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Konsolidierung auf hohem Niveau

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10.02.2020 – Daily Report. Der jüngste Rücksetzer muss die Bullen nicht schrecken. Noch nicht. Denn die Wall Street lauert unter den mehrfach erzielten Allzeithochs. Auch der wesentlich antriebsschwächere DAX liegt relativ nah am Gipfel. Neue Themen waren zunächst Mangelware.

Börse Frankfurt wartet ab

Auf dem Parkett kursierten nur wenige echte Finanznews – stürmisch war nur das Wetter zum Wochenstart. So waren die alten Themen die neuen: Corona-Virus, starke US-Bilanzsaison, noch stärkere Arbeitsmarktdaten in den USA. Und ein wenig Zollstreit. Alles wie gehabt. So reagierte der DAX am Montagmittag mit 0,4 Prozent im Minus bei 13.463 Punkten. Das Allzeithoch hatte vorige Woche bei knapp 13.600 Zählern gelegen. Am Montag gaben auch die US-Futures um rund 0,2 Prozent nach.

Corona und kein Ende

Für Skepsis sorgte die Warnung von Tedros Adhanom Ghebreyesus, seines Zeichens Chef der Weltgesundheitsorganisation. Er zeigte sich besorgt über die Fälle bei Menschen, die gar nicht in China waren. Möglicherweise sähen wir somit erst die Spitze des Eisbergs. Tatsächlich ist die Zahl aller Todesfälle mit über 900 nun über die der SARS-Epidemie 2002/2003 gestiegen. Die Zahl der neu nachgewiesenen Corona-Fälle ist um gut 3.000 auf über 40.000 geklettert.

Warnung von Öl und Kupfer

Dass die Epidemie für die Weltwirtschaft wohl heftige Schäden bringt, verdeutlichen der Öl- und der Kupfermarkt: Dies sind anders als die Weltbörsen verlässlichere Indikatoren für die globale Konjunktur, da hier weit mehr reelle Nachfrage herrscht und sich weniger Spekulanten tummeln. Und sowohl bei Kupfer als auch bei Öl herrscht aktuell eine Baisse. WTI rutschte unter die Marke von 50 Dollar (minus 0,8 Prozent auf 49,90 Dollar); und Brent verlor prozentual genauso viel auf 54 Dollar. Kupfer verbilligte sich nach einer leichten Erholung in den vergangenen Tagen um 1,3 Prozent auf rund 5.653 Dollar.

Kleine News im Zollstreit

Auch das Thema Zollstreit sorgte für minimale Sorgenfalten. Denn für wirtschaftlich eher unbedeutende Güter wie Stahlnägel, Heftklammern, Draht und Kabel sind am Wochenende Strafzölle in den USA in Kraft getreten.

Keine klare Tendenz in Asien

So hielten sich die Börsianer in Japan am Montag erst einmal zurück. Der Nikkei 225 schloss mit einem Minus von 0,6 Prozent bei 23.686 Zählern. In China aber kletterten die Kurse: Der CSI-300 gewann 0,4 Prozent auf 3.916 Stellen. Die Anleger in der Volksrepublik reagierten mit Applaus auf eine Ankündigung der heimischen Notenbank: Sie will die Wirtschaft mit einem milliardenschweren Hilfspaket unterstützen.

New York konsolidiert

Selbst der robuste Jobmarkt sorgte nicht für Kauflaune. Wie das Arbeitsministerium mitteilte, haben die USA im Januar 225.000 neue Jobs geschaffen – erwartet worden waren 165.000 neue Stellen. Und die gemeldeten Geschäftszahlen lagen zu gut 70 Prozent über den Erwartungen.

Amerika, du hast es besser

Da an diesem flauen Tag News zuletzt Mangelware waren, hier noch ein Lesetipp. Wer sich darüber informieren will, wie Polit-Themen wirklich die Wall Street beeinflussen, der sollte sich – neben unseren News – ein wenig in einem neuen US-Buch schlau machen. Nicht aber in der deutschen Journaille. So hatte es beispielsweise in der „Heute Show“ am Freitag geheißen, Joe Biden sei nun nur deswegen in den Vorwahlen abgeschlagen, weil er völlig unberechtigt mit Schmutz beworfen wurde.

