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Stock Market Chart

Die Anleger warten im Seitenaus

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29.07.2019 – Daily Report. Zum Beginn einer wichtigen Woche halten sich die Aktionäre mit Neukäufen zurück. Der wichtigste Termin steht am Mittwoch an: Eine Zinssenkung der Federal Reserve gilt als ausgemacht. Die Frage ist für die meisten Broker nur noch, wie stark sie ausfällt. Auch die Wiederaufnahme der Handelsgespräche zwischen Peking und Washington sorgt für gespannte Ruhe.

Frankfurt wartet auf die Fed

Alles blickt nach Washington: Der DAX hat sich zögerlich nach oben gearbeitet, vor der Zinsentscheidung der Fed am Mittwoch wollte sich niemand auf der falschen Seite positionieren. So pendelte der deutsche Leitindex bis zum Montagmittag mit 0,2 Prozent im Minus bei 12.400 Zählern.

An der Wall Street und auf dem Frankfurter Parkett galt zuletzt ein amerikanischer Zinsschnitt um 0,25 Prozentpunkte als ausgemacht. Nur ein kleiner Teil der Börsianer sieht sogar einen Cut um 0,5 Prozent. Doch das würde wahrscheinlich eine kleine Panik hervorrufen – steht es etwa so schlecht um die US-Wirtschaft? Eine massive Enttäuschung wäre es auch, wenn die Fed wider Erwarten den Zins überhaupt nicht drückt. Doch alles andere als die erste US-Zinssenkung seit mehr als zehn Jahren wäre angesichts neuer Konjunktursorgen und vor dem Hintergrund des Handelsstreits mit China eine Riesen-Überraschung.

Auch Asien hält sich zurück

Gerade dieser Zollkonflikt ist ein weiterer Faktor für die Zurückhaltung an der Börse. Ab dem morgigen Dienstag blicken die Anleger im weltweiten Handel besonders aufmerksam auf ihre Handelsplattform, denn dann wird eine US-Delegation um den Handelsbeauftragten Robert Lighthizer zu Gesprächen in der Volksrepublik erwartet.

Entsprechend hatten sich auch die Anleger in Asien am Montag positioniert. In Tokio schloss der Leitindex Nikkei 225 mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 21.617 Zählern. Der chinesische CSI-300 gab um 01, Prozent nach auf 3.854 Stellen. Zudem warten die Anleger in Japan auch auf ihre eigene Notenbank: Sie dürfte am Dienstag voraussichtlich eine Fortsetzung ihres Programms zur Ankurbelung der Konjunktur bekanntgeben. Und auch hier erwarten die Börsianer eine Zinssenkung von einem Viertel Prozentpunkt.

Gute Vorgaben aus New York

Die Vorgaben aus den USA vom Freitag hatten den Bullen in die Hände gespielt. Der Dow Jones Industrial ging zwar nur mit einem kleinen Plus von 0,2 Prozent bei 27.192 Punkten ins Weekend. Ähnlich mickrig fiel die Wochenbilanz aus. Doch sowohl der S&P 500 als auch der Nasdaq 100 setzten ihren jüngsten Rekordlauf fort. Der marktbreite S&P stieg um 0,7 Prozent auf 3.026 Punkte. Und der Nasdaq 100 gewann 1,1 Prozent auf 8.017 Stellen; hier stützten starke Zahlen von Alphabet.

Für gute Laune hatten Konjunkturdaten gesorgt: Das amerikanische Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal war zwar mit 2,1 Prozent stärker gewachsen, als die meisten erwartet hatten. Allerdings hatten sich durchaus Effekte der neuen Zölle und des Handelsstreits mit China gezeigt. Was eben für einen Cut der Fed spricht.

Doch auch an der US-Börse dürfte sich in naher Zukunft eher wenig bewegen. Denn neben der Fed steht auch der US-Jobbericht am Freitag im Fokus. Und nebenbei melden in dieser Woche knapp ein Drittel der Konzerne, die im S&P 500 gelistet sind, ihre Zahlen. Wir freuen uns beispielsweise auf Quartalszahlen von Schwergewichten wie Apple, General Motors, Merck oder Procter and Gamble.

Das bringt der Tag

So voll die Woche, so leer der Montag. Betrachten Sie dies als Ruhe vor dem Sturm, wenn Sie CFD handeln oder im Online-Aktienhandel aktiv sind.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Rente Pension

Die Rentenbombe tickt

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29.07.2019 – Special Report. In den USA lauert im Verborgenen ein demografischer Sprengsatz. Heimlich, still und leise hat sich die Renten-Lücke zu Besorgnis erregender Größe aufgebaut. 6 Billionen Dollar sollen es sein – wer soll das bezahlen? Die explosiven Zutaten: Überalterung, steigende Pensionsansprüche und weniger Beitragszahler. Dazu kündigt sich eine neue Vertrauenskrise im Hypotheken-Markt an. Dieser Mix kann die Wall Street und damit auch den DAX und den weltweiten Handel in den Abgrund reißen. Wir sagen Ihnen, auf welche Signale Sie achten müssen.

Die Rente ist sicher!

Schon der einstige Arbeitsminister Norbert Blüm (CDU) wollte uns weismachen, dass die deutsche Rente in der bisherigen Form irgendwie finanziert werden kann. Die USA haben das gleiche Problem. Während hierzulande scheinschlaue Politiker versuchen, sich über eine angebliche CO2-Steuer frisches Geld zu beschaffen, soll die Finanzierung in den USA auf Pump laufen. Die amerikanischen Pensionspläne werden durch eine quasi-staatliche Organisation garantiert, die Pension Benefit Guarantee Corporation (PBGC). Doch laut der Website „RealInvestmentAdvice.com“ sitzt die PBGC im Jahr 2025 auf dem Trockenen. Die Lösung des Kongress: Pensionsfonds sollen sich individuell verschulden dürfen, um die Sparer auszuzahlen, wann immer ein Pensionsplan nicht mehr liquide ist. Doch wer leiht schon einem insolventen Fonds frisches Geld?! Das sieht doch sehr nach einem staatlichen Bailout aus – oder nach einem Verlust der Ersparnisse für die Rentner.

