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Morning Stock News

Die Regierungen lockern die Quarantänemaßnahmen. Wird die Volatilität zunehmen?

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Gold   1693,50
(-0,46%)

EURUSD   1,0907
( +0,07%)

DJIA  24115
(+2,33%)

OIL.WTI  25,095
(+6,88%)

DAX   10609
(+0,18%)

Der Konflikt zwischen den USA und China bricht aus. Die US-Regierung erklärt offen, dass China das Coronavirus aus einem Labor in Wuhan austreten ließ und dass es dafür Beweise gibt. Die gegenwärtig sehr schwierige Situation auf den US-Märkten wird durch eine weitere Runde von Handelskriegen noch verschärft.


DAX

Der Montag war erneut negativ für die Aktienmärkte. Der DAX-Index verlor ziemlich viel, 3,6 Prozent, weil die Anleger einen neuen Handelskrieg zwischen China und den USA befürchteten. Die amerikanischen Indizes schlossen im Eröffnungsbereich. Quarantäne und geschlossene Produktionen in Europa schaffen keine Klarheit für Investoren. Die Aktienmärkte werden volatil bleiben, da die Anleger ein Gleichgewicht zwischen Wirtschaftsstatistiken, nachlassenden Quarantänemaßnahmen und neuen Impfstoffen zur Behandlung des Coronavirus suchen. Wahrscheinlich wird der US-Aktienmarkt die Aussagen der Politiker sehr genau verfolgen. Viele Analysten sind skeptisch, da die Wirtschaft noch sehr weit von einer Erholung von der Krise entfernt ist.


Euro

Der Euro erholte sich am Montag von 1,0970. Die Lage in Europa ist kritisch, so dass das starke Wachstum noch nicht der Mühe wert ist. Jetzt werden viele Unternehmen mit riesigen Summen überschwemmt, nur um sie vor dem Bankrott zu retten. Die ganze Aufmerksamkeit in dieser Woche wird sich weiterhin auf den Freitag und auf die US-Arbeitslosigkeitsanträge konzentrieren. Bislang bildet der Euro einen Seitenkanal.


Gold

Der Montag war positiv für Gold. Aufgrund des Rückgangs des Aktienmarktes ist das Edelmetall wieder beliebt. Gold überschreitet die Marke von $1700 pro Unze und geht an die obere Grenze der Spanne von $1730. Um höher hinauszukommen, braucht man eine starke Dynamik, die wahrscheinlich in den wichtigen Nachrichten zu sehen sein wird. Nach einem Fixing über 1730$ wird es möglich sein, den Anstieg auf das Niveau von $1800 pro Unze zu betrachten, wo sich der nächste starke Widerstand befindet.


Öl

Es scheint, dass die von verschiedenen Ländern ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung des Ölpreises zu greifen beginnen. Am Montag steigt der Preis für ein Barrel WTI-Öl auf das Niveau von 22,2 $. Am 5. Mai wird die Texas-Kommission eine Sitzung abhalten, um über die Reduzierung der Ölproduktion abzustimmen. Der Preis sucht nun nach einem Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Die Händler erwarten einen schrittweisen Rückzug der Länder aus der Quarantäne, was wiederum die Nachfrage nach Öl ankurbeln dürfte. Ein Problem ist, dass dieser Rückzugsprozess sehr langsam verläuft.


Was erwartet uns heute?

06.30 Uhr Entscheidung über den Zinssatz in Australien
09.55 UK PMI Composite Index für April.
16.00 ISM Non-Manufacturing Business Activity


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Daily trading news

Handelskrieg 2.0

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04.05.2020 –Special Report. Jetzt wird es ungemütlich: Der australische „Saturday Telegraph“ hat ein brisantes Corona-Dossier veröffentlicht. Zugespielt von den „Five Eyes“ – den Geheimdiensten der USA, Großbritanniens, Australiens, Kanadas und Neuseelands. Darin steht China am Pranger – Peking habe die Länder der Welt gefährdet und zehntausende Menschenleben auf dem Gewissen. Damit erhöht sich die Gefahr eines neuen Handelskrieges. Nicht nur Amerika könnte Reparationen vom Reich der Mitte fordern oder neue Sanktionen erheben. Anleger sollten sich im Worst Case auf einen wilden Ritt an der Börse gefasst machen.

Die Welt war China egal

Die wichtigsten Vorwürfe des Berichts: Die kommunistische Führung habe wissentlich Indizien zum Corona-Ausbruch vernichtet, sie habe wesentlich früher von der Seuche gewusst, als sie öffentlich zugab und sie habe kritische Wissenschaftler zum Schweigen gebracht. Das Virus sei sehr wohl aus einem chinesischen Labor in Wuhan entkommen. Und letztlich bestehe die Möglichkeit, dass das Virus vom Menschen verändert wurde.
US-Außenminister Mike Pompeo sagte ABC, es gebe „überwältigende Beweise“ dafür, dass der neuartige Erreger aus einem Labor in der chinesischen Stadt Wuhan stamme. Und die Nachrichtenagentur Associated Press meldete, China habe das frühe Ausmaß des Virus vertuscht, um Schutzausrüstung zu horten.

Alle Spuren führen ins Labor von Wuhan

Schon vorige Woche wurden analoge Thesen an die „Washington Times“ durchgestochen. Demnach geht die US-Regierung davon aus, dass entweder das Wuhan Institute of Virology (WIV) oder das Center for Disease Control (CDC) in Wuhan das Epizentrum des Ausbruchs ist. Keinesfalls aber der Tiermarkt Huanan, von dem aus laut offizieller chinesischer Version das Virus von Tier zu Mensch gesprungen sein soll. Das CDC liegt übrigens nur einen Steinwurf entfernt von diesem „Wet Market“ entfernt. Zwar gebe es keinen eindeutigen Beweis, aber einige stichhaltige Indizien – machen Sie sich selbst ein Bild.

