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Morning Stock News

USD/JPY ist unter Beschuss!

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Gold   1933,645
(+1,71%)

EURUSD   1,1701
( +0,39%)

DJIA  26428,50
(+0,24%)

OIL.WTI  41,27
(+0,17%)

DAX   12832,13
(+0,01%)

Vor einigen Tagen haben wir darüber spekuliert, was im Falle einer Korrektur an den Aktienmärkten mit der japanischen Währung geschehen würde. Am Freitag war der amerikanische Aktienmarkt den zweiten Tag in Folge rückläufig. Dies ist seit Mitte Juni nicht mehr geschehen. Wir können noch nicht einmal von einer kleinen Korrektur sprechen. Der Rückgang betrug nur 2%. Aber was geschieht mit dem Paar Dollar/Yen?

USD/JPY

USDJPY

Oben sehen Sie den Wochen-Chart des Paares. Es ist nicht der übliche tägliche, sondern der wöchentliche Zeitrahmen. Um das Potenzial der Bewegung visuell leichter zu verstehen. Das nächstliegende Ziel, falls sich die Korrektur am Aktienmarkt fortsetzt, ist 100 Yen für 1 USD. Und dann öffnet sich der Abgrund.
Unsere Leser mögen argumentieren. Im Frühjahr ist das Paar nicht unter 100 gesunken. Doch, das tat es. Aber es gibt einen grossen Unterschied. Im Frühling gab es noch keine Billionen neuer Dollar auf dem Markt. Und jetzt gibt es welche. Und es gibt einen Druck auf den US-Dollar, der anfing, gegen alle Währungen zu fallen.
Um eine noch bessere Vorstellung davon zu bekommen, was vor sich geht, sollten Sie sich die Monatsgrafik ansehen. Und sich daran erinnern, wo das Paar vor dem Hintergrund der quantitativen Lockerung nach der Krise von 2008 stand. So lag das Paar Dollar/Yen während mehrerer Jahre deutlich unter dem Niveau von 100. Und es ging bis auf den Wert von 75 USD/JPY zurück. Obwohl es schwer zu glauben ist.


Gold

Beim Handel am Freitag legte das gelbe Metall an sechs aufeinander folgenden Tagen zu. Von den Höchstständen des Tages blieben nur noch etwa $ 15 bis zum Höchststand, der 2011 erreicht wurde. Theoretisch gibt es keinen Grund, warum wir diese Woche nicht ein neues Allzeithoch sehen werden.
Weiter kann sich die Situation auf 2 Arten entwickeln.
• Der Markt wird eine kleine Korrektur im Zusammenhang mit Gewinnmitnahmen vornehmen. Und dann wird es wieder eine kleine Flaute geben.
• Der Markt wird sich im Gegenteil beschleunigen, um so schnell wie möglich das Niveau von $2000 zu erreichen.


Was erwartet uns heute?

10:00 IFO Deutschland Konjunkturerwartungsindex für Juli
14:30 US-Bestellungen langlebiger Güter im Juni
16:30 U.S. Dallas FRS-Branchenindex für Juli


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Niemand will den Dollar?

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Gold   1885,66
(-0,07%)

EURUSD   1,1593
( -0,01%)

DJIA  26434,50
(-0,36%)

OIL.WTI  41,16
(+0,32%)

DAX   12999,17
(+0,01%)

Am Donnerstag erlebten die Aktienmärkte eine kräftige Korrektur. Anleger nehmen Gewinne mit und verlassen die Aktien. Was passiert in diesem Fall auf dem Devisenmarkt? Alle fliehen in Schutzanlagen. Es gibt nur drei von ihnen: den US-Dollar, den japanischen Yen und den Schweizer Franken.

EUR/USD

EURUSD

In diesem Fall sind der japanische Yen und der Schweizer Franken gestiegen. Sie enthielten Gelder von Anlegern, die ihre Aktien verkauft haben. Und der amerikanische Dollar ging wieder zurück. Die obige Grafik ist sehr aufschlussreich. Davor stieg der Euro 4 Tage in Folge gegenüber dem Dollar. Der Donnerstag war eine großartige Gelegenheit für eine Wende, um die Käufer der europäischen Währung zu bestrafen.
Stattdessen verlor der Dollar gegenüber dem Euro wieder stark an Wert und zeigte 5 Tage in Folge eine grüne Kerze auf dem Chart. Wissen Sie, was das Interessanteste ist? Nach dem Durchbruch der Stufe 1,16 begannen die ersten Gespräche, das nächste Ziel ist 1,20. Wenn die Gespräche gerade erst begonnen haben, zeigt dies an, dass der Trend in der Mitte liegt. Theoretisch kann es eine Menge neues Geld halten, das in den EURO fließt.
Und die Frage, warum dies geschieht? Wir empfehlen Ihnen, unsere früheren Mailings noch einmal zu lesen. Der Trend könnte bis zu den Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten anhalten.


