Was passiert mit dem japanischen Yen?

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Wir haben schon lange nicht mehr über die Währung des Landes der aufgehenden Sonne gesprochen. Warum eigentlich nicht? Im letzten Jahr passierte nichts Interessantes im Dollar/Yen-Paar. Doch im vierten Monat dieses Jahres erfreut der Yen die Händler mit starken Richtungsbewegungen.


USD/JPY

USDJPY

Worüber haben wir im vergangenen Jahr wiederholt geschrieben? Das Dollar/Yen-Paar befindet sich seit langem in einem engen Korridor. Die Bären haben versucht, die 100er-Marke zu durchbrechen. Aber das ist ihnen nicht gelungen.
Mit Beginn des Jahres 2021 begann der amerikanische Dollar gegenüber anderen Währungen stark zu steigen. Hinzu kam der Anstieg der Aktienmärkte. Und die Erwartung, dass die Coronavirus-Epidemie bald vorbei sein wird.
Wann steigt der japanische Yen? Nur wenn Investoren Vermögenswerte verkaufen und in Schutzwährungen gehen. Im Moment ist die Situation genau das Gegenteil. Vor diesem Hintergrund ist der Yen gegenüber dem USD um 9 Punkte gefallen und hat den starken Widerstand von 110 durchbrochen. Natürlich zogen die großen Spieler ihre Stopps hinter diesem Niveau nach.
Es gab niemanden, der das Paar weiter kaufen wollte, und es zeigt bereits seit 5 Handelstagen in Folge eine schwache Dynamik. Jetzt kommt der Moment der Wahrheit für die japanische Währung. Und der hängt vom US-Aktienmarkt ab.
Wenn er in eine Korrekturphase eintritt, werden Händler die folgende einfache Handelsidee nutzen. Sie verkaufen vom aktuellen Niveau aus mit einem nahen Stopp über 110 Yen pro 1 $. Das Risiko-Ertrags-Verhältnis ist in diesem Fall enorm.
Und was ist, wenn die Aktienmärkte weltweit weiter steigen? Wir raten unseren Händlern, einen Monatschart des Paares Dollar/Yen zu öffnen. Auf dem großen Zeitrahmen können wir sehen, dass der Preis bereit ist, den Abwärtskorridor zu durchbrechen, der sich seit 2016 gebildet hat. Nach einem starken Ausbruch nach oben könnte der Yen recht schnell auf die Marke von 115 US-Dollar fallen.
Eines ist sicher. Die japanische Währung zeigt in diesem Jahr eine hohe Volatilität. Einmal mehr wird sie sowohl für mittel- als auch kurzfristige Trader interessant.

08.00 Deutsche Fabrikaufträge für Februar
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