„Bat Woman“ und „Patient Zero“

Zum einen forschte Peng Zhou, der Leiter der Abteilung für Fledermaus-Infektionen und Infizierung im WIV, an Ebola und SARS. Seine Kollegin Shi Zhengli arbeitete am Bio-Engineering von Corona-Viren und wurde als „Bat Woman“ bekannt, weil sie zu Fledermäusen in Höhlen aufbrach. Das „Wall Street Journal“ ergänzte, Forscher des WIV hätten 2013 infizierte Fledermäuse eingefangen. Deren Proben hätten bis Anfang dieses Jahres vergessen im Labor gelegen. Schon 2015 warnte „Nature“ vor dieser Forschung an den Fledertieren, im gleichen Jahr stellten die USA die Förderung des Labors ein. US-Diplomaten hatten in mehreren Depeschen vor den schlechten Sicherheitsstandards im WIV gewarnt, berichtete die „Washington Post“.
Am 01. Januar 2020 verhängten beide Labore eine absolute Kommunikationssperre für alle Mitarbeiter. Vor einigen Wochen wurde die Vita einer Labormitarbeiterin namens Huang Yanling von der Website des WIV entfernt – vielleicht war sie „Patient Zero“.
Übrigens vermutete der Wissenschaftler Luc Montagnier in einer Fernsehdiskussion, das Corona-Virus sei im Labor zur Erforschung von AIDS verändert worden und entkommen. Indische Experten hätten ebenfalls solche Schlüsse gezogen, deren Research-Paper sei aber auf Druck von China zurückgezogen worden. Bei ihm funktioniere das nicht. Denn der Mann ist nicht irgendwer – sondern Nobelpreis-Träger und Entdecker des HIV-Virus.

Zorn in Washington

Vorige Woche hatte US-Präsident Donald Trump schon mit dem Säbel gerasselt. Zum einen meldete Bloomberg, dass Trump überlege, staatlichen Pensionsfonds das Investment in chinesische Unternehmen zu verbieten, die ein Risiko für die nationale Sicherheit seien. Konkret plane die Trump-Administration eine Exekutiv-Order gegen The Thrift Savings Plan. Dieser Pensionsfonds darf 50 Milliarden Dollar in einen Fonds investieren, der den MSCI All-Country World Index nachbildet. Damit würde eine Menge Geld nicht mehr an die chinesische Börse fließen.

Reparationen oder Strafzölle

Angesprochen auf Reparationen und einen Kommentar in der „Bild“ Zeitung, sagte Trump, Amerika könne weit mehr Geld fordern als die umgerechnet 160 Milliarden Dollar. Gefragt, ob es um Strafzölle gehe oder einfach den Default bei der Rückzahlung von Schulden an China, sagte Trump vor Journalisten, “there are many things I can do.” Wir sind gespannt, ob bald US-Staatsanleihen zur Waffe im Handelskrieg werden.
Im Gespräch mit Reuters sagte Trump, China wolle ihn im November verlieren sehen. China dementierte. Was wir uns aber sehr wohl vorstellen können. So hat Hunter Biden, Sohn von Herausforderer Joe Biden, die 2013 gegründete Investment-Firma BHR Partners als Co-Chef geleitet. Mit dem Segen der Kommunisten und finanzieller Förderung der Bank of China und der China Development Bank brachte BHR chinesische Unternehmen an Börsen im Westen – eine hübsche Lizenz zum Gelddrucken. Zu jener Zeit war Dad Biden der Vizepräsident der USA. Das sieht doch sehr danach aus, dass der Biden-Clan gekauft wurde, damit China ungestört mit billigen Exporten Amerika fluten durfte, wobei leider, leider viele US-Jobs vernichtet wurden.

Was wusste Peking wann?

Ob die chinesische Führung tatsächlich den Corona-Ausbruch verheimlichte, um ihr Gesicht zu wahren, oder ob die Kommunisten sogar wollten, dass das Virus um die Welt reist, um auch andere Länder zu schwächen, ist unklar. Fakt ist, dass die Hardliner schon zum verbalen Gegenschlag übergegangen sind. Laut der staatlichen „Global Times“ hat ein amerikanischer Soldat das Virus nach Wuhan geschleppt. Bei „Patient Zero“ soll es sich demnach um einen Chauffeur handeln, der als Radfahrer im Oktober 2019 bei den Military World Games in Wuhan teilnahm. Der eigentliche Ursprung sei demnach das im Juli 2019 geschlossene US-Labor in Fort Detrick in Maryland. Damit stellt sich die Frage, warum das Virus dann nicht schon vor Oktober an der US-Ostküste aufgetaucht ist.

Weg mit dem Dollar

Auch ein anderer chinesischer Kader rüstete verbal auf. Der Chef der Shanghai Gold Exchange (SGE), Wang Zhenying rief laut Reuters nach einer internationalen Super-Währung um den Dollar abzusetzen. Die Federal Reserve werde in ihrer Reaktion auf Covid-19 früher oder später den Dollar versenken. Einige Auguren halten inzwischen die Rückkehr zum Goldstandard für möglich.

So wird die Börse reagieren

Unser Fazit: Die oben genannten Geheimdienst-Berichte sind nicht ohne Grund an die Presse gegeben worden – hier braut sich etwas zusammen. Falls sich die Sache tatsächlich zu einem offenen Handelskrieg zuspitzt, dürften sich der Yuan, China-Aktien, die Wall Street, DAX und Co. auf der Short-Seite wiederfinden. Dito Erdöl – die Weltkonjunktur wird dann weiter gebremst, was sich in einem sinkenden Verbrauch auswirkt. Erinnern Sie sich nur daran, wie der Markt immer dann zitterte, als die Handelsgespräche zu scheitern drohten.

