Wird die Bank of Japan und die EZB den gleichen Weg wie die Fed gehen?

Morning Stock News

Gold   1566,09
(+0,34%)

EURUSD   1,1097
( +0%)

DJIA   29195,50
(-0,33%)

OIL.WTI  58,26
(-0,70%)

DAX   13577,75
(+ 0,01%)

Gestern feierte Amerika den Martin-Luther-King-Tag, so dass die US-Märkte geschlossen waren. Normalerweise geht an solchen Tagen die Marktaktivität auf allen Weltmärkten zurück. Während der Handelssitzung steigt der DAX-Index leicht an und liegt damit 0,17% über dem vorherigen Schlusskurs.

USD/CHF-Chart des Tages

USD-CHF chart of the day
Bereits am Donnerstag findet die erste EZB-Sitzung in diesem Jahr statt. Die Bieter sind sehr zurückhaltend, da sie wahrscheinlich einige Informationen über die EZB-Konjunkturmaßnahmen hören werden. Im Allgemeinen haben die Entspannung in den Handelskriegen zwischen den USA und China und die wahrscheinliche Pause bei weiteren Zinsanpassungen der Fed den Bietern keine Wahl gelassen und sie zum Kauf von Aktien gezwungen. In dieser Woche werden eine ganze Reihe verschiedener Fundamentaldaten auf uns warten, aus denen die Anleger Entscheidungen treffen werden.


JAPANISCHER JEN

Der japanische Yen hat sich dem Niveau des seit 2015 andauernden Abwärtstrends angenähert. Da der Yen in einem schwachen Markt über 110 gehandelt wurde, gab es am ersten Tag der Woche nicht genügend Schwung, um noch höher zu gehen. Die Anleger warten nur auf die Sitzung der Bank of Japan, die heute stattfinden wird. Nun sollte die USD/JPY-Paarung den wöchentlichen Durchbruch über die aktuellen Niveaus bestätigen und dort fixieren. Sollte dies nicht geschehen, wird er wahrscheinlich bis auf 109,80 zurückgehen. Die weitere Bewegung wird von den Wirtschaftsdaten aus den USA abhängen. Sollten diese positiv überraschen, könnten wir aufgrund der Stärkung des US-Dollars ein neues Hoch bei 110,70 zum Yen sehen.


SCHWEIZER FRANKEN

Es fühlt sich an, als ob es nichts gibt, was es aufhalten könnte. Der Franken war schon immer eine der Schutzwährungen, und seine Stärkung gibt keine sehr guten Signale für den europäischen Markt. Die Anleger glauben nicht wirklich an das Wachstum der Wirtschaft der Europäischen Union und kaufen im Moment nur den Schweizer Franken zurück, um ihre Ersparnisse in einer stabilen Währung zu halten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich dieser Trend des Schweizer Frankens fortsetzen wird. Im Moment hat das Währungspaar sein Wachstum auf das Niveau von 0,9690 ausgearbeitet, jetzt können wir einen weiteren Rückgang auf 0,9660 und möglicherweise 0,9590 erwarten, wo der Kurs auf die erste ernsthafte Unterstützung wartet.


Was erwartet uns heute?

04.00 Pressekonferenz der Bank of Japan und Zinsentscheidung
10.30 IAO-Arbeitslosenquote in Großbritannien für November
11.00 Geschäftsklimaindex des ZEW-Instituts


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 78% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.