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Als wäre nichts gewesen

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17.02.2020 – Daily Report. Scheinbar ist alles in Ordnung an den Börsen der Welt. Die Wall Street schwebt zu Allzeithochs. Auch der DAX erobert einen neuen Gipfel. Denn in China herrscht kräftige Kauflaune – die Notenbank greift ein. Dabei sind die Folgen des Corona-Virus noch gar nicht absehbar.

Neuer Rekord in Frankfurt

Angezogen von der starken chinesischen Börse hat der DAX zum Wochenstart Gewinne verbucht. Zuletzt hielt sich der deutsche Leitindex 0,2 Prozent im Plus bei 13.772 Stellen. Gleich zu Beginn hatte der DAX im Vorbeigehen ein neues Allzeithoch bei 13.793 Zählern markiert. Vorigen Freitag hatte das Hoch noch bei 13.789 Punkten gelegen. Die Futures auf Dow Jones und S&P 500 legten am Morgen um rund 0,3 Prozent zu.

So viel Sorglosigkeit ist schon erstaunlich. Der weltweite Handel setzt auf das Eingreifen der Notenbanken gegen ein Abwürgen der Konjunktur im Zuge der von China ausgehenden Epidemie.

Geldspritze in China

Am besten lässt sich derzeit das Tauziehen zwischen Billiggeld-Hoffnung und Realwirtschaft-Verzweiflung in Asien beobachten. So senkte die Notenbank in Peking die Zinsen und verkündete neue Repo-Tender; das Finanzministerium meldete Schritte, um die wirtschaftlichen Folgen von Corona abzufedern. Konkret reduzierte die People’s Bank of China (PBOC) den Zins für einjährige Medium-Term Lending Facilites (MLF) von 3,25 auf 3,15 Prozent. Ein größerer Zinsschritt für den Leitzins Loan Prime Rate (LPR) wird für Donnerstag erwartet.

Ergo gewann der CSI-300 in der Volksrepublik am Morgen satte 2,3 Prozent auf 4.077 Zähler. Der Shanghai Composite zog ebenfalls 2,3 Prozent an auf 2.984 Zähler.

Japanische Wirtschaft bricht ein

Derweil verlor der Nikkei 225 am Montag 0,7 Prozent auf 23.523 Punkte. Die Wirtschaft auf dem Nippon ist zum Jahresende vor allem wegen der Erhöhung der Mehrwertsteuer am 1. Oktober stärker geschrumpft als befürchtet. Auf das Jahr gerechnet rutschte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den drei Monaten bis Ende Dezember im Vergleich zum Vorquartal um 6,3 Prozent. Und nun befürchten Broker wegen Corona noch einen härteren Schlag für die Wirtschaft.

Neue Hochs in den USA

Die Anleger in den USA hatten es am Freitag ruhig angehen lassen. Der Dow Jones Industrial ging 0,1 Prozent tiefer bei 29.398 Zählern ins Weekend. Auf Wochensicht war dies ein Plus von 1 Prozent. Der S&P 500 legte am Freitag um 0,2 Prozent zu auf 3.380 Stellen. Und der Nasdaq Composite gewann 0,2 Prozent auf 9.731 Zählern. Sowohl der S&P 500 als auch der Composite erzielten damit neue Allzeithochs.

Sorgenfalten bei Erdöl

Ganz anders ist die Stimmungslage bei Erdöl. WTI verteuerte sich 0,1 Prozent auf 52,10 Dollar, Brent gab aber um 0,2 Prozent nach auf 57,22 Dollar. Hier könnte es wegen China in Kürze zu einer Ölflut kommen. Laut dem Informationsdienst S&P Global Platts kappen große Ölexporteure wie Russland oder Brasilien derzeit drastisch ihre Preise für die Auslieferung im April – der Grund ist vor allem die schleppende Nachfrage in China, aber auch in Japan. Angesichts der gekappten Flüge und des eingestellten Tourismus in China sei dies auch kein Wunder. So habe der größte asiatische Raffinerie-Konzern Sinopec die Produktion in diesem Monat um 600.000 Barrel pro Tag reduziert – ein Schnitt von 12 Prozent gegenüber den durchschnittlich erreichten 5 Millionen Fass im Jahr 2019. Die Nummer zwei in Asien, PetroChina reduzierte die Verarbeitung um 320.000 Barrel per day.

