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Morning Stock News

Die Proteste enden nicht. Wie lange wird der Optimismus anhalten?

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Gold   1693,50
(-0,32%)

EURUSD   1,0799
( -3,88%)

DJIA  24115
(-8,04%)

OIL.WTI  25,095
(-31,57%)

DAX   10609
(-15,24%)

Am Mittwoch setzte sich die optimistische Stimmung der Anleger fort. Proteste stören das Wachstum der Aktienmärkte nicht. Der Mittwoch, welcher sehr reich an makroökonomischen Daten war, hat gezeigt, dass dieses Wachstum kein Zufall ist.


DAX

DAX

Am Mittwoch sahen wir eine ganze Reihe von makroökonomischen Daten, die die aktuelle Situation der Weltwirtschaft bestimmen. Die Arbeitslosenzahlen in den USA zeigen, dass sich die Kündigungsrate erheblich verlangsamt hat und Anzeichen einer Stabilisierung erkennbar sind. Die Aktien von Produktionsunternehmen in den USA beginnen zu wachsen, da sie sich sehr bemühen, die Produktionsverluste der Vergangenheit auszugleichen. Der DAX-Index stieg in den letzten drei Monaten auf Rekordstände von 12487.


Euro

Der Handel am Mittwoch stellte einen neuen 11-Wochen-Rekord für das Währungspaar EUR/USD auf. Am Vorabend der EZB-Sitzung sind die Investoren optimistisch hinsichtlich der Maßnahmen zur Ausweitung der Hilfe im Zusammenhang mit der durch die Coronavirus-Pandemie verursachten Wirtschaftskrise. EUR/USD hat das Level 1,12 überwunden und wächst weiter. Viele Analysten glauben, dass die EZB ihre Hilfe stark ausweiten und damit die Wirtschaft unterstützen wird. Der Euro hat noch ein starkes Niveau bei 1,13. Wahrscheinlich wird das Währungspaar, sobald es dieses Niveau erreicht hat, eine gewisse Abwärtskorrekturbewegung einleiten.


Britische Pfund

Das britische Pfund hat in den vergangenen zwei Wochen eine ausgezeichnete Dynamik gezeigt. Zwar sollte die letzte Verhandlungsrunde über Brexit den Preis dieser Währung korrigieren, aber die Investoren glaubten, dass eine sich erholende Wirtschaft und eine sich abschwächende Quarantäne wichtiger seien als Verhandlungen. Das Währungspaar GPB/USD liegt am Mittwoch bei 1,2550 und steigt weiter an. Das wichtige Widerstandsniveau liegt bei SMA200 bei 1,2660, wobei die Abwärtskorrektur sehr wahrscheinlich ist.


Gold

Vor dem Hintergrund des starken Wachstums von Risikoanlagen konnte sich Gold am Mittwoch nicht widersetzen und passte sich dem Niveau von $1700 pro Unze an. Wahrscheinlich denken viele Menschen, dass ein solch gravierender Rückgang dem künftigen Wachstum ein Ende setzen könnte, aber für Gold ist dies eine ganz normale Situation. Während Investoren versuchen, auf dem schnell wachsenden US-Markt Geld zu verdienen, wartet Gold auf seine Zeit. Früher oder später werden viele zum Gold zurückkehren müssen, da es ein Vermögenswert zur Erhaltung und langfristigen Anlage von Geldern ist. Alle Gewinne, die auf Risikomärkten in einer schwierigen Situation erzielt werden, werden in das Vermögen des sicheren Hafens transferiert. Wachstum für Gold in der Zukunft ist unvermeidlich.


Was erwartet uns heute?

10.30 UK Baugewerbe-Index
13.45 Erklärung zur Geldpolitik der EZB
14.30 Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den Vereinigten Staaten


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Virus-Angst schiebt Gold zum Rekord

Der italienische Patient

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03.06.2020 –Special Report. Nach der Krise ist vor der Krise in Italien. Die Corona-Pandemie ist vielleicht der finale Anlass, der Italien aus der Europäischen Union und aus der Eurozone drängen könnte. Denn Italien schwächelt, ob das gigantische Hilfspaket der EU angenommen wird, ist unsicher – möglicherweise stehen wir vor einem Italexit. Das könnte Folgen haben für den Euro und die Börsen auf dem Kontinent. Wir beleuchten die aktuellen Hintergründe.

Referendum für den Italexit gefordert

Wie das Blog InfoBrics gerade meldete, hat die politische Bewegung Italia Libera am 27. Mai dem Obersten Kassationsgericht einen Verfassungsentwurf vorgelegt, in dem ein Referendum für Italien zum Austritt aus der Europäischen Union gefordert wird. Gian Luca Proietti Toppi, ein Rechtsanwalt, der an der Gesetzesvorlage beteiligt war, sagte, es sei notwendig, die Italiener zu erreichen und „ihre Augen für die schädlichen Auswirkungen einer Teilnahme an einer Union ohne Seele zu öffnen“, die nur auf finanzieller Basis arbeitet. Mit der Einreichung der erforderlichen 50.000 Unterschriften wollte er eine breite Debatte über die Möglichkeit eröffnen, „den Käfig der EU und des Euro zu verlassen.“

Raus aus dem Euro

Ein Exit aus dem Euro wäre nach dem Italexit aus der EU also die logische Folge. Toppi betonte, Italien brauche keine neuen Schulden, die das Land nur internationalen Spekulanten ausliefern würden. Laut Statista betrug die Staatsverschuldung in Italien im Jahr 2018 sagenhafte 2.300 Milliarden Euro, im Jahr 2024 dürften es 2.251 Milliarden sein. Wer soll das zurückzahlen? Die italienische Notenbank erwartet einen Rückgang des italienischen Bruttoinlandsproduktes in 2020 um 13 Prozent. Und dann noch eine interessante Nebenbemerkung für den Finanzmarkt: Italia Libera hat schon Experten damit beauftragt, einen Plan auszuarbeiten, der die Ersparnisse der Italiener sichert. Das soll wohl heißen: Abschied vom Euro durch Umtausch in eine neue Devise. Oder in Gold.

