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Alle Wege führen zum Gold

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14.05.2020 –Special Report. Surprise: Die Die Federal Reserve dürfte bald noch mehr Geld in den Markt pumpen. Denn die Wirtschaft lahmt, ein neues Börsen-Gewitter ist durchaus wahrscheinlich. Die Corona-Krise ist noch lang nicht ausgestanden. All dies spricht für das Investment von Gold. Und sogar die Blockchain-Technologie ist ein bullisher Faktor für das gelbe Metall. Wir beleuchten die Hintergründe.

Noch mehr Luftgeld durch die Fed

Jetzt ist es also amtlich: Die Federal Reserve will keinen Negativ-Zinssatz einführen. Umgehend meldeten sich die Zweifler: „For all the measures taken by the Fed and fiscal authorities to counter the COVID19 shock, policy remains too tight.“ Soll heißen: Selbst die expansive Geldpolitik der Fed reiche gegen den Corona-Schock nicht aus, urteilte Credit Strategist Stuart Sparks von der Deutschen Bank. Der Realzins liege schon bei -1 Prozent. Falls die Fed aber vor negativen Leitzinsen zurückschrecke, bleibe nur noch mehr Quantitative Easing.
Man höre und staune: Die Fed hat in den vergangenen zwei Monaten ihre Bilanz schon um 2,6 Billionen Dollar ausgeweitet. Die Deutsche Bank schätzt, die Fed müsse ihre Bilanz um 3,3 Billionen Dollar dehnen. Noch mehr Luftgeld also, das den Dollar entwertet. Die anderen Notenbanken dürften nachziehen. Und somit hätten wir das derzeit wichtigste Argument für Gold.

Marathon des Gelddruckens

Jüngst hatte sich schon Fred Hickey, Herausgeber des Investment-Newsletters „The High-Tech Strategist“ ähnlich geäußert. Trotz des Namens seines Börsenbriefes halte er sich derzeit von den überhitzten Tech-Aktien fern. Stattdessen investiere er in Gold-Miner. Auch Hickey argumentierte mit der Geldpolitik: „At this point, it’s an all-out printathon: In 2008, the Fed printed up a trillion dollars in eight months. Now, they have printed up two trillion dollars in six weeks.“ Im Interview mit der „Neuen Züricher Zeitung“ äußerte er, die Fed habe eine gigantische Blase geschaffen – wie zuvor nur in den Jahren 2000 und 2007. Sein Fazit: „Gold does well in chaos and uncertainty“.

XAUUSDDaily

Mögliche Gold-Deckung des E-Yuan

Man könnte nun argumentieren, die Ausweitung der Geldmenge spreche auch für Bitcoin. Das könnte durchaus sein. Wenn nicht eine unkontrollierte Währung ein Dorn im Auge aller Regierungen wären, die über den inneren Wert des Geldes Wirtschaftspolitik betreiben. Also aller Regierungen. Tatsächlich führt auch der Weg in die Blockchain wahrscheinlich ultimativ zum Gold.
Denn die Blockchain dürfte zu einem Universum von Cyber-Devisen mit Gold-Standard führen. So könne der neue E-Yuan durch Gold gedeckt werden, mutmaßte die Denkfrabrik Strategic Culture Foundation. Sollte dies offiziell von Peking verkündet werden, dürfte dies den Greenback wie ein Blitz treffen.

China prescht bei Blockchain vor

Wir erinnern uns: Vor wenigen Wochen hatte die chinesische Notenbank den Start eines Feldversuchs mit dem E-Yuan in vier verschiedenen Regionen verkündet. Die People’s Bank of China (PBOC) wird nun irgendwann die Blockchain-basierte Devise landesweit ausrollen, den Digital Currency Electronic Payment (DCEP). Treibende Kraft hinter dem Plan ist PBOC-Gouverneur Yi Gang – laut Pepe Escobar von The Strategic Culture Foundation sollen nach Suzhou, Xiong’an, Chengdu und Shenzhen weitere Städte bis zum Start der Winter-Olympiade 2022 zur Verfügung stehen. Yi Gang habe aber keine Eile – er will in der neuen E-Devise vor allem Mechanismen gegen die Geldwäsche und Anforderungen zur Registrierung von Kunden einbauen. „Know your customer“ heißt das Schlagwort.
Teil des Pilotversuchs ist auch eine mobile App auf WeChat, die von der Agricultural Bank of China entwickelt wurde. Zum Feldversuch gehören 19 Läden, auch Restaurants wie Starbucks, McDonald’s und Subway. Das Blockchain Service Network (BSN) soll irgendwann weltweit eingesetzt werden, es wird von der Notenbank, Baidu und Tencent geführt, wie das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie mitteilte.

Gute Gründe für die E-Devise

Damit zurück zum Goldstandard. Die potenziellen Vorreiter in Sachen Gold-basierte E-Währung – Russland und China – haben gute Gründe für die Einführung einer solchen neuen Währung. Zum einen könnten die USA nicht über die Zinspolitik die Devisenreserven entwerten. Zudem könnte Washington bei politischen Krisen nicht mehr einfach den Default bei seinen Staatsanleihen erklären – diese Option steht als Waffe gegen China wegen der Vertuschung in Sachen Corona weiter im Raum.
Weiter lässt sich über eine Cyber-Devise die Korruption eliminieren: Wenn der Staat mit einer Blockchain-basierten Währung bezahlt, ist immer klar, wer wann wieviel Geld bekommen hat. Und gerade in Russland, China und Indien tobt die Bestechung.