Goldman Sachs assistierte, der Ölmarkt habe die Epidemie-Risiken noch nicht korrekt eingestuft, eine Kapitulation der Spekulanten könnte Brent in die 40er-Region schicken oder noch tiefer. Die Goldmänner reduzierten ihr Preisziel für Nordsee-Öl im Gesamtjahr um 10 auf 53 Dollar. Für Aufsehen sorgte derweil ein Tweet eines Bloomberg-Reporters aus Singapur: „Tankers, tankers everywhere!“. Vor einem der größten Häfen der Welt stauten sich die Supertanker.

Das bringt der Tag

Die Woche beginnt entspannt. Es stehen keine wirklich wichtigen Termine an. Den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

Außerdem bleit die Wall Street wegen des Feiertags Presidents‘ Day geschlossen.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Warum steigt das Pfund?

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Gold   1582,20
(-0,10%)

EURUSD   1,0838
( +0,08%)

DJIA   29458,50
(+0,26%)

OIL.WTI  52,18
(+0,23%)

DAX   13752,86
(+ 0,01%)

Der US-Dollar wird gegenüber allen Währungen und sogar gegenüber dem japanischen Yen immer stärker. Letzteres erscheint vor dem Hintergrund des in Asien wütenden Coronavirus völlig irrational. Es gibt nur eine Weltwährung, die in den letzten Tagen gegenüber dem US-Dollar gewachsen ist. Es ist das englische Pfund. Gegenüber dem EURO ist das Pfund natürlich viel stärker geworden.


Chart des Tages EUR/GBP

eur-gbp


Pfund Sterling

Ist es wirklich der neue Spitzenreiter auf dem Währungsmarkt? Tatsächlich stieg das Pfund gegenüber dem Dollar, wie so oft, nicht wegen der Schwäche des US-Dollars, sondern wegen der „extremen Schwäche des EURO“. Die jüngsten Daten zur europäischen Wirtschaft führten zu einer massiven Flucht von Investoren aus dem EURO. Große Fonds versuchen, nicht alle Eier in einem Korb zu halten. Sie haben genug Dollar.
Es macht also Sinn, Geld in eine andere europäische Währung zu wechseln. Aber in welche Währung? Der Schweizer Franken? Aber der Franken hat einen maximalen negativen Swap. Dann gibt es in Europa tatsächlich keinen anderen Bewerber mit einer enormen Liquidität, außer dem Pfund Sterling.
Darüber hinaus breitet sich die Idee aus, dass die Insel viel leichter unter Quarantäne gestellt werden könnte, wenn sich die Epidemie auf Europa ausbreitet. Aber es lohnt sich, die wichtigste Sache nicht zu vergessen. Wenn dies geschieht, wird das Pfund gegenüber dem Euro immer noch wachsen, aber gegenüber dem amerikanischen Dollar anfangen zu fallen, insbesondere angesichts des negativen Swaps.


OIL

Am Freitag wuchs das Öl vier Tage in Folge. Diese Erholung ist relativ gering im Vergleich zu einem Rückgang von 20% seit Anfang dieses Jahres. Grundsätzlich ändert sich jedoch nichts. China führt in seinen Großstädten immer restriktivere Maßnahmen ein und reduziert damit die Nachfrage nach Energieressourcen weiter.


Was erwartet uns heute?