Wegen Corona ist alles anders

Wenn es auch immer wieder solche Überlegungen gibt, die im Sande verlaufen: Das Vorhaben könnte diesmal Aussicht auf Erfolg haben. Die Italiener erinnern sich verbittert daran, dass Christine Lagarde, Chefin der Europäischen Zentralbank, am 13. März sagte, das Corona-Virus sei ein italienisches Problem. Von da an holten viele Italiener EU-Flaggen ein und hissten stattdessen russische und chinesische Fahnen.
Was haben offene Grenzen Italien gebracht? Die wichtigste Errungenschaft der EU hat inzwischen einige Nachteile gezeigt. Europa hat sich nicht darum geschert, dass Italien von Migranten aus Afrika geflutet wird – eine Sicherung der Seegrenzen findet nicht statt. „Il Giornale“ hatte schon vorigen März berichtet, dass die hierzulande in bestimmten Millieus als Heilige verehrte Carola Rackete Mörder und Folterknechte nach Italien gebracht hat. Genau solche naiven Gutmenschen prägen das Bild der Deutschen in Italien.
Europa hat zudem zugelassen, dass zehntausende chinesische Billigarbeiter in Norditalien die heimische Modeindustrie an die Wand gedrückt haben – genau hier tobte die Corona-Epidemie am stärksten.

EU-Gelder als Tropfen auf dem heißen Stein

Interessanterweise wurde der Antrag auf das Referendum genau dann eingereicht, als die EU-Kommission ihr gigantisches Hilfsprogramm verkündete. Die EU will europäische Anleihen von insgesamt 750 Milliarden Euro an den Kapitalmärkten platzieren. Ab 2027 sollen die Schulden getilgt werden – und zwar von allen EU-Staaten gemeinsam. Davon sollten 500 Milliarden Euro als nicht rückzahlbare Zuschüsse und weitere 250 Milliarden Euro als Darlehen an die von der Coronakrise am meisten betroffenen Staaten und Unternehmen ausgezahlt werden. Eine massiven Umverteilung von Nord nach Süd: Italien steht mit nicht rückzahlbaren Transfers von 81,8 Milliarden Euro an der Spitze, gefolgt von Spanien mit 77,3 Milliarden Euro und Frankreich mit 38,8 Milliarden Euro. Doch was hilft das angesichts des oben geschilderten Schuldenberges?
Zudem gibt es ein weiteres großes Aber: Investitionen wird die EU nur dann fördern, wenn sie den Klimaschutz stärken, die Digitalisierung vorantreiben und Widerstandsfähigkeit der europäischen Wirtschaft erhöhen. Was soll ein italienisches Restaurant oder ein familiengeführtes Hotel, das vor dem Aus steht, mit diesen ökologisch-korrekten bürokratischen Hürden anfangen?

Euro-Bonds auf dem Prüfstand

Die jetzt geplanten europäischen Anleihen sind de facto Euro-Bonds. Ob sie so durchkommen, muss sich zeigen – die EU-Regierungschefs müssen den Plan beschließen. Das soll beim EU-Gipfel am 18. Juni geschehen. Vor allem Österreich und die Niederlande sperren sich dagegen, dass die EU Schulden aufnimmt, um damit Transfers für bedürftige Mitgliedstaaten zu finanzieren. Beide Länder verlangen, dass Empfängerländer nur Kredite, aber keine Zuschüsse erhalten. Womit wir wieder bei der oben erwähnten Ablehnung neuer Schulden in Italien wären. Was den einen zu viel ist, ist den anderen also zu wenig.

Italexit als Herausforderung für die Börse

Unser Fazit: Italien hat möglicherweise keine andere Wahl, als die Eurozone zu verlassen. Der Tourismus als wichtige Einnahmequelle im Staatshaushalt ist von Corona schwer getroffen, das Land ist überaltert, neue Wellen an Flüchtlingen aus Afrika dürften bald an Land gehen. Neue Schulden kommen für viele Italiener nicht infrage. Wenn kein Schuldenschnitt kommt, wird das Land von seinen Euro-Lasten erdrückt. Da erscheinen ein Austritt aus dem Euro und ein Default aller in Euro denominierten Staatsanleihen verführerisch.
Ein Default dürfte den Euro zum Beben bringen. Die Frage ist, was mit den rund 490 Milliarden Euro geschieht, die Italien über die Target-2-Salden als Kredit bei der EZB aufgenommen hat. Zudem ist ein Übergreifen der Krise auf Frankreich möglich: Die Banken dort hielten laut Zahlen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich Ende 2019 Forderungen gegenüber italienischen Schuldnern von 286 Milliarden Euro.
Bei einem solchen Szenario dürfte zunächst der Aktienindex FTSE MIB in die Knie gehen. Vor allem Banken und Versicherungen – denn wie die die „Neue Züricher Zeitung“ vorgerechnet hat, ist die Verschuldung Italiens zunächst vor allem ein italienisches Problem. Laut Banca d’Italia hielten inländische Investoren rund zwei Drittel der Schulden in der Höhe von 2.444 Milliarden Euro.
Doch Firmen, die mit einer billigen neuen Währung exportieren, dürften danach als Krisengewinner zulegen. Italien-Bonds, die in Euro denominiert sind, dürften auf Null abstürzen.
Unnötig zu erwähnen, dass ein erfolgreicher Italexit zu Turbulenzen an den großen europäischen Börsen führen würde, allen voran im DAX. Anleger sollten das Thema also im Auge. Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Der Juni kommt mit neuen Problemen

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Gold   1693,50
(-1,97%)

EURUSD   1,0799
( -3,32%)

DJIA  24115
(-6,16%)

OIL.WTI  25,095
(-31,88%)

DAX   10609
(-12,18%)

Während in Amerika Proteste wüten, glauben viele Investoren, dass diese Aktivitäten bald vorbei sein werden und die Wirtschaft vorankommen wird. Die Situation ist zweideutig, da viele Analysten glauben, dass die amerikanische Gesellschaft aufgrund der komplizierten Situation am Rande eines Bürgerkriegs steht.


