Category

Nachrichten

DAX FOREX CFD

Frankfurt stemmt sich gegen das Blutbad

By | Nachrichten | No Comments

03.02.2020 – Daily Report. Die Bullen an der deutschen Börse haben zum Wochenbeginn eine kleine Stabilisierung gewagt. Die Aktien auf dem chinesischen Festland rauschten dagegen um rund 8 Prozent gen Süden. Die Wall Street hatte am Freitag ebenfalls korrigiert. Nach wie vor bestimmt das Corona-Virus das Geschehen.

Frankfurt probt die Erholung

Ungeachtet der Negativ-Tendenz im weltweiten Handel verbuchte der DAX am Montagmittag ein leichtes Plus, der Index arbeitete sich bis 13.050 nach oben. Zuletzt notierte der Leitindex noch 0,2 Prozent in der Gewinnzone bei 13.004 Zählern. Ein wenig Rückenwind gab es wieder aus den USA: Die Futures auf Dow Jones und S&P 500 kletterten um rund 0,3 Prozent.

Der DAX rauscht durch das Sicherheitsnetz

Der DAX war am Freitag mit einem Wochenminus von 4,4 Prozent wie ein Stein durch die 50-Tage-Linie gefallen; nun könnte er Kurs nehmen auf die 100-Tage-Linie, die bei 12.525 verläuft. Oder ist das eine Bärenfalle und der Index springt wieder nach oben? Angesichts der exponentiell verlaufenden Welle an Krankheits- und Todesfällen in Sachen Corona sind wohl in den kommenden Tagen eher mehr als weniger Hiobsbotschaften zu erwarten. Wer weiß – vielleicht gelingt ja der Durchbruch mit einem schnell verfügbaren Impfstoff.

Corona ist nicht zu stoppen

Doch in der Volksrepublik sind inzwischen mehr Menschen durch das neuartige Corona-Virus ums Leben gekommen als bei der Sars-Pandemie vor 17 Jahren. Die Gesundheitskommission in Peking meldete am Montag den bisher stärksten Anstieg der Infektionen und Todesfälle innerhalb eines Tages. Demnach starben an der Lungenkrankheit erneut 57 Menschen. Somit sind inzwischen 361 Tote zu beklagen. Die Zahl der gemeldeten Fälle schoss über das Weekend drastisch nach oben – um rund 2.800 auf über 17.205 Fälle.

Tiefenrausch in China

Wie zu erwarten holte der chinesische CSI-300 nach Wiedereröffnung der Börse die Verluste der anderen Aktienmärkte nach. So tauchte der Index um 7,9 Prozent ab auf 3.688 Zähler. Der Shanghai Composite rutschte im schlimmsten Börsentag seit 2015 um 7,7 Prozent auf 2.747. Die chinesischen Festland-Börsen öffneten am Montag erstmals wieder nach den wegen Corona verlängerten Ferien zum chinesischen Neujahrsfest. Der Nikkei in Tokio schloss am Montag mit einem Minus von 1 Prozent bei 22.972 Zählern.

Peking pumpt Geld ins System

Die chinesische Führung will derweil den Finanzmarkt mit frischem Geld stärken. Die Notenbank stellte den Geschäftsbanken am Montag über Repo-Geschäfte 1,2 Billionen Yuan, also rund 156 Milliarden Euro Liquidität zur Verfügung. Damit soll das Einfrieren des Geldmarktes verhindert werden. Der Renminbi schwächelte weiter und wurde gegen den Dollar für 7,0229 umgesetzt – ein Minus von 1,6 Prozent.

Tiefflug in den USA

Am Freitag waren schon die US-Indizes kräftig unter Druck geraten. Der Dow Jones Industrial ging zur Schlussglocke mit minus 2,1 Prozent bei 28.256 Stellen aus dem Tag. Die Wochenbilanz: minus 2,5 Prozent. Das Minus im Januar lag bei 1 Prozent. Der S&P 500 verlor am Freitag 1,8 Prozent auf 3.225 Zähler. Und für den Nasdaq 100 ging es um 1,6 Prozent auf 8.992 Stellen nach unten.

Warnsignale aus der Chartanalyse

Der Dow durchbrach übrigens genau wie der DAX die 50-Tagelinie. Das Blog „ValueWalk“ merkte an, dieser Durchbruch sei das erste Mal in fast vier Monaten gewesen. Vor allem das Vierjahrestief im Einkaufsmanager-Index von Chicago habe dazu beigetragen. Wir meinen: Nun könnte es heißen: Nächster Stopp 100-Tage-Linie bei 27.023 Zählern. Wohl aber nicht ohne einige Geplänkel zur Rückeroberung des 50-Tage-Durchschnittes.
Der S&P 500 hat übrigens schulbuchmäßig genau auf der 50er-Linie Halt gemacht. Die Tech-Indizes hängen noch ein Stück darüber. Das ist wenig verwunderlich, denn die Netz-Ökonomie ist eben weniger vom Wirtschaften in einer von Quarantäne geplagten Realwelt abhängig als die Old Economy.
Ist das jetzt schon das Ende der Korrektur? Wegen der verzögerten Entdeckung von Corona-Fällen sind wir skeptisch. Möglich ist auch eine Kappung des Zoll-Deals mit den USA durch China – was an der Börse zu einer veritablen Panik führen könnte. Derweil blicken wir auf den Kupferpreis als Indikator für Konjunkturpessimismus: Kupfer ist seit Mitte Januar beständig auf Talfahrt. Der Preis ist von rund 6.260 auf 5.570 abgerutscht.

