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Abgesang auf den Dollar

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25.06.2020 –Special Report. Totgesagte leben länger. Doch zuletzt häuften sich die Prophezeiungen, dass der Greenback auf sein Ende zusteuert. Die Argumente klingen einleuchtend: Die Gründe für das mögliche Ende sind die exzessive Geldpolitik in den USA und der weltweite Corona-Schock. Wir beleuchten die Argumente der Bären.

Wendepunkt 23. März

Wer nicht an Papiergeld glaubt, setzt auf Edelmetall. Ergo haben sich zuletzt vor allem die Gold-Bugs mit Warnungen vor dem Dollar-Ende zu Wort gemeldet. Alasdair Macleod von GoldMoney.com beispielsweise sieht den 23. März als entscheidenden Wendepunkt für das Schicksal der US-Währung – und als den möglichen Anfang vom Ende. Am 23. März habe der Trade Weighted Dollar-Index (TWI) vorerst sein Hoch erreicht, während die zuvor im Wert gefallenen Aktien, Gold, Silber und Kupfer nach oben zogen. An diesem Tage habe sich etwas verändert: Entweder der Markt habe entschieden, dass das Wirtschaftswachstum in den USA und im Rest der Welt nach den Corona-Lockdown weitergehen werde. Oder aber, dass die Kaufkraft des Dollars schwinden werde.

turning point

Die neue Bankenkrise

GoldMoney.com fuhr fort, es sei unwahrscheinlich, dass das US-Bankensystem die aktuelle Unterbrechung der Lieferketten in der Industrie ohne Schaden überstehe. Die Banken seien hoch verschuldet und die Angst vor geplatzten Krediten steige – weswegen Geldinstitute untereinander zögerlich Geld verliehen. Trotz der massiven Interventionen der Fed bleibe die Liquiditätslage bei den Geldinstituten problematisch, wie sich an der Inanspruchnahme von Overnight Repos in Höhe von 20 bis 100 Milliarden Dollar zeige. Die meisten systemrelevanten Banken weltweit stehen laut GoldMoney.com derzeit schlechter da zur Zeit der Lehman-Krise.

Ende 2020 ist der Dollar Geschichte

Der Dollar könne bis zum Jahresende komplett scheitern. Und so werde das Ende des Greenback ablaufen: eine lange Periode sinkender Kaufkraft, gefolgt von einem plötzlichen Kollaps, wenn die Menschen die Währung komplett ablehnen. Die zweite Phase dauere gewöhnlich sechs Monate. Dann dürften nicht nur die heimischen Kunden flugs ihr Geld von den Konten abziehen. Sondern auch internationale Investoren, die etwa 25 Billionen Dollar an Sicherheiten und Konten halten. Und wenn das Ausland keine US-Treasurys mehr kaufe, könne die Fed das Defizit nicht mehr finanzieren, urteilte Macleod.

Geldmenge killt Kaufkraft

Auch ein anderer Analyst warnte jüngst vor einer Abkehr vom Dollar – ausgelöst durch die Entkernung des inneren Wertes im Zuge der massiven Ausweitung der Geldmenge. Tad Rivelle ist Chief Investment Officer bei TCW Funds und MetWest Funds und verwaltet rund 180 Milliarden Dollar. Und er konstatierte, die Fed habe Milliarden aus dem Nichts geschaffen und ihre Bilanz massiv ausgeweitet.

FED (2)

Quelle: Federal Reserve

Diese Form der „Modern Monetary Theory“ mit der nahezu unliminiterten Geldflutung durch die Ausgabe von Staatspapieren, die fast keinen Zins abwerfen, funktioniere nur so lange, wie die Gegenseite bereit sei, ihr Vermögen in Dollar anzulegen, anstatt beispielsweise in kommerziellen Immobilien oder in Währungen aus Schwellenländern. Das klappe also, so lange die kollektiven Erwartungen deflationär seien – dann sei selbst eine Null als Zins attraktiv.

Vorsicht vor der Stagflation

Aber was passiere später? Rivelle glaubt nicht daran, dass der Abwurf von Geld aus dem Helikopter die Wirtschaft auf breiter Basis stabilisiere. Die Shutdowns und die begleitenden Verwerfungen in den Präferenzen der Verbraucher dürften für eine Weile mehrere Branchen treffen: Restaurants, Einzelhandel, Energie, Tourismus, Krankenhäuser, Flugzeugbau, Fitness-Studios und Gewerbeimmobilien. Die Fed habe zwar die volle Kontrolle über das Angebot der Greenbacks; nicht aber über die Nachfrage. Alles in allem werde die Erholung nach der Corona-Krise enorm lange dauern – und die Welt danach der Stagflation der 70er Jahre gleichen. Soll heißen: eine stagnierende Wirtschaft und eine steigende Inflation. Wenn der Dollar in einer kränkelnden Wirtschaft nicht gebraucht werde und zugleich die Geldmenge unglaublich ansteige, dann würden sich die Menschen von einer Währung abwenden, die immer weniger Kaufkraft biete.

