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Virus-Angst schiebt Gold zum Rekord

Virus-Angst schiebt Gold zum Rekord

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27.01.2020 – Special Report. Kleines Blutbad an der Börse – die Furcht vor dem Corona-Virus in China hat die Aktienkurse im weltweiten Handel auf Talfahrt geschickt. Dagegen hat Gold in Euro gerechnet gerade ein neues Allzeithoch markiert. Einmal mehr greift der Status als sicherer Hafen in Krisenzeiten. Und mit der internationalen Geldpolitik gibt es ein weiteres, längerfristiges massives Kaufargument.

Die Angst geht um

Rote Zahlen überall in den kostenlosen Realtimekursen – auf der Handelsplattform war für die Bären ein Festessen angerichtet. Die Saxobank urteilte, der Aktienmarkt habe gerade erst realisiert, dass der Virus 2019-nCoV einen bedeutenden ökonomischen Einfluss haben werde, da die Quarantäne in China nun rund 56 Millionen Menschen betreffe. Tatsächlich hatte die anfängliche Hoffnung, dass die Regierung in Peking die Seuche in den Griff bekommt, über das Wochenende herbe Dämpfer erhalten – die Zahl der Toten und der gemeldeten Krankheitsfälle hat sprunghaft angezogen. Das Finanzblog ZeroHedge hat das vorbildlich wie immer in einem hübschen Chart aufgearbeitet.

Flucht ins Gold

Eine Reaktion der Anleger: Sie kauften Gold. In Euro gerechnet markierte das gelbe Metall gerade ein Allzeithoch bei 1.437 Euro. Schon im Zuge der Spannungen zwischen dem Iran und den USA zum Jahresbeginn war Gold in Dollar im Januar bis auf 1.595 Dollar angezogen. Das war der höchste Stand seit Anfang 2013 gewesen. Das könnte noch nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein. Denn abgesehen von akuten Krisen dürfte vor allem die Geldpolitik der großen Notenbanken die Nachfrage nach Edelmetall weiter ankurbeln.

Hier kommt die Flut

Das Blog Goldmoney.com urteilte, im letzten Quartal 2019 habe die Federal Reserve damit begonnen, aggressiv frisches Geld in ein überraschend illiquides Bankensystem zu pumpen. Wir erinnern an unsere Special Reports zum Thema Repurchase Agreements und die drohende Repocalypse im eingefrorenen amerikanischen Bankenmarkt. Angesichts der fehlenden ausländischen Nachfrage nach US-Treasurys und einer steigenden Sparrate könne das US-Budgetdefizit nur durch monetäre Inflation beseitigt werden.
Weiter habe die Europäische Zentralbank ihr Quantitative Easing im November wieder aufgenommen; die EZB werde wohl zudem neue Liquidität für Ökothemen zur Verfügung stellen. Ferner stehe die Bank of Japan bereit zu einer weiteren Lockerung, falls das Inflationsziel von 2 Prozent in Gefahr gerate. Alles in allem dürfte angesichts der internationalen Geldflut Papiergeld noch mehr seiner Kaufkraft verlieren, was gegenüber Gold offenbar sowieso schon seit langem der Fall ist.

Drohendes Chaos

Ein weiteres Fazit von Goldmoney.com: Die Märkte seien so sehr in Schieflage geraten, wie niemals zuvor, wie Negativzinsen und negative Bond-Renditen belegten. Eine große systemische Krise im Markt sei nur eine Frage der Zeit, bald müssten wohl eine oder mehrere große Banken gerettet werden müssen. „Monetary chaos promises to be greater than anything seen heretofore, and it will engulf all western welfare-dependent economies and those that trade with them.“ Falls diese Prophezeiung stimmt, steht die nächste Krise an, die für frische Nachfrage in Gold sorgen dürfte.

Edelmetalle als Nachzügler

In die gleiche Richtung gehen die Gedanken beim Finanzberater Evergreen Gavekal – die Investment-Boutique sieht Gold als Nachzügler. So sei es eine der schockierenden Überraschungen der gerade abgelaufenen Dekade gewesen, dass die Inflation trotz einer Welle an künstlich geschaffenem Geld von rund 15 Billionen Dollar gesunken, aber nicht gestiegen sei. Und im Gegensatz zu US-Aktien und weltweiten Bonds sowie Immobilien, hätten Gold und die anderen Edelmetalle nicht äquivalent angezogen.
Wir ergänzen einschränkend: Mit Ausnahme von Palladium, das vor kurzem bei 2.501 Dollar ein Allzeithoch markiert hat. Was uns zur Vermutung führt, dass es auch bei anderen Edelmetallen mit Industrie-Nutzung – also Platin und Silber – vielleicht noch Luft nach oben gibt.

Zentralbanken und Privatleute kaufen

Goldmoney.com blickte auch auf die Nachfrage-Seite bei Gold. So hätten die Zentralbanken seit 2008 rund 4.400 Tonnen Gold gekauft – alle Reserven bezifferten sich derzeit auf 34.500 Tonnen. Käufer seien vor allem asiatische, ost- und zentraleuropäische Notenbanken. Russland beispielsweise ersetze seine Dollar-Reserven durch Gold. Wir meinen: Die Notenbanken können die Auswirkungen einer inflationären Geldpolitik selbst am besten einschätzen.
Es geht noch weiter: Vor allem der Privatsektor in China habe bislang 17.000 Tonnen zugekauft, die Summe ergebe sich aus den Zahlen der Shanghai Gold Exchange, urteilte Goldmoney weiter. Und Privatleute in Indien haben laut World Gold Council bislang 24.000 Tonnen gehortet. Somit kaufen Menschen in zwei Ländern besonders stark, die mit der Papiergeld-Entwertung schon einige negative Erfahrung gemacht haben.