Nächster Halt: Freispruch

In Washington hat der US-Senat vorige Woche wie erwartet mit 51 zu 49 Stimmen entschieden, keine weiteren Zeugen vorzuladen. Nur zwei Reps wechselten die Seiten. Nun steht am Mittwoch die Abstimmung über den Freispruch von US-Präsident Donald Trump an. Angesichts des Verdikts vom Freitag könnte die Angelegenheit somit schnell erledigt sein. Wenigstens von dieser Seite hat die Wall Street wohl nichts zu befürchten. Derweil läuft in Iowa die Vorwahl der Demokraten an – mit dem Sozialisten Bernie Sanders in der Führungsrolle.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender bringt einige interessante Events, den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover
So läuft um 15.45 Uhr der EZB-Monatsbericht über die Ticker, was Sie interessiert, wenn Sie Euro oder europäische Staatsanleihen traden.

Um 16.00 Uhr folgt aus den USA der ISM-Index Verarbeitendes Gewerbe für Januar.

Zeitgleich laufen die amerikanischen Bauausgaben im Dezember über die Ticker.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Ist das erst der Anfang?

By | Nachrichten | No Comments

Gold   1580,14
(-0,56%)

EURUSD   1,1084
( -0,02%)

DJIA   28350,50
(+0,60%)

OIL.WTI  51,54
(-0,12%)

DAX   12933,20
(+ 0,01%)

Wir hoffen, dass unsere Leser davon profitieren, wenn sie den Newsletter täglich lesen. Unsere Aufgabe ist es, das Wichtigste hervorzuheben, was aus der riesigen Menge an Informationen, die von allen Seiten auf Sie zukommt, besondere Aufmerksamkeit erfordert.
Am vergangenen Montag haben wir Sie erstmals auf die enormen Marktrisiken im Zusammenhang mit dem Coronovirus aufmerksam gemacht. Noch vor 7 Tagen hat sich fast niemand um das Problem gekümmert. Aber wie schnell hat sich alles geändert! Die Zahl der Menschen, die krank wurden, stieg innerhalb einer Woche um das Zehnfache. Und nachdem die Märkte am Freitag geschlossen wurden, unterzeichnete Donald Trump ein Dekret zur Einführung eines Notstandsregimes in den Vereinigten Staaten.

Chart des Tages S&P500

trading-news-sp500 (2)
Der Name des Dokuments darf niemanden in die Irre führen. Jetzt geht es nur noch darum, Bürgern, die China in den letzten 2 Wochen besucht haben, die Einreise zu verweigern. Oder sie unter Quarantäne zu stellen, wenn sie die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzen.
Es ist immer noch nichts, aber es ist erst eine Woche her. Doch die Märkte beginnen, das Problem angemessen zu betrachten.


USD

Am Freitag ist der US-Dollar gegenüber allen wichtigen Weltwährungen eingebrochen. Sie müssen nicht nach einem logischen Grund dafür suchen. Der Markt ist brutal und sucht ständig nach einem Weg, uns zu täuschen, indem er die unlogischsten Dinge tut.
Für diejenigen, die erst seit kurzem handeln, empfehlen wir, sich die Monatscharts für den Herbst 2008 anzusehen. Während der jüngsten Krise stieg der amerikanische Dollar gegenüber dem Euro, dem Pfund und sogar dem Schweizer Franken stark an.
Der wichtige Unterschied besteht nun darin, dass der Dollar einen großen positiven Swap gegenüber allen wichtigen Währungen hat, was bedeutet, dass bei einer Ausweitung der Krise immer mehr Geld in ihn fließen wird.


Indizes

Nach dem Aufschwung am Donnerstag war der Freitag ein „blutiger Tag“ für alle Aktienmärkte. Die Investoren verkauften in Panik Vermögenswerte. Und als die Märkte geschlossen wurden, hatte sich der Prozess nur noch beschleunigt. Für viele Menschen war es offensichtlich, dass es einfach schrecklich war, mit einem großen Paket von Aktien übers Wochenende zu bleiben.


Oil

Alles, was wir in der letzten Woche über Öl geschrieben haben, wird noch relevanter. In fundamentaler und technischer Hinsicht sind seine Aussichten schrecklich. Wenn sich die Situation in China auf die ganze Welt ausbreitet, wird das Öl auf $15-20 pro Barrel zusammenbrechen. Wir hoffen, dass es nicht soweit kommt und die Ausbreitung des Virus zurückgehen wird. Das Abwärtspotenzial ist jedoch enorm, so dass es sich lohnt, 100 Mal nachzudenken, bevor man versucht, die „fallenden Messer“ aufzufangen.


Was erwartet uns heute?

02.45 Caixin-PMI-Index in China Januar
09.55 Index der Geschäftstätigkeit im deutschen verarbeitenden Gewerbe für Januar
10.30 UK Manufacturing Index Januar
16.00 55 ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe für Januar


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

CFD Broker Nachrichten

Der DAX braucht mehr Kraft

By | Nachrichten | No Comments

31.01.2020 – Daily Report. So wird das nichts mit der Erholung: Der deutsche Leitindex ist stark in den Freitag gestartet. Zuletzt bröckelten die Kurse aber wieder. Am Nachmittag stehen wichtige Entscheidungen in den USA an.

Frankfurt läuft seitwärts

Der DAX hat zuletzt unverändert bei 13.158 Zählern notiert. Vorbörslich waren es noch rund 100 Punkte mehr. Der Index sollte sich besser berappeln, denn er ist mit seinem gestrigen Verlust in das Terrain unter der 50-Tage-Linie eingebrochen. Die US-Futures auf Dow und S&P 500 verloren 0,4 und 0,2 Prozent. Nach wie vor belasteten News aus China die Börse.

Corona breitet sich aus

Das Corona-Virus verbreitet sich rasch weiter, die Infektionsrate ist nun höher als bei SARS im Jahr 2002/2003. So meldete Peking inzwischen 213 Tote, die Zahl der bestätigten Fälle in der Volksrepublik ist auf rund 9.700 geklettert. Italien meldete den ersten Fall. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte den Ausbruch inzwischen als eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ ein. Seltsamerweise betonte die WHO, dass keine Reise- und Handelsbeschränkungen nötig seien.

