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Morning Stock News

Morgennachrichten – 11.10.2019

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Gold   1495
(+ 0,07%)

EURUSD   1,1016
(+0,08%)

DJIA   26590,50
(+ 0,12%)

OIL.WTI  54,11
(+ 0,52%)

DAX   12221,51
(+ 0,52%)

Heute gab es eine angenehme Überraschung aus Großbritannien. Am Donnerstag diskutierten Premierminister Boris Johnson und sein irischer Amtskollege Leo Varadkar die schwierigsten Zollfragen, die sich im Zusammenhang mit dem Brexit stellen. Am Ende der Gespräche gaben sie eine gemeinsame Erklärung ab und erklärten, dass ein neues Abkommen tatsächlich möglich ist.

DAX30 Tages-Chart

DAX30 daily chart

EURUSD

Das GBP stieg schnell um 2,5 Punkte, gefolgt von EUR/USD. Letzteres Paar wurde auch dadurch unterstützt, dass sich die US-Inflationsdaten für September als schlechter als erwartet erwiesen. Dies macht den Euro attraktiver, zumal das Schlimmste der geldpolitischen Lockerung in Europa bereits vorbei ist und sich auf die Kurse ausgewirkt hat.

GOLD

Gold ist etwas gesunken; seit zwei Monaten schwankt das Edelmetall in einem Korridor, der für 2019 recht eng erscheint. Die Handelsgemeinschaft wartet darauf, dass sie den Korridor von beiden Seiten verlässt. Der ungewöhnliche Abschwung an der Börse im vierten Quartal könnte als Katalysator wirken und Gold wieder nach oben treiben. Wie wir alle wissen, ist es jedoch genau das Gegenteil, wenn Experten darauf warten, dass etwas passiert. Niemand kann einen plausiblen Grund für einen starken Rückgang der Goldpreise finden, aber wenn es dazu kommt, werden Analysten sicherlich eine gute Erklärung im Nachhinein finden.

INDIZES

Der US-Aktienmarkt war vor Beginn der Hauptsitzung gesunken, erholte sich aber später dank der zuversichtlichen Nachfrage von Investoren und Spekulanten. Die Ursachen, die ihn letzte Woche so stark nach unten gedrückt haben, sind jetzt weniger relevant; die Angst löst sich auf und lässt die Händler daran denken, dass eine mögliche Rallye vor dem Jahreswechsel immer noch stattfinden kann.

Was kommt als nächstes?

Die Nachrichten vom Freitag werden sicher spannend sein.
Um 8 Uhr morgens werden die Daten des deutschen Verbraucherpreisindex veröffentlicht.
Um 11:30 Uhr wird der Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi eine Erklärung abgeben.
Um 14:30 Uhr erfahren wir die Lieblingsnachricht aller CAD-Spekulanten – die kanadischen Arbeitslosenzahlen für September.
Um 16 Uhr – und die letzten wichtigen Nachrichten der Woche – der University of Michigan Consumer Sentiment Index.

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

DAX gefangen zwischen Fed und China

DAX gefangen zwischen Fed und China

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10.10.2019 – Daily Report. Die Hoffnung auf eine Lockerung der US-Geldpolitik zieht die Kurse nach oben. Doch der schwelende Zollstreit zwischen Peking und Washington bremst die Kauflaune. Der DAX hält sich moderat im Plus. Klar ist nur, dass die Volatilität in nächster Zeit nicht abnehmen dürfte.

Leichte Gewinne in Frankfurt

Geduldsprobe für alle, die online Aktien handeln: Es geht nicht recht voran. Der DAX notierte bis zum Mittag 0,2 Prozent im Plus bei 12.118 Zählern. Gestern hatte der deutsche Börsenindikator gut 1 Prozent zugelegt. Tags zuvor war der deutsche Leitindex unter 12.000 Zähler abgesackt. Gute Zeiten also für alle Trader, die CFD handeln: Die Unentschlossenheit im Markt könnte Engagements in VIX und VDAX interessant machen.

Will die Fed weiter lockern?

Ein kleines Hausse-Signal wollten viele Broker in der jüngsten Wortmeldung der Federal Reserve sehen. Laut dem gestern Abend veröffentlichten Protokoll der Zinssitzung vom 17. und 18. September sahen einige Mitglieder der US-Notenbank zuletzt wachsende Gefahren für die künftige Wirtschaftsentwicklung in den USA. So seien die Risiken für den wirtschaftlichen Ausblick nach Einschätzung der Mitglieder im geldpolitischen Ausschuss seit der Sitzung im Juli etwas gestiegen. Gründe seien vor allem Handelskonflikte und die schwächelnde Weltwirtschaft. Auf der Sitzung im September hatte die Fed den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf eine Spanne von 1,75 bis 2,00 Prozent gesenkt. Dies war die zweite Zinssenkung in Folge.

Long: Entgegenkommen beider Seiten

In Sachen Zollstreit mussten die Anleger widersprüchliche Berichte verarbeiten – ab heute laufen die Verhandlungen in Washington weiter. Gestern meldete die „Financial Times“, China biete an, mehr amerikanische Agrarprodukte zu kaufen. Künftig sollen es pro Jahr 30 Millionen Tonnen Sojabohnen aus den USA sein – zehn Millionen mehr als bisher. Weiter hatte Bloomberg berichtet, dass die USA die für nächste Woche geplante Zollanhebung verschieben könnten. Im Gegenzug erwarte Washington einen Währungspakt. Damit geriet der Yuan in den Fokus der Trader. Außerdem hatte die „New York Times“ berichtet, dass die Trump-Administration wieder Lizenzen für einige US-Firmen vergeben will, die Huawei beliefern. Was eine Lockerung der Sanktionen gegen den Konzern bedeuten würde. Und die US-Börse erfreuen dürfte.

Short: Enttäuschte Hoffnung

Gerade hat jedoch die offiziöse „South China Morning Post“ gemeldet, dass die Verhandlungen unter der Führung von Chinas Vizepremier Liu He nun nur einen Tag dauern sollten und nicht wie zuletzt geplant zwei Tage bis Freitag. Der Grund für den Stillstand sei die Weigerung Pekings über das Thema unerlaubter Technologie-Transfer zu sprechen. Danach sorgte das Weiße Haus für Beruhigung: Wie CNBC berichtete gebe es demnach keine Informationen über eine Änderung der Pläne von He. Später jedoch legte der Fernsehsender nach und berichtete unter Berufung auf eine ungenannte Quelle, alles sei im Fluss: Vielleicht werde Liu He doch früher als geplant abreisen.

