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Morning Stock News

Viel Politik, wenig Handel

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Gold   1693,50
(-2,00%)

EURUSD   1,0799
( -0,86%)

DJIA  24115
(-2,38%)

OIL.WTI  25,095
(-25,47%)

DAX   10609
(-6,89%)

Die US-Märkte waren am Montag geschlossen, so dass auf anderen Börsenplätzen keine starken Bewegungen zu beobachten waren. Allerdings gab es am Montag mehrere Ereignisse, die sich auf die weitere Entwicklung der Wirtschaft auswirken könnten.


DAX

DAX

In Hongkong haben erneut Streiks gegen das Sicherheitsgesetz begonnen, das gegen die Grundfreiheiten der Bürger verstößt. Die USA haben 33 weitere chinesische Unternehmen, mit denen keine Geschäfte gemacht werden dürfen, auf eine schwarze Liste gesetzt. China hat seine Unzufriedenheit zum Ausdruck gebracht und prophezeit bereits einen neuen Kalten Krieg zwischen den Ländern. Europa, und insbesondere Deutschland, zeigt erste Lebenszeichen. Das Geschäftsklima wächst. Obwohl Analysten einen Rückgang des deutschen BIP um bis zu 10% erwarten, besteht die Hoffnung, dass die Wirtschaft bis zum Herbst an Fahrt gewinnt. Der DAX wächst und erreicht mit 11370 Punkten ein neues Monatshoch.


Euro

Höchstwahrscheinlich wird der Handelskrieg zwischen China und den USA den US-Dollar stützen, was dem Euro ganz und gar nicht entgegenkommt. Aufgrund der Handelspause in den USA zeigt die Währung praktisch keine Dynamik. Die Bewegungsrichtung ist undefiniert und die Seitwärtsbewegungen zwischen 1,0740 und 1,0990 bleiben bestehen.


Öl

Den Preisen zufolge werden die OPEC+-Versprechen vollständig erfüllt, während der WTI-Ölpreis auf dem nächsten Höchststand liegt. Wir haben festgestellt, dass der Ölpreis mehr Versprechungen als Taten enthält, so dass eine solche Preisbildung jeden Moment zusammenbrechen kann. Solange alles nach Plan verläuft, wird das Öl wachsen. Es gibt bereits Schieferabbauunternehmen in den USA, die ihre Anlagen gerne wieder in Betrieb nehmen werden.


Gold

Beim Gold gibt es nicht viel Veränderung. Das Edelmetall ist immer noch auf seinen Höchstständen und will versuchen, höher zu klettern. Es ist jetzt klar, dass es praktisch keine Abwärtsbewegungen beim Gold gibt. Wir warten auf gute Daten, um an die Spitze auszubrechen. Bislang ist der Preis bei $1727 je Unze eingefroren.


Was erwartet uns heute?

08.00 Uhr Verbraucherklimaindex in Deutschland.
16.00 Verkäufe neuer Eigenheime in den USA


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Trade Up

Die Großen Fünf

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25.05.2020 –Special Report. Die Welt öffnet sich nach der Corona-Krise wieder. Die Aktienkurse arbeiten sich langsam nach oben. Vielleicht verdeutlicht das die Hoffnung auf die Erholung der globalen Wirtschaft. Vielleicht ist der Blick auf die großen Indizes aber auch ein Trugschluss: Denn die Wall Street wird vor allem von fünf Aktien getragen. Von einer breiten Erholung kann – noch – keine Rede sein. Zudem droht hier über die Politik ein erhebliches Rückschlagspotenzial. Wir beleuchten die Hintergründe.

The winner takes it all

Die Börse steht momentan nur auf einer dünnen Basis. Der Corona-Schock verstärke ein „winner-take-all“-Phänomen, warnte jüngst JP Morgan. Wobei die Gewinner in der Gunst der Anleger die US-Mega-Caps sind wie Facebook, Amazon, Apple, Netflix oder Microsoft sowie die Google-Mutter Alphabet. Also die FAANGs oder FAAMGs. Die Gewinner seien alles Profiteure von einem verlängerten Shutdown und von Social Distancing. Damit sei es kein Wunder, dass die großen Tech-Aktien am Allzeithoch notieren. Die Verlierer seien die defensiven, zyklischen Small Caps.

S&P 500 laut JPMorgan überbewertet

US500Daily (2)

Rund 40 Prozent der Firmen im S&P 500 hätten ihre Guidance für 2020 zurückgezogen, fuhr JPMorgan fort. Insgesamt gaben nur 310 Firmen nach den Zahlen zum ersten Quartal einen Ausblick ab – was heißt, dass ein großer Teil der US-Wirtschaft ohne Plan und klaren Kurs durch den Nebel segelt. JPMorgan warnte, der S&P 500 werde trotz dieser trüben Aussichten derzeit zum 20fachen der für 2021 erwarteten Gewinne gehandelt – ein historisches Hoch.

Was will die Geldelite?

Aus der Performance der Top-5 entstehe zudem der – vielleicht falsche – Eindruck, dass es einen Interessenskonflikt geben könnte. Nämlich der, dass die großen Hightech-Firmen die Politik gegen eine schnelle Wiederöffnung der Politik beeinflussen und deswegen erst einmal neue Formen der Bildung, Impfungen oder Contact Tracing empfahlen, warnte JPMorgan-Analyst Marko Kolanovic. So weit, so diplomatisch. Reden wir doch Klartext und beleuchten den politischen Aspekt.