Asien uneinheitlich

Der Nikkei schloss 1 Prozent fester bei 23.205 Zählern, die Bilanz für die Woche liegt bei minus 2,6 Prozent; die Rendite im gesamten Januar beträgt minus 1,9 Prozent. Der Hang Seng in Hongkong ging am Freitag 0,5 Prozent schwächer bei 26.313 Zählern aus dem Handel. Das Geschäft an den chinesischen Festlandsbörsen ruhte weiter.

Gemischte Konjunkturdaten aus China spielten an den Börsen kaum eine Rolle. So hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager in Chinas großen und staatlichen Industriebetrieben im Januar wie erwartet etwas eingetrübt. Dagegen legte der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor etwas zu.

Signal in Phase 1

Derweil lockern die USA offenbar ihre harte Haltung gegenüber Huawei – vielleicht ein Zeichen der Entspannung in Richtung Peking. So meldete das „Wall Street Journal“, dass das Commerce Department lang erwartete Pläne über die verschärfte Kontrolle amerikanischer Exporte an Huawei aufgegeben hat. Auch das Defense Department habe sich gegen eine Verschärfung der Ausfuhrkontrolle gestellt. Den ursprünglichen Plänen zufolge sollten Komponenten-Lieferungen von US-Firmen untersagt werden, wenn sie 10 Prozent an US-Technologie enthalten.

New York dreht nach oben

An den US-Börsen wagten die Bullen gestern einen späten Erholungsversuch. Börsianer kramten als Argument dafür die oben genannte Wortmeldung der WHO hervor. Nachdem die Indizes den Tag über meist in der Verlustzone verharrt hatten, gingen sie letztlich mit Gewinnen aus dem Donnerstag. So schloss der Dow Jones Industrial mit einem Plus von 0,4 Prozent bei 28.859 Zählern. Der Dow hatte gestern lehrbuchmäßig an der 50-Tage-Linie wieder nach oben gedreht. Manchmal reichen wirklich die Basics der Chartanalyse für das Trading. Der S&P 500 kletterte zum Schluss um 0,3 Prozent auf 3.284 Stellen. Und der Nasdaq 100 gewann 0,4 Prozent auf 9.136 Punkte. Für Furore sorgte die Aktie von Amazon mit einem Kurssprung infolge starker Quartalszahlen.

Mögliche Entscheidung im Impeachment

Das Impeachment-Verfahren könnte heute beendet werden. Was die Wall Street mit einem kleinen Applaus hofieren dürfte. Denn mit Lamar Alexander aus Tennessee will nun ein wichtiger republikanischer Senator doch nicht mit den Dems für die Vorladung neuer Zeugen stimmen. Diese haben damit wohl keine Mehrheit für Vorladungen mehr. Und nicht nur das: Nun rückt auch ein Freispruch von Donald Trump näher – für den ist nur eine einfache Mehrheit nötig. Für eine Verurteilung müssten zwei Drittel der Senatoren stimmen. Warten wir es ab.

Überraschung bei Sterling

Das britische Pfund legte gestern einen kleinen Freudensprung hin – die Bank of England hat den Leitzins bei 0,75 Prozent belassen. Eine knappe Mehrheit der Anleger hatte eine Zinssenkung erwartet. Zuletzt notierte Cable bei 1,1894 Euro. Die BOE senkte ihren Ausblick für das Wirtschaftswachstum: 0,8 Prozent sollen es 2020 sein und 1,4 Prozent in 2021. Im November hatte die Prognose noch bei 1,2, respektive 1,8 Prozent gelegen. Der Markt geht nun weitgehend von einem Zinsschritt spätestens im August aus. Ansonsten: Farewell – um Mitternacht deutscher Zeit endet die Mitgliedschaft Großbritanniens in der Europäischen Union.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender bringt zum Wochenschluss einige wichtige Events.

Zunächst stehen um 14.30 Uhr in den USA die persönlichen Einkommen und Ausgaben für Dezember an.

Um 15.45 Uhr folgt der Einkaufsmanager-Index Chicago für Januar.

Und um 16.00 Uhr folgt das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan im Januar.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und ein erholsames Weekend!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Schwarzer Tag für schwarzes Gold

By | Nachrichten | No Comments

Gold   1574,22
(+0%)

EURUSD   1,1023
( -0,07%)

DJIA   28790,50
(-0,01%)

OIL.WTI  53,05
(+0,26%)

DAX   13240,70
(+ 0,01%)

Vor 3 Tagen stellten wir in unserem Newsletter fest, dass jeder Wiederanstieg des Öls eine große Chance für neue Verkäufe wäre. Genau das ist auf dem Markt geschehen. Es ist nicht klar, welche Optimisten vor ein paar Tagen das schwarze Gold gekauft haben. Aber es ist klar, dass sie für ihre gestrige Entscheidung in vollem Umfang bezahlt haben.

Der WTI Chart des Tages

The WTI chart of the day
Immer mehr Fluggesellschaften stellen ihre Flüge nach China komplett ein. Und die Flugzeuge, die in den Himmel fliegen, sind nur zu 10 bis 20 % voll. Wenn dazu noch ein starker Rückgang des Transports innerhalb China hinzukommt, sieht der Nachfragerückgang für den Ölmarkt äußerst negativ aus.


EURO

Am Donnerstag drückte das Paar EUR/USD von der Marke von 1,10 zurück. In den vergangenen 2 Tagen versuchten die Bären mehrmals, den Kurs nach unten zu drücken, was ihnen aber weder vor dem Hintergrund des Coronavirus noch vor dem Hintergrund einer großen Anzahl offener Positionen in Richtung positiver Swaps gelang. Dies deutet auf die fundamentale und technische Stärke des Euro auf kurze Sicht hin.


