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Negativer Ölpreis in den USA

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01.04.2020 –Special Report. Der Ölmarkt hat aus Sicht der Bullen das schlimmste Quartal aller Zeiten hinter sich. Doch die Talfahrt könnte weiter gehen. Wegen des globalen Deflationsschocks im Corona-Crash und des Preiskriegs zwischen Saudi-Arabien und Russland. Und vor allem wegen Igor Setschin, Chef von Rosneft – der will die amerikanische Ölindustrie vernichten. Nun ist das Unglaubliche eingetreten: Ein erster Händler in den USA zahlt Geld dafür, dass ihm das Öl abgenommen wird.

Ein grausiges Quartal

Gerade fielen die Brent-Futures auf den niedrigsten Stand in 18 Jahren. In den ersten drei Monaten dieses Jahres rutschte der Preis für die Nordseesorte um rund 65 Prozent ab – laut CNBC das schlimmste Quartal seit 1990. WTI verlor 67 Prozent an Wert, die schlimmste Performance seit Beginn des Kontrakt-Handels im Jahr 1983. Die Lage dürfte sich so bald nicht bessern.

Volle Lager überall

Fatih Birol, Chef der International Energy Agency, warnte auf einer Veranstaltung des Atlantic Council: „The effects of the glut will be felt for years to come.“ Die Nachfrage nach Öl sinke um 20 Millionen Barrel pro Tag. Das Handelshaus Vitol Group nannte ebenfalls diese Zahl. Damit müssten sowohl Russland als auch Saudi-Arabien ihre Produktion komplett einstellen, um den Markt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die Eurasia Group sah zur Jahresmitte das Limit in den Tanks der Welt erreicht. Standard Chartered sieht noch weniger Zeit: Die Öltanks auf dem Globus seien in sechs Wochen voll.

Die Industrie kappt die Kapazitäten in den Raffinerien. Exxon meldete gerade die Senkung der Verarbeitung in der Raffinerie von Baton Rouge, das ist die zweitgrößte des Konzerns in den USA. Royal Dutch Shell kündigte laut Oilprice.com Ausgabenkürzungen von 20 Prozent oder 5 Milliarden Dollar an. Damit staut sich also die Ölflut zurück bis zu den Produzenten.

Brent bei 10 Dollar

Goldman Sachs urteilte, Brent sei gegen den Preisverfall eher abgesichert und könne sich bei 20 Dollar halten, weil die Lieferkette kurz sei – auf hoher See könnten immer Tanker ankern. Wir meinen: Falls es genug leere Tanker gibt. Das Research-Haus JBC Energy sah die Sache bei Brent skeptischer: “In such an environment, it is as possible for Brent prices to briefly go to $10 per barrel as it was back in 1986 or 1998.”

Goldman sah negative US-Preise

Für die US-Förderer malte Goldman Sachs wegen der Logistikkosten den Teufel an die Wand. Chief Commodity Strategist Jeffrey Currie sah negative Preise kommen. Ein Produzent auf dem Land werde Kunden für die Abnahme von Öl bezahlen. Denn die gesamte Logistik-Kette weise eine nur relativ geringe Speicherkapazität auf – Pipelines, Terminals, Öltanks, Raffinerien, etc. könnten kaum Crude aufnehmen. Angesichts der Kosten für die Schließung eines Bohrloches wollten Förderer aber lieber eine Abnahme-Prämie drauflegen.

19 Cents geschenkt für ein Fass Schweröl

Und genau so kam es. Das große Handelshaus Mercuria bot laut Bloomberg 19 Cents dafür, die Sorte Wyoming Asphalt Sour abzunehmen, das ist ein dichtes Schweröl, das für die Herstellung von Teer verwendet wird. Auch sonst rutschen die Preise in den Nischen-Märkten rapide gen Null: Oklahoma Sour wurde für 5,75 Dollar angeboten, Nebraska Intermediate für 8, und Wyoming Sweet rutschte auf 3 Dollar je Fass. Und Texas Midland WTI wurde laut Goldman jüngst für nur 10 Dollar je Barrel gehandelt. Öl aus Kanada, repräsentiert im Canada Western Selected Index, sogar nur für gut 4 Dollar je Fass.

KO der US-Ölindustrie

Das Aus der Branche ist damit vorgezeichnet. Die Investment Bank Raymond James urteilte, die US-Öl-Industrie werde bei Preisen weit unter 30 Dollar für WTI kollabieren. Oilprice.com berichtete unter Berufung auf Reuters, der Breakeven für die US-Ölindustrie liege zwischen 39 und 48 Dollar je Barrel.

Und damit geht der Plan von Igor Setschin auf, Chef des russischen Ölkonzerns Rosneft. Der Manager mit dem liebreizenden Kosenamen „Darth Vader“ ist die graue Eminenz im Kreml und der stärkste „Silowik“ – das ist ein Vertreter des nationalistischen Machtapparates. Zudem ist er die treibende Kraft im Preiskrieg zwischen Russland und Saudi-Arabien. Vor rund zwei Wochen sagte Setschin im russischen Staatsfernsehen laut Radio Liberty, sobald die amerikanische Öl-Industrie ausgeknockt sei, werde der Ölpreis wieder kräftig ansteigen. Zum Jahresende prognostizierte er 50 bis 60 Dollar je Barrel. Die USA hatten zuvor Russland aus vielen traditionellen Märkten in Europa und Asien verdrängt.

Rosneft und Russland mit langem Atem

Setschin ergänzte, Rosneft könne seine Produktion für weitere 22 Jahre auf dem aktuellen Level halten, ohne neue Quellen zu erschließen. Die amerikanischen Sanktionen hätten die US-Banken mehr getroffen als Russland, da sie nun keine Zinsen mehr von russischen Ölförderern einstreichen. Russland sitzt übrigens laut Statista auf gigantischen Gold- und Devisenreserven in Höhe von 570 Milliarden Dollar, der Kreml kann also niedrigere Energiepreise eine ganze Weile verkraften. Wir ergänzen: Natürlich hat muss das Öl auch im riesigen Russland über lange Strecken via Pipelines oder Züge bis zu den Häfen transportiert werden. Doch wenn Setschin bestimmt, dann wird das eben kurz mal kostenlos erledigt.