Ein ganz anderes Bild zeichnet die aktuelle Nummer eins der Bestseller-Liste der „New York Times“: „Profiles in Corruption: Abuse of Power by America’s Progressive Elite“. Autor Peter Schweizer beleuchtet hier die schmutzigen Geschäfte der Demokraten-Granden Joe Biden, Bernie Sanders, Elizabeth Warren, Amy Klobuchar oder Kamala Harris. Der US-Wähler bekommt also ein ausgewogenes Bild. Wenn nur ein Bruchteil dessen stimmt, was in dem Buch steht, werden die Demokraten in der Präsidentschaftswahl im November vernichtet. Was Donald Trump wohl einen republikanisch dominierten Kongress bescheren dürfte. Und den Bullen an der Wall Street eine hübsche Hausse.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender bringt am Montag keine wirklich wichtigen Events, den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

40% in 40 Tagen!

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Gold   1570,87
(+0,04%)

EURUSD   1,0955
( +0,11%)

DJIA   29061,50
(+0,03%)

OIL.WTI  50,37
(-0,04%)

DAX   13477,29
(+ 0,01%)

In der Zusammenfassung vom letzten Jahr stellten wir in unserem Newsletter fest, dass der Hauptnutznießer von 2019 Bitcoin war, der um fast 100% wuchs. Und wir rieten, diesem im neuen Jahr große Aufmerksamkeit zu schenken. Am Sonntag stieg die erste kryptografische Währung über 10.000 Dollar.

Chart of the day S&P500
Gleichzeitig war der Durchbruch der Marke von 10.000 nicht schnell, wie wir angenommen hatten, mit einem Preisanstieg oder umgekehrt, schnellen Gewinnmitnahmen und nicht weniger schnellen Rückschlägen.
Nun ähnelt der Bitcoin einem Schneepflug, der sich langsam aber sicher auf der Straße bewegt und den Weg für den Schnee freimacht. Verkäufer von Terminkontrakten, die BTC leerverkaufen, agieren als Schnee.


S&P500

Die am Freitag veröffentlichten Daten über die Anzahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze in der Landwirtschaft außerhalb der USA waren besser als vorhergesagt. Mit dieser Nachricht sind alle Indizes nach oben geschossen. Aber, buchstäblich, nach ein paar Sekunden begann ein mächtiger Verkauf, den wir im letzten Newsletter vorhergesagt hatten. Nach 4 Tagen des Wachstums, vor dem Wochenende, beeilten sich die Spekulanten, die Gewinne zu fixieren. Und die Großanleger wollten nicht weiter Aktien kaufen, da sie nicht wussten, was uns am Montag mit Nachrichten aus China erwartete.


Gold

Und diese Nachrichten werden enttäuschend sein. Trotz der mutigen Zusicherungen nimmt die Zahl der neu entdeckten Infektionsfälle weiterhin rasch zu. Diese Woche wird entscheidend dafür sein, ob sich die Epidemie auch außerhalb Chinas entwickeln wird. Die neuesten Zahlen für die Infektionskrankheiten der Welt sind fast die gleichen wie die, die wir vor 20 Tagen in China selbst gesehen haben, als weniger als 1000 weitere identifiziert wurden.
Vor diesem Hintergrund sieht Gold im Vergleich zu den kryptographischen Währungen, die in die Höhe geschossen sind, wie ein „Nachzügler“ aus. Das bedeutet, dass ihr Wachstumspotenzial noch lange nicht ausgeschöpft ist.


Was erwartet uns heute?

02.30 Verbraucherpreisindex in China für Januar
07.45 Arbeitslosenquote in der Schweiz für Januar
14.15 Uhr Rede des Vertreters von Fed Bowman


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Schwache Industrie stoppt DAX aus

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07.02.2020 – Daily Report. Schon wieder geteilte Welt am Aktienmarkt: Die Indizes an der Wall Street markieren einmal mehr neue Rekorde. Asien ziert sich. Und die Anleger in Frankfurt positionieren sich eher auf der Verkaufsseite. Denn die deutsche Industrie schwächelt massiv. Weiter wollen viele Broker erst einmal die Zahlen vom US-Arbeitsmarkt abwarten.

Verluste an der deutschen Börse

Die Anleger in Frankfurt gingen am Freitagmittag zunächst auf Nummer sicher. Der DAX rutschte 0,6 Prozent auf 13.500 Stellen. Gestern hatte der Leitindex im Tageshoch noch 13.610 Zähler erreicht und damit einen neuen Rekord um 30 Punkte verfehlt. Auch der Euro schwächelte am Freitag. EURUSD rutschte ab bis auf ein Vier-Monats-Tief von 1,0963.

Industrieproduktion auf Elfjahres-Tief

Auslöser für die leichte Depression war die deutsche Industrie – die hat zum Jahresende massiv geschwächelt. Die Gesamtherstellung lag im Dezember 3,5 Prozent unter dem Vormonatsniveau – das stärkste Minus seit der Finanzkrise Anfang 2009.