Auch die australische Börse und der Austral-Dollar könnten in Turbulenzen laufen. Die chinesische Botschafterin Cheng Jingye drohte auf Sky News wegen der Ermittlungen der „Five Eyes“ schon einmal Australien mit Konsequenzen für Tourismus und Exporte. Übrigens haben die oben genannten Wissenschaftler Peng Zhou und Shi Zhengli in australischen Laboren gearbeitet, was nun genauer untersucht wird.
Long dürften Rüstungsaktien reagieren – der Kalte Krieg könnte bald heiß werden. Was in diesem Fall dann auch den Ölpreis anschieben dürfte. Zudem dürfte Gold zulegen, wie immer der sichere Hafen in Krisenzeiten. Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Trumpf erklärt China einen neuen Krieg. Wird die Wirtschaft das aushalten?

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Gold   1693,50
(-0,37%)

EURUSD   1,0938
( -0,29%)

DJIA  24115
(+2,12%)

OIL.WTI  25,095
(+12,63%)

DAX   10609
(-1,98%)

Diese Woche wird eine der wichtigsten für Investoren sein. Es werden Zahlen zu Non-farm Payrolls veröffentlicht. Analysten sagen einen beispiellosen Verlust von 21 Millionen Arbeitsplätzen voraus. Gleichzeitig werden die Märkte den Fortschritt der Länder beobachten, die die Quarantäne verlassen und sich zu erholen beginnen.


EUR/USD

EURUSD

Am Freitag sagte Donald Trump, er werde die Zölle für China in jedem Fall erhöhen. Bis jetzt sind es nur Worte, aber wir wissen, dass der amerikanische Präsident keine Worte verschwendet. Die US-Präsidentschaftswahlen stehen im November an, und Trump wird versuchen, das Beste daraus für den Wahlkampf zu machen. Niemand kann sagen, wie sich solche Aktionen auf die Märkte auswirken werden. Der Freitag endete mit einem Absturz der Märkte. Es ist das Ende der Woche und des Monats. Die Investoren haben ihre Gewinne mitgenommen. Die europäischen Märkte waren geschlossen, aber die amerikanischen Märkte fielen um fast 3%. Der S&P 500 verlor 81 Punkte und der DOW-Index verlor 622 Punkte.


Euro

Das Coronavirus wütet immer noch in Europa, aber die Zahl der Fälle geht zurück, und die Länder sind dabei, die Quarantänemaßnahmen aufzuheben. Auf ihrer Sitzung skizzierte die EZB ein neues Notprogramm zur wirtschaftlichen Unterstützung. Nun sollen Kredite zu einem extrem niedrigen Zinssatz von minus 1% vergeben werden. Während der Rede von Christine Lagarde verlor der Euro viel an Wert, aber kurz vor der Schließung der Märkte gelang es ihm, seine Position zurückzugewinnen und bei 1,0970 zu schließen. Es liegt eine harte Woche vor uns, und die Investoren werden die Maßnahmen aller Länder aufmerksam verfolgen, insbesondere Italien, das sich aufgrund der Pandemie in der schwierigsten Lage befindet.


Gold

Das Edelmetall ist immer noch nicht in der Lage, die begehrten Niveaus zu überwinden, und schwankte wieder zwischen $1630 und $1730. Wahrscheinlich ist das Wachstum von Gold so offensichtlich, dass es aus diesem Grund nicht wächst. Aber hier wird der Stärkere gewinnen. Die Abwertung des Dollars ist in vollem Gange. Die M2 hat 17 Billionen Dollar erreicht, das ist das größte Wachstum seit 1980. Obwohl die Goldproduktion in diesem Jahr um fast 35 % gestiegen ist, wächst die Nachfrage viel schneller.


Öl

Öl zeigte in der vergangenen Woche einen spektakulären Aufschwung. Am Ende der Woche hielt WTI ihren Preis bei 21 Dollar pro Barrel. Schließlich beginnen Länder, ihre Produktion zu reduzieren, und einige, wie Saudi-Arabien, tun dies in beschleunigtem Tempo. Aufgrund der Notfallmaßnahmen zur Verringerung der Produktion lässt der Druck auf die Marktnotierungen nach und der Preis erholt sich vorübergehend. Aber wegen der sehr niedrigen Preise muss man mit einer starken Volatilität des Marktes rechnen, da jetzt Spekulanten und große Unternehmen auf den Markt kommen werden.


Was erwartet uns heute?

03.00 Index der Geschäftstätigkeit des produktiven Sektors in China
09.55 Index der Geschäftstätigkeit im deutschen verarbeitenden Gewerbe.
16.00 US-Industrie-Auftragsvolumen
17.00 BIP in Russland seit Anfang des Jahres


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Bitcoin fasziniert die Investoren. Wird es 10.000 Dollar wert sein?

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Gold   1693,50
(-1,10%)

EURUSD   1,0859
( -0,14%)

DJIA  24115
(-1,80%)

OIL.WTI  25,095
(+31,11%)

DAX   10609
(-4,62%)

Die Prognosen erfüllen sich. Aufgrund der guten Unternehmensberichterstattung der US-Wirtschaftsgiganten sowie positiver Nachrichten über die Erprobung des experimentellen Medikaments Remdisivir von der Firma Gilead Science sind die wichtigsten Indizes um eine beachtliche Anzahl von Punkten nach oben geflogen.