Globales schwarzes Rentenloch

Übrigens ist die Rentenfrage kein rein amerikanisches Problem. Die Finanz-Website „Visual Capitalist“ zitierte das World Economic Forum mit der Schätzung, dass es 2015 eine weltweite Finanzierungslücke für die Renten in Höhe von 70 Billionen Dollar gegeben habe. Wenn der Trend nicht gestoppt werde, dürfte die Lücke bis 2050 auf 400 Billionen Dollar angestiegen sein – etwa das Fünffache der heutigen globalen Wirtschaftsleistung. Genau deshalb fürchten sich die Notenbanken vor einer internationalen Rezession. Doch das Epizentrum der Rentenkrise dürften die USA werden, alleine schon, weil hier anders als in totalitären Ländern der Staat das Problem nicht totschweigen kann. Und weil die Krise hier rasch die Börse erfassen dürfte.

Das 6-Billionen-Dollar-Problem

Im April 2016 hatte Moodys die nicht finanzierte Schuldenlast für alle staatlichen und lokalen Pensionspläne in den USA auf 3,5 Billionen Dollar taxiert, schreibt „RealInvestmentAdvice.com“ weiter. Das sei der Betrag, der nicht durch aktuelle oder künftige Rentenbeiträge oder durch Investmentzinsen gedeckt sei. Die Kalkulation basiere auf Zinsen in Höhe von 3,7 bis 4,1 Prozent. Eine andere damalige Schätzung des konservativen Think Tank American Enterprise Institute habe die Lücke bei einer Annahme von 2,6 Prozent Anleiherendite auf 5,2 Billionen beziffert– also auf 5.200 Milliarden Dollar.
Heute tickt die Bombe lauter denn je. Voriges Jahr bezifferte Moody’s Investor Service laut „RealInvestmentAdvice.com“ die gesamte US-Rentenlücke schon auf 4,4 Billionen. Vor einigen Monaten habe die konservative Nonprofit-Organsiation American Legislative Exchange Council das schwarze Rentenloch auf fast 6 Billionen Dollar beziffert. Das wäre fast ein Drittel des amerikanischen Brutto-Inlandsproduktes, es hatte 2018 insgesamt 20,5 Billionen Dollar betragen.

Pension Run

Und die Lage verschärft sich. Aktuell sind gemäß „RealInvestmentAdvice.com“ rund 75 Millionen Baby-Boomer in Amerika in Rente oder sie stehen bis 2030 davor. Das sind rund 26 Prozent der amerikanischen Bevölkerung. Eine gigantische Pension Crisis scheint somit unvermeidbar. Die Krise wird dann ausbrechen, wenn die nächste Rezession die US-Rentner dazu zwingt, ihre Pensionspläne anzuzapfen.

Die nächste Hypotheken-Mauschelei

Und ausgerechnet jetzt, wo Sparen und Vertrauen in den Finanzmarkt die Gebote der Stunde wären, geht eine schlaue Hypotheken-Bank daran, Sparer ohne ausreichende Bonität in neue Darlehen zu locken. Die auf den Immobilienmarkt spezialisierte Website „HousingWire“ meldete, die landesweit aktive Waterstone Mortgage Corporation aus Wisconsin vergebe nun Hypotheken-Darlehen an Menschen ohne jegliche Kredit-Historie. Im Zuge des Non-Traditional Credit Program sollen finanzielle Belege wie Telefonrechnungen, Miete oder Stromrechnung herangezogen werden. Laut Schätzung der Verbraucherschützer des Consumer Financial Protection Bureau (CFPB) haben rund 26 Millionen Amerikaner keinen Credit Score. Zehn Jahre nach dem Kollaps von Lehman Brothers setzt Waterstone damit wieder auf extrem unsichere Kreditnehmer. Fehlt nur noch, dass diese wackligen Subprime-Darlehen wieder als angebliche Sicherheit in verbrieften Anleihen auftauchen.

Gegenmaßnahmen als Trader

Wie also wehren sich Trader und Investoren gegen die mögliche Explosion der amerikanischen oder gar globalen Rentenbombe? Leider geht das gar nicht. Wenn das gesamte Finanzsystem kollabiert, dann wird Folgendes passieren: Firmen werden Mitarbeiter entlassen, Staaten sparen an Investitionen, Banken kippen um, Geschäfte schließen, Geld wird entwertet. Dann brechen Unruhen aus, die innere Sicherheit kollabiert. In diesem Fall helfen Ihnen nur Waffen, Stacheldraht, gebunkerte Lebensmittel oder Gemüse aus dem eigenen Garten, Benzin für einen Dieselgenerator und Geduld. Vielleicht Gold und Silber in kleinen Stückelungen, um die Vorräte aufzufrischen.
Doch ein totaler Crash kommt nicht von heute auf morgen. In den Monaten zuvor können Sie über Short-Engagements noch den einen oder anderen Euro verdienen, den Sie als CFD Trader dann beispielsweise in Edelmetall umtauschen.
Die ersten Signale wäre die Häufung von Bankenpleiten: Die meisten US-Pensionsfonds dürften ihre Konten bei lokalen Sparkassen, also Savings and Loans, angelegt haben. Wenn die verstärkt geplündert werden, kippen die kleinen Banken zuerst um. Die großen Banken folgen, womit wir einen neuen Credit Crunch erhalten würden, also ein Einfrieren des Kreditmarktes. Weiter würden vor allem Retailer die verstärkte Kaufzurückhaltung spüren, bevor die Krise schließlich die ganze Wall Street und dann die Weltbörsen erreicht.
Hoffen wir also, dass der Worst Case nicht eintritt. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Chart Stock Market

Der DAX schleppt sich seitwärts

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26.07.2019 – Daily Report. Am Tag danach verarzten die Bullen ihre Wunden. EZB-Chef Mario Draghi hatte nicht wie erhofft geliefert. Nach dem Absturz versucht der DAX die Stabilisierung. Doch die Zinsfantasie ist erst einmal aus dem Markt.