Weg vom Dollar

Der ganze Prozess zur Umgehung des Dollars hin zum Gold laufe seit Jahren, vor allem zwischen Russland und China. So hätten beide Länder schon vor drei Jahren bilateralen Handel in der jeweiligen Währung vereinbart. Beide haben schon seit langem die Goldreserven aufgebaut. Die post-Corona-Welt biete nun eine gute Gelegenheit für die neue Devise, konstatierte die Strategic Culture Foundation weiter.
Weitere Vorteile: Auch die Handelspartner könnten davon ausgehen, dass eine goldgedeckte E-Devise nicht durch ein Quantitative Easing entkernt wird. Und zudem fallen die Banken als Zwischenhändler und damit die Gebühren für Devisen weg. Wir ergänzen: Der Nachteil einer solchen E-Währung wäre, dass jede Regierung, die Zugriff auf die Blockchain-Technologie hat, einem in Ungnade gefallenen Halter einfach den elektronischen Geldbeutel ausleeren kann.
Dennoch: Wir sollten das Thema Golddeckung von Cyber-Währungen im Auge behalten. Der Chef der Shanghai Gold Exchange (SGE), Wang Zhenying rief schon vor einigen Wochen laut Reuters nach einer internationalen Super-Währung, um den Dollar abzusetzen. Die Federal Reserve werde in ihrer Reaktion auf Covid-19 früher oder später den Dollar versenken, urteilte er. Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Die Nachfrage nach Benzin sinkt. Die Exporteure haben es nicht eilig?

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Gold   1693,50
(-1,31%)

EURUSD   1,0799
( -0,19%)

DJIA  24115
(+4,12%)

OIL.WTI  25,095
(-3,11%)

DAX   10609
(+0,86%)

Am Mittwoch waren die Märkte noch voller negativer Stimmung. In Europa können sie sich nicht auf Hilfe für die betroffenen Unternehmen einigen. Jedes Mitglied der Europäischen Union will ein leckeres Stück von diesem Geldkuchen. Die USA kämpfen gegen die Angst vor einem vorzeitigen Austritt der Wirtschaft aus der Quarantäne.


Dow Jones

Dow Jones

Der Mittwoch ist gefüllt mit Aussagen von geldpolitischen Entscheidungsträgern in Europa und den USA. George Powell kritisierte den Vorschlag von Donald Trump für negative Zinssätze. Seiner Meinung nach verfügt die Fed über gute Instrumente für weitere Maßnahmen. Offenbar ist die Rallye auf dem US-Markt vorbei, und die Indizes werden sich weiter korrigieren. Der S&P500 verliert deutlich 2% und ist noch weiter von den geliebten 3000 entfernt. EZB-Vizepräsident Luis de Gindos ist jedoch der Ansicht, dass das Schlimmste in Europa vorbei ist, aber die Folgen der Epidemie noch mindestens zwei Jahre lang bewältigt werden müssen. Allerdings glauben die europäischen Händler solchen Aussagen nicht wirklich. Der DAX-Index verliert am Mittwoch 2,56%. Der Banken- und der Automobilsektor stehen an der Spitze des Verfalls.


BRITISCHER PFUND

Die BIP-Daten des Vereinigten Königreichs waren etwas besser als prognostiziert, aber sie hatten fast keinen Einfluss auf den Preis des GPB/USD-Paares. Vor dem Hintergrund des erstarkenden Dollars hat das Pfund vor dem Hintergrund der rückläufigen britischen Wirtschaft überhaupt keine Kraft zum Kämpfen. Jetzt nehmen die Risiken für das Pfund zu. Wenn die US-Notenbank immer noch negative Zinssätze beschließt, dann werden höchstwahrscheinlich andere Banken das Gleiche tun müssen. In dieser Situation wird sich der Rückgang fortsetzen, da viele Investoren das Pfund bereits jetzt für überbewertet halten. Die Grenze 1.22 bleibt die letzte Stütze vor dem Weg zu 1.14. In der aktuellen Situation ist es besser, die Entwicklung der Lage von der Seitenlinie zu beobachten.


Öl

Die OPEC hat am Mittwoch ihre Prognose für die weltweite Ölnachfrage gesenkt. Nach Angaben der Organisation soll sie um 9 Mio. Barrel pro Tag sinken, was etwa 9% der Gesamtproduktion entspricht. Beim Öl reichten die schlechten Vorzeichen und sogar die Daten zu den Ölreserven, die etwas besser ausfielen als die Prognosen, nicht aus, um einen Anstieg auf 30 Dollar pro Barrel zu testen. Bislang hängen die Nachfrage und der Preis für Öl im derzeitigen Stadium nur von der Aufhebung der Quarantänebeschränkungen und der wirtschaftlichen Erholung ab.


Gold

Gold kann jetzt nur aufgrund einiger ernsthafter Äußerungen der obersten Instanzen in die Höhe schnellen. Es scheint, dass die Anleger einen ernsthaften Impuls, vielleicht sehr negative Nachrichten oder Daten, erwarten, der den Goldpreis auf über $ 1730 pro Unze steigen lassen wird.


Was erwartet uns heute?

08.00 Verbraucherpreisindex in Deutschland für April
10.00 EZB-Monatsbericht
14.30 Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den Vereinigten Staaten


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Trump verwirrt den Markt

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Gold   1693,50
(-0,51%)

EURUSD   1,0799
( -0,43%)

DJIA  24115
(+2,30%)

OIL.WTI  25,095
(-2,96%)

DAX   10609
(-0,58%)

Es scheint, dass die Weltwirtschaft jetzt die Verluste analysiert und sehr vorsichtig in die Zukunft blickt. Aufgrund der eiligen Aufnahme der Bewegungsfreiheit und der Inbetriebnahme der Produktion ist die Wahrscheinlichkeit einer zweiten Welle der Epidemie sehr hoch. Der Coronavirus-Befall in Wuhan hat selbst nach solch schweren Quarantänemaßnahmen wieder begonnen.