BITCOIN

Trotz der schrecklichsten Daten zum US-BIP seit 12 Jahren, das im ersten Quartal um 4,8% fiel, stieg der S&P500 um mehr als 3% auf 3000. Alle Länder freuen sich auf das Medikament, so dass jede positive Nachricht Investoren dazu veranlasst, Risiken einzugehen. Deutschland geriet in eine Rezession, und der Aufschwung ist frühestens für 2022 geplant. Luftfahrt, Handel und Automobilbau befinden sich in einer schweren Krise. Bereits jetzt erwägt die deutsche Regierung die Möglichkeit, die Autoproduktion wieder aufzunehmen, um die Verluste zumindest zu mildern.


Euro

Nach der Ankündigung der US-Notenbank, die Zinssätze so lange aufrechtzuerhalten, bis die US-Wirtschaft nach der Coronavirus-Pandemie geheilt ist, eilte der EURO nach oben und blieb wieder auf dem geschätzten Niveau von 1,0870 stehen. Vor der EZB-Sitzung am Donnerstag lässt sich ein solches Niveau natürlich nicht ohne weiteres durchsetzen. Die Anleger sollten verstehen, wie die Zentralbank in naher Zukunft handeln wird, auch wenn wir auf diesem Treffen wahrscheinlich keine wichtigen Aussagen hören werden. Da das Ende der Woche und das Ende des kommenden Monats bevorsteht, werden die Anleger einen Teil des Gewinns fixieren, so dass es zu einigen Ausverkäufen an den Märkten kommen kann.


Öl

Am Mittwoch stellten sich die Ölreserven in den USA wesentlich besser dar als vorhergesagt. Sie halbierten sich fast von 15 Mio. Barrel auf 8,9 Mio. Barrel. Die Überschussreserven im Cushing Hub gingen ebenfalls zurück. Die Anleger freuen sich auf die Erholung der US-Wirtschaft, und ihre Stimmung hat sich aufgrund dieser Daten deutlich verbessert. Der Preis für WTI-Öl wurde mit 16,9 Dollar pro Barrel gehandelt und wird noch nicht fallen.


Bitcoin

Am Mittwoch stieg die Kryptowährung unter starkem Preisdruck der Kunden um mehr als 10% auf 8700 Dollar für eine BTC. Die Bullen machen weiter und wollen diese währung wirklich bei 10.000 Dollar sehen. Es sind nur noch wenige Tage bis zum halving, und es ist sehr wichtig für Investoren, zusätzliche Gewinne zu erzielen. Das Niveau von $8300-$8500 ist ein ernsthafter Widerstand. Wenn sich der Preis höher konsolidieren kann, wird der Weg zum Wachstum weiter offen sein.


Was erwartet uns heute?

03.00 Index der Geschäftstätigkeit des produktiven Sektors in China
18.00 Volumen des Einzelhandelsumsatzes in Deutschland seit Jahresbeginn
16.30 Erklärung zur Zins- und Geldpolitik der EZB
14:.0 Pressekonferenz der EZB


Wichtige Hinweise:

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Morning Stock News

Neuer Absturz des schwarzen Goldes

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Gold   1693,50
(-0,84%)

EURUSD   1,0849
( +0,26%)

DJIA  24115
(+0,32%)

OIL.WTI  25,095
(+40,04%)

DAX   10609
(-1,04%)

Diese Woche ist für alle Wirtschaftssektoren recht schwierig. In den USA kommt die Unternehmensberichterstattung, die zeigen wird, wie schlecht es den Unternehmen in der gegenwärtigen Situation geht. Wenn die Branchenriesen nicht gut dastehen, ist es wahrscheinlich, dass die Rallye auf dem US-Markt, die mehrere Wochen andauerte, beendet wird.


AUD/USD

Der Markt ist im Moment sehr fragil. Jede schlechte Nachricht oder falsche Aktion der Zentralbanken kann die Aktienmärkte nach unten schicken. Die Händler lösen jetzt sehr schwierige Aufgaben und sollten sich auf eine sehr große Anzahl von Statistiken konzentrieren. In der gegenwärtigen Situation werden Investoren durch die Lockerung der Quarantänemaßnahmen in einigen führenden Ländern ermutigt. DAX wächst um 1,27%, der amerikanische S&P500 und DOW werden gemischt gehandelt. Der Preis blieb um die Eröffnungswerte herum. S&P500 – 2880, DOW – 24200.


AUSTRALISCHER DOLLAR

Der australische Dollar fühlt sich gut an, nachdem China begonnen hat, seine Industrie zu erholen. Der AUD/USD nähert sich nun dem Stand von 0,66, der den Rückgang Anfang März einleitete. In den kommenden Tagen wird der australische Dollar versuchen, sich auf diesem Niveau zu konsolidieren. Alle hoffen auf einen stabilen Aktienmarkt, da der Kurs dieses Paares davon abhängt.


Öl

Die Ereignisse von vor einer Woche, als der Preis der Mai-Futures in die negative Zone fiel, könnten sich wiederholen. Am Montag fiel der Preis des Juni-Ölkontrakts WTI um 25% auf $ 12,7 pro Barrel, am Dienstag setzte sich der Rückgang um weitere 14% auf ein Minimum von $ 10,66 fort. Wenn die Dynamik anhält, könnte sich der Preis der Juni-Futures eine Woche vor ihrem Ablauf als negativ erweisen. Und der Zusammenbruch selbst könnte sogar noch stärker sein als beim letzten Mal.


