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Morning Stock News

Es herrscht die Ungewissheit

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Gold  1894,48
(+0,19%)

EURUSD   1,1741
(-0,02%)

DJIA  28621,50
(+0,12%)

OIL.WTI  40,04
(-0,30%)

DAX   12995,96
(+0,01%)

Es stellt sich heraus, dass die Märkte nicht so eindeutig und einfach sind. Kaum war die Wahldebatte überschattet, gab die Nachricht von Johnson & Johnson über die Aussetzung der Tests für einen neuen COVID-19-Impfstoff aufgrund einer unerklärlichen Erkrankung eines der Freiwilligen den Ton an den Aktienmärkten an.

S&P500

S&P500

Es ist merkwürdig, dass die Märkte aufgrund dieser Nachricht so stark reagieren, denn jetzt werden etwa 300 COVID-19-Impfstoffe gleichzeitig getestet, aber höchstwahrscheinlich war J&J in diesem Rennen mit an der Spitze.
Wie die Geschichte zeigt, war es für den Markt an der Zeit, eine Pause einzulegen. Das explosive Wachstum des S&P500-Index in den letzten vier Handelssitzungen wartete auf eine Korrektur.
Von nun an herrscht Ungewissheit. Es beginnt die Zeit der vierteljährlichen Berichte der Unternehmen, die das wirkliche Bild der aktuellen Situation eröffnen werden. Einige von ihnen werden genug verdienen, andere werden Verluste erleiden. Eine wichtige Sache für die USA wird es sein, die Arbeitslosenquote, die einen sehr starken Einfluss auf die allgemeine Wirtschaftslage hat, weiter zu senken.
Die Situation scheint stabil zu sein, aber viele Anleger beschließen, ihre Risikopositionen zu schließen und zu ruhigen Anlagen überzugehen. Am Dienstag fiel der S&P500 um mehr als 0,3% auf 3520, der DAX schloss bei 13018, das sind 0,9% weniger als der Eröffnungsstand.


Gold

Das Edelmetall kann nicht bis an die begehrten Grenzen gelangen. Vor dem Hintergrund der Probleme bei der Entwicklung eines Coronavirus-Impfstoffs in den USA verliert Gold seine Position und notiert am Dienstag bei $ 1890. Aus irgendeinem Grund entschieden sich die Investoren am Vorabend der US-Präsidentschaftswahlen, in den Dollar zu investieren. Wir verstehen, dass der Dollar ein Papier ist, das im letzten Jahr ziemlich viel gedruckt wurde, daher lohnt es sich, über den Kauf von Gold nachzudenken, das ohnehin wachsen sollte.


Bitcoin

Diese Woche war durch einen Durchbruch von 11.000 Dollar für eine Bitmünze geprägt. Wie wir zuvor geschätzt haben, endete die Verengung der Handelsspanne mit einem starken Aufwärtstrend. Jemand hat die Gruftwährung in kurzer Zeit sehr gut gekauft, was auf das Interesse der Hauptakteure und mögliche große Spekulationen hinweist. Bisher läuft bei Bitcoin alles gut, und der Preis nähert sich allmählich dem psychologischen Niveau von 12000 Dollar sowie den Höchstständen dieses Jahres.


Was erwartet uns heute?

09.00 Uhr Verbraucherpreisindex in Spanien seit Jahresbeginn
11.00 Uhr Volumen der Industrieproduktion in der Europäischen Union für August
14.30 Uhr US-Produzentenpreisindex für September
20.00 Uhr „Beige Book“ der US-Notenbank.


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Der Krypto-Krieg hat begonnen

Die Jagd auf Cryptos ist eröffnet

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13.10.2020 –Special Report. Was wir an dieser Stelle seit langem prophezeien, konkretisiert sich nun: Führende westliche Notenbanken bereiten eine eigene digitale Währung vor. Das dürfte der Anfang vom Ende sein für Bitcoin, Ethereum und co.

Das Imperium schlägt zurück

Jetzt geht’s los: Sieben Zentralbanken haben die Ausgangsbedingungen für die Emission von eigenen digitalen Währungen definiert, wie Reuters meldete. So steht es in einem am Freitag von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) veröffentlichten Bericht. In der Allianz versammelt haben sich die Federal Reserve, die Europäische Zentralbank (EZB), die Schweizer Notenbank, die Bank von Japan, die Bank von England, die Bank von Kanada und die schwedische Riksbank. Dazu gesellt sich ferner die BIZ.

E-Währung im täglichen Leben

Digitalwährungen der Zentralbanken (CBDC – Central Bank Digital Currency) sollen demnach mit Bargeld und anderen Formen von Geld koexistieren können. Die Geldwertstabilität dürfe nicht gefährdet werden. Die Digitalwährung müsse zudem Neuerungen und Effizienz im Zahlungsverkehr voranbringen. Und weiter: Verbraucher sollen die Digitalwährungen leicht nutzen können, ferner sollten sehr geringe oder gar keine Kosten anfallen. Zwar hat bislang noch keine der beteiligten sieben Notenbanken die Einführung einer eigenen Digitalwährung beschlossen. Doch was nicht ist, kann ja noch werden.
Nicht dabei ist zudem die chinesische Notenbank, die bereits in einer Pilotphase einen digitalen Renminbi testet. Was wiederum ebenfalls eine Gefahr für alternative E-Devisen darstellt.

Weg mit dem Bargeld

Sie ahnen schon, was kommen wird: Eine E-Währung läuft auf die Abschaffung des Bargelds hinaus, was die Schwarzarbeit eliminiert und den Fiskus erfreut. Auch Kriminelle müssen sich warm anziehen. Denn wenn fast die gesamte westliche Welt eine eigene Digitalwährung einführt, dann werden sehr schnell von offizieller Seite Fragen gestellt werden, warum denn ein Privatinvestor noch unbedingt Bitcoin oder andere Cryptos einkaufen will. Somit kann es sich bei Bitcoin-Käufern ja nur um Gangster handeln, die Geld waschen und verstecken wollen.