Milliardäre und die Demokraten seit an seit

Die Milliardäre hinter den FAANGs oder auch FAAMGs könnte die Politik dazu bringen, den Shutdown so lange wie möglich aufrecht zu erhalten, damit die eigenen Gewinne sprudeln. Wenn das so wäre, hätten die Top-5 gemeinsame Interessen mit den Democrats.
Es sind die Demokraten, die so lange wie möglich Ausgangssperren in den USA aufrechterhalten wollen. Deren Kalkül ist natürlich, dass eine zusammengebrochene Wirtschaft dem Amtsinhaber Donald Trump schadet. Interessant ist dabei, dass das Sprachrohr des linken Flügel der Democrats die „Washington Post“ ist – und die gehört Amazon-Inhaber Jeff Bezos. Ebenfalls auffällig ist die Tatsache, dass Microsoft-Milliardär Bill Gates einen langen Shutdown favorisiert und eine Öffnung der Wirtschaft erst nach einer Massen-Impfung empfiehlt. Was aus medizinischer Sicht vielleicht das Vernünftigste wäre – was aber keine Volkswirtschaft der Welt unbeschadet überstehen dürfte. Übrigens kooperiert die Bill & Melinda Gates Foundation in Deutschland mit dem „Spiegel“ und der „Zeit“.

Ein Fünftel Market-Cap für die Big 5

Schon vor einem Monat hatte Goldman Sachs darauf hingewiesen, dass die fünf größten Aktien im S&P 500 inzwischen über ein Fünftel der Marktkapitalisierung im Index ausmachen. Der Markt ruhte also nur auf den Schultern von Facebook, Amazon, Apple, Netflix und der Google-Mutter Alphabet. Womit die Börse die geringste Marktbreite seit der Tech-Bubble Anfang der 2000er bot. Die Warnung der Goldmänner von Mitte April: „narrow market breadth is always resolved the same way“ – es endet bei einer geringen Marktbreite immer gleich. Nämlich so: „narrow rallies lead to large drawdowns as the handful of market leaders ultimately fail to generate enough fundamental earnings strength to justify elevated valuations and investor crowding. In these cases, the market leaders ‘catch down‘ – wenige Aktien könnten einen Aufschwung nicht lange alleine stemmen.
Noch stehen die Säulen: Zum 30. April hatten die großen Fünf FAAMGs – nun wurde Netflix durch Microsoft ersetzt – rund 10 Prozent zugelegt. Der Rest von 495 Aktien im S&P 500 hatte laut Goldman kollektiv um 13 Prozent nachgegeben.

Hedge Fonds sind eingestiegen

Jüngst bestätigte Bloomberg diesen Trend mit einem Blick auf die Einkäufe großer Hedge Fonds im ersten Quartal. Wenig verwunderlich: Die Investoren setzten auf Aktien, die gut durch eine Quarantäne kommen oder gar von ihr profitieren. Fonds nutzten demnach den Absturz der FAANGs im März zum Einkauf – was die stellare Rallye erkläre. Einige Beispiele: So habe D1 Capital seine Position an Facebook im ersten Quartal um 70 Prozent aufgestockt, Soroban und die Baupost Group hätten neue Positionen aufgebaut. Maverick Capital und Melvin Capital Management hätten die Aktien von Amazon und Microsoft eingekauft.

Das Weiße Haus gegen das Oligopol

Unser Fazit: So lange die Marktbreite nicht gegeben ist, besteht immer die Gefahr für einen Rückschlag an der Wall Street. Denn die Top-5 könnten bei gefloppten Produkteinführungen enttäuschen oder durch firmeninterne Probleme – Betrug, Diebstahl, etc. – ins Schlingern geraten.
Zudem dürfte das Weiße Haus nicht untätig zuschauen, falls sich die Milliardäre hinter den Big-5 zu eng an die Democrats anlehnen. Eine Zerschlagung von Monopolen ist immer möglich. Die Republikaner werden es nicht zulassen, dass die Geldelite den Rest des Landes an die Wand fährt: Während die Top-5 leichten Zugang zum Geld von Investoren haben, sieht das bei kleinen und mittleren Firmen anders aus – sie beschäftigen aber rund 60 Millionen Menschen in den USA.
Übrigens warnte auch der frühere Trump-Berater Gary Cohn – Ex Chief Operating Officer von Goldman Sachs – jüngst vor dieser Entwicklung: Die Top-Online-Konzerne dringen demnach im Zuge des Lockdowns immer weiter in das Revier kleiner Geschäfte vor, die deshalb schließen müssen – die Politik dürfe dies nicht zulassen. Soweit der bearishe Blick auf die Angelegenheit.
Bullish ausgedrückt heißt das aber auch, dass der Rest des Marktes einiges an Gewinnpotenzial bietet – wenn die Anleger die Nachzügler kaufen, könnte die Börse nach oben zischen. Alles hängt vom Optimismus der Anleger in Sachen Wirtschaftserholung ab – und von der Frage, ob Covid-19 vielleicht als zu gefährlich eingestuft wurde – oder ob es schnell Medikamente oder Impfungen geben wird. Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Investments!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Der Markt ist ruhig. Die Investoren warten ab?

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Gold   1693,50
(-2,34%)

EURUSD   1,0799
( -0,91%)

DJIA  24115
(-1,20%)

OIL.WTI  25,095
(-24,91%)

DAX   10609
(-4,65%)

Die letzte Maiwoche ist voll von Nachrichten und makroökonomischen Statistiken. In dieser Woche soll die US-Notenbank den aktuellen Stand der Wirtschaft diskutieren und am Mittwoch das beige Buch vorstellen. Die Europäische Kommission sollte ihren Plan zur Bekämpfung von Pandemie und Wirtschaftskrise veröffentlichen.


