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Wohin geht der Bitcoin?

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Gold  1878,195
(-0,11%)

EURUSD   1,1872
(+0,09%)

DJIA  29629
(-0,33%)

OIL.WTI  41,49
(-0,22%)

DAX   13144,04
(+0,01%)

Die Preisbewegungen der ersten Krypto-Währung ähneln allmählich denen von vor 3 Jahren. Bitcoin wächst immer schneller und schneller. Aber es gibt auch erhebliche Unterschiede. Die Hauptfrage ist, wer kauft heute BTC und treibt den Preis in die Höhe.

BTC

BTC

Vor 3 Jahren wurde Bitcoin auf diesem Niveau von der Öffentlichkeit gekauft, die zum größten Teil überhaupt nichts von Kryptowährungen verstand. Dann, nach einem kräftigen Rückgang, verloren die Leute eine Menge Geld. Und viele Menschen verließen den Markt für immer.
Heute ist die Situation völlig anders. Bitcoin wird von Banken, Investment- und Pensionsfonds und sogar von öffentlichen Unternehmen gekauft. Sie kaufen nicht zu Spekulationszwecken, sondern um den Wert des Geldes zu erhalten, das rasch an Wert verliert.
Immer mehr Bankiers und Experten geben Öl ins Feuer, was zeigt, dass alle mit einer Rendite von 10 % pro Jahr rechnen, was für den Aktienmarkt nicht üblich ist. Die Renditen sind hier viel höher. Die prognostizierte jährliche Rendite liegt im Durchschnitt bei 100-1000%.
Zum Beispiel sagt der Executive Director von Citibank, dass Bitcoin bis Ende 2021 bei 318.000 $ gehandelt werden wird. Dabei handelt es sich nicht um einen Bankanalysten oder irgendeinen Angestellten in der Planungsabteilung, sondern um Tom Fitzpatrick, den globalen Produktmanager der Citibank-Gruppe mit dem Status eines Exekutivdirektors.
Er erwartet, dass der Preis für Bitcoin bis Ende 2021 einen Höchststand von 318.000 US-Dollar erreichen wird. Die Prognose mag unglaublich klingen, aber Fitzpatrick behauptet, dass diese Spitze die schwächste Rallye für einen digitalen Vermögenswert im Vergleich zu anderen Vermögenswerten wie Gold sein wird.
Und obwohl Fitzpatrick voraussagt, dass Bitcoin in Zukunft noch größeren regulatorischen Beschränkungen unterliegen wird. Im Gegensatz zu anderen digitalen Währungen, wie z.B. den digitalen Währungen der Zentralbank (CBDC), kann Bitcoin jedoch nicht beschlagnahmt werden, was es zu einem sichereren Vermögenswert macht.


Wann soll man auf 20.000 Dollar für 1 BTC warten?

Es ist nicht klar, warum sich alle so eng an das vor 3 Jahren erreichte frühere Maximum halten. Glaubt jemand, dass auf diese Entwicklung wieder eine starke Korrektur folgen wird, da es ein starker Widerstand ist?
Es ist wahrscheinlicher, dass mit Präzision das Gegenteil geschieht. Ein Durchbruch in der Höhe von 20.000 $ für 1 BTC wird einen neuen Kaufschub für die Fonds verursachen. Und der nächstgelegene Stopp wird bei 22.000 $ gesehen, was etwa 10% über diesem Niveau liegt.


Was erwartet uns heute?

01.30 Uhr Protokoll der Sitzung der Reserve Bank of Australia
14.30 Uhr US-Einzelhandelsumsätze für Oktober
15.00 Uhr Ansprache des Leiters der Bank of England E.Baye


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Warum steigt Gold nicht?

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Gold  1891,77
(+0,16%)

EURUSD   1,185
(+0,14%)

DJIA  29678
(+0,96%)

OIL.WTI  40,93
(+1,14%)

DAX   13125,075
(+0,04%)

Die folgende Grafik ist sehr anschaulich. Seit nunmehr 3 Monaten befindet sich das gelbe Metall in einem leichten Abwärtstrend. Gleichzeitig wird die Weltwirtschaft weiterhin mit gedrucktem Geld gepumpt, das in den Goldmarkt fließen soll. Es weigert sich jedoch, zu wachsen. Lassen Sie uns herausfinden, warum.

Gold

Gold

Es gibt eine klassische Situation auf dem Markt. Wenn alle darauf warten, dass das gelbe Metall wächst, weigert sich dieses zu wachsen. Sie können sich erinnern, dass dasselbe im Laufe des Jahres mit Bitcoin passiert ist. Alle Analysten warteten darauf, dass es wächst, und es lag lange Zeit im Korridor. Aber als alle des Wartens müde waren, startete Bitcoin plötzlich die Rallye und stieg von 8.500-9.000 $ auf 16.000 $, und das ist weit von der Spitze entfernt.
Mehrere Faktoren verhindern, dass der Goldpreis kurzfristig steigt:
• Es ist wahrscheinlich, dass große Goldkäufer vor dem Ende der US-Präsidentschaftswahlen eine Pause einlegen.
• Und am Ende, wenn sie sehen, dass es keinen Krawall gibt, der erwartet wurde, reduzieren die Spekulanten ihre Long-Positionen.
• Es gibt 1 weitere interessante Beobachtung, die von den Brokern bemerkt wurde. Die Marktteilnehmer sind immer weniger an Gold-ETFs interessiert. Warum? Immer mehr Anleger wechseln zur BTC, weil sie glauben, dass die erste Kryptowährung im nächsten Jahr wieder ein Wachstum von 100% aufweisen kann.
• Und natürlich deuten die ermutigenden Nachrichten über den COVID-19-Impfstoff darauf hin, dass Geld in risikoreiche Anlagen transferiert wird.