Geldwäsche via Bitcoin

So spielt es der Staatsmacht in die Hände, dass jüngst Elias Strehle aus dem Blockchain Research Lab und Lennar Ante von der Universität Hamburg vor einem Trick bei der Geldwäsche warnten. Demnach könnten Kriminelle das “Exclusive Mining” nutzen, um illegales Geld als Einkommen aus dem Bitcoin-Mining zu tarnen. Das funktioniert demnach, indem jemand Transaktionen über einen privaten Kanal platziert und einem einzelnen Miner oder einem Pool das Exklusivrecht gibt, die Transaktion zu bestätigen und als Belohnung einige Cryptos ausgibt. Diese werden der Blockchain wie eine normale Transaktion hinzugefügt. Anders ausgedrückt: Somit gebe es eine “Tarnung von Vermögenstransfers“, indem angebliche Transaktionskosten genutzt werden, um Steuern zu hinterziehen oder Geld zu waschen. Einfach, indem jemand Bitcoin an einen exklusiven Miner schickt, ihn besticht, und diesen dazu bringt, eine absurd hohe Transaktionsgebühr zu verlangen.

Bitcoin im Drogensumpf

Kriminelle in Aktion bei den Cyber-Devisen – FBI, BKA, FSB und co. dürften dies aufmerksam registrieren, das kann nicht gut enden. Die Austrocknung von kriminellen Geldsümpfen – etwa aus dem Drogenhandel – dürfte eines der Hauptziele der Fed sein. Genauso gut lässt sich mit staatlich kontrollierten digitalen Devisen die Korruption bekämpfen, was der Fokus der Chinesen bei der Einführung ihres E-Yuan sein dürfte. Dieses Thema interessiert auch Russland und die Türkei.

Umgehung der Geschäftsbanken

Doch Notenbanken haben mit ihrer eigenen CBDC noch ein weiteres Ziel: Die Umgehung der Geschäftsbanken beim Herauffahren der Inflation. So konstatierte Alasdair Macleod auf Godlmoney.com, durch die Ausgabe von E-Währung direkt an die Öffentlichkeit könnten die Notenbanken direkt die gewünschte Inflation erzielen. Wir ergänzen: Tatsächlich tendieren Geschäftsbanken dazu, billiges Notenbank-Geld zur Konsolidierung der eigenen Bilanz bei sich zu parken. Stimuli fließen so nicht in die Wirtschaft, sondern stützen taumelnde Zombie-Banken.

Schutz vor dem Credit Crunch

Ferner könne die direkte Infusion einer E-Währung einem von Banken ausgelösten Credit Crunch vorbeugen, wie Maclead urteilte: „A successful introduction of a CBDC could eliminate the impediment of contracting bank credit which occurs at the end of every credit cycle.“ Und weiter: „The further benefit for central banks is it will increase their power as an organ of the state at the expense of commercial banks, potentially becoming more important than the state itself.“ Zwar zeigte sich der Experte skeptisch: „However, the current economic situation is deteriorating more quickly than a working CBDC can be introduced, so the whole exercise is likely to be too late to have any relevance to monetary policy in the foreseeable future.“

Risiken bei Bitcoin und co.

Doch würden wir dem teilweise widersprechen. Es ist keine ausgemachte Sache, dass die Wirtschaft kollabiert, bevor die CBDC eingeführt werden. Tatsächlich hätten die Cryptos bei einem Crash den Status einer Reservewährung, was bullish für Trader wäre. Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Notenbanken früher oder später das ungeliebte Experiment der unkontrollierbaren digitalen Währungen beenden werden.
Vielleicht dauert es Monate, vielleicht einige Jahre. Zwar dürfte es technisch nicht ganz einfach sein, eine von den Regierungen kontrollierte E-Devise aufzubauen – bestimmt wird es auch Rangeleien über den Lead bei der Blockchain geben. Doch die Notenbanken haben Zeit und unendliche Mittel zu ihrer Verfügung. Jeder, der in Bitcoin investiert, um der Entkernung des inneren Wertes von Geld durch die Druckerpresse – sprich: immer neue Stimuli und Quantitative Easing – zu entgehen, sollte dies im Hinterkopf behalten. Die Bernstein-Bank behält die Angelegenheit im Auge und wünscht viel Erfolg!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Gold

Gold und die Katastrophenhausse

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12.10.2020 –Special Report. Der Preis für das gelbe Metall hängt seit einer Weile unter der Marke von 2.000 Dollar je Unze fest. Doch der echte Move kommt erst noch – jedenfalls wenn es nach den Super-Bullen geht. Demnach könnte der Preis für Gold in Kürze exponentiell nach oben schießen. Denn das Geldsystem biegt ihrer Meinung nach in seine letzte Phase ein – wir sehen die Katastrophenhausse.

„Die exponentielle Phase hat begonnen“

Die Ausgangslage ist bekannt: Im Zuge der Corona-Pandemie haben die Regierungen und Notenbanken überall auf der Welt die Zinsen gesenkt und neue Stimuli beschlossen. Die Ausweitung der Geldmenge bringt eine Entwertung des Papiergeldes mit sich. Investor Egon von Greyerz (EvG) profitiert von diesem Trend, seine Matterhorn Asset Management lagert für solvente Privatinvestoren Tonnen des Edelmetalls tief in den Schweizer Alpen. Dem Blog USA Watchdog.com sagte EvG dies: „You are looking at… the money supply, which has been going up for 50 years, but now… it’s going up in a straight line. So, we are now entering into the exponential phase of this financial system. We are seeing unlimited money printing, helicopter money like Ben Bernanke (former Fed Head) called it. Then we are going to see accelerated debasement of the currency. The real moves in gold and silver haven’t started yet.”

Warnung vor der Hyperinflation

Der nächste Move werde ein globales Phänomen werden: “The bond market is going to collapse, and interest rates are going to go a lot higher…“ Und weiter: „Inflation is going to go a lot higher, and, eventually, the currency collapses, and it is a collapsing currency that leads to hyperinflation. When the currency falls, we will see hyperinflation.“ EvG ergänzte, in der Vergangenheit habe es einzelne Länder mit großen Problemen wie einem Kollaps der Wirtschaft und einer Hyperinflation gegeben. Doch nie zu vor habe die gesamte Welt ein Problem der kollektiven Überschuldung gehabt. Daher werde die gesamte Krise weit größere Ausmaße als jemals zuvor annehmen.