ROHSTOFFWÄHRUNGEN

Australische, kanadische, neuseeländische, russische Währungen … die Liste kann noch lange fortgesetzt werden. Alle Währungen, deren Exporte auf Rohstoffen basieren, sind wie ein Stein heruntergerollt. Wenn man sich nach Donnerstag die Charts anschaut, erscheint das technische Bild dieser Währungen gegenüber dem US-Dollar einfach schlecht. Aus fundamentaler Sicht scheint alles nicht weniger schlecht zu sein.
Also, was ist es? Werden diese FX-Paare weiter fallen? Laut der technischen und fundamentalen Analyse – werden sie fallen. Was kann ihnen zu Hilfe kommen? Die Händler sollten nicht vergessen, wenn alle auf dem Markt auf das gleiche Ereignis warten, kann es nicht passieren. Nun, wenn neue Spekulanten auf den Markt kommen und gegen Rohstoffe spielen, kann nichts den weiteren Rückgang verhindern.


Was erwartet uns heute?

00.30 Uhr Tokioter Verbraucherpreisindex im Januar.
11.00 Uhr BIP-Daten für das 4. Quartal in der EU
14.30 Uhr US-Daten zu persönlichen Ausgaben und Einkommen für Dezember
16.00 Uhr Universität von Michigan USA Verbrauchervertrauensindex für Dezember


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Aktienmarkt

Die Bullen hängen in den Seilen

By | Nachrichten | No Comments

30.01.2020 – Daily Report. Die Käufer kippen um: Der Corona-Virus schwächt die Abwehrkraft. Die Fed will die Zinsen nicht senken – trotz der drohenden Verlangsamung der Weltkonjunktur durch die Seuche. Und die breitet sich immer weiter aus.

DAX, Futures, Öl tauchen ab

Die jüngste Erholung ist verpufft: Der DAX ist am Donnerstag um 1 Prozent auf 13.210 Punkte abgetaucht. Und einmal mehr unser Hinweis für die Freunde der Chartanalyse: Der DAX ging gestern fast genau auf der 50-Tage-Linie aus dem Tag und sollte heute besser nicht darunter schließen. Auch die US-Futures gaben um rund ein halbes Prozent nach. Erdöl stand wieder unter Druck – die Preise rutschten um 1,4 Prozent. Ein Fass WTI kostete 52,56 Dollar, Brent wurde für 58,06 Dollar umgesetzt.

Die Angst vor der Seuche hält sich

Wieder einmal warf die Angst vor dem sich rapide ausbreitenden Corona-Virus die Anleger aus der Bahn. China meldete inzwischen 170 Tote, auch Indien teilte den ersten Todesfall mit. Die Analysten der Deutschen Bank warnten vor Auswirkungen auf die globale Konjunktur – diese seien tendenziell viel größer als bei SARS. Denn seit 2003 habe sich der Anteil Chinas an der Weltwirtschaft mehr als verdreifacht.
Der Nikkei in Tokio schloss 1,7 Prozent niedriger bei 22.978 Punkten. Der Hang Seng in Hongkong verlor 2,6 Prozent auf 26.4490 Stellen. An den chinesischen Festlandsbörsen wurde wegen des chinesischen Neujahrsfestes erneut nicht gehandelt. Einen Vorgeschmack auf das, was nach der Wiedereröffnung passieren könnte, lieferte der taiwanesische Taiex-Index, der mehr als 5 Prozent abtauchte.

Phase 1 droht Gefahr

Die Krankheit könnte auch Auswirkungen auf den Handelsdeal zwischen China und den USA haben. Handelsberater Peter Navarro sagte auf CNBC, die bestehenden US-Zölle auf chinesische Güter blieben trotz des Virus in Kraft. Wir meinen: Ein herber Schlag für die sowieso schon angeschlagene Wirtschaft im Reich der Mitte. Passend dazu urteilte Zhang Ming von der staatsnahen Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften im Magazin „Caijing“, das Wachstum der chinesischen Wirtschaft im ersten Quartal könne auf unter 5 Prozent sinken. Voriges Jahr war das chinesische Bruttoinlandsprodukt um 6,1 Prozent geklettert.

Was uns zu der Frage bringt, wie Peking wie unter Phase 1 vorgesehen Güter im Wert von 200 Milliarden Dollar in den USA kaufen soll, wenn die heimischen Produzenten selbst darben. Tatsächlich blies die „South China Morning Post“ genau in dieses Horn.

New York zögert

In den USA hatten sich die Broker am Vorabend zurückgehalten. Der Dow Jones Industrial beendete den Handel nahezu unverändert bei 28.734 Zählern. Der S&P 500 fiel 0,1 Prozent auf 3.273 Stellen. Und der Nasdaq Composite rettete immerhin ein kleines Plus von 0,1 Prozent auf 9.275 Zähler. Besonders bitter: Die Indizes gaben nach den Kommentaren der Fed ihre zuvor erzielten Gewinne wieder ab.

Powell sträubt sich

De facto enttäuschte Notenbankchef Jerome Powell mit seinen Aussagen nach dem Zinsentscheid den Markt. Wie erwartet blieb der Leitzins zum zweiten Mal in Folge unverändert. Doch Powell zeigte sich mit der Inflationsentwicklung in den USA unzufrieden. Der Herr des Geldes machte klar, dass die Fed an ihrem Kurs festhalten und nicht – wie von US-Präsident Donald Trump mehrfach gefordert – eine laxere Geldpolitik verfolgen werde.
Doch vielleicht wird sich das bald ändern. Powell nannte das Corona Virus ein „ernstes Thema“, das wahrscheinlich die Wirtschaft in China und Japan und möglicherweise auch die Weltwirtschaft bremsen werde. Immerhin kündigte er an, mindestens den April hindurch den Interbankenmarkt mit Repo-Auktionen zu stützen – was ein Einfrieren des Kreditangebotes und eine Krise im US-Bankenmarkt verhindern dürfte.