Verhasstes Gold

Apropos: Es könnte durchaus sein, dass nicht nur der Bundestag künftig den Kauf von Gold erschwert, sondern auch andere Länder, die fleißig Luftgeld ins System pumpen. Wir erinnern in diesem Zusammenhang die Tafelgeschäfte in Deutschland – die Freigrenze wurde zum 01. Januar von 10.000 auf 2.000 Euro reduziert. Natürlich setzte vor dem Jahresende ein Kaufrausch ein.
Das Blog SafeHaven.com mutmaßte, dies habe wohl nichts mit der verschwindend kleinen Zahl an Geldwäsche-Fällen zu tun. Sondern vielleicht mit diesen drei Gründen:
1) Die Regierung fürchtet einen Einbruch der Wirtschaft wegen der hohen Sparrate (wir ergänzen: Berlin will laut diesem Gedanken also das Sparen erschweren und den Konsum ankurbeln).
2) Die Regierung baut eine Informationsbasis für die spätere Konfiszierung von Gold auf.
3) Die Regierung will nicht, dass die eigenen Bürger unbekanntes Gold besitzen, weil ihr sonst Informationen über die Vermögenslage der Untertanen fehlt (wir ergänzen: Weil der Staat ohne Wissen über die Vermögenslage nicht gezielt Gelder über neue Steuern einziehen kann, so wie dies beispielweise über die Grundbücher bei Immobilien der Fall ist).
Wir vermuten weiter: Während die Notenbanken selbst zukaufen, um die Reserven aufzustocken, muss die Regierung die Flucht der Privatleute aus dem Papiergeld ins Gold verhindern. Denn damit würde ja die Politik die Kontrolle über das eigene Geld verlieren – das weiter munter durch Null- und Negativzinsen entwertet werden soll, damit Staaten ihre Schulden irgendwie zurückzahlen können. Wer unserer These folgt, behält Gold auf der Long-Seite im Visier. Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

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Die Angst schleicht sich auf das Parkett

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27.01.2020 – Daily Report. Noch ist es keine Panik. Doch die Sorgen vor einer wirtschaftlich desaströsen Ausbreitung des Corona-Virus verdichten sich – in China, in Europa und in den USA. Damit haben die Bären neue Argumente für Abverkäufe. Und die Wall Street ihren Auslöser für den seit langem überfälligen Rücksetzer.

 

Frankfurt taucht ab

Die Anleger an der deutschen Börse gingen zum Wochenstart auf Nummer sicher: Zum Handelsbeginn ist der DAX zwischenzeitlich kräftig abgerutscht. Zuletzt hielt sich der deutsche Leitindex 2 Prozent im Minus bei 13.313 Zählern – das ist ein Verlust von 264 Zählern. Die US-Futures notierten mit 1,3 Prozent in der Verlustzone. An der Börse ging die Angst vor dem Corona-Virus um. Wenig überraschend, dass im DAX vor allem die Aktie der Deutschen Lufthansa einbrach.

Ifo-Index enttäuscht

Auch der Ifo-Geschäftsklimaindex lieferte Futter für die Bären: Der Indikator sank im Januar unerwartet auf 95,9 Zähler. Im Dezember hatte der Index noch bei 96,3 Stellen gelegen. Dies war der erste Rückgang seit August 2019.

Angst vor dem Lungen-Virus

Weltweit bestimmte die Seuchen-Angst das Geschehen. Über das Wochenende kletterte die Zahl der bestätigten Infektionen um mehr als 700 auf über 2700. Und das ist nur die Zahl der bekannten Fälle – die Lungenkrankheit ist schon ansteckend, bevor sich die ersten Symptome zeigen. Die Zahl der Todesfälle ist auf 80 gestiegen, am Freitag waren es noch 26 Tote gewesen.

Viele Broker zogen Vergleiche zu SARS – ausgehend von China hatten sich 2002/2003 rund 8.000 Menschen infiziert, rund 800 starben. Die Weltbank und die Weltgesundheitsorganisation WHO hatten den damals entstandenen Schaden für die Weltwirtschaft auf insgesamt 30 Milliarden US-Dollar beziffert. Und der jetzige Virus soll noch gefährlicher sein als SARS damals. Inzwischen wurden in mehr als zehn weiteren Ländern neue Fälle bestätigt.

Die chinesischen Behörden verlängerten inzwischen die Feiertage zum chinesischen Neujahrsfest um drei Tage, um die Ausbreitung einzudämmen. Sollte nun die Wirtschaft im Reich der Mitte mit seiner gigantischen Industrie- und Konsum-Nachfrage einbrechen, dann würde das die globale Konjunktur in Mitleidenschaft ziehen. Kein Wunder, dass Erdöl auf Tauchstation ging: Nordsee-Öl der Sorte Brent und WTI verbilligten sich um mehr als 3 Prozent. Unser Fazit: Das Corona-Virus ist der Schwarze Schwan, den zuvor kaum jemand auf dem Radar hatte. Nun ist er gelandet.

Flucht in die sicheren Häfen

Wie so oft reagierten die Anleger mit einer Flucht in die sicheren Häfen. Der Goldpreis zog an auf 1.583 Dollar je Feinunze. Auch der Schweizer Franken war gefragt. Der Euro rutschte ihm gegenüber mit 1,063 auf den niedrigsten Stand seit fast drei Jahren. Auch US-Staatsanleihen standen auf der Kaufliste, die Rendite der zehnjährigen Bonds war am Freitag auf fast 1,4 Prozent und damit so tief wie seit Dezember nicht mehr gesunken.

Ausverkauf in Asien

Die Anleger trennten sich derweil von asiatischen Assets. In Tokio rutschte der Nikkei um rund 2 Prozent ab auf 23.344 Punkte – dies war der tiefste Stand seit mehr als zwei Wochen. Der koreanische Kospi verlor rund 1 Prozent auf 2.246 Zähler. An den chinesischen Börsen wurde wegen des Neujahrsfestes weiter nicht gehandelt. Doch der Offshore-Yuan gab einen Vorgeschmack auf die kommende Kursentwicklung auf den Chinabörsen, der Dollar zog an auf 6,9367.