Was erwartet uns im Jahr 2021?

Die großen US-Investmentbanken stehen dem Gold im Jahr 2021 jedoch nach wie vor positiv gegenüber. Beispielsweise prognostiziert Goldman Sachs einen Preis von 2.300 $ und Wells Fargo einen Preis von 2.100 $ für eine Feinunze.
Aber der wichtigste Treiber für das Wachstum der Goldpreise hat sich noch nicht einmal ansatzweise amortisiert. Es ist, dass im Jahr 2020 zum ersten Mal in der Geschichte die Nachfrage nach Anlagegold stärker wachsen wird als die Nachfrage der Schmuckindustrie. Was kann dies zur Folge haben? Zu einer spürbaren Verknappung von physischem Gold, die die Käufer in der ersten Hälfte des Jahres 2021 spüren werden.


Was erwartet uns heute?

00,50 Japanisches BIP für Q3
03.00 Einzelhandelsumsätze in China für Oktober
09.40 Uhr Rede von Philip Lowe, Leiter der Bank of Australia


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Der Euro bereitet sich auf einen neuen Durchbruch vor

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Gold  1878,605
(+0,10%)

EURUSD   1,1807
(+0,01%)

DJIA  28964
(-0,35%)

OIL.WTI  40,67
(-0,61%)

DAX   12979,70
(+0,01%)

Wir alle erinnern uns noch, wie die Rallye des S&P 500 vom späten Frühjahr bis Mitte Sommer das Währungspaar EUR/USD in die Höhe trieb. Das Paar stieg dann von 1,08 auf 1,18. Das vierte Quartal des Jahres 2020 ist dem zweiten Quartal sehr ähnlich. Wird sich diese Geschichte wirklich wiederholen?

EUR/USD

EURUSD

Wir sehen jetzt, dass der US-Aktienmarkt nach den Präsidentschaftswahlen beginnt, den Aufwärtstrend umzukehren. Die Investoren sagen voraus, dass die Demokraten die Wirtschaft in beispielloser Weise unterstützen und riesige Mengen an Liquidität in die Finanzmärkte fließen lassen werden. Erwähnenswert ist auch, dass in einer Zeit der Unsicherheit vor der Wahl viele Anleger pausiert haben und nun beginnen, zu Risikoanlagen zurückzukehren.
In dieser Situation dürfte der US-Dollar gegenüber den wichtigsten Weltwährungen zunehmend an Boden verlieren.


Was geschieht jetzt in Europa?

Das Coronavirus verbreitet sich mehr und mehr in ganz Europa, aber diesmal versucht die Regierung, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Die Menschen arbeiten weiter, und es werden verschiedene Quarantänemaßnahmen eingeführt, aber es ist bereits jetzt zu erkennen, dass die zweite Welle der Krankheit auf organisiertere Weise bekämpft wird.
Im Allgemeinen bricht die Wirtschaft nicht wie im Frühjahr zusammen, und es ist wahrscheinlich, dass Europa in diesem Zustand auf einen Impfstoff warten kann, um die Situation zu stabilisieren.
Natürlich gefällt der EZB diese Art von Euro überhaupt nicht, da der billige Euro immer den Export unterstützt und die Inflation beschleunigt. Es ist kein Zufall, dass Christine Lagarde in ihrer letzten Rede die Wirksamkeit des Sofortprogramms zum Rückkauf von Vermögenswerten aufgrund der Pandemie sowie die Anti-Krisen-Frührefinanzierungsoperationen bestätigt hat. Nach ihren Worten können wir davon ausgehen, dass diese Maßnahmen der EZB in naher Zukunft fortgesetzt werden.


Wird der Euro höher steigen?

Die EZB-Bilanz wächst langsamer als die US-Notenbank, so dass wir jetzt davon ausgehen können, dass das EUR/USD-Paar das Potenzial hat, zumindest auf den nächsten Wert von 1,20 zu wachsen, obwohl die EZB versuchen wird, dies auf viele Arten zu verhindern. Aber jeder erinnert sich noch gut daran, als die Ankündigung der Lockerung der Geldpolitik der Bank of England im November zu einem Anstieg des Pfunds führte. Dasselbe könnte sich für den Euro wiederholen.
Natürlich wird in der gegenwärtigen Situation viel vom Zustand der US-Finanzmärkte abhängen, aber die Euro-Bullen haben gute Chancen, sich zu zeigen.


Was erwartet uns heute?

08.45 Uhr Harmonisierter Verbraucherpreisindex in Frankreich für Oktober
11.00 BIP der Eurozone für Q3 und seit Jahresbeginn
14.30 US-Produzentenpreisindex für Oktober


Wichtige Hinweise:

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Morning Stock News

Was erwartet den Goldmarkt?

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Gold  1869,86
(+0,24%)

EURUSD   1,1771
(-0,04%)

DJIA  29141
(-0,67%)

OIL.WTI  41,53
(-0,31%)

DAX   13230,23
(+0,01%)

Viele waren durch den starken Rückgang des Goldes am Montag erschrocken, und sicherlich begann jemand an der Zukunft dieses Handelsinstruments zu zweifeln. Warum ist dies geschehen und was erwartet uns als Nächstes?

