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Blue Stock Graph

Der DAX stemmt sich gegen den Strom

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30.09.2019 – Daily Report . Der Wochenbeginn bringt neue Spekulationen in Sachen Zollstreit China-USA. Will Washington die Kapitalströme in Richtung China eindämmen? Der weltweite Handel zeigt sich zunächst irritiert. Doch ein Teil-Dementi sowie eine Wortmeldung aus der Federal Reserve sorgen an der deutschen Börse für Unterstützung.

Fed stützt US-Futures und DAX

Die Anleger in Frankfurt stemmen sich gegen den Strom: Während sich der DAX am Freitag nach oben gearbeitet hatte, rutschte die Wall Street ab. Eigentlich wäre eine nachgeholte Abwärtsbewegung fällig. Doch der DAX hielt sich im frühen Handel unverändert bei 12.385 Zählern.

Auch die US-Futures zeigten wieder nach oben. Einer der Gründe: Charles Evans, Chef der Federal Reserve Bank of Chicago, sagte dem Fernsehsender CNBC, er sei offen in Bezug auf das richtige Level der Zinssätze in den USA („definitely open minded“). Evans sitzt auch im Federal Open Market Committee (FOMC), das über die Zinsen entscheidet.

Drohende US-Sanktion gegen China-Aktien

Zudem wurde ein wichtiger Belastungsfaktor vom Freitag über das Weekend teilweise beseitigt. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg soll die US-Regierung überlegen, amerikanische Kapitalströme in Richtung China zu begrenzen – amerikanisches Geld soll keine chinesischen Firmen unterstützen. Eine Möglichkeit wäre es, Aktien chinesischer Unternehmen nicht mehr an amerikanischen Börsen zu listen. Die News über ein mögliches Delisting setzte natürlich umgehend chinesische Aktien am US-Finanzmarkt wie Alibaba oder Baidu unter Druck.
Zudem könnte das Engagement amerikanischer Pensionsfonds in chinesischen Märkten begrenzt werden. Ein Weg dazu wäre es, wenn Indexbetreiber wie MSCI ihre Indizes umbauen. Beispielsweise den All Countries World Index (ACWI), in dem chinesische Firmen laut „Focus“ einen Anteil von 3,6 Prozent haben und damit die fünftgrößte Position bilden. Indexbetreiber müssten dann massiv chinesische Aktien verkaufen.

Einen Tag nach der Meldung dementierte das US-Finanzministerium am Samstag die Angelegenheit teilweise: Es gebe keine Pläne für ein Delisting chinesischer Aktien in den USA. Womit der Part noch offen ist, wonach das Exposure von US-Investoren in chinesischen Aktien über den Umweg von Fonds eingeschränkt werden könnte. Warten wir es ab.

Sinkende Kurse trotz robuster China-Daten

Angesichts der Spekulationen setzte der CSI-300 am Morgen um 1 Prozent zurück auf 3.815 Stellen. Dabei fielen neue Konjunkturdaten aus China recht positiv aus. Der Einkaufsmanagerindex des chinesischen Wirtschaftsmagazins „Caixin“ – er misst die Stimmung in kleineren und mittleren Unternehmen – stieg auf den höchsten Stand seit eineinhalb Jahren. Der staatliche Indikator für große, staatliche Industriebetriebe kletterte ebenfalls leicht. Er blieb allerdings knapp unter der Wachstumsschwelle. In Japan sank die Industrieproduktion im August im Vergleich zum Vormonat. So schloss der Nikkei 225 um 0,6 Prozent niedriger bei 21.756 Zählern – der niedrigste Stand seit fast drei Wochen. Alle Daten finden Sie wie immer hier: Market Mover

Verluste in New York

An der Wall Street hatte die oben beschriebene jüngste Entwicklung im Handelskonflikt zwischen China und den USA am späten Freitagabend für Unruhe gesorgt. Der Dow Jones drehte ins Minus und schloss 0,3 Prozent schwächer auf 26.820 Punkte. Der Nasdaq 100 verlor 1,2 Prozent auf 7.681 Zähler. Der S&P 500 sank 0,6 Prozent auf 2.960 Stellen.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender präsentiert sich zum Wochenbeginn eher übersichtlich.

Aus Deutschland läuft um 14.00 Uhr der Verbraucherpreisindex für September über die Ticker.

Um 15.45 Uhr folgt der EZB-Wochenbericht zum Anleihekaufprogramm.

Zeitgleich wird der Einkaufsmanagerindex Chicago für September gemeldet.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

World Trade

Repocalypse – die Finanzkrise ist zurück

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30.09.2019 – Special Report . — Rätselhafter Credit Crunch am amerikanischen Interbankenmarkt – die Federal Reserve hat interveniert. Illiquide Geschäftsbanken erhielten in den vergangenen zwei Wochen von der Fed durch eine Welle von Overnight-Repo-Geschäften kurzfristig frisches Kapital zugeschustert. Das war genau das gleiche Warnsignal wie in der Finanzkrise, die vor gut zehn Jahren tobte. Besonders besorgniserregend: Sogar die New York Fed weiß angeblich nicht, wer oder was genau den Cash-Markt eingefroren hat.

Schrilles Warnsignal aus dem US-Finanzmarkt

Die Alarmglocken sind zwar vorerst wieder verstummt. Aber wenn Sie CFD oder online Aktien handeln, dann müssen Sie mit einem möglichen Crash an der Wall Street, im DAX und vor allem bei amerikanischen Banken und Versicherungen potenziell rechnen. Und mit einer globalen Panik. Was für Shorts auf Indizes und Long-Trades im VIX sprechen würde. Behalten Sie Ihre Handelsplattform bei Deutschlands besten CFD-Brokern stets offen und regelmäßige Marktupdates im Blick: Das Thema kann jederzeit wieder hochkochen. Hier die Hintergründe, damit Sie stets richtig positioniert sind.

Die gleichen Symptome wie in der Finanzkrise

Mitte September schossen die Zinsen für kurzfristige Kredite zwischen Banken in den USA plötzlich auf bis zu 10 Prozent nach oben. Die US-Notenbank musste erstmals seit der Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren wieder Milliarden Dollar in den Geldmarkt pumpen. Den Anfang machte die Fed am 17. September mit einer kurzfristigen Transaktion von 53,15 Milliarden Dollar. Dabei liehen sich Banken Bargeld von der Fed, wobei sie Staatsanleihen und andere Wertpapiere als Sicherheiten hinterlegten.
Danach folgten weitere Tender. Mit den Overnight-Repo-Geschäften beruhigte die Fed erst einmal die Lage, der Kreditmarkt scheint wieder aufgetaut. Ein Repo ist ein Repurchase Agreement – ein Verkäufer eines Assets stimmt zu, dieses zu einem späteren Zeitpunkt zu einem höheren Preis wieder zurückzukaufen. Insgesamt pumpte die Fed laut dem Finanzblog ZeroHedge verglichen mit den üblichen Leveln zusätzliches Kapital von rund 162 Milliarden Dollar in den ausgetrockneten Kreditmarkt. Bei der letzten Repo-Runde vom Freitag wurden nur noch rund 23 Milliarden Dollar von 100 Milliarden bereitgestellten Mitteln abgerufen. Inzwischen sank der Repo-Satz wieder auf die avisierten 2 Prozent.