Spannung bei Sterling

Trader im britischen Pfund warten derweil auf die heutige Sitzung der Bank of England um 13.00 Uhr. – der Ausgang ist so offen wie selten zuvor. Die meisten Anleger erwarten einen Zinsschnitt um 25 Basispunkte. Allerdings könnte ein Signal der Marke „once and once only“ das Pfund stabilisieren.

Das bringt der Tag

In den USA wird es um 14.30 Uhr spannend, wenn Sie CFD oder online US-Aktien handeln – oder auch den Dollar und Treasurys. Denn dann wird das amerikanische BIP für das vierte Quartal gemeldet; und zudem die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Ergebnisse der Fed-Sitzung

By | Nachrichten | No Comments

Gold   1577,40
(+0,04%)

EURUSD   1,1012
( +0,02%)

DJIA   28567,50
(-0,46%)

OIL.WTI  52,86
(-0,38%)

DAX   13316,60
(+ 0,01%)

Am Mittwoch freuten sich die Investoren auf das Ergebnis der Fed-Sitzung. Es war klar, dass sich der Zinssatz nicht ändern würde. Das Hauptinteresse galt wie immer den Kommentaren.
Die Fed signalisierte, dass die Kosten der Kreditaufnahme vorerst unverändert bleiben werden, wobei ein moderates Wirtschaftswachstum und eine niedrige Arbeitslosigkeit bis zur Präsidentschaftswahl in diesem Jahr erwartet wird. Eine Zinssenkung wird jetzt nicht erwartet.

Der Bitcoin – Chart des Tages

The Bitcoin chart of the day
In der Pressemitteilung der Regulierungsbehörde wird festgestellt, dass der Arbeitsmarkt weiterhin stark ist und die Wirtschaftstätigkeit in einem moderaten Tempo wächst. In den letzten Monaten haben die Arbeitsplätze im Durchschnitt stetig zugenommen, und die Arbeitslosenquoten sind niedrig geblieben. Obwohl die Ausgaben der privaten Haushalte in hohem Maße steigen, bleiben die Investitionen in Anlagevermögen und Exporte schwach. Auf 12-Monats-Basis fällt die Kerninflation unter 2%.


EURO

Das Euro/Dollar-Paar ist auf dem wichtigsten Niveau von 1,10 eingefroren. Gestern Nachmittag gab es sogar eine symbolische Beseitigung von Stopps hinter dem runden Niveau. Die Situation ist ähnlich wie bei der Bewegung des Pfund/Dollar, als die Stopps etwas über 1,35 und beim Dollar/Yen über dem Niveau von 110 entfernt wurden.
Eine solide Konsolidierung für 2 Tage unter 1,10 deutet auf eine Bewegung in einen neuen Bereich von 1,05-1,10 hin. Es gibt keine starken fundamentalen Gründe, die die Situation jetzt beeinflussen. Daher sind die Bewegungen chaotisch, sodass die Händler mit Rebounds Geld verdienen können.


BITCOIN

Der größte Held des dritten Tages in Folge ist Bitcoin. Vor ein paar Tagen haben wir Ihnen geraten, BTC genau zu beobachten. Am Mittwochabend zeigte die erste Kryptowährung einen starken Anstieg und sicherte sich nahe der Marke von 9400 Dollar. Das nächstliegende Ziel von 10.000 Dollar ist jetzt sehr nahe.


Was erwartet uns heute?

09.55 Uhr Die deutsche Arbeitslosenquote für Dezember.
13.00 Uhr Entscheidung der Bank of England über den Zinssatz
13.00 Uhr Geplanter Umfang der Anlagekäufe durch die Bank of England
14.30 Uhr Jahresdaten zum BIP in den USA für das 4. Quartal


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Resistenz am Aktienmarkt

Resistenz am Aktienmarkt

By | Nachrichten | No Comments

29.01.2020 – Daily Report. Überraschend robust hat die Wall Street den jüngsten Rücksetzer gekontert. Und auch der DAX zeigt Widerstandskraft gegen die Angst vor dem Corona-Virus. Allerdings kommt der deutsche Leitindex nicht recht voran. Kein Wunder: Die Börse wartet auf die Fed.

Frankfurt pendelt seitwärts

Die Anleger an der deutschen Börse haben die jüngsten Ereignisse in China erst einmal sacken lassen. Ermuntert von der starken Performance der Wall Street pendelte der DAX zuletzt 0,1 Prozent im Plus bei 13.333 Punkten. Übrigens hatte sich der Indikator gestern genau auf der 50-Tage-Linie gefangen.

Positive News brachten die Nürnberger Marktforscher der GfK: Demnach haben die nachlassenden Spannungen im Zollkonflikt zwischen den USA und China die deutschen Verbraucher optimistischer nach vorn schauen lassen. Das Konsumklima-Barometer für Februar stieg leicht um 0,2 auf 9,9 Punkte. Wir sind gespannt, wie sich die Ereignisse in China niederschlagen werden.

Es ist wohl noch nicht vorbei

Das Corona-Virus dürfte die Anleger noch eine Weile in Atem halten. Chinesische Behörden meldeten inzwischen fast 6.000 bestätigte Fälle und 132 Tote. Derweil drehte das Finanzblog ZeroHedge eine Meldung weiter, die hierzulande zuerst von der in China bestens vernetzten „Epoch Times“ verbreitet worden war – die Zeitung ist der Bewegung Falung Gong verbunden und unterhält rege Beziehungen zu Exil-Chinesen.

