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Drohende Kapitulation der türkischen Lira

Drohende Kapitulation der türkischen Lira

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29.04.2019 – Special Report. Die türkische Notenbank hat offenbar die Stütze der türkischen Lira aufgegeben. Jetzt wird es spannend für Freunde der Chartanalyse: Bei USDTYR und EURTYR deutet sich eine Untertassen-Formation an. Doch Totgesagte leben länger, falls etwa internationale Verbündete Ankara frische Devisen leihen. Grund genug für ein Update zu unserem Special Report von Anfang April.

Die Lira schwächelt wieder

Told you so: In unserem Special Report zu den türkischen Kommunalwahlen Ende März hatten wir darauf hingewiesen, dass möglicherweise die Türkei die Stütze der heimischen Lira bald einstellen muss. Seitdem hat die Devise fast zehn Prozent gegenüber Euro und Dollar verloren. Beim Dollar steht die Lira wieder kurz vor der magischen Marke von 6 Lira. Das könnte erst der Anfang gewesen sein.

Ist das die Kapitulation?

Die türkische Notenbank (Türkiye Cumhuriyet Merkez Bankasi – TCMB) hat in ihrer Pressemitteilung vom 25. April zur Leitzins-Entscheidung laut dem Finanzblog ZeroHedge auf eine zuvor stets verwendete Bekräftigung verzichtet, wonach sie notfalls „additional tightening“ einsetzen werde, also die Zinsen noch weiter anziehen könne. Der Leitzins blieb übrigens unverändert bei sagenhaften 24 Prozent. Allerdings hatten viele Analysten eben eine Warnung über eine mögliche weitere Anhebung erwartet, um die Währung zu stützen.
Wie es scheint, sieht die Türkei im Kampf gegen die Inflation kein Land. Die Teuerung liegt mit rund 20 Prozent beim Vierfachen des währungspolitischen Ziels. Hier habe das Monetary Policy Committee seine Sprache bei der „forward guidance“ geglättet und wenig Entschlossenheit gezeigt.
Investmentbanker interpretierten die jüngste Entwicklung laut ZeroHedge als die Kapitulation der Falken bei dem Versuch, den türkischen Wechselkurs zu stützen. Das Blog zitierte etwa den Leiter der globalen Devisen-Strategie der US-Privatbank Brown Brothers Harriman, Win Thin: Demnach sei die Entwicklung in der Türkei weit schlimmer als erwartet – keine Zentralbank der Welt könne in Zeiten wie diesen zu den Tauben überwechseln.

Keine Munition mehr

Wie es scheint, hat Ankara sein Pulver verschossen. Die Stütze der Lira soll die Türkei laut der Nachrichtenagentur Bloomberg alleine Ende März zwischen 10 und 15 Milliarden Dollar gekostet haben. Und laut „Financial Times“ sollen die Devisenreserven der TCMB alleine in der vorigen Woche um weitere 1,8 Milliarden Dollar gesunken sein. All dies sieht nach einem Waterloo für Long-Investoren in der Lira aus.
Wir sind gespannt, ob vielleicht Verbündete wie Russland eingreifen, um die Lira zu stützen. Moskau und Ankara hatten am 9. April die Gründung eines gemeinsamen Investment-Fonds bekanntgegeben, der mit umgerechnet 900 Millionen Euro gefüllt werden soll. Auch die Schatullen der Scheichs in Katar sind prall gefüllt.

Parallelen zu Russland

Jetzt wird die türkische Regierung wohl bald wieder mit dem Geraune über dunkle Mächte beginnen, die gegen die heimische Währung spekulieren. Doch das ist Unsinn. Eine Währung ist immer dann stark, wenn Investoren ins Land strömen und Dollar oder Euro gegen heimische Devisen tauschen, um vor Ort Gehälter zu zahlen und Fabriken zu bauen. Und wenn sie in Massen fliehen, dann taucht die Landeswährung eben ab. Außerdem schwächelt eine Währung immer dann, wenn die geschätzte Regierung die nicht wirklich unabhängige Notenbank anweist, Geld zu drucken, um Pensionen, Sold für Soldaten oder Beamtengehälter zu zahlen.
Die Russen können ein Lied davon singen – so mussten sie um die Jahrtausendwende nur 23 Rubel für einen Euro auf den Tresen der Wechselstuben legen, als Investoren wie Ikea, internationale Autokonzerne oder Supermarktketten wie Carrefour oder Metro Russland entdeckten. Dann häuften sich die Berichte über Korruption und bürokratische Hemmnisse, der Kampf gegen den islamistischen Terror in Tschetschenien kostete richtig Geld, der Ölpreis setzte wieder zurück. Kurz: Die Konjunktur schwächelte und der Rubel stürzte ab. Im Zenit 2016 waren es 89, aktuell sind es 72 Rubel pro Euro. Sie können sich die Freude der russischen Mittelschicht über den Kaufkraftverlust ihrer Ersparnisse vorstellen, weshalb Immobilien und Gold in der Russischen Föderation traditionell stark gefragt sind. Kaum anders läuft es in der Türkei, wo das militärische Eingreifen in Syrien den Staatshaushalt belastet und der Tourismus auch im Zuge des Flüchtlingsstromes gelitten hat.

Tasse mit Henkel

Charttechniker beobachten unterdessen gespannt, ob sich bei EURTYR und USDTYR nicht auf Jahressicht eine gigantische Tasse-mit-Henkel-Formation ausbildet, was bei einem Breakout den Sturz der Lira ins Bodenlose bedeuten würde. Der ober linke Rand der Tasse hätte sich demnach im August 2018 ausgebildet, der Boden in diesem Januar.