Kommunistisches Trauma

Setschins Denken kreist also um Amerika – ein typisches Trauma in Russlands Elite. Zusammen mit den Saudis sorgten die USA im Kalten Krieg für kollabierende Ölpreise und damit den Staatsbankrott der UdSSR. Den erlebte Setschin ab 1988 als Angestellter in der Auslandsabteilung der Staatsuniversität Leningrad mit, eine Kaderschmiede des KGB. Von 1991 bis 1996 war er Wladimir Putins Stabschef in der Stadtverwaltung des nun umbenannten Sankt-Petersburg. Dort tobte das Chaos: Die Wirtschaft war zusammengebrochen, die Tambowskaja-Mafia breitete sich aus. Eine Demütigung ohnegleichen für die kommunistischen Kader.

Die Rache der Silowiki

1996 wechselte Setschin zusammen mit Putin nach Moskau in die Präsidialverwaltung unter Boris Jelzin. Unter Putin ging es der Mafia ans Leder, Moskau erhöhte drastisch die Rüstungsausgaben, Oligarchen wurden ausgeschaltet, der Ölkonzern Yukos zerstört und an Rosneft verkauft. Die Silowiki stabilisierten Russland – zugleich zog der Ölpreis an, weil sich China zur Weltmacht aufschwang. Und heute zahlen es die Silowiki den Amerikanern zurück. Insofern sollten Sie noch für eine Weile Shorts auf Öl in Erwägung ziehen – aber auch auf den Rubel. Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Investments!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Die Märkte haben die Talsohle erreicht. Ist die Erholung nah?

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Gold   1585,97
(+0,59%)

EURUSD   1,1022
( -0,05%)

DJIA  21338,50
(-1,58%)

OIL.WTI  20,515
(+2,06%)

DAX   9825,75
(+ 0,02%)

Schlussendlich ist der Dienstag zu einem positiven Tag an den Märkten geworden. Die Anleger haben das Ende des Abwärtstrends schon lange nicht mehr gesehen. Seit einigen Tagen erleben wir eine Stabilisierung der Märkte, und das ist sehr gut. Die veröffentlichten makroökonomischen Daten zum chinesischen Konjunkturindex fielen höher aus als vorhergesagt, was ein gutes Zeichen für einen möglichen Wachstumsbeginn ist.


Chart des Tages – S&P500

Chart of the Day S&P500

Der Kampf gegen das Coronavirus geht weiter. Deshalb lohnt es sich, einige wichtige Assets zu beachten. Die Nachfrage nach US-Anleihen bleibt bestehen. Der Zinssatz für 10-jährige US-Schatzanleihen bleibt unter 0,7%. Das Öl versucht, sich von den Telefongesprächen zwischen führenden Politikern der USA und Russlands über die Situation auf dem Energiemarkt zu erholen. Gold wird ohne ausgeprägte Dynamik gehandelt. Daraus folgt, dass die Risikobereitschaft nach wie vor vorhanden ist. Es ist ein Versuch zu erwarten, den S&P500-Index über 2600 Punkte zu konsolidieren.


Euro

Der Druck auf den Euro nimmt zu. Nach der Veröffentlichung der Daten des EU-Verbraucherpreisindexes sahen wir, dass die Inflationsrate auf 0,7 % fiel, verglichen mit 1,2 % im Februar. Wir können davon ausgehen, dass sich die Inflationsrate bei Beibehaltung der derzeitigen Dynamik in den negativen Bereich bewegen könnte, was die EZB zu noch stärkeren Maßnahmen zur Stimulierung der Verbrauchernachfrage zwingen wird. Man kann auch davon ausgehen, dass die Wirtschaft der Eurozone im zweiten Quartal aufgrund der Quarantäne um 12% des BIP zurückgehen wird, was vor dem Hintergrund des stärkeren Dollars für den Euro sehr schlecht aussieht. In der gegenwärtigen Situation sollten wir nur die Verkäufe des EUR/USD-Paares in Betracht ziehen.


Pfund Sterling

Das britische Pfund verhält sich in der gegenwärtigen Situation gut und gibt den Investoren große Hoffnung. Einigen Berichten zufolge verlangsamt sich die Epidemie im Vereinigten Königreich, und vielleicht kann sich die Wirtschaft dank der von der Regierung eingeleiteten Maßnahmen früher erholen. Das zweite Plus ist, dass die Regierung so viel Pfund drucken kann, wie sie wirklich benötigt, um die Wirtschaft zu stimulieren. Auch das hat einen positiven Effekt. Bisher handelt das Paar GBP/USD über der SMA 50 und 100 und hält den zinsbullischen Trend aufrecht. Die wichtigste Unterstützungsebene liegt bei 1,2340 und der Widerstand bei 1,2460.


Gold

Am Dienstag gab es eine leichte Abwärtskorrektur beim Gold von den Höchstständen vom Montag. Einer der Gründe sind Gewinnmitnahmen aufgrund des Endes des 1. Quartals. In den kommenden Tagen sollten wir das Ende dieser Korrektur und die Wiederaufnahme des Aufwärtstrends auf das Niveau der Höchststände von $1690 – Februar erwarten. Dennoch hat Gold noch viel mehr Spielraum. Jede Verschärfung der Quarantänemaßnahmen oder eine weitere Injektion der US-Notenbank wird den Wert des Edelmetalls nur noch erhöhen.


Was erwartet uns heute?

01.50 Aktivitätsindex für Grossproduzenten in Japan
09.55 Konjunkturindex für das deutsche Verarbeitende Gewerbe
14.15 Veränderung der Zahl der nicht-landwirtschaftlichen Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten


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Forex chart

Neuer Angriff auf die 10.000

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31.03.2020 –Daily Report. Die Bullen in Frankfurt wollen es wieder wissen: Nach unerwartet positiven News aus China greifen sie wieder zu. Auch die Wall Street gibt dem DAX Schub.

Leichtes Plus in Frankfurtt

Der DAX kletterte bis zum Mittag um 2,4 Prozent auf 10.052 Stellen. Die US-Futures zogen um 0,8 Prozent an, Gold verbilligte sich um 0,6 Prozent auf 1.616 Dollar. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im März in Höhe von 2,335 Millionen war nur eine Fußnote, denn dies ist der Zustand vor Corona.