Gold bei 20.000 – Silber bei 600

Und dann das Apokalypse-Statement von EvG: „We are at the exponential point, and the super exponential point of money printing, deficit and of currency collapse. That’s why this will be reflected in the precious metals prices.”Gold sollte aktuell mindestens bei 10.000 Dollar je Feinunze notieren – und auf einer angepassten Inflationsbasis müssten es sogar 20.000 Dollar sein. Nicht nur Gold werde in diesem totalen, globalen Kollaps gefragt sein: Silber werde mindestens bis auf 600 Dollar je Unze anziehen.

Die Katastrophenhausse

Ähnlich sah jüngst Shanmuganathan Nagasundaram vom Blog InternationalMan.com,die Angelegenheit. Er vermutet einen „Crack-Up-Boom“, den Ludwig Heinrich Edler von Mises aus der Österreichischen Schule einst formulierte: Wenn die öffentliche Meinung davon überzeugt ist, dass der Anstieg der Geldmenge nie ende und dass daher die Preise für Güter und Dienstleistungen immer weiter anziehen, werde jeder so viel wie möglich konsumieren, um den Cash-Bestand niedrig zu halten. Das Ergebnis sei eine Katastrophenhausse – wenn die Inflation außer Kontrolle gerate und nicht mehr eingedämmt werden könne, verlören die Wirtschaftssubjekte das Vertrauen in die Papierwährung und versuchen daher, ihr Geld in Sachwerte umzutauschen. Hierdurch fließe viel Geld auf ein begrenztes Angebot an Aktien, weswegen deren Kurse sehr stark steigen – auch bei schlechten fundamentalen Aussichten. Die Katastrophenhausse leite die letzte Phase eines Papiergeldsystems ein. Am Ende des Booms könne der bankrotte Staat nur noch eine Währungsreform durchführen. Laut Nagasundaram ist der „Crack-Up-Boom“ längst nicht nur mehr eine theoretische Fiktion. Dies belege die explodierende Geldmenge in den USA.

Heroin für die Zombie-Wirtschaft

Die Domino-Steine seien vorbereitet, hieß es auf InternationalMan.com weiter: Überall Blasen – im Häusermarkt, bei Autos, Studentenkrediten, an der Nasdaq, bei Junk Bonds. Und diese sorgten dafür, dass die Fed weiter ihr „monetary heroin“ bereitstellen müssen, um die Zombie-Volkswirtschaft am Leben zu erhalten. Alles in allem sei heute Gold mit 2.000 Dollar günstiger als zu 35 Dollar im Jahr 1971. Offensichtlich glauben eine Menge Retail-Käufer solchen düsteren Prognosen. Wie das Global Commodities Research der Bank of America jüngst feststellte, sind derzeit vor allem die privaten Käufer bei physischem Gold präsent.
Unser Fazit: Untergangspropheten werden gerne ignoriert, weil ihr Worst Case eben nur einmal eintritt. Doch das heißt nicht, dass sie letztlich Unrecht behalten. Die Bernstein-Bank behält die Angelegenheit für Sie im Auge und wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


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Morning Stock News

Coronavirus korrigiert den Markt

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Gold  1922,715
(-0,36%)

EURUSD   1,1807
(-0,19%)

DJIA  28501,50
(+0,09%)

OIL.WTI  39,975
(-1,35%)

DAX   13087,28
(+0,22%)

Faktoren, die den Risikoappetit beeinflusst haben, werden den Druck auf die Märkte erhöhen. Die COVID-19-Epidemie gewinnt von Tag zu Tag an Schwung. Statistiken über die Anzahl der pro Tag erkrankten Menschen stellen jeden Tag einen neuen Rekord auf.

EUR/USD

WTI

Die neuen Regeln der sozialen Distanz, die derzeit nur in den europäischen Ländern eingeführt werden, werden sich in naher Zukunft auf die Wirtschaft auswirken. Bislang ist es schwer vorstellbar, wie schwierig es für die Länder sein wird, die zweite Welle des Coronavirus zu erleben.
Bislang fühlen sich die Märkte relativ gut. Die Wahleuphorie lenkt die Aufmerksamkeit von anderen wichtigen makroökonomischen Indikatoren ab. Das Warten auf die Verabschiedung des Konjunkturpakets erwärmt das Interesse an Risikoanlagen. Wenn das Paket angenommen wird, wird eine riesige Menge Geld auf den Markt kommen, das von den Amerikanern für Güter und Dienstleistungen ausgegeben wird.
Der S&P500-Index stieg am Freitag um 1,1% auf 3476 und erreichte fast die starke Widerstandslinie von 3500. Wenn das Hilfspaket bald angenommen wird, werden wir neue historische Höchststände erleben.


Euro

Das Paar EUR/USD stieg am Freitag um 0,56% auf 1,1823 und markierte damit ein neues Zwei-Wochen-Hoch. Das Paar scheint über seinem Schlüsselniveau bei 1,18 geschlossen zu haben, was auf weiteres Wachstum hindeuten könnte. Natürlich fühlt sich die EZB mit dieser Situation nicht wohl, da sich die Wirtschaft aufgrund des starken Euro langsamer erholen wird. Es sollte beachtet werden, dass die Bilanz der EZB in der letzten Woche um rekordverdächtige 170 Milliarden Euro gestiegen ist, was Druck auf die europäische Währung ausüben dürfte. Die gegenwärtige Situation ist unsicher. Es gibt keine Impulse für eine bestimmte Aufwärts- oder Abwärtsbewegung. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich das Paar EUR/USD im Bereich von 1,1750-1,1950 bewegen wird.


