionen schweren Bilanz stoppen. Den Leitzins beließen die Währungshüter wie erwartet in einer Spanne von 2,25 bis 2,50 Prozent.
Der totale Sieg für die Tauben: In diesem Jahr wird die Fed den Leitzins wohl nicht mehr anheben, im kommenden Jahr allenfalls einmal. Fed-Chef Jerome Powell betonte die Tugend der Geduld. Denn aus den Konjunkturdaten lasse sich weder der Grund ableiten, Zinsen zu erhöhen noch zu senken. Die Fed warnte ferner vor einer Abkühlung der US-Konjunktur: Die Lage am Jobmarkt sei zwar weiter stark. Das Wirtschaftswachstum habe sich jedoch abgeschwächt. Die Zunahme bei den Konsumausgaben und den Investitionen hätten sich verlangsamt.

Irritation in New York

Das große Einerseits-Andererseits sorgte in New York für wenig Kauflaune. Was zunächst an der Wall Street für Freude gesorgt hatte, verwandelte sich rasch in Skepsis. Nach dem Fed-Entscheid hatte der Dow sogar ins Plus gedreht, bevor die Konjunktur-Sorgen zurückkehrten. Der Dow Jones schloss am Mittwoch mit einem Minus von 0,6 Prozent bei 25.745 Punkten. Der S&P 500 gab um 0,3 Prozent auf 2.824 Zähler nach. Nur der Nasdaq Composite stieg um minimale 0,1 Prozent auf 7.728 Punkte. Kein Wunder: Junge Hightech-Firmen brauchen dringend günstige Kredite, um zu wachsen. Also ist der Zins-Ausblick besonders positiv für sie. Finanzaktien dagegen litten, Banken und vor allem Versicherer werden vom niedrigen Zins ausgebremst.

Harte Linie im Zollstreit

Zudem warf das Weiße Haus den Bullen Knüppel zwischen die Beine. US-Präsident Donald Trump sagte Reportern im Weißen Haus, die Zölle auf chinesische Güter würden wohl eine ganze Weile erhalten bleiben. Zunächst müsse sichergestellt werden dass sich China auch an einen Deal halte. Damit haben sich die Verfechter der harten Linie im Verhandlungsteam offenbar durchgesetzt. Medienberichten zufolge wollen der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer und US-Finanzminister Steven Mnuchin nächste Woche für die nächste Verhandlungsrunde nach China reisen. Natürlich müssen Sie auch deswegen Ihre regelmäßigen Markt-Updates im Auge behalten.

Sorgen in Asien

Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass die jüngste Volte in Sachen Zollstreit auch in Asien nicht für Kursgewinne sorgte. Der CSI 300 in China schloss fast unverändert bei 3.837 Punkten. Aus Japan gibt es keine News: Die Börse in Tokio blieb wegen eines Feiertags geschlossen.

Das bringt der Tag

Ansonsten steht ein weiterer Zinsentscheid an: Die News der Bank of England laufen ab 13.00 Uhr über die Ticker, die Prognose liegt bei 0,75 Prozent. Dann wechselt das Geschehen wieder in die USA: Um 13.30 Uhr dürfte der Philly-Fed-Index für März die Kurse an der Wall Street bewegen. Die Vorhersagen liegen im Schnitt bei 3,2 nach -4,1 im Vormonat. Der Indikator zeigt die Wirtschaftsentwicklung in der Region um Philadelphia. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg im Handel!

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Bayer versenkt den DAX

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20.03.2019 – Daily report. Herber Nackenschlag für die Frankfurter Börse am Mittwoch: Die Bayer-Aktie stürzte zweistellig ab, das DAX-Schwergewicht zog damit den Leitindex nach unten. Ansonsten stehen die Anleger weitgehend regungslos an der Seitenauslinie. Dann am Abend meldet sich die Federal Reserve zu Wort.