Gold

Gold befindet sich seit zwei Wochen auf seinem Höchststand. Steigende Arbeitslosigkeit, wirtschaftliche Turbulenzen und das Fehlen eines Heilmittels für das Coronavirus belasten nach wie vor die meisten Länder. Die Nachfrage nach physischem Gold steigt in China und Indien. Beispiellose Geldspritzen in die größten Volkswirtschaften werden unweigerlich zu einer Auslösung inflationärer Prozesse führen, was sich wiederum auf den Wert des Goldes auswirken wird. Das Niveau von 1800 Dollar pro Unze ist sehr nahe und wir werden bald sehen, wie es getestet wird.


Was erwartet uns heute?

03.30 Verbraucherpreisindex in Australien
14.30 US-BIP für das Quartal
16.30 US-Rohölreserven
20.00 Entscheidung der Fed zum Zinssatz


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Morning Stock News

Die Kaufbereitschaft nimmt zu

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Gold   1693,50
(-1,17%)

EURUSD   1,0822
( -0,07%)

DJIA  24115
(+0,52%)

OIL.WTI  25,095
(+37,51%)

DAX   10609
(– 0,78%)

Die Märkte waren am Montag sehr optimistisch. Die Nachricht, dass die Länder beginnen, aus der Quarantäne zu kommen, heizt die Investoren an. In den USA ergreift die Fed ernsthafte Maßnahmen zur Stimulierung der Wirtschaft, und viele Händler sind bereits voller Kauflust.


Dow Jones

Insgesamt verlief der Montag für die Märkte sehr gut. Viele beginnen bereits, mit einer Situation wie der Pandemie zu leben, und Unternehmen versuchen, die gegenwärtigen Realitäten zu nutzen, um Gewinne zu erzielen. Bisher bringen nur die Energiepreise und die Unsicherheit über die zukünftige Ölförderung einige Zweifel. Der DAX stieg um 3% auf 10685, die US-Indizes legten im Durchschnitt um 1,6% zu, was in der aktuellen Situation sehr gut ist. Wenn es in Zukunft keine ernsthaften Schocks gibt, werden sich die Märkte weiterhin langsam erholen.


Euro

Im Moment hat der Euro keine bestimmte Richtung, aber der Wochenbeginn sieht eher bärisch aus. Obwohl es in Europa einen positiven Trend in Bezug auf die Pandemie gibt, haben Quarantäne und Isolation einen sehr starken Einfluss auf die Volkswirtschaften der EU. In naher Zukunft wird kein Wachstum erwartet, solange die Auswirkungen des Virus auf die gesamte EU nicht klar sind. Am Montag notiert der Euro bei 1,0825.


Öl

Der Ölpreis ist immer noch auf einem Tiefstand. Bislang ist die Situation sehr kompliziert. Die Anzahl der Lagerplätze ist minimal, und der Markt ist sehr besorgt darüber. Nach den Prognosen der Analysten wird sich die Situation beim Öl bis Ende Juni nicht ändern, da die Nachfrage auf gleichem Niveau bleiben wird.


Bitcoin

Der Kryptomarkt beginnt die Woche mit einem mäßig positiven Ergebnis. In den letzten 7 Tagen ist Bitcoin um 7 % gewachsen, und das Handelsvolumen ist um 17 % gestiegen. Es sind nur noch wenige Wochen bis zum halving, das bestimmte Innovationen auf den Markt der Kryptowährungen bringen wird. Kryptowährungen sind mit größerer Wahrscheinlichkeit genauso anfällig wie andere Vermögenswerte. Aber die Aussichten sind gut. In der gegenwärtigen Situation wird Bitcoin aufgrund der wirtschaftlichen Distanz und der Digitalisierung der Wirtschaft sehr gefragt sein. Am Montag wurde Bitcoin bei $7700 gehandelt.


Was erwartet uns heute?

09.00 Pressekonferenz der Bank of Japan
14.30 Außenhandelsbilanz in den Vereinigten Staaten
16.00 US-Index des Verbrauchervertrauens


Wichtige Hinweise:

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Broker Trading

Endspiel im Ölmarkt

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27.04.2020 –Special Report. Am Ölmarkt droht ein neues Preismassaker: Mitte Mai sind die Öltanks in den USA voll, auf dem Globus sieht es kaum anders aus. Doch in Amerika läuft eine Pleitewelle von Ölfirmen, viele Bohrlöcher werden geschlossen. Manche wohl für immer. Die Marktbereinigung könnte die Basis für den Neuanfang sein. Zumal die OPEC+ nun die Förderung drosselt. Was den Ölpreis binnen einiger Monate wieder kräftig nach oben hieven könnte.

Pipelines als letztes Aufgebot

Die amerikanischen Ölfirmen werfen gerade ihre letzten Truppen ins Gefecht. Der Pipeline-Gigant Energy Transfer fragte in einem ungewöhnlichen Schritt die Texas Railroad Commission um Erlaubnis, seine Rohre als Tank nutzen zu dürfen. Damit könnten 2 Millionen Barrel gelagert werden, wie Oilprice.com unter Berufung auf Argus Media berichtete. Anfang des Monats hatte schon Enterprise Products Partners laut Reuters bei der U.S. Federal Energy Regulatory Commission nachgefragt, seine nordwärts laufende Seaway Pipeline als Speicher nutzen zu dürfen. Wir fragen uns: Wie viel Öl kann in den USA in Pipelines gespeichert werden? 10 Millionen Barrel? 20?

Globale Ölflut

Wir fragen uns außerdem: Wieviel Öl passt in Pipelines in Russland oder am Persischen Golf? Wie viel auf Tanker, in Öltanks und auf Züge? Vor der Küste von Kalifornien und Texas ankern Dutzende prall gefüllte Öltanker, vor Singapur sind es hunderte. Das U.S. Department of Energy greift den Ölförderern derweil unter die Arme, das Ministerium verhandelt mit neun Produzenten über die Lagerung von 23 Millionen Barrel in der Strategic Petroleum Reserve (SPR), das sind gigantische Salzdome an der Küste von Texas und Louisiana.

