Die Fed befürwortet eine Abwertung des Dollars

Morning Stock News

Gold   1961,10
(-0,46%)

EURUSD   1,1764
( -0,23%)

DJIA  26379,50
(-0,22%)

OIL.WTI  41,18
(-0,24%)

DAX   12868,84
(+0,01%)

Bei der Sitzung am Mittwoch beschloss die Fed-Leitung einstimmig, den Leitzins im Bereich von 0,00-0,25% zu belassen. Dies wurde erwartet. Alle warteten auf Kommentare, die nach der Bekanntgabe der Sitzungsergebnisse folgen. Die Fed versprach, alle Instrumente zur Unterstützung der amerikanischen Wirtschaft einzusetzen. Die Zinssätze werden für lange Zeit bei Null liegen. Die Situation der Arbeitslosigkeit in den USA ist eine andere Sorge.

EUR/USD

Wieder einmal ist jeder davon überzeugt, dass der Markt jeden Monat mit mehr ungesicherten Dollars gefüllt werden wird. Wenn man bedenkt, wie hoch die Schulden der Amerikaner sind, schleicht sich folgender Verdacht ein. Vielleicht will die Fed die Dollar-Inflation künstlich herbeiführen, um den Umfang der Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP zu verringern.


Euro

Die EU hat außerdem ein beispiellos umfangreiches Wirtschaftshilfeprogramm im Wert von über 4 Billionen Euro beschlossen. Dies ist jedoch immer noch weniger als in den USA. Deshalb wächst der EUR weiterhin stetig. In den letzten 9 Handelstagen ist die europäische Währung um das 8-fache gewachsen. Dies ist seit langer Zeit nicht mehr geschehen. Und dies zeigt die Stärke des Trends.


Pfund Sterling

Die englische Währung, an die wir uns schon lange nicht mehr erinnern, hat am Mittwoch die wichtige Marke von 1,30 überschritten. Jetzt ist der Weg nach oben offen, ohne nennenswerten Widerstand auf der Tages-Chart, bis zur Marke von 1,35.
Was kann das Wachstum des Pfundes stoppen? Theoretisch, wenn sich die zweite Coronavirus-Welle abzeichnet, wird die britische Währung zunächst gegenüber dem EUR und dem Schweizer Franken fallen. Aber gegenüber dem US-Dollar erwartet fast kein Analyst eine starke Korrektur.


Was erwartet uns heute?

10:00 Deutsches BIP für das 2. Quartal
11:00 EU-Arbeitslosenquote für Juni
14:00 Harmonisierter Verbraucherpreisindex in Deutschland für Juli
14:30 Jährliche US-BIP-Zahlen für das 2. Quartal


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 78% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.