Also: Kein Land der Welt kann auf ewig die eigene Währung stützen, wenn die Realwirtschaft kränkelt. Aber: Zu einem Crash muss es nicht kommen, long oder short ist hier wie so oft eine Frage der Politik. Beispielsweise könnte die türkische Notenbank die Anleger überraschen und eben doch ohne Vorwarnung den Leitzins erhöhen. Oder unerwartet neue Devisenreserven mobilisieren. Denn Ankara muss eine Welle an Banken- und Firmenpleiten verhindern, da sich viele Marktakteure in Dollar verschuldet haben. Eine wirklich tiefgreifende Rezession kann die Regierung auf keinen Fall zulassen.
Wir sind gespannt, wie die Sache weitergeht, die Bernstein Bank wünscht Ihnen erfolgreiche Trades. Aber bitte nur bei Deutschlands besten CFD-Brokern mit Bafin-Lizenz!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

DAX bröckelt zum Wochenstart

DAX bröckelt zum Wochenstart

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29.04.2019 – Daily Report. Still ruht der See an der Börse. Die Broker in Frankfurt hielten sich zum Wochenbeginn sichtlich zurück, auf der Handelsplattform herrschte wenig Aktivität. Kein Wunder: Die meisten Anleger warten derzeit auf die Wortmeldung der Federal Reserve zur Wochenmitte. Und auf den Fortgang der Zollverhandlungen zwischen China und den USA.

DAX rutscht leicht ab

Zum Wochenstart bewegte sich der deutsche Leitindex mit 0,4 Prozent im Minus bei 12.269 Zählern. Am Mittwoch voriger Woche war der DAX mit 12.350 Punkten auf den höchsten Stand seit Anfang Oktober 2018 geklettert. In der Berichtssaison meldete sich Covestro mit Bilanzen zu Wort. Wie von den meisten Analysten erwartet, setzten dem Kunststoff-Konzern im ersten Quartal der härtere Wettbewerb und Preisrückgänge zu. Bayer und Continental wurden zu Wochenbeginn ex Dividende gehandelt.

Anleger warten auf die Fed

Vor der kommenden Wortmeldung der Federal Reserve dürfte es nur wenig Bewegung im weltweiten Handel geben. Zumal zur Wochenmitte am Tag der Arbeit ein Feiertag ansteht. Die Fed wird am Mittwoch ihre zweitägige Sitzung zur Geldpolitik abschließen. Analysten erwarten nicht, dass die US-Notenbank die Leitzins zwischen 2,25 und 2,5 Prozent ändern wird.

Do or die im Zollstreit

Eine kleine Portion Nachrichten gab es im Zollstreit zwischen China und den USA. Nach Aussage des US-Finanzministers Steven Mnuchin sind die Verhandlungen in die entscheidende letzte Runde eingebogen. Beide Seiten wollten ein Abkommen, es gebe gute Fortschritte, sagte er der „New York Times“. Allerdings dämpfte der US-Politiker umgehend die Euphorie: Die Unterredungen hätten nun ein Stadium erreicht, in dem es entweder ein Abkommen gebe – oder eben keinen Deal. Die nächste Gesprächsrunde soll morgen in Peking starten.

Gute Laune in China

In China sorgten positive Daten aus der Industrie für Kauflaune: Nach vier Rückgängen hintereinander hatten die Gewinne der Unternehmen im März wieder angezogen. Nach Angaben des staatlichen Statistikamtes belief sich das Plus im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 13,9 Prozent. Das ist der stärkste Anstieg seit Juli 2018. Im Januar und Februar dieses Jahres hatte es noch ein Minus von 14 Prozent gegeben. Der CSI 300 zog um 0,3 Prozent an auf 3.900 Zähler. In Japan wurde wegen der aktuellen Goldenen Woche nicht gehandelt.

Robuste US-Wirtschaft

Auch aus den USA waren am Freitag starke Konjunkturdaten eingetroffen. Demnach ist die amerikanische Wirtschaft im ersten Quartal schneller als erwartet gewachsen. Auch die Teuerung zieht nur moderat an. Alle Daten sehen Sie hier: Market Mover
An der Wall Street hielten sich Nasdaq Composite und S&P 500 in Rekordregionen. Der Dow Jones Industrial hatte den Freitag mit einem Plus von 0,3 Prozent auf 26.543 Zähler abgeschlossen. Auf Wochensicht trat der Index damit jedoch auf der Stelle. Der marktbreite S&P 500 rückte um 0,5 Prozent auf 2940 Zähler vor. Für Enttäuschung sorgte Intel mit einer Gewinnwarnung. So zog der Nasdaq 100 nur um 0,1 Prozent an auf 7.827 Zähler.

Trump ermahnt die OPEC

Interessantes tat sich auch am Energiemarkt. US-Präsident Donald Trump hat am Freitag das Kartell OPEC aufgefordert, wegen steigender Erdölpreise die Ölförderung zu erhöhen. Er habe mit Saudi-Arabien und anderen Produzenten gesprochen, alle seien sich einig, hatte Trump getwittert.

Goldman sieht Lira-Tief

Passend zu unserem jüngsten Special Report zur Türkei hat sich auch Goldman Sachs zu Wort gemeldet. Die Investmentbank verwies auf den Zinsentscheid der türkischen Notenbank vorige Woche, in dessen Kommentierung jede zuvor gezeigte Entschlossenheit zur Verteidigung der heimischen Währung fehlte. Goldman Sachs sieht nun auf Sicht von zwölf Monaten ein Allzeit-Tief von 7 Lira zum Dollar. Zuletzt notierte USDTYR bei 5,94. Zur Kommunalwahl Ende März hatte die Lira noch bei 5,48 gestanden. Die Schmelze der Lira dürfte in der Türkei die Nachfrage nach Gold ankurbeln. Auch hier veröffentlichte Goldman Sachs ein Statement. Die Investmentbank betonte, dass aktuell die Zentralbanken viel Gold kaufen. Dies sei ein Faktor für eine Rückkehr über 1.300 Dollar je Unze.

Das bringt der Tag

Auf der Agenda des Montags stehen um 14.30 Uhr deutscher Zeit vor allem die persönlichen Ausgaben und Einkommen in den USA im März.
Für Trader, die an Staatsanleihen interessiert sind, könnte es um 15.45 Uhr spannend werden, wenn die Europäische Zentralbank die wöchentliche Veränderung der Bestände der Eurosystem-Zentralbanken an Staatsanleihen, Covered Bonds, Unternehmensanleihen und Asset Backed Securities mitteilt.
Die Bernstein Bank wünscht Ihnen viel Erfolg bei Ihren Trades!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Chart Graphic Bernstein Bank

Träger Wochenschluss

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26.04.2019 – Daily Report. Kaum Bewegung an der Frankfurter Börse: Zum Wochenende hat sich der DAX in der Region von 12.300 Zählern eingerichtet. Der Handel war ruhig, die Anleger wollten keine großen Risiken mehr eingehen. Die Börsianer analysierten die einlaufenden Bilanzen, darunter von Daimler und der Deutschen Bank.