Asien und New York im Plus

Vor diesem Hin und Her schloss der Nikkei am Donnerstag 0,4 Prozent höher bei 21.552 Punkten. Der chinesische CSI-300 zog sogar um 0,8 Prozent an auf 3.875 Stellen. Am Abend zuvor hatte die Wall Street Kursgewinne verbucht. Der Dow Jones legte 0,7 Prozent zu auf 26.346 Punkte. Der S&P 500 kletterte um 0,9 Prozent auf 2.919 Zähler. Und an der Nasdaq gewann der Composite rund 1 Prozent auf 7.903 Punkte.

Türkische Börse und Lira im Fadenkreuz

Auch andernorts bewegt die Politik die Kurse. Nach dem Einmarsch der Türkei im Norden Syriens sollten Anleger den türkischen Leitindex ISE 100 und die türkische Lira im Blick behalten. Möglich sind nun Sanktionen der USA. Die Türkei will an ihrer Südgrenze eine „Sicherheitszone“ errichten und dort bis zu zwei Millionen syrische Flüchtlinge ansiedeln.

Das bringt der Tag

Das dominierende Thema bleibt der Zollstreit zwischen China und den USA – behalten Sie unbedingt Ihre Handelsplattform offen und die Realtimekurse im Blick. Falls sich bestätigt, dass beide Seiten sich im Grunde nichts zu sagen haben, dürfte die Wall Street abtauchen. Denn falls es keine Fortschritte gibt, dürfte Washington ab kommenden Dienstag den Zoll auf chinesische Importe in Höhe von insgesamt 250 Milliarden Dollar von 25 Prozent auf 30 Prozent anheben. Kommt es aber zu einer Einigung, ziehen die Kurse an.
Ansonsten wird um 13.30 Uhr das Sitzungsprotokoll der Europäischen Zentralbank veröffentlicht, was EURUSD in den Fokus rückt.
Um 14.30 Uhr werden die US-Verbraucherpreise für September gemeldet, zusammen mit den Realeinkommen.
Spannend für Aktien, Anleihen und Devisen wird es um 14.30 Uhr, wenn die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe einlaufen.
Zudem veröffentlicht die OPEC ihren Monatsbericht.

Den Terminkalender finden Sie wie immer hier: Market Mover

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Morgennachrichten – 10.10.2019

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Gold  1509,09
(+ 0,29%)

EURUSD   1,1017
(+0,40%)

DJIA   26200,50
(– 0,48%)

OIL.WTI  52,37
(– 0,48%)

DAX   12042,97
(– 0,50%)

Die Ergebnisse der Sitzung des US Federal Open Market Committee, die vom Markt seit dem frühen Morgen mit Spannung erwartet wurden, wurden am Mittwochabend veröffentlicht. Es wurden keine neuen Ankündigungen zur Straffung oder Lockerung der Geldpolitik gemacht.
Infolgedessen herrscht nach wie vor eine positive Stimmung am Markt.

DAX30 Tageschart

Dax DAily 10.10

EURUSD

Während der letzten Sitzung waren sich die Direktoren der Federal Reserve einig, dass die weitere Zinspolitik „nicht in Stein gemeißelt ist und von der aktuellen Situation abhängen wird“. Vor diesem Hintergrund handelt das Währungspaar EUR/USD in den letzten zehn Tagen vornehmlich seitwärts.

GOLD

Der Goldpreis steigt am zweiten Tag in Folge und hat aktuell eine starke Unterstützung bei über 1500 $. Die Investoren hoffen, dass die Federal Reserve mit dem Aufbau von Vermögenswerten beginnt und neue Liquidität in den Markt fließt. Gold könnte das erste Anlagegut sein, das voraussichtlich davon profitieren dürfte.

Indizes

Die weltweiten Indizes erholten sich nach den gestrigen Kursrückgängen wieder. Der 200-Tage-Durchschnitt bietet eine starke Unterstützung für den S&P500 und DAX. Der Ölpreis steigt aufgrund des Beginns der türkischen Militäraktion in Syrien.

Was können wir ab Donnerstag erwarten?

Heute werden viele Nachrichten und Wirtschaftsdaten veröffentlicht.
Um 10.30 Uhr wird der große Teil der britischen Wirtschaftsstatistik veröffentlicht: Industrieproduktion, Handelsbilanz und BIP.
Um 11.30 Uhr wird der Leiter der Bank of England Mark Carney sprechen.
Um 13.30 Uhr wird der geldpolitische Bericht der EZB veröffentlicht.
Um 14.30 Uhr der US CPI (Consumer Price Index)

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Green Chart Graph

Börsianer trotzen der Wasserfolter im Zollstreit

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09.10.2019 – Daily Report. Die Börsen-Bullen werden mit einem Strom negativer Nachrichten in den Verhandlungen zwischen China und den USA gequält. An der Wall Street geht es kräftig bergab. Dennoch zeigt sich der DAX am Mittwochmorgen erstaunlich robust – dank der Federal Reserve.

Fed schickt den DAX nach oben

Die Anleger an der deutschen Börse zeigten zuletzt Widerstandsgeist: Angezogen von den US-Futures stieg der DAX um 0,7 Prozent an auf 12.056 Zähler. Viele Broker erhoffen sich vom Fed-Protokoll, das am Abend veröffentlicht wird, klare Hinweise auf eine Lockerung der Geldpolitik in den USA. Auf dem Parkett sorgte zudem Fed-Chef Jerome Powell für bessere Laune: Er kündigte an, dass die US-Notenbank wieder US-Treasurys einkaufen werde, um neue Turbulenzen im Kreditmarkt zu verhindern – wir hatten an dieser Stelle über die „Repocalypse“ im September berichtet. Vor der Konferenz der National Association for Business Economics in Denver deutete er zudem einen weiteren Zinsschritt an.