 

00.50 Japan BIP-Daten für Q4
05.30 Niveau der Industrieproduktion in Japan für Dezember
12.00 Uhr Rede des EZB-Vertreters Lane


Wichtige Hinweise:

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Black white chart

Der DAX stemmt sich gegen Covid-19

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14.02.2020 – Daily Report. Die Börsianer gehen davon aus, dass die Notenbanken die wirtschaftlichen Schäden des Corona-Virus schon irgendwie wegfluten werden. Auch gießt die Weltgesundheitsorganisation Öl auf die Wogen wegen des jüngsten Anstiegs der Fälle. Der DAX markiert im frühen Handel ein Allzeithoch.

DAX mit neuem Rekord

Trotz des gestern gemeldeten drastischen Anstiegs der Infektionszahlen hat sich der DAX am Freitag robust präsentiert. So kletterte der deutsche Leitindex am Freitagvormittag bis auf 13.783 Punkte – ein neues Rekordhoch. Zuletzt hielt sich der Indikator noch 0,2 Prozent im Plus bei 13.771 Zählern. Auch die US-Futures zogen um rund 0,2 Prozent an.

Alles eine Frage der Zählung

Broker verwiesen auf die jüngste Wortmeldung der Weltgesundheitsorganisation – die WHO versuchte die Wogen zu glätten. So bedeute der sprunghafte Anstieg der Fälle vom Donnerstag in China nicht, dass sich plötzlich viel mehr Menschen mit dem Virus infiziert hätten. Vielmehr drehe es sich bei den rund 14.000 neu gemeldeten Fällen um Patienten, bei denen das Virus in Labortests nicht nachgewiesen wurde – sie hätten sich aber nach Überzeugung der Ärzte sehr wohl mit Covid-19 infiziert.

Unterdessen meldete Peking am Freitag mehr als 5.000 Neuinfektionen. Damit ist die Gesamtzahl der Erkrankten auf fast 64.000 geklettert.

Deutsche Wirtschaft stagniert

Derweil fielen die Zahlen zum deutschen Bruttoinlandsprodukt ernüchternd aus: Das Nullwachstum im vierten Quartal 2019 war schlechter als von den meisten Experten erwartet. Viele hatten wenigstens ein leichtes Plus von 0,1 Prozent erhofft. Dabei sind die Effekte der China-Epidemie noch gar nicht in der westlichen Wirtschaft angekommen. Das dürfte sich bald ändern.

Alibaba warnt vor dem schwarzen Schwan

In diese Richtung äußerte sich der chinesische Online-Händler Alibaba. Konzernchef Daniel Zhang warnte, dass Covid-19 zu einem „black swan event“ werden könnte. Also zu einem unerwarteten Schrecken für China und die Weltwirtschaft.

Reuters versuchte, die Auswirkungen der Seuche in Zahlen zu fassen und befragte dazu 40 Ökonomen weltweit. Demnach werde das chinesische Bruttoinlandsprodukt zwischen Januar und März nur um 4,5 Prozent zum Vorjahresquartal zulegen. In den letzten drei Monaten 2019 hatte das Wachstum noch bei 6 Prozent gelegen.

Kein klarer Trend in Asien

Die Asien-Börsen reagierten uneinheitlich auf die News. Der chinesische CSI-300 gewann 0,7 Prozent auf 3.988 Stellen. Doch der Nikkei 225 verlor 0,6 Prozent auf 23.688 Punkte.

New York lauert unter dem Gipfel

Die Wall Street setzte derweil weiter auf ein mögliches Eingreifen der Fed – die hatte jüngst signalisiert, sie werde Covid-19 als neuen Faktor in Sachen Konjunktur im Auge behalten. Der US-Leitindex Dow Jones verlor zum Schluss 0,4 Prozent auf 29.436 Punkte. Der S&P 500 schloss 0,2 Prozent tiefer bei 3.374 Punkten und der Technologie-Index Nasdaq 100 gab um 0,2 Prozent auf 9.596 Stellen nach. Diese beiden Indizes markierten im Handelsverlauf neue Rekorde, fielen danach aber zurück. Insgesamt war dies der zweithöchste Schluss aller Zeiten. Fast könnte man also meinen, es wäre gar nichts gewesen.