WTI

WTI

Die europäischen Märkte sehen die Situation optimistisch und glauben an eine wirtschaftliche Erholung. Der DAX-Index steigt auf 12021. Dennoch bleibt ein Teil der Spannungen bestehen, da die Probleme zwischen den USA und China wachsen. Die Länder beginnen, gegeneinander zu spielen. Insbesondere hat China die Einfuhr von Schweinefleisch aus den USA verboten. Der US-Aktienmarkt wurde gemischt gehandelt. Aufgrund starker Proteste in den Regionen sowie der Ausgangssperren in New York sind die Investoren über die weitere Entwicklung der Situation besorgt.


Euro

Der Euro zeigt am Dienstag während des gesamten Handels ein ausgezeichnetes Wachstum. Aufgrund der Schwäche des Dollars und der großen Probleme, die durch die Proteste verursacht wurden, hat der Euro in dieser Woche die Chance, zum Wachstumsführer zu werden. Das Niveau von 1,1150 ist erreicht, weiter steht 1,12 und eine mögliche Bewegung über 1,1230-1,1250. Es gibt eine mögliche Umkehrung, wenn die USA sich über die Situation mit den Protesten im Klaren sind.


Öl

Öl am Dienstag zeigt einen weiteren Tag des Wachstums. Das schwarze Gold bewegt sich bereits in vier aufeinander folgenden Handelssitzungen stetig auf 40 Dollar pro Barrel. Der Optimismus hinsichtlich des OPEC+-Treffens bis Ende der Woche bringt die Märkte voran. Es gibt keine besonderen Gründe für einen Preisrückgang, aber die Entscheidung OPEC+ hat jetzt immer noch Priorität. Am Dienstag wurde WTI-Öl zu 36,80 Dollar pro Barrel gehandelt.


Gold

Der Dienstag war kein guter Tag für Gold. Das Metall handelt im Seitwärtstrend und kann sich nicht über die Richtung entscheiden. Auf der einen Seite ist eine große Menge an Liquidität auf den Markt gekommen, auf der anderen Seite gibt es Fakten, die auf eine wirtschaftliche Erholung und Quarantäne in führenden europäischen Ländern hindeuten. Es ist noch nicht klar, wer sich durchsetzen wird. Am Dienstag fällt Gold und wird bei $1727 pro Unze gehandelt.


Was erwartet uns heute?

04.30 Australiens Bruttoinlandsprodukt.
09.00 Veränderung der Zahl der Arbeitslosen in Deutschland.
11.30 Britischer PMI-Zusammensetzungsindex
15.15 Veränderung der Zahl der nicht-landwirtschaftlichen Beschäftigung in den Vereinigten Staaten


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Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Trading Plattform Mob

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

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02.06.2020 –Special Report. Statt dem befürchteten Knall kam nur ein Plopp: Das Weiße Haus hat eher moderate Sanktionen gegen China verhängt. Die Börse feiert. Doch was nicht ist, kann ja noch werden. Da Peking seinen Verpflichtungen aus dem Zoll-Abkommen bislang nicht nachkommt und offenbar im Zuge der Unruhen auf eine Abwahl von Donald Trump setzt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Handelsdeal auch offiziell platzt. Das Grande Finale im Handelskrieg – oder gar ein echter Krieg mit China – könnte in Kürze den Aktienmarkt erschüttern.

Der Handelsdeal ist klinisch tot

Höchst interessante Zeiten in Amerika und an der Wall Street: Die Wall Street lässt die Ausschreitungen in den USA bislang an sich abperlen und hakt auch die China-News vom Commodity-Markt mit einem Schulterzucken ab. Obwohl die chinesischen Einkäufer Cofco und Sinograin von Peking beauftragt wurden, die Einkäufe von Soja und Schweinefleisch in den USA teilweise zu stornieren. Stattdessen kaufen die Firmen nun in Brasilien ein. Eine direkte Retourkutsche auf die eher soften amerikanischen Sanktionen kurz zuvor. Und vor allem eine chinesische Kampfansage – der Handelsdeal ist damit wohl tot. Denn China hatte sich ja verpflichtet, verstärkt amerikanisch Agrar-Güter einzukaufen. Trump hat noch nicht reagiert.

Maximale Eskalation vermieden

Zuvor hatte der US-Präsident im Prinzip den Handelsdeal mit dem Reich der Mitte intakt gelassen – und er hatte nur die Sonderbehandlung für Hongkong aufgekündigt, nachdem Peking seine Sicherheitsgesetze auf die ehemalige britische Kronkolonie ausgeweitet hatte. Außerdem gibt es Restriktionen für Chinesen, die in den USA arbeiten und studieren. Trump hat sich also – zunächst – von jeder „nuklearen Option“ gegen China zurückgehalten, etwa den Ausschluss chinesischer Banken aus dem Dollar-Clearing-System. Im Ergebnis hat die softe Reaktion der Amerikaner auf die chinesischen Tricksereien am Montag zu mehreren kleinen Rallyes an den asiatischen Märkten geführt.

Probleme für die Börse erst einmal vertagt

Leider ist damit die Gefahr einer neuen Runde im Handelsstreit nicht final gebannt. Garfield Reynolds, Kommentator für Makro-Ökonomie bei Bloomberg, urteilte, „complexity is causing global investors to underprice the danger from U.S.-China confrontations over Hong Kong. Far from being just a regional issue, the world’s two largest economies are sliding toward a more markets-negative showdown than anything we saw in the first three years of Donald Trump’s presidency.“ Ein ultimativer Showdown des bilateralen Handels könnte also noch bevorstehen.
Und Goldman Sachs kommentierte, falls Trump entscheide, dass China seine Verpflichtungen unter dem Phase-1-Deal nicht nachgekommen ist – was Peking definitiv nicht getan hat – dann könne er einige Zölle umgehend wieder auf 15 Prozent erhöhen. Wir meinen: Was die Börse wieder in Tumulte stürzen könnte – wie schon bei jeder negativen Wortmeldung in Sachen Handelsstreit vor einigen Monaten.