Der DAX muss kämpfen

Die Börse wollte ganz schnell mehr billiges Geld. Doch Europas Währungshüter verweigerten sich. Sie teilten mit, dass die Zinsen wohl mindestens über die erste Hälfte des Jahres 2020 auf ihrem aktuellen Niveau oder „darunter“ bleiben werden. Auf der gestrigen Sitzung beließ die EZB den Leitzins vorerst bei Null, auch der Einlagensatz für Banken bleibt bei minus 0,4 Prozent unverändert. Bald dämmerte es den Investoren, dass sie mindestens bis zur nächsten Zinssitzung in sechs Wochen auf die große Geldflut warten müssen. Ergo tauchte der DAX ab.
Da sich auch die Anleger in New York ins Seitenaus flüchteten, blieben nur wenige Kaufargumente. Zuletzt pendelte der deutsche Leitindex mit 0,2 Prozent im Plus knapp unter 12.400 Zählern. Angesichts der Trippelschritte bleibt einmal mehr die Empfehlung, CFD bei Deutschlands besten CFD Brokern zu handeln – der Hebel bringt auch im Seitwärtsmarkt Gewinne. Wer jedoch im Online-Aktienhandel engagiert ist, dürfte diesen Freitag angesichts der fehlenden großen Termine eher abhaken. Was bei der anhaltenden Hitze ja auch nicht schlecht ist.

Skepsis in Asien

Asien zeigte sich am Morgen ebenfalls unentschlossen. Zumal auch auf dem US-Parkett die Sorge kursierte, dass die Federal Reserve auf ihrer Sitzung in der kommenden Woche hinter den Erwartungen zurückbleiben könnte. Dazu gesellten sich an diesem Freitag Meldungen über eine drohende Verschärfung des japanisch-südkoreanischen Handelskonfliktes. Der Disput über die Entschädigung koreanischer Zwangsarbeiter während Japans Kolonialherrschaft zwischen 1910 und 1945 schwelt weiter. Angesichts dieser Gemengelage setzte der Nikkei in Tokio um 0,5 Prozent zurück auf 21.658 Punkte. Der chinesische CSI 300 rettete ein Plus von 0,2 Prozent auf 3.858 Zähler.

New York zögert

An der Wall Street hatten sich die Anleger am Donnerstag bedeckt gehalten. Die meisten Broker vermuten, dass die Fed den Leitzins in der kommenden Woche um mindestens einen Viertel Prozentpunkt senken wird. Doch was, wenn nicht, wie in Europa? Die Enttäuschung wäre wie in Frankfurt vorprogrammiert. So ging der Dow-Jones-Index zur Schlussglocke mit minus 0,5 Prozent bei 27.140 Punkten aus dem Tag. Der S&P 500 gab ebenfalls 0,5 Prozent nach auf 3.003 Zähler. Und der Nasdaq Composite rutschte 1 Prozent auf 8.238 Punkte ab.

Zinssenkung in der Türkei

Bleibt ein kurzer Blick nach Ankara. Die türkische Zentralbank hat gestern erstmals seit vier Jahren den Leitzins gesenkt. Mit dem kräftigen Schritt von 24 auf 19,75 Prozent mischte sich die Politik massiv in den Devisenmarkt ein. Anfang Juli hatte Recep Tayyip Erdogan den Notenbankgouverneur aus seinem Amt gedrängt und durch dessen Vize ersetzt. Der lieferte nun wie gewünscht. Interessanterweise hat sich die Lira zuletzt relativ stabil gezeigt – niedrige Zinsen setzen normalerweise eine Währung unter Druck. Sieht der Markt den gesenkten Zins nun als selbstbewusstes Zeichen für eine kommende Erholung der Wirtschaft? Oder kauft da jemand im Hintergrund kräftig türkische Lira ein? Jedenfalls brach die Lira nach der gestrigen Mitteilung umgehend ein, um sich danach subito wundersamerweise zu erholen. Vielleicht hatte die Zentralbank mit Stützkäufen mal eben ein paar Shorts vernichtet. Wir behalten die Entwicklung im Auge.

Das bringt der Tag

Selbst wachsame Investoren dürften an diesem Freitag nur wenige Anreize für neue Engagements finden.

An wichtigen Terminen steht einzig die Veröffentlichung des amerikanischen Bruttoinlandsproduktes für das zweite Quartal an. Die Zahlen dazu sollen um 14.30 Uhr über die Ticker laufen.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades – und viel Erholung in der Sonne!

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Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Chart Stock Graph

Börsianer fiebern EZB entgegen

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25.07.2019 – Daily Report. Zinsfreude oder Zinsfrust? Der Aktienmarkt erwartet von der Europäischen Zentralbank eine Zinssenkung. Und zwar eine deutliche. Und zwar bald, wenn nicht sogar sofort. Auch die neuen Rekorde von S&P 500 sowie Nasdaq 100 verleihen zunächst Schub. Doch der Ifo-Index dämpft die Vorfreude.

Frankfurt setzt auf die EZB

Das Thema des Tages auf dem Frankfurter Parkett ist die Europäische Zentralbank. Der DAX zog zunächst bis an die 12.600 Punkte davon, gab dann aber wieder nach und lief zuletzt wieder seitwärts.
Die Anleger hoffen, dass die Währungshüter den Markt mit billigem Geld fluten. Zwar gehen nicht alle Analysten gehen davon aus, dass schon heute der Einlagensatz gesenkt wird. Ein negativer Zinssatz wäre eine Strafgebühr für Geld, das Geschäftsbanken bei der EZB parken. Doch viele Broker bezifferten die Wahrscheinlichkeit, dass die EZB den Einlagezins doch senkt, inzwischen auf mehr als 50 Prozent. Der Spielraum für Enttäuschungen ist somit groß.
Der Ifo-Geschäftsklimaindex jedenfalls lieferte keine klare Indikation für den Kurs der EZB. So ist der Stimmungsindikator im Juli leicht von 101,8 Punkten auf 101,7 Punkte abgerutscht. Allerdings fiel der Rückgang nicht so stark aus wie von vielen Experten befürchtet. Alle Konjunkturdaten finden Sie hier: Market Mover
Der Ifo-Index ist also schlechter, aber vielleicht nicht schlecht genug für die EZB ausgefallen. Warten wir also ab, wie und ob die Notenbanker Euro, Anleihen und Aktien in Schwingung versetzen. Ab 13.45 Uhr wissen wir mehr.