Für verhaltenen Optimismus sorgte jedoch die Weltgesundheitsorganisation: Demnach steht die Corona-Epidemie in Europa wohl vor dem Peak. Allerdings sei die Pandemie in der Region Asien-Pazifik noch längst nicht vorbei, hieß es weiter. Laut Analysten der Deutschen Bank stieg das Wachstum der Neuinfektionen gerade um 8,8 Prozent an, das war der zweite Tag unter 10 Prozent. Ferner teilte der Pharma-Gigant Johnson & Johnson mit, eine Impfung könne im kommenden Jahr bereit stehen.

China überrascht die Märkte positiv

Für Rückenwind sorgten jedoch vor allem Daten aus China. So hat sich die Stimmung in der Industrie nach dem dramatischen Einbruch wieder aufgehellt. Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) der Industrie im März kletterte von 35,7 auf 52 Punkte. Im Januar und Februar hatte die Stimmung auf einem Rekordtief gelegen. Ist das Reich der Mitte damit über den Berg oder ist das nur ein Statistikeffekt? Wir werden sehen. In China zog der CSI-300 um 0,3 Prozent an auf 3.686 Stellen. Dennoch schloss der Nikkei in Tokio im Minus – der Index verlor 0,9 Prozent auf 18.917 Zähler.

Hedge Fonds geht „all in“

Angesichts der Zahlen aus China kündigte Pinebridge Investments einen Bull-Run an. Der Investor teilte
CNBC mit, er habe schon jüngst seine niedrige einstellige Position an chinesischen A-Shares auf eine niedrige zweistellige Summe aufgestockt. In Fernost gebe es – mit China an der Spitze – eine Menge Firmen, die jetzt Anzeichen einer Erholung zeigten. Die Makrodaten für April würden in der Volksrepublik bedeutend besser ausfallen. Die Firma in New York hatte zum Ende vorigen Jahres 103 Milliarden Dollar verwaltet.

Ölfonds gehen „all out“

Den umgekehrten Weg müssen wohl viele Ölfonds in den Förderländern einschlagen. Laut JPMorgan würden Staatsfonds in Nahost und Afrika Papiere im Volumen von 225 Milliarden Dollar auf den Prüfstand stellen. Die Depots litten sowohl unter dem Kursrutsch an den Börsen und zudem unter dem Preiskrieg zwischen Moskau und Riad. Wahrscheinlich müssten viele Ölstaaten Positionen liquidieren, um angeschlagene Staatshaushalte mit Petrodollars zu stützen. Schon in den vergangenen Wochen hätten einige Fonds Aktien im Volumen bis zu 150 Milliarden Dollar verkauft. Bis zu 75 Milliarden Dollar dürften in den kommenden Monaten folgen.

Gewinne an den US-Börsen

In diesem Tauziehen zwischen Hoffen und Bangen hatten gestern die amerikanischen Anleger wieder beherzt zugegriffen. Der Dow Jones Jones Industrial gewann 3,2 Prozent auf 22.327 Stellen. Der S&P 500 legte 3,4 Prozent zu auf 2.627 Zähler. Und der Nasdaq-Composite-Index zog um 3,6 Prozent auf 7.774 Punkte an.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender bringt am Dienstag einige interessante Events, den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

Zunächst steht in den USA um 15.00 Uhr der Case-Shiller-Hauspreisindex an.

Um 15.45 Uhr folgt der Einkaufsmanager-Index für Chicago

Um 16.00 Uhr meldet das Conference Board das Verbrauchervertrauen.

Und um 22.30 Uhr läuft der API-Ölbericht ein.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Wirtschaftshilfe ist auf dem Weg. Werden die Märkte gerettet werden?

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Gold   1614,28
(-0,40%)

EURUSD   1,1013
( -0,26%)

DJIA  22008
(-0,74%)

OIL.WTI  21,045
(+3,87%)

DAX   9873,25
(+ 0,02%)

Der Montag endet mit einer optimistischen Note für die Märkte. Wir sehen, dass die Volatilität in allen Wirtschaftssektoren in gewissem Umfang zurückgegangen ist. Die Anleger haben sich nach der Rede von Donald Trump am Sonntag etwas beruhigt. Aus der Erklärung hörten wir einen radikalen Wechsel im Ton über die Pandemie und die wirtschaftliche Situation.


Chart des Tages – Öl

Chart of the Day Brent

Natürlich stellt jeder die Frage, wie es weitergeht. Wahrscheinlich stehen viele Unternehmen, von Fluggesellschaften bis hin zu Hotels, am Rande des Bankrotts, und der nächste Monat wird nur noch deprimierende Nachrichten bringen. Die gute Nachricht ist, dass die Volatilität an den Märkten sinkt. Die Anleger verstehen, dass der Virus früher oder später besiegt wird und der Euro und der Dollar nirgendwo mehr hingehen. Am Montag ist der DAX-Index um 2% und der DOW-Index um fast 3% gestiegen.


Euro

Die gestrigen Kommentare zur europäischen Währung waren richtig. Der Euro hatte nicht genug Stärke, um höher zu notieren. In den USA sind die Erklärungen und Handlungen der Regierung viel entscheidender als in der EU. Von nun an werden wir die Situation sowohl in Europa als auch in den USA beobachten. Aufgrund des Mangels an konkreten Maßnahmen zur Stimulierung der Wirtschaft durch die EU ist ein Wachstum des Euro unwahrscheinlich. In der Zwischenzeit drehen die USA die Maschine zur Stimulierung der Wirtschaft sehr langsam, was auch vielen Unternehmen irreparablen Schaden zufügt. Derjenige, der die Probleme schneller bewältigt, wird gewinnen.


Bitcoin

Während sich alle Länder mit der Epidemie im Krieg befinden, scheinen sich die Investoren überhaupt nicht um Krypto-Währungen zu kümmern. Wir können jedoch feststellen, dass sich Bitcoin weit über 6000 Dollar hält und zumindest nicht fällt. Es besteht der Verdacht, dass die Investoren aufgrund der Tatsache, dass Bitcoin im Allgemeinen nicht sehr abhängig von einem realen Wirtschaftssektor ist, sowie aufgrund der Schwächung der strengen Regulierung die Chance ergreifen und die Kryptowährung kaufen wollen.