Gold

Von den am Donnerstag gezeigten Höchstständen liegt das Goldmetall nur noch etwa $ 20 hinter dem Niveau vom Herbst 2011. Einige mögen denken, dass der Preis von $ 1.920 pro Feinunze das ultimative Ziel von Spekulanten sein wird. Dies ist jedoch nicht der Fall. Ja, ein Rollback von 2-4% kann jederzeit eintreten. Dies wird eine neue Gelegenheit für Käufer sein, die Position bei einem Rollback einzugehen. Wer wird diese Situation ausnutzen? Die größten Anleger, die immer weniger an den Dollar glauben.


Öl

Öl folgte einer Reihe von risikoreichen Anlagen nicht und ging bis zum Handelsschluss am Donnerstag zurück. In diesem Fall wurde der Rückgang der Aktienmärkte zu einem ausgezeichneten Signal für Gewinnmitnahmen. Die Hauptfrage bleibt bestehen. Wenn der S&P 500-Index morgen wieder wächst, wird das schwarze Gold ihm folgen?
Vor uns liegt der Herbst und der vollständige Zusammenbruch der Tourismusindustrie. Es ist klar, dass das Luftverkehrsvolumen in diesem Jahr nicht einmal mehr das Niveau von vor 20 Jahren erreichen kann. Die Nachfrage nach Öl wird sich nicht erholen. Auf der anderen Seite können die amerikanischen Ölschieferunternehmen die Situation ausnutzen.
Natürlich ist es albern, geschlossene Bohrlöcher wieder zu öffnen, wenn man rechnet, dass das Öl 40 Dollar kosten wird. Aber Schieferölkonzerne können Sie klüger machen. Verkaufen Sie Ölversorgungs-Futures zu diesem Preis ein paar Jahre im Voraus. Und dann natürlich um die Bohrlöcher wieder auftauen. Als Ergebnis können wir bereits in 1-2 Monaten das Wachstum der Ölproduktion in den USA und Kanada wiedersehen. Und es wird ein Moment der vollen Deckelung für den Erdölsektor sein.


Was erwartet uns heute?

08:00 UK-Einzelhandelsumsätze für Juni
09:30 Deutscher Industrie-Index Juli
10:00 EU-Index für das verarbeitende Gewerbe für Juli
10:30 UK Service Business Index Juli
16:00 U.S. New home sales for June


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Glauben Sie an Wunder?

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Gold   1870,44
(-0,05%)

EURUSD   1,1583
( +0,11%)

DJIA  26886
(+0,01%)

OIL.WTI  42,05
(+0,41%)

DAX   13137,92
(+0,01%)

Am Mittwoch war auf den Märkten alles unverändert. Der Dollar fiel, und risikoreiche Anlagen wuchsen. Lassen Sie uns also über globale… Märchen sprechen. Kinder glauben an Wunder, bis sie 6 oder 7 Jahre alt sind. Erwachsene glauben überhaupt nicht… oder besser gesagt, sie glaubten bis vor kurzem nicht daran.

S&P 500

S&P 500

Der amerikanische Aktienmarkt befindet sich jetzt auf einem Niveau über dem Anfang dieses Jahres. Dies bedeutet jedoch:
– Die Arbeitslosigkeit in den USA stieg von 3,6% auf 11%.
– Haushaltsdefizit in den USA, bis zu 20% des BIP.
– Die Staatsverschuldung überschritt 100% des BIP.
– Die Ölindustrie liegt in Trümmern, die Ölproduktion ging um 20% zurück.
– Reisen und Fluggesellschaften sind tatsächlich bankrott.
– Einzelhandelsumsätze gingen stark zurück
– Das BIP wird im Laufe des Jahres um 6-8% sinken
Lassen Sie uns nun einen Blick auf die Geo- und Innenpolitik werfen:
– Die Spannungen mit China sind wegen der Ereignisse in Hongkong stark eskaliert
– Die Coronavirus-Epidemie hat ihren Höhepunkt nicht mehr in Europa, sondern in den Vereinigten Staaten erreicht.
– Massendemonstrationen und Pogrome vor dem Hintergrund afroamerikanischer Polizeitodesfälle
Gleichzeitig haben die amerikanischen Aktien ihren historischen Höchststand erreicht. Wollen Sie sagen, dass das verrückt ist? Ja! Das ist verrückt. Wollen Sie sagen, es ist unmöglich zu verstehen? Ja, das ist so. Es ist unmöglich, es zu verstehen.


Gold

In den letzten 2 Tagen ist das gelbe Metall um weitere $50 gestiegen. Es bleiben noch $50 bis zu seinem historischen Höchststand, der vor 9 Jahren lag. Es scheint, dass die Nerven der Anleger und Spekulanten einfach nicht durchgehalten haben und Gold um jeden Preis gekauft wird. Und sie machen es richtig, wenn man bedenkt, dass bis Ende des Jahres niemand unter 2.000 $ pro Feinunze darauf wartet.