Trumpf für Trump

Zudem haben offenbar die Impeachment-Bemühungen der Demokraten gegen US-Präsident Donald Trump einen schweren Schlag erlitten. Denn laut „Washington Examiner“ hat der CIA-Whistleblower, der am vergangenen Freitag anonym bei Inspector General Michael Atkinson in Sachen Ukraine aussagte, eine professionelle Beziehung unterhalten oder er arbeitete für einen der demokratischen Kandidaten im Wahlkampf 2020. Vielleicht hat deshalb Trumps Nemesis Adam Schiff (Demokrat aus Kalifornien), der Chef des House Intelligence Committe, das Protokoll nicht veröffentlichen lassen.

Zollstreit versenkt die Kurse

Zuvor war der weltweite Handel meist abgetaucht. Der japanische Nikkei-225 setzte am Mittwoch 0,6 Prozent zurück auf 21.456 Punkte. In China hielt sich der CSI-300 mit einem minimalen Gewinn von 0,1 Prozent bei 3.842 Zählern. Der Leitindex Dow Jones verlor am Dienstag zur Schlussglocke 1,2 Prozent auf 26.164 Punkte. Der marktbreite S&P 500 rutschte um 1,6 Prozent auf 2.893 Punkte gen Süden. Und auch der Hightech-Index Nasdaq 100 verlor ebenfalls 1,6 Prozent auf 7.604 Zähler. Kein Wunder: Die gestrigen News in Sachen Zollstreit China-USA waren wie eine Wasserfolter für alle, die auf eine Einigung gehofft hatten – ständig tröpfelten deprimierende News ein.

Washington setzt die rote Elite unter Druck

Zunächst setzten die USA 28 chinesische Unternehmen und Regierungsorganisationen wegen des Vorgehens gegen die Moslem-Minderheiten in China auf eine schwarze Liste. Diese Firmen dürfen nicht mehr aus den USA beliefert werden. Betroffen sind Unternehmen, die Technologie zur Geschichtserkennung oder künstliche Intelligenz herstellen. Womit einmal mehr die USA das Sicherheitsbedürfnis der chinesischen Führung attackiert, die den Volkszorn fürchtet und wegen der Unruhen in Hongkong sowie angesichts drastisch steigender Fleischpreise im Zuge der Schweinepest aktuell ein wenig nervös sein dürfe.

Außerdem verhängte die US-Administration Visa-Beschränkungen gegen Vertreter der chinesischen Regierung und der Kommunistischen Partei. Peking verurteilte dieses Vorgehen scharf als Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas. Das Handelsministerium teilte mit, Peking werde alle Schritte unternehmen, um seine Interessen zu sichern, nannte aber keine Details.

China sträubt sich gegen echte Verhandlungen

Außerdem managte Peking die Erwartungen über seine staatsnahe Presse nach unten. Die „South China Morning Post“ berichtete unter Berufung auf das Handelsministerium, Vizepremier Liu He werde mit seiner Delegation nur am morgigen Donnerstag und Freitag in Washington bleiben. Unter Berufung auf eine ungenannte Quelle hieß es, der eigentlich vorgesehene Abflugtermin sei Samstag gewesen. Zudem wird Liu laut „South China Morning Post“ in dieser 13. Verhandlungsrunde nicht den Titel „Sondergesandter“ von Präsident Xi Jinping tragen. Was darauf hindeute, dass der Vizepremier gar keine detaillierten Instruktionen des Staatschefs erhalten habe. Und der Social-Media-Kanal Taoran Notes, er gehört zur offiziösen „Economic Daily“, gab die Devise aus: „talking while fighting”. Was nicht nach Kompromissen aussieht.

Kapitalkontrollen und Hongkong

Schließlich meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg, dass Washington doch an der Möglichkeit arbeite, amerikanischen Pensionsfonds das Investment in chinesischen Aktien zu erschweren. Solche Kapitalkontrollen dürften einige chinesische Blue Chips und die Börsen heftig treffen. Zudem hatte Trump am Montag seine Drohung wiederholt, dass jedes negative Vorgehen der Chinesen in Hongkong die Verhandlungen beeinflussen könnten.
Damit stehen die ersten Gespräche seit Abbruch der Verhandlungen im Mai unter einem denkbar schlechten Stern. Damals hatten die USA China vorgeworfen, schon getroffene Zusagen im letzten Moment umgeworfen zu haben. Wenn es nun keine Fortschritte gibt, dürften die USA ab kommenden Dienstag die Tarife für chinesische Produkte im Wert von 250 Milliarden Dollar von 25 auf 30 Prozent erhöhen. Mit vorhersehbaren Turbulenzen für Aktien, Anleihen und Devisen.

Das bringt der Tag

Ablenkung vom chinesisch-amerikanischen Dissens bringen am Mittwoch nur wenige wichtige Termine. Den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

In den USA läuft um 16.00 Uhr der Großhandelsumsatz für August ein.

Zeitleich werden die JOLTS-Stellenangebote gemeldet.

Um 16.30 Uhr werden die EIA-Rohöllagerbestandsdaten gemeldet.

Um 19.35 Uhr wir das FOMC-Sitzungsprotokoll der Fed veröffentlicht.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

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Kaufrausch bei Gold

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08.10.2019 – Special Report. Gold bleibt begehrt – zuletzt vor allem bei wichtigen Notenbanken der Welt. Die Hausse könnte weitergehen. Denn beim Edelmetall laufen derzeit die wichtigsten politischen Krisenstränge zusammen: Zollstreit China-USA und drohender Krieg der Türkei in Syrien. Dazu gesellt sich die anhaltende Entwertung des Papiergeldes durch die Europäische Zentralbank und die Federal Reserve.

Die Gegner der USA setzen auf Gold

Gold wird wieder zum sicheren Hafen in Krisenzeiten – erst im September hat der Goldpreis bei 1.551 Dollar ein Sechsjahreshoch markiert. Interessanterweise waren es zuletzt drei große Gegenspieler der USA, die sich mit dem gelben Metall eindeckten: China, Russland und die Türkei.