Die US-Banken sind klamm

Ein Blick hinter die Kulissen belegt allerdings, dass das Misstrauen grassiert. Die amerikanischen Banken sind vorsichtig und leihen sich untereinander nur zögerlich Geld. Ergo springt hier schon die Federal Reserve ein. Das Blog ZeroHedge meldete, die jüngsten Repo-Auktionen hätten mit einer fast zweifachen Überzeichnung die stärkste Nachfrage seit vorigen September gezeigt – damals stand der US-Bankenmarkt vor der Repocalypse, also dem Austrocknen. Insgesamt habe die Federal Reserve nun weitere 79 Milliarden Dollar in den Markt gepumpt.

Das bringt der Tag

Im Terminkalender stehen zum Wochenschluss mehrere wichtige Events an, den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

Um 14.30 Uhr wird es spannend bei US-Aktien, Dollar und Treasurys, dann wird der Einzelhandelsumsatz für Januar gemeldet.

Dito die Im- und Exportpreise.

Sowie die Industrieproduktion.

Und auch die Kapazitätsauslastung im Januar.

Um 16.00 Uhr folgt zunächst das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan.

Zeitgleich werden die Lagerbestände im Dezember gemeldet.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und ein erholsames Weekend!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Warum gehen die Märkte nicht zurück?

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Gold   1575,35
(-0,03%)

EURUSD   1,0837
( -0,03%)

DJIA   29465,50
(+0,12%)

OIL.WTI  51,55
(+0,06%)

DAX   13732,59
(+ 0,01%)

Gestern Abend ist etwas passiert, was alle schon lange vermutet haben. Die chinesischen Ärzte berichteten, dass die Zahl der Menschen, die das Coronavirus bekommen haben, viel höher ist als die tatsächliche Zahl. An einem Tag stieg diese Zahl sofort um 30%. Es wurde auch festgestellt, dass Tests auf das Coronavirus viele Fehler ergeben. Das wussten wir auch, aber zum ersten Mal wurde die Situation auf offizieller Ebene anerkannt.


Das S&P500-Diagramm des Tages

sp500-chart
In der Nacht konnte man in Echtzeit beobachten, wie die Aktienmärkte und das Öl fallen. Aber was geschah dann? Der amerikanische Markt öffnete und ein neues Wachstum der Indizes begann.
Wie kann das sein und was geschieht im Allgemeinen? Alles dreht sich um die Zentralbanken. Wir erinnern uns an die Krise von 2008, als die Fed Geld zur Rettung der Investmentbanken zur Verfügung stellte. Die Situation geriet innerhalb weniger Tage völlig außer Kontrolle. Daraufhin gaben Vertreter der Fed zu, dass es sich um einen großen Fehler handelte und es sich lohne, das Problem im Keim zu ersticken.


Indizes

Und wie wir sehen können, lernen die Zentralbanken aus ihren Fehlern. Jetzt, bei jeder Bewegung in der Weltwirtschaft, werden die Märkte sofort mit einer riesigen Menge „billigen“ und sogar kostenlosen Geldes gefüllt.
Was ist wichtig zu verstehen? Die Situation kann sehr lange dauern. Und solange sie andauert, werden immer mehr Akteure an sie glauben. Dann, zu einem nicht sehr günstigen Zeitpunkt, wird das Schreckliche passieren, dass niemand mehr erwarten wird. Die Märkte werden anfangen zu fallen, die Investoren werden mit fallenden Kursen kaufen, und die Preise werden weiter und weiter fallen. Seien Sie äußerst vorsichtig und lassen Sie sich nicht in diese Falle tappen.