Rätselhafte Repocalypse

Die gerade noch einmal mit Sonder-Repos abgewendete Apocalypse hat Fragen aufgeworfen. Das „Manager Magazin“ erklärte die ausgetrocknete Liquidität von Mitte September unter anderem mit der vierteljährlich anfallenden Zahlung von Unternehmenssteuern. Zudem wickelten Banken und andere Investoren den Kauf von US-Staatsanleihen im Wert von 78 Milliarden Dollar ab. Doch selbst die federführende New York Fed muss erst einmal genau untersuchen, warum sich Banken mit freien Cash-Reserven weigerten, im Overnight-Markt Geld zu verleihen. Das jedenfalls räumte Fed-Chef John Williams am Freitag ein.
Zudem weiß laut ZeroHedge noch niemand, welche Banken genau es waren, die sich zu dem stigmatisierenden Schritt gezwungen sahen, für frisches Geld zu den Währungshütern zu laufen – das Blog vermutet aber amerikanische Kreditinstitute. Dazu untersuchte es den Fed-Bericht zum 18. September, also zum Datum kurz bevor der Cash-Drain begann. Und laut den Assets and Liabilities of Commercial Banks in the United States sanken die Cash-Bestände der großen heimischen Banken um 55,3 Milliarden auf 714,8 Milliarden, das war das tiefste Level seit April 2013. Auch der Cash-Bestand bei kleinen US-Banken rutschte um 18,2 Milliarden auf 272,9 Milliarden Dollar. Dagegen stiegen die Bestände ausländischer Banken in den USA um 13,6 Milliarden auf rund 538 Milliarden Dollar.
Das „Manager Magazin“ konstatierte sogar vor zwei Wochen, dass die von den Banken bei der Fed geparkten Reserven so niedrig ausfielen wie seit 2011 nicht mehr. Sie summierten sich demnach auf 1,47 Billionen Dollar, was etwa 50 Prozent weniger ist als der vor fünf Jahren erreichte Höchstwert.

Misstrauen bei den Banken

Doch warum genau sind die Reserven auf den niedrigsten Stand seit Jahren gefallen? Schon alleine dieses Rätselraten ist Gift für den Finanzmarkt: Wenn die Anleger nicht wissen, ob es ihre Bank ist, die sich irgendwo verzockt hat, dann öffnet das Tor und Tür für einen Bank Run. Klar ist nur: Wenn sich Banken untereinander kein Geld mehr leihen, dann deswegen, weil sie der Gegenseite nicht mehr vertrauen und damit rechnen müssen, dass der Kredit futsch ist. Die Gretchenfrage ist also, welche Investments das Vertrauen so schwer lädiert haben.

CLO als Krisenfaktor

Wir vermuten im Hintergrund den zuletzt boomenden Markt von Collateralized Loan Obligations als großen Belastungsfaktor. CLO sind forderungsbesicherte Wertpapiere, oder auch Asset Backed Securities. Dabei handelt es sich um synthetische Anleihen, die mit mehreren gebündelten Firmenkrediten als Sicherheit unterlegt werden. Vor allem Pensionsfonds und Versicherer legen sich solche Unternehmensanleihen gerne ins Depot, weil sie dort zum einen höhere Zinsen als bei US-Treasuries bekommen und weil sie die scheinbar verlässlichen Zahlungsströme schätzen. Wenn aber die Schuldner hinter den Krediten umkippen, weil das Geschäftsmodell doch nicht trägt, dann sind die sogenannten Sicherheiten wertlos und das darauf aufgebaute Asset ebenfalls. Womit schlimmstenfalls der Gläubiger umkippt.
Wir hatten an dieser Stelle in einem Special Report schon vor Wochen vor den CLO gewarnt. Diese gleichen übrigens frappierend den Collateralized Debt Obligations, das waren die meist mit Schrott-Hypotheken unterlegten Assets, die ab 2007 Lehman Brothers und Bear Stearns in die Knie zwangen.

Bond Bubble – Ölpleiten – Faule Kredite

Weitere mögliche Gründe für den Cash Drain: Aktuell läuft eine Pleitewelle bei kleinen und mittleren amerikanischen Ölförderern, die vom niedrigen Ölpreis in die Knie gezwungen werden. Weiter ist fraglich, wie viele Studenten jemals ihre horrenden Kredite für ihr Studium zurückzahlen werden. Gleiches gilt für Shopping auf Pump mit Kreditkarten. Und auch das oben angesprochene Thema Staatsanleihen ist ein Problem. Wenn die Anleger in US-Treasuries flüchten, dann fehlt durch die Bond Bubble das Geld für kurz- und mittelfristige Geschäfte. Und wenn Anleger vor der Wahl stehen, ihr Geld lieber bei der Fed zu parken als in die Realwirtschaft zu pumpen, dann droht die Rezession.
Wie auch immer: Für ein oder mehrere ernste Dauerthemen spricht die Tatsache, dass sowohl Goldman Sachs als auch JP Morgan inzwischen die Vermutung geäußert haben, dass die Fed von nun an über Permanent Open Market Operations ständig zusätzliches Geld in den Markt pumpen muss.
Unser Fazit: Vielleicht war dies die letzte Warnung vor dem neuen, großen Crash, der von der Wall Street ausgeht und den weltweiten Handel in den Abgrund zieht. Schon alleine die Spekulationen darüber können den Finanzmarkt wild hin und her werfen. Denn wenn ein klammer Investor dringend Cash braucht, könnte er mal schnell große Aktienpakete abstoßen, was zu unerklärlichen Bewegungen an der Börse führt. Sichern Sie sich also unbedingt ab – die Bernstein Bank wünscht erfolgreiche Trades!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Stock Market Blue

Der DAX trotzt der Unsicherheit

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27.09.2019 – Daily report. Neuer Tag, altes Spiel: Das Hin und Her im Zollstreit zwischen China und den USA bremst und hebt die Stimmung im weltweiten Handel. Zudem schwebt nach neuen, wenn auch erwartbaren Vorwürfen das Damoklesschwert der Amtsenthebung ein Stück näher über dem Haupt von US-Präsident Donald Trump. Trotzdem steigt der DAX – was neben interessanten News in Sachen Trump/Ukraine am schwachen Euro liegt.

Leichtes Plus an der deutschen Börse

Verhaltener Schwung vor dem Wochenende auf dem Frankfurter Parkett: Der DAX kletterte um 0,5 Prozent auf 12.353 Zähler. Die deutschen Mainstream-Medien zeigten sich erschüttert darüber, dass laut einem anonymen Whistleblower mehrere führende US-Regierungsmitarbeiter versucht haben sollen, nach dem Telefonat zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj Ende Juli den Zugriff auf die Wortlautfassung zu verhindern. Zudem sei nicht alles veröffentlicht worden – klar, dass die Demokraten angesichts des dürren Transcripts diese Karte spielen. Was stimmt: Die Angelegenheit lähmt die Börse, denn die hasst nichts mehr als Unsicherheit.

Überwiegend Skepsis in Übersee

Zudem kursierten Spekulationen über ein Wiederinkrafttreten der Huawei-Sanktionen. Zum Glück für die Bullen gab es auch Entspannungssignale aus China – der chinesische Außenminister Wang Yi gab sich optimistisch und bestätigte, dass die USA guten Willen zeigten. Auch das Handelsabkommen zwischen den USA und Japan stützte die Stimmung etwas. Moderat nach oben ging es für die chinesischen Blue Chips, der CSI-300 gewann 0,2 Prozent auf 3.850 Zähler. Der Nikkei 225 schloss mit einem Minus von 0,8 Prozent bei 21.879 Punkten, was aber auch an Dividenden-Auschüttungen lag.
In den USA fiel der Dow Jones Industrial am Donnerstag wegen der neuen Ukraine-Vorwürfe um 0,3 Prozent auf 26.891 Punkte. Der S&P 500 gab um 0,2 Prozent nach auf 2.978 Punkte. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,4 Prozent auf 7.772 Zähler abwärts.