Das Ende ist nahe

Auch Egon von Greyerz von GoldSwitzerland.com warnte vor einem Endgame. Der seit 50 Jahren andauernde Dollar-Zyklus sei an seinem Ende angelangt. In dieser Zeit habe der Greenback 50 Prozent gegenüber DM/Euro verloren und 78 Prozent gegen den Schweizer Franken. Die US-Schulden hätten sich seit 1971 von 400 Milliarden Dollar auf 26 Billionen erhöht. Die Arbeitslosigkeit in den USA habe fast 30 Prozent erreicht, nach Angaben der International Labour Organisation könnten fast 50 Prozent der Beschäftigten in Entwicklungsländern ihren Job verlieren. Tausende Firmen dürften umkippen. Es gebe keine Lösung für ein Schuldenproblem in einer Welt, die kollektiv bankrott sei. Fast alle Assets dürften kollabieren, auch Aktien und Immobilien. Zunächst werde die Welt eine hyperinflationäre Explosion erleben, gefolgt von einer deflationären Implosion. Begleitet von sozialen Unruhen und wahrscheinlich Kriegen.
Unser Fazit: Tatsächlich wiegen die Argumente der Dollar-Gegner schwer. Doch auch Bären können irren. Die Frage ist jedoch, ob die USA schneller als der Rest der Welt aus der Rezession herausfinden. Was die Nachfrage nach dem Dollar im Vergleich zu anderen Währungen steigern dürfte. Vor allem in der größten Volkswirtschaft der Welt gibt es einen gewaltigen Nachholbedarf – womit die Erholung an den Börsen tatsächlich ein Vorschuss auf die Rückkehr zur Normalität wäre. Und weiter bleibt Corona ein wichtiger Faktor: Sollte ein Impfstoff oder wirksames Medikament gefunden werden, wird die Wirtschaft weltweit schnell kräftig anziehen. Mit den dann sprudelnden Steuereinnahmen ließe sich der Schuldenberg abtragen und die Währung stabilisieren. Die Bernstein-Bank behält die Angelegenheit für Sie im Blick und wünscht erfolgreiche Trades und Investments.


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Wie stark kann der Aktienmarkt fallen?

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Gold   1693,50
(-3,78%)

EURUSD   1,0799
( -4,04%)

DJIA  24115
(-5,07%)

OIL.WTI  25,095
(-34,05%)

DAX   10609
(-12,63%)

Es gibt immerhin ein Coronavirus. Der Mittwoch hat uns gezeigt, dass die Anleger viel mehr Angst vor der zweiten Welle haben als erwartet. Am Mittwoch meldeten Kalifornien, Florida und Texas, einer der vier größten Bundesstaaten der Vereinigten Staaten, eine Rekordzahl von COVID-19-Infektionen.


S&P500

S&P500

Die gegenwärtige Situation zeigt, dass es noch eine ganze Reihe von Optionen gibt. Am Mittwoch verlieren die Märkte aus Angst vor einer zweiten Welle der Epidemie an allen Fronten an Boden. Viele Investoren bewerten die Situation so negativ, dass sie auf die zweite „Talsohle“ warten. Die Angst erwies sich als viel stärker. Der DAX-Index schloss 3,4% tiefer, bei 12093, der S&P500-Index liegt nahe bei 3000, was im Moment eine starke Unterstützung darstellt.


Euro

Die gestrigen Ergebnisse der makroökonomischen Statistiken zeigen, dass sich die EU-Wirtschaft zu erholen beginnt. Fast alle Daten fielen besser aus als vorhergesagt, aber bisher haben sie den Kurs von EUR/USD nicht beeinflusst. Es ist wichtig für uns, dass Europa beginnt, sich zu erholen und wenn man ein paar Monate in die Zukunft blickt, sollte der Euro versuchen aus der Spanne nach oben herauszukommen. Am Mittwoch wird der Dollar aufgrund von Befürchtungen vor einer zweiten Infektionswelle fester gehandelt, während der EUR/USD bei 1,1260 notiert.


Gold

Gold ist oberhalb von $1750 pro Unze gut etabliert und wächst weiter. Unsere Prognose bleibt unverändert und wir warten immer noch auf den Durchbruch bei $1800. Gold hat jetzt das beste Wachstumspotential im gesamten Finanzsektor.


Öl

Öl reagiert sehr scharf auf Veränderungen bei den Infizierten. Sobald gemeldet wurde, dass in den Vereinigten Staaten eine Pandemie grassiert, ist der Preis für WTI-Öl sehr stark unter 40 Dollar pro Barrel gesunken. Der Ölmarkt ist derzeit der schwächste, da er von praktisch allen Finanzindikatoren sowie von der laufenden COVID-19-Pandemie abhängt. In naher Zukunft könnte sich der Preis wieder auf 40 Dollar pro Barrel erholen, aber dies erfordert eine solide Basis und gute Statistiken.


Was erwartet uns heute?

14.30 Uhr Basisaufträge für langlebige Güter in den USA für Mai
14.30 Uhr US-BIP für das 1. Quartal 2020
14.30 Uhr Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den Vereinigten Staaten


Wichtige Hinweise:

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Morning Stock News

Der US-Dollar bereitet sich auf einen Kollaps vor

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Gold   1693,50
(-4,15%)

EURUSD   1,0799
( -4,50%)

DJIA  24115
(-7,29%)

OIL.WTI  25,095
(-37,20%)

DAX   10609
(-14,79%)

Offenbar beginnt jetzt die politische Kampagne von Donald Trump. Am Dienstag stellte der US-Präsident klar, dass das Handelsabkommen mit China in Kraft bleibt und die Länder es weiterhin befolgen werden. Das bedeutet, dass die Vereinbarungen vom Januar zur Aussetzung der Zölle auf chinesische Importe weiterhin in Kraft bleiben und der „Handelskrieg“ noch nicht stattfinden wird.