Asien ignoriert die Politik

Die Börsianer in Asien blickten derweil auf die Wall Street, wo S&P 500 und Nasdaq 100 auf einem Allzeithoch geschlossen hatte. In Tokio verabschiedete sich der Nikkei 225 um 0,2 Prozent fester bei 21.757 Stellen. Der CSI, der 300 Blue Chips des chinesischen Festlandes beinhaltet, zog um 0,8 Prozent an auf 3.851 Zähler. Selbst die Politik stoppte die Käufer nicht: Nordkorea hat zwei Kurzstreckenraketen getestet. Zudem deutete eine Sprecherin des chinesischen Verteidigungsministeriums an, dass Peking die Volksbefreiungsarmee nach Hongkong schicken könnte, um die Unruhen in den Griff zu bekommen. Darüber hinaus entsandten die USA ein Kriegsschiff in Richtung Taiwan.

3000 und 8000 – Rekordjagd in New York

Die Wall Street war am Mittwoch fest in der Hand der Bullen gewesen. Das Weiße Haus hatte Medienberichte bestätigt, wonach Finanzminister Steven Mnuchin und der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer kommende Woche mit ihren chinesischen Gesprächspartnern zusammentreffen. Auf ein Neues also im Zollstreit mit China.
So zogen sowohl S&P 500 als auch Nasdaq 100 auf neue Rekorde davon. Und überwanden dabei jeweils magische Marken: einerseits die 3.000, andererseits die 8.000. Der marktbreite S&P 500 legte 0,5 Prozent zu auf 3.020 Zähler. Der Nasdaq 100 passierte erstmals die Marke von 8.000 Punkten – er schloss mit einem Plus von 0,7 Prozent bei 8.011 Zählern. Der Dow Jones hinkte wegen schwacher Zahlen und daraus resultierenden Kursverlusten von Boeing und Caterpillar hinterher. Zur Schlussglocke gab der Dow um 0,3 Prozent auf 27.270 Punkte nach.

Er meint es ernst

Spannend dürfte es bis zum 31. Oktober beim britischen Pfund werden. Der neue Premierminister Boris Johnson geht den Brexit offenbar entschlossen an. Zumindest greift er im neuen Kabinett durch: Er hat seine neue Regierungsmannschaft vornehmlich mit Brexit-Befürwortern besetzt. Britische Medien bezeichneten die Rochaden als „Blutbad“. Beispielsweise fiel der Neubesetzung auch sein Konkurrent um den Tory-Parteivorsitz, Jeremy Hunt, zum Opfer.

Das bringt der Tag

Neben der Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank ab 14.30 Uhr dürften vor allem zwei US-Daten den Tag dominieren.
So läuft um 14.30 Uhr deutscher Zeit der Auftragseingang für langlebige Güter im Juni ein.
Zeitgleich werden die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gemeldet.
Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

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Frankfurt börse

Hitzefrei in Frankfurt

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24.07.2019 – Daily Report. Der DAX legt erst einmal eine Ruhepause ein. Nach dem starken Plus vom Dienstag warten die Anleger ab, kühlen sich herunter und sondieren die Lage. Interessante Themen gibt es auf nahe Sicht genug: EZB-Zinsentscheid, Brexit, Zollstreit China-USA sowie die Berichtssaison können die Kurse kräftig beeinflussen.

Verschnaufpause an der Börse

Alles so ruhig auf der Handelsplattform, passend zur Hitze kaum ein Lebenszeichen bei den Realtime-Kursen. Doch den Anlegern sei die Pause gegönnt, tags zuvor hatte der DAX aus Sicht der Bullen den besten Börsentag seit rund vier Wochen hingelegt. Am Mittwochmittag jedoch pendelte der Leitindex unentschlossen mit einem mageren Plus von 0,1 Prozent. Immerhin bewegte sich der Indikator somit in Reichweite der Marke von 12.500. Freuen können Sie sich einer Lethargie wie dieser nur, wenn Sie tagesaktuell CFD handeln. Dann nehmen Sie dank des Hebels auch kleinste Bewegungen mit. Ein Engagement im Online-Aktienhandel erfordert dagegen Geduld. Derweil sorgte die Deutsche Bank einmal mehr mit einem größer als erwarteten Minus für Aufsehen. Auch Daimler meldete schwache Zahlen. Am Devisenmarkt behielten die Anleger nach der Ernennung von Boris Johnson zum neuen britischen Premierminister das Pfund im Blick.

Warten auf die EZB

Kaum anzunehmen, dass sich bis zum morgigen Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank die Lage auf dem Frankfurter Parkett entscheidend verändert. Die Anleger warten auf eine klare Aussage von EZB-Chef Mario Draghi, ob er schon jetzt eine Wiederaufnahme der Anleihekäufe ankündigt oder wenigstens in Aussicht stellt. Falls nicht, dürfte das einige Optimisten aus dem Markt treiben.

Sie wollen wieder verhandeln

Hoffnungen auf eine zeitnahe Beilegung des Zollstreits zwischen den USA und China hatten am Morgen die Kurse in Asien beflügelt. In Tokio schloss der Nikkei 225 um 0,4 Prozent fester bei 21.710 Zählern. In China verabschiedete sich der CSI-300 mit einem Plus von 0,8 Prozent bei 3.820 Stellen. Eine amerikanische Handelsdelegation will irgendwann im Zeitraum zwischen Freitag – dann beginnt die sechswöchige Sommerpause des Kongress im tropisch aufgeheizten Washington – und dem 1. August nach China reisen. Dies meldete CNBC unter Berufung auf Insider. Der Stand der Dinge: Die USA hatten angeboten, die Sanktionen gegen Huawei zu lockern, sofern China verstärkt Agrarprodukte in Amerika einkauft.

New York schrammt am Rekord vorbei

Gute Quartalszahlen – etwa von Coca Cola und United Technologies – sowie die aufkeimende Hoffnung im US-Handelsstreit mit China hatten am Vorabend die Wall Street angeschoben. Außerdem applaudierten die Börsianer dem abgewendeten Shutdown, nachdem sich die US-Regierung und Kongressvertreter auf ein neues Haushaltspaket geeinigt hatten. Der Dow Jones Industrial rückte zur Schlussglocke um 0,7 Prozent vor auf 27.349 Stellen. Damit nahm er wieder Kontakt auf zum Allzeithoch aus der Vorwoche – in der Spitze fehlten bei 27.398 Punkten nur rund 30 Zähler zum neuen Rekord. Auch die anderen Indizes erzielten kein neues Hoch: Der S&P 500 ging 0,7 Prozent fester bei 3.005 Punkten aus dem Handel. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg um 0,6 Prozent auf 7.955 Zähler.