Impeach yourself

Bleiben wir bei der Causa Impeachment. Gerade war die „Washington Post“ so fair, dem konservativen Kommentator Marc Thiessen das Wort zu überlassen. Und der zog dieses interessante Dokument aus dem US-Senat wieder ans Tageslicht.
Demnach haben die drei demokratischen Senatoren Robert Menendez (D-NJ), Dick Durbin (D-IL) und Patrick Leahy (D-VT) im Mai 2018 den ukrainischen Generalstaatsanwalt Yuri Lutsenko höflich aber unmissverständlich gedrängt, Ermittlungen gegen den eigenen Präsidenten zu unterstützten. Damals ging es um die inzwischen durch den Mueller-Report widerlegte Behauptung, Russland habe Trump im Wahlkampf 2016 unterstützt. Lutsenko folgte übrigens auf Viktor Shokin, der laut einem Bericht der Publikation „The Hill“ auf Druck von Joe Biden entlassen worden war – der US-Vizepräsident Joe Biden drohte damit, Kredite in Höhe von 1 Milliarde Dollar zurückzuhalten, wenn Shokin nicht gehe. Offizielle Version: Shokin habe Korruptionsermittlungen verschleppt.
Shokin selbst sagte ABC, er habe auch Untersuchungen gegen die Gasfirma Burisma Holdings verantwortet und sei deswegen geschasst worden. Bei Burisma verdiente übrigens Sohnemann Hunter Biden als Mitglied im Verwaltungsrat 50.000 Dollar im Monat – obwohl er zuvor wegen Kokainmissbrauchs aus der Reserve der US-Armee entlassen worden war und keinerlei Erfahrung im Gasgeschäft oder mit der Ukraine hatte. Es gibt schon seltsame Zufälle…

Heuchelei und unterdrückte News

Damit stellen sich die Frage: Wie wollen die Demokraten angesichts dieser Hintergründe vor ihren Wählern rechtfertigen, dass sie Trump stürzen wollen und mit den Impeachment-Anhörungen de facto die Regierungsarbeit lahmlegen? Vielleicht sieht es also doch nicht so übel aus für Trump, wie es die mediale Pharisäer-Kaste gerne darstellt. Oder haben Sie von dem oben zitierten Brief hierzulande schon etwas gelesen oder im TV gesehen? Warten wir ab, was noch ans Licht kommt. Klar ist schon jetzt: Wenn Sie CFD oder Aktien online handeln, ist für Sie wichtig, dass Sie stets auch die Gegenstimme analysieren. Die finden Sie beispielsweise hier auf unserer Website. Nur dann positionieren Sie sich mit Ihren Trades richtig.

Euro und Pfund im Fokus

Bleibt ein Blick in den Devisenmarkt: Auch der schwache Euro war ein Grund für die Stärke des DAX mit seinen vielen exportlastigen Firmen. Gerade fiel der Euro zeitweise bis auf 1,0905 US-Dollar – das war der tiefste Stand seit Mai 2017. Die Gründe: Wegen der Ukraine-Affäre ist ein kleiner Run auf US-Treasuries zu verzeichnen. Zum anderen hoffen die Anleger auf eine Geldschwemme in Europa. Auch beim Pfund regt sich laut CNBC etwas: Vor Managern in Nordirland sagte Michael Saunders, Chef-Volkswirt bei der Citigroup und externer Berater der Bank of England, die britische Notenbank könne wegen der Brexit-Unsicherheit die Zinsen senken. Was das Pfund ein wenig belastete.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender bringt einige interessante Events, den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

In den USA wird es um 14.30 Uhr interessant: Dann stehen persönliche Einkommen und Konsum für den August an.

Außerdem laufen zeitgleich die Daten zum Auftragseingang langlebiger Güter im August ein.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und ein erholsames Weekend!

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Das BIP stoppt die Erholung

China und US-Demokraten stoppen die Börse aus

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25.09.2019 – Daily report. Die Bären haben die Macht auf dem Frankfurter Parkett übernommen. Zum einen musste der weltweite Handel die offizielle Aufnahme eines Impeachment-Verfahrens der Demokraten gegen US-Präsident Donald Trump verarbeiten. Zum anderen wetterte The Donald unerwartet harsch gegen die Volksprepublik China. Ein Deal im Zollstreit rückt offenbar in weite Ferne.

Deutsche Industrie enttäuscht

Es geht bergab an der deutschen Börse: Der DAX hat im frühen Handel 1 Prozent nachgegeben auf 12.184 Zähler. Zunächst sorgte die deutsche Industrie mit neuen, negativen Daten für Skepsis. Die Ausfuhrerwartungen der Industrie fielen im September um 2,9 auf minus 5,2 Punkte, wie das Ifo-Institut mitteilte. Damit ist die Stimmung unter den deutschen Exporteuren so schlecht wie seit der Finanzkrise 2009 nicht mehr. Alle Infos finden Sie wie immer hier: Market Mover

Demokraten starten Trump-Impeachment

Zudem sinnierten die Börsianer über die jüngste politische Entwicklung in Washington D.C. – die möglichen Auswirkungen haben wir für Sie schon in einem Special Report zusammengefasst. Die US-Demokraten kündigten gestern die Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens des Repräsentantenhauses gegen Trump an. Der jüngste Auslöser dafür war der angebliche Machtmissbrauch von Donald Trump – er soll die Ukraine gedrängt haben, Korruptionsermittlungen gegen die Familie des demokratischen Herausforderers Joe Biden einzuleiten. Das dürfte mindestens die Unsicherheit an den Weltbörsen steigern.

Verluste in Asien

So sorgte das mögliche Impeachment auch an den asiatischen Börsen für Zurückhaltung: Der chinesische CSI-300 gab um 0,8 Prozent nach auf 3.871 Stellen. Der Nikkei 225 schloss in Tokio mit einem Verlust von 0,4 Prozent bei 22.020 Zählern. Zwar könnten die Republikaner im Senat das Verfahren abschmettern. Doch wahrscheinlich hat das Gezerre Einfluss auf den US-chinesischen Handelsstreit. Denn wenn der amerikanische Präsident seine Zeit mit Schlammschlachten verplempern muss, kann er keine Deals aushandeln. Zumal die Kommunisten in Peking die Angelegenheit genau beobachten werden und vielleicht darauf warten, dass ein softer Nachfolger im Weißen Haus den Zollstreit im Sinne der Volksrepublik beendet. Was sowohl die chinesische als auch die amerikanische Wirtschaft belasten dürfte.

Tiraden gegen China

Trump selbst scheint sich dessen bewusst zu sein, gestern nahm er gegenüber Peking kein Blatt vor den Mund. Auf der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York warf er China abermals unfaire Handelspraktiken vor. Die Anklageliste ist lang: Erhoffte Reformen nicht durchgeführt, Staatssubventionen, Währungsmanipulationen, Technologie-Klau, Diebstahl geistigen Eigentums. Trump wurde noch deutlicher: Er hoffe zwar auf eine Einigung im Handelsstreit, werde jedoch kein schlechtes Abkommen für die USA akzeptieren.

Schrecken in New York

Angesichts der jüngsten Entwicklungen zogen die US-Börsianer am Vorabend die Handbremse an. Zudem hatte sich die Stimmung der US-Verbraucher im September wegen des Handelskonfliktes mit China überraschend deutlich abgekühlt hat. Der Dow Jones rutschte um 0,5 Prozent auf 26.808 Punkte, der S&P 500 verlor 0,8 Prozent auf 2.967 Zähler und der Nasdaq 100 knickte um 1,4 Prozent auf 7.710 Stellen ein.