DAX wieder bei 12.300 Punkten

Am Freitagmittag pendelte der deutsche Leitindex seitwärts. Am Donnerstag hatte der DAX erstmals nach neun Gewinntagen wieder im Minus geschlossen. Seit Anfang dieses Jahres hat der Index schon rund 15 Prozent zugelegt. Unterdessen lief die Berichtssaison weiter.
Besonders aufmerksam verfolgten die Anleger die Zahlen der Deutschen Bank, sie rechnet nach Einbruch der Erträge im ersten Quartal nicht mehr mit einem Plus für das Gesamtjahr. Anfang Februar hatte das Kreditinstitut noch eine leichte Steigerung avisiert. Die Aktie notierte am DAX-Ende. Daimler bestätigte den Jahresausblick für das operative Konzernergebnis.

Peking will einen festen Yuan

Keine Kaufimpulse hatte auch der asiatische Handel ausgesandt. Der Nikkei verlor 0,2 Prozent auf 22.259 Stellen. In China sorgte eine Aussage von Präsident Xi Jinping für Aufsehen: Vor zahlreichen hochrangigen Regierungsvertretern in Peking sagte er, dass die Volksrepublik keine Yuan-Abwertung zum Schaden anderer Staaten betreiben werde. Was nebenbei die chinesische Mittelschicht freuen wird, die sich aufgrund des starken Yuan weiter ihren Kaufrausch leisten kann.
Außerdem ist dies eine Forderung der Amerikaner in den Zollverhandlungen. China soll nicht auf Kosten eines weicheren Yuan Marktvorteile erzielen. Allerdings schwächt eine feste Währung die Stellung der exportorientierten chinesischen Unternehmen im internationalen Wettbewerb. Der CSI 300 schloss mit 1,3 Prozent im Minus bei 3.899 Zählern.

Der 1-Billion-Dollar-Konzern

An der Wall Street hatten am Donnerstag die Hightech-Aktien den Takt vorgegeben. Der Nasdaq 100 setzte seinen Rekordlauf fort und erzielte einen Gewinn von 0,4 Prozent auf 7.817 Zähler. Für Kauflaune sorgten die Börsenstars Facebook und Microsoft nach guten Geschäftszahlen. Microsoft schaffte erstmals einen Börsenwert von über einer Billion US-Dollar – also 1.000 Milliarden Dollar – und sieht sich damit in bester Gesellschaft mit Konzernen wie Apple und Amazon.

Job Daten enttäuschen

Unterdessen verlor der Dow Jones Industrial 0,5 Prozent auf 26.462 Punkte. Den Index zog ein Kurssturz beim Mischkonzern 3M nach unten, die Aktie verlor am Dow-Ende fast 13 Prozent. 3M hatte über ein enttäuschendes erstes Quartal berichtet und seine Jahresziele erneut gesenkt. Der S&P 500 schloss fast unverändert bei 2926 Punkten.
Für Enttäuschung sorgten die jüngsten Jobdaten, die Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe lagen mit 230.000 über den Erwartungen. Womit wieder Ängste kursierten, dass die amerikanische Konjunktur eben doch nicht so rund läuft wie erhofft. Diese und weitere wichtigen Daten mit Prognose und vorherigen Meldungen sehen Sie hier: Market Mover

Das bringt der Tag

Am heutigen Freitag blicken die Anleger unter anderem auf die Bilanzen von Exxon Mobil (14.00 Uhr deutscher Zeit) und Chevron (14.30 Uhr).
Um 14.30 Uhr wird das amerikanische Bruttoinlandsprodukt gemeldet (Prognose: 1,6 Prozent).
Außerdem soll um 16.00 Uhr das Konsumklima der Uni Michigan einlaufen (Vorhersage: 96,9).
Wir wünschen Ihnen erfolgreiche Trades!

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Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

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Der DAX setzt zurück

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25.04.2019 – Daily Report. Der Frankfurter Aktienmarkt hat am Donnerstag nach dem jüngsten Kurslauf eine kurze Ruhephase eingelegt. Die Broker analysierten die Ergebnisse der Bilanzsaison in Deutschland und den USA. Und verdauten die Nachricht von der geplatzten Bankenfusion zwischen Deutsche Bank und Commerzbank. Impulse aus Übersee waren ansonsten eher spärlich gesät. Gleiches gilt für neue Konjunkturdaten.

Leichtes Minus für den DAX

Der DAX hat es analog zur herrschenden Ruhe im weltweiten Handel zunächst langsam angehen lassen. Am Donnerstagvormittag pendelte der Leitindex meist minimal in der Verlustzone unter 12.300 Zählern. Zu den Index-Gewinnern gehörte nach dem Zwischenergebnis Bayer. Sowohl Umsatz als auch EBITDA liegen über den Prognosen, den Ausblick auf das laufende Jahr bestätigte der Konzern. Wirecard legte ebenfalls Zahlen vor: Der Zahlungsdienstleister will seine Dividende um 2 Cent auf 20 Cent je Aktie erhöhen. Den Gewinnausblick für das laufende Jahr bestätigte das DAX-Unternehmen. Auch im MDAX meldeten diverse Unternehmen ihr Ergebnis.

Bankenfusion geplatzt

Für Aufsehen an der Börse sorgte eine Meldung aus dem Finanzsektor: Die Deutsche Bank und die Commerzbank werden definitiv nicht fusionieren. Ad Hoc meldete die Deutsche Bank: „Nach gründlicher Prüfung ist der Vorstand der Deutschen Bank heute zum Schluss gekommen, dass ein Zusammenschluss mit der Commerzbank keinen ausreichenden Mehrwert bieten würde“. Und weiter: „Daher haben beide Banken entschieden, die Gespräche nicht fortzusetzen.“ Die Aktie der Deutschen Bank legte daraufhin überdurchschnittlich zu, Commerzbank-Titel verloren kräftig.