BTC/USD

BTCUSD

Unterdessen beginnt Donald Trump in den Vereinigten Staaten mit der Werbung für seine Kampagne. Es gibt Versuche, Druck auf die Fed auszuüben, damit sie die Zinssätze in die Negativzone senkt. Solche Aktionen bedrohen staatliche Staatsanleihen, die für Großinvestoren seit jeher eine zuverlässige Einnahmequelle darstellen. Unter allen Umständen waren sie immer profitabel. Aber bisweilen verstehen die Märkte nicht, wie diese Aussagen zu bewerten sind. Der S&P500 wächst nicht und notiert nahe dem Niveau von 2900. Der DAX schloss fast auf dem Anfangsniveau.


Britischer Pfund

Heute werden die Daten zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Großbritannien veröffentlicht, was sich natürlich auf den Pfundkurs auswirken wird. Die Prognose ist klar, dass das BIP sinken wird. Das Vereinigte Königreich wird die Auszahlung von 80% der Löhne und Gehälter an Personen, die bis zu 2500 Pfund pro Monat erhalten, bis Oktober verlängern. Es wird das Land monatlich 14 Milliarden Pfund kosten. Das ist während der Krise keine geringe Summe. Die Arbeitslosigkeit im Land steigt, und gleichzeitig die Unzufriedenheit der Gewerkschaften. Es ist bereits jetzt klar, dass es für das ganze Land lang und schwierig sein wird, den Gipfel zu erklimmen. Das GBP ist wieder einmal an die untere Grenze der seit Ende März geltenden Handelsspanne 1,2250-1,2600 gekommen. Bislang gibt es keinen Grund für Wachstum. Sollte das Bruttoinlandsprodukt besser als erwartet ausfallen, könnte das Währungspaar GBP/USD kurzzeitig steigen, aber es ist unwahrscheinlich, dass es über 1,26 hinausgeht.


Gold

Gold bleibt im Bereich von $1700 je Unze. Am Dienstag stiegen die Käufe des Edelmetalls aufgrund des Drucks von Donald Trump auf die Fed und der Ankündigung, die Investitionen in die chinesische Wirtschaft zu begrenzen, leicht an. Das Durchbrechen des Widerstandsniveaus von 1720 erfordert gute Nachrichtenimpulse.


Bitcoin

Was wir Ende letzter Woche geschrieben haben, ist genau bei Bitcoin eingetreten. Die großen „Fische“ auf dem Markt haben einen mächtigen Verkauf getätigt, als der Preis der 10000 Dollar erreichte. Die Verkaufswelle war so stark, dass sie den Preis um mehr als 20% senkte. Diejenigen, die den Markt seit langem beobachten, waren bereits bereit, da sich die Muster von Wachstum und Rückgang der Bitcoins oft wiederholen. Eine Halbierung hat stattgefunden. Bitcoin erholte sich am Dienstag teilweise und handelte bei $8.800. Als Nächstes wird es Versuche geben, noch einmal das Niveau von 10.000 Dollar zu erreichen, aber dafür brauchen wir eine weitere gute Nachricht.


Was erwartet uns heute?

04.00 Entscheidung über den Zinssatz in Neuseeland.
08.00 UK BIP
14.30 US-Produzentenpreisindex für April
16.30 US-Rohölreserven


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Boerse Cfd Forex

Nun droht die Hyper-Inflation

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12.05.2020 –Special Report. Die Corona-Krise würgt weltweit die Wirtschaft ab. Federal Reserve und andere Notenbanken pumpen massiv Geld in die Wirtschaft. Doch die Realwirtschaft taumelt von Rezession zu Stagflation. Das Ergebnis: Eine massiv aufgepumpte Geldmenge ergießt sich über weniger Güter. Damit drohen Weimarer Verhältnisse. Wir beleuchten, was dies für Investoren bedeutet.

Die Legende setzt auf BTC

Die lauteste Warnung kam vorige Woche von Investoren-Legende Paul Tudor Jones (PTJ). Er gründete 1980 seinen Hedgefonds Tudor Investment Corporation und setzt nun auf Bitcoin. Was BTC zusammen mit dem Halving einigen Schub verlieh. PTJ erläuterte, immer mehr Menschen würden den Wert der E-Devise zu schätzen wissen, während gleichzeitig das Vertrauen in die Notenbanken weltweit erodiere.

Great Monetary Inflation

PTJ hat einige gute Argumente aufgeführt: So seien seit Februar 2020 in den USA 3,9 Billionen Dollar oder 6,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes magisch durch ein Quantitative Easing neu geschaffen worden. Die Welt sei Zeuge einer Great Monetary Inflation – einer nie dagewesenen Expansion der Geldmenge. Seit Februar sei die Bilanz der Fed um 60 Prozent gewachsen, bis Ende des Jahres werde sie sich wohl verdoppeln. Und nicht nur die USA pumpen immer mehr Geld in die Wirtschaft: Die Bank of Canada habe ihre Bilanz schon verdreifacht, der der Notenbank von Australien habe um 43 Prozent zugelegt. Alles in allem wächst die Verschuldung auf dem Globus massiv.

global

Stagflation voraus

Laut PTJ hat es nur zwei Phasen gegeben, in denen das Geldmengenwachstum M2 den realen Ausstoß während einer fünfjährigen Periode übertroffen habe: Die 1970er/ 1980er und die 1940er. Anmerkung unsererseits: In der ersten Phase sorgte der Ölschock für ein Abwürgen der Produktivät, die Inflation kletterte zweistellig. In der anderen war der Zweite Weltkrieg der Grund für die rückläufige Produktion. Und genau hier setzt also die Corona-Krise als massiver externer Schock ein. Die kommende Dekade werde den 1970ern ähneln und eine Ära der Stagflation bringen, warnte PTJ. Sprich: Hohe Inflation und bestenfalls Stagnation in der Realwirtschaft.
Zudem argumentierte der Hedge-Fonds-Manager, das Aufflammen der Krise zwischen den USA und China werde die globalen Lieferketten zerreißen und letztlich in die Preise von Gütern überschwappen – und damit zwei Dekaden der von der Globalisierung ausgelösten Disinflation zunichte machen. Soll heißen: Wenn die Billigprodukte aus China durch US-Produkte ersetzt werden, steigen die Preise.