ÖL + GOLD

Warum haben wir uns entschieden, diese beiden unterschiedlichen Vermögenswerte zu kombinieren? Der Donnerstag war ein äußerst interessanter Tag. Sowohl Gold als auch Öl wuchsen, obwohl es fast immer umgekehrt ist. Was ist der Widerspruch? Eigentlich gibt es keinen Widerspruch. Seit der Nacht der Nachrichten aus China steigt das Gold. Mit der gleichen Nachricht fiel das Öl stark und begann dann im Laufe des Handelstages zu steigen.
Die großen Akteure versuchten, Geld mit Spekulanten zu verdienen, die rücksichtslos Short-Positionen auf Öl eröffneten. Diese Positionen waren voll kalkulierbar, was bedeutet, dass es eine große Chance zur Umkehr gibt.
Mit jedem Tag der vergeht fällt es Händlern schwerer, mit dieser Strategie Geld zu verdienen, welche einst funktionierte: starke direktionale Bewegungen nachdem Nachrichten veröffentlicht wurden.


Was erwartet uns heute?

 

08.00 Uhr Deutsche BIP-Daten für das 4. Quartal.
11.00 EU BIP-Daten für das 4. Quartal
14.30 US-Einzelhandelsumsätze im Januar
16.00 Uhr University of Michigan Consumer Confidence Index für Februar


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Boerse Dax

Corona-Kehrtwende stoppt DAX aus

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13.02.2020 – Daily Report. Böse Überraschung am Donnerstag: Die Zahl der Corona-Infektionen in China ist drastisch gestiegen. Fast 15.000 neue Fälle an einem Tag – Peking benutzt nun angeblich eine neue Zählmethode. Und offenbar schreitet jetzt die Volksbefreiungsarmee ein. Damit lädiert Peking das Vertrauen der Anleger – der DAX setzt zurück.

Rücksetzer vom Allzeithoch

Die unerwartete Kehrtwende aus China setzte dem DAX zunächst zu. Der deutsche Leitindex setzte um 0,6 Prozent zurück auf 13.666 Zähler. Gestern hatte der DAX ein weiteres Allzeithoch markiert. Nach den zuvor ausgesandten Entspannungssignalen in der Epidemie war der Indikator bis auf 13.759 Zähler gestiegen. Letztlich hatte der Index mit einem Gewinn von 0,9 Prozent bei 13.750 Stellen geschlossen.

Angesichts der heutigen Meldungen aus dem Reich der Mitte zum Virus Covid-19 – so lautet nun der offizielle Name der Weltgesundheitsorganisation – setzten auch die US-Futures um rund 0,7 Prozent zurück.

Nackenschlag aus China

Die Zahl der neu gemeldeten Todesfälle in der besonders stark betroffenen chinesischen Provinz Hubei ist gestern rapide um 242 auf 1310 gestiegen. Zudem wurden 14.840 neue Fälle mitgeteilt, wie die Gesundheitskommission mitteilte – rund siebenmal so viel tags zuvor. Die „New York Times“ berichtete, China habe eine neue Zählmethode angewandt – nach offiziellen Angaben, um mehr Menschen behandeln zu können. ZeroHedge hat die Zahlen schön grafisch aufbereitet.


Säuberung im Reich der Mitte

Dass es wohl nicht nur um eine Zählmethode geht, verdeutlicht die Reaktion der Führung in Peking. Der Chef der Kommunistischen Partei für Hubei, Jiang Chaoliang, musste laut der Nachrichtenagentur Xinhua seine Mao-Kappe nehmen. Er wurde durch den bisherigen Bürgermeister von Shanghai, Ying Yong, ersetzt. Der Parteichef in der Stadt Wuhan, Ma Guoqiang, wird durch Wang Zhonglin, einen früheren Mitarbeiter der Provinzregierung von Shandong, abgelöst. Bereits am Montag waren zwei Leiter der Gesundheitsbehörden in Hubei entlassen worden.

