Wohin geht der S&P 500?

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Nach dem Durchbruch der 4.000er-Marke beschleunigte sich der Anstieg des US-Hauptindex. Was sollten Händler kurz- und mittelfristig (mit einem Horizont bis zum Ende dieses Jahres) erwarten. Lassen Sie uns das gemeinsam klären.


S&P 500

S&P 500

Wie üblich sprachen vor der 4.000er-Marke viele Trader von einer bevorstehenden Umkehr, einer aufgeblähten Blase und dem Zusammenbruch des US-Aktienmarktes. Und wir erinnern unsere Leser daran, dass einzelne Trader schon seit 2009 auf einen Crash gewartet haben. Damals erwarteten sie einen doppelten Boden nach der Hypothekenkrise von 2008-2009. Dieser Boden ist nie eingetreten.
Im Jahr 2010 warteten alle auf eine neue Krise, nachdem die Probleme in den Emiraten begannen. Weiterhin gab es die beliebte Idee, den Index von den Niveaus von 1600 und 1700 usw. zu shorten. Und der Index steigt weiter an.
Die passiven Investoren machen langsam ein Vermögen. Und die Armageddonianer verlieren weiter Geld. Wann wird das alles enden? Vielleicht sehr bald. Oder vielleicht dauert es noch 10 Jahre und jede neue Krise wird mit neuem Zentralbankgeld geflutet.
Trader müssen sich das Wichtigste merken. Der Trend ist unser Freund. Und dass der amerikanische Markt immer steigt. Ja, es gibt Drawdowns und sogar sehr starke Korrekturen. Aber auf sie folgen immer neue Hochs. Die einfachste Strategie ist also, den Index bei Drawdowns zu kaufen. Solange, bis sich der Markt komplett umkehrt. Zur Erinnerung: Auf eine solche Umkehr warten viele schon seit 12 Jahren.


Welche Werte könnten wir dieses Jahr sehen?

Die 4500er-Marke ist aus Sicht der TA leicht zu erreichen. In der Tat ist sie weniger als 10% entfernt, was sogar weniger ist als die durchschnittliche jährliche Volatilität des Index. Könnte die Bewegung höher gehen und bei einer Weihnachtsrallye die 5000er Marke erreichen?
Auch das ist möglich. Drei Bedingungen müssen zusammentreffen:
1. Renditen 10-jähriger US-Treasuries werden das aktuelle Niveau nicht überschreiten
2. Die Pandemie wird in den USA durch die Impfung bis zum Ende des Sommers zu ihrem logischen Ende kommen
3. Der Volatilitätsindex VIX wird weiter sinken, was den Anlegern die Möglichkeit gibt, noch mehr zu hebeln

11.00 EU-Einzelhandelsumsätze für Februar


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