Das bringt der Tag

Trader im britischen Pfund dürfen sich auf einen neuen Akt im Brexit-Theater freuen: Die britischen Abgeordneten werden heute aus ihrer Zwangspause ins Parlament zurückkehren, nachdem das oberste britische Gericht die Pause für illegal erklärt hatte.

Um 16.00 Uhr stehen die US-Neubauverkäufe im August an.

Und um 16.30 Uhr werden die Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen Energy Information Administration gemeldet.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

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Trump geht – der Markt bebt

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25.09.2019 – Special report. Die Demokraten wollen Donald Trump aus dem Amt jagen. Der Präsident soll die Ukraine dazu gezwungen haben, die Familie seines schärfsten Widersachers Joe Biden juristisch wegen Korruption ins Visier zu nehmen. Falls das Vorhaben Impeachment gelingt, wird die Wall Street wackeln. Dollar, Treasuries und Gold gleich mit dazu. Oder aber, Trump geht als Sieger hervor und die Hausse läuft weiter. Wir beleuchten die Hintergründe.

Unverhofft kommt oft

Auf der Wett-Webseite PredictIt schossen gerade die Wetten auf eine Amtsenthebung Trumps unter hohem Volumen kräftig nach oben. Und die Wall Street knickte nach der Ankündigung der Demokraten ein wenig ein, was aber auch am Thema China lag. Noch herrscht einige Gelassenheit, denn die Angelegenheit könnte ein Eigentor für die Demokraten werden. Doch unverhofft kommt oft.

Blick in die Historie

Zum Vergleich: In der Watergate-Affäre, die sich knapp zwei Jahre bis zum Rücktritt von Richard Nixon am 9. August 1974 hinzog, mit dem er einem Impeachment zuvor kam, befand sich die Wall Street in einer heftigen Baisse, die sich nach dem Abgang fortsetzte. Allerdings hatten Vietnamkrieg, Yom-Kippur-Krieg und der Ölschock die USA in eine Rezession geschickt.
Vor dem Amtsenthebungsverfahren gegen Bill Clinton zeigte sich die Börse weitgehend unbeeindruckt, nach dem Scheitern im Februar 1999 stieg der Dow Jones weiter, bevor die Dot-Com-Blase allmählich Luft abließ. Allerdings befand sich die Wall Street auch in einer verschärften Internet-Euphorie und die USA hatten im Zuge des beendeten Kalten Krieges die Staatsausgaben drastisch reduziert.

Szenario 1): Trump stürzt

Diesmal boomt die US-Wirtschaft ebenfalls – doch die jetzigen demokratischen Frontrunner gelten nicht als wirtschaftsfreundlich. Daher vermuten wir, dass die Wall Street einbricht, falls Trump stürzt. Es könnte durchaus zu einem Minus von zum Beispiel 3.000 Zählern im Dow Jones kommen. Denn zum einen ist diese Möglichkeit noch wenig eingepreist. Zum anderen stehen bei einem Sieg der Demokraten in einer Neuwahl – vielleicht gar von einem Vertreter des linksradikalen Flügels – höhere Unternehmens- und Einkommenssteuern an. Zudem offene Grenzen für alle inklusive medizinischer Vollversorgung; dies bei gleichzeitiger Einschränkung des Waffenbesitzes für steuerzahlende Bürger. Somit könnten auch Waffen-Aktien zu einem Short werden.
Weiter dürfte vor allem die US-Ölindustrie leiden, da eine neue, grüne Energiepolitik droht. Aktien von kleinen Ölförderern und Service-Firmen dürften also ebenfalls für einen Short in Frage kommen. Was das Angebot an Erdöl im Weltmarkt verknappen könnte und zudem mit einer schwächeren Nachfrage der US-Wirtschaft einher gehen würde; aber wohl durch einen von Sanktionen befreiten Iran und neue Ölexporte des gescheiterten sozialistischen Staates Venezuela ausgeglichen würde. Denn vermutlich würden siegreiche Demokraten außenpolitisch keinen harten Kurs fahren. Öl wäre also wohl neutral. Dagegen wären amerikanische Öko-Aktien bei den Nebenwerten ein Long-Trade: Solar, Wasseraufbereitung, Elektro-Autos.
Die üblichen sicheren Häfen in turbulenten Zeiten wie Gold, Silber oder US-Treasuries dürften zulegen. Zudem dürfte auch der japanische Yen gefragt sein. Was wiederum vor allem den Nikkei unter Druck setzen dürfte, da der Export vom Nippon leidet. Und da China wohl einen schwächeren US-Kontrahenten in einem Zolldeal erhalten würde, der wie immer auf Nachgeben setzt, wären chinesische Aktien eher ein Investment auf der Long-Seite.
Fazit: Kursschwankungen in allen Assets von 15 bis 25 Prozent sollten Sie einpreisen, bis sich die Lage bei einer Neuwahl beruhigt hat.

Szenario 2): Sieg für Trump

Trump könnte die Attacke überstehen – entweder weil die Demokraten aus Angst vor dem Wähler der Mut verlässt. Zumal die meisten Menschen in den USA sowieso andere Sorgen haben als die Intrigen im Sumpf von Washington D.C. Laut einer Umfrage von Politico/Morning Consult aus der Vorwoche wollen nur 37 Prozent ein Impeachment. Warten wir ab, wie sich die Stimmung entwickelt. Oder aber die republikanische Abwehrfront hält. Und Trump dreht den Spieß um und die Demokraten werden angesichts ihrer eigenen Verfehlungen in den Augen der Wähler zu den eigentlichen Bösen – dazu gleich mehr. Was The Donald in den kommenden Monaten in einen glorreichen Wahlsieg 2020 ummünzt.
In diesem Fall dürfte die Wall Street weiter nach oben laufen, da eine weiter wirtschaftsfreundliche Politik und Druck auf die Federal Reserve zu erwarten ist. Sollte aus der Wahl im Januar 2020 sogar ein republikanisch dominierter Kongress hervortreten und die Federal Reserve die Zinsen weiter senken, ist ein Plus im Dow von 10 Prozent oder mehr durchaus möglich. Dann dürfte ein gestärkter Trump nämlich gegenüber China einen harten und für die USA guten Zolldeal durchsetzen. Ebenfalls zulegen, jedoch weit schwächer als in Szenario 1, dürften Bonds und Gold, dies wegen der Politik des billigen Geldes. Ferner halten wir auch Bauaktien für ein interessantes Investment, da langfristig die Infrastruktur des Landes erneuert werden muss, was sich aber in dieser Amtszeit kaum noch anschieben lässt. Vermutlich wird Trump auch die US-Ölindustrie weiter fördern, um in Zusammenarbeit mit den Saudis für ein gutes Angebot an Erdöl zu sorgen – denn billige Energie macht die Wähler froh. Öl dürfte in diesem Fall eher ein Short-Investment sein.
Wie auch immer: Wichtig ist es für Sie, die Hintergründe zu kennen, falls Sie CFD oder online Aktien handeln – nur so können Sie die wichtigen Fakten aus Ihren regelmäßigen Realtime-Updates herausfiltern und sich richtig an der Börse positionieren.