New York im Rückwärtsgang

Auch die Anleger an den US-Börsen hatten sich am Freitag wegen des Virus von ihren Assets getrennt. Der Dow Jones gab 0,6 Prozent nach auf 28.990 Punkte; die Bilanz der Woche lag damit bei minus 1,2 Prozent. Der S&P 500 sank am Freitag 0,9 Prozent auf 3.295 Zähler. Der Nasdaq 100 büßte 0,8 Prozent auf 9.141 Zähler ein.

Und das könnte noch nicht das Ende vom Lied sein: Wie an dieser Stelle schon vor Tagen und vor der aktuellen Virus-Angst erläutert, schweben die Indizes weit über der 50-Tage- und der 200-Tage-Linie. Eine kleine Panik könnte die Indikatoren locker auf diese Marken herunter fallen lassen.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender ist zu Beginn der Woche nur spärlich gefüllt. Den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

In den USA stehen um 16.00 Uhr nur die Zahlen zum Verkauf neuer Häuser an.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und eine renditestarke Woche!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Stürzen die asiatischen Märkte jetzt?

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Gold   1579,92
(+0,55%)

EURUSD   1,103
( +0,05%)

DJIA   28672,50
(-0,93%)

OIL.WTI  53
(-2,50%)

DAX   13522,05
(+ 0,01%)

Das Hauptthema am Freitag und am Wochenende ist das Coronovirus aus China. Der amerikanische Aktienmarkt wächst seit 8 Wochen in Folge. Wächst auf jede Nachricht. Und selbst bei diesem Virus wächst es seit 10-15 Tagen.
Die chinesischen Behörden haben mehrere Städte mit einer Bevölkerung von 50 Millionen Menschen von der Verkehrsinfrastruktur abgeschnitten. Höchstwahrscheinlich werden die asiatischen Märkte als erste sehr stark einbrechen, und in ihrem Gefolge auch die Märkte der westlichen Länder. Wir sind froh, wenn das nicht geschieht. Aber man muss sehr vorsichtig sein.

Chart of the day S&P500

Chart des Tages S&P500
Epidemien beginnen immer sehr langsam, und zwar aus 2 Gründen: das Vorhandensein einer Inkubationszeit + eine kleine Anzahl von betroffenen Patienten. Irgendwann erreichen beide Indikatoren eine kritische Masse, und dann geht alles in eine Lawine über. Laut Virologen infiziert 1 Betroffener 4-5 Personen. Das heißt, wenn in naher Zukunft keine dramatische Verbesserung eintritt (z.B. wenn das Virus mutiert und weniger ansteckend wird), dann wird die Zahl der Patienten für eine Woche Hunderttausende von Menschen erreichen. Bitte beachten Sie, dass es sich um wirklich Kranke handelt und nicht um die Zahl, die von den chinesischen Behörden bekannt gegeben wird.


AUD/JPY

Wie immer bei jeder asiatischen Katastrophe wird AUD/JPY zum aktivsten Paar. Im Falle eines weiteren Rückgangs der Aktienmärkte wird es wahrscheinlich das beste Paar sein, um zu shorten. Der Aussie fällt gegenüber dem US-Dollar, während der japanische Yen gegenüber dem US-Dollar steigt.


Oil

Am Freitag durchbrach das BRENT-Öl eine wichtige psychologische Marke von 60 Dollar pro 1 Barrel. Es ist noch nicht sichtbar, was den Sturz aufhalten kann. Die Nachfrage nach schwarzem Gold wird im nächsten Monat aufgrund des geringeren Verbrauchs in China und weniger Flügen zurückgehen. Touristen geben zuvor gekaufte Touren massiv ab. Und China hat organisierten Touristengruppen verboten, ihr Land zu verlassen.


Gold

Vor diesem negativen Hintergrund fühlt sich gelbes Metall großartig an. Der Ausstieg der Anleger aus den Aktien wirft die Frage auf, „was mit dem Geld geschehen soll“? Gold ist der erste Kandidat für die Anhäufung von freiem Cash Flow. Bereits in den ersten 3 Tagen der neuen Woche kann die Höhe von 1600 $ pro Feinunze erneut getestet werden.


Was erwartet uns heute?

Chinesisches Neujahr
10.00 IFO Deutschland Konjunkturerwartungsindikator für Januar
16.00 Verkäufe neuer Häuser in den Vereinigten Staaten für Dezember
16.30 Index der Geschäftstätigkeit der US-Reserve Bank of Dallas für Januar


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Stock broker news

Der DAX will wieder nach oben

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24.01.2020 – Daily Report. Gewinne am Frankfurter Aktienmarkt: Der DAX hat das gestrige kleine Abwärtsgap umgehend wieder geschlossen. An einem nachrichtenarmen Tag sorgte vor allem die Kehrtwende an der Wall Street für gute Laune.

Frankfurt zieht an

Erholung an der deutschen Börse: Der deutsche Leitindex hat bis Freitagmittag wieder einiges an Boden gut gemacht. Der DAX verbuchte ein Plus von 1,3 Prozent auf 13.561 Zähler. Somit wurde die kleine Kurslücke zwischen 13.498 und 13.486 Punkten umgehend wieder geschlossen. Ein durchaus bullishes Signal. Doch wird die Erholung tragen? Vor dem Wochenende erscheint das recht optimistisch.

