US-Inflation kann ein Problem sein

morning-news

Gold  1793,35
(-0,01%)

EURUSD   1,2032
(-0,03%)

DJIA  33996,50
(+2,27%)

OIL.WTI  61,125
(+0,02%)

DAX   15277,50
(+0,64%)

In letzter Zeit wurde viel Aufmerksamkeit auf die Inflation gelenkt, die sich in den USA und damit auf der ganzen Welt bereits zu beschleunigen beginnt. Ist sie gut oder schlecht für die Wirtschaft? Wozu kann die enorme Geldspritze für die Wirtschaft überhaupt führen?


Dollar-Index

Dollar Index

In den letzten Äußerungen der US-Notenbank hieß es, dass weiterhin Geld gedruckt wird und die Zinsen noch lange Zeit auf niedrigem Niveau bleiben werden. Schon jetzt ist zu erkennen, dass all diese Maßnahmen die Inflation in den Vereinigten Staaten beschleunigen. Es ist möglich, dass die Inflation in den USA in den kommenden Monaten auf 4 % steigen könnte, was sogar die Fed zugibt.
Für die USA und andere entwickelte Länder ist dies im Prinzip kein Problem. Ein anhaltender Anstieg der Inflation zusammen mit niedrigen Zinsen schafft ein gutes Klima für das Wachstum des Aktienmarktes und die Erholung des Arbeitsmarktes. Das einzige, was man beobachten muss, ist die Rhetorik der Zentralbanken. Sobald wir die ersten Anzeichen für ein Auslaufen der Stimulierung sehen, werden die Märkte beginnen, Gewinne mitzunehmen, was für diejenigen, die zu den Höchstständen gekauft haben, schlecht enden könnte.
Was die Entwicklungsländer betrifft, ist die Situation ein wenig anders. Nach den Gesetzen der Ökonomie wird die Inflation, wenn sie in einem Industrieland zu steigen beginnt, in einem Entwicklungsland noch schneller steigen. Das zeigt sich bereits in Ländern wie Brasilien, Nigeria und Russland. Diese Länder müssen der Kurve voraus sein und die Stimulierungsmaßnahmen früher reduzieren und die Zinssätze anheben. Schwellenländer sind einem größeren Risiko ausgesetzt, da es für die Zentralbanken schwieriger ist, mit Finanzinstrumenten zu operieren.
Es gibt eine weitere interessante Information. Reuters hat die Korrespondenz zwischen dem republikanischen Senator Scott und dem Fed-Chef Jerome Powell erhalten. Daraus geht hervor, dass Powell und die Fed eng zusammenarbeiten werden, um maximale Beschäftigung und stabile Preise im Land zu erreichen. Mit anderen Worten, es ist eine Bestätigung, dass die Fed weiterhin jeden Monat Staatsanleihen im Wert von 120 Milliarden Dollar kaufen wird. Und der Senator schrieb, dass er sehr unglücklich über die Politik der Fed sei, die vielen Familien schaden und ernsthafte Preissteigerungen auslösen würde.
Für uns bedeutet das, dass die Fed in naher Zukunft nichts ändern wird, obwohl bereits wichtige Personen des öffentlichen Lebens auftauchen, die mit ihrer Politik unzufrieden sind. Daher dürften die Märkte weiter steigen, ebenso wie die Edelmetalle, insbesondere Gold, das bereits eine gute Dynamik aufweist.

13.45 EZB-Zinsentscheidung
14.30 US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe
14.30 Pressekonferenz der EZB


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 81% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.