Vorsicht am Donnerstag

Wichtig wird für alle, die CFD und online Aktien handeln nun der morgige Donnerstag, er könnte einige Volatilität bei Aktien, Anleihen und dem Dollar bringen: Denn das House Intelligence Committee hat Joseph Maguire vorgeladen, den Acting Director of National Intelligence. Er soll die Ukraine-Angelegenheit aufklären.
Trump soll in einem Telefonat den neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj aufgefordert haben, Ermittlungen wegen Korruption gegen Hunter Biden aufzunehmen, den Sohn des führenden demokratischen Politikers Joe Biden. Vor dem Gespräch soll Trump versprochene Militärhilfen an die Ukraine eingefroren haben. Laut „New York Times“ ging es um 391 Millionen US-Dollar. Ein Geheimdienstmitarbeiter meldete das einer internen Kontrollbehörde. Der Whistleblower will nun vor dem Kongress aussagen. Damit steht der Verdacht im Raum, dass Trump seine Macht missbrauchte. Trump twitterte, er werde ein „vollständiges und unredigiertes“ Transkript des Telefonates veröffentlichen, das ihn entlaste. Der Tippgeber soll laut „The Federalist“ übrigens einen Anwalt angeheuert haben, der sowohl für Hillary Clinton als auch für Chuck Schumer, den Fraktionsführer der Demokraten im Senat, gearbeitet hat. Was nach einer parteipolitischen Hexenjagd aussieht.

Zweierlei Maß und Heuchelei

Auch sonst hat die ganze Angelegenheit einen üblen Beigeschmack. In seiner Zeit als Vizepräsident setzte der Demokrat Joe Biden durch, dass die Ukraine ihren Generalstaatsanwalt Viktor Shokin schasste. Der untersuchte einst Korruption bei einem ukrainischen Gas-Konzern namens Burisma Holdings – und der wiederum beschäftigte Hunter Biden für satte 50.000 Dollar im Monat. Sohnemann hatte übrigens keinerlei Erfahrung mit Erdgas oder mit der Ukraine. Shokin sagte dem Fernsehsender ABC, es bestehe kein Zweifel daran, dass Biden Senior ihn wegen der Ermittlungen abservieren ließ.
Tatsächlich bestätigte Joe Biden den Vorgang voriges Jahr vor dem Council on Foreign Relations, das ist ein außenpolitischer Think Tank. Biden prahlte damit, dass er die Ukraine mit der Drohung in die Ecke drängte, entweder Shokin zu entlassen, oder auf US-Kredite in Höhe von 1 Milliarde Dollar zu verzichten, berichtete die Publikation „The Hill“. Der damalige Präsident Petro Poroshenko feuerte daraufhin Shokin. Laut Biden wusste Präsident Barack Obama von der Erpressung, die die Ukraine in den Staatsbankrott hatte treiben können.

Wie korrupt sind die Demokraten?

Zudem feuert Trumps Anwalt Rudy Giuliani derzeit aus allen Rohren: Hunter Biden habe über die Route Ukraine–Lettland–Zypern–USA rund 3 Millionen Dollar gewaschen. Auch diese Anschuldigung werde von den „Swamp Media“ totgeschwiegen, twitterte er. Genau wie die Tatsache, dass die Biden-Familie durch ein Firmengeflecht Schmiergelder von China in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar eingesteckt habe. Tatsächlich berichtete die „New York Post“ von einem historischen Deal der Bank of China, die einen Investmentfonds namens Bohai Harvest RST aufsetzte, der mit einer Firma namens Rosemont Seneca Partners kooperierte. Zwei der drei Inhaber von Rosemont waren Hunter Biden und Chris Heinz – Schwiegersohn des ehemaligen demokratischen Außenministers John Kerry.

Auf die Republikaner kommt es an

Und so könnte die Angelegenheit weiter gehen: Ein vom Repräsentantenhaus mit einfacher Mehrheit auf den Weg gebrachtes Impeachment muss vom Senat mit einer Zweidrittelmehrheit abgesegnet werden. Da dort die Republikaner 53 der 100 Sitze halten, müssten 20 Republikaner umgestimmt werden. Vielleicht hält die Front. Doch einige Opportunisten können die Seite wechseln. Tatsächlich hat der republikanische Senator Mitt Romney möglichen Druck auf die Ukraine besorgniserregend genannt – vermutlich wird er für eine Amtsenthebung stimmen, um selbst als Präsident anzutreten.
Wie auch immer die Sache ausgeht: Fest steht, dass die Börse keine Unsicherheit mag – und wir somit verstärkte Volatilität sehen werden. Womit sich der VIX als Long-Trade anbieten könnte. Behalten Sie die Sache also im Blick und ihre Handelsplattform offen. Die Bernstein Bank wünscht erfolgreiche Trades!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

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Ifo-Index stützt den DAX

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24.09.2019 – Daily report. Der Ifo-Index sorgt für ein klein wenig Hoffnung an der Börse. Endlich wieder einmal ein leichtes Plus. Auch die angekündigte Fortsetzung der Gespräche im Handelsstreit zwischen China und den USA wurde auf dem Frankfurter Parkett positiv aufgenommen.

Leichtes Plus in Frankfurt

Zäher Handel, aber immerhin kein kompletter Stillstand an der deutschen Börse. Bis zum Dienstagmittag hat sich der DAX ein minimales Plus von 0,2 Prozent auf 12.365 Punkte erkämpft. Der Grund dafür war der Ifo-Index – der DAX zog nach dessen Vorlage leicht an, der Euro reagierte jedoch kaum.

Pause im deutschen Abschwung

Für einen schwachen Lichtblick in Sachen Rezessionsangst sorgte der Geschäftsklima-Index: Er hat sich im September etwas erholt und ist auf 94,6 Punkte geklettert. Das war nach fünf Rückgängen in Folge auch an der Zeit: Im Vormonat hatte der Indikator noch bei 94,3 Zählern gelegen und damit auf dem niedrigsten Stand seit November 2012. „Der Abschwung macht eine Pause“, kommentierte Ifo-Chef Clemens Fuest. Alle Daten finden Sie wie immer hier: Market Mover

Neue Hoffnung im Handelsstreit

Im Dauerthema Zollstreit China/USA gab es positive News. US-Finanzminister Steven Mnuchin kündigte die Wiederaufnahme der Gespräche mit der chinesischen Seite in zwei Wochen an. Dazu werde der chinesische Verhandlungsführer, Vizepräsident Liu He, Anfang Oktober nach Washington reisen.

Noch eine eher bizarre Fußnote, die darauf hindeutet, dass es möglicherweise Risse im Team USA gibt: Laut CNBC zeigte sich US-Präsident Donald Trump am Montag sichtlich erstaunt über seinen Finanzminister. Denn Mnuchin sagte während eines Meetings bei den Vereinten Nationen mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah el-Sisi, er selbst habe die Chinesen dazu aufgefordert, die geplanten Besuche bei amerikanischen Farmern abzusagen. Wir meinen: Falls die US-Verhandlungskommission neu besetzt wird oder ernste Unstimmigkeiten mit dem Präsidenten ans Licht kommen, dann wird das die Wall Street übel aufnehmen – die Börsianer im weltweiten Handel hängen ja an jedem Halbsatz aus der chinesischen und der amerikanischen Führung.

Moderate Gewinne in Asien

Trotz alledem nahmen die Broker in Asien die jüngsten Nachrichten eher positiv auf: In China zog der CSI-300 um moderate 0,3 Prozent an auf 3.901 Zähler. In Tokio legte der Nikkei moderat um 0,1 Prozent zu auf 22.099 Punkte.

Abwarten in New York

Die Wall Street zeigt sich unterdessen skeptisch: Der Dow Jones Industrial stieg am Vorabend um 0,1 Prozent auf 26.950 Punkte. Der S&P 500 schloss kaum messbar im Minus bei 2.992 Stellen. Und der Nasdaq 100 gab 0,1 Prozent nach auf 7.819 Zähler.