Wenig News am Freitag

Nachrichten waren eher Mangelware. Nach dem Nasenstüber aus den USA in Sachen drohender Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf europäische Autos verbreitete Finanzminister Olaf Scholz (SPD) erst einmal Optimismus. Im Gespräch mit den US-Sender CNBC sagte er, er sei keinesfalls pessimistisch wegen der Aussichten auf einen Handelsdeal zwischen Europa und den USA.
Die gestrige EZB-Sitzung wurde auf dem Parkett positiv aufgenommen, da der Leitzins wie erwartet auf Null bleibt. Für Grübeln sorgte die Vergrünung der Europäischen Zentralbank: EZB-Präsidentin Christine Lagarde erklärte, in Zukunft werde in der Geldpolitk wesentlich stärker der Klimawandel als Einflussfaktor einbezogen werden. Was soll das konkret heißen und wie soll das gehen? Will die Notenbank die Zinsen senken, sobald die Regierungen Milliarden in die Umweltpolitik pumpen? Das sieht doch nach einem Freibrief für die Regierungen aus, die Steuern zu erhöhen – die EZB wird mit Niedrigzinsen schon gegensteuern.

Gespanntes Warten in Asien

Die Anleger in Asien hielten sich vor dem Wochenende zurück. Der Hang Seng in Hong Kong schloss mit einem minimalen Gewinn von 0,2 Prozent bei 27.950 Zählern. Und der Nikkei ging 0,1 Prozent fester bei 23.827 Stellen ins Weekend. Die Börsen auf dem chinesischen Festland blieben wegen des bevorstehenden Neujahrsfests am Samstag geschlossen – und die Anleger hatten gestern schon mit heftigen Verkäufen erst einmal ihr Geld in Sicherheit gebracht.

In den kommenden Tagen dürften die Börsianer den weiteren Verlauf des Corona-Virus im Auge behalten. Die Analysten der National Australia Bank glauben, dass die Lungenkrankheit die Wirtschaftsleistung im Reich der Mitte im ersten Quartal um 1 Prozent drosseln könnte. Und Guan Yi, Direktor des State Key Laboratory of Emerging Infectious Diseases an der Hong Kong University sagte dem Finanzmagazin „Caixin“, dass die aktuelle Seuche zehnmal schlimmer sein könnte als der Ausbruch von SARS im Jahr 2003, als 800 Menschen starben.

Resident Evil in Wuhan

Kleines gruseliges Factlet am Rande: Offenbar imitiert aktuell die Realität die Fiktion. Denn laut dem Finanzblog ZeroHedge dürfte Wuhan das echte Racoon City aus dem Horror-Streifen „Resident Evil“ sein. Möglicherweise entkam das Virus aus dem auf hochgradig gefährliche Viren spezialisierten National Bio-Safety Laboratory; das Labor war vor drei Jahren schon einmal von „Nature“ portraitiert worden.

Derweil hat China die 11-Millionen-Metropole Wuhan und weitere Städte abgeriegelt – eine historisch beispiellose Quarantäne. Inzwischen sind rund 40 Millionen Menschen in China von Reiserestriktionen betroffen. Bei über 830 Menschen wurde der Erreger nachgewiesen, die Zahl der Todesopfer stieg nach offiziellen Angaben auf 26. Dennoch hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Epidemie noch nicht als internationalen Gesundheitsnotstand eingestuft.

Intraday Reversal in New York

Die Wall Street hatte am Donnerstag auf hohem Niveau konsolidiert – die Kurse legten im späten Handel eine nette Aufholjagd hin. So schloss der Dow Jones Industrial nur noch bei minus 0,1 Prozent und 29.160 Zählern. Der Nasdaq Composite drehte sogar in die Gewinnzone und legte 0,2 Prozent auf 9.402 Stellen zu. Der S&P 500 machte ebenfalls seine frühen Verluste wett und gewann 0,1 Prozent auf 3.326 Punkte.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender ist zum Ende der Woche recht übersichtlich – alle Daten finden Sie hier:Market Mover

So läuft um 15.45 Uhr in den USA der Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe und Service Markit im Januar über die Ticker.

In Davos endet das Weltwirtschaftsforum.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und ein erholsames Weekend!


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Trading chart with man

Die Börse wartet ab

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23.01.2020 – Daily Report. Die Angst vor dem Corona-Virus ist zurück. Die Wall Street bröckelt, nachdem S&P 500 und Nasdaq 100 zunächst einmal mehr Rekorde markiert hatten. Auch die Broker am Frankfurter Aktienmarkt warten erst einmal im Seitenaus. Zumal am Nachmittag ein Strauß wichtiger Konjunkturdaten ansteht – darunter der Zinsentscheid der EZB.

Frankfurt zögert wieder

Der DAX notierte am Donnerstagmittag 0,4 Prozent im Minus bei 13.468 Zählern. Nach seinem gestern im frühen Handel markierten Allzeithoch hatte der Leitindex wieder zurückgesetzt.

Für Irritationen sorgten die harschen Töne aus den USA – Washington hat erneut mit Sonderzöllen auf europäische Autos gedroht. US-Präsident Donald Trump sagte im TV-Sender Fox, solle es im Handelsstreit mit der EU keine Einigung geben, würden 25-prozentige Strafzölle für Autos aus Europa eingeführt. Zudem verband US-Finanzminister Steven Mnuchin die Thematik auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos mit den geplanten Digitalsteuern mehrerer Länder. Diese Abgaben würden vor allem US-Konzerne wie Google oder Amazon treffen. Mnuchin betonte, sollte es unfaire Digitalsteuern geben, würden die USA mit Auto-Zöllen antworten. Ansonsten erwartete kaum ein Broker in Frankfurt eine Änderung im Leitzins der Europäischen Zentralbank.

Asienbörsen im Minus

Auch die Anleger in Asien hielten sich im Seitenaus. Die Zahl der Todesfälle in China ist inzwischen auf 17 geklettert, die Behörden bestätigten fast 600 infizierte Patienten. Trotz der Abriegelung der Stadt Wuhan befürchten Anleger die Ausbreitung der Seuche – schließlich dürften Millionen Chinesen während der am Freitag beginnenden einwöchigen Mondneujahrsferien ins In- und Ausland reisen.
Der CSI 300 verlor 3,1 Prozent auf 4.004 Zähler. Und der Nikkei gab 1 Prozent nach auf 23.795 Stellen.