Bitcoin

Aber Bitcoin weigert sich, wie wir gestern festgestellt haben, wieder zu wachsen. Vielleicht hat er den größten Rückgang, der sich im März vor langer Zeit ereignet hat, wieder zurückgespielt. Wir möchten Sie daran erinnern, dass die erste Kryptowährung in nur einem Tag um das Zweifache gefallen ist. Dann gab es eine sehr schnelle Erholung, die von den Käufern geliefert wurde. Aber es gibt noch keine neuen Käufer auf dem Markt. Daher kann die Nachfrage das Angebot in keiner Weise übersteigen. Auf jeden Fall wird diese Situation nicht lange anhalten. Ab Anfang September werden die aktiven Marktteilnehmer wieder auf den Markt zurückkehren und das Paar Bitcoin/Dollar stark in die eine oder andere Richtung bewegen.


Was erwartet uns heute?

14:30 Erste Anträge auf wöchentliche Arbeitslosenunterstützung in den Vereinigten Staaten
16:00 Vertrauensniveau der Verbraucher (vorläufig) in der EU für Juli
17:00 US Federal Reserve Bank of Kansas: Stand der Industrieaktivitäten im Juli


Wichtige Hinweise:

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Morning Stock News

Zusammenbruch des US-Dollars

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Gold   1856,61
(+0,82%)

EURUSD   1,1541
( +0,09%)

DJIA  26748,50
(+0,08%)

OIL.WTI  41,55
(+0,02%)

DAX   13095,27
(+0,01%)

Am Dienstag ist etwas passiert, was früher oder später hätte passieren müssen. Der Dollar brach erneut gegenüber allen Arten von Vermögenswerten ein: Aktien, Währungen, Rohstoffe. Die Besonderheit des Dienstags besteht darin, dass einige der Vermögenswerte neue Höchststände erreichten, was schon lange nicht mehr passiert war.

EUR/USD

EURUSD

Beispielsweise durchbrach das Paar EUR/USD mit 1,15 die wichtigste Marke und stieg auf die Werte, die wir vor 1,5 Jahren sahen. Das Wachstum der europäischen Währung wurde durch die Verabschiedung des EU-Haushalts weiter gefördert. Die europäischen Staats- und Regierungschefs einigten sich nach langen Verhandlungen auf ein Niveau von etwa 1 Billion Dollar für 7 Jahre. Dies ist ein starkes Plus für den EURO. Es zeigt, dass es den europäischen Ländern trotz aller Meinungsverschiedenheiten gelungen ist, die wichtigsten Herausforderungen gemeinsam anzugehen.


S&P 500

Ein wichtiges Ergebnis des Tages war die Konsolidierung des S&P 500-Index über die Eröffnung dieses Jahres hinaus. Dabei sieht die Situation im Vergleich zum Jahresanfang einfach schrecklich aus. In einem der nächsten Mailings werden wir ausführlicher vergleichen, was jetzt in der Weltwirtschaft passiert. Und was am 1. Januar 2020 geschah. Das wahnwitzige Wachstum der Aktienmärkte bestätigt nur die Flucht der Anleger aus dem US-Dollar. Immer mehr Ökonomen sagen, dass die Fed viel mehr Geld gedruckt hat, als die amerikanische Wirtschaft verdauen kann.


Bitcoin

Nur eine Anlageklasse reagierte auf die Ereignisse vom Dienstag nur schleppend. Wir sprechen hier von Krypto-Währungen. Obwohl Bitcoin aus der Konsolidierung der letzten Tage hervorging, war die Bewegung schwach. Es gibt keine Gewissheit, dass der Preis nicht wieder auf die Niveaus von $9100-9200 zurückfallen wird. Warum weigert sich die erste Krypto-Währung, zu steigen? Es scheint uns, dass sich die Situation erst dann ändern wird, wenn die psychologisch wichtige Marke von 10.000 Dollar durchbrochen wird. Anleger und Spekulanten glauben immer weniger an diese Entwicklung. Und nur eine zuversichtliche Fixierung über diesen Wert hinaus wird die Sichtweise der Marktteilnehmer verändern.


Was erwartet uns heute?

14:30 Basis-Verbraucherpreisindex in Kanada für Juni
16:00 Verkäufe auf dem US-Zweitwohnungsmarkt für Juni
17.00 Ansprache von EZB-Vizepräsident de Gindos.


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Stock broker

Countdown zum Roten November

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21.07.2020 –Special Report. Stichtag Sonntag, 26. Juli: Noch 100 Tage bis zur Wahl des US-Präsidenten. Scheinbar liegt der Demokrat Joe Biden mit seiner angekündigten neuen sozialistischen Politik uneinholbar vorne. Die Bären feiern schon. Doch vielleicht haben die Meinungsforscher einfach nichts dazugelernt und Donald Trump schafft den Triumph – und dann rollt eine ganz andere rote Welle über die USA hinweg. Merke: Die Farbe der Republikaner ist Rot. Wir beleuchten die Hintergründe und die Folgen für die Wall Street.