DAX

DAX

Wie wir dachten, wird in den Vereinigten Staaten vor der Wahl alles relativ gut sein. Die Wirtschaft wird mit Geld vollgepumpt werden, obwohl das Wachstum von COVID-19 nicht nachlassen wird. Am Dienstag ist der S&P500 um mehr als 1% gestiegen und notiert bei 3148.
Es gibt neue Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung in der Europäischen Union, nachdem im März und April aufgrund der Quarantäne ein ernsthafter Rückgang der Produktion und des Absatzes zu verzeichnen war. Der konsolidierte PMI steigt, was auf positive Erwartungen hinsichtlich des Produktionswachstums und des Geschäftsvertrauens auf den Märkten hinweist. So konnte der DAX am Dienstag um 2,1% auf ein Zwei-Wochen-Hoch steigen.


Euro

Der Euro zeigt seit Anfang der Woche eine ausgezeichnete Dynamik. Der US-Dollar konnte sich noch nicht gegen die Hauptwährung durchsetzen und verliert Positionen in gutem Tempo. Der Euro hat ein ernsthaftes Widerstandsniveau bei 1,14 und ein psychologisches Niveau bei 1,15. Viele große analytische Unternehmen glauben, dass das Schicksal des Dollars vorherbestimmt ist und dass der Wechselkurs aufgrund eines möglichen Leistungsbilanzdefizits in Verbindung mit einer aktiven Stimulierung des Haushalts stark bis auf 35% fallen könnte. Am Dienstag stieg der EUR/USD-Kurs aufgrund von Bedenken wegen Problemen mit der amerikanischen Währung auf den Stand von 1,1340.


Gold

Die Widerstandsmarke bei $1750 pro Unze wurde am Dienstag zur Unterstützung. Der Goldpreis drängte von diesem Niveau zurück und ging noch höher und durchbrach sein Jahreshoch. Aus Furcht vor einer zweiten Welle von COVID-19-Infektionen sind viele Anleger nervös und begeben sich in sichere Anlagen. Als nächstes sollte der Goldpreis eine Korrektur erfahren. Diese dürfte bei $1800 pro Unze eintreten.


Was erwartet uns heute?

04.00 Uhr Entscheidung über den Zinssatz der neuseeländischen Reservebank
10.00 Uhr Ifo-Geschäftsklimaindex in Deutschland für Juni
16.30 Uhr US-Rohölreserven


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Crisis trading

Vorsicht vor dem Quartalsende

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23.06.2020 –Special Report. Bald steht der Kursrutsch an – zumindest wenn es nach Goldman Sachs, JPMorgan und dem Hedge Fonds GMO geht. Obgleich es in der ewigen Schlacht zwischen Bulle und Bär ständig Warnungen von der einen oder anderen Seite gibt, erscheinen die jüngsten Wortmeldungen besonders fundiert. Vor allem mit Blick auf das Datum 30. Juni. Wir analysieren die Hintergründe.

Rebalancing bei Fonds zum Quartalsende

Gerade erst hatte Goldman Sachs davor gewarnt, dass Pensionsfonds in den USA im Zuge eines „Quarter End Rebalancing“ Aktien im Wert von 76 Milliarden verkaufen müssten. Dies wäre die drittgrößte Summe aller Zeiten nach März 2020 und Dezember 2018. Beides waren übrigens recht volatile Zeiten an der Börse.
Der Hintergrund: Vor allem, um Auszahlungen zum Quartalsende zu stemmen, müssen Fonds immer wieder Cash locker machen. Aber auch um eigenen Anlagestandards zu genügen, müssen sie verkaufen – also etwa, um die verlangte Aktienquote am Gesamtinvestment zu halten. Etwa ein 60/40 von Aktien und Staatsanleihen. Und nach dem jüngsten Anstieg der Börse seit März und dem damit einhergehenden Anstieg der Aktienbewertung in einem Fonds kann dies nur einen Sale bedeuten.

JPMorgan sieht Abverkauf von 170 Milliarden Dollar

JP Morgan legte nun noch einen drauf: Demnach stehen bis zum Quartalsende am 30. Juni Aktien im Wert von 170 Milliarden Dollar zum Verkauf. In seinem neuesten Report namens „Flows and Liquidity“, urteilte Analyst Nikolas Panagirtzoglou, eine kleine Korrektur stehe bevor. Er hatte übrigens den Rückfluss von 1,1 Billionen Dollar in den Markt seit dem 23. März korrekt vorhergesagt.
Mit Blick auf die anhaltende Erholung im Aktienmarkt urteilte JPM, „not only has the continuation of the equity market rally into June naturally eroded all of the previously estimated positive equity rebalancing flow, but it has likely created a need for negative rebalancing flow, i.e. equity selling, of around $170bn into the current month/quarter end.“ Panagirtzoglou sah sich für seine Analyse fünf Marktakteure genauer an: Investmentfonds, US-Pensionsfonds, den norwegischen Staatsfonds der Norges Bank, den der Schweizer Nationalbank und den japanischen Regierungspensionsfonds GPIF.