WTI

WTI

Der Markt beobachtet nun das Rennen der Hersteller von Coronavirus-Impfstoffen. Der Impfstoff ist eine Priorität, denn ohne ihn ist kein Wirtschaftswachstum zu erwarten. Probleme zwischen China und den Vereinigten Staaten zeichnen sich bereits am Horizont ab. In einer Wirtschaftskrise werden solche Spannungen die Situation nur noch verschärfen. Die Hauptnachricht in dieser Woche wird der Bericht über Anträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA sein. Der Freitag war für Märkte eine Seitwärtsbewegung. Der S&P500 schloss bei 2955, der DAX bei 11093.


Euro

Der Euro konnte den Widerstand bei 1,0990 nicht durchbrechen. Die Seitwärtsbewegung geht weiter. In naher Zukunft wird der Euro weiter auf die Unterstützungsebene 1,0770 fallen. Solange es in Europa keinen Zusammenhalt und keinen konkreten Plan zur Bekämpfung der Krise gibt, hat der Euro keine Chance, zu wachsen.


Öl

Der Ölmarkt ist von Optimismus überzogen, was die Notierungen nach oben treibt. Aber das Interessante ist, dass es überhaupt keine Nachrichten für einen solchen Optimismus gibt, außer der Reduzierung der Quarantänemaßnahmen in den Ländern. Wahrscheinlich wachsen die Ölnotierungen aufgrund der Erwartungen an die Verlängerung des OPEC+-Abkommens sowie aufgrund des Wachstums der freien Geldmenge. Aber all diese Erwartungen sind sehr zerbrechlich. Das OPEC+-Abkommen ist noch nicht vereinbart worden, und die Wiederbelebung der Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen wird stark bezweifelt. Wenn nicht alle Erwartungen erfüllt werden, wird der Ölpreis von derzeit 33,6 Dollar pro Barrel schnell wieder sinken.


Gold

Das Gold steckt in der Nähe seiner Höchststände fest und kann nicht über $1800 pro Unze steigen. Natürlich hatte der Coronavirus einen sehr starken Einfluss auf das Vermögen von Quiet Harbor, und das Gold hat aus dieser Situation das Beste herausgeholt. Bis zum Ende der Woche verlor der Dollar seine Position und verhalf dem Gold zu einem Aufschwung. Vielleicht kann Gold in der letzten Maiwoche noch einmal versuchen, dieses unwiderstehliche Niveau zu erreichen.


Was erwartet uns heute?

08.00 Deutsches BIP
10.00 IFO-Geschäftsklimaindex in Deutschland für Mai


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Euro unter Druck

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Gold   1693,50
(-2,92%)

EURUSD   1,0799
( -1,35%)

DJIA  24115
(-1,07%)

OIL.WTI  25,095
(-25,91%)

DAX   10609
(-4,23%)

Bis zum Ende der Handelswoche nimmt die Marktvolatilität ab. Die Nachrichten über das Coronavirus sind in den Hintergrund getreten, aber eine sehr alarmierende Situation kommt aus Brasilien und armen Ländern, wo es unmöglich ist, die Coronavirus-Epidemie einzudämmen.


BITCOIN

BITCOIN

Natürlich ist es wichtig, dass die führenden Politiker der Welt die Wirtschaft so schnell wie möglich wieder in Gang bringen. Dieses Thema hat die Nachrichten bisher überschwemmt. Doch so einfach ist es nicht, die Arbeitslosigkeit in den USA hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht, und die Zahlen werden noch höher sein. Die Märkte sind auf Talfahrt, der S&P 500 bewegt sich immer noch nahe der 3000er Marke. Nur ernsthafte Nachrichten über eine weitere Stimulierung der Wirtschaft sowie eine gute Berichterstattung großer Unternehmen können sie über dieses Niveau heben.


Euro

Die Krise der Pandemie hat die Eurozone erschüttert und die Position der Fed gestärkt. Der Euro wird wahrscheinlich niemals die Währung Nummer eins in der Welt sein. Die letzten Monate haben gezeigt, dass der Dollar im Welthandel, bei Zentralbankkrediten und Reserven eine dominierende Stellung einnimmt. Gegenwärtig ist der Euro in Schwierigkeiten. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union wollen einen Sanierungsfonds einrichten, aber bei der nächsten Sitzung der Europäischen Kommission wird sich dieser Vorschlag aufgrund der ewigen Streitigkeiten zwischen den Mitgliedern vielleicht nie verwirklichen lassen. Der Euro kann das Niveau von 1,10 noch nicht erreichen, und in naher Zukunft wird er im Bereich zwischen 1,10 und 1,0750 bleiben.


Bitcoin

In der gegenwärtigen Situation besteht die Gefahr, dass Bitcoin auf 8.000 $ fällt. Der Druck der Bitcoin-Miner aufgrund des Halving auf dem Markt wird abnehmen, insbesondere benötigen sie die Preiserhöhung zur Unterstützung der Rentabilität. Einige könnten aus dem Markt ausscheiden, indem sie alle Bestände verkaufen, was zu einem Rückgang führen könnte. Es könnte jetzt eine starke Spaltung zwischen dem Bitcoin und dem Aktienmarkt entstehen. Es könnte sich lohnen abzuwarten bis die Regierungen in die Wirtschaft investieren, damit der Markt erkennt, wohin er gehen wird. Händler haben bereits begonnen, aus dem Bitcoin auszusteigen, was auf einen starken Preisrückgang um 9000 $ hindeutet. Der Weg zu einer Abwärtsbewegung ist offen.