United Socialist States of America

In der besten verfügbaren Umfragensammlung, der von RealClearPolitics.com, liegt Biden mit gut 8 Prozentpunkten vorne. Erstaunlich, denn der Herausforderer hat zuletzt einige extrem linke Positionen vertreten: sofortige Steuererhöhung für Unternehmen, Ausstieg aus fossilen Energieträgern, Einsatz von Steuergeldern für Abtreibungen und natürlich die kostenlose Gesundheitsversorgung für illegale Migranten. Er versprach zudem, während der ersten 100 Tage seiner Amtszeit die Deportation von kriminellen Illegalen zu stoppen. Weshalb Star-Autor Joel B. Pollak mit seinem neuen Buch „Roter November“ auch die Möglichkeit einer Revolution andeutet. Er glaubt: Entweder die Demokraten ruinieren sich selbst oder sie bauen die neuen United Socialist States of America auf. Nicht gut für die Börse.

Kunden von Goldman werden nervös

Goldman Sachs vermutet, nach einem Sieg von Biden würden die Unternehmenssteuern von 21 auf 28 Prozent steigen. Trump hatte den Satz von 35 auf 21 Prozent gesenkt. Dazu kämen andere Biden-Steuern und eine Delle im Bruttoinlandsprodukt. Die Kunden der Investmentbank seien schon recht nervös – ein Wahlsieg der Dems würde 20 Dollar vom Gewinn je Aktie im S&P 500 auf dann noch 150 Dollar wegnehmen. Die Goldmänner schränkten ein, es komme darauf an, wie der Markt andere Faktoren beurteilten – die USA könnten wieder eine weniger aggressive Handelspolitik einschlagen und sich in internationale Organisationen einreihen.

VIX-Call im November

Goldman erwartet wegen einer verlängerten Auszählung im Zuge der verstärkten Briefwahl zu Corona-Zeiten auch erhebliche Unsicherheit nach der Wahl – immerhin stehen auch Neuwahlen im Kongress an. Wir ergänzen: Die Briefwahl ist anfällig für Wahlbetrug. Goldman sieht jedenfalls einige Volatilität in den Wochen nach der Wahl und riet zum Dezember-Future im Angstindikator VIX (Stichtag: 18. Dezember).

BlackRock gibt sich skeptisch

Reuters konstatierte jüngst, an den Terminmärkten würden so viele Wetten gegen die US-Währung geschlossen wie seit zwei Jahren nicht mehr. Laffer Tengler Investments beispielsweise löste demnach seine Dollar-Positionen auf, da ein Sieg Bidens zu einem langsameren Wachstum und Druck auf die US-Währung führen würde. Das BlackRock Investment Institute senkte Reuters zufolge seine Ratings für US-Aktien, da Bedenken über nachlassende fiskalische Anreize und Wahlunsicherheit bestünden. “Die beiden Parteien sind in ihrer Politik so weit voneinander entfernt wie nie zuvor, so dass sich das Ergebnis auf die Märkte auswirkt”, fassten die Analysten von BlackRock zusammen.

UBS und Helaba bearish bei Energie- und Finanzaktien

Eine mögliche neue Regulierung durch eine demokratische Regierung könnte zudem Gegenwind für Energie- und Finanzwerte bedeuten, urteilte weiter UBS Global Wealth Management. “Biden würde sich wohl dem derzeitigen internationalen Mainstream anschließen, was vermehrte Anstrengungen zum Vermeiden von Treibhausgasen angeht”, hieß es bei der Helaba.

Morgan Stanley neutral

Einzig Morgan Stanley urteilte, es sei egal, wer die Wahl gewinne. So werde eine Steuererhöhung von einem höheren Mindestlohn und einer besseren Gesundheitsvorsorge ausgeglichen. Auch werde die Außenpolitik weniger konfrontativ sein. Zudem gebe es da noch die staatliche Ausgabenpolitik: „investors may be too focused on the tax side of the equation, overlooking the support for aggregate economic demand from fiscal expansion.“

China-Appeasement voraus

Wir ergänzen: Vermutlich würde Washington unter Biden wieder in eine China-freundlichere Politik einbiegen, inklusive Wegfall der Zölle. Alle US-Aktien, die von diesem Dumping betroffen wären, dürften abtauchen. Und China-Aktien würden wohl haussieren. Schon in der Administration von Barack Obama unter Vizepräsident Biden durfte die Volksrepublik ungestört Billig-Güter in die USA exportieren, worunter unter anderem die amerikanische Stahl- und die Textilindustrie litten. Im Gegenzug durfte Sohnemann Hunter Biden mit Unterstützung der Bank of China chinesische Aktien über das Investment-Vehikel „Bohai Harvest RST (Shanghai) Equity Investment Fund Management“ an die Börse bringen – eine veritable Lizenz zum Gelddrucken.