Endgame Mitte Mai

Am Golf von Mexiko fahren derweil die Raffinerien wegen der sinkenden Nachfrage die Kapazität herunter. Laut Goldman Sachs wird es in rund drei Wochen nirgendwo mehr Platz geben, um Öl zu lagern. „We are moving into the end-game,“ urteilte auch Torbjorn Tornqvist, Leiter des Commodity-Trading-Giganten Gunvor Group. „Early-to-mid May could be the peak. We are weeks, not months, away from it.“

Spannung im Juni-Kontrakt

Interessanterweise läuft am 19. Mai der Handel mit dem Juni-Future für West-Texas-Intermediate aus.
Wir sind gespannt, ob wir vor einem neuen Preismassaker stehen. Ende April war der Mai-Kontrakt bis auf minus 40 Dollar abgestürzt. Für den Juni muss sich schleunigst eine drastische Verbesserung der Nachfrage und der Lager-Kapazitäten abzeichnen. Vielleicht hatte auch der Absturz im Mai-Kontrakt das Tief markiert.

Die Marktbereinigung läuft

Klar ist, dass nur ein Ende des Überangebots die Krise bereinigt. Und in den USA läuft das Ausmerzen an Unternehmen auf Hochtouren. Gerade hat Diamond Offshore Drilling aus Houston Insolvenz angemeldet; das Unternehmen, das stets als Juwel unter den Ölförderern galt, sitzt auf Schulden in Höhe von 2,6 Milliarden Dollar. Da das Tiefsee-Drilling besonders teuer ist, braucht das Unternehmen einen Ölpreis von 30 Dollar je Barrel, um wirtschaftlich zu arbeiten. Diamond Offshore ist nur eine von rund nordamerikanischen 200 Ölfirmen, die seit Anfang 2015 umgekippt sind, wie die Kanzlei Haynes & Boone mitteilte.

US-Ölquellen könnten für immer versiegen

Derweil meldete Baker Hughes, dass vorigen Freitag nur noch 378 US-Bohrlöcher Öl förderten. Im Hoch 2014 waren es rund 1.600 gewesen. Eine interessante Entwicklung, denn es ist enorm teuer, ein Bohrloch zu versiegeln. Zudem besteht gerade in den USA die Gefahr, dass Ölquellen, die mit Fracking und Querbohrung erschlossen wurden, nicht mehr zu retten sind, da sie bei einem Ende der Förderung versanden und versotten, sobald das Einpumpen von Wasser und damit der Druck im aufgebrochenen Gestein nachlässt.

Globaler Turnaround

Das gleiche Bild zeigt sich überall auf der Welt – von Tschad über Brasilien bis Vietnam wird der Ausstoß gekappt. Und am 01. Mai tritt die Förderkürzung der OPEC+ um 9,7 Millionen Barrel oder 23 Prozent des Outputs in Kraft. Wenn wir nun all diese Infos verarbeiten, dann drängt sich der Eindruck auf, dass wir vor einem massiven Turnaround bei den Ölpreisen stehen. Die Produktion sinkt drastisch, einige US-Bundesstaaten, China und mehrere Länder in Europa lockern allmählich die Corona-Restriktionen. Womit die Nachfrage nach Benzin und Kerosin langsam wieder steigen dürfte. Wobei auch neue Spannungen im Persischen Golf die Preise treiben könnten. Ergo könnten sich neue Chancen auf der Long-Seite ergeben. Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Eine spannende Handelswoche liegt vor uns

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Gold   1693,50
(-1,90%)

EURUSD   1,0844
( +0,20%)

DJIA  24115
(+1,94%)

OIL.WTI  25,095
(+17,76%)

DAX   10609
(+ 1,32%)

Eine weitere Handelswoche im April endete mit gemischten Gefühlen. Am Freitag wurden in verschiedenen Ländern ziemlich viele makroökonomische Statistiken veröffentlicht. In den meisten Fällen fielen diese Zahlen negativ aus und lagen unter den Prognosen.


DAX

DAX

Angesichts der unterschiedlichen Statistiken und der anhaltenden Ungewissheit über die Ölförderung und die Entscheidung der OPEC teilten sich die Märkte auf verschiedene Fronten auf. Der DAX fiel um 1,69% auf 10336, der S&P500 stieg um 1,39% auf 2836. Die zweite Woche kann der Index das level von 2900 nicht durchbrechen und sich höher konsolidieren. Eine positive Nachricht für den US-Markt ist, dass die Zahl der kranken Menschen in der Welt zumindest nicht steigt. In einigen amerikanischen Bundesstaaten beginnen einige Institutionen und Schulen, sich zu öffnen. Es liegt auf der Hand, dass die Erholung von der Krise nicht für alle Länder schnell vonstattengehen wird.


Euro

Die Europäische Union versucht, im Kampf gegen das Coronavirus und die Wirtschaftskrise zusammenzukommen, obwohl dies nicht sonderlich gut gelingt. Die europäischen Staats- und Regierungschefs rufen sich gegenseitig auf, paneuropäische Fonds zur Bekämpfung der Epidemie und zur Unterstützung der Unternehmen zu bilden. Europa hat noch einen langen und mühsamen Prozess der wirtschaftlichen Erholung von der Krise vor sich. Bislang hat die europäische Währung nicht genug Stärke, um vom derzeitigen Niveau aufzusteigen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Europa zeigen kann, dass es ein Bündnis ist. Der Euro handelte am Freitag höher und schloss bei 1,0824 .