Asien ohne klare Tendenz

Aus Asien waren am Morgen gemischte Nachrichten eingetroffen. Zunächst signalisierte der Vizegouverneur der chinesischen Notenbank, Liu Guoqiang, dass China geldpolitisch erst einmal keine Veränderungen anstrebt. Die People’s Bank of China wird also nicht die Geldschraube anziehen, um eine überhitzte Aktien-Hausse abzuwürgen; sie wird aber auch nicht die Konjunktur stützen. Zudem warnte Ministerpräsident Li Keqiang vor anhaltendem Gegenwind für die Wirtschaft der Volksrepublik. Viele Anleger hatten wohl auf flankierende neue Stimuli gehofft. Der chinesische CSI 300 setzte zum Schluss um 2,2 Prozent auf 3.942 Stellen zurück.
In Japan unterdessen läuft die Anti-Deflationspolitik offenbar unendlich weiter. Die Notenbank hat ihre ultralockere Geldpolitik wie erwartet bekräftigt. Die Währungshüter wollen die Zinsen „wenigstens bis etwa Frühjahr 2020“ niedrig halten. Der Nikkei verabschiedete sich mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 22.308 Stellen aus dem Handel.

Rücksetzer auch in New York

Am Vorabend hatten es die Anleger an der Wall Street ruhig angehen lassen. Der Dow Jones Industrial stand zur Schlussglocke um 0,2 Prozent tiefer auf 26.597 Punkten. Hier sorgte der Baumaschinen-Hersteller Caterpillar für lange Gesichter: Die Gewinnmargen lagen unter den Erwartungen, zudem warnte der Konzern vor einem rückläufigen Marktanteil in China. Der Sammelindex S&P 500 gab ebenfalls um 0,2 Prozent nach auf 2.927 Stellen. Der Nasdaq 100 verlor 0,3 Prozent auf 7.784 Zähler.

Das bringt der Tag

Wenn es nach den terminierten Konjunkturdaten geht, wird der Donnerstag eher ruhig ausfallen. Dennoch sollten Sie regelmäßige Marktupdates vornehmen – vor allem in Sachen Zollstreit China-USA könnten bald wieder Nachrichten eintreffen.
Um 14.30 Uhr deutscher Zeit laufen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ein, die Prognose liegt hier bei 209.000.
Zeitgleich läuft der US-Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter im März über die Ticker. Die Vorhersage für die Kernrate liegt hier bei plus 0,1 Prozent.
Alle wichtigen Daten finden Sie hier: Market Mover
Die Bernstein Bank wünscht Ihnen satte Gewinne bei Ihren Trades!

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Saison der Rekorde

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24.04.2019 – Daily Report. Kaum Verschnaufpause nach der Klettertour: Der DAX hat am Mittwoch nach der Vorlage des Ifo-Indexes nur leicht zurückgesetzt. Inzwischen hat er sich in luftiger Höhe eingerichtet und abermals ein neues Jahreshoch markiert. Kein Wunder, denn sowohl der S&P 500 als auch der Nasdaq Composite sowie der Nasdaq 100 hatten am Vorabend dank der US-Bilanzsaison zugelegt – und auf Basis der Schlussstände jeweils ein Allzeithoch markiert.

Ifo bremst Bullen nur kurz aus

Die Bullen können sich über den Kurslauf an der Börse freuen: Mit rund 12.290 Punkten hat der DAX am Vormittag einen neuen Bestwert für das aktuelle Jahr markiert. Steine in den Weg legte zwischenzeitlich das Ifo-Institut mit gemischt ausgefallenen Daten. „Die deutsche Wirtschaft verliert weiter an Kraft“, urteilte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Immerhin erreichte der Geschäftsklimaindex 99,2 Punkte, was einige Prognosen leicht schlug, andere aber unterbot. Alle Konjunkturdaten haben wir übrigens hier für Sie zusammengetragen: Market Mover
Freude herrschte dagegen bei Aktionären von Wirecard. Der Zahlungsdienstleister hat mit Softbank einen renommierten Technologieinvestor als Großaktionär gewonnen, er will über eine Wandelanleihe rund 6 Prozent des Aktienkapitals übernehmen. Kaufpreis: 900 Millionen Euro. Ein echter Vertrauensbeweis also. Heftig, heftig, diese Volatilität bei dieser Aktie.

Schluss-Rekorde an der Wall Street

Für neue Kauflaune hatte am Vorabend die US-Börse gesorgt: Dank überwiegend guter Bilanzzahlen und positiver Daten vom US-Immobilienmarkt verbuchte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke ein Plus von 0,6 Prozent auf 26.656 Punkte. Die Verkäufe von Neubauten im März fielen besser aus als erwartet.
Der marktbreite S&P 500 zog sogar um 0,9 Prozent auf rund 2934 Zähler an und ließ damit sein Allzeithoch aus dem vorigen September bei 2.931 Stellen hinter sich. Auch der Auswahlindex Nasdaq 100 markierte auf Schlussbasis ein Rekordhoch bei 7811 Zählern, er erreichte zum Handelsende einen Gewinn von 1,3 Prozent. Der Nasdaq Composite erzielte einen Schlussstand von fast 8.121 Zählern und schlug damit knapp den Rekord von 8.110 Zählern aus dem vorigen August.

Vorsicht in Asien

Die Anleger in Asien hielten sich am Mittwoch dennoch weitgehend bedeckt: Der Nikkei-Index in Tokio stieg im Verlauf zwar so hoch wie seit über vier Monaten nicht mehr. Dann bröckelte er allerdings, da Broker eine schlechte Bilanzsaison befürchteten. Zum Schluss markierte er ein Minus von 0,3 Prozent auf 22.200 Punkte.
Anleger in China zeigten sich etwas mutiger. Der CSI 300 zog um 0,3 Prozent an auf 4.030 Stellen. Auf dem Parkett kursierten zwar Spekulationen, wonach die Notenbank in Peking wegen einer Erholung der chinesischen Konjunktur ihre Pläne für eine weitreichende Lockerung der Geldpolitik auf Eis legt. Und damit würde billiges Geld für ein Anhalten der Rallye fehlen. Immerhin trug die Hoffnung auf die Fortsetzung der Zollverhandlungen zwischen China und den USA die Kurse.