China kauft 100 Tonnen Gold

Vor allem die Volksrepublik China rückte wegen des Zollstreits mit den USA in den Fokus. Im Dezember vergangenen Jahres hatte die Zentralbank nach einer Pause von mehr als zwei Jahren wieder begonnen, Gold einzukaufen, wie „Welt Online“ konstatierte. Zunächst seien es rund zehn Tonnen gewesen, seit Anfang dieses Jahres seien weitere 89,9 Tonnen hinzugekommen, heißt es unter Berufung auf das World Gold Council, das ist der Lobbyverband der Goldindustrie. China hat sich also bis Ende August mit rund 100 Tonnen Gold eingedeckt.

Pekings Hedge gegen Dollar und Yuan

Als Grund nannte Howie Lee, Ökonom bei der Oversea Chinese Banking Corporation, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Bloomberg, den Hedge gegen den Dollarverfall – China brauche Gold als Absicherung für seine großen Dollarreserven. Nicht von ungefähr hat Peking zuletzt verstärkt US-Treasuries verkauft, möglicherweise auch als Druckmittel im Zollstreit mit den USA. Wir ergänzen: Peking benötigt Gold auch als Hedge für den Yuan, denn im Fall eines offenen Handelskrieges mit den USA dürfte Peking die heimische Währung abstürzen lassen, um die Exporte seiner Unternehmen auf dem Weltmarkt zu unterstützen.

Special Report Gold

Türkische Lira im Kreuzfeuer

Gold bietet auch eine interessante Diversifizierung für Staaten, die meinen ihre Wirtschaft und die eigene Währung durch Kriege ruinieren zu müssen. Aktuell etwa die Türkei, die wahrscheinlich den Rückzug der Amerikaner für eine Invasion gegen die Kurden in Syrien nutzen wird. Wohl nicht zufällig hat auch Ankara in diesem Jahr bislang 109,1 Tonnen gekauft. Kein Wunder, die Türkei war 2018 in eine Währungskrise gestürzt, ausgelöst nicht zuletzt aufgrund von Spannungen mit Washington.
Und nun droht sich eine Wiederholung der (Devisen-)Geschichte: Nach der Kritik an dem von ihm angekündigten Rückzug der US-Truppen aus Nordsyrien hat US-Präsident Donald Trump immerhin einen wirtschaftlichen Schutzwall vor den Kurden aufgebaut. Er drohte in unnachahmlichem Stil: „Wenn die Türkei irgendetwas unternimmt, was ich in meiner großartigen und unvergleichlichen Weisheit für tabu halte, werde ich die türkische Wirtschaft vollständig zerstören und auslöschen“, twitterte er am Montag.
Zuvor hatte der republikanische Senator Lindsey Graham erklärt, er habe sich mit den Demokraten kurzgeschaltet. Es herrsche Einigkeit darin, dass der Senat Sanktionen gegen die Türkei beschließen werde, falls Ankara in Nordsyrien einmarschieren wird.

Russland kurbelt den Binnenmarkt an

Weiter setzen Staaten mit einem Faible für eine anhaltende Inflationierungspolitik gerne auf Gold. Beispielsweise Russland: Die Nationalbank in Moskau ist in diesem Jahr der bislang größte Goldkäufer. Seit Jahresbeginn hat sie bereits 117,4 Tonnen Gold gekauft. Russland benutzt Gold als Absicherung gegen den gewollt schwachen Rubel. Seit Beginn des Jahrtausends ist die Währung von 23 Rubel je Euro bis auf 90 abgestürzt, um sich bei 70 zu stabilisieren. In Zeiten des starken Rubels zu Anfang des neuen Jahrtausends hatte sich die russische Mittelschicht noch zuhauf mit westlicher Importware eingedeckt. Nun sind eher günstigere russische Produkte gefragt. Ergo kurbelt ein billiger Rubel den Binnenkonsum und die russische Landwirtschaft an.
Der Kreml kann seinen Kurs durchziehen, denn die Bevölkerung murrt nicht, sie reist nun eben etwas weniger als früher. Und die Russen haben verstanden, dass Gold und Silber, aber vor allem Grund und Boden einen Schutz gegen den Verlust der Kaufkraft bieten. Was den Bauboom in Moskau, Sankt-Petersburg und den anderen Metropolen am Laufen hält. Zumal die bröckelnden, pfuschigen „Chruschtschowi“ eingerissen und ersetzt werden müssen, das sind schnell hochgezogene Billigbauten aus der Ära des Gulasch-Kommunismus von Nikita Chruschtschow.

Geldpolitik und Sanktionen

Merke: Moskau hat mit der Schwächung seiner Währung und der Gold-Diversifizierung auch auf die westlichen Sanktionen im Zuge der Krim-Krise reagiert. Und damit den Weg beschritten, den China und die Türkei vielleicht noch vor sich haben. Zu alldem gesellen sich die geldpolitische Lockerung der EZB und die wahrscheinlichen weiteren Zinssenkungen der Fed. Beispielsweise, weil die Welt in eine Rezession rutscht und die Notenbanken in Handelskriegen ihre Währungen versenken.
Wer also glaubt, dass Papiergeld weiter abgewertet wird – sei es Dollar, Euro, Yuan, Rubel oder Türkische Lira – der setzt auf Gold. So argumentierte etwa die Großbank UBS: „Wir gehen davon aus, dass die Zentralbanken Nettokäufer von Gold bleiben werden.“
Wir behalten die Angelegenheit im Auge und wünschen Ihnen erfolgreiche Trades!

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Der DAX bröckelt wieder

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08.10.2019 – Daily Report . Keine Kauflaune in Frankfurt. Die Skepsis über eine Lösung im chinesisch-amerikanischen Zollstreit breitet sich auf dem Parkett aus. Die Vorgaben aus dem weltweiten Handel sind gemischt – Gewinne in Asien, Verluste an der Wall Street.

Leichtes Minus in Frankfurt

Einmal mehr zeigten sich die Anleger an der Frankfurter Börse zunächst vorsichtig. Im frühen Dienstagshandel hielt sich der DAX 0,4 Prozent im Minus bei 12.050 Zählern. Vielleicht dreht sich ja die Stimmung wieder – gestern hatte der Handelstag für die Bullen nach einem zögerlichen Start doch noch mit Gewinnen geendet. Wie so oft vermieste allerdings der offenbar festgefahrene Zollstreit zwischen China und den USA den Anlegern die Stimmung. Die Hoffnungen auf eine Lösung vor der geplanten Wiederaufnahme der Gespräche in zwei Tagen sinken.