Vier Optionen für die Börse

1) Bei einem klaren Wahlsieg von Biden mit einem Durchmarsch der Dems im Kongress dürfte die Börse in eine lang anhaltende Baisse einmünden.
2) Ein verschärfter Crash dürfte anstehen, falls Biden wenige Wochen nach einem Wahlerfolg wegen völlig unerwarteter gesundheitlicher Probleme zur Seite geschoben wird und ein Vize aus dem linksradikalen Flügel das Präsidentenamt übernimmt. Die Folge eines solchen Putsches wäre eine rote Welle für die Börsenkurse – dann bricht in Amerika der Bürgerkrieg aus. Übrigens hat gerade die selbsterklärte Sozialistin und demokratische Abgeordnete Alexandra Ocasio-Cortez gefordert, künftig auch Steuern auf Buchgewinne einzusammeln, also nicht auf realisierte Gewinne – ein solches Gesetz wäre ein Stopper für jedes Investment!
3) Bleibt die Lage wegen Unstimmigkeiten in der Briefwahl lange angespannt und ist es über Wochen unklar, wer gewinnt, dann kochen wohl neue Unruhen hoch. Somit wird es ungemütlich an der Börse. In diesem Fall wäre ein Investment im VIX die beste Option.
4) Bei einem eindeutigen Sieg von Trump dürfte dagegen eine neue, kräftige Hausse anstehen – vor allem wenn der Sieg von einem Triumph der Republikaner im Kongress begleitet wird.
Die Bernstein-Bank behält die Angelegenheit für Sie im Auge und wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


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Morning Stock News

Kann Gold auf $1500 fallen?

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Gold   1819,67
(+0,13%)

EURUSD   1,1433
( -0,08%)

DJIA  26666
(+0,11%)

OIL.WTI  40,99
(+0,47%)

DAX   13083,35
(+0,01%)

Am Montag sahen wir ein weiteres Hoch auf dem Goldmarkt. Bis zum Ende der Börsensitzung war der Preis ein wenig zurückgegangen. Der Schlusskurs des Tages wies jedoch auch ein 7-Jahres-Hoch auf.

Gold

Gold

Dem gelben Metall bleiben nur noch 100 Dollar, um das Niveau von Oktober-November 2011 zu erreichen. Es sei daran erinnert, dass das historische Maximum bei 1920 Dollar pro Feinunze liegt.
Wir alle verstehen die Argumente, warum Gold auf 2.000 Dollar und dann auf 3.000 Dollar steigen kann. Aber lassen wir die Fantasie spielen. Kann Gold dramatisch sinken? Welche Art von Kräften könnte es so weit treiben? Ist es möglich, den Preis von 1.500 Dollar in diesem Jahr wieder zu sehen.
Es scheint fantastisch zu sein. Aber auf dem Markt ist nichts unmöglich. Wir können davon ausgehen, dass mehrere Faktoren zusammentreffen müssen, um auf das Niveau von 1500 $ zu gelangen:
– Der Sieg der Ärzte über die COVID-19-Pandemie. Konkret die Herstellung des Impfstoffs
– John Biden wird die US-Präsidentschaftswahlen gewinnen.
– Die Inflationsrate wird stark ansteigen.

Wenn alle 3 Punkte zusammenfallen, dann: Gold wird als Schutzgut für Anleger nicht mehr interessant sein, die internationalen Spannungen werden abnehmen, die Zentralbanken werden die Zinsen erhöhen müssen.


S&P 500

Der wichtigste US-Aktienindex stieg auf den höchsten Stand seit Februar 2020. Wie wir letzte Woche vorausgesagt haben, wollen zahlreiche Anleger und Spekulanten den Kurs noch weiter in die Höhe treiben. Anleger hoffen, dass der enorme Geldzufluss zu einem weiteren Wachstumsjahr am Aktienmarkt führen wird. Und die Spekulanten wollen mit Shortstops gutes Geld verdienen.


Pfund Sterling

Das britische Pfund wuchs plötzlich stark gegenüber dem amerikanischen Dollar. Allerdings ist das Bild sowohl in fundamentaler als auch in technischer Hinsicht immer noch düster. Aus fundamentaler Sicht wird das Pfund durch die Situation mit dem Coronavirus unter Druck gesetzt. Und aus technischer Sicht liegt die englische Währung, anders als derselbe EUR und der japanische Yen, unter dem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt.


Was erwartet uns heute?

03:30 Protokoll der Sitzung der Reserve Bank of Australia
14:30 Chicago FBI-Geschäftsaktivitätsindex Juni
17:10 Kanadische Einzelhandelsumsätze für Mai


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Stock Trader

Immer neue Crash-Warnungen

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20.07.2020 –Special Report. Die Bullen können es nicht mehr hören – doch die Warnungen vor einem Crash an der Börse werden immer mehr – und sie werden immer lauter. Vor allem die stellare Performance der Hightech-Aktien lässt die Alarmsirenen schrillen. Ein Investor sieht ein „Endgame“, andere die Wiederholung der Dotcom-Blase vor rund 20 Jahren oder der Finanzkrise 2008.

Nasdaq vor der finalen Phase

Besonders drastisch meldete sich Clem Chambers auf Forbes.com zu Wort: „The Nasdaq is on its final run and is going vertical, a classic end of bubble move. This is trader heaven and turns into speculator hell for those who think that markets do grow to the skies.“ Vielleicht könne die Rallye bis Weihnachten andauern oder aber morgen enden – falls die Federeal Reserve nicht die Luft aus der Blase lasse, könne sich der finale Move schnell einstellen. Und dann zog Chambers Parallelen zum Dotcom-Crash aus den 2000ern: Die Versuche der Regierung, die Wirtschaft anzuschieben, führten dazu, dass das ganze Geld geradewegs in Aktien fließe. Wenn die Nasdaq nun vertikal abhebe, sei das letzte Kapitel des Prozesses eingeleitet – und ein zerstörerischer Crash werde einiges an Vermögen vernichten. Die Gefahr bestehe, dass der aktuelle Markt den Doppelschlag der 1930er wiederhole.