Bitcoin als Inflationsschutz

Wegen der globalen Geldflut habe sich PTJ die Cyber-Devise erstmals genauer angeschaut. Bitcoin seien durch ihr Design deflationär – die Menge ist bei 21 Millionen gekappt. Dazu komme die Tragbarkeit – BTC lassen sich auf einem Smartphone mitführen. Ein weiteres Argument für BTC sei die kommende Digitalisierung, die durch Covid-19 noch beschleunigt worden sei.
Kurz: Bitcoin sei ein großartiges Mittel, um sich gegen die globale monetäre Inflation zu verteidigen. Genauso hatte es BTC-Erfinder Satoshi Nakamoto in einem seiner frühen Statements geplant: „the root problem with conventional currency is all the trust that’s required to make it work. The central bank must be trusted not to debase the currency, but the history of fiat currencies is full of breaches of that trust.“

Gold, Bonds, Aktien

Zu den Top-Assets im globalen „Inflation Race“ gehören für PTJ ansonsten US-Staatsanleihen und der Nasdaq 100. Auch Gold bleibt für den Investor ein attraktiver Hedge gegen die Great Monetary Inflation. Mit den Geldmengen-Exzessen 80er als Vergleichsbasis könne der Goldpreis bis auf 6.700 Dollar anziehen.

The Everything Bubble

Und am Samstag veröffentlichte das Blog ZeroHedge einen interessanten Aufsatz von einem ehemaligen Volkswirt von JPMorgan – der Autor wollte aber anonym bleiben. Unter dem wenig zuversichtlichen Titel „The everything bubble“ blickte der Autor zunächst zurück auf die vorige Finanzkrise: Seit 2009 habe die ultra-lockere Geldpolitik gekoppelt mit einem steigenden gesamtwirtschaftliche Angebot zu deflationären Tendenzen und zu höheren Asset-Preisen geführt. Dazu kam die Rendite-Jagd der Investoren bei immer höherem Risiko. Das Ergebnis: All-Time-Highs in fast allen Assetklassen vor dem Beginn des aktuellen Bärenmarktes. Die Geldpolitik habe daraus nichts gelernt. Nun stelle sich die Frage, wie systemrelevante Banken gestützt, die Arbeitslosigkeit herunter gefahren und Aufstände verhindert werden können.

Hyper-Inflation a la Weimar

Das einzig verbliebene Mittel der Zentralbanken sei es, immer mehr Geld zu drucken und neue Schulden zu erschaffen. Dann werde es bald eine Inflation geben wie in der Weimarer Republik. Denn der globale Ausstoß stagniere oder sinke; die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sinke. Und die Geldmenge steige massiv, was zunächst die Asset-Preise stütze. Wobei es bald auch massiv Pleiten bei Energie-Firmen, im Retail-Sektor, bei Banken geben dürfte. Noch mehr gedrucktes Geld also. Damit sei es nur eine Frage der Zeit, bis die Inflation außer Kontrolle gerate.

Neuer Selloff vor der Tür

Die jüngste Erholung der Börsen seit dem März sei eine kurzfristige Angelegenheit. Nichts habe sich verbessert – nur die Notfall-Liquidität der Zentralbanken. Das Fazit von Anonymus: „Expect a new selloff by year end – re-testing the lows of March – because perfidiously the Fed does not yet own enough corporate debt/equity to control asset prices!“
Der leider nicht sehr konkrete Rat an die Anleger: „Look for uncorrelated asset classes or inflation resistant assets. There is a chance central banks will own a good part of cross-sector corporate debt/equity when the dust settles and inflation starts to go through the roof.“
Soll heißen: Neue Krise mit einer Pleitewelle, Ausverkauf am Aktienmarkt, erneute Rettung durch Notenbank-Geld, Abheben der Inflation. Der Schutz: Inflationsresistente Assets, Firmenanleihen und auch solche Aktien, welche die Notenbanken bald kaufen könnte.
Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


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Morning Stock News

Das Marktwachstum geht weiter. Wird es eine Welle des Abschwungs geben?

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Gold   1693,50
(-0,23%)

EURUSD   1,0799
( -0,07%)

DJIA  24115
(-0,05%)

OIL.WTI  25,095
(-1,04%)

DAX   10609
(-2,46%)

Der Montag für die Märkte beginnt mit der Besorgnis über die zweite Welle der Epidemie in der Welt. Die Anleger befürchten, dass die jüngste Rallye an den Märkten zu weit gegangen ist und dass sie in einer sehr kurzen Zeitspanne stattgefunden hat.


USD/JPY

USDJPY

Im Allgemeinen sendet jede negative Information die Preise in den freien Fall, wie z.B. die Nachricht, dass das Weiße Haus Fälle von Coronavirus registriert hat. Daher können Gewinne aus der letzten Rallye sehr schnell verloren gehen. Bis sich die Welt daran gewöhnt hat, in einem Zustand der Epidemie zu leben, werden die Märkte weiter unruhig werden. Der DAX-Index ist um 0,7% gesunken. Nachdem der S&P500-Index zu Beginn des Handels gefallen war, konnten Anleger ihn zurückkaufen. Es ist immer noch unmöglich, das Niveau von 3000 zu erreichen.


Japanischer Jen

Der japanische Yen konnte sich nicht weiter festigen. Mit der Stärkung des Dollars am Montag stieg die USD/JPY-Paarung stark an und erreichte mit 107,7 einen neuen Zwei-Wochen-Höchststand. Die optimistische Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten erlaubt es Anlegern nicht, in sichere Währungen zu investieren. Diese Paarung wird wahrscheinlich bis zur nächsten Unterstützung bei 108,30 weiterwachsen.