Skepsis in Sachen Zollstreit

Börsianer verwiesen darauf, dass Peking einem umfassenden Handelsabkommen mit den USA offenbar zunehmend widerwillig gegenüber steht. China will wohl weder staatliche Subventionen oder seine Industriepolitik aufgeben – ergo: die Bevorzugung heimischer Unternehmen bleibt bestehen. Einen Schuss vor den Bug feuerte derweil Washington ab: Wegen „brutaler Unterdrückung“ der muslimischen Minderheit der Uiguren haben die USA 28 chinesische Regierungs- und Handelsorganisationen auf eine schwarze Liste gesetzt. Damit werden Exporte an diese Unternehmen eingeschränkt, meldete das US- Handelsministerium.

Asien trotzt dem Pessimismus

Die Anleger beobachteten auch die Lage in Hongkong argwöhnisch, US-Präsident Donald Trump hat die Angelegenheit ja mit den Zollverhandlungen verknüpft. Nun sprach Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam erstmals offen von der Möglichkeit eines militärischen Eingreifens der Volksrepublik China, wie dw.com meldete. Auf einer Pressekonferenz sagte sie, sie könne es nicht ausschließen, dass das chinesische Militär in den Konflikt in der Sonderverwaltungszone eingreifen werde, wenn die Situation angesichts der anhaltenden Proteste weiter eskaliere. Dennoch zog der chinesische CSI-300 nach der Feiertagspause um 0,6 Prozent an auf 3.838 Zähler. In Tokio legte derweil der Nikkei um 1,2 Prozent zu auf 21.621 Punkte. Für Schub sorgte der schwächere Yen, der die Chancen japanischer Firmen auf dem Weltmarkt verbessert.

Verluste in New York

An der Wall Street hatten sich die Anleger am Vorabend wegen der anstehenden Zollverhandlungen zurückgehalten. Der Dow Jones schloss 0,4 Prozent schwächer bei 26.478 Punkten. Auch der S&P 500 verlor 0,4 Prozent auf 2.939 Zähler. Der Nasdaq Composite rutschte 0,3 Prozent auf 7.956 Punkte.

Neuer Druck auf die türkische Lira

Bleibt ein Blick auf die türkische Lira. Hier droht neues Ungemach, denn Ankara will offenbar in Syrien einmarschieren und den kurdischen Widerstand eliminieren. Trump hat dazu unter Verweis auf den Auftrag seiner Wähler, Kriege zu vermeiden, den Weg freigemacht. Die USA hätten weit mehr getan als zu erwarten war, darunter die Einnahme von 100 Prozent des ISIS-Kalifats. Nun sei es an der Zeit, dass andere in der Region aktiv werden.

Ein Krieg kostet Geld, er wird die türkische Wirtschaft weiter beschädigen. Und immerhin drohte Trump in einem wahren Twitter-Sturm der Türkei – er werde notfalls die türkische Wirtschaft auslöschen. Hier ein besonders lesenswertes Zitat in voller Länge: „I will totally destroy and obliterate the Economy of Turkey (I’ve done before!)“. Behalten Sie also auf Ihrer Handelsplattform die regelmäßigen Markt-Updates im Blick – bei einem Krieg hilft keine Chartanalyse, denn dann regieren die Emotionen.

Das bringt der Tag

Zu guter Letzt noch der Blick in den eher spärlich gefüllten Terminkalender. Den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover
Um 14.30 Uhr werden die US-Erzeugerpreise im September gemeldet.
Und um 19.50 Uhr deutscher Zeit hält Fed-Chef Jerome Powell in Denver eine Rede.
Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Frankfurt zögert

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07.10.2019 – Daily Report . Die Anleger an der deutschen Börse greifen wieder nicht zu: Dabei waren die US-Jobdaten vom Freitag halbwegs passabel ausgefallen – die Wall Street zog an. Doch die deutsche Konjunktur sendet neue Warnsignale aus. Und China spielt offenbar in Sachen Handelsdeal mit den USA auf Zeit.

Der DAX tritt auf der Stelle

Der DAX kommt einfach nicht voran: Zum Wochenstart hielt sich der Leitindex unverändert bei 12.012 Stellen. Auf dem Parkett hielt sich die Rezessionsangst: Die deutschen Industrieaufträge im August waren unerwartet deutlich gesunken. Die Bestellungen sind im Vergleich zum Vormonat um 0,6 Prozent zurückgegangen, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Dies war der zweite Rückgang in Folge und schon der fünfte Rücksetzer im laufenden Jahr. Vor dem drohenden Handelsstreit mit den USA wegen der Subventionen für die Flugzeugindustrie ist das sicher kein gutes Omen. Den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

China kühlt die Erwartungen ab

Auch in Sachen Zollstreit China-USA trübte sich die Stimmung ein. Die Nachrichtenagentur Bloomberg meldete, die Chancen für den von Washington gewünschten umfassenden Deal seien gesunken. So habe sich das Spektrum der Punkte, über die China verhandeln wolle, eingeengt. Konkret wolle Verhandlungsführer Liu He ab Donnerstag ein Angebot mitbringen, das aber nicht die Zusage für Reformen der chinesischen Industriepolitik oder staatliche Subventionen beinhaltet, hieß es unter Berufung auf ungenannte Quellen. Genau das sind aber Knackpunkte für Amerika.
Offenbar hat China Blut gewittert: Wegen der Angst vor einer US-Rezession und angesichts des drohenden Impeachments gegen Trump könnte die Führung in Peking glauben, die Amerikaner würden jeden Deal eingehen, nur um einen Erfolg zu vermelden. Andererseits steht auch die chinesische Führung wegen der Schweinepest und den explodierenden Fleischpreisen unter Druck. Außerdem schwelt der Konflikt in Hongkong weiter. Erst am Freitag hatte US-Präsident Donald Trump vor Journalisten gesagt, derzeit befänden sich beide Seiten in einer sehr wichtigen Phase. Doch: „Wenn der Deal nicht 100 Prozent für uns funktioniert, machen wir ihn nicht.“
Damit haben wir also drei Möglichkeiten: entweder No Deal oder Trump knickt ein. Oder aber Peking gibt doch noch nach. Ersteres dürfte die Wall Street gen Süden schicken, Zweiteres für ein moderates Plus sorgen. Und der dritte Fall dürfte die New Yorker Börse kräftig nach oben schicken.