Weltuntergangsszenario vom Hedge Fonds

Unabhängig von einem möglichen Rebalancing bei Fonds schlug sich gerade einer der bekanntesten Wall-Street-Bullen auf die Seite der Bären: Der britische Starinvestor Robert Jeremy Goltho Grantham, Mitbegründer und co-Chief Investment Strategist von Grantham, Mayo, & van Otterloo (GMO) in Boston. Der Hedge Fonds hält rund 75 Milliarden Dollar Assets under Management.
In einem Brief an seine Kunden schrieb Grantham „we have never lived in a period where the future was so uncertain“ und trotzdem „the market is 10% below its previous high in January when, superficially at least, everything seemed fine in economics and finance. And if not “fine,” well, good enough. The future paths include many that could change corporate profitability, growth, and many aspects of capitalism, society, and the global political scene.“ Kurz: Niemals zuvor sei die Zukunft so ungewiss gewesen. In diesen ungewöhnlichen Zeiten könne sich alles verändern – die Gewinnlage der Konzerne, Politik und Gesellschaft. Da passe es nicht, dass der Markt nur rund 10 Prozent unter seinen Allzeithochs notiere.

Börse und Realwirtschaft entkoppelt

Der Investment-Veteran gestand ein, dass er den Glauben an den Upside-Case verloren habe. Niemals zuvor hätten sich die Realwirtschaft und der Finanzmarkt so weit voneinander abgekoppelt. Konkret: „the current P/E on the U.S. market is in the top 10% of its history… the U.S. economy in contrast is in its worst 10%, perhaps even the worst 1%…. This is apparently one of the most impressive mismatches in history.“ Ergo: Während die Börse sich in den Top-10 Prozent ihrer Geschichte bewege, laufe die Realwirtschaft im schlechtesten 1 Prozent ihrer Historie.
Weiter sagte Grantham der FT: „The Covid-19 pandemic “should have generated enhanced respect for risk and it hasn’t. It has caused quite the reverse.” Kein Respekt vor dem Risiko an der Börse also. In Konsequenz kappte GMO seine Net Exposure im globalen Aktienmarkt von 55 auf 25 Prozent. Laut „Financial Times“ rutschte der Anteil amerikanischer Aktien von netto 3 bis 4 Prozent in eine Short-Position von 5 Prozent.

Diesmal ist alles anders

Die aktuellen Ereignisse seien komplett anders als alles andere zuvor, urteilte Grantham weiter. Schon vor der Corona-Krise hätten die USA und die Welt Probleme wegen des Klimas, der Bevölkerungsentwicklung und einem sinkenden Bruttoinlandsprodukt gehabt. Dazu habe sich das höchste Schuldenniveau der USA überhaupt gesellt. Und dann schlug das Virus zu.
Die Wirtschaft kontraktiere nun weit stärker als in der Great Depression – das Abrutschen des US-Bruttoinlandsproduktes habe jetzt nur vier Wochen gedauert, in der Großen Depression waren es vier Jahre gewesen. Und anders als 1989 Japan, 2000 Tech (U.S.) und 2008 (USA und Europa), handele es sich mit Corona nun um eine wahrhaft globale Angelegenheit. Bleibe die Hoffnung auf einen Impfstoff, doch gegen Viren gebe es keinen wirksamen Schutz. Zugleich habe die Welle der großen Insolvenzen erst begonnen, wie sich an Hertz zeige. Zwar habe der unvergleichliche Eingriff der Notenbanken die ökonomischen Realitäten überdeckt, doch das werde nicht lange anhalten. Mit Blick auf die Unruhen in den USA ergänzte Graham, „there are more things going wrong than normal“.

Möglicher Absturz von 50 Prozent

Und dann ließ er sich eine Hausnummer für einen möglichen Absturz entlocken: „if you look back in two to three years and this market turns around and drops 50%, the history books will say ‘That looked like one of the great warnings of all time. It was pretty obvious it was destined to end badly.“ Der Markt könne also gut 50 Prozent in den kommenden zwei bis drei Jahren verlieren.
GMO hatte übrigens zuvor in diversen Krisen richtig gelegen: So stieg der Fonds im Jahr 1987 bei einer 45fachen Bewertung aus dem japanischen Aktienmarkt aus – nur um mitanschauen zu müssen, wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf 65 anzog. Bevor dann aber eine 30 jährige Abwärtsbewegung einsetzte. Im Jahr 1998 verabschiedete sich GMO beim 21fachen von der Tech-Bubble, die sich bis auf das 35fache aufblies – um dann um 50 Prozent abzustürzen. Und 2007 zog sich der Fonds von der Housing-Bubble zurück. Wir haben es also mit durchaus cleveren Analysten zu tun.
Unser Fazit: Klar ist, dass der Markt derzeit vor allem durch das Luftgeld der Federal Reserve und anderer Notenbanken getragen wird. Unklar ist jedoch, ob die Erholung der Realwirtschaft in den USA und auf dem Globus schon ernsthaft begonnen hat oder nicht. Bleibt das Datum 30. Juni – Sie sollten das Rebalancing bei Fonds ernsthaft im Auge behalten. Die Bernstein Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Der Markt gewinnt an Dynamik. Ist der Dollar daran schuld?

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Gold   1693,50
(-3,45%)

EURUSD   1,0799
( -4,11%)

DJIA  24115
(-7,13%)

OIL.WTI  25,095
(-38,13%)

DAX   10609
(-14,01%)

Die neue Handelswoche erweist sich als recht interessant. Die Nachrichten über den Umlauf von COVID-19 beschränken sich auf trockene Statistiken. Nur die WHO schlägt Alarm und verzeichnet einen Rekord von 183 Tausend Infektionen pro Tag. Wirkt sich das Virus nicht mehr auf die Wirtschaft aus?