Der China-Trumpf wird vor der Wahl ausgespielt

Wir vermuten, dass Trump diesen China-Bashing-Joker erst kurz vor der Wahl ziehen wird – er wird allen Amerikanern noch einmal unter die Nase reiben, dass alleine die Volksrepublik mit ihren Vertuschungen in Sachen Corona-Krise und mit dem Wortbruch in Sachen Handelsdeal verantwortlich ist für das Abwürgen der US-Wirtschaft. Und gerade die US-Farmer dürften vor Zorn kochen, wenn China nicht, wie einst versprochen, amerikanische Produkte einkauft. Die Attacke auf China dürfte den Republikanern nutzen. Denn die Democrats und ihre Surrogates in den Medien – von CNN über Washington Post oder Twitter –¬ halten sich auffällig mit Kritik an Peking zurück.

Wem schaden die Unruhen?

China scheint sich derzeit seiner Sache sehr sicher zu sein – und hofft wohl auf eine Abwahl von Trump im November. Offenbar beobachten die Chinesen die Ausschreitungen im ganzen Land sehr genau. Ermutigt werden sie von den unerträglichen Solidaritätserklärungen der Democrats und der Kulturschickeria in Hollywood für die Antifa, pardon: Neo-Fa. Wenn sich die Maoisten da mal nicht täuschen: Außerhalb der Eliten und Universitäten gibt es in den USA wenig Support für die Rote SA, die in vielen Orten die Proteste für sich gekapert hat. Schon gar nicht in der Mittelschicht – wer ein Haus und eine Familie hat, ist bereit, sein Eigentum gegen den Mob zu verteidigen. Das beweist ein kurzer Blick auf Waffenverkäufe. Wie sozial gerecht ist es zudem, wenn kleine Selbständige ihren Laden in Flammen aufgehen sehen? Was hat das mit Polizeigewalt zu tun?
Jedem, der mitdenkt, fällt zudem auf, dass die Riots vor allem in Städten toben, die – mitunter seit Generationen – von Demokraten regiert werden. Können oder wollen diese die Plünderungen nicht stoppen? Los Angeles, Minneapolis, Fayetteville, Atlanta, New York, Nashville, Seattle, Portland, Philadelphia, Chicago, Milwaukee, Salt Lake City, Washington DC, Detroit, Indianapolis, San Francisco, Kansas City, Houston, Charlotte, Cleveland, Pittsburgh, Denver, Dallas, Phoenix, Tampa, Baltimore, Oakland, Louisville. Übrigens befinden sich darunter auch die Städte mit den höchsten Kriminalitätsraten.

Die Folgen für die Börse

Und hier die Schlussfolgerungen aus alledem für Anleger: Falls die Unruhen schnell eingedämmt werden, dürfte sich Trump den Applaus der schweigenden Mehrheit sichern. Und auch der Börse.
Zudem könnte er sich größere Sanktionen gegen China bis kurz vor der Wahl vorbehalten und den Aktienmarkt erst einmal bis zu den alten Höchstständen oder darüber hinweg laufen lassen. Bei einem neuen Konflikt mit China dürften die Kurse allerdings erst einmal erschreckt nachgeben. Falls Trump gar nicht reagiert, freut es die Wall Street, dass es erst einmal keinen neuen Handelskrieg gibt. Denn das Luftgeld der Federal Reserve stützt den Markt. Wie wir gerade gelernt haben, hat die Fed bei einigen großen Indexfonds zugekauft, was die Börse stützt. Die Massen an Rettungsgeld hieven die Kurse nach oben.

Die Gefahr der Zweiten Welle

Eine Gefahr für den Finanzmarkt besteht jedoch: Möglicherweise haben die Unruhen in den USA eine neue Corona-Welle ausgelöst. Schon zuvor hatte Manolo Falco, der co-Head des Investment Banking bei der Citigroup im Gespräch mit der „Financial Times“ davor gewarnt, dass der Finanzmarkt „way ahead of reality“ notiere. Er wies seine Firmenkunden an, so viel Geld wie möglich einzusammeln, bevor die wahren Kosten der Pandemie sichtbar würden. Falco ergänzte, „as the second quarter comes along and we start seeing the pain, and the collateral effects of that, we think this is going to be much tougher than it looks.“

Der nächste Schwarze Schwan

Bleibt noch ein anderer bearisher Faktor. Was hierzulande niemand auf dem Radarschirm hat, könnte der nächste Schwarze Schwan werden: Eine Invasion von Taiwan durch Rotchina. Peking könnte versucht sein, zu glauben, die Unruhen in den USA hätten Trump so sehr geschwächt, dass er nicht mehr reagieren kann. Tatsächlich forderte der Generalsekretär der Kommunisten und Staatspräsident Xi Jinping auf dem jüngsten Nationalen Volkskongress die Armee auf, sich auf einen Krieg vorzubereiten. Zudem kursierten kürzlich Medienberichte plus Fotos, in denen zu sehen ist, wie die Volksbefreiungsarmee in Zhurihe den Sturm auf ein 1:1-Modell des chinesischen Präsidentenpalastes trainiert. Unnötig zu erwähnen, dass eine Invasion die Börsenkurse weltweit nach unten und den Ölpreis gen Norden schicken würde.
Die Bernstein-Bank behält die Angelegenheit für Sie im Auge!


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Morning Stock News

Die Proteste in den USA nehmen zu. Liegt die neue Krise vor uns?