Asien zögert

Angesichts der jüngsten Entwicklung setzte der japanischen Nikkei-225 zum Wochenstart um 0,2 Prozent zurück auf 21.375 Punkte. In der Volksrepublik China blieben die Aktienmärkte wegen der „Goldenen Woche“ weiter geschlossen.

New York gewinnt wieder

Nach halbwegs positiven Jobdaten in den USA war die Wall Street am Freitag gestiegen. Die Arbeitslosenrate sank auf den niedrigsten Stand seit 50 Jahren. Die Lohnentwicklung war jedoch nicht so stark gestiegen wie erwartet. Der Dow Jones Industrial zog um 1,4 Prozent an auf 26.574 Punkte und schloss knapp unter seinem Tageshoch. Der marktbreite S&P 500 stieg ebenfalls 1,4 Prozent auf 2.952 Punkte. Und für den Nasdaq 100 ging es um 1,5 Prozent nach oben auf 7.754 Zähler.

Ein zweiter Impeachment-Zeuge

Derweil zauberte das Juristen-Team, das den ersten Whistleblower vertritt, einen zweiten Zeugen in Sachen Impeachment aus dem Hut. Seine Kanzlei vertrete mehrere Tippgeber, sagte Anwalt Andrew Bakaj, der einst sowohl für Hillary Clinton als auch für den Fraktionsführer der Demokraten im US-Senat , Chuck Schumer, gearbeitet hat; Bakaj soll außerdem für Joe Biden gespendet haben. Während Nummer eins die angeblich skandalösen Aussagen Trumps in Sachen Ukraine nicht selbst gehört haben soll und in der Frage log, ob er vor der Anzeige mit den Demokraten im Repräsentantenhaus Kontakt hatte, soll der zweite Zeuge laut ABC News dies nicht getan haben. Sieht so aus, als müssten die Demokraten ihre eher schwache Position unterfüttern. Warten wir es ab.

Das bringt der Tag

Der Montag bringt kaum interessante Daten, die Aktien, Anleihen und Devisen bewegen könnten.

Um 13.30 Uhr meldet sich die EZB-Bankenaufsicht zu Liquiditätsrisiken von Banken zu Wort.

Danach folgt um 15.45 Uhr der EZB-Wochenbericht zum Anleihekaufprogramm.

Um 19.00 Uhr deutscher Zeit tritt Fed-Chef Jerome Powell in Salt Lake City ans Mikrofon.

Und um 21.00 Uhr stehen die US-Konsumentenkredite im August an.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Chart on dark blue

DAX im Abwärtsstrudel

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04.10.2019 – Daily Report . Die Börsianer am Frankfurter Aktienmarkt holen zunächst die Aufwärtsbewegung der New Yorker Börse vom Vorabend nach. Dann wird auch der DAX nach unten gezogen. Weiter dominiert die Rezessionsangst den Handel. Besonders wichtig werden nun die US-Jobdaten am Nachmittag. Und auch die jüngsten Entwicklungen in Sachen Impeachment gegen Donald Trump sind richtig spannend.

Moderates Plus in Frankfurt

Der DAX ist bis zum Freitagmittag um 0,2 Prozent auf 11.899 Zähler gesunken. Es geht also weiter bergab: Am Mittwoch war der deutsche Leitindex wegen Konjunktursorgen erstmals seit vier Wochen wieder unter die 12.000er Marke gerutscht. Gefragt war dagegen Gold.

Druck von US-Konjunkturdaten

Vor allem die US-Wirtschaft bereitete den Anlegern im weltweiten Handel Sorgen. Nach dem schwachen ISM-Industrieindex – er fiel auf ein Zehnjahres-Tief – war auch der Jobbericht des Dienstleisters ADP schlechter als erwartet ausgefallen. Der ISM-Index für den Dienstleistungssektor vom Donnerstag zeigte sich ebenfalls nicht wirklich robust. Die Stimmung der US-Service-Industrie hatte sich im September deutlich verschlechtert, sie ist auf den tiefsten Stand seit gut drei Jahren gefallen. Den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

Nun also steht am heutigen Freitagnachmittag der offizielle Arbeitsmarktbericht an – um 14.30 Uhr hält die Wall Street den Atem an.

Nun muss es die Fed richten

Nach den jüngsten deprimierenden Daten hatten gestern die Hoffnungen der Börsianer auf ein Eingreifen der Federal Reserve die Kurse gestützt. Broker taxierten die Chance auf eine weitere geldpolitische Lockerung auf der nächsten US-Notenbanksitzung Ende Oktober inzwischen schon auf 90 Prozent. So gewann der Dow Jones Industrial gestern zum Schluss 0,5 Prozent auf 26.201 Punkte. Der S&P 500 zog um 0,8 Prozent an auf 2.911 Stellen. Und der Nasdaq 100 kletterte um 1,2 Prozent auf 7.638 Zähler.

Spannung in Hongkong

Hilfreich für die Bullen wäre nun ein Zolldeal zwischen China und den USA. Argwöhnisch beobachteten daher die Anleger auch das Geschehen in Hongkong. Regierungschefin Carrie Lam setzte am Freitag ein Vermummungsverbot in Kraft und berief sich dabei auf das Emergency Regulations Ordinance aus dem Jahr 1922. Dennoch betonte Lam, noch gelte nicht der Notstand. Sollten die Unruhen gewaltsam niedergeschlagen werden, könnte das Auswirkungen auf die Verhandlungen im Zollstreit zwischen China und den USA haben, die kommende Woche wieder aufgenommen werden sollen. Der japanische Nikkei-225 schloss am Freitag 0,3 Prozent fester mit 21.410 Punkten. In China pausierte der Handel wegen des 70. Gründungstags der Volksrepublik weiterhin.