Gold

Gold

Offenbar haben die Investoren erkannt, dass die Märkte in der gegenwärtigen Situation, solange es riesige Mengen an Stimuli gibt, in jeder Situation über Wasser bleiben werden. Dieser Zustand kann jedoch jederzeit erschüttert werden, sobald das Hilfsprogramm ausläuft. Europa kann mit seinen internen Problemen in keiner Weise fertig werden. In einer solchen Situation bleibt der DAX in einem Seitwärtstrend, bis der EU-Rat einen Konsens über einen Sanierungsfonds findet. Der amerikanische Markt wird immer interessanter. Nach dem Einbruch bei der Eröffnung begann der S&P500-Index an Schwung zu gewinnen. Die Anleger sind bereit, weiter zu kaufen. Es ist wichtig, dass er weiterhin über 3000 notiert, ebenso wie über der 200-Tagelinie. Wahrscheinlich wird sich das Wachstum des amerikanischen Marktes fortsetzen. Dennoch stehen die Wahlen vor der Tür und die politische Maschinerie wird die Wirtschaft mit allen Mitteln stützen wollen.


Euro

Aufgrund der Schwäche des US-Dollars zeigt der Euro am Montag ein positives Wachstum. Der Seitwärtstrend ist jedoch noch nicht aufgehoben. Die europäische Währung hat eine komfortable Zone gefunden und dürfte auch in naher Zukunft in dieser Bandbreite bleiben. Am Montag stieg das Währungspaar EUR/USD bis auf 1,1260.


Öl

WTI-Öl hat sich dem Widerstandsniveau von 40 Dollar pro Barrel angenähert und versucht, sich höher zu konsolidieren. Der Nachrichtenhintergrund wirkt sich günstig auf den Preis aus. Die Regierungen lockern weiterhin die Quarantänemaßnahmen, was den Verbrauch stimuliert. Auch makroökonomische Daten wirken sich positiv auf den Preis aus. Das Wachstum wird sich in naher Zukunft fortsetzen.


Gold

Wie wir annahmen, versucht das Gold am Montag die Widerstandsmarke um $1750 pro Unze zu durchbrechen. Alles, was es tun muss, ist sich über diesem Niveau zu halten. Der Dollar ist jetzt sehr schwach, und die Annäherung an die Marke von 1800 Dollar ist recht nahe.


Was erwartet uns heute?

09.30 Uhr Markit Manufacturing Index in Deutschland für Juni
10.30 Uhr Markit UK Service Sector Business Activity Index für Juni
16.00 Uhr US Richmond Manufacturing Index für Juni


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Morning Stock News

Der Markt wird von Optimismus erfasst. Gibt Gold ein Signal?

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Gold   1693,50
(-2,83%)

EURUSD   1,0799
( -3,37%)

DJIA  24115
(-6,28%)

OIL.WTI  25,095
(-36,68%)

DAX   10609
(-13,11%)

Die Handelswoche endete mit einer traurigen Note. Es gibt nicht genug aktuelle Nachrichten, um den Preis nach oben zu treiben. Die Makrostatistik zeigt, dass die durch das Coronavirus verursachte Rezession stärker war als die Rezession 2008-2009.


S&P500

S&P500

Während sich die Investoren an der Börse in Euphorie befinden und glauben, dass sich die Situation in der Wirtschaft angesichts der enormen Finanzhilfen der Zentralbanken und der Regierung rasch normalisiert. Bislang ist es schwierig zu beurteilen, da das derzeitige Niveau der Wirtschaft auf dem Niveau einer „großen Rezession“ liegt. Der S&P500 schloss um 0,56% niedriger bei 3098, während der DAX um 0,4% auf 12330 stieg.


Euro

Nach dem EU-Ratstreffen gingen viele Kommentare zur aktuellen Wirtschaftslage ein. Bisher ist klar, dass sich der Rat nicht auf einen Sanierungsfonds einigen kann, und die Verhandlungen werden auf Juli verschoben. Wenn Sie sich den Chart des Paares ansehen, können Sie sehen, dass der Kurs niedrigere Hochs und niedrigere Tiefs macht. Wir können davon ausgehen, dass sich hier ein Keil bildet. Wahrscheinlich wird sich die Abwärtsbewegung fortsetzen. Das Währungspaar EUR/USD schloss am Freitag bei 1,1176. Es gibt ein starkes Niveau unter 1,10 und es wird wahrscheinlich dorthin gehen.


BRITISCHER PFUND

Das Pfund kann sich dem Abwärtstrend in keiner Weise entziehen. Schlechte Ergebnisse der Verhandlungen über Brexit drängen die Bank of England von der möglichen Einführung negativer Zinssätze ab. Das Risiko, dass die GBP/USD-Paarung das Niveau von 1,21 erreicht, nimmt zu. Es gibt noch keine Aussichten auf einen Kauf.


Gold

Am Freitag stieg Gold um mehr als 1%. Und das in nur einem Tag. Diese Situation zeigt die Macht der Bullen. Wahrscheinlich wird es in naher Zukunft einen Durchbruch der Widerstandsmarke von $1750 pro Unze und einen Versuch geben, aus der Seitenwand herauszukommen. Der aktuelle Goldpreis liegt bei 1742 Dollar, was sehr nahe dran ist.


Was erwartet uns heute?

03.30 Basis-Kreditzinssatz der Nationalbank von China
14.00 Ansprache von Bundesbankchef Weidmann
16.00 U.S. Zweitwohnungsmarkt-Verkäufe im Mai


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Morning Stock News

Neue Probleme in USA. Wo steht der Dollar?