New York zaudert nach dem Hoch

Die Börsianer in New York nahmen nach einem neuerlichen Rekordlauf erst einmal Gewinne mit. Der Dow Jones Industrial verpasste zwar ein Allzeithoch und stand zur Schlussglocke minimale 0,03 Prozent niedriger bei 29.186 Punkten. Dagegen erreichten der S&P 500 und der Nasdaq 100 zwischenzeitlich wieder neue Höchststände. Der S&P 500 schloss 0,03 Prozent im Plus bei 3.322 Punkten. Und der Nasdaq 100 ging mit einem Gewinn von 0,2 Prozent bei 9.189 Zählern aus dem Handel.

Volte gegen die Fed

Unterdessen teilte Donald Trump erneut gegen die US-Notenbank aus. Deren Zinsanhebungen in der Vergangenheit seien große Fehler gewesen, sagte er dem amerikanischen Fernsehsender CNBC. Ohne die höheren Zinsen stünde der Dow Jones 5.000 bis 10.000 Punkte höher. Zugleich würde das US-Wirtschaftswachstum laut Trump bei etwa 4 Prozent liegen – das wäre fast doppelt so hoch wie für 2019 geschätzt. Wir sind gespannt, ob diese Kritik die Fed zu weiteren Zinssenkungen veranlassen wird.

Unverhofft kommt oft

Und noch einmal die dringende Warnung: Wenn Sie CFD oder online Aktien an den US-Börsen handeln, dann müssen Sie das Impeachment-Theater im Auge behalten. Eine unerwartete Absetzung von Trump kann einen massiven Kursrutsch auslösen. Das bestätigte gerade wieder indirekt Nigel Green, Chef der deVereGroup, das ist einer der größten Vermögensberater der Welt.

Der bullishe Finanzmarkt stehe der möglichen Amtsenthebung aktuell schlicht gleichgültig gegenüber, zitierte das Blog „Valuewalk“ den Manager. Normalerweise würde ein größeres geopolitisches Event wie der Prozess gegen einen US-Präsidenten Schockwellen in den Finanzmarkt jagen, urteilte Green. Doch diesmal sei es anders: „This is because investors see the likelihood of Trump being removed from the White House following a Senate trial as almost zero.” Unser Umkehrschluss: Eine Überraschung wäre ein massives Short-Event.

Das bringt der Tag

Der Kalender enthält heute einige interessante Termine, den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

Den Anfang am Nachmittag macht die EZB mit ihrem Zinsentscheid um 13.45 Uhr.

Um 14.30 Uhr folgen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA.

Danach werden um 16.00 Uhr die US-Frühindikatoren gemeldet.

Zeitgleich läuft das Verbrauchervertrauen über die Ticker.

Und um 16.30 Uhr folgt der wöchentliche Ölbericht.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


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Morning Stock News

Die Märkte haben eine Immunität gegen das Virus gefunden, aber für wie lange…

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Gold   1558,53
(-0,02%)

EURUSD   1,1084
( -0,07%)

DJIA   29074,50
(-0,22%)

OIL.WTI  55,65
(-0,71%)

DAX   13488,14
(+ 0,01%)

China kämpft hart mit dem Coronavirus. Straßen werden mit speziellen Mitteln behandelt, Menschen auf Flughäfen werden gründlich kontrolliert, Patienten werden sofort unter Quarantäne gestellt. Der Optimismus in der chinesischen Regierung und die Ankündigung eines klaren Plans zur Eindämmung des Virusausbruchs haben die Weltöffentlichkeit beruhigt und sind zu einem kleinen Motor für den Aktienmarkt geworden. Die chinesischen Aktienindizes haben sich vom diesjährigen Tiefststand erholt und den Rest der Indizes mitgerissen.

USD/CAD-Chart des Tages


Während der europäischen Sitzung aktualisierte der DAX sein historisches Hoch bei 13642, und danach, in der US-Sitzung, wiederholte der S&P500 dasselbe und erreichte 3340. Insgesamt werden die Märkte schnell optimistisch, sobald sie sehen, dass die Bedrohung nachlässt.
Die wichtigsten Krypto-Währungen wuchsen gestern vor allem aufgrund positiver Nachrichten von einer Reihe von westlicher Zentralbanken sowie der Bank of Japan. Es wird erwartet, dass die Gruppe bald damit beginnen wird, die mögliche Schaffung eigener Krypto-Währungen als Zahlungsmittel zu diskutieren. Die Gesamtkapitalisierung des Kryptomarktes erreichte 241 Milliarden Dollar.


KANADISCHER DOLLAR

Die kanadische Zentralbank hielt ihren Leitzins erwartungsgemäß bei 1,75%. Es ist sehr wichtig, dass der Satz, der Zins sei „angemessen“, aus der Erklärung entfernt wurde, was darauf hinweist, dass sich der Zinssatz in Zukunft wahrscheinlich ändern wird. Die Erklärung der Bank of Canada erwies sich als zurückhaltender als erwartet. Das Ergebnis war das Wachstum des USD/CAD auf 1,3150 innerhalb weniger Stunden.


EURO

Bereits heute warten wir auf eine Entscheidung über den Zinssatz der Europäischen Zentralbank, und zwar nach der Rede von Christine Lagarde, die vor kurzem die Leitung der EZB übernommen hat. Es wird nicht erwartet, dass die EZB ihre Geldpolitik ändert. Die Daten der Dezember-Sitzung deuten darauf hin, dass sich die EU-Wirtschaft verlangsamt und es keine Anzeichen für eine mögliche Erholung gibt. Daher werden von diesem Treffen keine Überraschungen erwartet. Der Euro wird sowohl unter 1,11 als auch unter 50, 100 und 200 gleitenden Durchschnitten gehandelt, was die bärische Stimmung verstärkt. Sollten die EZB-Erklärungen zu vorsichtig ausfallen, könnte der Euro versuchen, das psychologische Niveau von 1,10 zu erreichen.