Gold

Wie erwartet, korrigierte Gold am Donnerstag, nachdem es ein Sieben-Jahreshoch erreicht hatte. Im Prinzip ist nichts Besonderes passiert, der Rückgang betrug nicht mehr als 2%, was für die gegenwärtige Situation ganz normal ist. Die Wachstumsprognose wird nicht aufgehoben. Am Donnerstag wurde Gold bei 1720 Dollar pro Unze gehandelt, dem unteren Rand des Aufwärtskanals.


Was erwartet uns heute?

08.00 Uhr UK Einzelhandelsumsätze für April
13.30 Uhr Veröffentlichung des Protokolls der geldpolitischen Sitzung der EZB
14.30 Uhr Kanada Basic Retail Sales Index für März


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Stick graph

Jahrtausend-Chance bei Silber

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20.05.2020 –Special Report. Der kleine Bruder des Goldes will es wissen: Silber hat in den vergangenen Wochen eine imposante Aufholjagd vorgelegt. Die Reise ist möglicherweis noch lange nicht vorbei. Einige glauben, dass Silber im Vergleich zu Gold so günstig ist wie seit 3.000 Jahren nicht mehr – und deshalb noch einige Luft nach oben hat. Wir beleuchten die Hintergründe.

Corona-Schock versenkt Silber

Im Zuge der Corona-Krise war Silber Mitte März auf ein Elfjahrestief bei 11,62 Dollar je Unze gesunken. Ganz anders als das gelbe Edelmetall, das sich als Hedge in der Krise enorm robust gezeigt hatte. Ergo zog laut „Financial Times“ (FT) im März die Ratio von Gold im Vergleich zu Silber im Hoch auf das 125fache an. Eine eher ungewöhnliche Abkoppelung. Die Lücke ist weiter enorm groß, obwohl Silber zuletzt eine kleine Rallye bis auf 17,50 Dollar je Unze vorlegte. Ein Blick auf den Chart von SchiffGold.com verdeutlicht die Aufholjagd: Gold kostet nun „nur noch“ das 100fache von Silber.

Gold silver

Günstig im Vergleich zu Gold

Doch historisch gesehen ist Silber damit im Vergleich zu Gold immer noch so günstig wie seit rund 300 Jahren nicht mehr – die FT verwies für diesen Rückblick auf Daten des Gold-Trader-Veteranen Ross Norman, die bis 1697 zurückreichen. Und das Blog SovereignMan blickte noch weiter zurück: Schrifttafeln aus dem Babylonien zur Zeit Nebukadnezars – rund 1.200 vor Christus – zeigten eine Ratio von 10 zu 1. Fünf Shekel Silber kosteten demnach ein halbes Shekel Gold.
Aber bleiben wir in der Neuzeit. SovereignMan argumentierte, die typische Exchange-Rate seien 50 bis 80 zu 1. Weit teurer war Silber jedoch auch in jüngster Vergangenheit – in den 20er- und 50er-Jahren mit einer Ratio von unter 20.

Culf

Bahn frei zur Aufholjagd

Nun dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis die Anleger zur Aufholjagd blasen. Analysten der Bank of America bezifferten das Preisziel für Silber für die kommenden zwölf Monate auf 20 Dollar. Die FT zitierte den Fondsmanager Grant Beasley von Highbury Capital in Toronto: Demnach würden im Lauf der Zeit immer mehr Anleger auf den rollenden Silber-Zug aufspringen, bis zu guter Letzt auch regelrecht fiebrige Retail-Investoren mit dabei seien. Die haben sowieso schon Lunte gerochen: Laut dem Lobby-Bericht World Silver Survey zog der Absatz von Silber-Münzen bis Ende 2019 um 13 Prozent auf 97,9 Millionen Unzen an.

Im Windschatten von Gold

Und falls Silber wirklich dem Gold folgt, dann könnte definitiv ein Kaufrausch bevorstehen: Gemäß World Gold Council stiegen die Goldreserven bei Indexfonds im ersten Quartal um das Siebenfache auf den Rekordstand von 3.185 Tonnen im März. Tatsächlich hat Silber laut der Website SchiffGold das gelbe Metall in einem Bullenmarkt ausgestochen. Investor Peter Schiff wörtlich: „If we’re going to go to a new high in gold, if gold is going to take out $1,900, which I believe it is, silver should outperform.”

Rotierende Druckerpresse

Die generellen Argumente von SchiffGold pro Silber sind nachvollziehbar: Die Federal Reserve drucke Billionen von Dollar, um mit dem Luftgeld die Wirtschaft zu stützen. So sei die Bilanz der Fed in der vorigen Woche um weitere 212,8 Milliarden Dollar auf sagenhafte 6,93 Billionen Dollar angeschwollen. Die Geldmenge habe um 198,6 Milliarden Dollar zugelegt. Im Gespräch mit der FT stieß Ian Williams, Chairman des Charteris Treasury Portfolio Managers Fund, ins gleiche Horn: Silber sei genauso ein Inflation-Hedge wie Gold. Und müsste demnach in einer Krise gut zulegen: Tatsächlich zog Silber dem Blatt zufolge in einer 440prozentigen Rally in der Finanzkrise 2008 bis auf 48,44 Dollar je Unze im Jahr 2011 an.