Öl

Der Preis für Brent-Öl fiel zum ersten Mal seit März 2002 auf 22 Dollar pro Barrel. Alle unsere früheren Bedenken werden bestätigt. Es besteht wenig Hoffnung auf eine Stabilisierung, da sich die Preise für langfristige Verträge zu stabilisieren beginnen. Bislang hat das Öl nur geringe Chancen auf eine Erholung. Es hängt nun sehr stark von der konzertierten Aktion der Importeure und Exporteure ab. Nur neue Vereinbarungen zwischen den Ländern können die derzeitige Ölsituation stabilisieren.


Was erwartet uns heute?

03.00 Index der Industrietätigkeit in China für März
08.00 UK BIP
09.55 Veränderung der Zahl der Arbeitslosen in Deutschland


Wichtige Hinweise:

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Trade index graph

Der DAX kämpft sich zurück

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30.03.2020 –Daily Report. Neue Verluste zum Wochenbeginn – und bis zum Montagmittag eine moderate Gegenbewegung an der deutschen Börse. Natürlich bestimmt Corona das Geschehen. Und Erdöl wird verschleudert.

Kurse in Frankfurt bröckeln zunächst

Spannender Wochenauftakt an der deutschen Börse: Die Aktienkurse in Frankfurt tauchten zunächst ab, arbeiteten sich dann aber wieder nach oben. Zuletzt hielt sich der DAX unverändert bei 9.633 Zählern. Das Tagestief lag am Montag bei 9.456 Punkten. Goldene Zeiten also für Trader. Am Freitag hatte der Kursindikator noch mehr als 3 Prozent eingebüßt – doch das Wochenplus lag noch immer bei 8 Prozent. Die Wirtschaftsweisen warnten am Montag in einem Sondergutachten vor der schlimmsten Rezession seit 2009. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt könne in diesem Jahr bis zu 5,4 Prozent schrumpfen.

Die US-Futures auf den S&P 500 hangelten sich wieder auf 0,4 Prozent nach oben. Sie waren nach der Ankündigung der Verlängerung für die Lockdown-Guidelines in den USA bis zum 30. April abgerutscht. Weiter dominierte die Angst vor einer lang anhaltenden Abschnürung der US-Wirtschaft und der europäischen Konjunktur den Aktienhandel. Und auch China war ein Thema. „The Daily Mail“ berichtete, dass Wissenschaftler die britische Regierung gewarnt hätten: China trickse bei seinen Corona-Zahlen – die tatsächlichen Fälle könnten 15 bis 40mal höher sein, als gemeldet.

Moderate Verluste in Asien

An der Börse in China setzte der CSI-300 um 1 Prozent zurück auf 3.647 Zähler. Support erhielten die Kurse von der Nachricht, dass die Notenbank die heimische Wirtschaft mit niedrigeren kurzfristigen Zinsen für Banken unterstützt. Der Nikkei in Tokio rutschte zunächst 800 Punkte ab, kämpfte sich dann aber wieder nach oben. Zum verbuchte der Index ein Minus von 300 Zählern oder 1,6 Prozent bei 19.085 Stellen.

US-Börsen tauchen ab

An der Wall Street waren die Anleger vor dem Weekend auf Nummer sicher gegangen. Immerhin hatte das Repräsentantenhaus das Mega-Hilfsprogramm der US-Regierung durchgewunken. Der Dow Jones schloss 4,1 Prozent tiefer auf 21.636 Punkten. Der S&P 500 büßte 3,4 Prozent auf 2541 Punkte ein. Dennoch verbuchte der S&P 500 mit einem Wochenplus von 10,3 Prozent den stärksten Wochengewinn seit 2009. Für den Dow ging es mit einer Rendite von plus 12,8 Prozent sogar so stark nach oben wie seit 1938 nicht mehr. Der Nasdaq 100 verlor am Freitag 3,9 Prozent auf 7.588 Stellen.

Vorsicht vor verfrühter Hoffnung

Laut CNBC warnten derweil Analysten davor, einer Rally im Bärenmarkt hinterher zu laufen. Eric Robertsen, Head of Global Macro Strategy bei Standard Chartered, erklärte, der Risk-Rally fehle es an Substanz. Im nächsten Monat würden die Ergebnisse des ersten Quartals von Investmentbrokern sowie globale Konjunkturdaten das Ausmaß des wirtschaftlichen Zusammenbruchs belegen. Beides werde die Schwäche im Verbrauchervertrauen noch verstärken – dazu geselle sich die ausgreifende Gesundheitskrise und die Angst vor der Arbeitslosigkeit. Wer glaube, dass der Kurssturz von rund 25 Prozent schon diese Variablen einpreise, der könne voreilig handeln. Robertsen blickte zurück auf 2008: Nach Ankündigungen der Hilfsmaßnahmen seien die Kurse im November 2008 gesprungen, um im März 2009 ihre Tiefs zu finden. Erst danach sei die eigentliche Erholung angelaufen.
Auch Daniel Gerard, Senior Multi-Asset Strategist von State Street, argumentierte, es brauche mehr Informationen von Konzernen, um ein finales Tief auszurufen. Niemand habe ein genaues Bild von den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Gewinne, sagte er im Gespräch mit CNBC’s „Street Signs Asia“. Vishnu Varathan, Head of Economics and Strategy bei der Mizuho Bank, zweifelte an, dass die diversen Stimuli schon Auswirkungen auf die Aktienkurse hätten. Umsatz-Schocks durch die Quarantäne und die Unterbrechung der Lieferketten würden noch eine Weile anhalten.

Ausverkauf bei Erdöl

Unterdessen rutschten die Ölpreise weiter ab. Brent verlor am Montag im Tief um knapp 8 Prozent und war mit 23,03 Dollar je Barrel so günstig wie zuletzt 2002. Zuletzt lag das Minus noch bei 4,5 Prozent und der Preis bei 26,69 Dollar. WTI verbilligte sich um 3,4 Prozent auf 20,79 Dollar. Neben dem aktuellen Deflationsschock in der globalen Nachfrage gib es keine Anzeichen dafür, dass Saudi-Arabien und Russland ihren Preiskrieg beilegen.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender enthält am Montag nur wenige einige interessante Events, den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

So stehen in den USA um 16.00 Uhr die schwebenden Hausverkäufe für Februar an.