Überraschung am Ölmarkt

Für Aufsehen hatte am Vorabend der Interessenverband American Petroleum Institute (API) gesorgt. API meldete einen Rückgang der amerikanischen Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um fast elf Millionen Barrel. Dieses Minus ist trotz Urlaubssaison und Reisezeit ungewöhnlich stark. Wir sind gespannt, wie der wöchentliche Ölbericht heute um 16.30 Uhr ausfällt.

Das bringt der Tag

Daneben ist der Terminkalender eher dünn befüllt. Interessant wird der amerikanische Einkaufsmanagerindex um 15.45 Uhr.
Außerdem der US-Eigenheimabsatz im Juni um 16.00 Uhr.
An Quartalszahlen wird die Wall Street vorbörslich vor allem Boeing, Caterpillar und UPS begutachten.
Nachbörslich stehen unter anderem die Zahlen von Facebook und Ford an.
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EU Zentralbank

Dax zum Handelsbeginn mit Kurssprung

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23.07.2019 – Daily Report. Der deutsche Leitindex konnte den heutigen Handelstag mit einem gelungenen Start begehen und notiert zur Stunde mit 12.394 Punkten satte 0,9 Prozent im Plus. Auslöser dürfte die weiterhin bestehende Aussicht auf eine Zinssenkung seitens der EZB sein.

EZB im Fokus

Obwohl die Tagung der Europäischen Zentralbank erst am Donnerstag dieser Woche stattfinden wird geben Anleger diesem wichtigen Event bereits Vorschusslorbeeren. Analysten taxieren nach eigenen Aussagen die Wahrscheinlichkeit auf eine Zinssenkung durch den amtierenden EZB Chef Mario Draghi auf immerhin 50 Prozent. Wie bei jeder Sitzung des EZB Rates dürfte auch dieses Mal jedes Wort unter die Lupe genommen werden gerade in Hinsicht auf ebenfalls mögliche Anleihekäufe seitens der EZB.
Möglicherweise dürfte die Entscheidung der EZB auch die amerikanischen Notenbänker beeinflussen, die in der kommenden Woche ihre Entscheidung zum US-Leitzins bekannt geben werden.

Abwarten an der Wall Street

Die amerikanischen Börsen beendeten ihren gestrigen Handel nahezu unverändert. Der Dow Jones Index beendete den Handelstag mit einem leichten Plus von 0,3% bei einem Stand von 27.252 Punkten. Der marktbreitere S&P500 konnte ebenfalls 0,3 Prozent auf einen Stand von 2.993,50 Punkten zulegen. Aktuell beherrschen weiterhin die Gespräche im Handelkonflikt mit China das Geschehen an den US-Börsen.

Show Down in London

Zur Mittagszeit dürften sich alle Augen auf die Hauptstadt des Vereinigten Königreiches richten. Zu dieser Zeit dürften feststehen ob der Brexit-Hardliner Boris Johnson neuer Premierminister wird und Theresa May aus ihrem Amtssitz in der Downing Street Nr. 10 verdrängt. Johnson gilt in den Medien als Favorit gegenüber seinem Kontrahenten Jeremy Hunt.

Euro fällt weiter

Der Kurs der Europäischen Gemeinschaftswährung verliert weiter an Boden und taucht erstmals seit Juni wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 1,12 US-Dollar. Hintergrund dürfte die aktuelle Stabilität des US-Dollar sein der sich vor dem Hintergrund eines in den USA verabschiedeten Haushaltspaketes stark zeigt.

Das bringt der Tag

Neben dem schon angesprochenen Event im Parlament in London dürften Anleger am heutigen Nachmittag auf Konjunkturzahlen aus den USA schauen. Um 16:00 Uhr werden die jüngsten Zahlen (Juni) für die Verkäufe bestehender Häuser publiziert. Die Erwartung von Analysten liegt bei aktuell 5,35 Millionen Einheiten.
Gegen 22:30 Uhr folgt der API Bericht über die amerikanischen Rohöllagerbestände.

Die Bernstein Bank wünscht Ihnen erfolgreiche Trades.

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Chart Analyse

Immer schön vorsichtig

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22.07.2019 – Daily Report. Vor dem Zinsentscheid der EZB halten sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt bedeckt. Dies Zaudern liegt auch an der Berichtssaison. Zudem glimmt der Konflikt im Persischen Golf weiter – Großbritannien prüft nach der Festsetzung eines Tankers durch den Iran Gegenmaßnahmen.

Frankfurt wartet ab

Der DAX ist am Montagvormittag nicht richtig vorangekommen. Der deutsche Leitindex hielt sich zuletzt 0,2 Prozent im Plus knapp unter 12.300 Zählern. Während die kleinen Trippelschritte Ihnen durchaus Chancen im CFD Handel eröffnen herrscht im Online-Aktienhandel eher Frust. Broker äußerten, dass es unklar sei, ob Notenbankchef Mario Draghi schon am Donnerstag die Zinsen senken und den Startschuss für weitere Anleihekäufe geben wird. Ergo wolle sich noch niemand auf der falschen Seite positionieren.

Spannung wegen Teheran

An der Börse und im Ölmarkt beobachteten CFD-Trader auch die Entwicklung in Sachen Iran. Derzeit prüft London Gegenmaßnahmen gegen Teheran, Downing Street 10 überlegt wegen der Festsetzung eines britischen Tankers laut Verteidigungsministerium eine „Reihe von Optionen“. Außenminister Jeremy Hunt will das Parlament am Nachmittag über den aktuellen Stand unterrichten. Britischen Medienberichten zufolge soll zunächst Vermögen des iranischen Staates eingefroren werden. Militärische Aktionen hatte London zuvor ausgeschlossen. Der Iran hält derweil den unter britischer Flagge fahrenden Öltanker „Stena Impero“ weiterhin fest. Die Revolutionsgarden hatten das Schiff am Freitag in der Straße von Hormus in den Gewässern des Oman gestoppt.