Main Street versus Wall Street

Auch Sven Henrich von NorthmanTrader.com stieß ins gleiche Horn: Die Lücke zwischen Main Street und Wall Street weite sich immer weiter aus. Mehr als 50 Millionen Amerikaner dürften in er Krise arbeitslos werden. Doch die Banken profitierten vom Staatsgeld. Und die Tech-Milliardäre an der Börse erlebten mit, wie ihre Aktien weiter nach oben schießen. Big Tech habe sich so weit vom Gesamtmarkt entfernen wie seit der 2000er-Blase nicht mehr.

Kollektive Halluzination am Finanzmarkt

JPMorgan zog Parallelen zum Crash von 2009. Im Gespräch mit Bloomberg TV äußerte Oksana Aronov, Leiterin der Abteilung Alternative Fixed-Income Strategy, die Käufe der US-Notenbank hätten die Bewertungen für Kredite von den sich verschlechternden Fundamentaldaten entkoppelt. Europäische und amerikanische Investoren seien gefangen in einer kollektiven Halluzination – die Marktbewertungen seien komplett fabriziert und synthetisch erschaffen durch die Liquidität der Zentralbanken.
Die Managerin warnte vor anstehenden Steuerzahlungen, die einen neuen Crash auslösen könnten. Selbst wenn es einen Impfstoff gegen Corona gebe, seien viele kleine Unternehmen monatelang ohne Cash. Die Conclusio von Oksana: „Ultimately fundamentals will prevail“. Der Markt sei so überbewertet, dass die Great Depression nur ein Spaziergang sei im Vergleich zum kommenden Crash. Da das aktuelle Finanzsystem dann nicht mehr länger existiere, riet sie Anlegern zu Gold.

Gigantische Bewertungslücke

Die Bank of America meldete sich ebenfalls mit ähnlichen Argumenten drastisch zu Wort. Chief Investment Officer Michael Hartnett schrieb in seiner legendären „Flow Show“, niemals zuvor sei die Lücke zwischen Makrodaten und Märkten größer gewesen – soll heißen, nie war der Markt so zerbrochen wie jetzt. Dies liege vor allem am globalen Stimulus in Höhe von 18,5 Billionen Dollar, und im Besonderen an den Asset-Käufen der Zentralbanken in Höhe von 8,0 Billionen Dollar. Und: „markets are up big because there was no Lehman“. Bislang seien große Konkurse ausgeblieben, doch sei der Verschuldungsgrad verglichen mit dem Bruttoinlandsprodukt weit höher als 2008.
Hartnett folgerte: „the remarkable rally in credit and stocks may be closer to an end than a beginning“ und „it is central banks, not bearish investors that end bubbles“. Wenn die Zentralbank das Verkaufskommande für exzessiv bewertete Bonds ausgebe, könne dies zu einem finalen Schub für Aktien führe, bevor es zum Zusammenbruch komme.

Warnung von der Fed

Und tatsächlich sandte die Federal Reserve gerade implizit ein solches Sell-Signal aus: „We may be seeing significant pricing disconnects between the market & economic fundamentals, which could result in sudden & sharp repricing,” urteilte Federal Reserve Vice Chairman Randal Quarles. Der war übrigens vor seinem Job bei der Fed Investmentbanker bei der Cynosure Group in Utah und The Carlyle Group in Washington, D.C.
Wir meinen: Vielleicht gibt es also bald ein böses Erwachen. Es ist auffallend, dass sich immer mehr Profi-Anleger warnend zu Wort melden. Wie es aussieht, rücken die Einschläge näher. Trader und Investoren sollten diese Meinungen nicht leichtfertig vom Tisch wischen. Die Bernstein-Bank wünscht viel Erfolg!


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Welche Risiken birgt die US-Präsidentschaftswahlen?

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Gold   1808,85
(+0,03%)

EURUSD   1,1441
( +0,12%)

DJIA  26397,50
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OIL.WTI  40,45
(-0,66%)

DAX   12963,78
(+0,01%)

2 Themen haben alle schon lange genug: Coronavirus und Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und China. Es steht ein neues Thema auf der Tagesordnung, das von Woche zu Woche mehr und mehr an Bedeutung gewinnen wird. Wir sprechen über die Präsidentschaftswahlen in den USA im November 2020. Und das ist ein sehr schmerzhaftes Thema für die Märkte.