Die Armee greift ein

Nun spielt offenbar auch das chinesische Militär eine größere Rolle. Das Blog ZeroHedge verwies auf den Tagesbericht der Volksbefreiungsarmee: Demnach wird Chen Wei, Expertin für Biochemische Waffen, in Wuhan stationiert, um das Virus zu bekämpfen. Laut „Epoch Times“ hält Chen Wie den Rang einer Generalmajorin. Bis zu ihrem Interview am 30. Januar mit der staatlichen „China Science Daily“ sei sie weitgehend unbekannt gewesen. Interessanterweise habe sie in dem Gespräch prognostiziert, der Ausbruch würde wohl in den nächsten Tagen nachlassen, könnte aber dann bald wieder an Kraft zulegen. So kam es. Die Spekulationen verstummen nicht, dass das Virus aus dem P4-Labor in Wuhan entkommen sein könnte – was auf eine Biowaffe deuten könnte.

Leichte Verluste an den Asienbörsen

All diese Ereignisse sorgten umgehend für Misstrauen. Man könne Chinas Corona-Zahlen genauso wenig trauen wie den wirtschaftlichen Statistiken, äußerten einige Broker. Frisiert, geschönt, gefälscht. Wir sind gespannt, ob die abrupte Verschärfung der Lage in Kürze eine Panik an den Börsen der Welt auslösen wird. Wenn Sie CFD oder online Aktien handeln, sollten Sie vielleicht zur Absicherung über Short-Positionen nachdenken. Eventuell wird das chinesische Durchgreifen aber auch positiv als Entschlossenheit interpretiert. Vor allem, falls die aktuellen hohen Zahlen eine einmalige Revision nach oben bleiben. Warten wir es ab.

Die Reaktion der asiatischen Börsen war am Donnerstag zunächst moderat. Der CSI-300 setzte am Morgen um 0,6 Prozent zurück auf 3.960 Zähler. Der Nikkei in Tokio verlor nur 0,1 Prozent auf 23. 827 Punkte.

US-Hausse hält an

Am Mittwoch hatten die US-Börsen auch wegen der vermeintlichen Entspannung in der Epidemie angezogen. Alle drei großen Indizes verbuchten gestern neue Rekorde. Der Dow Jones schaffte es erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 29.500 Punkten bis auf knapp 29.569 Stellen. Zur Schlussglocke verbuchte der Index einen Gewinn von 0,9 Prozent bei 29.551 Punkten. Der S&P 500 zog 0,7 Prozent an auf 3.379 Punkte. Und der The Nasdaq Composite schloss 0,9 Prozent fester bei 9.726 Zählern.

Kaufrausch bei US-Treasurys

Das US-Schatzamt wurde zehnjährige Notes im Wert von 27 Milliarden Dollar los – die Rendite sank auf 1,622 Prozent und lag damit fast 25 Basispunkte unter der Januar-Auktion. Dies war die niedrigste Yield seit Oktober, als im Zuge einer aufkeimenden Rezessionsangst 1,59 Prozent erzielt wurden. Die Bid-to-Cover-Rate war mit 2,58 die höchste seit Juni 2018.

Die Fed bleibt wachsam

Derweil will die US-Notenbank Covid-19 im Blick behalten. Wahrscheinlich würden sich die Effekte schon „recht bald” aus den Wirtschaftsdaten ablesen lassen, sagte Fed-Chef Jerome Powell gestern vor dem Bankenausschuss des Senats. So dürften die Folgen des Coronavirus für China „beträchtlich” sein; nicht aber für die direkten Handelspartner. Aktuell sei es zu früh, um abzuschätzen, ob die Epidemie zu einer „grundlegende Neubewertung” im Konjunkturausblick führen könne.

Das bringt der Tag

Am Nachmittag stehen wichtige US-Konjunkturdaten an, den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover
So laufen um 14.30 Uhr die Verbraucherpreise für Januar ein.

Zeitgleich werden die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gemeldet.

