Was passiert mit der EU-Wirtschaft?

Morning Stock News

Gold   1574,13
(+0,53%)

EURUSD   1,0872
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DJIA   29432,50
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OIL.WTI  51,28
(-0,75%)

DAX   13772,72
(+ 0,01%)

Wie wir in einem der früheren Newsletter erwähnt haben, sehen die jüngsten Daten aus der Eurozone alarmierend aus. Am Mittwoch wurden nicht weniger beunruhigende Daten zur Industrieproduktion veröffentlicht, die für das Jahr um 4,1% zurückgegangen ist. Und das alles vor dem Hintergrund der Coronavirus-Geschichte, die in der EU noch nicht einmal begonnen hat. Was wird mit den Daten in einem Monat geschehen, wenn die Unternehmen den rapiden Rückgang der Aufträge aus China spüren?


Das S&P500-Chart des Tages

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Vor diesem Hintergrund haben die Spekulanten seit 2016 die maximale Anzahl von Short-Positionen auf den EUR erhöht. Hier geht es um Futures-Kontrakte. Wie wir wissen, enden solche Extremwerte oft in einem starken Preisanstieg in die entgegengesetzte Richtung. Leerverkäufer, insbesondere diejenigen, die Hebel einsetzen, mussten ihre Positionen massiv schließen.


DAX30

Trotz allem konnte der deutsche Aktienindex schließlich neue Höchststände verzeichnen. Eine solide Konsolidierung über den Werten, die bereits vor 2,5 Jahren gezeigt wurden, deutet darauf hin, dass der deutsche Aktienmarkt neue Cash-Flows von Investoren anhäufen wird, die glauben, dass das Schlimmste für die deutsche Wirtschaft gerade jetzt passiert. Das bedeutet, dass die Normalisierung der Situation und ein neuer Wachstumszyklus beginnen werden.


OIL

Im Laufe des Tages wuchs das Öl um 4%, ging aber bis zum Handelsschluss leicht zurück. Der Markt wurde stark positiv beeinflusst, da China seit Anfang Februar die Mindestzahl neuer Coronavirus-Fälle pro Tag meldete. Dank dieser Nachricht bekamen die Investoren die Hoffnung, dass der Rückgang der Brennstoffnachfrage in China möglicherweise nicht so stark ausfallen würde wie zuvor erwartet. Und natürlich gab das Schließen von Short-Positionen der Spekulanten einen zusätzlichen Impuls.


Was erwartet uns heute?

01.15 Rede von Gouverneur Poloz von der Bank of Canada
08.00 Verbraucherpreisindex in Deutschland für Januar
14.30 US-Verbraucherpreisindex im Januar


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