Gold

 
Gold

Inmitten der Euphorie über die Pfizer Nachricht stürzten sich die Anleger auf risikoreiche Anlagen, und Gold wurde in großen Mengen verkauft. Obwohl der Preis pro Unze um 100 $ fiel, blieb das Niveau von 1860 $ erhalten.
Jeder weiß, dass US-Staatsanleihen die sicherste Anlageform sind, aber wie profitabel ist es, in sie zu investieren?
– Zehnjährige Anleihen haben eine Rendite von etwa 0,9%, und die prognostizierte durchschnittliche US-Dollar-Inflation liegt bei 2,5%.
– Die Rendite jährlicher Anleihen liegt bei etwa 0,2%, und die jährliche Inflation in den USA beträgt 1,4%.
Wenn man sich diese Zahlen ansieht, kann geschätzt werden, dass ein Anleger in Staatsanleihen unter Berücksichtigung der Differenz zwischen Rendite und Inflation pro Jahr etwa 1,5% des realen Wertes des Vermögens verliert. Wenn man bedenkt, dass die Zinssätze nirgends gesenkt werden können, können Anleihen nicht wachsen und die Rendite kann nicht höher als die Inflation sein. Die Anleger beginnen daher zunehmend, ihr Anlageportfolio auf Gold und Aktien umzustellen.

Experten schätzen, dass alles Gold der Welt rund 12 Billionen USD wert ist, Aktien 90 Billionen USD und Anleihen 250 Billionen USD. Das bedeutet, dass Gold rund 3,5% des Wertes aller Anlagewerte ausmacht.
Die Goldmenge in der Welt kann nicht schnell wachsen, da die Produktion von der Kapazität der Bergbauunternehmen abhängt. Damit Gold also nicht 3, sondern 5 Prozent des Anlageportfolios einnimmt, muss sein Wert von 2.000 auf 3.000 Dollar steigen.
Wenn es keine Ereignisse höherer Gewalt in der Welt gibt, muss Gold den Aufwärtstrend in den nächsten Jahren fortsetzen. Alle großen Zentralbanken drucken weiterhin Geld, um die Zinssätze niedrig zu halten und die Inflation in die Höhe zu treiben. Natürlich wird diese Bewegung angesichts explodierender Inflationserwartungen und möglicher Anpassungen der Geldpolitik der Zentralbanken von einigen Rückschlägen begleitet sein.


Was erwartet uns heute?

08.00 UK BIP für das 3. Quartal und seit Anfang des Jahres
14.30 Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA
17.00 US-Rohölreserven


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Morning Stock News

Wird der Impfstoff den Markt retten?

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Gold  1881,36
(+0,23%)

EURUSD   1,1825
(+0,06%)

DJIA  29352
(+0,03%)

OIL.WTI  41,735
(-0,08%)

DAX   13167,22
(+0,01%)

Der amerikanische S&P-500-Index eröffnete am Montag mit einem Gap-up auf neue historische Höchststände. Während des Handels stieg er dann kräftig an, doch bis zum Ende der Börsensitzung setzte eine Korrektur ein, die sich am Dienstag fortsetzte. Was war geschehen?

S&P 500

 

S&P 500

Das deutsche Unternehmen BioNTech und der amerikanische Pharmariese Pfizer berichteten am Montag über die erfolgreiche dritte Phase der klinischen Studie des Coronavirus-Impfstoffs – sie zeigte mehr als 90% Wirksamkeit bei der Verhinderung einer COVID-19-Kontamination. Der Antrag für den Impfstoff soll im November in den USA eingereicht werden. Diese Nachricht hat die Aktienmärkte weltweit stark ansteigen lassen.


Aber was genau bewirkt es kurzfristig?

Über den Impfstoff zu sprechen ist sicherlich gut, aber die Situation mit COVID-19 verschlechtert sich derzeit weltweit rapide. Die Zahl der Krankenhausaufenthalte mit Coronavirus nimmt von Tag zu Tag zu. Und dies ist in der Tat der wichtigste Indikator für die Behörden, wenn sie sich zur Einführung einer Sperre entscheiden.
Das bedeutet, dass wir mehr und strengere Maßnahmen erwarten können, die darauf abzielen, die Menschen physisch zu distanzieren. Infolgedessen ist mit einem neuen Zusammenbruch zu rechnen, vor allem im Dienstleistungs- und Tourismussektor.
„Smart Money“ versteht all dies sehr gut. Und beim Handel am Montag und Dienstag haben sie ihre Aktien mit einem erhöhten Volumen an die Öffentlichkeit verkauft.


Wann wird der Impfstoff einen positiven Effekt auf die Wirtschaft haben?

Es wird erwartet, dass jede Person innerhalb von 15 Tagen 2 Impfungen benötigt. Und diese Prozedur 2 Mal im Jahr wiederholen. Das bedeutet, dass nur 1 Person jährlich 4 Dosen Impfstoff benötigt. Die Europäische Kommission sagte, dass sie 300 Millionen Impfstoffdosen kaufen wird. Gleichzeitig beträgt die EU-Bevölkerung 450 Millionen Menschen. Das bedeutet, dass wir tatsächlich mindestens fünfmal mehr Dosen benötigen werden.
Das Problem ist, dass selbst 300 Millionen Dosen Impfstoff noch hergestellt werden müssen. Und niemand kann garantieren, dass die Produktion im Jahr 2021 auf dieses Niveau ansteigen wird. Es wird höchstwahrscheinlich mindestens 2-3 Jahre dauern, bis weltweit genügend Produktionsstätten eröffnet werden, um eine kollektive Immunität auf der Grundlage des akzeptierten Impfstoffs zu erreichen.


Was ist das Ergebnis?

Es ist zu erwarten, dass die Volkswirtschaften der führenden Länder der Welt frühestens 2023 zu wachsen beginnen werden. Das bedeutet, dass die Zentralbanken weiterhin Geld in riesigen Mengen drucken und die Inflation in Gang setzen werden.