Neue Verhandlungsrunde China-USA

In der kommenden Woche soll erneut eine hochrangige US-Delegation zu Verhandlungen nach Peking reisen. Konkret sollen der Handelsbeauftragte Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnuchin am 30. April die Gespräche mit Vizepremier Liu He fortsetzen. Danach wird Liu nach Washington reisen und die Unterredungen am 8. Mai in Washington fortsetzen. Wir sind gespannt, was passiert, falls die Unterredungen unerwartet platzen würden. Oder aber umgekehrt, wie die Börse reagiert, wenn der Deal endlich unterzeichnet ist. Die Volatilität dürfte heftig anziehen. Wobei sich erfahrene Trader nicht schocken lassen – mit einer professionellen Plattform für den Online-Handel mit CFD könnten hier satte Gewinne warten.

Das bringt der Tag

Der Mittwoch bringt kaum relevante Konjunkturdaten, dafür aber eine Menge US-Bilanzzahlen. So berichten ab 13.00 Uhr deutscher Zeit beispielsweise AT&T, Boeing und Caterpillar. Nachbörslich legen ab 22.00 Uhr Microsoft, Facebook und Visa ihre Zahlen vor.
Für Freunde des Energiemarktes wird es um 16.30 Uhr spannend, dann werden die Rohöl-Bestände der staatlichen Energy Information Administration (EIA) gemeldet.
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dax

Spannung am Ölmarkt

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23.04.2019 – Daily Report. Nach Ostern lassen es die Broker in Frankfurt erst einmal ruhig angehen. Neue Impulse dürften einige Konjunkturdaten bringen und die US-Bilanzsaison. Weit interessanter ist die Lage am Ölmarkt: Dort hat die US-Administration die Anleger mit dem Streichen der letzten Ausnahmen bei den Iran-Sanktionen leicht geschockt. Das könnte auch die Verhandlungen zwischen China und den USA im Zollstreit torpedieren – und somit die Börsen in die Knie zwingen.

Abwarten in Frankfurt

News waren an der deutschen Börse genau wie im weltweiten Handel zuletzt dünn gesät. So bröckelte der DAX zum Start der neuen Börsenwoche leicht ab, der Index notierte am Vormittag knapp unter 12.200 Zählern. Die Anleger nahmen erst einmal Gewinne mit, der DAX war am Gründonnerstag im Handelsverlauf auf den höchsten Stand seit einem halben Jahr gestiegen; den Tag hatte der Leitindex bei 12.222 Zählern rund ein halbes Prozent fester beendet. In den Fokus der Anleger rückte am Dienstag einmal mehr die Wirecard-Aktie, die nach dem Ende des Leerverkaufsverbots zeitweise um rund 7 Prozent einbrach. Die Finanzaufsicht Bafin hatte das Verbot für zwei Monate als Vorsichtsmaßnahme gegen Short-Attacken erlassen.

Iran-Sanktionen versus China-Deal

Die größte Aktivität zeigte der Energiemarkt – Volatilität scheint hier in den kommenden Wochen vorprogrammiert, was professionelle CFD-Trader nicht schocken wird. Das Weiße Haus hatte an Ostermontag die Anleger mit der Ankündigung überrascht, die letzten Ausnahmen bei den Öl-Sanktionen in punkto Iran ab dem 1. Mai auslaufen zu lassen. Nach der Pressekonferenz von US-Außenminister Mike Pompeo stieg der Ölpreis auf ein Sechsmonatshoch. Viele Anleger hatten damit gerechnet, dass die Sonderregelungen verlängert werden. Der Markt erscheint vielen Tradern sowieso schon angespannt, da Lieferausfälle in den Krisenländern Venezuela und Libyen das Angebot ohnehin verknappen.
Im Mai vorigen Jahres hatten die USA acht Ländern gestattet, iranisches Öl in begrenztem Ausmaß weiter zu importieren – darunter China und Indien, die noch immer Crude in Iran einkaufen. Und damit steht eine Querverbindung zur Börse: Nicht nur die Wall Street hofft auf einen Deal im Zollstreit zwischen der Volksrepublik China und den USA. Die Verhandlungen könnten durch das neue Reizthema Iran-Öl gefährdet werden.

Wie wird die OPEC reagieren?

US-Präsident Donald Trump will das Mullah-Regime dazu zwingen, sein Atomwaffenprogramm zu stoppen, Raketentests einzustellen und Terrorgruppen in Nahost nicht weiter zu unterstützen. Die iranische Lücke sollen Saudi-Arabien und andere OPEC-Länder schließen, twitterte der Präsident. Trump erläuterte außerdem, er erwarte, dass das Öl-Kartell seine seit rund fünf Monaten laufenden Produktionsbeschränkungen aufgeben werde. Sie haben den Ölpreis in diesem Jahr in die Höhe getrieben. Entsprechend werden die heute um 22.30 Uhr einlaufenden Bestandsdaten für die US-Rohöllager des American Petroleum Institute (API) besonders wichtig.

Börsen in Asien ohne klare Tendenz

Vor dem Hintergrund der Iran-Sanktionen herrschte an den asiatischen Börsen Zurückhaltung, zumal auch dort die Bilanzsaison anläuft. Auf dem chinesischen Parkett kursierten außerdem Spekulationen über eine Verringerung der staatlichen Konjunkturprogramme. So schloss der chinesische CSI 300 um 0,2 Prozent schwächer bei 4.019 Zählern, der Nikkei stieg dagegen um moderate 0,2 Prozent auf 22.260 Stellen.