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Gold   1693,50
(-2,63%)

EURUSD   1,0799
( -2,98%)

DJIA  24115
(-5,28%)

OIL.WTI  25,095
(-29,37%)

DAX   10609
(-11,09%)

Der Juni beginnt mit guten Nachrichten auf den Märkten. Zunächst einmal können wir bereits jetzt feststellen, dass die US-Wirtschaft aus der Rezession herauskommt und beginnt, ein wenig an Fahrt zu gewinnen. Natürlich gibt es auch das Negative. Die Proteste in den USA haben den Einzelhandel hart getroffen. Große Geschäfte wie Wallmart schließen ihre Filialen im ganzen Land wegen Plünderung.


AUD/USD

AUDUSD

Der Sommer ist normalerweise eine ruhige Zeit auf den Märkten, aber der Sommer 2020 wird ein besonderer sein. Die schwierige Situation mit der Pandemie, der wachsende Druck zwischen China und den USA, die stärksten Proteste in den USA in den letzten Jahren fügen der gesamten Weltwirtschaft irreparablen Schaden zu. Die Investoren sind nach wie vor optimistisch und versuchen zu kaufen. Am Montag liegt der S&P500-Index mit 3060 immer noch über 3000. Das gibt uns Hoffnung, dass wir doch noch weiter nach oben gehen werden.


Euro

Probleme mit den Protesten in den USA und der schwache Dollar spielt den Euro-Besitzern in die Hände. Diese Woche wird jedoch sehr umfangreich sein mit verschiedenen Veranstaltungen und makroökonomischen Statistiken. Die Erklärungen der EZB werden für den Euro sehr wichtig sein, da die Probleme mit der Bundesbank noch nicht verschwunden sind. Am Montag wurde der Euro bei 1,1131 gehandelt und erreichte bei 1,1140 ein starkes Widerstandsniveau. Es ist unwahrscheinlich, dass die Bären von dieser Situation Abstand nehmen werden. Das derzeitige Wachstum ist sehr fragil und der Trend könnte sich durchaus abschwächen.


AUSTRALISCHER DOLLAR

Der australische Dollar ist in der dritten Woche in Folge gestiegen. Das Land hat die Coronavirus-Pandemie gemeistert, und die Verluste beim BIP werden nur sehr geringe Zahlen ausmachen. Die Prognose für die australische Wirtschaft ist positiv, insbesondere China erholt sich rasch, und Australien ist der Hauptexporteur von Rohstoffen. Der Australische Dollar durchbrach SMA200 bei 0,6653 und stieg schnell an. Jetzt müssen wir uns über diesem Niveau konsolidieren, um die Bewegung fortzusetzen.


Gold

Der Goldpreis nähert sich stetig der Marke von $1800 pro Feinunze. Aufgrund der Probleme in den USA sind die Investoren der Meinung, dass sichere Anlagen beliebt sein sollten. Die globale Stimulierung der Volkswirtschaften der wichtigsten Banken der Welt erhöht nach wie vor die Nachfrage nach dem Edelmetall. In naher Zukunft wird Gold versuchen erneut 1750 pro Unze zu testen und wird wahrscheinlich versuchen, höher zu konsolidieren.


Was erwartet uns heute?

06.30 Uhr Entscheidung über den Zinssatz der Bank of Australia.
09.00 Uhr Veränderung der Zahl der Arbeitslosen in Spanien.
22.30 Uhr Wöchentliche Rohölreserven in den USA


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Ausgezwischert – das Twitter-Debakel

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29.05.2020 –Special Report. Der Kurznachrichtendienst Twitter hat sich vor den Karren der Demokraten spannen lassen. Und zwei Tweets von US-Präsident Donald Trump mit dem Schandmahl eines angeblichen Faktenchecks versehen. Nun verliert Twitter Immunitätsprivilegien und muss sich wie ein Verlag behandeln lassen. Wir erläutern, was das für den Aktienmarkt bedeuten könnte.

Social Media gegen den Präsidenten

Epochaler Kulturkampf in den USA: Ein gewählter Präsident stellt sich gegen selbsternannte linke Tugendwächter. Der Kurznachrichtendienst Twitter unterzog erstmals Tweets des Präsidenten einem angeblichen Faktencheck. Ergebnis: natürlich negativ.

Exekutivorder von Trump

Und nun folgte die Quittung: Trump unterzeichnete gestern Abend eine Executive Order, mit welcher der sogenannte „liability shield“ entzogen wird, den Social-Media-Plattformen genießen. Diese als „Section 230“ des Communications Decency Act von 1996 bekannte Regelung stellt fest, dass Online-Dienste nicht für die von Nutzern veröffentlichten Inhalte wie Kommentare und Videos haftbar gemacht werden. Trump beklagte, die Social-Media-Konzerne hätten quasi ein Monopol aufgebaut und unlimitierte Macht, um die nationale Konversation zu beeinflussen. Diese Zensur sei eine Bedrohung für die Freiheit.

Eine Million Phantom-Wähler in Kalifornien

Twitter hatte ausgerechnet die Haus- und Hofmedien der Demokraten – CNN und die „Washington Post“ – mit einem Faktencheck beauftragt. Dass die nicht an objektiven News interessiert sind, war klar. Angreifbar ist aber einzig die Twitter-Aussage von Trump, der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, versende Stimmzettel an jeden. Aber eine mit Indizien unterlegte Mutmaßung ist dies sehr wohl. Denn die Bürgerinitiative Election Integrity Project, California hat davor gewarnt, dass 13 Counties in Kalifornien mehr registrierte Wähler als Einwohner hätten – insgesamt gibt es hier rund 1 Million Phantom-Wähler.
Im Kern hat Trump recht mit seiner Aussage, Briefwahl fördere Wahlbetrug. Besonders gut belegt dies die Story einer Frau, die sich unter dem Namen der längst verstorbenen deutschen Philosophin Hannah Arendt probeweise einen Stimmzettel zusenden ließ.