DAX wieder unter 11.700

Kein schöner Tag für die Bullen: Der DAX hat den frühen Mittwochshandel mit einem Minus von 0,9 Prozent begonnen, damit ist der Index mit einem Abtauchen bis auf 11.678 Zähler wieder unter die Marke von 11.700 Zählern abgerutscht. Am Vortag hatte der Index mit 11.823 Punkten den höchsten Stand seit vergangenem Oktober markiert. Die meisten Aktien waren weitgehend unauffällig, insgesamt herrschte wenig Bewegung. Was Sie nicht stören sollte, wenn Sie mit CFD handeln, denn dann können Sie auch kleine Ausschläge dank des Hebels nutzen.

Bayer verliert zweistellig

Und nur eine Aktie stach im DAX heraus: Bayer. Die Aktie stürzte zeitweise um 12 Prozent ab. Bayer ist im DAX mit fast 7 Prozent eines der Schwergewichte. Der Konzern musste in einem Teilprozess der US-Tochter Monsanto um mögliche Krebsrisiken des Glyphosat-haltigen Unkrautvernichters Roundup eine Niederlage hinnehmen. Die Geschworenen in San Francisco kamen am Dienstag einstimmig zu dem Schluss, dass Roundup einen „erheblichen Faktor“ bei der Entstehung der Krebserkrankung eines Klägers ausgemacht habe. Das könnte also teuer werden für den Bayer-Konzern, der sich mit dem Kauf von Monsanto den direkten Marktzugang, aber sicher kein juristisches Desaster einhandeln wollte. In der nächsten Phase des Prozesses wird die Frage nach der Höhe des Schadenersatzes geklärt.

Kaum Bewegung in Asien

In Asien hatten sich die Anleger am Mittwochmorgen ins Seitenaus verzogen. Der chinesische Blue-Chip-Index machte zwischenzeitliche Verluste wett und schloss unverändert bei 3.835 Stellen. Der japanische Nikkei-Index kletterte leicht um 0,2 Prozent auf 21.609 Zähler. Natürlich kreisten die Hoffnungen der Anleger weiter um den schnellen Abschluss eines Zollabkommens zwischen China und den USA. Danach sah es zuletzt nicht aus. Nun meldete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Insider, dass in der nächsten Woche eine hochrangige US-Delegation nach Peking reisen wird. Das Ziel sei eine Vereinbarung bis Ende April.

New York richtungslos

Schon die Broker in den USA hatten am Dienstag vor dem heutigen großen Fed-Event abgewartet. Der Dow Jones Industrial fiel im späten Handel knapp ins Minus und schloss 0,1 Prozent leichter bei 25. 887 Punkten. Der marktbreite S&P 500 ging fast unverändert bei 2833 Stellen aus dem Handel. Die Hightech-Aktien im Nasdaq 100 zogen dagegen um 0,3 Prozent an auf 7349 Zähler. Insgesamt also keine klare Linie in New York.

Alles wartet auf die Fed

Kein Wunder, denn vor den großen News will sich niemand auf der falschen Seite positionieren. Einen Zinsschritt der Fed erwartet kaum ein Broker. Die Anleger interessieren sich vor allem für die Projektionen der US-Notenbank. Diese wurden zuletzt im Dezember vorgelegt: Die Fed hatte damals bis Ende 2020 noch drei weitere Zinsanhebungen signalisiert. Die meisten Analysten gehen davon aus, dass diese Prognose nun auf ein bis zwei Zinsschritte reduziert wird. Also: Heute Abend um 19 Uhr deutscher Zeit wird es also spannend. Der Tag liefert ansonsten wenig wirklich bewegende Termine. Um 15.30 Uhr die US-Daten zu den Rohöllagerbeständen in den USA über die Bildschirme.

Neue Brexit-Schleife

Derweil harren Trader im britischen Pfund der Dinge im Brexit-Tauziehen. Medienberichten zufolge will die glücklose Premierministerin Theresa May eine Verschiebung des eigentlich für den 29. März geplanten Austritts um drei Monate. Dazu wolle sie einen Brief nach Brüssel schicken. In der Zwischenzeit wolle sie ein finales Abkommen durchs Parlament bringen. Wir sind gespannt, wie es hier weitergeht und wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Trades!

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CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.