Wall Street lustlos

Der Ölpreis und schlechte Daten vom Immobilienmarkt hatten zudem die Anleger an der Wall Street am Ostermontag ausgebremst. Bei extrem niedrigem Volumen rutschte der Dow Jones Industrial um rund 0,2 Prozent auf 26.511 Punkte. Der S&P 500 verbuchte ein moderates Plus von 0,1 Prozent auf 2908 Stellen und der Nasdaq 100 gewann 0,3 Prozent auf 7714 Zähler. Schon am Freitag waren Daten zu Baubeginnen und Baugenehmigungen für den März bekanntgegeben worden, sie fielen schlechter aus als erwartet. Am Montag lagen die Verkäufe von Bestandsimmobilien im März ebenfalls unter den Prognosen.

Das bringt der Tag

Noch einmal neue Daten zum US-Immobilienmarkt laufen heute ab 16.00 Uhr ein, dann werden die verkauften Neubauten für März in den Vereinigten Staaten gemeldet.
Zeitgleich tickert der Index für das Verbrauchervertrauen in der Eurozone im April ein.
Derweil läuft die US-Bilanzsaison weiter: Kur vor 13.00 Uhr deutscher Zeit soll Coca-Cola Zahlen vorlegen, schließlich unter anderem Procter & Gamble und Verizon. Nach Börsenschluss werden die Bilanzen von Texas Instruments und Ebay erwartet.
Wir sind gespannt, wie Wall Street, DAX und co. reagieren und wünschen Ihnen erfolgreiche Trades bei Deutschlands besten CFD Brokern!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Leichtes Minus vor Datenflut

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18.04.2019 – Daily report. Die Anleger in Frankfurt nehmen zu Ostern erst einmal Gewinne mit. Das ist nach einer netten Gewinnserie von sechs Tagen auch kein Wunder. News blieben anfangs dünn gesät. Außer der Tatsache, dass der Nasdaq 100 am Vorabend mit einem Rekordhoch ein bullishes Signal gesetzt hatte. Doch vor dem morgigen Börsenfeiertag steht noch einmal ein großer Strauß frischer Konjunkturdaten an.

Sinkende Kurse in Frankfurt

Trotz positiver Signale aus der deutschen Wirtschaft trennten sich viele Anleger von ihren Aktien. Für die meisten deutschen Anleger war an Gründonnerstag also wenig zu holen – außer sie handeln mit CFD bei Deutschlands besten CFD-Brokern. Für den DAX ging es im frühen Handel um rund 0,4 Prozent nach unten, der Index bewegte sich bis an die Marke von 12.100 Zählern heran. Damit blieb der Leitindex noch immer in Reichweite des jüngsten Jahreshochs von 12.304 Punkten. Dabei lagen die Einkaufsmanagerindizes für Deutschland sämtlich über den Prognosen. Allerdings enttäuschten die europäischen Pendants. Die konkreten Zahlen finden Sie hier unter: Market Mover

Nachrichten-Flut vor Ostern

Angesichts des prall gefüllten Terminkalenders blieben die meisten Investoren in Lauerstellung. So meldet in der US-Berichtssaison um 13.00 Uhr deutscher Zeit Philip Morris sein Ergebnis zum ersten Quartal. Kurz nach 22.00 Uhr bildet American Express den Tages-Abschluss.
Auf der Konjunkturseite stehen um 14.30 Uhr die US-Einzelhandelsumsätze für den März an. Dito die wöchentlichen amerikanischen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der Philadelphia-Fed-Index für den April.
Um 15.45 Uhr folgt der Markit-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe und den Service.
Um 16.00 Uhr läuft der Index der US-Frühindikatoren für März über die Ticker sowie die Lagerbestände Februar.
An der Eurex steht außerdem der kleine Verfallstag für Aktienindex-Optionen auf dem Terminplan.

Abwarten in Asien

An den asiatischen Börsen hatten die Anleger am Morgen zudem auf Neuigkeiten aus den Verhandlungen zwischen China und den USA im Zollstreit gewartet. Außerdem hielten sich viele Broker vor der anlaufenden japanischen Berichtssaison zurück. So nahmen viele erst einmal Gewinne mit, nachdem der Nikkei in Tokio am Mittwoch auf den höchsten Stand seit Anfang Dezember gestiegen war. Am Donnerstag jedoch verbuchte der Nikkei ein Minus von 0,8 Prozent auf 22.080 Zähler. Der CSI 300 verbrachte fast den gesamten Handel im Minus, letztlich schloss der Index mit den wichtigsten Aktien der Volksrepublik China mit 0,4 Prozent im Minus bei 4.072 Stellen.

Hightech-Hausse in New York

An der Wall Street hatten die Technologie-Aktien am Mittwoch den Takt vorgegeben. Der Nasdaq 100 gewann zum Schluss 0,3 Prozent auf 7.681 Zähler. Im frühen Handel hatte der Index mit rund 7.715 Stellen den höchsten Stand seiner Geschichte markiert. Bei der Hausse halfen deutliche Kursgewinne von Qualcomm und Intel: Apple wird eine Patentlizenz erwerben und auch Chips bei Qualcomm einkaufen.
Bei den Standardwerten war schon die österliche Feiertagsruhe zu spüren: Der Dow Jones Industrial sandte mit minus 0,01 Prozent auf rund 26.450 Punkte kaum Lebenszeichen aus. Der S&P 500 gab sogar um 0,2 Prozent nach auf 2.900 Stellen. Das Beige Book der Federal Reserve hatte keinen Einfluss auf das Geschehen. Die Berichtssaison in den USA hatte unterdessen für die Anleger einen Dämpfer mitgebracht: Der Computer-Gigant IBM hat am Anfang des Jahres eine überraschend deutliche Delle im Geschäft hinnehmen müssen. Der Umsatz im ersten Quartal verfehlte die Prognosen markant.
Wir sind gespannt, wie die Berichtssaison weiterläuft – die Bernstein Bank wünscht Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Osterfest!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

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Oster-Hausse in Frankfurt

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16.04.2019 – Daily report. So kann es aus Sicht der Bullen weitergehen: Der DAX hat sich im frühen Handel auf den höchsten Stand seit Oktober 2018 vorgearbeitet. Der deutsche Leitindex eroberte quasi mühelos die Marke von 12.100 Zählern. Einmal mehr sorgte die Hoffnung auf eine Einigung im Zollstreit zwischen China und den USA für Auftrieb.