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Gold   1693,50
(-1,69%)

EURUSD   1,0799
( -3,61%)

DJIA  24115
(-6,88%)

OIL.WTI  25,095
(-35,60%)

DAX   10609
(-13,58%)

Eine weitere Handelswoche neigt sich dem Ende zu, und aus ihr geht klar hervor, dass die Märkte nichts mehr verstehen. Die Euphorie über das Ende der Pandemie zu Beginn der Woche wurde von der negativen Stimmung über die wiederholten Ausbrüche der Epidemie und die Probleme mit der Arbeitslosigkeit in den USA vollständig aufgefangen.


GBP/USD

GBPUSD

Dennoch gibt es in den USA Probleme, da die Daten von 1,5 Millionen Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung höher ausfielen als vorhergesagt. Es gibt immer noch mehr als 20 Millionen Arbeitslose in den USA, und es muss etwas mit ihnen geschehen. Die Unterstützung des Staates funktioniert, aber nicht in der von allen gewünschten Weise. Es zeichnet sich bereits ab, dass die Regierung ihre Hilfsmaßnahmen in Zukunft ausweiten wird, so dass es im Juni wahrscheinlich Probleme mit dem Wachstum geben wird. Der S&P500-Index wird auf dem Niveau von 3110 gehandelt, fast auf dem Niveau der Eröffnung. Der DAX nahm die Befürchtungen aller Anleger auf und fiel um 0,8%.


Euro

Der Euro verliert seine Position gegenüber dem Dollar für den dritten Handelstag. Wie wir bereits gesagt haben, reicht die gegenwärtige Situation nicht für Wachstum aus, so dass der Euro eine Korrektur auf das mögliche Niveau von 1,1000 vorgenommen hat. Das ist keine große Sache. Der Sommer ist die Zeit der Preisspannen, und er sollte bei seinen Handelsentscheidungen richtig genutzt werden. Am Donnerstag notierte der Euro bei 1,1200, was nur 0,3% unter dem Kurs des letzten Tages liegt.


JAPANISCHER YEN

Der japanische Yen droht in naher Zukunft sehr populär zu werden. Aufgrund des klaren Handelns der Bank of Japan sehen Investoren, dass die Situation unter Kontrolle ist. Die Geldpolitik bleibt auf dem gleichen Niveau. Die Bank of Japan wird gegebenenfalls regulatorische Massnahmen ergreifen. Solche spezifischen Aussagen können das Paar USD/JPY auf das Niveau von 105 und darunter absinken lassen.


Was erwartet uns heute?

04.30 Volumen der Einzelhandelsumsätze in Australien für Mai
09.00 UK-Einzelhandelsumsätze für Mai
20.00 Ansprache von Fed-Gouverneur Powell


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Der Markt wird nicht ruhen

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Gold   1693,50
(-1,91%)

EURUSD   1,0799
( -3,94%)

DJIA  24115
(-7,75%)

OIL.WTI  25,095
(-33,89%)

DAX   10609
(-14,02%)

Es ist an der Zeit, dass die Märkte etwas langsamer werden und eine Pause von der Volatilität einlegen. Der Sommer 2020 ist schließlich etwas Besonderes. Die Aktivität auf den Märkten ist offensichtlich überhöht und es ist noch nicht klar, wohin sie führen wird.


Gold

GOLD

Die Märkte am Mittwoch verhalten sich sehr unterschiedlich. Wahrscheinlich aufgrund fehlender makroökonomischer Daten und Mangel an lauten Aussagen von Politikern. Selbst Donald Trump hat eine Zeit lang geschwiegen und keine harten Aussagen gemacht. Es gibt keinen weiteren klaren Trend, und höchstwahrscheinlich treten wir in eine Phase des Abwartens auf die Aktionen und Entscheidungen der großen Akteure, der großen Investmentfonds und Zentralbanken, ein. Am Mittwoch stieg der DAX-Index um 0,54% und schloss bei 12380. Der S&P500-Index ist ebenfalls um bescheidene 0,5% gestiegen.


Euro

Die Europäische Union hat alle Anstrengungen unternommen, um bis Ende 2020 ein Abkommen mit dem Vereinigten Königreich zu erreichen. Dies ist ein großer Schritt für die Europäische Union, um die Beziehungen über Brexit weiter zu regeln. Vielmehr wird sich das Währungspaar EUR/USD im Sommer in einer kleinen Spanne bewegen. Der Schwerpunkt liegt nun auf den Zentralbanken, die ihre lokalen Probleme lösen und versuchen, die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Der Mittwoch endete für das Währungspaar EUR/USD bei 1,1230.


Gold

Mit dem Goldmarkt ist noch alles in Ordnung. Solange das Schuldenkaufprogramm der US-Notenbank für Unternehmen läuft, wird Gold nirgendwo tiefer sinken. Jetzt hat sich ein gewisses Spektrum gebildet, aber bald müssen sich die Käufer beweisen. Am Mittwoch wurde Gold bei $1726 je Unze gehandelt.


Was erwartet uns heute?