Gold

An den Märkten ist die Korrelation zwischen Risikovermögen und sicheren Vermögenswerten erneut gebrochen. Mit dem Wachstum des Aktienmarktes sollte der Goldpreis theoretisch fallen, aber dies geschieht nicht. Erst die Stärkung des Dollars führt dazu, dass der Goldkurs nachgibt. Bisher ist Gold fast am Höchststand und wird bei $1700 pro Unze gehandelt. Bisweilen behält Gold an Wert und wird versuchen, teurer zu werden.


Öl

Das Öl nähert sich seinen wichtigsten technischen Niveaus. Die kommenden Tage werden zeigen, ob das WTI-Öl bereit ist, seinen Trend zu ändern und seinen Preis weiter zu erhöhen. Die erste wichtige Stufe wird 26,76 Dollar pro Barrel betragen. Wenn der Preis ihn überschreiten kann, öffnet er den Weg für 30 Dollar. Es ist immer noch schwer vorherzusagen, ob das Öl stark genug sein wird, um sich so schnell zu erholen.


Was erwartet uns heute?

03.30 Index des Geschäftsvertrauens in Australien
14.30 US-Verbraucherpreisindex-Basiswert
15.00 Rede von FOMC-Mitglied Bullard


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Morning Stock News

Dollar oder Euro – wer behält das Zepter?

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Gold   1693,50
(-0,49%)

EURUSD   1,0799
( -0,33%)

DJIA  24115
(-0,49%)

OIL.WTI  25,095
(-3,26%)

DAX   10609
(-2,87%)

Die Woche endete mit einer positiven Bewegung. Obwohl die Arbeitslosenzahlen in den USA die höchsten in der Geschichte waren, war dies kein Grund für einen starken Rückgang der Märkte.


DAX

Der Freitag war nicht schlecht für den Markt. Jeder versteht, dass die Coronavirus-Epidemie begonnen hat, sich zu abzuschwächen. Obwohl die Arbeitslosenzahlen riesig sind, ist allen bereits klar, dass es sich um eine vorübergehende Arbeitslosigkeit handelt. Alles muss sich in naher Zukunft erholen. Was die Märkte wieder einmal belebt hat, sind die Gespräche zwischen den USA und China, die bisher zu nichts Gutem geführt haben. Der S&P500 schloss bei 2920 mit einem Plus von 1,7%, ohne jedoch 3000 zu nehmen, der DAX schloss bei 10890 und damit 1,35% über dem vorherigen Niveau.


Euro

Der Euro ist nun seit anderthalb Monaten flat. Es geht entweder runter zu 1,0760 oder hoch zu 1,0970. Es ist schwierig, etwas für den Euro zu berechnen, da es keine spezifischen Informationen von der EZB gibt. Der Preis bewegt sich in einer Spanne, und es ist sehr schwierig, ihn vorherzusagen. Der Euro wartet darauf, dass Europa aus der Epidemie herauskommt. Wahrscheinlich werden wir in naher Zukunft einen Ausstieg aus diesem Bereich erleben.


Gold

Bei der Auktion am Freitag blieben die Goldnotierungen praktisch unverändert. Der Tag war wenig volatil, es scheint, dass die Spekulanten gerade aus dem Asset aussteigen, das sich in keine der beiden Richtungen bewegen will.


Öl

Öl wächst weiter. Die Reserven der Welt beginnen zu sinken, und dies bietet die Gelegenheit, den Markt umzukrempeln. Es ist nicht klar, wie viel Öl vorhanden ist oder wie lange es gefördert wird. Treibstoff wird überall auf der Welt billiger, und WTI-Öl kostet 25 Dollar pro Barrel.


Was erwartet uns heute?

00.45 Volumen des Einzelhandelsumsatzes mit elektronischen Karten.
10.00 Volumen der Industrieproduktion in Italien.


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Morning Stock News

Bitcoin stellt einen weiteren Rekord auf. Wer wird unter der Halbierung leiden?

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Gold   1693,50
(-1,30%)

EURUSD   1,0799
( -0,30%)

DJIA  24115
(+1,14%)

OIL.WTI  25,095
(+1,55%)

DAX   10609
(-1,05%)

Die erste Handelswoche im Mai endet am Freitag. Während der ganzen Woche sahen wir zu, wie sich die Welt durch die Nachrichten über die Coronavirus-Pandemie ein wenig abkühlte und die Wirtschaft lernte, in den neuen Realitäten zu leben. Es steht noch ein langer Erholungsprozess bevor, der bereits langsam an Dynamik gewinnt.


BITCOIN

BITCOIN

Am Donnerstag erfuhren wir, dass im Laufe der Woche mehr als 3 Millionen neue Arbeitslose in den USA hinzugekommen sind. Das sind große Zahlen, aber dies ist die niedrigste Zahl seit 3 Wochen. Wahrscheinlich haben die Anleger die pessimistische Arbeitslosenprognose bereits in ihre Handelsstrategien aufgenommen, so dass die Anleger nicht viel auf diese Daten reagierten. Was sie am meisten interessieren wird, ist, wie schnell sich die USA nach der Rezession von der Krise erholen werden. Die Märkte waren am Donnerstag in einer positiven Stimmung. Der DAX stieg um 1,44%, während der S&P500 wieder durch den Bereich Technologie und Kommunikation gezogen wird. Er ist um 1,4% gestiegen, liegt aber immer noch unter 3000.


Euro

Der Euro erholte sich von der Unterstützung bei 1,0760 und konsolidiert sich nahe dem Stand von 1,0830. Jetzt stehen die meisten Währungen unter Beobachtung und machen keine starken Kursbewegungen. Der Euro ist immer noch schwach und wird es bleiben, bis es Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung in Europa gibt. Das deutsche Gericht hatte auch einen gewissen Einfluss auf den Euro, der den Prozess gegen die EZB in einer sehr schwierigen Zeit einleitete. Anstatt darüber nachzudenken, wie die Wirtschaft schneller aus dem Abschwung gebracht werden kann, sollte Christine Lagarde sich vor dem deutschen Gericht verantworten und ihr Handeln erklären.