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Morning Stock News

Es gibt wachsende Probleme in Europa. Wird die EZB das schaffen?

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Gold   1618,32
(-0,26%)

EURUSD   1,1079
( -0,54%)

DJIA  21455
(+0,03%)

OIL.WTI  20,415
(-6,52%)

DAX   9547,75
(+ 0,02%)

Die Vorwoche war für alle Wirtschaftsbereiche sehr nervös. Dank der schnellen Maßnahmen der Zentralbanken konnte ein katastrophaler Einbruch der Aktienmärkte vermieden werden. In nur wenigen Wochen wurden riesige Geldmengen in die Weltwirtschaft gespritzt, was darauf hindeutet, dass die Zentralbanken in Alarmbereitschaft sind. Sie wollen den Rückgang von Konsum und Produktion auffangen.


Chart des Tages GBP/USD

Chart des Tages GBP/USD

Die gesamte Aufmerksamkeit wird in dieser Woche auf die Verbreitung von Coronavirus in den USA und Europa gerichtet sein. Die nächsten Monate werden der Schlüssel für die US-Präsidentschaftswahlen sein. Der Beginn der vierten Phase der quantitativen Stimulierung der Fed sowie des Gesundheitssystems wird zeigen, wie stark die derzeitige Regierung ist. Die Märkte reagieren sehr scharf auf jede negative Information, und am Freitag beschlossen die Investoren, Gewinne mitzunehmen. Der S&P500-Index fiel um 3,3%, der DAX um 3,6%.


US Dollar und Euro

Die beiden wichtigsten Weltwährungen werden von den Investoren genau beobachtet. Der Dollar hat sich aufgrund der Finanzspritze der Fed abgeschwächt. Er muss schwach bleiben, um die Liquidität und die wirtschaftliche Erholung aufrechtzuerhalten. Wenn der Dollar stärker wird, ist es wahrscheinlich, dass das US-Finanzministerium zusätzliche Konjunkturmaßnahmen ergreifen wird. Bislang zeigt der Dollar, dass die US-Regierung das Richtige tut.
Aber der Euro ist in großen Schwierigkeiten. Nach dem gescheiterten EU-Gipfel, bei dem man sich nicht auf die Freigabe von “ Coronobonds “ einigen konnte, läuft Europa Gefahr, viel zu verlieren, bis die Regierung Maßnahmen ergreift. Das Wirtschaftswachstum bricht zusammen, die Produktion kommt zum Stillstand, nur die EZB ist weniger in der Lage, die Situation zu bewältigen und die Wirtschaft zu unterstützen. Wahrscheinlich wird der Euro in der gegenwärtigen Situation nicht mehr wachsen, bis eine Art Maßnahmenplan der Regierung erscheint. Am Freitag schloss der Euro bei 1,1140 .


Pound Sterling

Das Pfund hat in der vergangenen Woche eine sehr gute Dynamik gezeigt. Von Montag bis Freitag wuchs die Währung um fast 7%. Die britische Regierung ergreift verstärkte Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie. Sie haben die Möglichkeit, ihr Geld zu drucken, was sich positiv auf die wirtschaftliche Stabilisierung auswirken wird. Großbritannien sieht jetzt am besten in Europa aus.


Öl

Der Rückgang der Nachfrage nach Öl hat Saudi-Arabien in eine unangenehme Lage gebracht. Das Königreich überlegt, wo es das verkaufen würde, was es derzeit produziert. Der Ölmarkt ist fast um 50% gefallen, und die Länder haben es nicht eilig, wieder zu kaufen. Wenn die Produktion nicht bald zurückgeht, wird der Markt noch weiter sinken. Es kann sein, dass das Öl unter 20 oder sogar 15 Dollar pro Barrel liegen wird.


Was erwartet uns heute?

08.00 Verbraucherpreisindex in Spanien für das Jahr
13. 00 Verbraucherpreisindex in Deutschland für das Jahr
15. 00 US-Immobilienindex mit unterdurchschnittlicher Performance


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Stick graph

Widerstand bei 10.000

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27.03.2020 –Daily Report. Der DAX hat es gestern knapp über die magische Marke geschafft. Zuletzt lauerte er wieder ein gutes Stück darunter. Bleibt die Frage, ob die Anleger vor dem Wochenende neue Risiken eingehen.

Verluste in Frankfurt

Am Freitagmittag war erst einmal eine Verschnaufpause an der deutschen Börse angesagt: Der DAX notierte 2,1 Prozent schwächer bei 9.791 Zählern. Gestern hatte der Leitindex die 10.000 zurückerobert und den Xetra-Handel bei 10.000,96 Punkten beendet. Der Goldpreis gab 0,7 Prozent nach auf 1.618 Dollar.

Die US-Futures setzten um rund 2 Prozent zurück. Das US-Repräsentantenhaus bemühte sich, seine Abgeordneten einzusammeln, um das gigantische Hilfspaket von rund 2 Billionen Dollar final zu verabschieden. Angesichts der einlaufenden Meldungen wurde einigen Brokern mulmig.

Corona kostet uns 1,5 Billionen Euro

So dürfte die Corona-Pandemie die Bundesrepublik Deutschland nach Einschätzung von David Folkerts-Landau, Chefsvolkswirt bei der Deutschen Bank bis zu 1,5 Billionen Euro kosten. Dem „Fokus“ sagte der Experte weiter, in diesem Jahr werde das deutsche BIP um rund 7 bis 8 Prozent sinken. Immerhin machte er den Anlegern Mut: „Aber ab dem vierten Quartal geht es wieder aufwärts, für 2021 rechnen wir mit einem spürbaren Plus beim Wirtschaftswachstum.”

Die EU konnte sich derweil nicht darauf einigen, mit welchen Finanzinstrumenten besonders schwer angeschlagene Staaten wie Italien oder Spanien geholfen werden soll.