Investmentfonds kaufen

Zudem habe die Investment-Nachfrage laut SchiffGold schon vor Corona angezogen. Voriges Jahr sei der Bestand an Silber bei professionellen Anlegern um 12 Prozent auf 186,1 Millionen Unzen gesprungen – der größte Zuwachs seit 2015. Laut FT hielten Exchange Traded Funds jüngst den Rekordstand von 675 Millionen Unzen. Gleichzeitig sei der Ausstoß der Silberminen in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken, urteilte SchiffGold weiter. So lag voriges Jahr die Produktion zum vierten Mal in Folge im Minus, konkret seien es minus 1,3 Prozent auf 836,5 Millionen Unzen gewesen.

Bullen-Faktor Industrie

Silber ist laut SchiffGold historisch gesehen volatiler als Gold, da die Hälfte der Nachfrage aus der Industrie stamme. Das weiße Metall wird wegen seiner guten Leitfähigkeit in der Elektroindustrie, aber auch in der Photovoltaik und als Bakterien-Killer in der Pharma-Industrie eingesetzt. Wichtige Einsatzgebiete sind konkret Solar-Panels, Infrastruktur für 5G-Mobilnetze oder Radargeräte für autonom fahrende Autos. Im März gab Samsung die Entwicklung einer neuen Lithium-Ionen-Batterie bekannt, die eine dünne Schicht Silber-Karbon anstatt Graphit auf der Anode aufgebracht hatte. Mit all diesen Anwendungen hätten wir langfristig gesehen einen bullishen Faktor: Wenn die Industrie nach Corona wieder zulegt, dürfte auch die Nachfrage anziehen.
Unser Fazit: Wer den Argumenten der Experten folgt, sollte bei Silber long gehen. Und das weiße Metall als Alternative zum Gold sehen. Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Investments!


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Morning Stock News

Europas Wirtschaft erwacht zum Leben

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Gold   1693,50
(-2,92%)

EURUSD   1,0799
( -1,11%)

DJIA  24115
(-0,14%)

OIL.WTI  25,095
(-21,23%)

DAX   10609
(-3,22%)

Der Dienstag war im Vergleich zur Rallye am Montag eher ruhig. Die Märkte werteten die Erklärungen der wichtigsten Staats- und Regierungschefs aus und beobachteten erneut dramatische Monologe der US-amerikanischen und chinesischen Führung.


DAX

DAX

Jerome Powell sprach vor der Senatskommission und erläuterte, welche Maßnahmen die Fed zur Wiederherstellung der Wirtschaft ergreifen könnte. Er versicherte, dass das System über viele verschiedene Mechanismen zur Einflussnahme verfügt und bereit ist, diese anzuwenden. Es gibt jedoch immer noch Meinungsverschiedenheiten zwischen der Fed und Trump, die das Tempo der Maßnahmen verlangsamen. Der S&P500 notierte gemischt und näherte sich dem SMA200, der nicht überraschend, bei 3000 liegt. Das ist ein sehr schwer zu überwindendes Niveau. Der DAX stieg um 0,15% und schloss bei 11075 Punkten.


Euro

Es ist ein weiterer guter Tag für den Euro. Der ZEW-Index zu den Konjunkturerwartungen fiel deutlich besser aus als im vergangenen Monat. Die Anleger glauben an die Erholung der deutschen Wirtschaft sowie der gesamten Wirtschaft der Eurozone. In der Hoffnung, dass der Lockdown in Europa beendet wird, versucht der Euro,den Wert von 1,0960 zu erreichen. Nächster Meilenstein wäre die Marke von 1,10. Hierbei handelt es sich um eine psychologische Ebene und das Niveau des SMA200. Natürlich wird es sehr schwierig sein, mit dem ersten Versuch diese Hürde zu nehmen, so dass eine Korrektur von dort aus wahrscheinlich ist.


Öl

Beim Öl setzten sich die Bullen durch und brachten den Preis für WTI zuversichtlich über 30 Dollar pro Barrel. Aber jeder weiß, dass die amerikanischen Schieferölproduzenten ihre Produktion sehr schnell wieder aufnehmen können und der Preis von 30 Dollar pro Barrel kann sie bereits dazu drängen, die Produktion wieder aufzunehmen. Jetzt beobachten die Investoren das Produktionsniveau genau, da der Markt nicht als ausgeglichen bezeichnet werden kann. Wahrscheinlich werden wir in naher Zukunft genug Volatilität beim Öl sehen.


Gold

Der Goldpreis konsolidierte sich am Dienstag in der Nähe seiner Höchststände und wurde bei $1743 pro Feinunze gehandelt. Die gemeinsamen Anstrengungen der Federal Reserve, des Finanzministeriums und der wichtigsten Staats- und Regierungschefs der Welt, die Hunderte von Milliarden Euro und Billionen von Dollar bereitstellen, könnten dazu beitragen, dass der Goldpreis noch weiter auf 1800 Dollar pro Unze ansteigt.


Was erwartet uns heute?

08.00 Uhr Britischer Verbraucherpreisindex für April
16.30 Uhr Veränderung der Rohölbestände in den USA
20.00 Uhr FOMC-Protokoll


Wichtige Hinweise:

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Trading graph chart

Die zweite Welle

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19.05.2020 –Special Report. Follow the money: Wer wissen will, wohin in Zukunft die Reise an der Börse geht, der sollte dem Smart Money folgen. Also den großen, professionellen Investoren. Viele von ihnen gehen von einer zweiten Ausverkaufswelle aus. Sowohl im Finanzmarkt als auch bei Corona. Wir beleuchten die Hintergründe.