Anleger in Asien zögern

Auch das Corona-Virus blieb in den Schlagzeilen. China mutmaßte, die Seuche habe den Gipfel überschritten – es gebe rund 31.000 Fälle und über 600 Tote. Den Alptraum auf See durchleben derzeit die Passagiere der „Diamond Princess“: Das derzeit vor Yokohama unter Quarantäne liegende Kreuzfahrtschiff meldete 41 neue Ansteckungen. Insgesamt sind es damit 61 Fälle.

Der CSI-300 schloss am Morgen unverändert bei 3.900 Zählern. Der Nikkei 225 ging am Freitag 0,2 Prozent schwächer bei 23.828 Punkten ins Weekend. Die Rendite der Handelswoche liegt aber bei plus 2,7 Prozent.

Rekordjagd in New York

Angeschoben von überwiegend starken Unternehmenszahlen waren die US-Börsen am Vorabend auf Rekordjagd gegangen. Bislang hat mehr als die Hälfte der Unternehmen Zahlen gemeldet, gut zwei Drittel übertrafen die Prognosen. Kein Wunder, dass Dow Jones Industrial, S&P 500 und auch der Hightech-Index Nasdaq 100 historische Rekordmarken markierten.

So ging der Dow mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 29.380 Punkten aus dem Tag. Der S&P 500 gewann ebenfalls 0,3 Prozent auf 3.346 Zähler. Und der Nasdaq 100 gewann 0,8 Prozent auf 9445,92 Punkte weiter nach oben.

Warten auf die Erlösung bei Öl

Am Ölmarkt hatten weiter die Bären das Sagen. Die Preise rutschten um 0,4 Prozent, WTI kostete 50,7 Dollar, Brent wurde für 54,70 Dollar umgesetzt. Aus der erhofften Förderkürzung wird wohl nichts, weil sich Moskau sträubt. Das berichtete zumindest der Finanz-Newsdienst „Ransquawk“. Das Expertengremium The Joint Technical Committee (JTC) der OPEC+ hatte sich in Wien getroffen, um eine Senkung im Output zu diskutieren.

Das bringt der Tag

Mit dem US-Arbeitsmarktbericht für Januar steht um 14.30 Uhr das einzige Top-Event des Tages an.

Den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und ein erholsames Weekend!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Ein Fest zur Zeit der Pest!

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Gold   1564,23
(-0,15%)

EURUSD   1,0979
( -0,01%)

DJIA   29323,50
(+0%)

OIL.WTI  51,23
(+0,35%)

DAX   13570,26
(+ 0,01%)

So könnte man das Geschehen auf dem amerikanischen Aktienmarkt nennen. Wie wir gestern vermutet haben, wurde der S&P500 am Donnerstag auf seinem Allzeithoch getestet. Und es war nicht nur ein Test, sondern ein selbstbewusster Durchbruch.

Chart des Tages S&P500

Chart of the day S&P500
Es scheint, dass es den Amerikanern egal ist, was in der Welt passiert. Es geht ihnen gut und sie haben keine Probleme. Ein zusätzlicher Anreiz war die endgültige Schließung der Donald Trump-Anklage durch den US-Senat.
Der Markt ist vier Tage in Folge gewachsen. Wenn man sich an die vergangenen Trendjahre erinnert, gab es in der Regel freitags eine Korrektur. Die Spekulanten schlossen den während der Woche angesammelten Gewinn. Mal sehen, was heute passiert, insbesondere im Hinblick auf die Veröffentlichung der wichtigsten monatlichen Daten zur Anzahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze und der Arbeitslosenquote in den USA.


Gold

Trotz der positiven Aktienmärkte hat sich Gold mit Zuversicht nach oben bewegt. Die Korrektur für das gelbe Metall ist vorbei, der Durchbruch von 1600 $ pro Feinunze steht bevor. Und wenn die Geschichte des Coronavirus in den kommenden Wochen weitergeht, sollten wir bald neue Höchststände der letzten 6-7 Jahre erleben.


Kryptos

Bitcoin ist immer noch etwas gewachsen. Aber nicht er ist es, der heute die Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, sondern der Rest der altcoins, die in den letzten 24 Stunden um 5%-15% gewachsen sind. Was ist das? Investoren wollen in ein Portfolio aus Kryptos investieren, nicht nur in BTC? Wenn ja, dann ist dies ein neuer Trend, den wir im vergangenen Jahr nicht gesehen haben.


NEUSEELÄNDISCHER UND AUSTRALISCHER DOLLAR

Eine interessante Dynamik zeigen die Daten von 2 Währungen gegenüber dem US-Dollar. Um genauer zu sein, es gibt keine Dynamik. In den letzten 4 Tagen sind die beiden tatsächlich in einem sehr engen Korridor eingeschlossen. Und dies bei einer hohen Volatilität auf den Rohstoffmärkten, die in direktem Zusammenhang mit diesen Rohstoffwährungen stehen. Heute werden auch die Daten zur Arbeitslosigkeit in Kanada veröffentlicht. Spekulanten sollten aufpassen.