USA meldet die meisten Infektionen

Weiter meldeten die USA inzwischen mehr bekannte Corona-Infektionen als jedes andere Land. Bis Freitagmorgen gab es knapp 86.000 bekannte Fälle, in China rund 81.800 und etwa 80.600 in Italien, wie die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore mitteilte. Weltweit gibt es nun mehr als eine halbe Million bestätigte Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2.

Unterdessen verbreitete die G-20 Optimismus. Nach einer Tele-Konferenz teilte die Staatengruppe mit, dass insgesamt mehr als 5 Billionen Dollar in die Weltwirtschaft gepumpt würden.

Gewinne in Asien

Der CSI-300 in China legte am Morgen 0,3 Prozent zu auf 3.710 Stellen. In Tokio gewann der Nikkei 3,9 Prozent auf 19.389 Stellen.

New York erobert Boden zurück

Die Broker in den USA griffen gestern wieder beherzt zu. Die Indizes schlossen am Tageshoch. Der Dow Jones Industrial gewann 6,4 Prozent auf 22.552 Punkte. Seit dem Tief am Montag auf dem niedrigsten Stand seit November 2016 hat der Index wieder 4.000 Punkte gewonnen. In den vergangenen drei Tagen belief sich das Plus auf 21,3 Prozent, der beste Lauf seit 1931. Der S&P 500 legte gestern 6,2 Prozent zu auf 2.630 Zähler. Und der Nasdaq Composite gewann 5,6 Prozent auf 7.797 Stellen.

Wale auf der Jagd

Seit Tagen halten sich übrigens Spekulationen an der Wall Street, dass große „Wale“ unterwegs sind und sich mit Aktien eindecken. Also gigantische Pensions- und Staatsfonds. Dies, um die im Zuge des Ausverkaufs gesunkene Aktienquote am Gesamtvermögen bis zum Monatsende wieder aufzustocken, wie JPMorgan mitteilte.

Passend dazu der Hinweis, dass der norwegische Staatsfonds im Ausverkauf von seinen zuvor insgesamt 1,1 Billionen Dollar sagenhafte 124 Milliarden Dollar verloren hat. Der mit Petrodollars gefüllte Government Pension Fund Global gilt als das größte Investment-Vehikel seiner Art auf der Welt. Der scheidende Chef Yngve Slyngstad teilte mit, dass der Fonds seine Aktienquote im Portfolio von zuletzt 65,3 auf 70 Prozent erhöhen werde.

Horrender Anstieg der Arbeitslosigkeit in den USA

Interessanterweise setzt trotzdem der VIX nicht wirklich zurück. Der Panikindikator hält sich trotz all der Hilfsprogramme in den USA und in Europa bei 61 Punkten.

Kein Wunder, die gestrigen Zahlen vom amerikanischen Jobmarkt fielen düster aus: In der vergangenen Woche verzehnfachte sich die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe auf knapp 3,3 Millionen. Der bisherige Höchstwert lag bei 695.000 wöchentlichen Anträgen im Jahr 1982. Angesichts dieser Entwicklung meldete sich Fed-Chef Jerome Powell zu Wort. Im US-Fernsehen sagte er, dass sich die USA wohl bereits in einer Rezession befänden. Zugleich schloss er weitere Notmaßnahmen im Kampf gegen die Folgen der Virus-Krise nicht aus.

Börsen-Legende warnt vor neuem Corona-Crash

Derweil warnte eine Investment-Legende vor einer heftigen Rückkehr der Krise an der Börse. Paul Tudor Jones, der seine größten Zeiten 1987 hatte, sagte CNBC, sein Flaggschiff-Fonds habe in den vergangenen zwei Monaten eine Rendite von 1,5 Prozent erzielt. Immerhin ist er damit dem großen Ausverkauf aus dem Weg gegangen. Jones sagte, er erwarte einen Peak im Ausbruch der Infektion Anfang April – und dann werde der Markt die Tiefs erneut testen. Der Mann weiß, wovon er redet: Der knapp 4 Milliarden Dollar schwere Fonds Tudor BVI Global hat laut Boerse.de seit seiner Auflegung durchschnittlich 26 Prozent pro Jahr hinzugewonnen. Das private Vermögen von PTJ wird auf knapp 4 Milliarden US-Dollar geschätzt – damit ist der Selfmade-Milliardär einer der 400 reichsten Menschen der Welt.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender bringt zum Wochenschluss nur noch wenige interessante Events, den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

So stehen um 13.30 Uhr die Konsumausgaben in den USA für Februar an.

Um 15.00 Uhr läuft das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan ein.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades – lassen Sie sich in der Quarantäne nicht unterkriegen!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Die Welt fängt an sich mit Geld zu füllen

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Gold   1626,16
(-0,21%)

EURUSD   1,1068
( +0,31%)

DJIA  22171
(-0,40%)

OIL.WTI  23,095
(-0,02%)

DAX   10078,50
(+ 0,01%)

Am Donnerstag wurden seriöse Daten über die Wirtschaftslage in den USA und anderen Ländern veröffentlicht. Wir erhielten 3,28 Millionen erste Anträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA, verglichen mit 282 Tausend im letzten Monat, wobei die Prognose für den laufenden Monat bei 1,6 Millionen liegt. Dies ist die Zahl der Menschen in den USA, die arbeitslos waren und auf der Suche sind.


Chart des Tages EUR/USD

Chart of the day EURUSD

Was wird als nächstes passieren? Alle Länder beginnen, Geld zu drucken. In den USA werden die Unternehmen dieses Geld innerhalb der nächsten drei Wochen erhalten. Viele Experten sagen, dass alle gegenwärtigen Aktivitäten der Zentralbanken sehr ähnlich denen während des Weltkriegs sind. Wenn das gedruckte Geld für den eigenen Bedarf ausgegeben wird und auch in einzelne Länder im Austausch gegen Waren oder andere Dienstleistungen umgeleitet wird, ist in dieser Situation das ausgebende Land auf der positiven Seite, da ihr Geld auf der ganzen Welt zirkuliert und sie von erworbenen Technologien, Waren usw. profitieren.