Was erwartet uns heute?

02.00 Uhr Entscheidung der neuseeländischen Zentralbank zum Zinssatz
14.00 Uhr Ansprache von EZB-Chefin Christina Lagarde


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Technology trading

Zum Abschuss freigegeben

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09.11.2020 –Special Report. Wie wird wohl die Wirtschaftspolitik unter einem neuen Präsidenten Joe Biden aussehen? Vermutlich verheißt sie nichts Gutes für den Dollar. Denn neue Stimuli, ein Corona-Lockdown und staatliche Ausgabenprogramme dürften den Greenback versenken. Und auch für den Aktienmarkt könnte es ab Januar wegen Steuererhöhungen und einer Neubewertung des Marktes in rezessiven Zeiten übel aussehen.

Die Blue Wave blieb aus

Noch klammern sich die Optimisten an die Tatsache, dass die Demokraten keinen Durchmarsch hinlegten. Im Gegenteil, im House of Representatives mussten sie Verluste hinnehmen, wenn sie auch wohl die Mehrheit behalten. Immerhin halten die Republikaner noch den Senat Senat. Somit kann das Parlament wegen seiner Budgethoheit eine unsinnige Wirtschaftspolitik stoppen. Noch.

Drohende blaue Mehrheit im Senat

In Georgia wird im Januar eine Nachwahl für beide Senatoren-Sitze notwendig. Und wegen der Pandemie dürfte diese wieder verstärkt über die Briefwahl laufen – die Demokraten könnten nun wieder tricksen und alle fleißigen Helfer für das illegale Ballot Harvesting im südlichen Bundesstaat einsetzen. Soll heißen: Jeder bekommt Ballots zugesandt – egal ob verstorben oder verzogen. Und Partei-Aktivisten sammeln die Stimmzettel dann ein und machen das Kreuz an der richtigen Stelle. Auch sind diese fleißigen Helfer gerne bei Senioren unterwegs, das ist doch Ehrensache in einer Demokratie. Das nennen Bürgerrechtler, die vor Wahlbetrug warnen, dann Granny Harvesting. Soll heißen: Stimmen-Ernte bei den Großmüttern.

Bahn frei für neue Steuern und höhere Ausgaben

Kurz: Wenn die Dems zwei Sitze im Senat gewinnen, steht es dort 50:50 – und dann entscheidet die mögliche neue Vizepräsidentin Kamala Harris die Abstimmungen. Somit könnte ab Januar der Weg frei sein für 1) Steuererhöhungen, 2) den Green New Deal, 3) ein Infrastrukturprogramm, 4) neue Stimuli im Zuge eines neuen Corona-Lockdowns. Anders ausgedrückt: Dann brechen alle Dämme in Sachen Deficit Spending und die Börse taucht ab wegen neuer Steuern und einer Rezession.
Genau davor warnte jüngst The Manhattan Institute for Policy Research. Der Thinktank urteilte, Biden werde die USA wegen seiner Sozialpolitik, den Plänen im Gesundheitssektor, in der Klimapolitik und bei der Infrastruktur in eine Schuldenkrise stürzen. Autor Brian Riedl vom Manhattan Institute sagte im Gespräch mit dem „Daily Caller“, Biden gefährde langfristig die US-Wirtschaft, denn er plane “$4 trillion in new taxes, which is the biggest tax increase since the end of World War II, as well as $11 trillion in new spending, certainly more regulation, a higher minimum wage. All of that is going to weaken the economy.”

Neue Steuern für Konzerne und Privatleute

Riedl ergänzte, Biden habe noch nicht erklärt wie das finanziert werden soll – außer durch höhere Steuern für Konzerne. Weiter könnten aber die Steuern für die Mittelklasse mal locker verdoppelt werden. Wir meinen: Biden und seine Genossen dürften die Wirtschaft, die unter Donald Trump bis zur Corona-Krise geboomt hatte, komplett abwürgen. Zumal Linksradikale wie Bernie Sanders und Elisabeth Warren auf mehr Staat und weniger Wirtschaft drängen dürften. Wenig rosige Aussichten also für die Börse und den Dollar. Und das vor der Wahrscheinlichkeit eines kompletten Corona-Lockdowns.

Hoffen auf Luftgeld

Nun gibt es Analysten, die das alles für unproblematisch halten, da die Federal Reserve schon eingreifen werde. Zudem wartet die Börse zudem ja auch fieberhaft auf einen neuen Corona-Stimulus. In einem Anfall von Ehrlichkeit bezeichnete beispielsweise Nick Panigirtzoglou von JPMorgan selbst eine wirtschaftliche Katastrophe als prima für den Markt: „Although it has had a negative impact in the short term, the reemergence of lockdowns and resultant growth weakness could bolster the above equity upside over the medium to longer term via inducing more QE and thus more liquidity creation.“ Egal, was passiert – es werde mehr Liquidität für die Börse geben.

Schlag gegen den Dollar

Doch klar ist, dass dies für den Dollar einige Probleme mit sich bringen würde. Das Blog „ValueWalk“ ließ schon vor der Wahl Nassim Taleb zu Wort kommen, der als Warner vor dem schwarzen Schwan Weltruhm erlangte. So habe Covid-19 unter anderem die Risiken für verschuldete Volkswirtschaften und Zombie-Firmen aufgezeigt. Stimuli würden den Greenback langfristig in die Knie zwingen.

the buffett yardstick

Hohe Gesamtmarktkapitalisierung

Und Investor Jesse Felder wies in seinem Blog TheFelderReport.com, darauf hin, dass für einige Investoren nicht nur das Billiggeld der Notenbank und staatliches Luftgeld aus der Modern Monetary Theory zählen. Sondern durchaus Fundamentaldaten. So verwies Felder auf die simple Investment-Regel von Warren Buffett, wonach die Marktbewertung im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt die beste Bewertungskennziffer überhaupt sei: „The chart shows the market value of all publicly traded securities as a percentage of the country’s business – that is, as a percentage of GNP. The ratio has certain limitations in telling you what you need to know. Still, it is probably the best single measure of where valuations stand at any given moment.” Warren Buffett, 10. Dezember 2001.