Öl

Was das Öl betrifft, so ist nicht klar, in welche Richtung der Markt blickt. Natürlich gab es nach dem starken Rückgang ein gewisses Wachstum und eine Erholung des Preises, aber der derzeitige katastrophale Nachfragerückgang, hervorgerufen durch eine Coronavirus-Infektion, gibt keine Chance, den Preis für lange Zeit wieder auf sein früheres Niveau zu bringen. Die Verschärfung der Lage im Nahen Osten durch die Äußerungen von Donald Trump trägt nicht zum Optimismus der Händler bei. WTI-Öl wurde am Freitag zu 17,19 Dollar pro Barrel gehandelt.


Gold

Die quantitative Stimulierung der Wirtschaft durch alle großen Zentralbanken nur in Verbindung mit Gold. Aufgrund der wachsenden Geldmenge wird der Preis des Edelmetalls nur steigen. Schon jetzt wird für Gold ein Niveau von $1800 pro Unze angestrebt, und wann das Metall einen solchen Preis erreicht, ist nur noch eine Frage der Zeit.


Was erwartet uns heute?

12.00 Gesamtzahl der Arbeitslosen in Frankreich
15.00 Arbeitslosenquote in Russland
16.30 US-Index der verarbeitenden Industrie


Wichtige Hinweise:

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Morning Stock News

Wird das Wochenende mit einer positiven Note enden?

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Gold   1693,50
(-2,11%)

EURUSD   1,0766
( -0,10%)

DJIA  24115
(+3,34%)

OIL.WTI  25,095
(+14,90%)

DAX   10609
(+ 2,09%)

Der Donnerstag war ein weiterer Tag, an dem sich die Weltmärkte weiter erholten. Obwohl Donald Trump sagte, er werde dem US-Energiemarkt nicht schaden und könne Arbeitsplätze retten, beginnen die amerikanischen Ölkonzerne, die Ölförderung zu drosseln. In der gegenwärtigen Situation ist es klar, dass diejenigen, die sich schnell einschränken können, und das sind die Schieferbohrinseln in den USA, die gegenwärtige Krise einschränken und überleben werden. Sie werden in der Lage sein, die Produktion so schnell wieder aufzunehmen, wie sie sie einschränken können.


EUR/USD

EURUSD

Die ersten US-Arbeitslosenanträge kamen am Donnerstag heraus und lagen leicht unter den Erwartungen. Anhand dieser Daten können wir sagen, dass sich die Situation in den USA zu nivellieren beginnt. Der Aktienmarkt ist mit positiven Daten gesättigt und wächst weiter. Alles wird von der Zahl der Infektionen in den USA abhängen und davon, wie es um die Wirtschaft bestellt sein wird. Nach der Pandemie werden sich die USA als erste erholen, gefolgt von allen anderen Ländern der Welt.


Euro

Am Donnerstag setzte der Euro seinen Abwärtstrend fort. Nachdem die EZB-Vorsitzende Christine Lagarde angekündigt hatte, dass die Wirtschaft der Eurozone in Zukunft um 15% zurückgehen könnte, setzte der Euro seinen Abwärtstrend fort. Erneut gab es Probleme bei der Verabschiedung des EU-Konjunkturprogramms, die sich auch auf den Eurokurs auswirkte. Das Paar EUR/USD fällt am Freitag. Investoren beginnen, Gewinne auf den Euro mitzunehmen, was den Wert der Währung beeinflussen kann.


Öl

Der Preis pro Barrel WTI-Öl beginnt sich zu erholen. Es ist seltsam zu sehen, wie die großen erdölexportierenden Länder leiden, weil sie nicht wissen, wohin sie ihr Öl bringen sollen. Die Hauptlager sind voll besetzt und Tanker schwimmen wie Lager um die Welt. Bislang hat sich der Preis für WTI-Öl bei über 17 Dollar pro Barrel stabilisiert, und das ist ein sehr gutes Ergebnis.


Gold

Der Goldhandel erreichte am Donnerstag fast seinen Höchststand. Er stieg kräftig auf $1740 je Unze an. Gold hat das Potenzial, sich weiter zu festigen, und dieser Wunsch wird sich in naher Zukunft fortsetzen. Wir erwarten einen Anstieg des Goldpreises auf $1800 pro Unze.


Was erwartet uns heute?

01.30 Basisindex der Verbraucherpreise in Japan
08.00 UK Einzelhandelsumsatz
19:30 Gesamtzahl der Bohrinseln in den USA


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Trading graph chart

Fed und Top-5 im Dienste der Bullen

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23.04.2020 –Special Report. Die Arbeitslosigkeit in den USA steigt unaufhaltsam weiter. Die Verkäufe neuer Häuser in den USA brechen so stark ein wie nie zuvor in einem März. In Europa stürzt der PMI drastisch ab. Ein Ende der Corona-Krise ist nicht in Sicht. Und dennoch halten sich die Kurse am Aktienmarkt erstaunlich robust. Vor allem der Glaube an die Fed stützt. Und das verstärkte Investment in die Top-5-Aktien in den USA. Diese enge Marktfixierung kann noch böse enden.

Zehn Jahre Aufschwung ausgelöscht

So schnell kann es gehen: Die Corona-Krise hat in den USA binnen weniger Wochen mehr Jobs vernichtet als in rund zehn Jahren des Booms entstanden sind. Nur in der vorigen Woche stellten 4,427 Millionen US-Amerikaner einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Damit liegt die Zahl der Anträge aus den vergangenen fünf Wochen bei 26 Millionen. Nach der Finanzkrise waren seit Herbst 2010 rund 22 Millionen Jobs aufgebaut worden. Die Federal Reserve ergänzte im Beige Book, die Wirtschaftsaktivitäten seien „scharf und abrupt in allen Regionen” eingebrochen. Und dennoch halten sich die Aktienkurse überraschend wacker.