Neue Wende im Brexit

Bleibt noch eine Anmerkung für Trader im Devisenmarkt: Gerade hat der Supreme Court in Großbritannien Premier Boris Johnson eine herbe Niederlage zugefügt. Demnach war es illegal, das Parlament in Zwangsurlaub zu schicken. Das britische Pfund zog umgehend an. Das Verdikt dürfte die Volatilität im britischen Pfund wieder anfeuern – denn neue Volten der Brexit-Verhinderer im Parlament dürften bevorstehen. Und ein No-Deal-Brexit wird nun schwieriger.

Das bringt der Tag

Ansonsten bringt der Terminkalender einige weitere interessante Events.
In den USA wird zunächst um 15.00 Uhr der Case-Shiller-Hauspreisindex gemeldet.
Um 16.00 Uhr folgt das Verbrauchervertrauen des Conference Board.
Und um 22.30 Uhr laufen die API-Rohöllagerbestandsdaten über die Ticker.
Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

Wichtige Hinweise:

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Daily trading on tablet

Enttäuschte Aktionäre

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23.09.2019 – Daily report. Schmerzhafter Wochenstart für die Bullen an der deutschen Börse – der Montag bringt zunächst Verluste. Der Grund sind enttäuschte Hoffnungen in den Zollstreit-Verhandlungen zwischen China und den USA.

Abtauchen in Frankfurt

Die Anleger an der deutschen Börse haben sich zum Wochenbeginn erst einmal bedeckt behalten. Der DAX rutschte bis zum Mittag um 1,1 Prozent auf 12.326 Zähler. Für Skepsis sorgten die schwachen deutschen Einkaufsmanagerindizes, alle Daten finden Sie wie immer hier: : Market Mover

Enttäuschung im Zollstreit

Für Verkaufsdruck sorgte jedoch vor allem Peking. Offenbar ist eine Einigung im Zollstreit zwischen China und den USA in weite Ferne gerückt. Die chinesische Delegation sprach nach zweitägigen Vorbereitungen in Washington für die Anfang Oktober geplanten Gespräche zwar am Samstag von „konstruktiven Diskussionen“. Allerdings cancelte die Delegation einen Besuch bei Farmern in Montana und Nebraska. Was darauf hindeutet, dass die Chinesen die zugesagten Käufe – vor allem von Soja – gar nicht in die Realität umsetzen wollen.

Ein extrem selbstbewusster US-Präsident Donald Trump dämpfte derweil die Hoffnungen auf eine schnelle Einigung. Er brauche nicht unbedingt vor der Präsidentenwahl im November 2020 ein Handelsabkommen, sagte der POTUS (President of the United States). Trump ergänzte am Freitag auf der Pressekonferenz mit dem australischen Premier Scott Morrison, er wolle keine Interimslösung – sondern einen kompletten Deal. Zudem reiche es nicht, dass die Chinesen einfach mehr Agrarprodukte kaufen. Dabei hatten die USA laut „Politico“ Entgegenkommen signalisiert – die US-Regierung wolle einige chinesische Produkte von Strafzöllen ausnehmen. Wobei es wohl eher um die Lösung von Zulieferproblemen von US-Firmen gehen dürfte.

Dies sieht doch sehr nach einer um Monate verlängerten volatilen Hängepartie an der Börse aus. Damit gilt weiter: Sie sollten auf Ihrer Handelsplattform den direkten Marktzugang offen und regelmäßige Markt-Updates im Blick behalten.

Verkäufe in Übersee

Angesichts der Zollverhandlungen drückten die Anleger auf die Sell-Taste. In China setzte der CSI-300 um 1,1 Prozent zurück auf 3.891 Zähler. In Japan fand wegen des Feiertags zum Herbstanfang am Montag kein Handel statt. Die Wall Street hatte am Freitag ebenfalls im Minus geschlossen. Zudem sorgte der große Verfall an den Terminmärkten für Turbulenzen. Der Dow Jones Industrial verlor 0,6 Prozent auf 26.935 Punkte – auf Wochensicht belief sich das Minus damit auf gut 1 Prozent. Der S&P 500 verlor am Freitag 0,5 Prozent auf 2.992 Zähler und der Nasdaq 100 rutschte sogar um 1 Prozent auf 7.824 Stellen.

Futures-Premiere bei Bitcoin

Für alle Bitcoin-Trader gibt es übrigens ein Novum: Intercontinental Exchange, der Eigner der New York Stock Exchange, startete gestern seinen ersten Futures-Kontrakt, der in Bitcoin ausgezahlt wird. Auf den Preis der Krypto-Währung hatte dies zunächst kaum Auswirkungen, er pendelte um 9.950 Dollar herum.

Ukraine-Desaster für die Demokraten

Zu guter Letzt ein Blick in die US-Politik: Die Ukraine-Affäre verwandelt sich gerade in ein Desaster für die Demokraten. Denn offenbar hat Trump seine Macht nicht missbraucht und Druck auf Kiew ausgeübt, unangenehme Details über die Biden-Familie zu veröffentlichen. Sagte zumindest der ukrainische Außenminister Vadym Prystaiko der Publikation „Hromadske“. Wie auch immer: Nun rückt Hunter Biden in den Fokus, der Sohn des derzeit führenden demokratischen Herausforderers Joe Biden. Hunter soll beim Gas-Konzern Burisma laut „New York Times“ bis zu 50.000 Dollar im Monat verdient haben – ohne Erfahrung mit der Ukraine oder in der Gasbranche. Das zu der Zeit, als Joe Biden Vizepräsident war und als die USA Druck erfolgreich Druck ausübten zur Entfernung des ukrainischen Generalstaatsanwalts, der damals Burisma untersuchte. Übrigens war Hunter wegen Kokainmissbrauchs aus der Navy-Reserve entlassen worden – und in die war er nur dank einer Ausnahmeregelung ohne Militärausbildung gekommen.

Warum ist das interessant, wenn Sie CFD handeln oder online bei Aktien engagiert sind? Ganz einfach: Weil die Wall Street nur bei einem Wahlsieg von Trump im Hausse-Modus bleiben dürfte. Glaubt zumindest die Hedge-Fonds-Legende Leon Cooperman. Er sagte auf der von CNBC veranstalteten Konferenz „Delivering Alpha”, falls Bernie Sanders oder Elizabeth Warren gewinnen, werde dies den nächsten Bärenmarkt einleiten.
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Das bringt der Tag

Der Terminkalender bringt am Montag einige interessante Events.

Zunächst wird um 14.30 Uhr der Chicago Fed National Activity Index August gemeldet.

Dann stehen um 15.45 Uhr die US-Einkaufsmanagerindizes an.

Zeitgleich wird die Europäische Zentralbank ihren Wochenbericht zum Anleihekaufprogramm veröffentlichen.

Da auch der scheidende EZB-Präsident Mario Draghi das Wort ergreift, wird es interessant bei Euro und Anleihen.

In Deutschland treten die Indexänderungen für DAX, MDAX und SDAX in Kraft.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

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Forex graph

Nichts geht mehr vor dem Fed-Entscheid

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18.09.2019 – Daily report. Rien ne va plus: Die Aktionäre an der Frankfurter Börse treten in einen befristeten Streik. Engagements sind Mangelware. Dass sich die Lage über den Tag ändert ist kaum zu erwarten. Denn am Abend meldet die Federal Reserve ihren Zinsentscheid. Ansonsten entspannt sich die Lage am Ölmarkt weiter.