Drohende Neubewertung des Marktes

Genau jetzt springen die Alarmsirenen an. Denn die Gesamtmarktkapitalisierung im Vergleich zur amerikanischen Wirtschaftsleistung ist so hoch wie nie zuvor. Und damit schließt sich der Kreis zur Politik: Denn den USA droht ein Giftcocktail, der die Wirtschaft in die Knie zwingt: 1) voraussichtlich wird „Sleepy Joe“ in einem heftigen Lockdown das Land an den Rand der Rezession bringen, 2) wird er neue, teure Staatsprogramme auflegen, 3) werden Unternehmen und Anleger mit neuen Steuern beglückt. Was sie zum einen zu Aktienverkäufen verleiten dürfte, um noch die niedrige Trump-Steuer mitzunehmen. Unternehmen werden weniger Jobs schaffen – was die Wirtschaft abwürgt. Soll heißen: Die Neubewertung des Marktes nach unten erscheint sicher.

Volksrepublik Amerika

Zumal es noch einige große politische Faktoren gibt: Vermutlich werden die Dems Washington D.C. und Puerto Rico zu Bundesstaaten erklären, da diese stramm links wählen. Das wären dann vier weitere blaue Stimmen im Senat. Ferner könnte das Wahlmänner-Gremium abgeschafft werden und der Präsident künftig über den Anteil der Stimmen im ganzen Land gewählt werden – womit dann alleine New York und Kalifornien die Politik bestimmen und das konservative Mainland nichts mehr zu sagen hat. Zudem wird Biden wohl den Supreme Court um sechs neue Richter aufstocken. Was für alle Zeiten eine linke Politik zementiert.
All dies hätte Folgen für die Börse – Amerikas Wirtschaft wäre am Ende, das Land würde sich in etwa in Berlin Neukölln verwandeln. Die Folgen kennen wir: Viel Sozialsystem, viel Kriminalität, wenig Wirtschaft, nichts funktioniert. Was kümmern schon die Ersparnisse der Menschen auf dem Konto und in Investmentfonds – der Wohlstand der Bürger, Dollar und Aktien sind zum Abschuss freigegeben. Wir behalten die Angelegenheit für Sie im Auge und melden, ob sich dieses für Dollar und Wall Street bearishe Szenario bewahrheitet. Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments.


Wichtige Hinweise:

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Es ist noch nicht vorbei

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09.11.2020 –Special Report. Nun haben die Medien also Joe Biden zum nächsten Präsidenten ausgerufen. Dabei wabert für jeden, der 1 und 1 zusammenzählt, der üble Gestank der Wahlfälschung durch mindestens ein halbes Dutzend Bundesstaaten. Während die amerikanische und deutsche Wahrheitspresse wie immer alle Indizien als Verschwörungstheorie abtut, ist es keineswegs klar, dass die Sache schon entschieden ist. Wir beleuchten die Hintergründe und die Folgen für Ihr Investment.

Keine Blaue Welle

Dieses Wahlergebnis wird gravierende Folgen haben. Zunächst verwies Goldman Sachs auf die Tatsache, dass es erstmal keinen demokratischen Durchmarsch gibt: „On the day after Election Day, many of the popular Democratic sweep trades fell while positions likely to benefit from a divided government rallied sharply. For example, a basket of infrastructure spending beneficiaries fell by 5%, renewable energy stocks fell by 2%, and 10-year US Treasury yields fell by 14 bp.“ Soll heißen: Da die Reps im Unterhaus Stimmen hinzugewannen und erstmal den Senat verteidigen können, sieht es nach einer Blockade von teuren demokratischen Projekten bei der Infrastruktur und in der Öko-Industrie aus. Somit könnte eventuell der Kongress auch Steuererhöhungen stoppen. Kurz: Beruhigung der Nerven. Und scheinbar eine klare Entscheidung im Weißen Haus. Bryce Coward vom Knowledge Leaders Capital Blog erwartet ebenfalls eine weiter zurückgehende Volatilität. Nicht nur im VIX, sondern beispielsweise auch bei Devisen.

jp morgan

Wir ergänzen: Wenn es dabei bleibt, wird es vermutlich einen nationalen Lockdown geben – mit Einbruch der Wirtschaftsaktivität (bearish für Öl). Gekontert von neuen Stimuli (bullish für Aktien, bearish für den Dollar). Mittelfristig steht das Ende für die US-Ölindustrie an (bearish für US-Ölaktien). Weiter erwarten wir eine Einigung mit China und die Abschaffung der Strafzölle (bullish für China-Aktien). Ferner sehen wir in einigen Monaten eine nationale Impfpflicht (bullish für Pharma). Auch Big Tech triumphiert (bullish für die FAANGS) – die Oligarchen im Silicon Valley müssen sich nach den Millionen für Biden über eine Zerschlagung keine Sorgen mehr machen. Auch Goldman verwies in seinem Wochenrückblick auf diese Branchen: „The Pharmaceutical industry and the NASDAQ-100 index each rallied by 4%.“ JPMorgan wies gerade darauf hin, dass erneut ein großer Aufkäufer bei den Hightech-Aktien unterwegs sei – laut ZeroHedge ein Weißer Wal im Fressrausch.