US500Daily

Sowjet-Wirtschaft statt Markt

Der wichtigste Faktor dafür: Die Fed pumpt 2,3 Billionen Dollar in den Markt. Über Bonds, Banken und das generelle Versprechen, verschärfte Volatilität nicht zuzulassen, stützt sie den Markt. So sieht es überall in der Welt aus: Japan kündigte gerade ein unlimitiertes Quantitative Easing an und die Europäische Zentralbank teilte mit, sie werde auch Corporate Bonds von „Fallen Angels“ kaufen. Staatsstütze also überall. Das Blog „Global Macro Monitor“ kommentierte für die USA, die Fed habe effektiv die Finanzmärkte verstaatlicht. An der Wall Street säßen Kremlinologen, die versuchten, vorab herauszufinden, was das Politbüro kaufen werde.

BlackRock folgt der Fed

Tatsächlich teilte der Vermögensverwalter BlackRock, der rund 7 Billionen Dollar managed, jüngst mit, er werde alles tun, was die Fed tue. Konkret schrieb Rick Rieder, Leiter des Global Allocation Teams, er „will follow the Fed and other DM (Developed Markets – die Redaktion) central banks by purchasing what they’re purchasing, and assets that rhyme with those.“ BlackRock will auch „pick away at some sectors of the equity market that have had valuations destroyed beyond even worst-case scenarios such as healthcare, biotech, technology, defense, home builders, and others.“ Langfristig werde BlackRock seinen Cash-Bestand herunter fahren und werde „rotate down the credit spectrum, swapping investment-grade credit for higher quality high-yield or loans“, die auch die Fed kaufe.

Selbst die Fed könnte scheitern

Jüngst kommentierte die Rabobank analog, die Fed „carved central planning into the bedrock of the US financial system“. Ihre Käufe seien ein überall im Markt eingepreister Teil des Investments-Prozesses, oder dessen, was davon übrig ist. Mit dem zu Ostern beschlossenen Liquiditätsprogramm in Höhe von 2,3 Billionen Dollar stütze die Fed Banken, kleine Unternehmen, Bundesstaaten, Städte und Kommunen, sie kauft ETFs (Exchange Traded Funds – Indexfonds), in denen Junkbonds stecken. Leider werde selbst dieses Geld nicht reichen, falls eine zweite Corona-Welle in den USA einschlage. Ganz zu schweigen von den eher geringen Konjunkturstützen in Europa oder China. Hier hätten wir also schon den ersten Zweifel an der Allmacht der Fed.

„In Fed we trust“

“In Fed We Trust is all the buyers have“ twitterte entsprechend jüngst Jeffrey Edward Gundlach, amerikanischer Star-Investor und Gründer von DoubleLine Capital. Schon Anfang April warnte er vor einer neu aufkommenden Panik noch in diesem Monat. Das Gesamtvolumen der US-Konjunkturhilfen und der geldpolitischen Stützungsmaßnahmen dürfte 10 Billionen US-Dollar erreichen, erwartet Gundlach. Die Arbeitslosenquote in den USA werde auf 10 Prozent anziehen, der US-Dollar mit der ausufernden Staatsverschuldung im Rücken an Wert einbüßen, urteilte er laut „InstitutionalMoney.com“ in einem Webcast.

Stütze durch die Top-5

Tatsächlich steht der aktuelle Aufschwung an der Börse auf einem schmalen Fundament. Der schon erwähnte „Global Macro Monitor“ sandte eine entsprechende Warnung aus: Zum Börsenschluss am vorigen Freitag hätten die Big Five – Microsoft, Amazon, Google, Apple, Facebook – zusammen rund 18 Prozent der Marktkapitalisierung gestellt, gemessen am Wilshire 5000. Siehe das Schaubild ganz unten. Viele Anleger hielten in der Breite noch aus, weil sie auf eine Kapitulation der Shorts warteten.

Shorties gehen in Position

Dann zitierte das Blog einen Artikel des „Wall Street Journal“: Die Short-Wetten gegen den SPDR S&P 500 Trust, das ist der größte Indexfonds, der den breiten Markt abbildet, hätten in den vorigen Woche mit 68,1 Milliarden Dollar das höchste Niveau seit Januar 2016 erreicht, wie die Finanzanalysten von S3 Partners errechnet hätten. Anfang 2020 stand die Summe übrigens bei 41,7 Milliarden. Auch hier glauben also viele Anleger nicht, dass die Fed alles fixen kann oder will.
Unser Fazit aus alledem: Wenn die in den Top-5 investierten Investoren nach der Zwischenerholung Kasse machen, sieht es übel für den Markt aus. Wenn zudem die Corona-Krise nach einer Lockerung der Quarantäne im Westen wieder Fahrt aufnimmt, oder in China neue Herde ausbrechen, dann hätten wir einen weiteren Push-Faktor. Und wenn dann Zweifel an der Allmacht der Fed oder an ihrer Reaktionsschnelligkeit wie ein Lauffeuer über das Börsenparkett ziehen, dann erleben wir die nächste Baisse. Zumal der S&P 500 gerade an seiner 50-Tage-Linie angelangt ist, die als Widerstand wirken könnte.
Falls umgekehrt aber die Euphorie überschäumt, etwa weil ein wirksames Corona-Medikament entdeckt wird, dann sind all die hier geäußerten Zweifel Makulatur. Dann werden wir eine nette Short-Squeeze erleben. Und eine neue Marktbreite auf dem Weg nach oben. Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.