Oil

Der Hurrikan Delta könnte Anpassungen beim Betrieb von Ölplattformen im Golf von Mexiko vornehmen, was sich zu gegebener Zeit auf den Preis eines Barrels auswirken dürfte. Am Freitag fiel der Preis für WTI-Öl um 1,55% auf 40,8 Dollar pro Barrel. Wichtiger ist, dass dies auf eine mögliche Fixierung der Positionen der Händler am Ende der Woche zurückzuführen war. Ein Wachstumsfaktor könnte die Entscheidung der OPEC+ sein, die Ölproduktion im nächsten Jahr nicht zu erhöhen. Angesichts des allgemeinen Nachrichtenhintergrunds könnte sich das Ölwachstum mit dem unmittelbaren Ziel von 43 USD pro Barrel fortsetzen.


Was erwartet uns heute?

8.00 Uhr Großhandelspreisindex in Deutschland seit Jahresbeginn
13.00 Uhr Ansprache von EZB-Chefin C. Lagarde
22.00 Uhr Wohnungspreisindex von REINZ in Neuseeland für September


Wichtige Hinweise:

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Stock Graph

So traden Sie die Blaue Welle

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09.10.2020 –Special Report. Hatten wir uns schon über die Präsidentschaftswahl unterhalten? Hatten wir. Doch da das Thema diesmal heißer wird als die meisten vorigen Wahlen bringen wir die Angelegenheit noch einmal zur Sprache. Zumal viele Analysten inzwischen von einem gigantischen Wahlsieg der Demokraten ausgehen. Und sich auf eine Blue Wave einstellen – Blau ist die Farbe der Dems. Wir analysieren, worauf Sie achten müssen und wie Sie dabei gutes Geld verdienen.

Joe Biden wird gewinnen – ganz sicher

Zunächst der Blick auf die Ausgangslage. Der demokratische Herausforderer Joe Biden ist nach dem Tumult bei seiner Debatte mit Donald Trump weit davon gezogen. In den Meinungsumfragen hat er Vorsprung im Schnitt von rund 6 Prozent auf rund 10 Prozent ausgebaut. Interessant ist, dass selbst Rasmussen, das einzige Meinungsforschungsinstitut, das vor vier Jahren richtig lag, aktuell einen klaren Sieg für Biden vorhersagt. Bleiben wir also bei der Annahme, dass er gewinnt. Gehen wir nun ferner davon aus, dass die Demokraten auch im Kongress zum Durchmarsch antreten.

Gigantischer neuer Stimulus

Gerade urteilte die Ratingagentur Moody’s, Biden würde als Präsident das Bruttoinlandsprodukt ankurbeln, da er die Grenzen für billige ausländische Arbeitskräfte öffnen würde und die aggressiveren Pläne für auf Pump finanziertes staatliches Ausgabenprogramm habe, etwa in der Infrastruktur. Konkret hieß es jüngst: „Increased global trade and foreign immigration would increase the size of the workforce, both skilled and unskilled, and support stronger productivity.“ Das dürfte wohl bedeuten, dass sich die Amerikaner auf mehr Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt und sinkende Löhne einstellen dürfen. Konsumaktien dürften jedoch profitieren.
Goldman Sachs vermutete ebenfalls, eine blaue Welle werde zu einem schnellen, neuen Stimulus in Höhe von 2 Billionen Dollar führen – „followed by longer-term spending increases on infrastructure, climate, health care and education that would at least match the likely longer-term tax increases on corporations and upper-income earners.“

Höhere US-Steuern – Wall Street bearish

Genau wie Goldman nannte auch James Rickards vom Blog The Daily Reckoning höhere Steuern. Er vermutete jedoch, ein Sieg von Biden würde Ende 2020 umgehend zu einem Ausverkauf bei amerikanischen Aktien führen, da Anleger eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes unter den Demokraten im kommenden Jahr erwarten. Soll heißen: Viele Anleger nehmen dann noch die niedrigen Trump-Steuern mit.

Susan Dziubinski, Analystin bei der Fondsrating-Agentur Morningstar, gab Investoren drei Ratschläge mit auf den Weg. So riet sie, Steuern jetzt zu bezahlen und nicht nach hinten zu schieben – das Steuerregime könne sich bald ändern. Auch das also ein klarer Hinweis auf kommende Steuererhöhungen, falls Biden siegen sollte. Zudem riet sie wegen der Pandemie-Risiken, der volkswirtschaftlichen Herausforderungen und der anstehenden US-Wahl zum Aufbau eines Cash-Polsters und zur Überprüfung des Portfolios – inklusive Inflationsschutz. Offenbar vermutet also auch sie eine weitere Aushöhlung des Dollars durch noch gigantischere Stimuli.

Big Tech bullish

Das Silicon Valley unterstützt die Demokraten finanziell und auch mit Manpower. Diesen Aspekt hatten wir an anderer Stelle schon ausgiebig behandelt. Daher dürften die großen Tech-Monopole unter Biden noch mächtiger werden.

China- und Asien-Aktien long

Klar ist auch, dass Biden der Liebling der Chinesen ist. Während der jüngsten Vize-Debatte zwischen Mike Pence und Harris wurde der Republikaner im chinesischen Staatsfernsehen mal eben kurzerhand ausgeblendet. Das hier tweetete der Korrspondent der kanadischen „Globe and Mail“:

Und als Harris wieder dran war und ganz alleine Trump für Covid-19 und das Anzetteln eines Handelskrieges mit China verantwortlich machte, schalteten die roten Machthaber wieder ein. Das bedeutet: China-Aktien dürften im Falle eines Wahlsieges der Dems einen Freudensprung hinlegen. Denn Trump warnte Peking gerade, dass es einen Preis für die Pandemie bezahlen werde.

Staatsanleihen, Old Economy und Dollar Short

Analog urteilte BNP Paribas Asset Management und auch die Credit Suisse, ein demokratischer Durchmarsch ins Weiße Haus und im Kongress dürfte die Renditen für US-Treasurys nach oben treiben und den Appetit auf Staatsanleihen von Südkorea und Thailand drosseln. Ein neuer Stimulus dürfte den Effekt höherer Steuern kontern und den Import aus Asien ankurbeln. Zugleich erwarte Invesco einen Ausverkauf im Dollar. Auch Peter Schiff von SchiffGold.com schloss sich der Meinung an, dass der Dollar unter Biden leiden würde – und natürlich, dass Gold davon profitieren dürfte.