Was erwartet uns heute?

00.50 Japan Gesamthandelsbilanz für Dezember
01.30 Arbeitslosenquote in Australien für Dezember
13.45 Uhr Entscheidung der EZB über den Zinssatz
14.30 Uhr Pressekonferenz der EZB


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Trading news background

DAX steigt auf Allzeithoch

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22.01.2020 – Daily Report. Endlich: Der deutsche Leitindex hat einen neuen Rekord markiert. Auch der MDAX erreichte bislang unerreichte Höhen. Der deutsche Aktienmarkt hat sich damit von der gestern schwächeren US-Börse abgekoppelt. Als Gründe nannten Broker unter anderem das überzeugende Vorgehen der Chinesen in Sachen Corona-Virus.

Neue Rekorde für DAX und MDAX

Ein Toast auf die Bullen: Der DAX hat kurz nach der Eröffnung die Marke von 13.600 Punkten geknackt und bei 13.632 Punkten einen neuen Kursgipfel erklommen. Zuletzt war aber wieder Kassemachen angesagt – der Leitindex notierte nur noch 0,1 Prozent im Plus bei 13.569 Zählern. Auch der MDAX kletterte zu Handelsbeginn auf einen neuen Rekord bei 28.884 Zählern, um dann wieder auf 28.804 Stellen (plus 0,2 Prozent) zurückzusetzen.

Als Faktoren für den neuen Optimismus nannten Broker unter anderem die bislang positiven Zahlen der US-Berichtssaison, die anhaltende Versorgung der Börsen mit Billiggeld durch die Notenbanken sowie die Hoffnung auf ein Anziehen der Weltkonjunktur. Und dann war da noch China.

Chinas neue Offenheit überzeugt

Anders als bei früheren Krisen – etwa dem SARS-Ausbruch 2003 – hat sich die Führung in Peking diesmal zu einer fast schon radikalen Transparenz entschieden. So teilte der Vize-Chef der Nationalen Gesundheitskommission, Li Bin, mit, dass es bislang 440 Fälle des Corona-Virus in China gebe und neun Tote. Inzwischen hätten die Ärzte 1.394 Patienten unter Beobachtung. Am Flughafen des Seuchenherdes Wuhan installierten die Behörden Körper-Scanner zur Messung von Fieber – Erkrankte werden umgehend in Quarantäne gebracht.

Die kommunistische Führung sandte eine drastische Warnung aus: In den Social Media postete die Central Political and Legal Affairs Commission in Peking, jeder, der Fälle verschweige, werde für alle Ewigkeit an den Pranger der Schande genagelt. Denn wer die Gesichtswahrung von Politikern über die Interessen des Volkes stelle, sei ein Sünder des Jahrtausends gegenüber der Partei und dem Volk.

Erholung an den Asien-Börsen

Die Folge: An den Finanzmärkten drängte sich der Eindruck auf, dass China die neue Lungen-Seuche schnell in den Griff bekommt. Und somit gravierende wirtschaftliche Folgen für die heimische Wirtschaft vermeidet. Als Konsequenz schlossen die Red Chips im CSI-300 am Morgen um 0,4 Prozent fester bei 4.132 Stellen. Warten wir ab, ob und wie schnell die Epidemie einzudämmen ist – inzwischen wurden neben Wuhan Fälle gemeldet aus Peking, Shanghai, Tianjin, Zhejiang, Henan, Chongqing, Hongkong, Bangkok, Seoul, Tokio, Brisbane, Taipei – und auch aus den USA.

Auch günstige Wirtschaftsdaten aus Südkorea untermauerten die Hoffnung auf eine globale Wirtschaftserholung. So schloss der Nikkei mit einem Plus von 0,7 Prozent bei 24.031 Zählern.

Die Wall Street setzt zurück

Nach dem jüngsten Rekordlauf gönnten sich die Anleger in den USA gestern erst einmal eine kleine Auszeit. Der Dow Jones Industrial verlor gestern 0,5 Prozent auf 29.196 Zähler. Der S&P 500 schloss 0,3 Prozent niedriger bei 3.321 Zählern. Der Nasdaq 100 verlor nur 0,1 Prozent auf 9.167 Zähler. Für eine Schrecksekunde sorgte die US-Gesundheitsbehörde CDC (Center for Disease Control and Prevention): Inzwischen wurde der erste Corona-Patient an der Westküste in Seattle identifiziert. Danach gerieten an der Börse vor allem Airlines und Hotel-Aktien unter Druck.

Die republikanische Front steht

Damit wieder ein Blick in den Sumpf von Washington: Der republikanische Mehrheitsführer Mitch McConnell gestatteten den Demokraten im Senat zwei kleine Kompromisse, um die Moderaten seiner eigenen Fraktion bei der Stange zu halten. So wird die Dauer der Plädoyers von 24 auf 48 Stunden erhöht und die Unterlagen aus dem Verfahren im House of Representatives werden als Indizien im Senat zugelassen. Doch in vier separaten Abstimmungen schmetterten die Reps mit 53 zu 47 geschlossen alle Eingaben der Dems ab – nun werden keine zusätzlichen Dokumente aus dem Weißen Haus, dem State Department, dem Defense Department und dem Office of Management and Budget angefordert. Von dieser Seite ist also erst einmal kein Störfeuer für die Börse zu erwarten – die Wall Street setzt angesichts der wirtschaftlichen Erfolge auf Donald Trump.

Das bringt der Tag

Am Nachmittag stehen einige wichtige Konjunkturdaten an. Den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

So läuft um 14.30 Uhr der CFNA-Index für Dezember ein.

Um 15.00 Uhr folgt der FHFA-Hauspreisindex für November.