Was erwartet uns heute?

01.30 Uhr Kommentar der Reserve Bank of Australia zur Geldpolitik
14.30 Anzahl der neuen Arbeitsplätze im nicht-landwirtschaftlichen Sektor in den USA für Januar
14.30 Veränderungen in der kanadischen Beschäftigung im Januar


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

börse_nachrichten

Die Kurse steigen weiter

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06.02.2020 – Daily Report. Der Optimismus an den Börsen hält sich auch am Donnerstag. An der Wall Street waren am Vorabend neue Rekorde angesagt. Der DAX lauert nur knapp darunter. Die Anleger haben offenbar die Corona-Gefahren abgehakt.

Gute Stimmung auf dem Frankfurter Parkett

Die Börsianer griffen hierzulande wieder zu: Der DAX hielt sich zum Mittag 0,6 Prozent im Plus bei 13.558 Zählern. Damit ist das Rekordhoch aus dem Vormonat bei 13.640 Zählern nicht allzu weit weg, zumal der Höchststand am Vormittag bei 13.606 Punkten gelegen hatte. Am Mittwoch hatte der Leitindex schon um 1,5 Prozent zugelegt und auf 13.476 Zählern geschlossen. Die US-Futures zogen zuletzt um 0,3 Prozent an.

Hoffnung wegen Corona

Viele Börsianer gehen fest von einer Beendigung der Corona-Krise aus. Dabei hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Vortag dementiert, dass es eine Arznei gegen das Virus gebe, wie chinesische Medien berichtet hatten. Wenn sich dieser Optimismus mal nicht rächt. Nach Einschätzung von Jan Hatzius, Chefökonom von Goldman Sachs, wird die Epidemie im ersten Quartal 1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes von China kosten. Und im Rest der Welt komme noch einmal 1 Prozent dazu. Die Delle dürfte sich recht flott in den Gewinnen der börsennotierten Unternehmen niederschlagen.

Positives Signal in Phase 1

Freude herrschte auf dem Parkett über die Entspannung zwischen China und den USA. So senkt Peking jetzt seine Sonderzölle auf US-Güter im Wert von 75 Milliarden Dollar. Der Schritt erfolgt zeitgleich mit einer Reduzierung von US-Strafzöllen auf Einfuhren aus China. Offenbar trägt also die Mitte Januar geschlossene erste Vereinbarung zum Handelsstreit.

Ergo zog der chinesische CSI-300 um 1,9 Prozent an auf 3.900 Punkte. Und der Nikkei in Tokio gewann sogar 2,4 Prozent auf 23.874 Zähler.

Neue Rekorde in den USA

An Vorabend hatten schon die amerikanischen Anleger beherzt zugegriffen. Der Dow Jones zog zur Schlussglocke um 1,7 Prozent an auf 29.291 Zähler. Somit ist es nur eine Frage der Zeit, bis die 30.000 fällt. Der S&P 500 und der Nasdaq Composite markierten sogar neue Allzeithochs. Der S&P 500 rückte um 1,1 Prozent auf 3.335 Zähler vor. Der Nasdaq Composite gewann 0,4 Prozent auf 9.509 Stellen. Broker verwiesen auf die robusten US-Arbeitsmarktdaten von ADP. Außerdem feierte die Börse das Ende des Impeachment.

Freispruch im Impeachment

Wie erwartet wurde Donald Trump vom Senat freigesprochen. Nicht, weil die Republikaner so unglaublich irre sind und einen Kriminellen stützen, wie unsere Journaille insinuiert. Nein, wie bei Richard Nixon hätte die eigene Partei Trump subito fallen lassen, wenn es wirkliche Vergehen gegeben hätte. Doch die gab es nicht. Es gehört zu den Pflichten eines Präsidenten, Korruption zu untersuchen. Ein Präsidentschaftskandidat wie Joe Biden ist nicht dagegen immun.

Unser Fazit: Die Demokraten haben sich mit dem Versuch der Amtsenthebung vor der Präsidentschaftswahl selbst versenkt. Denn die Partei, die jetzt ach so hehre Werte reklamiert, hat sich nie für die enorm anrüchigen Geschäfte von Biden in der Ukraine oder in China interessiert oder für die Frage, wer in der eigenen Partei so alles mit von der Partie war. Wir sind gespannt, ob es dazu zufällig vor der Wahl noch Untersuchungen und Enthüllungen geben wird. Die zum Impeachment vorgeladenen Zeugen im House dürften viele Wähler zudem endgültig davon überzeugt haben, dass die Demokraten nicht mehr die Partei der Arbeiterklasse sind. Sondern die Lobby der Eliten in Medien, Universitäten, Hollywood und in der Bürokratie.