Euro

Die Euro-Währung war in den letzten Tagen sehr optimistisch. Natürlich erscheint ein gewisses Gleichgewicht, wenn die großen Zentralbanken der entwickelten Länder beginnen, ihre Volkswirtschaften mit Geld zu versorgen. Daher wird die Situation mit der Euro-Währung ähnlich sein. Der Durchschnittspreis des Euro gegenüber dem US-Dollar schwankte zwischen 1,15 und 1,20. Daher wird der Preis in der gegenwärtigen Situation zum Gleichgewichtsniveau tendieren und bald ernsthafte Widerstandswerte erreichen. Am Donnerstag steigt der Euro und wird auf dem Niveau über 1,1030 gehandelt.


Gold

Gold versucht weiterhin, noch höher zu steigen als am Mittwoch. Metall ist immer eine Priorität. Vor allem, wenn es in einer Situation geschieht, in der alle Länder anfangen, viel Geld zu drucken. Während des Zweiten Weltkrieges war Gold das wichtigste Mittel zur Beilegung von Streitigkeiten zwischen den Ländern, weil es so viel Geld gab, dass niemand es berücksichtigte. Wenn sich die Länder wie während des Krieges für die Taktik der Geldausgabe entschieden, wird Gold teurer. Denn nur Hartmetall wird echtes Geld kosten. Es wird gehalten, getauscht und gehandelt werden, und nur Gold wird einen realen Wert haben.


Öl

Wenn die Ölvorräte nicht abnehmen, wird die ganze Welt sehr bald mit einem Überangebot dieses Rohstoffs konfrontiert sein, und infolgedessen wird der Preis drastisch sinken. Aufgrund der niedrigen Ölpreise könnte die Schieferölförderung in den USA auf ein Minimum sinken, was zu weiteren Kürzungen der Beschäftigten in diesem Bereich führen wird. Viele Länder beginnen zu erkennen, dass eine übermäßige Ölförderung der Weltwirtschaft nur schadet, und denken über eine Reduzierung der Einnahmen nach. Brent-Öl wird mit 28,5 Dollar pro Barrel gehandelt.


Was erwartet uns heute?

08.00 Uhr Britischer Immobilienpreisindex
13.30 Uhr Preisindex der Ausgaben für den Verbrauchsindex in den USA
18.00 Uhr Gesamtzahl der Anlagen in den USA


Wichtige Hinweise:

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Trading graph chart

Die Anleger in Frankfurt zögern

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26.03.2020 –Daily Report. „Sell the news“ oder Zweifel an der finalen Verabschiedung des Monster-Rettungspakets in den USA? Der DAX hat am Donnerstag erst einmal zurückgesetzt. Auf dem Parkett kursierten Sorgen über Amerika als neues Epizentrum der Seuche.

Verbraucher und Exporteure mit Corona-Depression

Der deutsche Leitindex verlor am Donnerstagmittag 2,1 Prozent auf 9.664 Zähler. Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland leidet kräftig unter den wirtschaftlichen Auswirkungen von Covid-19. Für April prognostizierten die Marktforscher der GfK einen Rückgang ihres Konsumklima-Barometers um 5,6 Zähler auf 2,7 Punkte. Niedriger war der Wert zuletzt im Mai 2009 im Zuge der Finanzkrise. Verständlicherweise sind auch die deutschen Exporteure enorm skeptisch. So brach das Ifo-Barometer für die Exporterwartungen der Industrie von minus 1,1 auf minus 19,8 Punkte ein. Das ist der stärkste Rückgang seit der Wiedervereinigung und der niedrigste Wert seit Mai 2009.

S-Senat winkt Rettungspaket durch

In der Nacht hatte der US-Senat nach einigem Hin und Her mit 96 zu 0 den gigantischen Stimulus in Höhe von 2 Billionen Dollar durchgewinkt. Falls Sie in der Quarantäne ein wenig Lesestoff brauchen, hier ist das volle Paket auf 800 Seiten: Link

Die für uns interessanteste Regelung ist das Helikopter-Geld: 1.200 Dollar für jeden Amerikaner mit niedrigem und mittlerem Einkommen und 500 Dollar für Kinder. Nun muss das Repräsentantenhaus zustimmen – die Abstimmung dürfte am morgigen Freitag laufen.

Angst vor den USA als neues Epizentrum

Dennoch setzten die US-Futures zuletzt um rund 1 Prozent zurück. Auf dem Parkett kursieren Ängste, Nordamerika könnte nach Europa zum nächsten ‘Hotspot’ der Coronavirus-Pandemie werden. Wobei vor allem Ost- und Westküste stark getroffen sind, was angesichts der China Towns in New York und Kalifornien und wegen der Anziehungskraft für Touristen wenig verwundert. Immerhin liegt die Todesrate noch relativ weit unten und nur knapp vor Deutschland, wie das Mises Institute anmerkte.

Von Nord-Italien nach Spanien

Bleibt die Frage nach dem Grund für die horrenden Todeszahlen in Italien und Spanien. Eine Antwort: Lange Zeit ungehinderte, massive Weiterverbreitung durch eine große Zahl Infizierter. Wir hatten auf das Epizentrum in der italienischen Mode- und Leder-Industrie mit tausenden chinesischen Billig-Arbeitern hingewiesen. Und während der Mailänder Modewoche Ende Februar und im Zuge des Fußballs hat sich die Seuche offenbar nach Spanien vorgearbeitet. Einer der ersten Fälle in Spanien war eine Italienerin, die in Barcelona lebt und zuvor ihre Familie in Bergamo und Mailand besucht hatte, wie „Al Jazeera“ berichtete.Link

Und mehrere Spieler des FC Valencia sowie ein spanischer Journalist meldeten nach der 1:4-Packung gegen Bergamo in Mailand eine Corona-Infektion. Eine Großdemonstration der spanischen Vox-Partei sowie Massen-Veranstaltungen zum Weltfrauentag Anfang März trugen dann die Seuche in Spanien weiter. Zudem leugneten die Menschen in beiden Ländern lange die Gefahren – Küsschen und Umarmen bei der Begrüßung wurden weiter praktiziert, wie die Website Archyde.com vermerkte. Link

Verluste an den asiatischen Börsen

Was uns zu den erfolgreichen drastischen Gegenmaßnahmen in Asien mit sozialer Distanz, schnell geschlossenen Grenzen und radikaler Quarantäne bringt. In China bröckelte der CSI-300 am Donnerstag nur um 0,7 Prozent auf 3.698 Punkte. Doch in Japan verlor der Nikkei satte 4,5 Prozent auf 18.664 Punkte.