Gold

Es gibt keine Möglichkeit, wie Gold aus der Seitwärtsbewegung herauskommen kann. Am Donnerstag gibt es einen weiteren Versuch, über $1700 pro Unze zu konsolidieren. Gold hat nicht genug guten Nachrichtenhintergrund, um die geschätzten Höchststände zu erreichen. Die relative Stärkung des Dollars und die Abschwächung der Quarantänemaßnahmen bremsen den Anstieg des Edelmetalls. Bisher ist die Wachstumsprognose nicht zurückgenommen worden. Die Situation in der Welt ist nicht besser geworden, und das Ergebnis der Quarantäne wird sich später zeigen, wenn die Unternehmen, die nicht gerettet werden können, in Konkurs gehen werden.


Bitcoin

Am Donnerstag durchbrach die erste Kryptowährung mit einer starken Bewegung 9500 und erreichte schnell 9800, was so nahe an den begehrten $10000 für 1 BTC liegt. Aber wir wissen, dass der Bitcoin-Markt instabil ist und sich jederzeit in die entgegengesetzte Richtung bewegen kann. Nach der Analyse der einiger kryptowallets können wir sehen, dass sie keine Bitmünzen mehr anhäufen und höchstwahrscheinlich bereit sind, auf dem high zu verkaufen. Dies ist ein alarmierendes Zeichen, denn normalerweise wird in solchen Momenten den Krypton-Anfängern, die in den Nachrichten kaufen, eine große Anzahl von Münzen abgenommen, und der Preis fällt recht niedrig und schnell. Angesichts des ernsthaften Wachstums würde es sich lohnen, zu diesem Zeitpunkt auf den Kauf von Krypto-Währung zu verzichten und dem Trubel der Halbierung zuzusehen.


Was erwartet uns heute?

13.00 Handelsbilanz in Deutschland
14.30 Veränderung der Zahl der nicht-landwirtschaftlichen Beschäftigung in den Vereinigten Staaten
14.30 US-Arbeitslosenquote


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Was bewegt die Märkte?

By | Nachrichten | No Comments

Gold   1693,50
(+0,50%)

EURUSD   1,0796
( +0,01%)

DJIA  24115
(+2,59%)

OIL.WTI  25,095
(-1,55%)

DAX   10609
(+0,63%)

Der Mittwoch war kaum besser als die beiden letzten Handelstage. In der Welt gibt es immer noch die gleichen Spannungen zwischen den USA und China. Der Kampf gegen das Coronavirus geht weiter, und die Länder tun viel, um die Arbeit wieder aufzunehmen und die wirtschaftliche Erholung zu beschleunigen.


USD/JPY

USDJPY

Vor dem Hintergrund der Epidemie in den USA werden die Wertpapiere der Pharmakonzerne immer wertvoller. Die Nachricht über das bevorstehende Erscheinen des Impfstoffs heizt Investoren nur noch mehr an. Aber es ist sehr schwierig für den gesamten Markt, weiter zu wachsen. Der S&P500-Index verharrt bei 2860. Nur die Dynamik der Aktien von Elektronikgiganten fällt nicht und fügt systematisch 0,5-1% zu jeder Handelssitzung.


Euro

Der Euro kann noch nicht mit den Problemen der europäischen Wirtschaft sowie mit dem ernsthaft erstarkenden US-Dollar fertig werden. Der Kurs der EUR/USD-Paarung setzte seinen systematischen Abwärtstrend bis auf 1,0760 fort, den wir im gestrigen Artikel erwähnten. Der Euro nähert sich fast immer starken Niveaus kurz vor der Veröffentlichung wichtiger makroökonomischer Statistiken oder Nachrichten. Der Euro hat keine Stärke für Wachstum und nun wird es für die europäische Währung wichtig sein, über der Unterstützungslinie zu bleiben und ihren Platz in der aktuellen Handelsspanne 1,0950 – 1,0760 zu halten.


Japanischer Yen

Die USD/JPY-Paarung weist eine sehr gute Abwärtsbewegung auf, was zeigt, wie stabil sich der Yen während einer Pandemie fühlt. Schließlich gingen die Spannungen zwischen den USA und China in gewisser Weise in die Hände der japanischen Währung über, da sie schon immer als Fluchtwährung galt, aber wenn die Spannungen nachlassen, dann wird diese Aufwertung des JPY wahrscheinlich aufhören. Insgesamt ist das Paar bereits reif für eine Umkehr nach oben. Das Niveau von 106 ist jetzt ziemlich stark, und diese Umkehr könnte in den kommenden Tagen beginnen, wenn man bedenkt, dass wir am Freitag viele makroökonomische Statistiken erwarten.


Öl

Am Mittwoch waren die Daten zu den Rohölreserven relativ gut, aber sie kamen für die Märkte etwas zu spät. Es kommt vor, dass der Preis viel schneller nach oben fliegt, als Händler wichtige Informationen für ihre Entscheidungen erhalten. In unserem Fall waren die Lagerbestände nicht so gut, wie der Markt erwartet hatte. Infolgedessen notiert das WTI-Öl am Mittwoch um fast 2% billiger und wird mit 24 Dollar pro Barrel gehandelt. Wir müssen noch auf die Nachrichten über den Produktionsrückgang und auf die makroökonomischen Statistiken vom Freitag warten. Es wird wahrscheinlich eine leichte Korrektur nach unten gehen, um den Eifer der Bullen abzukühlen.


Was erwartet uns heute?