08.00 Neuseeländisches BIP für das 1. Quartal 2020
09.30 Zinsbeschluss der Schweizerischen Nationalbank
13.00 Protokoll der Sitzung der Bank of England. Zinssatz-Entscheidung


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Virus-Angst schiebt Gold zum Rekord

Gold: Quantitative Easing für das Volk

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17.06.2020 –Special Report. Rätselhaftes Gold: Selten sprach mit der Flutung des Marktes durch frisch gedrucktes Geld so viel für das Metall. Indexfonds kaufen, Zentralbanken kaufen. Dennoch kommt der Preis nicht recht voran. Doch was nicht ist, kann ja noch werden. Zumal Guggenheim Investments eine interessante Idee in den Ring geworfen hat: Den massiven Ankauf von Gold durch die Federal Reserve – ein Quantitative Easing für das Volk. Wir beleuchten die Hintergründe.

Fonds melden neue Rekorde bei Gold

Die Lobbygruppe World Gold Council (WGC) hat gerade beeindruckende Zahlen gemeldet: Die Bestände an Gold bei Indexfonds haben auf der ganzen Welt im Mai einen neuen Rekordstand erzielt. Insgesamt kauften Exchange Traded Funds (ETF) in den ersten fünf Monaten des Jahres 154 Tonnen dazu – in den Tresoren ruhen nun 3.510 Tonnen. In diesem Jahr sind schon 33,7 Milliarden Dollar zu den ETF geflossen, damit wurde der bisherige Rekordwert aus 2016 übertroffen.
In Nordamerika liegen die Bestände ebenfalls auf einem Allzeithoch. Hier kauften Fonds bis dato 102 Tonnen ein und sitzen damit laut World Gold Council auf 1.736 Tonnen – die Reserven überstiegen damit das bisherige Hoch aus dem Dezember 2012. Das „Wall Street Journal“ meldete jüngst einen Goldrausch in New York: In den Kellern der New York Mercantile Exchange ruhe der Rekordstand von 29,7 Millionen Feinunzen – drei Viertel davon seien in den vergangenen drei Monaten eingetroffen.

Fondsbestände laufen den Preisen voraus

Vielleicht sind die Fonds ein wichtiger Indikator für bullishe Gold-Bugs: Wenn wir uns diesen Chart anschauen, dann sehen wir, dass die Bestände bei Indexfonds meist dem Goldpreis vorausliefen. Und damit ist es nur eine Frage der Zeit, bis Gold in Dollar ein neues Allzeithoch markiert.

Notenbanken kaufen

Zumal auch die Notenbanken weiter ihre Bestände aufstocken – sie hatten bis April 142 Tonnen eingekauft. Was zwar weit unter den 650 Tonnen aus den ersten vier Monaten 2019 lag – so hat Russland inzwischen sein Kaufprogramm eingestellt. Aber: Bei China vermuten Experten eine hohe Dunkelziffer. So hatte Peking den siebten Monat in Folge keine Daten an den Internationalen Währungsfonds geliefert.
Interessanterweise stach bis April die Türkei hervor – sie stockte ihre Reserven um fast 39 Tonnen auf 524 Tonnen auf. CFD-Trader, die in der türkischen Lira investiert sind, sollten dies als Hinweis in Bezug auf die weitere Entwicklung der Devise sehen: Offenbar hat sich Ankara mit Gold gegen den Verfall der Lira gehedged.

Das spricht für Gold

Gemäß dem WGC 2020 Central Bank Survey will ein Fünftel der Zentralbanken ihre Goldbestände in den kommenden zwölf Monaten aufstocken. Die Gründe: Der globale Shutdown im Zuge von Covid-19, neue Spannungen zwischen China und den USA sowie die steigende Arbeitslosigkeit in der westlichen Welt. Last, but not least haben die Notenbanken frisches Geld in den Markt gepumpt, wie noch nie. Tatsächlich hat ja gerade die Federal Reserve signalisiert, dass sie wohl bis Ende 2022 das gegenwärtige Zinsniveau von nahezu null Prozent beibehalten wird.

Guggenheim fordert Gold-QE durch die Fed

Und damit wären wir bei einem äußerst interessanten Thema: Vielleicht muss die Federal Reserve bald verstärkt Gold kaufen, um den Dollar zu stützen und um endlich Inflation zu erzeugen. Diesen unorthodoxen Schritt forderte jüngst Scott Minerd, Global Chief Investment Officer von Guggenheim Investments – „the Fed should unleash a massive Fed gold purchase program that could echo a Depression-era effort that effectively boosted the U.S. economy.“

Goldkauf für 5.000 Dollar je Unze

Soll heißen: Die Fed sollte Gold zu einem weit höheren Preis als das aktuelle Marktniveau einkaufen – vielleicht zu 5.000 Dollar je Unze. Diese Art der monetären Expansion würde sich nicht wie das Quantitative Easing nur innerhalb des Bankensektors abspielen. Sondern direkten Einfluss auf die Haushaltskasse der Gold Bugs in aller Welt nehmen – und damit die erwünschte Wirkung auf die Inflationserwartungen erzielen. Denn die Verbraucher auf der Welt können laut dem Guggenheim-Experten mit obskuren Anleihen oder den Auswirkungen eines Null- oder Negativzins gar nichts anfangen – daher bleibe der Effekt der währungspolitischen Schritte auf den Finanzmarkt beschränkt. Mit Gold dagegen hätten Sparer überall auf der Welt Erfahrung. Und daher dürften andere Notenbanken weltweit einem solchen Schritt folgen, zeigte sich Minerd sicher.