Demnach verdichten sich die Hinweise, dass tatsächlich das Wuhan Institute of Virology das Epizentrum der Epidemie ist. Ein führender Wissenschaftler dort hat die Ausbreitung von tödlichen Krankheiten wie Ebola, SARS und eben des Corona-Virus über Fledermäuse erforscht – die Tiere verbreiten offenbar die Killer-Keime, ohne selbst daran zu erkranken. Mitte November vorigen Jahres soll der Experte Post-Doktoranden via Stellenanzeige gesucht haben. Sind somit unerfahrene Youngster in Kontakt mit den tödlichen Viren gelangt? Tatsächlich hatte schon das Magazin „Nature“ 2017 Experten mit Sicherheitsbedenken zitiert. Fledermäuse wurden übrigens auf dem inzwischen geschlossenen Fisch- und Wildtier-Markt in Wuhan zum Verzehr angeboten. Sollte die Mutmaßung stimmen, würde dies erhebliche Fragezeichen in Bezug auf die Fähigkeiten der Chinesen in Sachen Sicherheit aufwerfen. Und sich wohl bald an der Börse niederschlagen.

Zumal sich auch die Frage nach der Effizienz der Quarantäne in Wuhan stellt. Laut dem Blog MishTalk sollen auf dem Flughafen von Wuhan für heute mehrere internationale Flüge anstehen, darunter nach Paris, Bangkok und San Francisco. Wir konnten dies nach Recherche auf fligthstarts.com nicht verifizieren; fanden aber für den Wuhan Tianhe International Airport neben Flügen nach Tokio und Hongkong sehr wohl mehrere chinesische Inlandsflüge. Darunter zum internationalen Drehkreuz Peking. Wir hoffen doch sehr, dass die Daten veraltet sind.

Nikkei fest – Hang Seng verliert

Der Nikkei in Tokio gewann am Morgen 0,7 Prozent auf 23.379 Punkte. Dagegen verlor der Hang Seng in Hongkong 2,8 Prozent auf 27.161 Punkte. An den chinesischen Festlandsbörsen ruhte der Handel wegen des chinesischen Neujahrsfestes erneut.

Erholung in New York

An der Wall Street hatten gestern wieder die Bullen das Sagen. Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Plus von 0,7 Prozent bei 28.723 Punkten. Der S&P 500 kletterte um 1 Prozent auf 3.276 Stellen. Und der Nasdaq 100 legte 1,6 Prozent zu auf 9.091 Zähler. Starke US-Konjunkturdaten sorgten für Kauflaune, etwa die Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter und die Stimmung der US-Verbraucher.
Alle großen US-Indizes haben damit die tags zuvor gerissene Abwärtslücke gestern umgehend wieder geschlossen. War es das jetzt mit der Korrektur? Das Corona-Virus dürfte einigen Firmen das Geschäft verhageln, davor warnten schon Apple und Starbucks.

Öl fängt sich

Erdöl unterbrach seine jüngste Verlustserie und legte rund 1 Prozent zu. Brent kostete am Morgen 59,32 US-Dollar, der Preis für WTI stieg auf 53,99 Dollar. Die OPEC und ihre wichtigsten Verbündeten stemmten sich erfolgreich gegen die Baisse: Nun sollen die Produktionskürzungen bis Juni diesen Jahres verlängert werden.

Alles blickt auf die Fed

Heute Abend steht die amerikanische Notenbank im Fokus. Niemand erwartet, dass die Fed die lockere Geldpolitik aufgibt. Der Leitzins wird nach Einschätzung der meisten Broker unverändert in der Spanne zwischen 1,5 und 1,75 Prozent belassen. Aussagen der Federal Reserve zur US-Wirtschaft werden ab 20 Uhr deutscher Zeit erwartet.

Ansonsten laufen zuvor um 16.00 Uhr die US-Daten zu den schwebenden Hausverkäufen im Dezember ein.

Den gesamten Terminkalender finden Sie wie immer hier: Market Mover

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Der lang ersehnte Auftrieb!

By | Nachrichten | No Comments

Gold   1566,37
(-0,05%)

EURUSD   1,1015
( -0,05%)

DJIA   28780,50
(-0,29%)

OIL.WTI  54,09
(+0,22%)

DAX   13321,59
(+ 0,01%)

Nach zwei Tagen „großen Blutes“ an den Aktienmärkten haben die Bären heute eine Pause eingelegt. Der S&P-500-Index schließt den Tag zuversichtlich im Plus. Viele risikoreiche Anlagen, wie Öl, australische und neuseeländische Dollar, reagierten jedoch fast nicht auf das Positive. Dies bestätigt einmal mehr, dass der amerikanische Aktienmarkt zunehmend ein Eigenleben führt.

Chart des Tages S&P500

 


Nichts in der Welt hat sich an einem Tag grundlegend geändert, die Zahl der Coronavirus-Patienten in China wächst weiter. Die Hauptfrage, über die sich alle Sorgen machen, ist, warum die Zahl der bestätigten Fälle in anderen Ländern immer noch sehr gering ist. Wenn die Antwort in der langen Dauer der Inkubationszeit liegt, könnte in den kommenden Tagen eine neue Welle des Chaos auf uns zukommen.


SCHWEIZER FRANKEN

Der Franken hört nie auf, zu überraschen. In der ersten Januarhälfte stellten wir fest, dass er mit dem Anstieg der Aktienmärkte wächst. Das heißt, er tut genau das Gegenteil von dem, was ein schützender Vermögenswert tun sollte.
Die Situation hat sich jedoch mit der Ankunft des Coronavirus geändert. Im Idealfall sollte der Franken weiter steigen und er beginnt, gegenüber dem US-Dollar zu sinken. Wo ist der Haken?