Eine Stunde danach werden die Verkäufe gebrauchter Immobilien gemeldet.

Und um 16.30 Uhr werden die wöchentlichen Rohölbestände gemeldet.

Ansonsten wird in Davos das Wirtschaftsforum fortgesetzt.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Davos und Weltwirtschaftsnachrichten

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Gold   1552,11
(-0,40%)

EURUSD   1,1084
( +0,03%)

DJIA   29299,50
(+0,43%)

OIL.WTI  58,14
(-0,14%)

DAX   13524,99
(+ 0,01%)

Gestern wurde das Weltwirtschaftsforum in Davos eröffnet. Mehr als fünfzig Staatsmänner, darunter der Präsident der Vereinigten Staaten und die deutsche Bundeskanzlerin, werden an dieser Veranstaltung teilnehmen. Hauptthemen sind die Probleme des Klimawandels, die Korrektur des „kaputten“ Wirtschaftssystems sowie die Vorbereitung auf die Umweltarbeit der Zukunft.

GBP/USD-Tages-Chart


Natürlich wird diese Veranstaltung von den Investoren genau beobachtet werden. In solchen Foren werden neue Geschäftsideen geboren, Probleme gelöst und strategische Entscheidungen getroffen. Wir warten auf laute Erklärungen von führenden Persönlichkeiten der Welt.
Unterdessen gewinnt in China ein neues Coronavirus an Fahrt, das die gesamte asiatische Region in Atem hält. Die amerikanischen und europäischen Märkte reagierten nervös auf die Situation in China und handelten mit gemischter Dynamik.


BRITISCHES PFUND

Die GBP/USD-Paarung zeigt in den letzten Tagen eine gute Dynamik. Gestern erreichte das Paar bei den Arbeitslosenzahlen die Widerstandsmarke von 1,3080, welche die obere Grenze des zweiwöchigen Abwärtskanals darstellt. Es ist jedoch anzumerken, dass das Vereinigte Königreich voraussichtlich Ende Januar die Europäische Union verlassen wird. Danach wird die Phase der Handelsverhandlungen beginnen, die bis zum Ende dieses Jahres länger dauern könnte. Wenn das BIP des Königreichs im Dezember eine negative Dynamik zeigt, wird dieser Trend das Vereinigte Königreich näher an eine wirtschaftliche Rezession heranführen. Die Kombination dieser Faktoren könnte sich negativ auf das GBP auswirken und es wieder auf den Tiefststand vom Dezember bei 1,29 bringen.


OIL

Zwei Wochen nachdem Brent den größten Einbruch der letzten Jahre erlitt, steht der Markt für Erdölprodukte vor einer neuen Krise. Gestern gab Libyen bekannt, dass es die Erdölproduktion von 1,2 Millionen Barrel pro Tag auf 72.000 Barrel pro Tag reduziert. Solche Erklärungen und die Weigerung, Öl aus großen Feldern zu verschiffen, können den Markt ernsthaft beeinträchtigen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass die libyschen Risiken bei den Daten über die Benzin- und Destillatreserven in den USA, die sich als deutlich höher als vorhergesagt herausstellten, unbedeutend sind. Am Ende der Handelssitzung vom Dienstag wurde Brent bei 64,25 Dollar pro Barrel gehandelt.


Was erwartet uns heute?

10.30 Nettokreditaufnahme im öffentlichen Sektor Großbritanniens
14.30 Uhr Chicago FRS Nationaler Aktivitätsindex
14.30 Kanadas grundlegender Verbraucherpreisindex für 2019
16.00 Entscheidung der Bank of Canada über den Zinssatz


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Trading bids

Corona-Virus versenkt die Börsen

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21.01.2020 – Daily Report. Unerwarteter Nackenschlag für die Anleger in Asien: Die Angst vor einer tödlichen Lungen-Epidemie hat die Kurse kräftig gen Süden gezogen. Auch die Broker in Deutschland drücken überwiegend die Sell-Taste.

Frankfurt im Rückwärtsgang

Diese Bedrohung hatten nur wenige Trader auf dem Radar: Die Ausbreitung einer neuartigen, von Viren verursachten Lungenkrankheit in China verunsichert die Anleger. Der DAX setzte im frühen Dienstagshandel um 0,5 Prozent zurück auf 13.487 Zähler. Damit entfernte sich der Indikator weiter von seinem Rekordhoch bei 13.596 Punkten, das er vor rund zwei Jahren erzielt hatte. Die starken ZEW-Konjunkturdaten stützten die Kurse nur ein wenig.

Auch die US-Futures gaben 0,4 Prozent nach. Gefragt waren als sichere Häfen Staatsanleihen und der japanische Yen. Vorgaben aus den USA gab es für den DAX nicht: Die amerikanischen Börsen waren gestern wegen des Feiertags „Martin Luther King Day“ geschlossen geblieben.

Bedrohliche Seuche in China

In der Volksrepublik China setzte der CSI-300 am Morgen um satte 1,7 Prozent zurück auf 4.114 Zähler. Broker erklärten die Entwicklung mit dem Ausbruch des Corona-Virus und vier Todesfällen. Die einer Lungenentzündung gleichenden Krankheit könne dem Einzelhandel und dem Tourismus erheblichen Schaden zufügen, hieß es auf dem Parkett. Einige Börsianer zogen Parallelen zu verwandten Epidemien wie SARS und MERS. Die Lage gestaltet sich offenbar gefährlicher als bislang vermutet.