Biden selbst rühmt sich des Wahlbetrugs

Doch ist die US-Wahl wirklich gelaufen? Oder wird sich die Börse noch einmal abrupt drehen? Wir meinen: Es ist gut möglich, dass alles ganz anders kommt. Erst zum 14. Dezember, wenn das Wahlmänner-Gremium abstimmt, werden die finalen Ergebnisse eingereicht. Und genau wie Al Gore im Jahr 2000 hat auch Donald Trump die Freiheit, Dinge juristisch prüfen zu lassen. Wer die Dissidenten-Medien durchforstet, muss tatsächlich unter Brechreiz die Nase rümpfen. Den anrüchigsten Beleg für Wahlbetrug lieferte ausgerechnet Joe Biden selbst in einem Video-Interview mit dem demokratischen Podcast „Pod Save America“. Dort prahlte er mit dem Aufbau der „most extensive … voter fraud organization in the history of American politics.“ https://www.youtube.com/watch?v=MA8a2g6tTp0 War das jetzt der übliche Biden Brain Freeze, ist das eine Fälschung oder war er sich einfach seiner Sache sehr sicher?

Die Sache stinkt

Offenbar wurden beispielsweise in Michigan und Pennsylvania republikanische Wahlbeobachter von der Stimmauszählung ausgeschlossen, was gegen das Wahlgesetz verstößt. Nicht nur „The Federalist“ wies daraufhin, dass die Software zur Stimmauszählung namens Dominion Voting Systems tausende stimmen von Trump zu Biden schlug. Wo passierte solch ein „Glitch“ überall? Während das Election Board von Texas die Software zurückgewiesen habe, wurde sie in Georgia und Michigan eingesetzt. Laut „Breitbart“ kam die Software sogar in 28 Bundesstaaten zum Einsatz.

Weiter wies „The Federalist“ darauf hin, dass in Pennsylvania das von der demokratischen Parteimaschine dominierte Oberste Gericht entschieden hatte, dass Ballots auch bis zu drei Tage nach der Wahl gezählt werden können. Einen Eingangstempel brauchte es nicht, auch müssen die Unterschriften nicht zum Wahlregister passen. Hm… Allerdings ist solch eine solche Entscheidung Sache des bundesstaatlichen Parlaments – der nationale Supreme Court hat nun schon entschieden, dass die späten Stimmzettel separat aufbewahrt werden müssen. Die Bürgerrechtsorganisation Public Interest Legal Foundation (PILF) hat inzwischen Klage eingereicht, da es mindestens 21.000 Tote im Wahlregister von Pennsylvania gebe. Die Vermutung steht im Raum, dass demokratische Parteiaktivisten die Ballots einsammelten und ausfüllten.

Eine Welle an faulen Tricks

Das Blog „Science Files“ sprach von mehreren Fällen, in denen Trump-Wahlzettel vernichtet wurden. Und in denen nachts offenbar Santa Claus größere Stimmpakete für Biden ablieferte. Es ist äußerst seltsam, dass bei einer Auszählung nicht tröpfchenweise die Stimmen mal für die eine, mal für die andere Seite anfallen. Angebliche Tippfehler in der Größe der Stimmenpakete, hieß es später von offizieller Seite. Die „New York Post“ verwies auf ähnliche Fälle in Wisconsin, die jetzt ebenfalls vom republikanischen Anwalt Rudy Giuliani mit einer Klage untersucht werden: „Giuliani’s team has also launched a lawsuit in Wisconsin, where he says that, after election observers had gone home, “at 3 or 4 in the morning about 120,000 ballots appeared . . . and they all got counted.” Giuliani hat übrigens die Mafia in New York vernichtet und dann als Bürgermeister den Big Apple von der üblichen von Demokraten geduldeten Kriminalität bereinigt.

„Project Veritas“ berichtete von einem Whistleblower in Michigan, der zugab, zu spät eingetroffene und damit eigentlich ungültige Stimmzettel nach vorne datiert zu haben. Bleibt noch die seltsame Tatsache, dass sich die Ölstaaten Pennsylvania und New Mexico in sozialistischer Selbstaufgabe in den wirtschaftlichen Selbstmord stürzten und vermeintlich die Dems wählten – Biden will ja die Ölindustrie killen.

Mehr Stimmen als registrierte Wähler

In Clark County in Nevada verlangten Trumps Rechtsanwälte inzwischen Auskunft vom Wahlleiter, wann viele Stimmen eintrafen und wann sie gezählt wurden. Und wenn diese Zahlen des Publizisten Milo Yiannopoulos stimmen, dann sind die USA zu einer linken Bananenrepublik verkommen – die Zahlen an Wählern übersteigen die in den Wahlregistern:

milo

Der Eindruck aus alledem für jeden, der denken kann: Die Dems stoppten die Auszählung plötzlich mitten in der Wahlnacht, um in ihren Hochburgen noch Stimmen nachproduzieren und um so ein halbes Dutzend Staaten zu drehen. Da kann Trump mit einem fulminanten Wahlkampf und grandiosen wirtschaftlichen Erfolgen machen, was er will und ein Rekord-Wahlergebnis einfahren. Und so fügt sich das Bild zusammen: Falls es in der demokratischen Parteimaschine und im Deep State schon lange Pläne für einen Wahlbetrug gab, konnte Biden ruhig in seinem Keller sitzen und sich anstrengende Wahlkampfveranstaltungen sparen. Genau das tat er auch.