Es gibt wahrscheinlich keinen Haken. Einerseits kamen heute einfach schlechte Handelsbilanzdaten heraus, viel schlechter als prognostiziert. Sie zeigen, dass die Geduld der Schweizer Notenbank gegen die Aufwertung des Frankens nicht ewig währt.
Andererseits sehen die Investoren vor dem Hintergrund einer neuen Epidemie die Aussichten für 2020 zunehmend pessimistischer. Daher werden viele von ihnen dieses Jahr wahrscheinlich „im Geld“ verbringen. Vor diesem Hintergrund ist es sicherlich besser, US-Dollar zu kaufen und Einnahmen aus US-Anleihen zu erhalten, als für den Besitz des Franken einen negativen Zinssatz zu zahlen. In den nächsten Wochen wird sich herausstellen, ob diese Variante eine Existenzberechtigung hat.


BITCOIN

Im letzten Newsletter haben wir darauf geachtet, dass die erste Krypto-Währung einen neuen Wachstumszyklus einleitet, und schon heute haben wir neue Höchststände des Jahres. Theoretisch gibt es keine Hindernisse für einen weiteren Anstieg von Gold und Bitcoin (neues digitales Gold). Die Hauptschlacht der Bullen und Bären wird die Grenze von $10.000 überschreiten, die wir im 1. bis 2. Quartal dieses Jahres sehen sollten.


Was erwartet uns heute?

01.30 Uhr Q4 Verbraucherpreisindex in Australien
20.00 Uhr Entscheidung über den Zinssatz der US-Notenbank
20.30 Uhr Pressekonferenz Federal Reserve Bank


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Stock broker chart

Der DAX stemmt sich gegen den Abwärtsstrudel

By | Nachrichten | No Comments

28.01.2020 – Daily Report. Tiefenrausch im weltweiten Handel: Die US-Indizes reißen markante Abwärtsgaps, der DAX hat gestern die 50-Tage-Linie von oben durchbrochen. Doch am Dienstagvormittag ist zunächst der Versuch einer Erholung angesagt. Alles hängt vom Corona Virus ab.

Frankfurt wagt den Widerstand

Kurzer Zwischenstopp im Abwärtstrend: Der DAX notierte zuletzt unverändert bei 13.203 Zählern. Die vorbörslichen leichten Gewinne schmolzen allerdings dahin. Der deutsche Leitindex hatte gestern die 50-Tage-Linie durchbrochen. Anzunehmen ist erst einmal der Versuch eines Rebounds und somit einer Rückeroberung des gleitenden Durchschnittes. Da die deutsche Börse in den vergangenen Wochen weit weniger enthusiastisch war als die Wall Street waren hier zuletzt nicht so viele Optimisten eingestiegen wie in den USA. Die US-Futures zeigten 0,3 Prozent gen Norden. Falls aber in Frankfurt 50-Tage-Linie nachhaltig bricht, wartet als nächster Halt der gleitende 200-Tage-Durchschnitt bei aktuell rund 12.500 Zählern.

IMake or break durch den Corona-Virus

Alles hängt nun vom weiteren Verlauf der Seuche ab. Vermutlich werden irgendwann die offenbar entschlossenen Schritte der Chinesen gegen die Lungenkrankheit greifen. Doch in den kommenden Tagen dürfen Sie zunächst mit einem sprunghaften Anstieg der diagnostizierten Fälle rechnen. Schon alleine, weil nun viele Menschen sensibilisiert sind und eher zum Arzt gehen; und weil die Behörden an den Flughäfen genauer hinschauen. So verdoppelte sich über Nacht die Zahl der in China gemeldeten Fälle. Weltweit sind nun über 4.000 Infektionen bestätigt, die Zahl der Toten ist auf über 100 geklettert. Da passt es ins Bild, dass der erste Fall in Deutschland identifiziert wurde.

Falls aber der Virus durch Mutationen wirklich gefährlich wird und nicht zeitnah überzeugend eingedämmt werden kann, dann dürfen wir uns auf eine Mega-Baisse einrichten. Da der Markt die Möglichkeit einer globalen Epidemie noch nicht sieht, ist die Tiefe des Absturzes im Falle eines Falles gar nicht abzuschätzen.

Nikkei korrigiert

Zunächst trennten sich viele Anleger in Japan vorsorglich von ihren Aktien. Der Nikkei rutschte um 0,5 Prozent auf 23.215 Punkte. In Shanghai, Hongkong und Taiwan blieben die Börsen weiter wegen des chinesischen Neujahrsfestes geschlossen.

US-Indizes fallen wie Steine

Der Dow Jones Industrial schloss gestern mit einem Minus von 1,6 Prozent bei 28.536 Punkten. Der S&P 500 musste den größten Tagesverlust seit Anfang Oktober hinnehmen und ging ebenfalls mit minus 1,6 Prozent bei 3.244 Zählern aus dem Handel. Der Nasdaq 100 büßte sogar 2,1 Prozent ein auf 8.952 Stellen.

Alle großen amerikanischen Börsenbarometer haben nun nette Abwärtsgaps gerissen. Zugleich schoss der Angstindikator VIX mit einem Aufwärtsgap nach oben. Diese Kurslücken werden laut den Lehren der Chartanalyse irgendwann wieder geschlossen. Nur wann? Bestimmt nicht in Zeiten der Angst wie diesen. Zumal bei den Indizes nun von unten die 50-Tage-Linie die Kurse wie ein Magnet anzieht.

Baisse bei Erdöl

Auch der Ausverkauf bei Erdöl setzte sich fort. WTI verbilligte sich um 0,6 Prozent auf 52,81 Dollar, Brent gab 0,9 Prozent nach auf 58,07 Dollar. Der jüngste Absturz sei zu 100 Prozent auf Corona zurückzuführen, sagte ein Trader von Global Risk Management dem „Wall Street Journal“. Die Saxo Bank kommentierte, eine Angebotsschwemme an Benzin in China würde sich weltweit auswirken.