Wir ergänzen: Die amerikanische Old Economy – Stahl, Textilien – aber auch die Konsumgüter-Industrie dürfte durch neue chinesische Billig-Importe in die Knie gehen. Doch was kümmert das den Biden-Clan, wenn der als kleines Dankeschön über sein Investment-Vehikel BHR Partners chinesische Unternehmen im Westen an die Börse bringen darf. Bei dieser Firma, die auch als Bohai Harvest bekannt ist, sind übrigens auch der Sohn des früheren US-Außenministers John Kerry und ein Sprössling aus der Ketchup-Dynastie Heinz mit dabei.

VIX bullish

Aber selbst wenn Biden und die Demokraten wirklich mit einer blauen Welle über das Land rollen, könnten sie sich mit ihrem Aufruf zur verstärkten Briefwahl ein Bein gestellt haben. Denn vor allem Demokraten wählen per Post – und daher könnte es hier einigen Ärger geben. National Public Radio warnte, dass es nur bei den Vorwahlen in diesem Jahr rund 500.000 abgelehnte Stimmzettel gegeben habe. Falsche oder keine Unterschrift, zu spät eingesandte Briefe – all dies ist ein Argument für stark schwankende Kurse, da sich die Auszählung ewig hinziehen könnte und in den USA neue Unruhen ausbrechen. Warten wir also ab. Die Bernstein-Bank behält die Angelegenheit im Blick und wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


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Morning Stock News

Das Pfund hat sich auf Brexit vorbereitet

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Gold  1910,955
(+0,93%)

EURUSD   1,1777
(+0,17%)

DJIA  28423,50
(+0,41%)

OIL.WTI  41,11
(-0,34%)

DAX   13064,86
(+0,01%)

Die nächste Oktoberwoche neigt sich dem Ende zu. Wir können einige Schlussfolgerungen über die Situation auf den Märkten ziehen. Im Großen und Ganzen sieht alles optimistisch aus. Donald Trump hat sich fast erholt und konnte sogar über Fortschritte bei den Verhandlungen über finanzielle Anreize berichten.

WTI

WTI

Im Vorfeld der Wahlen verbessern sich die makroökonomischen Daten. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung ist nach wie vor hoch, aber die Gesamtarbeitslosenquote in den USA verbessert sich mit jedem Bericht.
Der amerikanische Markt wird sich in der Hoffnung auf die Annahme des Hilfspakets weiter erholen, da die Regierung immer noch versucht, eine Einigung zu erzielen.
Der S&P500-Index markiert am Donnerstag ein neues Monatshoch und notiert bei 3440.
Der DAX steigt am Donnerstag und stützt sich dabei auf Konjunkturmaßnahmen in den USA. Die Anleger sind nun so begeistert von dem, was in den Staaten geschieht, dass sie sogar den Anstieg der COVID-19-Krankheiten in Europa ignorieren. Es ist möglich, dass sich die Epidemie verzögert auf den Markt auswirkt, sobald sie die Wirtschaftsleistung ernsthaft beeinträchtigt.


Pfund Sterling

Noch gibt es bei dem GBP/USD-Paar keine starke Bewegung. Das Pfund Sterling befindet sich auf dem oberen Niveau der Spanne und scheint sich auf eine starke Bewegung vorzubereiten.
Und das ist nicht überraschend, denn in der nächsten Woche wird sicher etwas passieren. Der 15. Oktober ist die von Boris Johnson gesetzte Frist für die Verhandlungen über Brexit. Es gibt noch eine ganze Reihe ungelöster Fragen, aber Johnson ist bereit, sich in einem Ultimatum aus den Verhandlungen zurückzuziehen. Bisher eskaliert die Situation, und es bestehen Risiken, sowohl nach oben als auch nach unten. Am Donnerstag wird das Paar GBP/USD bei 1,2930 gehandelt.


Oil

Der Donnerstag war ein sehr guter Tag für Ölhändler. Optimistische Nachrichten aus den USA stützten den Preis des schwarzen Goldes, da das neue Hilfspaket die Wirtschaft recht gut ankurbeln dürfte. Der Preis pro Barrel WTI-Öl überstieg 41 $. Die ganze Aufmerksamkeit richtet sich auf die USA. Coronavirus gerät in den Hintergrund, obwohl ein weiterer Lockdown in den Ländern die Ölnachfrage und den Preis entsprechend deutlich senken könnte.


Was erwartet uns heute?

08.00 UK BIP für September
08.00 Britische Produktionsmenge für August
14.30 Beschäftigungswechsel in Kanada für September


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Morning Stock News

Steht eine neue Rallye bevor?

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Gold  1884,10
(+0,34%)

EURUSD   1,1732
(-0,01%)

DJIA  27740
(+0,17%)

OIL.WTI  39,91
(+0,23%)

DAX   12809,86
(+0,01%)

Donald Trump erwies sich als harter Kerl und konnte am Montag wieder an die Arbeit gehen. Die amerikanischen Märkte reagierten auf diese Nachricht mit gutem Wachstum. Immerhin geht der Wahlkampf weiter.

S&P500

S&P500

Wir können schon jetzt sagen, dass die Erholung von Trump bereits im Preis inbegriffen ist. Der Dienstag erwies sich für die Märkte als multidirektional. Jetzt warten alle Anleger auf einen Deal zur Ankurbelung der Wirtschaft, auf den sie sich im Kongress nicht einigen können. Es gibt Gerüchte, dass Trump diesen Deal unterstützen wird, weil er sein Rating erhöhen muss. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Konjunkturpaket angenommen wird, steigt, was eine neue Rallye am Aktienmarkt auslösen könnte.
Außerdem steht die Veröffentlichung des Protokolls der Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank bevor, das Aufschluss über die nächsten Schritte der US-Notenbank geben wird. Powells jüngste Äußerungen drücken Besorgnis über die hohe Arbeitslosenquote aus.
Am Mittwoch werden wir eine Rede von Christine Lagarde sowie eine Pressekonferenz von Powell haben. Anleger werden die Ankündigung abwarten, und es wird wahrscheinlich wenig Volatilität auf dem Markt geben.