Briefwahl fördert den Wahlbetrug

Zudem hat schon eine überparteiliche Kommission unter ex-Präsident Jimmy Carter (Demokrat) und ex-Außenminister James Baker III. (Republikaner) festgestellt, dass „Mail in Voting“ sehr wohl die Betrugsgefahr erhöht. Selbst die linke „New York Times“ (NYT) stellte 2012 fest, dass Briefwahl zu Wahlbetrug verführe.

Ebenfalls die NYT konstatierte im April 2020, dass das Voting per Post durchaus einen Ausschlag zugunsten der Demokraten bei den Wahlen für einen Sitz im Supreme Court im US-Bundesstaat Wisconsin gegeben hatte.

Drohendes Kursziel Null für Twitter

Die Einordnung für die Börse: Twitter hat als privates Unternehmen jedes Recht, Meinungen auf seiner Plattform zu zensieren oder von einseitigen Redaktionen kommentieren zu lassen. Dann muss sich der Konzern aber den Regeln von Verlagen unterwerfen. Letztlich ist der Zwitscherdienst nun verantwortlich für Hass und Rassismus auf seinen Kanälen. Wir wünschen viel Spaß beim rückwirkenden Kontrollieren von Millionen Kommentaren und Videos. Damit drohen immense Personalkosten, eine Klageflut und im Worst Case die Schließung durch die US-Behörden. Wir sind gespannt, ob Twitter das Öffnen der Pandora-Büchse überlebt.

TWTR.USDaily

Hausse-Faktor für die Wall Street

Mit seinem Label hat Twitter zudem das Mantra der Republikaner bestätigt, dass das Silicon Valley und die Medien krankhaft anti-konservativ eingestellt sind. Viele Anleger fragen sich nach dieser ganzen Affäre, warum die Dems unbedingt so viel Briefwahl wie möglich wollen – soll hier doch betrogen werden? Damit haben die Meinungsmogule weiter an Glaubwürdigkeit verloren. Was Trump stärkt. Das freut die Börse, da der Amtsinhaber für niedrige Steuern steht und die amerikanische Wirtschaft vor chinesischem Dumping schützt – und möglichst schnelle Corona-Lockerungen will. Wenn auch die Meinungsumfragen landesweit aktuell pro Joe Biden stehen, wissen kampferprobte Polit-Beobachter, was davon zu halten ist – Hillary Clinton lag zwei Wochen vor der Wahl 12 Prozentpunkte vor Trump.

Kampf gegen die Oligarchen aus dem Silicon Valley

Ein weiterer Börsenfaktor: Konzerne, die sich bislang eng an die Demokraten angelehnt haben – beispielsweise Microsoft und Amazon droht eine Zerschlagung wegen Monopolmacht. Die Top-Aktien der vergangenen Wochen waren genau diese Krisen-Gewinner FAANG – Facebook, Amazon, Apple, Netflix, Google (= Alphabet). Sie waren die Säulen, auf denen der S&P 500 ruht.
Und nun die große Einschränkung: Falls sich die ganze Causa in Luft auflöst, falls sich Twitter und co. künftig artig verhalten oder falls die Exekutivorder von Trump in einem endlosen Rechtsstreit ausartet, dann wird erst einmal gar nichts passieren an der Börse.
Die Bernstein Bank wünscht erfolgreiche Trades und gute Investments!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Finanzielle Unterstützung ist effektiv. Wie endet der Mai?

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Gold   1693,50
(-1,41%)

EURUSD   1,0799
( -2,52%)

DJIA  24115
(-5,25%)

OIL.WTI  25,095
(-25,40%)

DAX   10609
(-9,10%)

Nachdem die Märkte am Donnerstag alle makroökonomischen Daten erhalten haben, begann ein ruhiger Handel. Während Trump über Maßnahmen gegen China nachdenkt, sind die Märkte optimistisch und steigen weiterhin moderat.


EUR/USD

EURUSD

In Europa, wie auch in den Vereinigten Staaten, gibt es Momente, die auf den Beginn einer wirtschaftlichen Erholung hindeuten. Der US-Dollar, der zwar stark ist, aber immer gegen risikoreiche Assets spielt, neigt dazu, nach dem Anstieg der Märkte zu fallen. Im Allgemeinen endete der Tag mit einem positiven Moment für die Märkte, da das Leben nach der Quarantäne besser wird und sich die Wirtschaft zu erholen beginnt. Am Donnerstag wurde der S&P 500 bei 3060 gehandelt, was bereits über der schwierigen Marke von 3000 liegt. Der DAX legte am Donnerstag um mehr als 1% zu und schloss bei 11781. Die Wirtschaft erholt sich.


Euro

Der Euro hat endlich die Marke von 1,10 überschritten und es ist ein sehr bedeutendes Ereignis. Was den schwächelnden Dollar betrifft, so glaubten die Investoren an den Euro, da die EU-Regierung sehr bald ein Projekt mit Sanierungsmaßnahmen im Wert von 500 Milliarden Euro umsetzen muss. All dies war sehr positiv für das Währungspaar, vor allem als im Detail festgelegt wurde, wie viel und welches Land Hilfe erhalten wird. Natürlich ist es sehr wichtig, dass sich der Euro jetzt über dem Niveau von 1,10 konsolidiert, damit er versuchen kann, neue Höhen zu erklimmen.


Bitcoin

Heute kommt der Moment, an dem die Futures an der CME-Börse verfallen, was normalerweise Unruhe und beträchtliche Volatilität mit sich bringt. Bitcoin war in der Lage, während einer Pandemie durchzuhalten, obwohl sich die Investoren in einer so schwierigen Zeit in vielerlei Hinsicht mit Kryptos einfach nicht wohl fühlten. Bislang war die Marke von 10.000 Dollar für Bitcoin eines der stärksten Niveaus. Viele Krypto-Enthusiasten freuen sich sehr darauf. Aber die Erfahrung zeigt, dass Bitcoin bei widerstandsfähigen Levels sehr schwach ist. Bis jetzt beobachten wir, wie sich die Situation entwickelt und wie sich der Bitcoin verhalten wird, wenn es zu diesem ernsthaften Widerstandsniveau kommt.