DAX im Rallye-Modus

Nach dem Sturm auf die Marke von 12.000 Zählern schien der deutsche Leitindex in der eher ruhigen Karwoche zuletzt kaum zu stoppen. Mit einem Plus von rund 0,8 Prozent markierte er bei 12.115 Zählern seinen Höchststand. Der ZEW-Index hatte zunächst kaum einen Einfluss auf das Geschehen an der Börse. Wie er konkret ausgefallen ist und alle weiteren Konjunkturdaten plus Prognosen finden Sie als Service der Bernstein Bank hier auf dieser Seite: Market Mover
Noch ein kleiner Hinweis für Anleger, die kontrazyklisch investieren wollen: Der Volatilitätsindex VDAX rutschte am Morgen auf 12,13 Punkte und damit so tief wie seit 15 Monaten nicht mehr. Derzeit sehen die Börsianer also alles nur rosig. Doch wo bleiben die Käufer, wenn alle schon eingestiegen sind?

Immer wieder Zoll-Hoffnung

Den stärksten Impuls für den Dienstagshandel in Frankfurt verpasste wieder einmal China. Der CSI 300 Index kletterte um 2,8 Prozent auf 4.086 Zähler. Eine kleine Höchstmarke verbuchte auch der Nikkei in Tokio: Er schloss 0,2 Prozent fester auf der Schnapszahl von 22.222 Punkten. Im Handel hatte der japanische Leitindex den höchsten Stand seit vier Monaten erzielt.
Für Kauflaune sorgte einmal mehr die Hoffnung auf eine Lösung im Zollstreit zwischen den USA und China. So berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf ungenannte Insider, dass die Volksrepublik wohl bereit sei, Zölle auf US-Agrarprodukte auf andere Erzeugnisse zu verlagern. So könne die US-Regierung dies vor der Wahl 2020 den Landwirten als Erfolg verkaufen.

Goldman Sachs enttäuscht

Von der Börse New York hatte es kaum Rückenwind gegeben. Alle drei Leitindizes hatten am Montag 0,1 Prozent verloren. Der Dow Jones stand zur Schlussglocke bei 26.384 Punkten, der marktbreite S&P 500 bei 2.905 Stellen und der Composite-Index der Technologiebörse Nasdaq bei 7.976 Zählern. Für Sand in der Börsen-Maschinerie sorgten die Quartalszahlen von Goldman Sachs. Ein schwaches Ergebnis im Finanzmarkthandel brockte der Investmentbank zu Jahresbeginn einen Gewinneinbruch ein. Außerdem verfehlten die Erträge im Aktienhandel die Hoffnungen der Analysten.

Nachrichten im Überfluss

Wir sind gespannt, wie der Dienstag weiterläuft. Potenziell kursbewegende Nachrichten gibt es jedenfalls in Hülle und Fülle.
In der Berichtssaison legt unter anderem Johnston&Johnston Zahlen vor (etwa 12.40 Uhr deutscher Zeit). Am späten Abend sollen etwa ab 22.00 Uhr Netflix und IBM ihr Ergebnis zum ersten Quartal präsentieren.
Um 15.15 Uhr meldet sich die Federal Reserve zum Thema Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung zu Wort. Die Vorhersage für die Industrie liegt bei – 0,1 Prozent.
Den Abschluss bilden die Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute um 22.30 Uhr.
Sie sehen schon, für jeden CFD-Trader finden sich genug Investment-Möglichkeiten – aber bitte nur bei einer Bank mit Bafin-Lizenz einsteigen!

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US-Bilanzsaison und Peking dominieren

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15.04.2019 – Daily report. Die Anleger in Frankfurt verdauen die positiven Nachrichten aus der Vorwoche. Im frühen Montagshandel herrschte zunächst wenig Bewegung auf der Handelsplattform, die Realtimekurse blinkten kaum. Dabei hatten die US-Großbanken JPMorgan Chase und Wells Fargo am Freitag erfreuliche Zahlen geliefert. Heute stehen weitere Schwergewichte an. Doch einmal mehr dominierte der chinesisch-amerikanische Zollstreit das Geschehen.

DAX bei 12.000

Zum Wochenbeginn tänzelte der deutsche Leitindex wieder knapp unter der Marke von 12.000 Zählern umher. Vorigen Freitag hatte der DAX mit 12.031 Punkten eher unauffällig ein frisches Jahreshoch markiert. Weiter herrschte gespanntes Warten im weltweiten Handel wegen der Verhandlungen im Zollstreit zwischen China und den USA.

Die letzte Runde

Positiv aufgenommen wurden Aussagen von US-Finanzminister Steven Mnuchin: Er sagte am Wochenende am Rande der IWF-Frühjahrestagung in Washington, die Anstrengungen der beiden Länder würden weit über das hinausgehen, was in den vergangenen Jahren an Handelsvereinbarungen erzielt worden sei. Zudem ergänzte der Politiker, er sei voller Hoffnung, bald „die letzte Runde einläuten zu können.“
Derweil meldete der US-Sender CNBC unter Berufung auf ungenannte Insider, die USA hätten ihre rote Linie wegen des heftigen Widerstands aus Peking ein Stück zurückgezogen. Demnach weigere sich China partout, die Subventionen für seine Industrie so stark herunter zu fahren, wie Washington das verlange. Die chinesische Führung gewährt diese Unterstützung großen Staatskonzernen und Branchen, die als strategisch erachtet werden. Der Wettbewerbsvorteil benachteiligt amerikanische und andere ausländische Firmen.

Asien zögerlich

Die Börsen in Asien nahmen die News zunächst positiv auf, bevor sich erneut Skepsis breit machte. Der CSI 300 stand bis kurz vor Schluss im Plus, schloss aber letztlich mit minus 0,3 Prozent bei 3.976 Zählern. Der Hang Seng schlitterte ebenfalls in der letzten Handelsstunde ins Minus, auch er verlor 0,3 Prozent auf 29.811 Stellen. Der Nikkei 225 stieg dagegen um 1,4 Prozent auf 22.169 Punkte.