Euro

Das Paar EUR/USD ist bereits sehr nahe an der Schlüsselmarke 1,1800. Der revidierte Index der verarbeitenden Industrie in Deutschland sowie die restriktivere Finanzpolitik der EU stützen den EUR. Die Drohung einer teilweisen Quarantäne in einigen europäischen Ländern könnte das Paar jedoch ernsthaft unter Druck setzen.


Pfund Sterling

Das britische Pfund wartet immer noch auf das Ergebnis der Verhandlungen von Brexit. Das erste Ziel für das Pfund wird die Stufe 1,3000 sein, danach wird sich der Weg zu 1,3200-1,3400 öffnen. Kurzfristig könnte dieser Anstieg aufgrund der weiteren Abschwächung des US-Dollars eintreten, aber das Pfund wird nach Abschluss der Verhandlungen noch genauer untersucht werden müssen.


Gold

Was Gold betrifft, so bleibt die Wachstumsaussicht bestehen. Das Edelmetall liegt deutlich über $1900 pro Unze und steigt weiterhin langsam an. Der amerikanische Dollar ist den siebten Tag in Folge billiger geworden, was auch eine recht starke Unterstützung für Gold darstellt.


Was erwartet uns heute?

05.00 Uhr Exportvolumen in China seit Anfang des Jahres
14.10 Uhr C. Lagarde, Präsidentin der EZB, wird eine Rede halten.
20.00 Uhr Veröffentlichung der FOMC-Protokolle
20.00 Uhr FOMC-Erklärung


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Trading chart

Trump und Corona – die Folgen für die Börse

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06.10.2020 –Special Report. Historische Zeiten in den USA: Mit der Covid-19-Erkrankung von US-Präsident Donald Trump sind die Risiken für die Börse noch weiter gestiegen. Denn der weitere Ablauf der Präsidentschaftswahl ist unklar. Eine Querverbindung gibt es auch für China-Aktien. Wir beleuchten, was das Event für Trader und Investoren bringen könnte.

Hier ist die October Surprise

Der Finanzmarkt ging erst einmal in Deckung, als die News zu Trump einschlug: Die Futures auf den Dow Jones tauchten um rund 500 Punkte ab und Gold zog an. Dann erholten sich die Anleger wieder vom Schock. Zuletzt sah es so aus, als habe Trump nur milde Symptome und könne bald wieder ins Weiße Haus zurückkehren. Doch warten wir es ab – Covid-19 ist tückisch. Jedenfalls legten zum Wochenbeginn die Futures auf Dow Jones und S&P 500 wieder zu.
Da haben wir sie also, die October Surprise, die wir an diese Stelle schon thematisiert hatten. Was, wenn die Pandemie Trump doch noch dahinraffen sollte? Dann müsste die Wahl gestoppt und verschoben werden, weil schon massenhaft Briefwähler ihre Stimme abgegeben haben. Die Unsicherheit dürfte dann die Wall Street kräftig beuteln. Was aber, wenn sich Trump erholt? Dann könnte ihm eine Welle der Solidarität entgegenschlagen – Boris Johnson hat in London Ähnliches durchgemacht. Und dann werden die Karten in der Wahl neu gemischt.

JPMorgan spielt beide Seiten

Und was heißt das nun für die Börse? Als einer der ersten reagierte Quant-Analyst Marko Kolanovic von JPMorgan auf die Corona-News. Die Erkrankung von Trump erhöhe leicht die Chancen von Joe Biden, „which could marginally reduce post-election risks and market uncertainty.“ Allerdings könne auch Trump profitieren, in “ a combination of voter sympathy, turnout and an asymptomatic or mild virus outcome boosts Trump’s election chances (e.g. vindicating his strategy of opening by example).“ Sollte sich der Zustand des Präsidenten verschlimmern, könne dies sogar die Feindschaft auf beiden Seiten der Politik reduzieren und den Weg für eine nationale Versöhnung einleiten, was die Chancen der Republikaner im Kongress steigern würde.

Divided House

Goldman Sachs hatte übrigens zuvor geurteilt, das beste – weil stabilste – Szenario für die Börse sei eine geteilte Regierung, in der das Weiße Haus und der Senat von verschiedenen Parteien beherrscht werden. “A divided government scenario would lead to a smaller change in interest rates and a reduction in political uncertainty,” schrieb David Kostin, Chief Equity Strategist bei Goldman Sachs. Dies würde den S&P 500 kurzfristig um 11 Prozent nach oben hieven und auf 4.000 zur Jahresmitte 2021 bringen. Eine blaue Welle, in der die Demokraten sowohl das Weiße Haus, das Repräsentantenhaus und auch den Senat gewinnen, würde den SPX kurzfristig nur auf 3.400 bringen und mittelfristig auf 3.800.

Hoffnung auf Stimuli

Doch zurück zu JPMorgan. Kolanovic merkte an, das wichtigste Thema überhaupt seien neue Stimuli. Wir meinen: Hier könnte Trump nun erst einmal als treibende Kraft ausfallen oder gebremst werden. Immerhin urteilte die Bank, dass „the probability of an early phase 4 stimulus is likely increasing“. Insofern bleibe der Ausblick für die Ergebnisse im dritten Quartal konstruktiv, die Erholung dürfte andauern. Konkret: „value will outperform momentum and growth under any election outcome“ plus „cyclicals will outperform also under any election outcome.“ Die Bank behielt ihr Jahresend-Ziel von 3.600 für den S&P 500 bei. Tatsächlich scheint die jüngste Entwicklung im Sumpf von Washington D.C. dem Experten von JPMorgan recht zu geben: Einige Demokraten deuteten an, es könne einen Bailout für die Flugzeugindustrie geben, was den Markt stützte.