The Revenant

Bären attackieren immer zweimal. Eindrucksvoll hat das der Western „The Revenant“ – übersetzt: der Untote oder Wiedergänger – veranschaulicht. In dem blutrünstigen Streifen kehrt eine Grizzly-Mama nach dem ersten Angriff zunächst zu ihrem Jungen zurück, um nach dem Rechten zu schauen. Und dann setzt sie in einer zweiten Attacke an – doch der Held tötet sie und überlebt schwer verletzt. Vielleicht ist dies das Szenario für die Wall Street in den kommenden Monaten.

Bearish auf Sicht von drei Monaten

Ein bearishes Sentiment veröffentlichte gerade die Deusche Bank. Das Verdikt: Die Mehrheit an der Wall Street erwartet auf Sicht von drei Monaten niedrigere Aktienkurse und sieht eine zweite Corona-Welle. Zwischen dem 13. und 15. Mai befragte das Institut 450 Profis weltweit. In Summe erwarten 55 Prozent der Befragten eine zweite Welle der Epidemie. Und 42 Prozent erwarten etwas niedrigere Aktienkurse im S&P 500 – dazu kommen 17 Prozent, die den Index wesentlich niedriger sehen. Immerhin dreht sich das Bild auf Sicht von zwölf Monaten: Demnach erwarten 36 Prozent den S&P 500 „slightly higher“ und 48 Prozent „much higher“.

Überbewertung im S&P 500

Die Analysten von RealInvestmentAdvice.com klebten sogar ein Preisschild auf die aktuelle Börse: Demnach liegt der Fair Value des S&P 500 bei 2.510 Zählern. Stark zusammengefasst die Methodik hinter dieser Aussage: Die Experten nahmen das durchschnittliche Gewinnwachstum von 2012 bis 2019 in Höhe von 4,85 Prozent als Basis. Und als Best Case Gewinne, die nicht weiter von Corona getroffen werden. Soweit die Annahme im Szenario „better than best“. Wenn aber die Rückschläge für die Unternehmensgewinne aus der Krise des Jahres 2001 als Basis herangezogen werden, dann liege der Fair Value für den S&P 500 bei 1.980 Zählern. Und wenn die Rezession nach der Finanzkrise im Jahr 2008 der Standard sei, dann müsse der S&P 500 bis auf 1.926 Zähler abrutschen.
US500Weekly

Hedge Fonds warnt vor Banken

David Tepper, Gründer, Chef des Hedge Fonds Appaloosa Management, stieß jüngst ins gleiche Horn. Er sagte zwar im Gespräch mit CNBC, der Markt habe wohl einen Boden eingezogen. Allerdings gebe es zu viele Marktsegmente, die optimistisch bewertet seien – und dass die Börse vor volatilen Zeiten stehe. Tatsächlich gebe es Überbewertungen, die so hoch seien wie seit der Dotcom-Blase im Jahr 1999 nicht mehr. So existierten zwar Krisen-Gewinner wie Amazon, die „fully valued“ seien. Aber von anderen Sektoren wie Banken sollten sich die Anleger besser fernhalten – denn wie sollten die Finanzinstitute Gewinne erzielen, wenn die Federal Reserve den Leitzins wohl über Jahre auf Null halten werde? Außerdem wies Tepper auf das Risiko hin, dass Donald Trump nicht wiedergewählt werde – oder gar einen Waffengang mit China.

Amazon begann das Werk

Anleger, die bearishe Signale beobachten, sollten zudem den Markt für Gewerbeimmobilien genauer im Auge behalten. Vor allem die Shopping Malls: Die sind seit dem Erstarken des Lieferservice-Giganten Amazon einer verstärkten Gefahr ausgesetzt. Und die Corona-Krise hat mit Home Office und Mail Delivery nur das Sterben der Shopping Malls forciert.
Wenn hier mehrere große Akteure umkippen, wird das auch einige Banken in Mitleidenschaft ziehen – womit wir wieder bei der gerade gehörten Warnung von Tepper wären. Das Stichwort, auf das Sie beim Screeing der Nachrichten achten sollten, wäre Commercial Mortgage-Backed Securities (CMBS) – das sind Sicherheiten, die mit Hypotheken aus dem Markt für Gewerbeimmobilien unterlegt sind.

Corona killt die Shopping Malls

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hat jüngst berichtet, dass im Mai bislang 167 CMBS-Anleihen als säumig gemeldet wurden. Morgan Stanley hatte zuvor für April von 68 Krediten in dieser Asset-Klasse berichtet, die nicht bedient wurden. Die größten Einkaufszentren Amerikas sind im Index CMBX 6 aufgenommen – und von ihnen hatten die Crystal Mall in Waterford, Connecticut, im April und Mai 2020 keine Miete gezahlt; auch bei der Louis Joliet Mall in Joliet, Illinois, gibt es Ausstände. Die Liste der wankenden Malls lässt sich fortsetzen. Unnötig zu erwähnen, dass der Einzelhandel nur der Vorreiter einer wankenden Wirtschaft ist.