Gold

Gold gibt seine Position auf dem Markt nicht auf, obwohl der Aktienmarkt zeigt, dass allmählich wieder in risikoreiche Anlagen umgeschichtet wird. Vielleicht ist dies ein Teil des Geldes, das die US-Notenbank und die EZB in die Finanzwirtschaft pumpen wollten. Das Gold korrigierte, wie wir zuvor erwartet hatten und stieg weiter auf seine Höchststände. Das Ende der Woche bringt vielleicht keine Eroberung der Höchststände, aber es sollte auf dem gegenwärtigen Niveau schließen.


Was erwartet uns heute?

11.00 Uhr Verbraucherpreisindex in Europa
14.30 Uhr BIP Kanada
17.00 Uhr Rede von Fed-Gouverneur Powell


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Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Stock Trading

Warnsignale vom Yuan

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28.05.2020 –Special Report. Die Wall Street arbeitet sich voran, der DAX läuft mit. Alles bestens also an der Börse. Wenn da nicht das Thema China wäre. Konkret: Hongkong. Noch konkreter: Die jüngste Talfahrt des Offshore-Yuan. Tatsächlich droht ein neuer Handelskonflikt zwischen China und den USA. Und zwischen die Fronten könnten chinesische Aktien geraten. Und die Börsen im Westen gleich mit. Anleger sollten das Thema im Auge behalten.

Der Offshore-Yuan taucht ab

Offenbar ist hinter den Kulissen schon einiges in Gange. Gerade ist der Offshore-Yuan in unangenehme Tiefen abgetaucht – wir stehen an einem Zwölfjahres-Tief. Wer hat hier verkauft und warum? Tatsächlich könnte hinter dem Absturz eine Kapitalflucht aus China stehen. Denn Peking dürfte sich in Kürze recht unverhohlen Hongkong einverleiben und den Sonderstatus der ehemaligen britischen Kronkolonie beenden. Jedenfalls hat die Ankündigung, die nationalen Sicherheitsgesetze auf Hongkong auszuweiten, auch Folgen für den Finanzmarkt.

Status von Hongkong als Finanzplatz gefährdet

Präsident Donald Trump kündigte Maßnahmen gegen China an, nannte aber keine Details. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, sagte, der Präsident sei „verärgert“ über Chinas Vorgehen. Die Frage sei, wie Hongkong ein Finanzzentrum bleiben könne, wenn Peking seine umstrittenen Hongkong-Pläne in die Tat umsetze.
Konkret könnte eine Gegenreaktion der Administration so aussehen: Zunächst könnte Trump nach dem U.S.-Hong Kong Policy Act von 1992 Strafzölle auf chinesische Produkte erheben und den Zugang zu sensiblen Technologien einschränken. Weitere Mittel wären Exportkontrollen und Investment-Restriktionen plus Einreisesperren für kommunistische Kader. Die nukleare Option wäre es, den Zugang chinesischer Banken zum Dollar-Clearing-System zu blocken.

Drohendes Delisting in den USA

Vorige Woche verabschiedete der US-Senat einen Gesetzentwurf, der das Listing chinesischer Firmen an der Nasdaq limitieren oder gar stoppen soll. Der Bill ist gerade im Abgeordnetenhaus eingebracht worden. Damit könnten chinesische Aktien von der US-Börse verschwinden – außer ihre Geschäftsberichte werden von US-Regulierungsbehörden geprüft.

Vom Regen in die Traufe

Bei chinesischen Firmen wächst nun die Nervosität. Zwei von Chinas wertvollsten, an der US-Börse gelisteten Megacaps, wollen nun mit einem zweiten Börsengang in Hongkong den Zugang zu Kapital sichern. Es handelt sich um NetEase, das ist ein Online-Spiele-Anbieter. Und um JD.com, den Betreiber einer E-Commerce-Website. Die Prüfung für das Listing an der Hong Kong Stock Exchange hat laut „Wall Street Journal“ gerade begonnen. Der Erfolg der beiden Zweitlistings dürfte also den Weg für chinesische Aktien weisen. Möglicherweise können von der US-Börse verbannte China-Konzerne damit zwar dem Zorn der Amerikaner entgehen – aber damit auch gleich in die Fänge der chinesischen Aufsicht laufen.

Handelskrieg Revisited

Keine schöne Wahl also – dann also lieber gleich raus aus dem chinesischen Markt und aus chinesischen Assets. Was den Absturz des Offshore-Yuan erklären würde. Und damit hätten wir das nächste Problem: Ein solch günstiger Renminbi dürfte bald wieder die Falken in Washington auf den Plan rufen. Denn ein schwacher Yuan verbilligt chinesische Exporte, für Amerika war immer die 7.00 die Rote Linie. Konkret war übrigens die 7.20 das Tief im Handelsstreit gewesen.

Klare Kante in den USA

Zu all dem gesellt sich der Zorn in Amerika wegen Corona. China hat höchst wahrscheinlich die Welt in Sachen Covid-19 belogen und die Ursprünge des Virus vertuscht. Trump wird im Wahlkampf nicht müde, China als Verantwortlichen von Corona zu brandmarken – und die Amerikaner denken ebenso.
Und das wären die Folgen für Trader und Investoren: Bei einem neuen Handelskrieg mit Hongkong-Variante dürften zunächst der Hang Seng in Turbulenzen geraten. Schließlich der CSI-300. Und dann die Wall Street. Der Yuan dürfte sich sowieso auf der Short-Seite wiederfinden. Das jedenfalls, sofern Peking zurückschlägt und die Lage eskaliert. Die Bernstein-Bank behält das Thema für Sie im Auge – und wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


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Morning Stock News

Öl verliert seine Position

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Gold   1693,50
(-0,91%)

EURUSD   1,0799
( -1,87%)

DJIA  24115
(-5,55%)

OIL.WTI  25,095
(-22,04%)

DAX   10609
(-9,49%)

Donnerstag wird der bedeutendste Tag der laufenden Handelswoche sein, denn heute werden die wichtigsten makroökonomischen US-Statistiken veröffentlicht, die zeigen werden, ob sich die Märkte in dieser Woche entsprechend bewegt haben.