Fehdehandschuh von Trump

In den USA wird zudem allmählich das Impeachment-Theater richtig interessant. US-Präsident Donald Trump forderte vor laufenden Kameras Peking dazu auf, Ermittlungen gegen den Demokraten Joe Biden und dessen Sohn Hunter aufzunehmen. Der Hintergrund: Im Dezember 2013 flog Joe Biden mit Sohnemann Hunter zu einem Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping nach Peking. Nach Trumps Darstellung soll Biden junior die Reise seines Vaters dafür genutzt haben, in China 1,5 Milliarden Dollar für einen Fonds zu besorgen.

Die „New York Post“ bestätigte dies: Keine zwei Wochen nach dem Flug in der Air Force Two soll die Bank of China das Investmentvehikel Bohai Harvest RST (BHR) zum Laufen haben. Gründungspartner: Rosemont Seneca Partner, die Firma von Hunter Biden. 2015 soll BHR laut dem Finanzblog ZeroHedge dem staatlichen chinesischen Militär-Kontraktor Aviation Industry Corporation of China dabei geholfen haben, den amerikanischen Präzisionsteilehersteller Henniges zu kaufen. BHR ist laut „New York Post“ zudem ein Anker-Investor beim Börsengang der China General Nuclear Power Corp gewesen. Und die wurde im April 2016 vom US-Justizministerium des Diebstahls von amerikanischen Atomgeheimnissen bezichtigt. Womit sich die Frage nach der nationalen Sicherheit stellt. Oder gar nach Landesverrat unter dem Schutz höchster Kreise der Demokraten. Wie auch immer: Die Wall Street wird das Pro und Con in Sachen Impeachment weiter aufmerksam im Auge behalten – heftige Verwerfungen sind hier jederzeit möglich.

Das bringt der Tag

Wie erwähnt: Um 14.30 Uhr werden die US-Arbeitsmarktdaten für September Futures, Dollar und US-Treasuries potenziell kräftig herumwirbeln.

Zeitgleich läuft die US-Handelsbilanz im August ein.

Um 20.00 Uhr deutscher Zeit tritt Fed-Chef Jerome Powell anlässlich der Fed-Veranstaltung „Fed Listens: Perspectives on Maximum Employment and Price Stability“ in Washington D.C. ans Mikrofon. Jeder Halbsatz kann ebenfalls die Märkte erschrecken oder erfreuen.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und ein erholsames Weekend!

Wichtige Hinweise:

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Sell Buy Chart

Rezessionsangst versenkt den Aktienmarkt

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02.10.2019 – Daily Report . Das sieht nicht gut aus für die Bullen an der Börse. Erst setzten schwache Konjunkturdaten der Wall Street den Anlegern zu. Dann versenkten Rezessionssignale aus Deutschland den DAX. Die Aktionäre werden zunehmend nervös.

Es geht bergab

Die Börsianer in Frankfurt haben am Mittwochmittag überwiegend den Sell-Knopf gedrückt: Der DAX rutschte 1,2 Prozent ab auf 12.117 Zähler. Vor der morgigen Börsen-Pause am Tag der Deutschen Einheit ist die Zurückhaltung nicht verwunderlich – niemand will auf dem falschen Fuß erwischt werden.

Vor allem, da die jüngste Wortmeldung der fünf führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute für Grübeln sorgte – diese senkten ihre Konjunkturprognose für 2019 und 2020 deutlich. Im Herbstgutachten rechnen die Forscher für dieses Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent. Für 2020 sagen sie ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,1 Prozent voraus. In ihrem Frühjahrsgutachten waren die fünf Wirtschaftsweisen für dieses Jahr noch von einem Wachstum von 0,8 Prozent und noch von 1,8 Prozent für 2020 ausgegangen.

Kein Wunder, dass der Euro jüngst im Zuge dieses Pessimismus auf den tiefsten Stand seit Frühjahr 2017 rutschte – EURUSD erreichte im Tief die Marke von 1,0879.

Rezessionssignale aus den USA

Am Vorabend hatte schon die US-Industrie Krisensignale ausgesandt: Der ISM-Einkaufsmanagerindex ist auf den tiefsten Stand seit der Wirtschaftskrise 2009 gefallen. Der wichtigste Grund dafür ist der weiter schwelende Handelsstreit zwischen den USA und China. Alle Daten finden Sie wie immer hier:Market Mover Am 10. Oktober beginnt die nächste Gesprächsrunde zwischen dem Reich der Mitte und Amerika – das wird das weitere Geschehen an der Börse bestimmen.

Ausverkauf in Übersee

Angesichts der Rezessionssignale schwächelte auch die japanische Börse: Der Nikkei-Index verlor 0,5 Prozent auf 21.772 Zähler. Die Börse in China bleibt übrigens im Zuge der Feierlichkeiten rund um den Nationaltag bis zum 07. Oktober geschlossen. Gestern Abend hatten die ISM-Daten schon die Wall Street gen Süden geschickt. Der Dow Jones Industrial verlor 1,3 Prozent auf 26.573 Punkte. Der S&P 500 büßte 1,2 Prozent ein auf 2.940 Stellen. Und der Nasdaq 100 rutschte um 0,8 Prozent auf 7.684 Zähler.

Deep State gegen Trump

Ansonsten noch ein Blick auf die Causa Impeachment für Ihre Positionierung an der Wall Street. Gerade ist ein neuer Fakt aufgetaucht, der die Vorwürfe von Trump unterstützt, gegen ihn laufe ein Putsch aus dem „Deep State“, also aus der Bürokratie und den Sicherheitsbehörden. Die „Epoch Times“ berichtete, dass erst die Aufsichtsbehörde für die Geheimdienste, The Office of the Intelligence Community Inspector General (ICIG), überhaupt den Weg zur Impeachment-Untersuchung frei gemacht habe. Denn irgendwann zwischen dem 17. Mai 2018 und dem 24. September 2019 wurde die Anforderung im Formular „Urgent Concern Disclosure Form“ gestrichen, wonach ein Zuträger unbedingt direkte, selbst miterlebte Informationen für seine Beschwerde besitzen muss – und seitdem kann er sich auf Hörensagen verlassen. Was der aktuelle Whistleblower in Sachen Ukraine auch getan hat.