Wall Street im Griff der Politik

An der Wall Street taumelten die Kurse gestern wegen des Polittheaters im Senat. US-Senator und Noch-Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders drohte zwischenzeitlich über Twitter, das Hilfspaket zu stoppen, falls nicht weitere Regelungen – etwa zugunsten von Arbeitern – mit aufgenommen würden. So schloss der Dow Jones Industrial mit einem Plus von 2,4 Prozent bei 21.200 Punkten. Zwischenzeitlich war er auf über 22.000 Zähler gestiegen. Immerhin verbuchte der Index damit erstmals seit Anfang Februar zwei Gewinntage in Folge. Der marktbreite S&P 500 gewann gestern 1,2 Prozent auf 2.475 Zähler. Und der Nasdaq Composite gab sogar 0,5 Prozent auf 7.384 Punkte nach.
Hier übrigens eine Zahl zum Thema Rettung von allem und jedem: Das Blog ZeroHedge meldete, die Federal Reserve habe vom 19. bis 25 März Assets im Wert von 587 Milliarden Dollar aufgekauft – was 2,7 Prozent des amerikanischen Bruttosozialproduktes entspreche. Mannomann…

Professionelles Trading lohnt sich

Falls Sie nun angesichts der jüngsten horrenden Ausschläge an den Börsen ein wenig ratlos dastehen, dann hier eine kleine Packung Optimismus. Wenn Sie geschickt sind, dann können Sie in diesen verrückten Zeiten Gewinne erzielen – es geht wirklich, egal ob Sie online Aktien oder CFD handeln. Wir hatten an dieser Stelle jüngst erwähnt, dass Pershing Capital Square „all in“ gegangen ist. Zuvor war der Fonds short gewesen. In einem Brief an seine Kunden meldete der Hedge Fonds nun den Verkauf von Puts, die er vor dem Crash in Höhe von 27 Millionen Dollar gekauft hatte; der jetzige Erlös: 2,6 Milliarden Dollar ein.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender bringt am Donnerstag einige interessante Events, den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

Um 13.00 Uhr meldet zunächst die Bank of England ihren Zinsentscheid – Trader im britischen Pfund sollten also wachsam sein.

Termin des Tages sind die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA, sie laufen um 13.30 Uhr ein. Erwartet wird ein Horror-Szenario – die Frage ist, wie stark der Schrecken an der Wall Street ausfällt.

Zeitgleich laufen die US-Lagerbestände ein.

Dito das amerikanische Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal – also pre Corona und damit wenig interessant.

Wir sind ansonsten gespannt, ob beim Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs in Brüssel etwas Relevantes für die Börse herauskommt.
Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


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Morning Stock News

Das Virus ist in allen Ländern verbreitet. Wann wird es enden?

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Gold   1600,88
(-0,61%)

EURUSD   1,0906
( +0,23%)

DJIA  20835
(-1,43%)

OIL.WTI  24,10
(-1,07%)

DAX   9801,75
(+ 0,01%)

Nun, wir haben gewartet. Am Mittwoch wachsen alle Weltmärkte. Offenbar haben die Investoren erkannt, dass sich die Menschen sehr schnell an extreme Situationen anpassen können, und die Investoren passen sich noch schneller an. Die Märkte in den USA und Europa haben begonnen, die Aktien führender Unternehmen zurückzukaufen.


Chart des Tages EUR/USD

Chart of the day EURUSD

Der S&P500-Index ist um 4%, der DAX-Index um 2% gestiegen. Es ist eine völlig neue Herausforderung für die Weltwirtschaft, wenn Länder einfach ihre Arbeit einstellen, die Produktion einstellen und zu Hause bleiben. Niemand weiß, wie sehr sich solche Maßnahmen auf die Weltwirtschaft auswirken können. Während die Fed und die EU begonnen haben, die Märkte positiv zu beeinflussen, ändert sich der Wachstumstrend, aber für wie lange, wenn die Wirtschaft fast tot ist?


Euro

Über den Optimismus bei der Behandlung von Coronaviren in Europa, beginnt der Euro vor dem Hintergrund guter Statistiken aus der Europäischen Union zu wachsen. Die Europäische Union steht an einem Scheideweg. Es gibt eine Kluft in der Gesellschaft und in den Werten zwischen den Staaten. Jeder trifft seine eigenen Entscheidungen und denkt, dass sie richtig sind. Niemand weiß, wie sehr es die gegenwärtige Situation beeinflussen wird. Am Dienstag steigt der Euro und durchbricht sogar die Marke von 1,08.


Gold

Aufgrund des sehr ernsthaften Optimismus der Anleger stand das Gold am Dienstag sogar zum Verkauf. Obwohl die Ablösung des Goldes für den Aktienmarkt im Begriff ist, wieder zu fallen, sieht es angesichts der globalen Situation sehr interessant aus. Wir glauben, dass der Markt bald eine Richtung für das weitere Vorgehen wählen wird. Die Hauptsache ist, dass wir in einer Krisensituation versuchen, spekulative Geschäfte mit erhöhtem Risiko für schnelle Gewinne meiden. Gold wird immer noch steigen, wenn es weniger wichtige Nachrichten über wirtschaftliche Probleme gibt.


Pfund Sterling

Ja, es ist eine Währung, die schon sehr lange respektiert wird. Und jetzt, da Großbritannien sehr ernste Probleme mit Brexit und die Isolation hat, denken viele, dass die Währung am Ende ist. Das Vereinigte Königreich hat die stärkste Quarantäne. Das Vereinigte Königreich ergreift sehr ernsthafte Maßnahmen zur Stimulierung der Wirtschaft, so dass sich das Pfund in der gegenwärtigen Situation stabilisieren sollte.


Was erwartet uns heute?

08.00 UK Einzelhandelsumsatz
13.00 Entscheidung zum britischen Zinssatz
13.30 US-BIP


Wichtige Hinweise:

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CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.