Unterdessen hat Israel mit einem Drohnen-Angriff ein Warnsignal in Richtung Teheran gesandt. Laut der Website „Debka Files“ bombardierte am Freitag eine Harop-Drohne die pro-iranische Hash Dhaabi-Miliz im Irak. Laut den iranischen Revolutionsgarden gab es bei der Attacke nordöstlich von Bagdad keine Opfer. Lokalen Berichten zufolge sollen aber sehr wohl iranische und Hisbollah-Offiziere getötet worden sein. Die Lehre daraus: Auch der Iran liegt in Reichweite der Israelis. Zudem schließt sich eine Frage an: Werden die USA, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate tatenlos zusehen, wenn der Iran sich über schiitische Milizen im Irak ausbreitet? Jemen, Libanon, Syrien, Irak – Teheran baut seine Stützpunkte kontinuierlich aus.

Ein neuer Börsenstar in China

Die Anleger in China feierten derweil die Einführung eines neuen Börsensegments für Technologie- Unternehmen. Im „Star Market“ sind vor allem Hightech-Firmen gelistet. Die darin enthaltenen 25 Unternehmen haben zum Start am Montag im Durchschnitt ihre Aktienkurse mehr als verdoppelt. Dafür floss offenbar Kapital vom CSI-300 ab. Der Index mit den 300 größten Unternehmen des chinesischen Festlandes schloss 0,7 Prozent schwächer bei 3.782 Zählern. Für zunehmende Skepsis sorgten auch die Unruhen in Hongkong.

In Tokio schloss der Nikkei 225 um 0,2 Prozent schwächer bei 21.417 Zählern. Am Wochenende hatte die Partei von Ministerpräsident Shinzo Abe die Oberhauswahl klar gewonnen. Allerdings verfehlten die Liberaldemokratische Partei LDP und ihr kleinerer Koalitionspartner Komeito die für eine Verfassungsänderung nötige Zwei-Drittel-Mehrheit.

New York zunehmend skeptisch

In New York könnte derweil in Kürze Enttäuschung die Börse heimsuchen. Zwar gilt es als sicher, dass die Federal Reserve am Monatsende den Leitzins senken wird. Allerdings ist unklar, wie stark. Der Dow Jones Industrial schloss 0,3 Prozent schwächer bei 27.154 Punkten, in der Summe verlor der Dow in der vorigen Woche 0,7 Prozent. Der S&P 500 rutschte am Freitag um 0,6 Prozent auf 2.977 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 0,9 Prozent auf 7835 Stellen.

Das bringt der Tag

Am Montag stehen nur wenige wirklich börsenrelevante Termine an.

Allenfalls der CFNA-Index für Juni – das ist der Nationale Aktivitätsindex der Chicago Fed – könnte um 14.30 Uhr für Aufsehen sorgen.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Dax analyse

Endlich die Erholung

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19.07.2019 – Daily Report. Na also, geht doch. Der Chef der New Yorker Fed hat Klartext in Sachen Niedrigzins gesprochen. Und der weltweite Handel applaudiert. Auch der DAX will nach oben. Wenn auch nur moderat.

New Yorker Fed entzückt Frankfurt

Wer hätte das gedacht: Ein Notenbanker der Federal Reserve nimmt kein Blatt vor den Mund. Und die Börsianer sind entzückt. Der Chef der New Yorker Fed, John Williams, sagte gestern unter anderem dieses: „First, take swift action when faced with adverse economic conditions. Second, keep interest rates lower for longer.“ Also: Schnell handeln, falls sich eine Krise anbahnt. Dann niedrigere Zinsen für einen längeren Zeitraum. Treibstoff für die Börse. Applaus, Applaus. Ergo zog der DAX am Freitagmorgen bis an die 12.340 Zähler an, bevor er wieder bröckelte. Zuletzt hielt er sich 0,3 Prozent im Plus. Kleiner Hinweis zum Thema Chartanalyse: Der deutsche Leitindex hatte gestern genau auf der 50-Tage-Linie geschlossen und ist nun wieder nach oben abgeprallt.

Asien freut sich über billiges Geld

Die Worte von Williams hallten auch in Asien nach. Wenn auch ein Sprecher der Fed versuchte, diese als akademisch und theoretisch zu relativieren. Der Zudem verhalfen am Morgen Inflationsdaten aus Japan den Anlegern zu neuem Schwung. Die geringe Preissteigerung in der Kernrate könnte die Bank of Japan zu weiteren Lockerungen veranlassen. Noch mehr billiges Geld überall. Und der Nikkei gewann 2 Prozent auf 21.467 Zähler. Der CSI-300 kletterte um 1,1 Prozent auf 3.808 Stellen.

Böses Erwachen für Peking

Derweil machte eine Meldung die Runde, die Peking zu zusätzlichen Konjunkturstützen zwingen und in deutschen Redaktionsstuben böses Bauchweh hervorrufen dürfte: Donald Trump rollt im Handelsstreit mit China offenbar doch auf der Gewinnerstraße. Laut „Nikkei“ ziehen derzeit über 50 internationale Konzerne ihre Produktion aus China gen Südostasien ab. Darunter Apple, Nintendo, Dell oder HP. Selbst der chinesische Elektronik-Konzern TCL überlege, nach Vietnam zu gehen. Und der chinesische Reifenhersteller Sailun Tire produziere bald in Thailand. Ergo: CFD-Trader sollten sich vielleicht einmal die Börsen in Indien, Vietnam und Thailand genauer anschauen.

Ist das alles?

Ach ja, Trump. Aktuell besteht für CFD-Trader an der Wall Street kein Grund, im Zuge der Sex-Affäre um Jeffrey Epstein einen Absturz der Börse wegen einer Amtsenthebung einzupreisen. Jetzt hat NBC einen Schnipsel von 1992 aus den Archiven gekramt. Und hier spricht Trump tatsächlich auf einer Party mit dem Pädophilen-Zuhälter Jeffrey Epstein. Offenbar sagt Trump über eine Cheerleaderin „She is hot“. Wir sagen: Shocking! Zur Erinnerung: Die Ermittlungen gegen Epstein begannen 2005. Damit stellt sich die Frage, ob die Demokraten keine schärferen Pfeile im Köcher haben.