Chinas Präsident Xi Jinping sagte gestern laut dem staatlichen TV-Sender CCTV, der Ausbruch müsse ernst genommen werden. Ebenfalls im Staatsfernsehen bestätigte der Wissenschaftler Zhong Nanshan, Chef einer Kommission, welche die Krankheit untersucht, es sei nun sicher, dass die Epidemie von Mensch zu Mensch übertragen werden könne. Zuvor hatten nur Tiere – konkret: der Fischmarkt von Wuhan – als Infektionsquelle gegolten. Laut „Wall Street Journal“ hat sich die Zahl der im Reich der Mitte bestätigten Fälle inzwischen auf über 200 verdreifacht. Und dies vor der großen Reisewelle zum chinesischen Neujahrsfest. Erste Fälle wurden auch in Thailand, Japan und Südkorea bekannt. Die Weltgesundheitsorganisation hat wegen der Erkrankungen inzwischen ihren Notfallausschuss einberufen.

In Hongkong drückten zudem die anhaltenden Proteste auf die Stimmung. Der Hang Seng gab daher besonders stark um 2,8 Prozent auf 27.985 Zähler nach.

Japans Notenbank hält still

In Japan verlor der Nikkei 225 um 0,9 Prozent auf 23.864 Punkte. Die japanische Zentralbank hat wie erwartet den Leitzins von minus 0,1 Prozent nicht angetastet. Das Ziel bleibt es, die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen gegen Null zu drücken. Zugleich hob die Notenbank ihre Konjunkturprognose um 0,2 Punkte auf 0,9 Prozent und begründete den Schritt mit den gesunkenen Risiken im Zuge von Phase 1 zwischen China und den USA.

Institutionelle verkaufen Öl

Die Preise für Erdöl setzten weiter zurück, WTI verlor 1,5 Prozent auf 57,81 Dollar, Brent rutschte 1,1 Prozent auf 64,39 Dollar. Laut einer Auswertung von Reuters haben sich viele große Spekulanten nach der Beruhigung der Lage zwischen Iran und den USA von ihren Long-Positionen getrennt. Bis zum 14. Januar hätten Fondsmanager das Äquivalent von 64 Millionen Fass an WTI-Futures verkauft.

Kurzer Prozess im Impeachment

Für Broker könnte in den kommenden Tagen die Frage interessant werden, ob die Mehrheit der Republikaner im Senat einen kurzen Prozess durchsetzt; oder ob es Überläufer gibt, die nun genau wie die Democrats doch noch einmal Zeugen im Impeachment vorladen wollen. Falls ja, dürfte die Börse dies als Signal dafür deuten, dass es einen Riss in der republikanischen Fraktion gibt. Und dass US-Präsident Donald Trump in Gefahr ist – was ein bearishes Signal für die Wall Street wäre. Ein schneller Freispruch wäre dagegen ein bullisher Faktor für alle, die CFD auf amerikanische Indizes oder online US-Aktien handeln.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender bringt am Dienstag keine wirklich großen Events, den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

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Morning Stock News

Wird die Bank of Japan und die EZB den gleichen Weg wie die Fed gehen?

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Gold   1566,09
(+0,34%)

EURUSD   1,1097
( +0%)

DJIA   29195,50
(-0,33%)

OIL.WTI  58,26
(-0,70%)

DAX   13577,75
(+ 0,01%)

Gestern feierte Amerika den Martin-Luther-King-Tag, so dass die US-Märkte geschlossen waren. Normalerweise geht an solchen Tagen die Marktaktivität auf allen Weltmärkten zurück. Während der Handelssitzung steigt der DAX-Index leicht an und liegt damit 0,17% über dem vorherigen Schlusskurs.

USD/CHF-Chart des Tages

USD-CHF chart of the day
Bereits am Donnerstag findet die erste EZB-Sitzung in diesem Jahr statt. Die Bieter sind sehr zurückhaltend, da sie wahrscheinlich einige Informationen über die EZB-Konjunkturmaßnahmen hören werden. Im Allgemeinen haben die Entspannung in den Handelskriegen zwischen den USA und China und die wahrscheinliche Pause bei weiteren Zinsanpassungen der Fed den Bietern keine Wahl gelassen und sie zum Kauf von Aktien gezwungen. In dieser Woche werden eine ganze Reihe verschiedener Fundamentaldaten auf uns warten, aus denen die Anleger Entscheidungen treffen werden.


JAPANISCHER JEN

Der japanische Yen hat sich dem Niveau des seit 2015 andauernden Abwärtstrends angenähert. Da der Yen in einem schwachen Markt über 110 gehandelt wurde, gab es am ersten Tag der Woche nicht genügend Schwung, um noch höher zu gehen. Die Anleger warten nur auf die Sitzung der Bank of Japan, die heute stattfinden wird. Nun sollte die USD/JPY-Paarung den wöchentlichen Durchbruch über die aktuellen Niveaus bestätigen und dort fixieren. Sollte dies nicht geschehen, wird er wahrscheinlich bis auf 109,80 zurückgehen. Die weitere Bewegung wird von den Wirtschaftsdaten aus den USA abhängen. Sollten diese positiv überraschen, könnten wir aufgrund der Stärkung des US-Dollars ein neues Hoch bei 110,70 zum Yen sehen.


SCHWEIZER FRANKEN

Es fühlt sich an, als ob es nichts gibt, was es aufhalten könnte. Der Franken war schon immer eine der Schutzwährungen, und seine Stärkung gibt keine sehr guten Signale für den europäischen Markt. Die Anleger glauben nicht wirklich an das Wachstum der Wirtschaft der Europäischen Union und kaufen im Moment nur den Schweizer Franken zurück, um ihre Ersparnisse in einer stabilen Währung zu halten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich dieser Trend des Schweizer Frankens fortsetzen wird. Im Moment hat das Währungspaar sein Wachstum auf das Niveau von 0,9690 ausgearbeitet, jetzt können wir einen weiteren Rückgang auf 0,9660 und möglicherweise 0,9590 erwarten, wo der Kurs auf die erste ernsthafte Unterstützung wartet.


Was erwartet uns heute?

04.00 Pressekonferenz der Bank of Japan und Zinsentscheidung
10.30 IAO-Arbeitslosenquote in Großbritannien für November
11.00 Geschäftsklimaindex des ZEW-Instituts


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CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.