08.00 Entscheidung über den Zinssatz der Bank of England
13.00 Protokoll der Sitzung des Geldpolitischen Ausschusses der Bank von England
14.30 Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den Vereinigten Staaten


Wichtige Hinweise:

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Morning Stock News

Die Kauflust auf den Märkten wächst. Der Beginn einer neuen Rallye?

By | Nachrichten | No Comments

Gold   1693,50
(-0,69%)

EURUSD   1,0837
( -0,04%)

DJIA  24115
(+1,52%)

OIL.WTI  25,095
(-7,47%)

DAX   10609
(-0,25%)

In Europa und den Vereinigten Staaten geht die Zahl der Todesfälle durch Coronavirus Infektion stetig zurück. Die Länder beginnen, die Quarantäne zu überwinden und ihre Wirtschaft zu starten. Solche Aktionen führen zu einem unvermeidlichen Anstieg der Nachfrage nach Risikoanlagen, und wir sehen, dass der Appetit an allen Börsen wächst.


WTI

WTI

Insgesamt beginnen sich die Märkte gut zu fühlen. Dank des Lichts am Ende des Tunnels versuchen die Investoren bereits jetzt, ihre Aktivitäten irgendwie zu planen, obwohl es scharfe Äußerungen aus den USA an China sowie mögliche Details über die Herkunft des Coronavirus gibt. Am Dienstag sind die amerikanischen Märkte recht gut gewachsen. Der S&P 500 kam auf 3000 zurück und legte um 1,9% zu, der DOW stieg um 1,5%. Der europäische Markt zeigte eine ausgezeichnete positive Dynamik. Der DAX schloss bei 10729, was einem Zuwachs von 2,51% entspricht. Europa spürt den Geist der Erholung. Die Europäer versuchen, schneller aus der Quarantäne herauszukommen, um weiter zu leben und Geld zu verdienen.


Euro

Am Dienstag, nachdem der Oberste Gerichtshof Deutschlands den Anleihenkäufen der EZB als Teil des quantitativen Stimulus zugestimmt hatte, erhöhten die EUR/USD-Notierungen die Volatilität stark und gingen zurück. Die EZB hat riesige Geldmengen zur Stimulierung der Wirtschaft bereitgestellt. Ihr Vermögensportfolio ist seit 2014 um 40% gewachsen. Auch wenn Christine Lagarde sagte, dass sich die Wirtschaft nur sehr langsam zu erholen beginnt, gibt es immer noch sehr starke Bedenken über die zweite Welle von Krankheiten, die die Europäische Union noch weiter in die Rezession treiben könnten. In naher Zukunft hat der Euro keine Chance, dem starken US-Dollar standzuhalten. Wahrscheinlich wird das Währungspaar EUR/USD nach Unterstützung bei 1,0760 suchen, die Ende April nicht überschritten werden konnte.


Pfund Sterling

Der GBP setzte seinen Abwärtstrend am Dienstag nach dem erfolglosen Höhenflug am 30. April fort und wurde bei 1,2430 gehandelt. Bislang liegt der Schwerpunkt auf der Sitzung der Bank of England, die vielleicht andeuten könnte, dass sie die Wirtschaft weiterhin mit aller Kraft unterstützen wird. Das gesamte Jahr 2019 war, auch wenn man die Pandemie nicht berücksichtigt, für England, was den Einzelhandelsumsatz betrifft, nicht sehr erfolgreich. Schuld war der Rückgang der Verbraucherausgaben. Die Ankündigung eines neuen QE, was eher die Bank of England tun wird, wird ein negativer Faktor für das Pfund sein.


Öl

Der Ölmarkt erwacht sehr schnell zum Leben. Eine ausreichende Zahl von Spekulanten kommt jetzt hinzu, um in einem zusammengebrochenen Markt Geld zu verdienen, aber eine Reihe von Faktoren, wie die sinkenden Reserven und die rückläufige Produktion in einer Reihe von Ländern, zeigen, dass der Markt insgesamt nicht aufgeben wird. Am Mittwoch warten wir auf die Daten zu den Ölreserven in den USA, von denen die Händler in naher Zukunft ausgehen werden. Am Dienstag stieg das WTI-Öl um fast 20% auf 24,4 Dollar pro Barrel.


Was erwartet uns heute?

10.30 UK Baugewerbe-Index
14.30 Veränderung der nicht-landwirtschaftlichen Beschäftigung in den USA
16.30 US-Rohölreserven
16.00 Supply-Manager-Index für den Nichtproduktionssektor in den USA


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Bitcoin

Countdown zum Bitcoin-Halving

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05.05.2020 –Special Report. Seit dem Corona-Crash im März hat sich BTC fast verdoppelt. Kein Wunder: In Kürze steht das Halving an. Die Community setzt auf satte Gewinne. Und die Bitcoin-Jünger befeuern den Kurs mit fantastischen Preiszielen. Einsteigen oder nicht? Wir beleuchten die Hintergründe.

Halving wohl in einer Woche

So schnell kann es gehen: Die populärste und älteste Cyber-Devise nimmt Kurs auf die 10.000 Dollar. Anlass für das neue Interesse ist das in Kürze anstehende Bitcoin-Halving. Das „BTC-Echo“ kommentierte, auch das dritte Halving wecke neues Interesse an der E-Devise. Denn nach den beiden vorigen Teilungen seien die Kurse weiter angestiegen. Noch ist nicht ganz klar, wann genau es zum Halving kommt, da die Menge an Bitcoins von den Minern (= „Schürfer“) abhängt. „Der Aktionär“ erläuterte, der Termin dafür sei wohl der 12. Mai.

Preisziel von 300.000 Dollar bei BTC

Und welch Zufall: Genau jetzt feuern die Jünger den Kaufrausch in der Gemeinde an. Finanzen.net beispielsweise ließ jüngst Preston Pysh zu Wort kommen. Pysh ist Gründer von BuffetsBooks.com sowie der Pylon Holding Company und hat sich eine große Follower-Gemeinde in den Social Media aufgebaut. Und er sieht das Preisziel für BTC langfristig bei bis zu 300.000 Dollar – mit Schwankungen dazwischen. Bis zum nächsten Halving in vier Jahren werde sich Bitcoin zwischen 80.000 und 100.000 US-Dollar halten.