Obwohl doch Maurene Comey laut dem „Washington Examiner“ zu den Ermittlern in der New Yorker Staatsanwaltschaft gegen Epstein gehört. Und die ist nicht irgendwer. Sondern die Tochter von James Comey, der im September 2013 von Barack Obama als Chef des FBI eingesetzt wurde. Als solcher untersuchte Comey die E-Mail-Affäre von Hillary Clinton, schrieb aber schon an Hillarys Entlastung, bevor die Untersuchung über den schlampigen Gebrauch von Staatsgeheimnissen abgeschlossen war. Trump feuerte Comey im Mai 2017, die US-Medien vermuteten einen Zusammenhang mit den Untersuchungen über angebliche Unterstützung im Wahlkampf aus Russland. Nebenbei: Trump wurde seinerseits von Sonderermittler Robert Mueller im März 2019 deswegen entlastet. Comey hat aber noch eine Rechnung mit Trump offen. Ob ihm sein Töchterlein bei der Begleichung hilft?

Leichtes Plus New York

Wie auch immer. Die Wall Street ignorierte gestern diesen Schmutz und konzentrierte sich auf die New Yorker Fed. Der Dow Jones Industrial schloss am Donnerstag mit einem minimalen Plus von 0,01 Prozent bei 27.223 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,4 Prozent auf 2.995 Stellen. Und der Nasdaq 100 kletterte stieg um 0,19 Prozent auf 7904,13 Punkte. Und auch der Abschuss einer mutmaßlich iranischen Drohne im Persischen Golf durch die US-Navy ließ die Broker kalt.

Iran lenkt ein

Ansonsten scheint der Iran im Atomstreit substanziell einzulenken, was die Ölpreise gen Süden schickte. Laut „Guardian“ hat Außenminister Mohammad Javad Zarif dauerhaft Inspektionen im Atomprogramm angeboten, falls die USA ihre Sanktionen aufheben. Fragt sich, ob Zarif nicht von den Hardlinern in Teheran zur Seite geschoben wird, weil er sich dem Druck von Washington beugt. Warten wir es ab.

Das bringt der Tag

Zum Wochenschluss sollten Sie Ihre Handelsplattform und die einlaufenden News vor allem um 16.00 Uhr screenen. Dann meldet die Uni Michigan das Verbrauchervertrauen im Juli.

Ab 17.00 Uhr tritt James Bullard ans Rednerpult, seines Zeichens Chef der Fed von St. Louis. Um
22.30 Uhr deutscher Zeit folgt auf ihn Eric S. Rosengren, er ist der Präsident der Boston Fed. Beide sind stimmberechtigt im FOMC, beide sprechen auf dem Jahrestreffen der Central Bank Research Association in New York.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und ein erholsames Wochenende in der Sonne!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Europa

Der DAX taucht ab

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18.07.2019 – Daily Report. Kleine Depression am Frankfurter Aktienmarkt: Der DAX legt am Donnerstagmittag den Rückwärtsgang ein. Den Börsianern schmecken einige Quartalszahlen nicht. Sowohl in den USA als auch in Deutschland gab es Enttäuschungen.

Schlechte Stimmung in Frankfurt

Was wanket, das stürze: Frei nach diesem Friedrich Nietzsche zugeschriebenen Zitat verhalten sich am Donnerstag die Broker auf dem Frankfurter Parkett. Nun ist der deutsche Leitindex wegen mehrerer schlechter News abgerutscht. Zuletzt hielt sich der DAX 0,8 Prozent im Minus bei 12.242 Zählern. Auf die Stimmung drückten zunächst das nachbörsliche Minus der IBM-Aktie und der Einbruch der Netfllix-Titel. Der Streaming-Dienst meldete den ersten Rückgang der US-Kundenzahlen in fast einer Dekade.

In der Heimat sorgte Heidelberger Druck für Verkaufsdruck. Der Konzern aus der Kurpfalz spürt eine zunehmende Investitionszurückhaltung und Gegenwind für den Umsatz. Aus der Nachbarschaft meldete sich SAP mit mauen Zahlen zu Wort. Abfindungen und Übernahmekosten haben den Gewinn des Softwarekonzerns im zweiten Quartal gesenkt. Entsprechend nahmen SAP am DAX-Ende Platz. Derweil rutschten im Juni die europaweiten Neuzulassungen bei Automobilen um 7,8 Prozent im Jahresvergleich ab.

Verluste in Asien

In Asien sorgte das siebte Minus in Folge bei den japanischen Exporten für Kopfschmerzen. Der Nikkei verlor 2 Prozent auf 21.046 Stellen. Unnötig zu erwähnen, dass die Funkstille im Handelsstreit zwischen China und den USA für Nervosität sorgte. Der CSI-300 gab rund ein Prozent nach auf 3.768 Zähler.

Skepsis in New York

Die Börse in New York war am Vorabend fest in der Hand der Bären gewesen. Der Der Dow Jones verlor 0,4 Prozent auf 27.220 Zähler. Der S&P 500 rutschte um 0,7 Prozent auf 2.984 Stellen. Und der Nasdaq 100 gab 0,5 Prozent auf 7.889 Punkte nach. Konjunkturdaten sorgten für Skepsis: So hatte sich der US-Häusermarkt im Juni schlechter als erwartet entwickelt. Doch die Fed erläuterte in ihrem Beige Book, der Geschäftsausblick bleibe „insgesamt positiv“. Kein Grund also für eine Zinssenkung? Warten wir es ab.

Boris belastet das Pfund

Bleibt ein Blick auf das britische Pfund. Die Währung hat zuletzt geschwächelt, da der vermutliche neue Premierminister, Boris Johnsonn, den Brexit mit oder ohne Deal mit der Europäischen Union durchziehen will. In einer Fernsehdebatte schloss er den sogenannten Backstop aus, der ursprünglich zwischen der EU und London vereinbart wurde, um eine neue Grenze zwischen Nordirland und Irland zu verhindern. Johnson will auf keinen Fall eine Verlängerung der Verhandlungen über den 31. Oktober hinaus. Damit wird ein No-Deal-Brexit wahrscheinlicher. Doch falls Johnson Großbritannien wie vermutet in eine große Steueroase verwandeln wird, dürfte die Konjunktur boomen und das Pfund wieder anziehen.

Das bringt der Tag

Am Nachmittag dürften sich die kostenlosen Realtimekurse auf Ihrer Handelsplattform kräftig bewegen. Denn um 14.30 Uhr läuft zunächst der Industrieindex Philly Fed ein.

Zeitgleich folgen die amerikanischen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.

Und um 16.00 Uhr werden die US-Frühindikatoren gemeldet.

