Bitcoin

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17.01.2022 – War es das jetzt mit dem Ausverkauf bei den Cryptos? Einige Experten glauben genau das. Tatsächlich ist BTC abgetaucht bis auf rund 40.000 Dollar, um eine Erholung einzulegen. Fakt ist, dass die größte Crypto-Währung sowohl unter der 50-, als auch unter der 100-Tage-Linie notiert. Beleuchten wir heute die Argumente der BTC-Bullen. Einer sieht jetzige Käufe als „failsafe“ – ausfallsicher, absolut zuverlässig.

Überverkauftes Terrain

Der Markt erklärt den scharfen Preisrückgang bei Bitcoin seit November vor allem mit den Plänen der Federal Reserve zum Tightening. Nach dem größten Absturz seit Mai 2021 mit Verlusten von rund 40 Prozent sei der Preis so überverkauft wie zuletzt im Covid-Crash – „traditionally a failsafe bullish indicator“, urteilte das Blog ZeroHedge. Einige Trader sähen die 40.000 als Boden. Laut Noelle Acheson von Genesis Global Trading gibt es jetzt einiges Aufwärtspotenzial. So sei die Nachfrage nach Put-Optionen in BTC stark gesunken, die Nachfrage nach Call-Optionen steige. Mega-Bulle Mike McGlone von Bloomberg Intelligence sieht ein Preisziel von 100.000 Dollar.

Schneller zahlen

Marcel Kasumovich, Head of Research bei One River Asset Management glaubt an eine fundamentale Neubewertung bei den Cryptos. One River konstatiert, dass wir in einer frühen, von Unsicherheit geprägten Phase der Digitalisierung von Finanzen stecken. Und genau jetzt lohne es sich, Cryptos ins Portfolio zu nehmen. Denn: „Investors focused on macro narratives have mattered more than leveraged traders.“

Konkret nannte One River das Lightning Network. Dieses System wurde im Jahr 2015 von unabhängigen Programmierern aus der Blockchain-Welt eingeführt, um kleinere Zahlungen zu verarbeiten. Ein Problem für die Alltagsnutzung war das langsame Tempo. Inzwischen kann das Netzwerk laut One River aber Milliarden von Transaktionen in einer Sekunde durchführen. Und Zahlungsanbieter wie Bottlepay seien von der Financial Conduct Authority in Großbritannien akzeptiert – damit sei ein wichtiger Test in Sachen Geldwäsche erfüllt. Laut dem Preismodell von One River müsse BTC bei 50 – 60.000 Dollar notieren.

Ungebrochene Aktivität

Fidelity Digital Assets konstatierte, das Netzwerk zeige Widerstandskraft, da es sich weiter auf der Welt verteile. Interessanterweise habe sich die Hash-Rate bei Bitcoin trotz der chinesischen Drangsalierungen und ungeachtet der Blackouts in Kasachstan – überraschenderweise der zweitgrößte Bitcoin-Miner der Welt – gerade wieder ein neues Hoch erreicht. Vorigen Donnerstag wurden 215 Millionen Terahashes pro Sekunde registriert.

Online-Kauf bei Walmart

Einen Schub erhielten Cryptos auch von Walmart: Laut CNBC hat der Supermarkt-Gigant Ende vorigen Monats sieben neue Trademarks registriert, die Online Güter verkaufen sollen – Elektronik, Heim-Dekoration, Spielzeuge, Kosmetik, etc. Das Wichtigste: Kunden sollen mit virtuellen Währungen bezahlen können.

Die Skepsis bleibt

Bleibt zu guter Letzt als Gegenstimme noch James Malcolm von der UBS: Der Crypto-Analyst schrieb, der Markt sei bearish, weil die US-Börsenaufsicht SEC Bitcoin-ETFs nicht genehmigt habe. Außerdem sei Bitcoin kein besseres Geld, die Technologie nicht ausgereift und die Regulierung eine weitere Hürde. Wir sind gespannt, wie die Story weitergeht. Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments!

 

 


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