Für die Börse heißt das: Die Chancen für Trump in der Präsidentschaftswahl sind gestiegen – und die Chancen auf eine Fortsetzung der Hausse auch.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender birgt am Donnerstag nur wenige bedeutende Termine, den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

Wichtigstes Event werden die Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe um 14.30 Uhr.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


Wichtige Hinweise:

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Morning Stock News

Ist alles wieder in Ordnung?

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Gold   1553,77
(-0,14%)

EURUSD   1,0997
( -0,02%)

DJIA   29436,50
(+0,68%)

OIL.WTI  52,11
(+1,90%)

DAX   13500,42
(+ 0,01%)

Am Mittwoch kam ein großer Teil des Optimums auf den Markt. Die chinesischen Behörden kündigten an, dass sich die Situation mit dem Coronavirus geändert habe. Das Positve beruht auf der Tatsache, dass die Zahl der entlassenen Patienten doppelt so hoch war wie die Zahl der krankheitsbedingten Todesfälle. Es ist schwer zu verstehen, wo das Positive liegt, wenn man bedenkt, dass in den letzten 24 Stunden 5000 neue Infektionen festgestellt worden sind. Die Aktienmärkte versuchten jedoch nicht, die Nachrichten zu verstehen, und wuchsen schnell.

Chart des Tages DAX30

DAX30-tradingnews
Die zweite wichtige Nachricht, die in letzter Zeit fast nicht mehr wahrgenommen wird, sind die Daten der amerikanischen Agentur ADP über die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze. Die Prognose der Analysten lag bei 156.000 Personen, tatsächlich waren es 291.000 Personen. Nach der Veröffentlichung dieser Nachricht beschleunigte sich das Wachstum der Aktienmärkte und des US-Dollars.


Gold

Trotz des vorherrschenden Optimismus weigert sich Gold, weiter zu sinken. Anleger, die das gelbe Metall bereits gekauft haben, ganz zu schweigen von den Spekulanten, haben es nicht eilig, sich davon zu trennen und auf eine neue Wachstumswelle zu warten.


Bitcoin

Am Mittwochabend erreichte der Bitcoin-Kurs einen Wert von 9700 Dollar. Vom runden Wert ist nur noch sehr wenig übrig. Was ist wichtig zu verstehen? Der vorherige Durchbruch des Niveaus erfolgte durch die Nachricht, dass China Unternehmen, die sich mit der Bitcoin-Technologie beschäftigen, unterstützen wird. Das Niveau wurde scharf durchbrochen, und nach einer Weile ging der Preis stark zurück.
Jetzt ist die Situation anders. Bitcoin steigt stetig an und nähert sich stetig dem Niveau von 10.000$. Der Durchbruch von Bitcoin bedeutet nicht, dass es bald wieder zurückkommt. Vielleicht ist der Prozess der Akkumulation vorbei, und der Preis wird sich an den Höchstständen des letzten Jahres orientieren. Diese Idee ist besonders relevant im Hinblick auf die bevorstehende Teilung von Bitcoin.


JAPANISCHER YEN

Die japanische Währung ist seit 3 aufeinander folgenden Tagen rückläufig und nähert sich wieder der Marke von 110 Yen pro 1 US-Dollar. Beim letzten Mal, nachdem die Stopps herausgenommen wurden, folgte ein kräftiger Rückzug von 2,5 Figuren. Damit das Paar weiter wachsen kann, müssen wir am Donnerstag die Aktienindizes wieder steigen sehen. Und das würde bedeuten, dass der amerikanische Aktienmarkt die historischen Höchststände erneut testet. Die Situation ist sehr interessant, wenn auf diese ein Rückzug folgt, dann bildet sich ein doppelter Top – eine der wichtigsten Figuren der technischen Analyse.


Was erwartet uns heute?

01.30 Australische Einzelhandelsumsätze für Dezember
14.30 Anzahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosengeld pro Woche
15.15 Uhr Rede des Fed-Vertreters Kaplan


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Boerse handel

Die Zuversicht wächst

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05.02.2020 – Daily Report. Ja gibt’s denn sowas: Mitten in Zeiten der Seuche greifen die Anleger wieder beherzt zu. Chinesische Medien meldeten offenbar einen Durchbruch im Kampf gegen das Virus. Der DAX zieht an. Die Börsen in Asien verbuchen Gewinne. Am Vorabend hatten Nasdaq 100 und Composite sogar einen neuen Schlussrekord markiert.