S&P500

S&P500

Warum? Jüngsten Umfragen zufolge liegt der Kandidat der Demokratischen Partei der USA, Joe Biden, stetig vor Donald Trump. Die meisten Menschen sind verärgert über seine gescheiterte Politik gegenüber der Coronavirus-Epidemie.
Worin ist Donald Trump gut? Er beschäftigt sich nur mit einem Problem – dem Wachstum der Aktienmärkte. Und dem stimmen sowohl die Befürworter des amtierenden Präsidenten als auch seine Gegner zu. Es stimmt, dass die USA seit Jahren keinen unternehmerischen Politiker mehr an der Macht hatten. Der sich nicht in Bürokratie verstrickt, sondern konkrete und schnelle Schritte unternimmt, um die Wettbewerbsfähigkeit der amerikanischen Wirtschaft zu verbessern.
Und das ist ein großes Risiko. Wenn Donald Trump die Wahl verliert, besteht kein Zweifel, dass das Thema Börse auf den zweiten und vielleicht sogar auf den dritten Plan übergehen wird. Wieder einmal werden endlose Untersuchungen über die Einmischung Russlands in die Wahlen von 2016 beginnen. Es wird eine Debatte über die Tatsache geben, dass jeder Amerikaner eine volle Krankenversicherung haben sollte. Die Frage der Auswanderer und der Mauer an der Grenze zu Mexiko wird erneut aufgeworfen werden, usw., usw.
Was machen Märkte, wenn die Aufmerksamkeit auf etwas anderes gelenkt wird? Sie beginnen zu fallen. Es lohnt sich also, dieses Risiko bei der mittelfristigen Portfoliobildung zu berücksichtigen.


Japanischer Yen

Es ist lange her, dass wir über die japanische Währung geschrieben haben. In jüngster Zeit wird sie in einem recht engen Korridor gehandelt. Das bedeutet, dass sie bei den Händlern kein Interesse weckt. Gleichzeitig gibt es 2 Punkte, die es wert sind, beachtet zu werden.
1. Nach dem Frühlingsfall stiegen die Aktienmärkte wieder sehr stark an. Selbst eine kleine Korrektur geht mit einem starken Rückgang des Paares Dollar/Yen einher. Darüber hinaus weigert sich das Paar, im Zuge des Anstiegs der Aktienmärkte zu steigen (dies ist ein sehr starkes Signal).
2. Der amerikanische Dollar selbst wird gegenüber allen Vermögenswerten immer billiger. Japanische Anleger können jederzeit entscheiden, dass der Dollar gegenüber dem japanischen Yen zu teuer ist.

Und das Ende des Problems ist, dass der Chart seit langem unter dem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt liegt. Das heißt, im Falle eines weiteren Rückgangs des Paares könnten große Hedge-Fonds ins Spiel kommen, was die Fortsetzung des Trends vorantreiben würde.


Was erwartet uns heute?

03:30 Entscheidung der People’s Bank of China zum Zinssatz
08:00 Erzeugerpreisindex in Deutschland für Juni
17:10 Rede des Mitglieds des Geldpolitischen Ausschusses der Bank of England Haldane


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Soziale Netzwerke sind Feinde des Staates?

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Gold   1798,545
(+0,10%)

EURUSD   1,1386
( +0,06%)

DJIA  26595,50
(+0,14%)

OIL.WTI  40,86
(+0,42%)

DAX   12904,74
(+0,01%)

Was mit dem Hacken des Twitter passiert ist, ist wie ein Witz. Die Betrüger haben etwa 150.000 Dollar verdient, und die Öffentlichkeit ist wütend über den Bitcoin. Kryptowährung ist böse, weil die Hacker BTC auf ihrem Konto haben. Worin besteht also der Witz?

Gold

Gold

Der Witz ist, dass Hacker durch das Hacken von Twitter-Konten wichtiger Politiker und Geschäftsleute hundertmal mehr Geld verdienen können. Wie die Veröffentlichung von Informationen, dass Teslas Firma sich selbst für bankrott erklärt. Einschließlich des Kontos von Elon Mask. Ein 10%-20%iger Rückgang der Tesla-Aktien (in den Nachrichten) könnte den Verkäufern von Optionen Millionen von Dollar einbringen.
Aber das ist überhaupt nichts. Stellen wir uns vor, diese Twitter-Accounts würden sich zu irgendeinem politischen Thema äußern. Zum Beispiel, dass Hongkong sich von China trennt. Sie wären schon jetzt Milliarden von Dollar wert.
Geld zu verdienen ist also das Letzte, woran Hacker interessiert wären. Zumindest gab es zwei Ziele: Twitter und Kryptos zu schädigen.


Indizes

Die Aktienmärkte reagierten auf die obige Situation mit einem prognostizierten Rückgang. Und dann wurde auf Euronews direkt mitgeteilt, dass die zweite Welle des Coronavirus nach Europa gekommen sei. Die Welle, die erst im Herbst und nicht mitten im Sommer erwartet wurde. Wie geht es weiter?
Eines wird mit großer Wahrscheinlichkeit geschehen. Selbst wenn weiterhin sehr schlechte Nachrichten herauskommen, wird der Aktienmarkt erst im Frühjahrstief zusammenbrechen. Die Anleger haben gesehen, was für ein großer Aufschwung war. Und niemand wird Aktien zu Tiefstständen verkaufen wollen, um sie in einem Monat 10-20% höher zu sehen.


