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29.11.2021 –Special Report. Eine der hübschen Erinnerungen an London ist die Durchsage in der Metro: Mind the Gap. Sehr fürsorglich, die Briten. An der Börse sieht es aktuell ähnlich aus – und die Fürsorge übernehmen wir. Denn der Rücksetzer zum Ende der Vorwoche war wohl eine Panik-Lücke, die jetzt schnell geschlossen wird. Die Mutationswarnung stammt aus einer dubiosen Quelle.

Goldman gibt sich bullish

Für diese Woche steht uns eine heftige Erholungsrallye an, sofern kein neues mediales Störfeuer einschlägt. Viele große Indizes haben Lücken gerissen, die geschlossen werden. Goldman Sachs goss schon Öl auf die Wogen: „this mutation is unlikely to be more malicious and that the existing vaccines will most likely continue to be effective in preventing hospitalizations and deaths.“ Und weiter: „we do not think that the new variant is sufficient reason to make major portfolio changes.“ Wenn die Goldmänner voraus gehen, wird der Rest der Wall Street folgen.

Schon wieder Imperial College

Interessanterweise nahm die neue Hysterie schon wieder ihren Anfang beim britischen Imperial College. Dieses Institut hat schon zum Anfang der angeblichen Pandemie davor gewarnt, dass das Virus Millionen Menschenleben auslöschen würde. Der damalige Antreiber der Panik, der Virologe Neil Ferguson, weigerte sich, seine Berechnungsgrundlage offenzulegen und geriet unter Druck. Jetzt ist er wieder aktiv geworden.

Neue Variante aus Südafrika

Nun also Omicron. Das südafrikanische Gesundheitsministerium hatte am 24.11.2021 über die Identifizierung einer neuartigen SARS-CoV-2 Variante in der südafrikanischen Provinz Gauteng berichtet. Ungewöhnlich stark heißt: Bisher gibt es rund 70 Nachweise in Gauteng, zu der auch die Großstadt Johannisburg gehört. Und nur diese Stadt hat 1 Million Einwohner. Dazu kommen ein, zwei Dutzend Fälle im Rest der Welt. Dann griff die Weltgesundheitsorganisation das Thema auf und nannte den neuen Stamm Omicron – wobei eigentlich Xi dran gewesen wäre. Doch die China-hörige WHO vermied diese Namensgebung natürlich.

Beruhigungspille vom Doktor

Und dann griffen dauerlügende Massenmedien wie CNN das Thema auf, natürlich ohne die kritischen Hintergründe zu benennen. Unterdessen hat der Entdecker der neuen Variante die Nerven beruhigt. Barry Schoub, Doktor in Pretoria und Berater der südafrikanischen Regierung, sagte Sky News: “The cases that have occurred so far have all been mild cases, mild-to-moderate cases, and that’s a good sign.” Es sei noch zu früh, Schlüsse zu ziehen.

Wir brauchen mehr Angst

Die Moral aus der Geschicht: In diesen Zeiten sind herbe Rückschläge jederzeit möglich. Und wilde Aufholjagden. Ein Paradies also für Trader mit dem richtigen Riecher. So etwas werden wir häufiger erleben, denn ein Teil von Politik und Wirtschaft hat ein Interesse an Dauer-Lockdowns.
Wer gewinnt in dieser nicht enden wollenden Corona-Panik? Zunächst natürlich Big Pharma – jede Wette, dass wir auf ein Impfabo hinauslaufen. Alle neun Monate impfen, sonst Status als ungeimpft – mit möglichen arbeitsrechtlichen Folgen. Dafür werden bestimmt einige Politiker und Journalisten ein paar Scheinchen als Dankeschön erhalten. Die Medien haben ein Dauerthema, werden vom Staat bezahlt oder gestützt, es kümmert sie nicht, wenn Selbständige und Firmen umkippen.
Weiter gewinnt Big Tech: mehr Vereinzelung, mehr Home Office, mehr Digitalisierung. Konkret: Telekom-Konzerne, Amazon, Netflix, Google, Twitter, Facebook und so weiter und so fort. Und natürlich gewinnt die grünlinke Fraktion der Gesellschaftsingenieure: Weniger Reisen, weniger Fahrten mit Auto und Bussen, weniger Flüge, keine Kreuzfahrten mehr. Und wenn die Grenzen wieder geöffnet werden, wird die Bevölkerung mit dem de facto herrschenden Kriegsrecht zuhause gehalten. Himmlisch. So lässt sich der Great Reset bestens gestalten. Die Bernstein-Bank behält die Angelegenheit für Sie im Auge!


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