Börse Frankfurt zieht an

Die Bullen an der Börse liefen zuletzt langsam, aber unaufhaltsam nach vorne. Der DAX schob seine vorbörslichen Verluste zur Seite und notierte zuletzt 1,1 Prozent im Plus bei 13.434 Zählern.

Der DAX stieß übrigens bei seiner Erholung gestern interessanterweise zum Schluss bei 13.282 Punkten genau bis an die 50-Tage-Linie. Das kennen wir aus der Chartanalyse: Einstige Unterstützungen wirken auf dem Weg zurück als Widerstand. Wird dieser nun nachhaltig brechen? Behalten Sie unbedingt den direkten Marktzugang offen und unsere regelmäßigen Markt-Updates im Blick.

Das wichtigste Thema am Mittwoch war einmal mehr der Corona-Virus. Die Anleger honorierten die fieberhafte Suche nach Medikamenten positiv. So zogen die US-Futures um rund 1 Prozent an.

Hoffnung in Sachen Corona-Virus

Während sich die Zahl der Toten der Marke von 500 näherte, setzten Investoren nun ihre Hoffnung auf Medikamente gegen das Corona-Virus. Laut Reuters berichteten chinesische Medien vom Durchbruch eines Forschungsteams. Tags zuvor hatte schon Bloomberg berichtet, thailändische Wissenschaftler hätten Hoffnungen über einen Medikamenten-Cocktail geäußert. Nun hieß es, das Wuhan Institute of Virology Wolle ein lokales Patent für Remdesivir von Gilead Scienes erwerben. Die „New Straits Times“ berichtete, chinesische Ärzte setzten auf Kombinationen aus HIV- und Grippemitteln.

Gewinne an den asiatischen Börsen

Ergo legten die chinesischen Aktien zu. Der CSI-300 schloss am Morgen mit einem Gewinn von 1,1 Prozent bei 3.829 Zählern. In Tokio ging der Nikkei 225 mit plus 1 Prozent bei 23.320 Punkten aus dem Tag. Nach der Liquiditätszufuhr der chinesischen Notenbank signalisierte auch die japanische Zentralbank Alarmbereitschaft: Der stellvertretende Leiter Masazumi Wakatabe sagte, eine Lockerung der Geldpolitik stehe zwar nicht unmittelbar bevor. Sein Institut werde aber nicht zögern, zusätzliche Lockerungsmaßnahmen zu ergreifen, wenn die Risiken sehr groß würden. Wakatabe gilt als Befürworter einer aggressiven Geldpolitik.

Optimismus in New York

Am Abend zuvor hatten in den USA die Bullen das Sagen gehabt. Der Dow Jones Industrial stieg um 1,4 Prozent auf 28.808 Zähler. Der S&P 500 gewann 1,5 Prozent auf 3.298 Stellen. Und für den Nasdaq 100 ging es um 2,3 Prozent auf 9.334 Zähler voran. Damit markierte der Index Rekordhoch, genau wie der Composite. Und jetzt haben beide Hightech-Indizes eine Kurslücke nach oben gerissen.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender ist am Mittwoch prall gefüllt, den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

Zunächst steht um 15.15 Uhr in den USA der ADP-Arbeitsmarktbericht für Januar an.

Um 14.30 Uhr folgt die Handelsbilanz im Dezember.

Schließlich folgt um 15.45 Uhr der Markit PMI Services für Januar.

Um 16.00 Uhr wird der ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen für Januar veröffentlicht.

Und um 16.30 Uhr folgt der Ölbericht des Energieministeriums.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Die chinesische Zentralbank versucht, das Feuer der Krise zu löschen

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Gold   1559,25
(+0,41%)

EURUSD   1,1038
( -0,05%)

DJIA   28728,50
(-0,21%)

OIL.WTI  50,06
(+1,25%)

DAX   13280,77
(+ 0,01%)

Die chinesische Zentralbank hat am Montag und Dienstag fast 250 Milliarden Dollar in das Bankensystem des Landes gesteckt. Tatsächlich war es das Einzige, was den lokalen Aktienmarkt vor einem Absturz bewahrte. Und hat sogar die Risikobereitschaft in der ganzen Welt erhöht.

Chart of the day S&P500

tradingnews-sp500
Die Aktien amerikanischer Technologieunternehmen waren stark gefragt. Ihr Wachstum zog am Dienstag die Aktienmärkte weltweit in Mitleidenschaft. Als die Volatilität stark zunahm, kehrten zahlreiche Spekulanten, die noch innerhalb des Tages handelten, auf den Markt zurück. Wenn etwas steigt, kaufen sie es, wenn etwas sinkt, verkaufen sie es. Mittelfristige Investoren versuchen, sich von diesem Prozess fernzuhalten.