Break the Glass

Der Experte argumentierte, letztlich bleibe der Fed nur dieses Mittel. Denn alle anderen Werkzeuge würden stumpf werden: Der Markt preise schon jetzt einen Nullzins für die nächsten fünf Jahre ein. Zudem sei die Aussicht, in einem neuen, regulären QE frisches Kapital anzulocken, angesichts des amerikanischen Multi-Billionen-Dollar-Defizits gering. Auch sei ein Negativzins ein herber Schlag für die US-Banken. Aktienkäufe seien ebenfalls ein politisches Risiko. Damit müsse die Fed als ultima Ratio das Glas zerbrechen – soll heißen, die Scheibe vor dem Notfallmelder einschlagen.

Dollar im Risiko

Denn irgendwann werde angesichts der monetären Expansion der Dollar in Gefahr geraten: „With the Fed going all-in on financing the government deficit, the U.S. dollar could be at risk to negative speculation of its status as the dominant global reserve currency. Investing in gold may help offset this trend. The accumulation of gold as a reserve asset historically has been seen as a responsible policy response in periods of crisis.“ Gold könne also als Underlying die Sicherheit für den Greenback bieten.

Gold-QE hilft den Verbrauchern direkt

Nur durch solch einen unorthodoxen Schritt könne die Fed zudem endlich eine moderate Inflation von 2 bis 3 Prozent herbeiführen – was die Schuldenlast im Laufe der Zeit verringern und zudem die Löhne der Mittelschicht steigern würde. Soweit der Experte von Guggenheim.
Wir meinen: Ein solches „Quantitative Easing für das Volk“ wäre in der Tat eine enorm interessante Idee. Aktuell bleibt viel Billiggeld bleibt bei den Banken hängen oder bei Zombie-Firmen, die sich über Anleihen am Leben halten. In der Realwirtschaft profitieren nur wenige Firmen oder Häuslebauer sowie Handwerker von Niedrigzinsen. Ein massiver Goldkauf dagegen würde Millionen Gold-Bugs reichmachen – und sie zu Shopping, Reisen und Investitionen verführen. Unnötig zu erwähnen, welche Folgen ein Gold-QE für den Goldpreis hätte – the sky is the limit. Die Bernstein-Bank wird die Angelegenheit für Sie im Auge behalten – wir wünschen erfolgreiche Investments!


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Morning Stock News

Ist der Ölmarkt in Gefahr?

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Gold   1693,50
(-1,89%)

EURUSD   1,0799
( -4,10%)

DJIA  24115
(-8,35%)

OIL.WTI  25,095
(-33,80%)

DAX   10609
(-13,74%)

Es ist interessant, den Kampf zwischen Bullen und Bären zu beobachten. Der Markt ist nun vollständig von den Problemen der wirtschaftlichen Erholung erfasst, und die jüngsten makroökonomischen Daten zu den Einzelhandelsumsätzen und dem Wachstum der Produktionstätigkeit in den USA haben die wichtigsten Indizes noch weiter in die Höhe getrieben.


DAX

DAX

Sobald positive Statistiken veröffentlicht werden, scheinen die Anleger alle anderen Probleme in der Weltwirtschaft zu vergessen. Angesichts solch guter Nachrichten aus den USA zeigen die europäischen Märkte ein ausgezeichnetes Wachstum. Der DAX-Index ist um 3,39% gewachsen, der S&P500-Index nähert sich wieder Rekordniveaus und notiert bei 3130. Vor dem Hintergrund zusätzlicher Konjunkturmaßnahmen der US-Notenbank dürfte sich das Wachstum fortsetzen. Das Durchbrechen eines ernsthaften Widerstandsniveaus bleibt fraglich, obwohl viele darauf warten.


Euro

Der Euro bleibt inmitten der Ankündigung zusätzlicher Asset-Käufe von der US-Notenbank ziemlich stabil. Natürlich verstehen wir, dass es jetzt keine großen Voraussetzungen für Wachstum gibt, aber wir sehen auch keine für einen Abstieg. Von der obersten Ebene aus sieht 1,14 fast unpassierbar aus, aber nach unten besteht noch Spielraum. In naher Zukunft wird das EUR/USD-Paar in einer kleinen Spanne gehandelt werden, die 200 Punkte nicht überschreitet.


Gold

Es gibt eine sehr interessante Situation auf dem Markt. Der Goldpreis steigt mit dem Preis von Risikoanlagen. Wir können also beurteilen, dass es im Weltsystem bereits zu viel Geld gibt, um diese Handelsinstrumente irgendwie zu korrelieren. Bei Gold ändert sich die Prognose nicht. Die Weltwirtschaft ist noch weit davon entfernt, sich von der Krise zu erholen, und Gold ist jederzeit bereit, seine Höchststände zu erneuern. Am Dienstag wurde Gold bei $1730 pro Unze gehandelt.


Oil

Der Ölmarkt ist sehr angespannt. Obwohl wir einen positiven Trend beim WTI-Ölpreis sehen, kann jede Komplikation in der Ölverbrauchssituation, wie z.B. eine weitere Quarantäne, die Kosten für das Barrel schnell auf das Niveau von Ende April sinken lassen. Wiederholte Ausbrüche des Coronavirus in China machen die ganze Welt angespannt. Das Niveau von 40 Dollar pro Barrel ist immer noch das Maximum.


Was erwartet uns heute?

08.00 Britischer Verbraucherpreisindex für Mai
11.00 Basisindex der Verbraucherpreise in der Europäischen Union für Mai.
14.30 Basis-Verbraucherpreisindex der Bank of Canada für Mai


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CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.