Kurs auf die sicheren Häfen

Umgekehrt waren einmal mehr die sicheren Häfen gefragt. So markierte der Goldpreis in der Zwischenzeit in Euro ein neues Allzeithoch bei 1.443, siehe dazu unseren gestrigen Special Report.
Zehnjährige US-Staatsanleihen stiegen auf den höchsten Stand seit Anfang Oktober.

Das lief im Impeachment

Und was gibt es Neues im Impeachment? Nun, hier droht der Wall Street aktuell keine Gefahr. Gestern gab es ein echtes Highlight, als Pam Bondi, ehemalige Generalstaatsanwältin aus Florida und nun Mitglied im Communications Team von Donald Trump, dem Senat und den US-Wählern interessante Fakten in Erinnerung rief. Es gebe gute Gründe für Trump mit der Ukraine über Untersuchungen wegen Korruption gegen den Biden-Clan zu reden; denn Hunter Biden, der Sohn von Joe Biden, hatte bis zu 83.000 Dollar im Monat von der Gasfirma Burisma eingestrichen, obwohl er keinerlei Erfahrung im Energie-Geschäft besitzt. Insgesamt sollen 3 Millionen Dollar geflossen sein. Mit dem Fokus auf seinen mutmaßlich korrupten Clan ist Joe Biden als wichtigster für die Mittelschicht wählbarer Kandidat der Demokraten erledigt.

Sehr hübsch auch die geheuchelte Empörung der Demokraten darüber, dass die verbündete Ukraine von Trump für eine kurze Weile ihre Militärhilfe in Höhe von fast 400 Millionen Dollar vorenthalten bekam. Was Sie hierzulande selten bis nie lesen: Die Administration von Barack Obama lieferte Kiew vor allem Decken und Medikamente, als die Russen angriffen. Auch vier der acht aktuellen demokratischen House-Manager im Senat-Impeachment wollten der Ukraine keine tödlichen Waffen genehmigen. Erst Trump schickte der Ukraine dringend benötigte panzerbrechende Raketen vom Typ Javelin. Wo also hat Trump einen Verbündeten im Stich gelassen und wie hat er die nationale Sicherheit gefährdet?

Wie auch immer: Das Impeachment sollten Sie im Auge behalten. Falls einige Republikaner die Seiten wechseln und zusammen mit den Demokraten neue Zeugen vorladen wollen – was durchaus möglich ist – erhält die Wall Street ein neues Short-Argument.

Das bringt der Tag

Die Terminlage ist am Dienstag recht übersichtlich, siehe hier: Market Mover

In den USA wird um 14.30 Uhr der Auftragseingang für langlebige Güter im Dezember gemeldet.

Um 16.00 Uhr laufen die Verbraucherpreise für Januar ein.
Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Was ist als Nächstes zu erwarten?

By | Nachrichten | No Comments

Gold   1579,09
(-0,17%)

EURUSD   1,1023
( +0,05%)

DJIA   28654,50
(+0,63%)

OIL.WTI  53,15
(+0,68%)

DAX   13201,11
(+ 0,01%)

Am Montagmorgen begannen die Aktienmärkte und alle risikobehafteten Anlagen rapide zu fallen. Das mag für viele eine Überraschung gewesen sein, aber für die Abonnenten unseres täglichen Newsletters war es ganz sicher keine Überraschung.
Wie erwartet funktionierte das AUD/JPY-Paar am besten unter panischen Bedingungen (siehe Grafik unten). Auch Öl ging zurück, während Gold stieg.

Chart des Tages AUD/JPY

Chart des Tages AUD-JPY
Werden die Märkte weiter fallen? Das ist die Hauptfrage, die alle interessiert. Jetzt hängt alles von der Situation mit dem Coronavirus ab. Keine Sitzungen der Nationalbank, die demnächst erwartet werden, sind für die Anleger mehr interessant.
Was ist zu verstehen? Solange der Wachstumstrend von 40 bis 50 % Infektionen pro Tag nicht durchbrochen wird, gibt es keine Aussichten für risikoreiche Anlagen.


EUR/USD

Das Paar näherte sich dem wichtigsten Unterstützungsniveau von 1,10. Wahrscheinlich wird es morgen damit beginnen, dieses Niveau zu testen. Die Bären werden versuchen, die Stopps zu beseitigen und den Gewinn teilweise zu sichern.


Oil

Bei der Auktion am Montag fiel WTI-Öl zum sechsten Mal in Folge. Natürlich ist jeden Moment ein leichter Aufschwung möglich. Aber es wird den Bären erlauben, zu einem etwas besseren Preis in den Markt einzusteigen. Grundsätzlich ist die Situation beim schwarzen Gold dramatisch. Der starke Rückgang der Nachfrage nach Lufttransporten steht noch am Anfang. Die Situation könnte lawinenartig werden, wenn die Touristen nicht nur China, sondern alle asiatischen Länder meiden.


Bitcoin

Vor diesem negativen Hintergrund begann für Bitcoin eine weitere Wachstumsphase. Der Preis liegt nur 300 $ unter seinen jüngsten Höchstständen. Es gibt einen sehr bedeutenden Faktor, über den fast noch nicht nachgedacht wird. Was passiert, wenn Chinas Bevölkerung hysterisch wird und anfängt, einen Teil ihrer Ersparnisse in die erste Krypto-Währung zu transferieren? Wir denken, dass eine Antwort nicht einmal erforderlich ist. Daher kann es in dieser Situation äußerst gefährlich sein, Short-Positionen ohne Stops in BTC zu halten.


Was erwartet uns heute?

08.00 Uhr Schweizer Handelsbilanz für Dezember
14.30 Uhr US-Bestellungen langlebiger Güter für Dezember
16.00 Uhr Rede des EZB-Vertreters Lane


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.