Pause in Frankfurt

Kaum Bewegung an der Frankfurter Börse: Der DAX tänzelte zuletzt kaum verändert bei rund 12.380 Zählern. Die Krise am Persischen Golf rückte in den Hintergrund. Kaum Beachtung fand eine Meldung über den stockenden europäischen Automarkt: Von Januar bis August wurden 3,2 Prozent weniger Autos als im Vorjahreszeitraum zugelassen. Für die Anleger war nur die Federal Reserve wichtig: Eine erneute Zinssenkung ist für die meisten Broker ausgemachte Sache.

Zweite Zinssenkung ist eingepreist

So viel Überzeugung war nie: Die meisten Analysten rechnen damit, dass die Notenbanker ihr Leitzinsband um weitere 0,25 Prozentpunkte absenken, derzeit liegt die Spanne bei 1,75 bis 2,0 Prozent. Ende Juli hatten die Währungshüter das Zinsniveau erstmals seit mehr als zehn Jahren verringert.

Der unerschütterliche Glauben des Marktes birgt natürlich ein hohes Enttäuschungspotenzial – unverhofft kommt oft. Vielleicht will Fed-Chef Jerome Powell seine Unabhängigkeit demonstrieren. Wenn Sie CFD handeln oder im online Aktienhandel aktiv sind, sollten Sie vielleicht an einen protective Put denken. Oder aber wegen des jüngsten Ölpreisanstieges und des ungelösten Handelsstreits mit China drückt die Fed das Gaspedal durch und senkt die Zinsen noch stärker als erhofft – dann dürfen Sie sich auf eine Hausse an der Börse freuen.

Entspannung am Ölmarkt

Wie eng übrigens die Themen Erdöl/Iran und China verbunden sind, beleuchtete gerade das Magazin „Forbes“. Peking hat demnach Teheran Investitionen in Höhe von 400 Milliarden Dollar über die nächsten 25 Jahre zugesagt. Damit soll die Öl- und Gasförderung und die Infrastruktur ausgebaut werden. China will damit seinen Öldurst stillen und de facto die Sanktionen des Westens umgehen. Interessanter Nebeneffekt: Sollten die USA und Saudi-Arabien doch noch als Vergeltung für den Luftschlag vom Wochenende auf Abquaiq und Kurais gegen den Iran losschlagen, würden sie damit auch China treffen. Denn falls Raffinerien und Häfen zerstört werden, müssten die Chinesen wohl noch mehr Geld für den Wiederaufbau auf den Tisch legen.

Ansonsten pendelte sich der Ölpreis nach dem wilden Ritt der vergangenen Tage wieder in Richtung Süden ein. Ein Fass WTI wurde zuletzt bei rund 59 Dollar gehandelt, ein Barrel Brent bei rund 65 Dollar. Saudi Aramco hatte gemeldet, dass die volle Produktion bis Ende September wieder hergestellt sein soll.

Keine klare Tendenz in Asien

Der CSI-300 in China gewann am Morgen 0,5 Prozent auf 3.911 Zähler. Der Nikkei schloss 0,2 Prozent schwächer bei 21.961 Zählern. Japan meldete für den August erneut sinkende Exporte – zum neunten Mal in Folge. Das Minus von 8,2 Prozent fiel recht stark aus, wobei viele Analysten einen noch schlimmeren Rückgang erwartet hatten. Alle Daten finden Sie hier: Market Mover

Leichtes Plus in New York

Eher zurückhaltend hatten sich am Vorabend auch die Börsianer in New York gezeigt. Der Dow Jones Industrial legte erst kurz vor der Schlussglocke ein wenig zu und ging 0,1 Prozent fester bei 27.111 Punkten aus dem Handel. Der S&P 500 stieg 0,3 Prozent auf 3.006 Zähler und der Nasdaq 100 kletterte um 0,5 Prozent auf 7.889 Stellen.

Das bringt der Tag

Mit dem Zinsentscheid der Fed steht der wichtigste Termin des Tages um 20.00 Uhr deutscher Zeit an. Noch spannender wird es ab 20.30 Uhr, wenn Fed-Chef Powell seinen Ausblick auf die Themen Inflation, Wirtschaftswachstum und Arbeitslosigkeit abgibt. Jeder Halbsatz könnte Wall Street, Dollar und US-Bonds herumwirbeln, deshalb sollten Sie unbedingt Ihre regelmäßigen Marktupdates im Blick behalten.

Zuvor stehen um 14.30 Uhr die US-Baugenehmigungen und Baubeginne für August an.

Ferner laufen ab 16.30 Uhr die wöchentlichen Rohöllagerbestandsdaten der Energy Information Administration ein.

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Gold Stock Graph

Gespannte Ruhe nach dem Luftschlag

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17.09.2019 – Daily report. So schlimm wie erwartet kam es bislang doch noch nicht: Kein Krieg am Persischen Golf, relativ moderate Töne aus Washington und Riadh, der Ölpreis schießt nicht weiter nach oben. Die Anleger im weltweiten Handel bleiben dennoch vorsichtig. Und das aus gutem Grund: Möglicherweise erleben wir an der Börse und im Ölmarkt die Ruhe vor dem Sturm.

Vorsicht in Frankfurt

Erst einmal vorsichtig abwarten: Am Dienstagmittag hielt sich der DAX mit 0,1 Prozent im Minus bei 12.366 Zählern. Nach acht Gewinntagen in Folge hatte die Frankfurter Börse am Montag wieder einen Rücksetzer verbucht, aber nur einen kleinen. Angesichts des Luftschlags auf die saudische Ölindustrie ist das erstaunlich, genau wie die bislang verhaltenen Reaktionen von Saudi-Arabien und den USA.
US-Präsident Donald Trump sagte, er wolle keinen Krieg; auch die Saudis machten bislang nicht die Mullahs in Teheran direkt für die Attacke auf Abqaiq verantwortlich. Dass die Huthi-Rebellen im Jemen in der Lage sein sollen, eine solch professionelle Attacke auszuführen glaubt aber niemand. Ergo gilt: Noch ist nicht aller Tage Abend, die Kriegsgefahr ist keinesfalls gebannt. Behalten Sie also stets die regelmäßigen Markt-Updates im Blick und den direkten Marktzugang offen.

Moderat positive ZEW-Daten

Derweil hakte die Frankfurter Börse neue Daten des ZEW mit einem Schulterzucken ab. So sind die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren im September zwar besser ausgefallen: Der Index stieg von -44,1 Zählern im August auf nun -22,5 Punkte. Allerdings liegt der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim weiter deutlich unterhalb seines langfristigen Durchschnitts von 21,5 Punkten.

Skepsis in Asien

Ein wenig Entspannung gab es an einer anderen Front: Trump teilte dem Kongress mit, dass die USA und Japan bereit für die Unterschrift unter einem Handelsdeal seien. Und das chinesische Staatsfernsehen CCTV berichtete, eine chinesische Delegation werde noch diese Woche in Washington eintreffen, um die Verhandlungen auf höchster Ebene im Oktober vorzubereiten. So fliege auch der stellvertretende Finanzminister Liao Min in die USA, die Einladung sei von Washington ausgegangen. Der CSI-300 setzte dennoch um 1,7 Prozent zurück auf 3.891 Zähler. Der Nikkei verbuchte nach dem verlängerten Wochenende nur ein Plus von 0,1 Prozent auf 22.001 Zähler.