New Depression

Bleibt zum Abschluss eine düstere Vision des Blogs „The Daily Reckoning“. Demnach läuft die USA auf eine „New Depression“ zu. Die Börse habe das Ausmaß des wirtschaftlichen Schadens noch gar nicht erfasst. Menschen würden die staatlichen Solidaritätsschecks sparen und nicht ausgeben, die Arbeitslosigkeit werde wohl erst 2026 oder später auf ein erträgliches Niveau von 5 Prozent zurückkehren. Firmen dürften reihenweise umkippen. Sei es wegen Corona oder wegen der Angst der Menschen davor – hier drohe eine sich selbst erfüllende Prophezeiung im Konsumverhalten. Die Federal Reserve habe keine Munition mehr – das Deficit Spending werde zu ungeahnten Ausmaßen führen. Letztlich zu höheren Steuern und Inflation. Erst 2022 werde das US-Bruttoinlandsprodukt auf das Niveau von 2019 zurückkehren. Der S&P 500 könne damit locker auf 1.870 Zähler abrutschen.
Unser Fazit: Wenn Sie davon ausgehen, dass die Börse überbewertet ist, dann sollten Sie sich mit Shorts eindecken. Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Investoren kaufen alles auf

By | Nachrichten | No Comments

Gold   1693,50
(-2,26%)

EURUSD   1,0799
( -1,06%)

DJIA  24115
(-1,58%)

OIL.WTI  25,095
(-22,45%)

DAX   10609
(-4,31%)

Die neue Handelswoche im Mai begann mit einer positiven Stimmung. Mehrere gute Nachrichten veranlassten die Anleger zum Kauf. Erstens: Die Therapie gegen das Coronavirus ist fast ausgereift. Die amerikanische Firma Moderna bestätigte, dass die Tests erfolgreich waren. Zweitens wurden die Investoren durch die Tatsache ermutigt, dass die US-Regierung ein Maßnahmenpaket in Höhe von 3 Billionen Dollar zur Rettung der Wirtschaft beschlossen hat.


EUR/USD

EURUSD

Die dritte gute Nachricht war die Vereinbarung zwischen Merkel und Macron, einen Fonds von 500 Milliarden Euro zur Stimulierung der europäischen Wirtschaft einzurichten. Solche positiven Nachrichten hat es schon lange nicht mehr gegeben. Am Montag ging das Wachstum in alle Richtungen. Der DAX legte um 5,6% zu, der S&P500 um mehr als 3% und erreichte fast 3000. Der Aufwärtstrend wird sich wahrscheinlich fortsetzen, aber man sollte bedenken, dass dies ein sehr fragiler Markt ist, der jetzt nur von guten Nachrichten abhängt.


Euro

Der Euro reagierte perfekt auf die Nachricht über die Vereinbarung zwischen Frankreich und Deutschland über die Einrichtung eines 500 Milliarden schweren Erholungs-Fonds. Darüber hinaus verzeichnete die europäische Währung aufgrund der Dollarschwäche ein ausgezeichnetes Wachstum von fast 150 Punkten. Obwohl das Wachstum groß ist, bleibt der Kurs innerhalb des Kanals, der seit Ende März in Kraft ist. Die Grenze bei 1,0960 wird ein weiterer Meilenstein sein, der nach oben geht. Sollte dies nicht gelingen, wird der Seitwärtstrend anhalten.


Öl

Der Ölpreis steigt stetig weiter. Diese Nachfrage entstand, nachdem Analyseunternehmen erklärt hatten, dass die Exporteure, insbesondere Saudi-Arabien, ihre Produktion seit Anfang Mai drastisch zurückgefahren hatten. Die Juni-Futures auf WTI-Öl laufen heute aus, und es wird nicht die Geschichte seines Vorgängers wiederholen, der auf minus 37 Dollar pro Barrel gesunken ist. WTI-Öl durchbrach am Montag die Marke von 30 Dollar und wuchs stetig weiter.


Gold

Der Montag entpuppte sich als omnidirektional für Gold. Einerseits aktualisierte Gold sein Siebenjahreshoch von 1775,40 $ pro Unze, andererseits ging der Preis jedoch aufgrund der Risikobereitschaft der Anleger auf 1730 $ zurück. Hervorragende Nachrichten über die Arzneimitteltests für COVID-19 veranlassten die Anleger, sich aus dem Asset zurückzuziehen. In naher Zukunft wird Gold wahrscheinlich einen Teil seiner Positionen verlieren, aber der Test auf ein Niveau von 1800 $ ist unvermeidlich. Dennoch wird viel Geld in die Märkte gepumpt, und noch ist eine zweite Welle der Epidemie ungewiss.


Was erwartet uns heute?

08.00 Veränderung der Zahl der Anträge auf Arbeitslosenunterstützung in Großbritannien
11.00 ZEW-Index der ZEW-Konjunkturerwartungen in Deutschland
14.30 Anzahl der in den Vereinigten Staaten erteilten Baugenehmigungen


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Der Markt reagiert nicht mehr auf das Virus

By | Nachrichten | No Comments

Gold   1693,50
(-2,77%)

EURUSD   1,0799
( -0,13%)

DJIA  24115
(+2,14%)

OIL.WTI  25,095
(-15,33%)

DAX   10609
(+0,76%)

Der Mai zeigte, dass die Märkte beginnen, auf eine neue Art zu leben. Die Nachrichten über das Coronavirus treten in den Hintergrund, und sie haben keine Auswirkungen auf die aktuelle Situation. Die meisten Investoren konzentrieren sich jetzt auf die Nachrichten über die wirtschaftliche Erholung der führenden Länder.


WTI

WTI

Am Freitag versuchten die Märkte, Gewinne mitzunehmen. Aber ab der Mitte der Börsensitzung begann der Markt zu wachsen. Es wurde berichtet, dass die US-Regierung für ein Hilfspaket von 3 Billionen Dollar stimmen könnte. Es handelt sich um eine riesige Geldsumme, und wenn sie freigegeben wird, wird derselbe S&P 500-Index natürlich nicht fallen gelassen. Am Freitag sahen wir also eine Erholung. Der S&P500 steht immer noch bei 2800, der DAX ist leicht auf 10490 gestiegen.