Push durch Halving, Inflation und neue Akzeptanz

Jedenfalls beurteilt Pysh das jetzige Halving als massiven Preistreiber. Ein weiteres Argument ist die von ihm gesehene Schwäche des Greenback. Dabei verwies er auf die Billionen-schweren Hilfsaktionen in den USA im Kampf gegen Corona. Ferner erwartet er eine steigende Akzeptanz im Mainstream durch die Inflationssorgen.
Wir ergänzen: Der Aspekt Inflationsschutz ist nicht von der Hand zu weisen – genau deswegen ist auch Gold gefragt. Anleger weltweit sehnen sich nach einem Asset, dessen innerer Wert nicht durch die Geldpolitik ausgehöhlt werden kann. Allerdings stellt sich die Frage, ob aktuell – neben der Zocker-Gemeinde – nicht vor allem Kriminelle in Cyber-Währungen investieren, da sie die Überwachung bei den Geschäftsbanken umgehen wollen. Außerdem könnten die Notenbanken der Welt irgendwann den nicht kontrollierbaren, lästigen Rivalen in der Devisenwelt beseitigen.

Härter als Gold – BayernLB sieht 90.000 Dollar

Doch auch die Bayerische Landesbank sorgte schon im vergangenen September mit einer extrem bullishen Analyse für Aufsehen. Die Bank untersuchte die so genannte Stock-to-Flow-Rate von Bitcoin im Vergleich zu der von Gold. Diese SF-Rate sei der „Härtegrad“ für ein Asset. Demnach gibt es bei Gold ein begrenztes Angebot, das sich nur langsam erhöht. Zu den aktuell bekannten 187.000 Tonnen Gold weltweit kämen pro Jahr etwa 3.000 Tonnen hinzu. Das Verhältnis des Goldbestands (Stock) zu der Zuwachsmenge (Flow) betrage damit rund 1,5 Prozent. Diese Rate werde bei Bitcoin nach dem jetzigen dritten Halving wesentlich geringer sein als die beim Gold. Soll heißen: „Bitcoin könnte härter werden als Gold.“ Für dieses Jahr sahen die Banker einen Preis von 90.000 Dollar.
Und die BayernLB ergänzte: Im Jahr 2024 stehe das nächste Halving an. Dann werde sich der Härtegrad noch einmal verdoppeln. In ihrer Studie schränkten die Analysten allerdings ein, dass selbst beste statistische Modelle in der Prognose versagen können. Von daher werde das nun anstehende aktuelle Bitcoin-Halving ein Härtetest für das Stock-to-Flow-Modell.

Darum geht es beim Halving

Fakt ist: Das Mengenwachstum der Bitcoin nach oben wird alle vier Jahre gedrosselt bis es bei Null ankommt. Das „BTC-Echo“ erläuterte, worum es beim „Halving“ genau geht: Bei der Bitcoin-Blockchain handele es sich um eine Art Datenbank, die man sich, sehr vereinfacht, wie eine Excel-Datei mit vielen Seiten vorstellen könne. In dieser Tabelle werden Informationen über Transaktionen mit dem Bitcoin abgespeichert, etwa wenn eine bestimmte Anzahl von A nach B überwiesen wird.
Um diese Informationen in der Blockchain des Bitcoin, die auf tausenden Rechnern weltweit läuft, zu aktualisieren und ihre Inhalte unmanipulierbar zu verschlüsseln, arbeiten diese Computer mit komplizierten mathematischen Formeln. Für diese Arbeit erhalten die Betreiber der IT-Netzwerke der Bitcoin–Blockchain eine Belohnung. Sobald sie einen Block errechnet haben und kryptografisch verschlüsseln, werden neu geschaffene BTC an sie ausgeschüttet. Genau dieser Betrag wird von 12,5 BTC auf 6,25 BTC halbiert.

Halbe Belohnung für die gleiche Arbeit

Nicht die Zahl der Bitcoin wird also halbiert, sondern der Lohn an die „Schürfer“ für die Schaffung neuer BTC. Genauso viel Arbeit, halber Gewinn = sinkender Incentive, gedrosselte Produktion, weniger stark steigendes Angebot. Aktuell gibt es etwa 19 Millionen BTC. Diese Zahl werde nach der Halbierung langsamer steigen, urteilte „BTC-Echo“. Und somit könne theoretisch eine stabile oder wachsende Nachfrage bei einem langsamer wachsenden Angebot für steigende Preise sorgen.

Finaler Deckel bei 21 Millionen BTCr

Und es gibt noch einen weiteren potenziell bullishen Fakt in Sachen Angebot. „Computerbild“ ergänzte, Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto habe die maximale Anzahl von Coins bei der Entwicklung auf 21 Millionen Einheiten festgelegt. Egal wie sehr sich Miner anstrengen, über diese Summe gehe es nicht hinaus. Um eben das Erreichen der maximalen Anzahl von Coins so lange wie möglich zu verzögern, finde alle vier Jahre das sogenannte „Halving“ statt.
Unser Fazit: Die BTC-Bullen haben aktuell einige Argumente auf ihrer Seite. Das Interesse steigt. Bitcoin könnte theoretisch so attraktiv werden wie Gold, das außer seiner Funktion als Schmuck keinerlei Nutzen aufweist und dennoch seit Jahrtausenden gefragt ist. Allerdings gibt es bei BTC eben die Tatsache, dass eine unkontrollierbare Nebenwährung der Politik ein Dorn im Auge ist. Die Bernstein-Bank wünscht Ihnen erfolgreiche Trades und Investments!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.