Entscheidend wird das frische Geld

Tatsächlich sieht auch die Bank of America die Bedeutung von Stimuli. Ein bearisher Faktor für den Markt ist demnach die weltweit nachlassende Dynamik der Notenbanken und der Regierungen. Analyst Barnaby Martin urteilte gerade dies: Zwischen März und Juni habe es weltweit 109 Zinssenkungen gegeben. In den drei folgenden Monaten seien es nur 22 gewesen. Im März 2020 habe es über 1.200 Maßnahmen aus der Politik gegeben, um die Wirtschaft anzukurbeln – im August waren es nur noch 273 gewesen. Insofern bleibe paradoxerweise nur ein Schubfaktor für die Märkte: Eine neue Krise, die neue Interventionen mit sich ziehen.

Zorn auf China

Damit zurück zu Trump. Dessen Zorn auf China dürfte nun wegen seinem ganz persönlichen Encounter mit dem chinesischen Virus weiter steigen – Trader und Investoren sollten daher auch China-Aktien im Blick behalten. Nach der derzeitigen Pause in der Goldenen Woche könnte es hier ungemütlich werden. Auch bei anderen Republikanern wächst aktuell der Zorn auf die roten Machthaber. Die republikanische Senatorin Kelly Loeffler aus Georgia twitterte, nun müsse man Peking zur Verantwortung ziehen. Und Kampagnen-Manager Blair Brandt aus dem Team Trump urteilte, die „Chinese Communist Party has biologically attacked our President. Der republikanische Abgeordnete Mark Walker aus dem House Subcommittee for Intelligence and Counterterrorism stellte sogar die Frage in den Raum, ob dies das Ziel von China gewesen sei: „is it fair to make the assessment that China has now officially interfered with our election?“
Die Chinesen seien aktuell sichtlich nervös, kommentierte CNN. Auf Weibo, dem chinesischen Pendant zu Twitter, hätten inzwischen der staatliche Fernsehsender CCTV und die Zeitung People’s Daily die Kommentarfunktion eliminiert. Das Außenministerium wünschte Trump eine rasche Genesung.

Die Vizes im Fokus

Bleibt für Anleger und Trader weiter der bange Blick auf die große Politik. Angesichts der Erkrankung von Trump und der zuletzt nicht immer vorhandenen geistigen Fitness bei Joe Biden rücken die beiden Vizekandidaten verstärkt ins Rampenlicht. Mike Pence und Kamala Harris werden sich am Mittwoch in Utah verbal duellieren. Wir behalten die Sache im Blick – und wünschen erfolgreiche Trades und Investments!


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Boerse handel

Big Tech und die Wahl

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05.10.2020 –Special Report. Wer die Wahl traden will, sollte sich auf Big Tech konzentrieren. Sollte Donald Trump genesen und siegen, werden die Großkonzerne wohl zerschlagen. Bei einem Wahlsieg der Demokraten dürften die Oligarchen im Silicon Valley zu noch stärkeren Monopolen werden als bisher. Denn für sie läuft die Kampagne aktuell wie geschmiert. Dank ein paar Milliönchen an die Democrats.

Bit Tech tickt links

Trump konnte sich wegen diverser Ablenkungen – Impeachment, Handelsstreit mit China, Corona – noch nicht den links tickenden Hightech-Oligarchen aus Kalifornien annehmen. Doch sie gehören zu seinen Hauptfeinden. Big Tech interessiert es nicht, ob China mit Billigprodukten amerikanische Jobs in der Textil-, Stahl- oder Konsumgüter-Industrie vernichtet. Sie haben ein Interesse daran, billige Hardware in China fertigen zu lassen und IT-Talente aus China einzustellen.

Amazon will ferner, dass der Lockdown so lange wie möglich aufrechterhalten wird, weil in Corona-Zeiten der Online-Handel boomt. Wen stört es, dass massenhaft kleine Geschäfte umkippen und die Innenstädte veröden. Bleibt einmal mehr der Hinweis darauf, dass Amazon-Chef Jeff Bezos die in Gutmenschen-Kreisen hoch angesehene „Washington Post“ gehört, die vom einstigen journalistischen Aushängeschild zum Propaganda-Instrument der Demokraten degeneriert ist. Google, Facebook und Twitter wiederum interessiert es nicht, dass wegen ihnen der Anzeigenmarkt einbricht und lokale Medien zugrunde gehen.

Hipster gegen die Mittelschicht

Gleichfalls interessiert es die gutbezahlten, blasierten Hipster von der Westküste nicht, dass Amerikaner im Rust Belt ihre Jobs wegen Dumping-Importen aus China verlieren – solange sie nur günstige, importierte Kleidung und Hightech-Produkte aus China kaufen können. Deshalb ist Donald Trump mit seinem Handelskrieg gegen Peking und die republikanischen Forderungen nach einer Zerschlagung der Higthech-Risen den Liberalen in Kalifornien ein Dorn im Auge. Und genau aus diesen Gründen hat Big Tech vorgesorgt und Joe Biden und seine Spin Doctors von den Demokraten gekauft. Dies belegt eine interessante Untersuchung der Organisation Open Secrets, die von Reuters veröffentlicht wurde.

Millionen für die Demokraten

Nach Angaben der Non-Profit-Organisation Open Secrets gehört Big Tech zu den Top-Sponsoren der Biden-Kampagne. Auf Rang Eins liegt demnach Alphabet mit Spenden von über 1,5 Millionen Dollar. Microsoft folgt auf Rang vier mit rund 800.000 Dollar. Knapp dahinter folgen Amazon, Facebook und Apple auf den Plätzen fünf, sechs und Sieben mit Summen von rund 700.000 bis 500.000 Dollar. Diese Spenden sind übrigens um ein mehrfaches höher als die der größten republikanischen Unterstützer, die meist aus der Aerospace- und Rüstungsindustrie kommen. Hier die Aufstellung – interessant ist die Rolle der Universitäten, aus denen sich die rote Brut der Antifa rekrutiert. Ebenfalls verblüffend ist zudem die Tatsache, dass Regierungsstellen für die Parteien spenden können.