New York bullish

Die Vorgaben aus New York waren am Freitag positiv für die Bullen gewesen. Der Dow Jones verbuchte zur Schlussglocke einen Gewinn von rund 1 Prozent auf 26.412 Punkte. Als echte Kursrakete im Dow präsentierte sich die Aktie von Walt Disney – sie schoss um 11,54 Prozent nach oben. Der Titel erreichte im Verlauf ein Allzeithoch, weil der Konzern nun im Video-Streaming-Geschäft mit einem Kampfgeist antritt. Entsprechend verloren Netflix mehr als 4 Prozent.
Der S&P 500 hatte am Freitag um 0,7 Prozent auf 2907 Punkte zugelegt. Der marktbreite Index kam damit in Reichweite seines Höchststands bei knapp 2941 Punkten aus dem September 2018. Für den Technik-Index Nasdaq 100 ging es um 0,4 Prozent auf 7628 Zähler nach oben.

Banken überzeugen

Hauptereignis am Freitag waren die Zahlen zweier Finanzgiganten. Die größte der US-Banken, JPMorgan Chase, eröffnete die Bilanzsaison zum ersten Quartal und überzeugte erneut die Anleger. Der Finanzkonzern übertraf die Schätzungen auf fast allen Gebieten. Wells Fargo schlug ebenfalls die Analysten-Prognosen, senkte aber in der Telefonkonferenz die Prognose für den diesjährigen Nettozinsertrag. Dafür machte die Bank den anhaltenden Niedrigzins der Federal Reserve verantwortlich. Die Ergebnisse der Großbanken gelten als wichtiger Konjunkturindikator.
So blicken die Anleger an einem mit Konjunkturterminen eher flauen Tag auf die nächsten Bilanzereignisse. Am Montag stehen mit Goldman Sachs – erwartet für 13.35 Uhr deutscher Zeit – und der Citigroup (14.00 Uhr) die nächsten Schwergewichte an. Allenfalls der um 14.30 Einlaufende Empire State Manufacturing Index für April könnte sonst noch größeres Interesse auf sich ziehen.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Trades!

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Jetzt wird es ernst

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12.04.2019 – Daily report. Ab heute geht es an der Wall Street ans Eingemachte: Mit Wells Fargo und JPMorgan Chase läuten die ersten beiden Schwergewichte die US-Bilanzsaison ein. Die Ergebnisse der Großbanken im ersten Quartal gelten als wichtiger Indikator für die konjunkturelle Lage in den USA. Für Bewegung bei den Futures ist also wohl gesorgt. In Frankfurt dagegen blieb es ruhig. Niemand wollte sich vor der großen Bilanzwelle falsch positionieren.

DAX knapp unter 12.000

Angesichts der vor der Eröffnung der Wall Street anstehenden Zahlen der beiden US-Finanzkonzerne herrschte in Deutschland Zurückhaltung. Der DAX arbeitete sich immerhin bis knapp unter die Marke von 12.000 Zählern nach oben und tendierte leicht im Plus. Der Leitindex robbte sich somit an das Jahreshoch bei 12.029 Zählern heran.

Bröckelt die Förderkürzung?

Die meiste Bewegung gab es zuletzt im Ölmarkt. Am gestrigen Donnerstag sorgte ein kräftiger Anstieg bei den US-Lagerbeständen für einen Rücksetzer im Ölpreis. Zudem kursierten Spekulationen, wonach die OPEC-Front in Sachen Förderkürzung bröckelt. Reuters berichtete, einige Funktionäre dächten darüber nach, die Senkung der Produktion von insgesamt 1,2 Millionen Barrel pro Tag nicht über den Juni hinaus zu verlängern. Angedacht worden war der Schritt eigentlich bis Jahresende. Nun griffen aber die US-Sanktionen der USA gegen Venezuela und den Iran schneller als gedacht. Das auf den Energiemarkt fokussierte Internet-Medium Oilprice.com fragte sogar, ob dies das Ende des OPEC-Deals sei. Zumal Russlands Präsident Wladimir Putin vor einigen Tagen geäußert hatte, er wolle keinen unkontrollierten Anstieg des Ölpreises.

Gemischte Lage in Asien

Gemischte Vorgaben für die Börse hatten die Anleger in Asien geliefert. Der CSI 300 mit den wichtigsten Aktien der Volksrepublik China setzte um 0,2 Prozent zurück auf 3.989 Zähler. Im März hatten die Exporte aus China zwar deutlich zugelegt. Allerdings sanken die Importe. In Tokio gewann der Nikkei 225 um 0,7 Prozent auf 21.871 Punkte. Verantwortlich dafür war vor allem Fast Retailing: Die Aktie zog um mehr als 7 Prozent an, denn der Konzern erwartet dank der starken Nachfrage in China aber weiter ein Rekordergebnis.

Gespannte Ruhe in New York

Am Abend zuvor hatte es schon die Wall Street ruhig angehen lassen. Der Dow Jones Industrial schloss mit minus 0,1 Prozent auf 26.143 Punkten fast unverändert. Auch der S&P 500 ging prozentual unverändert bei 2.888 Zählern aus dem Handel. Und die Hightech-Aktien im Nasdaq 100 rutschten um 0,2 Prozent ab auf 7595 Stellen. In einem solch zähen Handel bieten nur CFD mit ihrer Hebelwirkung gute Renditechancen. Bleiben Sie also am Ball bei Deutschlands besten CFD-Brokern!

Goldilocks

Würde nicht die US-Bilanzsaison vor der Tür stehen, hätte es in New York sicher mehr Bewegung gegeben. Denn die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen mit 196.000 unter die magische Marke von 200.000, die Lage am Jobmarkt ist somit besser als erwartet. Für die Börse ist das eigentlich eine „Goldilocks“-Situation, also ein Rundum-Sorglos-Paradies für glückliche Goldlöckchen: Die Zinsen sind niedrig, die Arbeitslosigkeit ebenfalls und die Löhne steigen nur moderat. Ob die rosige Lage so anhält, wird heute ab 16.00 Uhr der Konsumklima-Index der Uni Michigan zeigen. Als Service für Sie hat die Bernstein Bank die wichtigsten Termine hier für Sie zusammengetragen: Market Mover
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.