Gold

Das gelbe Metall ist in den letzten 2 Tagen um mehr als 40 Dollar gefallen und hat damit wieder das Niveau vom Jahresanfang erreicht. Möglicherweise wurden gestern die letzten Positionen schrittweise geschlossen, was den Bullen eine ausgezeichnete Gelegenheit bietet, nach einer starken Korrektur in den Markt einzusteigen.


Japanischer Yen

Als die Risikopositionen zunahmen, verlor der japanische Yen gegenüber allen Haupt- und Rohstoffwährungen stark an Wert. Ist dieser Optimismus gerechtfertigt? Wahrscheinlich nicht. Von den beiden Schutzwährungen ist der Schweizer Franken in letzter Zeit gegenüber dem US-Dollar deutlich stärker geworden. Das Wachstumspotenzial des Yen ist also, wenn der Markt sich umdreht, enorm. Vor allem wenn man bedenkt, dass sich die Situation mit der Verbreitung des Coronovirus nur noch weiter verschlechtert.


ÖL

Die Ölverkäufer haben auf Berichte reagiert, dass die OPEC-Länder regelmäßige Konsultationen abhalten. Was wollen ihre Vertreter? Es geht darum, die Ölförderung um 500.000 Barrel pro Tag zu reduzieren. Die Nachfrage ist viel stärker gesunken und geht weiter zurück.
Tatsächlich geben es auch die Marktteilnehmer zu. Am Dienstagmorgen wuchs das Öl um 3%, aber am Ende des Handels kehrte es wieder auf das Eröffnungsniveau zurück.


Was erwartet uns heute?

02.30 Uhr Rede von Philip Lowe, Leiter der Reserve Bank of Australia
10.30 Uhr UK Service Business Index Januar
13.15 Uhr Stellungnahme von EZB-Chef C. Lagarde
16.00 ISM-Geschäftsaktivitätsindex im US-Dienstleistungssektor für Januar


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Stock Graph

Die Hoffnung ist zurück

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04.02.2020 – Daily Report. Die Anleger greifen wieder zu: Zunächst verhalten an der Wall Street. Dann besonders kräftig in China. Denn die Notenbank in Peking pumpt frisches Geld ins System. Und am Morgen steigt auch der DAX. Dabei hat sich nichts geändert in Sachen Corona-Virus.

Frankfurt will nach oben

Der deutsche Leitindex verbreitete Optimismus: Der DAX kletterte am Dienstagmittag um 1,1 Prozent auf 13.186 Zähler. Rückenwind erhielt der Kursindikator von den amerikanischen Futures auf Dow Jones und S&P 500, die um 1,1 Prozent kletterten.

US-Futures setzen auf Trump

Als Grund für den Anstieg der Futures zitierte die Finanzsite „Marketwatch“ den in den USA bekannten Investor/TV-Moderater Jim Cramer, der mit seiner Show „Mad Money“ die Börse unterhaltsam erklärt. Cramer tweetete, die Kontrakte stiegen, weil in 48 Stunden das Impeachment vorbei sei und weil bei den Demokraten in Iowa bei der Vorwahl Chaos herrsche. Und selbst die linke „Politico“ ergänzte, dass fünf Dems mit den Reps für einen Freispruch im Impeachment stimmen könnten. Oops…

Corona grassiert weiter

Unterdessen hat sich an der Bedrohung aus China nichts geändert: Die Zahl der bestätigten Infektionen und Todesfälle in China sprang einmal mehr sprunghaft an. Bis Dienstag wurden mehr als 20.000 Fälle bestätigt – das waren über 3.000 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesopfer zog um 64 auf 425 an. Dies ist der bisher stärkste Anstieg der Infektionen und Todesfälle innerhalb eines Tages.

Asien legt trotzdem zu

Die Anleger in Asien griffen dennoch zu Aktien. Der chinesische CSI-300 legte einen netten Gewinn von 2,6 Prozent auf 3.785 Stellen hin. Die chinesische Notenbank pumpt weitere zusätzliche 400 Milliarden Yuan netto (rund 51 Milliarden Euro) über Repo-Geschäfte in den Finanzmarkt. Ein Signal, das der Markt als Entschlossenheit interpretierte. Der Nikkei gewann rund 0,5 Prozent auf 23.084 Stellen.