Zudem ein Mitschnitt, der die Frage nach den Erfolgsaussichten der Demokraten aufwirft – die haben nämlich selbst eine Menge Dreck am Stecken, was den Wählern in den USA kaum entgangen sein dürfte:

Hier prahlt der ehemalige Vizepräsident Joe Biden vor dem Council on Foreign Relations damit, dass er einst die Ukraine zwang, den Staatsanwalt Viktor Shokin zu feuern. Biden senior drohte, Kredite in Höhe von einer Milliarde Dollar zurückhalten, was die Ukraine in den Bankrott getrieben hätte. Shokin hatte unter anderem gegen die Gas-Firma Burisma wegen Korruption ermittelt. Dort verdiente Sohnemann Hunter Biden 50.000 Dollar pro Monat.

Letzte Chance zum Brexit-Deal

Unterdessen wird das Thema Brexit wieder interessant und somit auch das britische Pfund. Premier Boris Johnson will am heutigen Mittwoch sein letztes Angebot an die Europäische Union vorlegen. Sollte diese den Vorschlag ablehnen, will Johnson den No-Deal-Brexit zum 31. Oktober durchziehen.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender ist ansonsten an diesem Mittwoch eher spärlich gefüllt.

In den USA läuft um 14.15 Uhr der ADP-Beschäftigungsbericht ein.

Ferner legt um 15.45 Uhr die Europäische Zentralbank ihren Report zum Anleihekaufprogramm vor.

Und um 16.30 Uhr werden die wöchentlichen US-Rohöllagerbestandsdaten der staatlichen Energy Information Administration gemeldet.

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Stock Chart Wave

Börsianer im Wartemodus

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01.10.2019 – Daily Report . Im frühen Dienstagshandel legte der DAX zu, dann bröckelten die Kurse. Kein Wunder vor dem Feiertag am Donnerstag fehlt der Elan, da viele Broker in Urlaub sind. Immerhin gab es kaum Störmanöver an der Nachrichtenfront.

Der DAX bröckelt

Alles ganz gelassen an der Frankfurter Börse. Der DAX hielt sich zuletzt 0,1 Prozent im Minus bei 12.418 Zählern. Zwei Tage vor dem Tag der Deutschen Einheit bewegte sich das Handelsvolumen bei deutschen Aktien nur auf niedrigem Niveau. Die US-Futures notierten in positivem Terrain.

Nikkei trotzt dem Tankan

In Tokio schloss der Nikkei 0,6 Prozent fester bei 21.885 Zählern. Der Zollstreit zwischen China und den USA trübt inzwischen wegen der sinkenden Exportchancen in die Volksrepublik die Stimmung in der japanischen Industrie: Der Tankan-Report signalisierte ein Sechs-Jahres-Tief bei der Stimmung in den Unternehmen. Immerhin ist die Einschätzung nicht so schlimm wie viele Analysten erwartet hatten. Alle Daten finden Sie wie immer hier: Market Mover

Bond-Überraschung in Japan

Derweil zeigte sich in Japan, was im Bondmarkt passiert, wenn sich die Zentralbank und große Fonds mit Einkäufen zurückhalten. Die Futures drehten gen Süden, nachdem die Auktion für zehnjährige japanische Staatsanleihen so schlecht ausgefallen war, wie seit drei Jahren nicht mehr. Über alle Laufzeiten zogen die Renditen an. Zuvor hatte die Bank of Japan erklärt, im Oktober potenziell weniger heimische Bonds einzukaufen. Auch der japanische Government Pension Investment Fund will sich künftig mehr ausländische Staatsanleihen eindecken. Und das ist immerhin der größte Pensionsfonds der Welt.

Die Anleger blicken nach Hongkong

Die chinesischen Börsen blieben wegen des Nationalfeiertags geschlossen. Die Anleger in Asien beobachteten gespannt die Lage in Hongkong: Zu den Feiern zum 70. Jahrestag der Volksrepublik China werden wieder Demonstrationen in der ehemaligen britischen Kronkolonie erwartet. Dies ist schon die 18. Woche in Folge mit Demonstrationen. US-Präsident Donald Trump hat China schon vor Wochen vor einer gewaltsamen Eskalation gewarnt und die Krise mit dem Zollstreit verknüpft.

Aufwärts in New York

Am Vorabend hatte die US-Börse im Plus geschlossen. Und das, obwohl sich die Stimmung der Unternehmen in der Region Chicago deutlich eingetrübt hatte. Der Dow Jones Industrial schloss 0,4 Prozent fester bei 26.917 Zähler. Im Monat September hat der Dow damit einen Gewinn von knapp 2 Prozent erzielt, im dritten Quartal lag das Plus bei 1,2 Prozent. Der S&P 500 schloss am Montag 0,5 Prozent fester bei 2.977 Stellen. Und für den Nasdaq 100 ging es um 0,9 Prozent auf 7.750 Zähler aufwärts.

Bleibt noch eine kurze Chartanalyse: Der Dow ist seit gut einer Woche in einen Seitwärtstrend zwischen rund 26.700 und 27.100 Zählern eingebogen. Damit präsentiert sich der Index als ideale Plattform für Trader. Denn wenn Sie CFD handeln, dann bringt das Auf und Ab in relativ enger Trading-Range bei der richtigen Positionierung durchaus eine nette Rendite, da sich auch mit kleinem Einsatz über den Hebel gutes Geld verdienen lässt. Anders sieht es aus, wenn Sie online Aktien handeln, dann kann die Seitwärtsbewegung durchaus frustrierend sein.

Das bringt der Tag

Der Dienstag hält einige interessante Termine bereit.

Zunächst steht in den USA um 15.45 Uhr der Markit Einkaufsmanagerindex Industrie für September an.

Kurz darauf folgt um 16.00 Uhr der ISM-Einkaufsmanagerindex Industrie im September.

Zeitgleich laufen die amerikanischen Bauausgaben für August über die Ticker.

Und um 18.30 Uhr tritt EZB-Präsident Mario Draghi in Athen vor das Mikrofon.

Zu guter Letzt werden um 22.30 Uhr die wöchentlichen US-Rohöllagerbestandsdaten des privaten American Petroleum Institute gemeldet.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.