DAX

DAX

Der Mittwoch hat gezeigt, dass die Anleger nicht schlafen und ihre Gewinne, die sie aufgrund bestimmter positiver Nachrichten erzielt haben, jederzeit schließen können. Es war klar, dass die Anleger versuchten, auf jene Dienstleistungen und Unternehmen zu spekulieren, die während der Pandemie gefragt waren. So verlor beispielsweise Moderna, das als erstes Unternehmen positive Impfstofftests meldete, mehr als 10% des Kurses, während Zoom, eine Videokonferenzplattform, 4% verlor. S&P500-Index – liegt immer noch über 3000 und versucht, weiter zu steigen. Der DAX stieg vor dem Hintergrund des Optimismus um 1,3% auf das Niveau von 11657.


Euro

Der Euro macht am Mittwoch einen guten erneuten Test bei 1,0990, liegt aber im Handel immer noch leicht darunter. All dies geschieht vor dem Hintergrund des schwächelnden US-Dollars und der Verschärfung der Probleme zwischen den USA und China. Es wäre schön, den Euro bereits über 1,10 zu sehen, aber es funktioniert noch nicht sehr gut. Vielleicht werden zum Monatsende die Gewinnmitnahmen bei einigen Instrumenten den Euro noch weiter nach oben treiben.


Gold

Das aktive Wachstum der Aktienmärkte hat die Leidenschaft der Anleger für die Vermögenswerte des sicheren Hafens gezeigt, aber das bedeutet nicht, dass der Anstieg vorbei ist. Es liegen noch viele Entscheidungen vor der Fed, der EZB und anderen Zentralbanken, die bereit sind, ihrer Wirtschaft Geld zuzuführen und ihren Ländern zu helfen. Überschüssige Liquidität wird Gold als eines der wichtigsten Vermögenswerte sicherlich stärken.


Öl

Am Mittwoch entfernte sich das Öl von seinen monatlichen Höchstständen und trat in eine Korrektur ein. Der Monatsschlusskurs steht noch immer in Frage. Was als nächstes passiert, hängt von den OPEC-Ländern und dem tatsächlichen Wachstum der Weltwirtschaft ab. Bislang ist der WTI-Ölpreis von 32 Dollar pro Barrel für Investoren recht zufriedenstellend. Höchstwahrscheinlich werden wir im Mai keine scharfe Entwicklung des Energiemarktes erleben und werden im Juni, wenn sich neue Trends abzeichnen, darauf zurückkommen.


Was erwartet uns heute?

14.30 Uhr Basis-Bestellungen für langlebige Güter in den USA
14.30 Uhr US-BIP
14.30 Uhr Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA
17.00 Uhr US-Rohölreserven


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Morning Stock News

Die Märkte befinden sich in einer Euphorie

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Gold   1693,50
(-0,98%)

EURUSD   1,0799
( -1,61%)

DJIA  24115
(-3,56%)

OIL.WTI  25,095
(-26,52%)

DAX   10609
(-7,39%)

Der Coronavirus-Impfstoff soll bis Ende des Jahres entwickelt werden. Solche großartigen Nachrichten von den amerikanischen Pharmaunternehmen geben Impulse für alle Sektoren der Märkte.


AUD/USD

AUDUSD

In den USA stieg der S&P500-Index schliesslich über 3000. Dies ist der beste Wert in den letzten zwei Monaten. Die USA sind sehr optimistisch, die Wirtschaft in naher Zukunft zu beleben und die Konjunktur wieder anzukurbeln. Auch in Europa ist der Markt gut gestiegen, obwohl es Zweifel an der weiteren Entwicklung mit dem Euro und den Rechtsstreitigkeiten zwischen der EZB und der Bundesbank gibt. Der DAX schliesst mit einem Zweimonatshoch von 11504.


Euro

Die Schwäche des US-Dollars ermöglicht es dem Euro, das Niveau von 1,0990 erneut zu testen, was im zweiten Monat nicht möglich ist. Analysten glauben, dass die Talsohle der Krise in Europa im April durchschritten wurde, und nun ist es Zeit für eine lange Erholung. Unterdessen bereitet die EZB einen Plan zum Kauf von Anleihen ohne Beteiligung der Bundesbank vor. Sollte der Konflikt zwischen den Banken anhalten, wird sie eine gewisse Anpassung des Eurokurses vornehmen. Es ist wahrscheinlich, dass die Bewegung des Euro nachlässt, bis die EZB Klarheit in ihr neues Programm bringt.


Australischer Dollar

Am Dienstag eilte der australische Dollar dem Aktienmarkt hinterher. Der Widerstand von 0,66 ist überwunden, und dann beginnt der Anstieg auf 0,6720 und dann auf 0,68. Die Spannungen zwischen den USA und China könnten jedoch einen Anstieg des Australischen Dollar verhindern. Trump wird die Situation während seines Wahlkampfes perfekt aufbauschen und alle riskanten Assets, einschließlich des australischen Dollars, beeinflussen.


Gold

Während der amerikanischen Session fiel der Goldpreis. Aufgrund des raschen Wachstums der Aktienmärkte fließt unweigerlich Kapital aus den sicheren Häfen in risikoreiche Anlagen. Wahrscheinlich hat die Gewinnsicherung zum Monatsende bereits begonnen. Gold handelte auf dem Niveau von $ 1713 pro Unze und kam auf die nächste Unterstützungslinie.


Was erwartet uns heute?

09.30 Uhr Rede der EZB-Präsidentin Christine Lagarde
20.00 Uhr Fed-Protokoll
22.30 Uhr Wöchentliche Rohölreserven in den USA


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CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.