Schweigen im Walde

Von all den oben genannten durchaus interessanten Verdachtsmomenten hören/lesen wir von unseren anständigen Journalisten natürlich wenig bis nichts. Aber wir erfahren ja auch nichts von der Tatsache, dass Biden Mädchen und Frauen betätschelt und beschnüffelt, dass er häufiger wirres Zeug redet und dass sein Clan Millionen-Geschäfte mit China und sonst wo macht (BHR Capital, Bohai Harvest, Burisma). Genauso wie es keinen Aufschrei über die Zensur bei Facebook und Twitter gibt.

Ebenso hören wir nichts von der Tatsache, dass der Wahlausgang ganz anders war, als von den Massenmedien vorhergesagt: Selbst wenn möglicherweise hunderttausende gefälschte Stimmzettel eingerechnet werden, liegt der Vorsprung von Biden landesweit nur bei rund 3 Prozent, wobei der Großteil auf die Volksrepubliken Kalifornien und New York fällt. Schauen Sie sich nur die hübschen Prognosen der Mainstream-Medien an, die einen Sieg Bidens von bis zu 10 Prozentpunkte vorhergesagt hatten.

spread

Unser Fazit aus alledem: Vielleicht lügt die Presse auch jetzt wieder. So war es schon vor 20 Jahren, als die Lumpen in den Redaktionen Al Gore zum Sieger ausriefen – und am Ende triumphierte George W. Bush. Eine Überraschung mit einem Trump-Erfolg ist angesichts der offenen rechtlichen Fragen durchaus möglich.

Allerdings ist es diesmal fraglich, ob der Supreme Court all die oben genannten Indizien für Wahlbetrug als ausreichende Beweise akzeptiert – und mit Neuauszählung oder Neuwahl einen Bürgerkrieg riskiert. Die Armee der Trump-Anwälte muss schon konkret massive Betrugsfälle belegen und am besten noch ein paar Dutzend Whistleblower und Zeugen aussagen lassen. Ob das gelingt, steht in den Sternen. Wir sind gespannt. Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Was passiert mit dem japanischen Yen?

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Gold  1960,825
(+0,53%)

EURUSD   1,1886
(+0,11%)

DJIA  28551,50
(+1,20%)

OIL.WTI  38,13
(+1,95%)

DAX   12481,65
(+0,01%)

Der schwache Dollar hat einen sehr negativen Einfluss auf die japanische Wirtschaft. Der japanische Yen wertet weiter auf und das Paar usd/jpy erreichte den tiefsten Stand seit 4 Jahren. Wir sahen diese Werte im März während des Marktcrashs, der jedoch nur wenige Tage anhielt. Dann begann die japanische Währung wieder zu schwächeln.

USD/JPY

USDJPY


Was sollte die Bank von Japan tun?

Die Regulierungsbehörde druckt bereits Yen in der Hoffnung, die exportorientierte Wirtschaft des Landes zu unterstützen. Und dann ist ein neues Problem, dass der Yen auf seinem 4-Jahres-Hoch steht, was japanische Waren auf dem globalen Markt weniger wettbewerbsfähig macht.
Das Niveau von 100 Yen pro Dollar gilt als kritisch und ist bereits sehr nahe. In seiner Nähe wird die Wahrscheinlichkeit von Währungsinterventionen durch die Bank von Japan dramatisch zunehmen. Ja, wir erinnern uns an die Zeiten, als Währungsinterventionen von 80 Yen auf 1 US-Dollar begannen. Aber jetzt hat sich die Situation stark verändert.
Verschiedene nächtliche Überraschungen könnten in naher Zukunft auf usd/jpy warten.
Was könnte in naher Zukunft zu einem Trigger für Bewegung werden? Die wichtigsten statistischen Daten werden in einer Woche veröffentlicht. Wir werden das BIP-Volumen Japans für das 3. Quartal dieses Jahres kennen. Sollten die Zahlen erneut schlechter ausfallen als erwartet, könnte der japanische Yen stark steigen, was die Bank of Japan zum Eingreifen zwingen würde.


Worauf können Spekulanten wetten?

Eine gute Handelsidee ist es, das Paar Dollar/Yen in einem Bereich von 100-100,5 mit Stopps unter 100 Yen für 1 US-Dollar zu kaufen. Wenn die Stopps nicht durchbrochen werden, gibt es 2 Optionen. Entweder eine Intervention durch die Bank of Japan und eine schnelle Gewinnmitnahme. Oder der Markt selbst wird sich von der wichtigsten Stufe 100 abwenden und nach oben gehen. In diesem Fall ist es möglich, die Longs für einen mittelfristigen Zeitraum zu belassen.


Was erwartet uns heute?

07.45 Arbeitslosenquote in der Schweiz für Oktober
08.00 Handelsbilanz in Deutschland für September
11.35 Ansprache von Bailey, Leiter der Bank of England


Wichtige Hinweise:

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Morning Stock News

Wird der US-Dollar fallen?

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Gold  1939,975
(-0,48%)

EURUSD   1,182
(-0,01%)

DJIA  28187
(-0,58%)

OIL.WTI  37,79
(-1,87%)

DAX   12526,59
(+0,01%)

Beim Handel am Donnerstag zeigten die Anleger endlich Aktivität. Es stellte sich heraus, dass die Unruhen in den USA, vor denen sich alle so sehr fürchteten, noch nicht stattgefunden hatten. Es ist wahrscheinlich, dass Biden gewinnen wird. Das bedeutet, dass man jede Vermögensanlage und vor allem jede riskante kaufen kann. Vor diesem Hintergrund ist der US-Dollar gegenüber allen wichtigen Währungen stark gefallen.