Gold

Am Donnerstag fielen die Notierungen des gelben Metalls wieder unter die Marke von $ 1800. Auf dem Chart oben kann man eine interessante Candlestick-Formation erkennen. Ein neuer enger Korridor beginnt sich zu bilden. Er hat bisher 7 Kerzen. Aber nichts spricht dagegen, dass dieser Korridor möglicherweise noch einen weiteren Monat andauern wird. Das haben wir in den letzten anderthalb Jahren gesehen. Das Gold steht im Korridor, gefolgt von einem Sprung nach oben und einem neuen Korridor.
Der Trend wird immer stärker und stärker. Es gibt praktisch keine Rückschläge gegenüber den früheren Höchstständen. Die Diskussion über den Preis von 3000 Dollar pro Feinunze ist von gestern. Einige Analysten sagen, dass der Goldpreis in den nächsten 2 Jahren auf bis zu 4000 Dollar pro Feinunze steigen wird.


Was erwartet uns heute?

10:30 Rede von EZB-Vertretern
11:00 Eurozone-Verbraucherpreisindex Juni
14:30 Beginn des Hausbaus in den Vereinigten Staaten im Juni
16:00 US Michigan University Consumer Confidence Index Juli


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Warum geht es den amerikanischen Banken so gut?

By | Nachrichten | No Comments

Gold   1809,715
(-0,02%)

EURUSD   1,1406
( -0,05%)

DJIA  26655,50
(-0,43%)

OIL.WTI  40,89
(-0,22%)

DAX   12915,99
(+0,01%)

Der Nettogewinn von Goldman Sachs stieg im zweiten Quartal um 2,2% oder 6,26 Dollar pro Aktie. Im vergangenen Jahr lag der Wert für das zweite Quartal bei 5,81 US-Dollar pro Aktie. Wie konnte dies passieren?

S&P500

S&P 500

Die Analysten gingen davon aus, dass der Gewinn der Bank sich halbieren würde. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Probleme aufgrund des Coronavirus war dies in der Tat das wahrscheinlichste Ergebnis. Wegen der Masseninsolvenzen amerikanischer Kreditnehmer.
Zu einem solchen Massenkonkurs kam es jedoch nicht. Von der US-Regierung wurden den Unternehmen enorme Unterstützungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Das bedeutet, dass die US-Firmen ihre Schulden ordnungsgemäß bezahlten. Darüber hinaus zahlten aufgrund der Situation mit dem Coronavirus auch die Firmen, die ihre Schulden nicht früher bezahlen konnten, ihre Schulden ab.
Der amerikanische Aktienmarkt wuchs mit dieser Nachricht zu Beginn der Börsensitzung. Anleger beginnen zu erkennen, dass die Berichterstattung anderer Banken viel besser ausfallen kann als erwartet. Der amerikanische Hauptindex befindet sich jetzt im Bereich seines historischen Maximums. Es sind noch 2 Tage bis zum Ende der Woche, und wir können eine zuversichtliche Konsolidierung über diesem Niveau sehen.


Kanadische Dollar

Nach einem Zinsentscheid und einer Pressekonferenz der Bank of Canada stieg der CAD gegenüber allen Währungen stark an. Wir haben jedoch nichts Neues gehört, das den Kurs beeinflussen könnte. Die Wirtschaft ist schwach, und die Zinssätze werden noch lange Zeit niedrig bleiben. Und die meisten Sektoren der Wirtschaft werden unterstützt.
Warum hat der Kanadische Dollar also eine so starke Bewegung gezeigt? Wir glauben, dass die Anleger ein stärkeres Szenario der geldpolitischen Lockerung erwarteten. Und als dies nicht geschah, dann entwickelt sich der CAD vor dem Hintergrund des wachsenden Öls wieder zu einer vielversprechenden Rohstoffwährung.


Schweizer Franken

Am Mittwoch ist der Schweizer Franken stark gefallen. Dazu trugen zum einen gute Nachrichten aus dem amerikanischen Bankensektor bei. Andererseits wächst die Überzeugung, dass wir in diesem Jahr einen Coronavirus-Impfstoff sehen werden.
Es gibt aber auch einen Grund, warum wir unsere Kunden immer wieder darauf aufmerksam gemacht haben. Achten Sie auf die Grafik des Paares USD/CHF. Die Levels 0,93 und 0,94 sind seit 5 Jahren die langfristige Unterstützung. Ja, manchmal ging der Kurs nach unten, aber er sprang sehr schnell und stieg um 3 bis 5 Stellen nach oben. Daher liegt das erste erwartete Ziel bei 0,95 und das zweite bei 0,97.


Was erwartet uns heute?

03:30 Arbeitslosenquote in Australien für Juni
04:00 Chinesisches BIP für das 2. Quartal
08:00 Arbeitslosenquote in Großbritannien für Mai
13:45 Entscheidung über EZB-Zinssatz
14:30 US-Einzelhandelsumsätze für Juni


Wichtige Hinweise:

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CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.