BRITISCHER PFUND

Der Freitag war das, was wir erwartet hatten. Das Pfund überwand die technische Unterstützung bei 1,22 und stürzte nach unten. Aufgrund des mangelnden Fortschritts bei Brexit sowie der Stärkung des Dollars zeigte das Pfund Schwäche. Wahrscheinlich werden sich weitere Bewegungen auf dem Abwärtstrend des Pfundes fortsetzen. Es gibt keine positiven Nachrichten und Daten aus dem Vereinigten Königreich, die den Rückgang aufhalten könnten.


Öl

WTI-Öl versuchte am Freitag, auf 30 Dollar pro Barrel zu kommen. Positive Nachrichten über Produktionskürzungen sowie Prognosen der Ölnachfrage veranlassen Investoren zum Kauf. Es ist überaus attraktiv, auf diesem Markt Geld zu verdienen, indem man am Boden kauft. Bisher hat sich die Situation beim Öl stabilisiert, und das Interesse der Investoren an diesem Instrument ist gestiegen. Wenn wir die Marke von 30 Dollar pro Barrel überschreiten, können wir mit Sicherheit sagen, dass der Rückgang vorbei ist.


Gold

Gold aktualisierte am Freitag sein Jahreshoch bei $1750 je Unze. Bis zum Ende der Börsensitzung war der Preis gefallen, aber es ist offensichtlich, dass es sehr schwierig ist, vom ersten Moment an so starke Niveaus zu erreichen. Wie wir bereits geschrieben haben, wartet das Gold auf einen Impuls und negative Nachrichten, um höher zu steigen. Die Situation in der Wirtschaft wirkt sich positiv auf den Goldpreis aus. In naher Zukunft wird Gold versuchen, diese Höchststände zu durchbrechen und auf bis zu $1800 pro Unze zu steigen.


Was erwartet uns heute?

01.50 Japanisches BIP
17.30 NAHB Housing Market Index


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Morning Stock News

Das Gold gewinnt an Dynamik

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Gold   1693,50
(-2,11%)

EURUSD   1,0799
( -0,06%)

DJIA  24115
(+2,47%)

OIL.WTI  25,095
(-10,28%)

DAX   10609
(+1,45%)

Die dritte Handelswoche im Mai ist überhaupt nicht beeindruckend. Die Währungen sind fast eingefroren, die Märkte sind in einen Seitwärtstrend geraten. Es ist überhaupt nicht klar, wann sich die Märkte wieder erholen werden.


Gold

Gold

Am Donnerstag sahen wir, dass die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA niedriger war als die Daten der vergangenen Woche, aber höher als erwartet, was sich natürlich auf die Märkte auswirkte. Ein markantes Interview mit Donald Trump, in dem er sagte, er könne alle Beziehungen zu China vollständig abbrechen, was den USA 500 Milliarden Dollar pro Jahr einsparen würde, traf die Händler. Meinungsverschiedenheiten während der schwierigen Situation in der Welt sind überhaupt nicht zeitgemäß. Der DAX-Index ist um fast 2% gefallen, der S&P500 ist zu Beginn des Handels stark gefallen, hat sich aber am Ende fast wieder auf den Eröffnungsstand von 2830 erholt.


Euro

Der Euro hat absolut keine Unterstützung mehr von Investoren, um zu wachsen. Auch der Bericht über den Verbraucherpreisindex in Deutschland ist in keiner Weise in Erscheinung getreten. Die europäische Wirtschaft befindet sich in Stagnation und Unsicherheit, der US-Dollar wächst, da die Spannungen zwischen den USA und China wieder zunehmen. Der Euro setzt seinen Abwärtstrend auch am Donnerstag fort und der Preis näherte sich einer starken Unterstützung bei 1,0780. Als nächstes werden die Kurse wahrscheinlich versuchen, dieses Niveau zu senken, da es kein positives Signal für den Euro gibt.


Öl

Am Donnerstag waren die Ölhändler immer noch optimistisch, da die Länder begannen, ihre Produktion zu reduzieren, und sogar die Nachfrage begann leicht zu steigen. Aber die Freude war gering. Es ist unwahrscheinlich, dass WTI-Öl die Marke von 30 Dollar pro Barrel in irgendeiner Weise überwinden kann. Bislang ist es das Ziel des schwarzen Goldes, zumindest seine gegenwärtigen Positionen zu festigen und sich mit Angebot und Nachfrage auseinanderzusetzen.


Gold

Schließlich hat das Gold gezeigt, dass es sich impulsiv bewegen kann. Sobald wichtige Nachrichten aus den USA sowie makroökonomische Daten auf dem Markt erschienen, nutzten die Anleger diesen Moment sofort und begannen, das Edelmetall zu kaufen. Die Marke von 1730 Dollar pro Unze ist fast überschritten und liegt nahe an den Höchstständen. Ende der Woche, und es ist sehr interessant. Denn entweder werden wir am Freitag für einige Instrumente Gewinnmitnahmen erzielen und der Preis wird fallen, oder wir können neue Höchststände stürmen.


Was erwartet uns heute?

04.00 Volumen der Industrieproduktion in China seit Anfang des Jahres
10.00 Deutsches BIP
14.30 US-Einzelhandelsumsatz


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.