Gewinne in New York

Am Abend zuvor hatte schon die Wall Street ein Plus verbucht – als Stütze fungierte der ISM-Einkaufsmanagerindex. Der Dow Jones Index legte um 0,5 Prozent zu auf 28.400 Punkte. Der S&P 500 rückte um 0,7 Prozent auf 3.249 Zähler vor. Und der Nasdaq 100 gewann 1,5 Prozent auf 9.126 Punkte. Für Aufsehen sorgte die Tesla-Aktie mit einem Kurssprung von rund einem Fünftel.

Entschlossenheit bei der OPEC+

Die Ölpreise zogen an: WTI verteuerte sich um 1,9 Prozent auf 51,08 Dollar. Und Brent legte 1,1 Prozent zu auf 55,07 Dollar. Eine nette Gegenbewegung: In der vergangenen Nacht waren Preise für Rohöl auf den tiefsten Stand seit gut einem Jahr gefallen. Crude aus den USA kostete erstmals seit Januar 2019 wieder weniger als 50 US-Dollar.

Angesichts der Nachfrage-Delle in China wollen die Ölscheichs und ihre Verbündeten offenbar handeln: Heute und morgen wollen sich Fachleute in Wien treffen. Der Markt munkelt von drastischen Fördereinschnitten. So berichtete das „Wall Street Journal“, ein Szenario sei eine Kürzung um 500.000 Barrel pro Tag; eine zweite sogar ein Minus im Output von 1 Million Fass. Die Gruppe sei sich aber noch nicht einig.

Das bringt der Tag

Am Dienstag stehen nur wenige wichtige Termine auf dem Konjunkturkalender. Market Mover

So wird in den USA um 16.00 Uhr der Auftragseingang für die Industrie im Dezember gemeldet. Dito die Order für langlebige Güter.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


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Morning Stock News

Was ist mit dem Pfund

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Gold   1572,19
(-0,29%)

EURUSD   1,1061
( +0,02%)

DJIA   28558,50
(+0,70%)

OIL.WTI  50,68
(+1,60%)

DAX   13028,41
(+ 0,01%)

Solange der Markt noch einen kleinen Aufschwung erlebt, können Sie inne halten und über etwas nachdenken, das nichts mit dem Coronavirus zu tun hat. Und der erste Herausforderer, an den wir schon lange nicht mehr gedacht haben, ist natürlich das englische Pfund. Großbritannien ist endlich aus der EU ausgestiegen und hat eine völlig unabhängige Politik begonnen.
Das wichtigste Ergebnis der Sitzung der Bank of England in der vergangenen Woche war die Entscheidung eines Vorstandsmitglieds, das seine Meinung in Richtung einer Straffung der Geldpolitik änderte.

GBP/Dollar Chart des Tages

GBP-Dollar chart of the day
Aber am Montag fiel das Pfund gegenüber allen wichtigen Währungen stark. Die Gründe dafür sind die gleichen, die wir vor einem Monat untersucht haben. Es reicht nicht aus, unabhängig zu werden, jetzt müssen sie auch noch eine große Anzahl von realen Problemen lösen. Und diese Probleme werden sich sicherlich in naher Zukunft negativ auf die Wirtschaft auswirken. Achten Sie genau auf den Chart.


US DOLLAR

Wie wir bereits im letzten Newsletter bemerkt haben, war der Rückgang des US-Dollars am Freitag unlogisch. Am Montag drehte die amerikanische Währung. Aufgrund positiver Swaps und globaler Wirtschaftsrisiken hat sie potenziell bessere Chancen auf weiteres Wachstum.


AKTIENINDIZES IN CHINA

Der gestrige Rückgang der wichtigsten chinesischen Indizes um 8% sollte niemanden in die Irre führen. Es handelt sich um ein Volumen, das sich während der Feiertage angesammelt hat. Wenn man bedenkt, dass derselbe japanische Index im Moment 7% verliert, kann der Rückgang der chinesischen Aktien als nicht sehr bedeutend angesehen werden.
Viel interessanter ist, wie sich die Ereignisse in 3-4 Tagen entwickeln werden, wenn sogar die verlängerten Ferien enden. Wenn die Produktion nicht geöffnet wird, kann der Rückgang des chinesischen Aktienmarktes, gefolgt von den Weltbörsen, katastrophal werden.


ÖL

Der Ölpreis sinkt weiter. Und es gibt bereits klare Meilensteine. China hat seine Exporte von schwarzem Gold um 20% reduziert. Und das sind 3 Millionen Barrel pro Tag. Das ist für Marktverhältnisse einfach ein riesiges Volumen.


Was erwartet uns heute?

04.30 Uhr Entscheidung über den Zinssatz der australischen Zentralbank.
10.30 Uhr Britischer Geschäftsindex für das Baugewerbe Januar
16.00 Uhr US-Produktionsaufträge für Dezember


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CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.