New York wartet ab

In den USA mehrten sich derweil die Zweifel an der erwarteten Zinssenkung der Federal Reserve. Zwar gilt ein Schnitt um 25 Basispunkte bei den meisten Brokern als ausgemacht. Allerdings könnte sich Fed-Chef Jerome Powell genötigt sehen, angesichts der wiederholten Drängelei von Trump seine Unabhängigkeit unter Beweis zu stellen. So verlor der Dow-Jones-Index gestern 0,5 Prozent auf 27.076 Zähler. Der S&P 500 büßte 0,3 Prozent ein auf 2.997 Zähler. Und auch der Nasdaq Composite gab 0,3 Prozent auf 8.153 Stellen nach.

Das bringt der Tag

Neben dem schwelenden Konflikt im Persischen Golf rücken einige wenige Konjunkturdaten in den Vordergrund. Den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover
Um 14.30 Uhr laufen US-Daten zur Industrieproduktion im August über die Ticker.
Danach folgt um 16.00 Uhr der NAHB-Wohnungsmarktindex.
Trader im Devisenmarkt sollten zudem aufmerksam die News in Sachen britisches Pfund und Brexit scannen: Das höchste britische Gericht beschäftigt sich mit der Zwangspause des Parlaments. Sollte diese gekippt werden, droht uns neuer Trubel im Unterhaus. Oooorder!

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

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Pump Oil

Ölschock stoppt den DAX aus

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16.09.2019 – Daily report. Der professionell ausgeführte Luftschlag auf eine wichtige saudische Ölanlage stoppt die jüngste DAX-Hausse. Die Ölpreise schießen zwischenzeitlich zweistellig nach oben, Gold und Silber ziehen an. Mutmaßlich steckt der Iran hinter der Attacke. Die Frage ist nun, ob die USA und Saudi-Arabien Vergeltung üben.

Kriegsangst drückt den DAX

Nach acht Tagen mit Gewinnen setzte der deutsche Leitindex zurück. Zum Montagmittag verbuchte der DAX ein Minus von 0,7 Prozent auf 12.378 Zähler. Der Grund dafür war die Attacke auf die wichtige saudische Ölraffinerie Abqaiq – nun droht ein Flächenbrand am Persischen Golf.
Wie wir Ihnen schon vor Wochen in einem Special Report vorausschauend analysiert hatten, droht nun ein Vernichtungsschlag der USA gegen den Iran – hier vor allem gegen die Revolutionsgarden. Behalten Sie also unbedingt die regelmäßigen Marktupdates im Auge und traden Sie nur bei Deutschlands besten Brokern mit Bafin-Lizenz, die über starke Server verfügen – falls es losgeht, dürfte der Ölpreis weiter nach oben schießen und die Weltbörsen dürften wackeln.

Preissprung bei Erdöl

Am Montagmorgen schoss der Preis für Brent in den ersten Handelsminuten um bis zu 20 Prozent nach oben, bevor sich die Lage wieder beruhigte. Dies war prozentual der größte Kurssprung seit dem Irak-Krieg im Januar 1991. In absoluten Preisen gerechnet war der Anstieg von knapp 12 Dollar im Brent-Future in London sogar der größte seit der Auflage des Kontraktes im Jahr 1988, wie Bloomberg ergänzte. WTI zog um rund 11 Prozent an. Inzwischen entspannte US-Präsident Donald Trump die Lage, in dem er per Twitter ankündigte, notfalls die strategische Ölreserve anzuzapfen.

Luftschlag auf saudische Raffinerie

Am Wochenende war die größte Ölraffinerie Saudi-Arabiens in Abqaiq unter Beschuss geraten. Der Luftangriff – vermutlich mit Drohnen und Marschflugkörpern – traf am frühen Samstagmorgen die weltgrößte Raffinerie von Saudi Aramco in Abqaiq nahe dem zweitgrößten saudischen Ölfeld Khurais. Die Saudis mussten ihre Produktion um 5,7 Millionen Barrel oder rund die Hälfte drosseln. Während Experten keine anhaltenden Versorgungsengpässe sehen, belegt der Schlag doch die Verletzlichkeit der Ölanlagen – erstaunlich, dass es hier keine Luftabwehr nach dem Muster des israelischen „Iron Dome“ gibt.
Während die Houthi-Rebellen aus dem Jemen die Verantwortung übernahmen, machte US-Außenminister Mike Pompeo den Iran für die Attacke verantwortlich. Und tatsächlich gibt es einige Argumente für diese These: So berichteten die Rebellen vom Einsatz von zehn Drohnen, es gab aber 19 Einschläge. Weiter kursierten im Internet Fotos von Wrackteilen in der saudischen Wüste, die wohl eher zu Raketen als zu Drohnen gehören. Am Sonntagabend berichtete ein US-Regierungssprecher, es gebe Hinweise, dass Flugkörper aus west-nordwestlicher Richtung, also aus Iran, eingeflogen seien – und nicht aus südlicher Richtung aus dem Jemen.

Locked and loaded

Unterdessen hat US-Präsident Donald Trump nach dem Angriff auf Saudi-Arabien dem Iran mit Vergeltung gedroht. Die Vereinigten Staaten seien „locked and loaded“, was so viel heißen soll, dass die Waffe geladen und der Hahn gespannt ist. Teheran wies die Vorwürfe zurück.
Der Kommandeur der iranischen Aerospace Force der Revolutionsgarden, Amir Ali Hajizadeh, drohte den USA seinerseits indirekt mit Krieg und identifizierte seine Truppe damit sogleich als Hauptziel der Amerikaner. Der amtlichen Nachrichtenagentur Tasnim sagte Hajizadeh, alle amerikanische Basen und Flugzeugträger lägen in einer Distanz von 2.000 Kilometern rund um den Iran und damit in Reichweite iranischer Raketen. Und weiter: Sein Land sei immer schon bereit gewesen für einen totalen Krieg. Wir meinen: Sollte ein amerikanischer Flugzeugträger versenkt werden, dann wird die iranische Armee ausgelöscht. Was wiederum die jeweiligen Alliierten in einen großen Krieg ziehen dürfte: Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Oman, Israel einerseits; Houthi-Rebellen, Hamas, Hisbollah, Libanon andererseits.

Dämpfer aus China

Auch andere Faktoren drückten die Stimmung an der Börse. Wie jüngste Daten belegen, hat sich Chinas Wirtschaft wegen des Handelskriegs mit den USA und struktureller Probleme im August schwächer als erwartet entwickelt. Das Plus bei Industrieproduktion, Einzelhandelsumsatz und die Investitionen in Sachanlagen verlangsamten sich weiter. Alle Daten finden Sie wie immer hier: Market Mover

In der Volksrepublik China gab der CSI-300 mit den wichtigsten Blue Chips des Landes um 0,4 Prozent nach auf 3.958 Zähler. In Japan waren die Börsen wegen eines Feiertags geschlossen.

Abwarten in New York

Am Freitag hatten es die Anleger in New York ruhig angehen lassen. Der Dow Jones gewann 0,1 Prozent auf 27.220 Punkte, was ein Wochenplus von 1,6 Prozent bedeutete. Der S&P 500 gab am Freitag 0,1 Prozent nach auf 3.007 Zähler und der Nasdaq 100 verlor 0,3 Prozent auf 7893 Stellen. Auch solide Konjunkturdaten aus dem US-Einzelhandel sorgten nicht für Kauflaune.

Das bringt der Tag

Neben dem Krisenherd im Persischen Golf stehen kaum wichtige News an. Doch diese Ereignisse bieten mehr als genug Stoff, um die globalen Finanzmärkte zu erschüttern – behalten Sie also stets Ihre Handelsplattform im Blick und den Marktzugang offen.

Wichtig wird allenfalls der Empire State Index für September um 14.30 Uhr.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.