Weiter gibt es laut Open Secrets einige personelle Querverbindungen zwischen den Demokraten und Big Tech: Amazon-Sprecher Jay Carney war früher einer der Pressesprecher von Barack Obama. David Zapolsky, General Counsel bei Amazon, sammelt Wahlkampfspenden für Biden ein – er hat selbst 250.000 für ihn gespendet. Insgesamt arbeiten acht Leute für Biden, die von Facebook, Google, Amazon und Apple kommen. Diese Kontakte werden schon dafür sorgen, dass die Demokraten im Fall eines Wahlsieges Big Tech in Ruhe lassen.

Alles dauert ewig

Nun muss selbst ein Durchmarsch der Konservativen nicht unbedingt zur sofortigen Exekution von Big Tech führen. Fisher Investments urteilte in einem Gastbeitrag für Realclearmarkets.com, es sei unwahrscheinlich, dass die US-Regierung Facebook, Apple, Amazon und Google zerschlagen werde. Zwar hatte Joe Simons, Leiter der US Federal Trade Commission (FTC) im vorigen Monat gesagt, er sei genau dazu bereit. Zudem mussten die Konzernchefs im Sommer vor dem Kongress Rede und Antwort stehen. Doch gebe es im Wahlkampf immer viel Gerede, bremste Fisher. Auch dauere alles ewig: Der 1974 gegen AT&T eingeleitete Antitrust-Fall habe sich acht Jahre gezogen. Die Attacke gegen Microsoft im Jahr 1998 habe fast 15 Jahre gedauert.

Nur wenige Aktien stützen die Nasdaq

Doch könnte schon die reine Psychologie Folgen für die Wall Street haben. Beispielsweise legte gerade David Hay von der auf Family Offices und Stiftungen spezialisierten Investmentfirma Evergreen Gavekal wegen Big Tech und der Querverbindung zum Retail-Markt die Stirn in Falten. So werde 60 Prozent der Nasdaq gerade mal von 12 Aktien repräsentiert. An der Börse habe derweil die Spekulationswelle kräftig zugenommen, Anfänger seien in Optionen engagiert, wie nie zuvor. Dahinter steckten Retail-Trader von Robinhood und Davey Day Trader (DDT), zusammen mit dem japanischen weißen Wal Softbank. Das Problem: Die Käufe von Call-Optionen seien weit stärker als die Käufe von Puts – der Markt sei also trotz allem noch extrem bullish. Insgesamt habe sich der US-Aktienmarkt in ein gigantisches Casino verwandelt.
Unser Fazit: Im Falle eines Durchmarsches werden die Republikaner die einseitige Positionierung von Big Tech bei den Dems nicht vergessen. Die Demokraten wiederum werden ihre schützende Hand über die Oligarchen aus dem Silicon Valley halten. Die Sache bleibt also spannend – wir behalten die Angelegenheit für Sie im Auge!


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Morning Stock News

Trump hat COVID-19. Was passiert jetzt?

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Gold  1893,24
(-0,29%)

EURUSD   1,1732
(+0,14%)

DJIA  27764,50
(+0,73%)

OIL.WTI  37,93
(+2,60%)

DAX   12710,22
(+0,01%)

Eine der schwerwiegendsten Nachrichten der letzten Woche war, dass Donald Trump mit dem Coronavirus infiziert war. Die Märkte reagierten sofort mit einem Kurseinbruch. Donald Trump wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

GBP/USD

GBPUSD

Natürlich führt ein solcher Vorfall zu gewissen Anpassungen bei den Wahlbewegungen der Kandidaten. Trump wird nicht in der Lage sein, bestimmte Staaten zu besuchen, noch wird er an Massenveranstaltungen teilnehmen können.
Solche Bewegungen haben die Märkte verunsichert, aber wir warten darauf, dass sich die Lage bald stabilisiert. Bisher haben die Anleger eine Pause eingelegt und warten diese Woche auf makroökonomische Statistiken.
Der S&P500-Index verlor während der Handelssitzung am Freitag ziemlich viel und schloss bei 3348.
Brexit übt Druck auf die Europäische Union aus. Die Situation kann nicht gelöst werden. Die schwierigsten Fragen bleiben ungelöst. Der DAX-Index fiel am Freitag leicht um 0,33% auf 12689.


Euro

Die Konsolidierung des Euro setzt sich nahe dem Niveau von 1.1700 fort. Die EZB braucht das Wachstum der europäischen Währung nicht, da sie den Anstieg der Inflation in Frage stellt. Es kann zu Interventionen der EZB kommen, die den Wert der europäischen Währung schwächen werden. Bis jetzt ist das Paar bereit, weiter auf 1,1800 zu steigen.


KANADISCHER DOLLAR

Das Paar USD/CAD ist stark vom Ölpreis abhängig. In der gegenwärtigen Situation wird den makroökonomischen Statistiken und dem Wert des US-Dollars viel Aufmerksamkeit geschenkt. Diese Woche wird es eine ganze Reihe von Statistiken geben, anhand derer man bestimmen kann, wohin sich der US-Dollar entwickeln wird. Die kanadische Wirtschaft erholt sich, was wahrscheinlich auch den kanadischen Dollar stärken wird. Am Freitag wurde das Paar USD/CAD bei 1,33 gehandelt.


Öl

Öl verliert weiterhin seine Positionen. Die unklare Situation mit COVID-19 setzt die Exporteure unter großen Druck. Viele Länder schränken die Bewegungsfreiheit zunehmend ein, was sich stark auf den Kraftstoffverkauf auswirkt. Alle haben Angst vor einer zweiten Welle der Epidemie, so dass in der gegenwärtigen Situation ein Ölwachstum unwahrscheinlich ist. Am Freitag schlossen die Futures für WTI-Öl bei 37,17 Dollar pro Barrel.


Was erwartet uns heute?

9.55 Konjunkturindex für den deutschen Dienstleistungssektor im September
10.30 UK Service Sector Business Activity Index für September
16.00 ISM-Index für nichtproduktives Supply Chain Management für die USA im September


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CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.