Um 20.15 Uhr tritt der Chef der New-York-Fed, John Williams, (stimmberechtigt im FOMC) beim Jahrestreffen der Central Bank Research Association ans Podest.

Bleibt der Abschluss des G7-Treffens der Finanzminister und Zentralbankpräsidenten in Chantilly.

Bei den Quartalszahlen dürfte vor allem Microsoft für Aufsehen sorgen.

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dax chart

Und wieder zögern die Anleger

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17.07.2019 – Daily Report. Immer dieses Abwarten zum Handelsbeginn. Auch am Mittwoch hat sich das Muster der vergangenen Tage an der Frankfurter Börse wiederholt. Trotz Wall-Street-Hochs, US-Zinshoffnung und Entspannung in Sachen Iran. Bleibt abzuwarten, ob der deutsche Leitindex am Nachmittag Fahrt aufnimmt.

Träger Handel in Frankfurt

Der DAX hielt sich bis zum Mittag lustlos mit 0,1 Prozent im Minus knapp über 12.400 Zählern. Dabei sind die Rahmenbedingungen gar nicht so schlecht: US-Notenbankchef Jerome Powell hatte am Abend zuvor in Paris erneut die Bereitschaft der Fed erklärt, den Leitzins zu senken. Die Federal Reserve werde „falls nötig angemessen handeln“. Und auch der Dow Jones hatte am Vorabend kurzzeitig ein neues Allzeithoch erreicht. Zudem gab es in Sachen Iran positive Signale.

Entspannung am Persischen Golf

Der iranische Außenminister Javad Zarif sagte im Gespräch mit NBC News, Teheran sitze nach wie vor am Verhandlungstisch – die USA hätten ihn verlassen. Doch Amerika sei jederzeit willkommen, dorthin zurückzukehren. Die Anreicherung von Uran könne binnen Stunden gestoppt werden. US-Präsident Donald Trump und Außenminister Mike Pompeo nahmen vor Journalisten im Weißen Haus den Ball auf. Trump sagte, es gehe nicht um einen Regime-Wechsel, „wir wollen sie raus aus dem Jemen haben.“ Und Pompeo ergänzte, Teheran sei nun erstmals bereit über sein Raketenprogramm zu verhandeln. Der Ölmarkt reagierte mit sinkenden Preisen.

Trump droht China

Allerdings gab es auch einen Wermutstropfen im weltweiten Handel. US-Präsident Donald Trump dämpfte die Hoffnungen, dass sich der Konflikt mit China zeitnah beilegen lässt. Trump sagte, es sei noch ein weiter Weg hin zu einem Abkommen mit der Volksrepublik. Zudem drohte der Präsident, er könne sich vorstellen, weitere Importzölle gegen die Volksrepublik zu verhängen. In Tokio rutschte der Leitindex Nikkei am Mittwoch um 0,3 Prozent auf 21.469 Zähler ab. Der chinesische CSI-300 bröckelte um 0,1 Prozent auf 3.805 Stellen.

Die Wall Street wartet ab

Der Handel in New York war am Dienstag recht zäh verlaufen. Zwar erreichte der Dow im frühen Handel ein weiteres Rekordhoch. Danach bewegte sich der Leitindex aber nur wenig und schloss mit einem Minus von 0,1 Prozent bei 27.336 Punkten. Der S&P 500 verlor 0,3 Prozent auf 3.004 Stellen.
Dabei zeigt sich die Old Economy aktuell überwiegend vital: Die Umsätze im US-Einzelhandel waren im Juni stärker gestiegen als erwartet. Die Preise importierter Güter waren so stark gefallen wie seit fast drei Jahren nicht mehr – der Handelsstreit mit China wirkt sich also keineswegs negativ für die amerikanischen Verbraucher aus. Allerdings zeigten Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung ein gemischtes Bild, die Lagerbestände waren im Mai gestiegen. Doch die Stimmung auf dem US-Häusermarkt hatte sich im Juli aufgehellt. Alle Konjunkturdatenfinden Sie wie immer hier: Market Mover
Bleibt noch der Blick auf die New Economy. Der Nasdaq 100 schloss gestern 0,5 Prozent schwächer bei 7.927 Zählern. Hier bahnt sich eine Entwicklung an, die CFD-Trader im Auge behalten sollten: Trump nimmt offenbar eine Aussage von Investor Peter Thiel ernst, der Google indirekt Verrat und eine zu enge Kooperation mit dem chinesischen Militär vorwirft. Trump twitterte, seine Administration würde sich das anschauen.

Das Ende ist nahe

Auch bei Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Eos, etc. bahnt sich Ungemach an – die Kurse stecken gerade in einen wahren Tiefenrausch. Die USA wollen die digitalen Ersatzwährungen offenbar an die Leine legen. Am Dienstag hatte US-Finanzminister Steve Mnuchin die Nutzung von Krypto-Währungen zu einer „Gefahr für die nationale Sicherheit“ erklärt. Dabei fuhr der Politiker schweres verbales Geschütz auf: „Cyberkriminalität, Steuerhinterziehung, Erpressung, illegale Drogen und Menschenhandel“ – all das werde damit finanziert. Der Staat werde die Kryptowährungen nicht verbieten, sagte Mnuchin; er werde aber die Einhaltung von Finanzmarktregeln durchsetzen. Zudem wollen auch die sieben wichtigsten Industrieländer nach französischen Angaben die Risiken neuer Digitalwährungen eingrenzen.

Das bringt der Tag

Am Mittwoch treffen einige wichtige Daten und Quartalszahlen ein, Sie sollten also Ihre Handelsplattform im Auge behalten.

So melden ab 22.00 Uhr deutscher Zeit Netflix, IBM, Alcoa und Ebay.

Zuvor stehen um 14.30 Uhr die US-Baubeginne und -genehmigungen für den Juni an.

Um 16.30 Uhr folgen die Bestandsdaten an Rohöl von der der staatlichen Energy Information Administration.

Und um 20.00 gibt das Beige Book Einblick in die Stimmungslage der Federal Reserve.

Zudem läuft noch bis morgen das G7-Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs in Chantilly. Wichtige News für Aktien, Anleihen und Devisen sind hier jederzeit zu erwarten.

Der Tisch ist also reich gedeckt – sorgen Sie dafür, dass Ihr direkter Marktzugang bei einem Broker mit Bafin-Lizenz stets offen ist. Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.