Gold

Gold

Die positiven Entwicklungen auf den Märkten deuten darauf hin, dass bei der Verabschiedung des neuen Konjunkturprogramms in den USA in Höhe von 2 Billionen USD keine weiteren Verzögerungen zu erwarten sind. Natürlich wird das Geld nicht in die reale Produktion gehen. Wer wird an der Entwicklung beteiligt sein, wenn wir vor einer totalen weltweiten Blockade stehen? Auf der anderen Seite wird viel Geld an den Aktien- und Rohstoffmarkt gehen.
In einem Kommentar zum Zinsentscheid der Fed sehen wir eine starke Besorgnis über die COVID-19-Pandemie. Dies ist ein zusätzlicher Faktor, der darauf hindeutet, dass die Zinssätze für eine sehr lange Zeit nicht erhöht werden. Solange sich der Arbeitsmarkt nicht vollständig erholt.


Gold

Wie immer wird Gold einer der Hauptprofiteure sein. Am Donnerstag legte das gelbe Metall um fast 50 Dollar zu. Wenn der Preis von 2.000 Dollar pro Feinunze in den nächsten Tagen erreicht wird, erwarten wir bis zum Jahresende neue historische Höchststände.


Öl

Aber die Positivität des Ölmarktes ist völlig unklar. Gestern sprachen wir über die mit dem Sieg Bidens verbundenen Risiken für das schwarze Gold. Das ist jedoch nicht alles. Tatsache ist, dass die neue amerikanische Regierung möglicherweise wieder Verhandlungen mit dem Iran über ein Atomprogramm aufnehmen wird, was unter Trump a priori unmöglich ist. Wenn das Embargo aufgehoben wird, werden etwa 2 Millionen Barrel Öl pro Tag mehr auf den Markt kommen. Dies ist ein weiterer Grund, warum der langfristige Lauf des Öls äußerst vorsichtig gehandhabt werden sollte.


Was erwartet uns heute?

01.30 Kommentar der Reserve Bank of Australia zur Geldpolitik
08.00 Industrieproduktion in Deutschland für September
14.30 Zahl der neuen Arbeitsplätze im nicht-amerikanischen Agrarsektor für Oktober
14.30 Arbeitslosenquote in Kanada für Oktober


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Morning Stock News

Biden ist ein enormes Risiko für den Ölmarkt

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Gold  1909,12
(+0,32%)

EURUSD   1,174
(+0,17%)

DJIA  27942,50
(+0,69%)

OIL.WTI  38,59
(-1,33%)

DAX   12261,76
(+0,01%)

Wie wir vorhergesagt haben, ist der Handel am Mittwoch eine chaotische Bewegung in beide Richtungen. Es gibt keinen Grund, nach dem Sinn des Geschehens zu suchen. Es wird nicht erwartet, dass wir die vorläufigen Ergebnisse der US-Präsidentschaftswahlen vor Freitag erfahren.

WTI

WTI

Erinnern wir uns an den amerikanischen Wahlkampf. Biden zertrümmerte Trump in nur einem, aber sehr wichtigem Thema für die amerikanischen Wähler. Die meisten Amerikaner glauben, dass die Administration des amtierenden Präsidenten bei der Bekämpfung der Pandemie versagt hat. Biden verspricht, im Falle eines Wahlsieges schnell die Kontrolle über die COVID-19-Situation zu übernehmen.


Wie könnte er das tun?

Dies ist die Hauptfrage. Wenn Biden das tut, was er seinen Wählern versprochen hat, gibt es nur eine Lösung. Totale Quarantäne, die die meisten amerikanischen Staaten ins Lockdown bringen muss. Wenn die Europäer bereits alle Freuden der Quarantäne in diesem Frühjahr in vollem Umfang erfahren haben, dann haben die Amerikaner nicht so strenge Einschränkungen erlebt.
Totale Quarantäne bedeutet einen dramatischen Rückgang der Nutzung von Privatfahrzeugen und Flugreisen. Sie bedeutet auch, dass viele nicht-kritische Industrien gestoppt werden müssen.


Was passiert in diesem Fall mit dem Öl?

Es ist wichtig zu beachten, dass das WTI-Öl am meisten leiden wird. Nur wenige Wochen nach Beginn der Abriegelung werden die Vorräte an Erdöl und Erdölprodukten in den USA wieder stark ansteigen. Wir erinnern uns, wohin dies mit den Ereignissen dieses Frühjahrs führen könnte. Der Preis wird zunächst jede Woche sinken, zusammen mit der Veröffentlichung von Daten über die wöchentlichen Veränderungen der US-Ölreserven. Und dann kann er einfach in Panik geraten, denn irgendwann wird niemand mehr physisches Öl kaufen wollen, das nirgendwo mehr gebraucht wird.
In diesem Fall scheint der Preis von 10 Dollar pro Barrel WTI-Öl während des Winters kein fantastisches Szenario mehr zu sein.


Was kann dies verhindert werden?

Die Tatsache, dass Bidens Wahlversprechen nur Wahlversprechen bleiben werden. Die Entscheidung, die führende Weltwirtschaft unter strenge Quarantäne zu stellen, wird wahrscheinlich viel mehr Feinde haben, als Trump jetzt wegen COVID-19 hat.
Die interessantesten Dinge erwarten uns noch vor Weihnachten.


Was erwartet uns heute?

11.00 Uhr EU-Einzelhandelsumsätze für September
13.00 Uhr Entscheidung der Bank of England zum Zinssatz
13.30 Uhr Ansprache von Bailey, Leiter der Bank of England
20.00 Uhr Entscheidung über den Zinssatz der US-Notenbank
20.30 Uhr Pressekonferenz der US-Notenbank


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CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.