Und ebenfalls die Realeinkommen im Januar.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


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Morning Stock News

Was passiert mit der EU-Wirtschaft?

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Gold   1574,13
(+0,53%)

EURUSD   1,0872
( +0,01%)

DJIA   29432,50
(-0,29%)

OIL.WTI  51,28
(-0,75%)

DAX   13772,72
(+ 0,01%)

Wie wir in einem der früheren Newsletter erwähnt haben, sehen die jüngsten Daten aus der Eurozone alarmierend aus. Am Mittwoch wurden nicht weniger beunruhigende Daten zur Industrieproduktion veröffentlicht, die für das Jahr um 4,1% zurückgegangen ist. Und das alles vor dem Hintergrund der Coronavirus-Geschichte, die in der EU noch nicht einmal begonnen hat. Was wird mit den Daten in einem Monat geschehen, wenn die Unternehmen den rapiden Rückgang der Aufträge aus China spüren?


Das S&P500-Chart des Tages

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Vor diesem Hintergrund haben die Spekulanten seit 2016 die maximale Anzahl von Short-Positionen auf den EUR erhöht. Hier geht es um Futures-Kontrakte. Wie wir wissen, enden solche Extremwerte oft in einem starken Preisanstieg in die entgegengesetzte Richtung. Leerverkäufer, insbesondere diejenigen, die Hebel einsetzen, mussten ihre Positionen massiv schließen.


DAX30

Trotz allem konnte der deutsche Aktienindex schließlich neue Höchststände verzeichnen. Eine solide Konsolidierung über den Werten, die bereits vor 2,5 Jahren gezeigt wurden, deutet darauf hin, dass der deutsche Aktienmarkt neue Cash-Flows von Investoren anhäufen wird, die glauben, dass das Schlimmste für die deutsche Wirtschaft gerade jetzt passiert. Das bedeutet, dass die Normalisierung der Situation und ein neuer Wachstumszyklus beginnen werden.


OIL

Im Laufe des Tages wuchs das Öl um 4%, ging aber bis zum Handelsschluss leicht zurück. Der Markt wurde stark positiv beeinflusst, da China seit Anfang Februar die Mindestzahl neuer Coronavirus-Fälle pro Tag meldete. Dank dieser Nachricht bekamen die Investoren die Hoffnung, dass der Rückgang der Brennstoffnachfrage in China möglicherweise nicht so stark ausfallen würde wie zuvor erwartet. Und natürlich gab das Schließen von Short-Positionen der Spekulanten einen zusätzlichen Impuls.


Was erwartet uns heute?

01.15 Rede von Gouverneur Poloz von der Bank of Canada
08.00 Verbraucherpreisindex in Deutschland für Januar
14.30 US-Verbraucherpreisindex im Januar


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DAX news

Gelassen auf den Gipfel

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12.02.2020 – Daily Report. Stoisch und ruhig laufen die Bullen zu neuen Rekorden. Der DAX markiert den zweiten Tag in Folge ein Allzeithoch. Auch der MDAX haussiert. Neue Höchststände meldet zudem die Wall Street. Erdöl zieht wieder an. Denn China verbreitet Optimismus in Sachen Corona-Virus. Und dann ist da noch die Fed.

Neuer Rekord für DAX und MDAX

Schon wieder ein neuer Rekord an der Frankfurter Börse: Im frühen Handel toppte der deutsche Leitindex den tags zuvor markierten Gipfel. Im Hoch kletterte der Kursindikator bis auf 13.724 Punkte. Zuletzt notierte der DAX 0,6 Prozent im Plus bei 13.703 Stellen.

Auch der MDAX haussierte und kletterte erstmals über die Marke von 29.200 bis auf 29.287 Zähler. Zuletzt stand der Index der mittelgroßen Aktien 0,2 Prozent im Plus bei 29.254 Stellen. Die US-Futures zogen um gut 0,3 Prozent an.

Der Grund für all dies: Peking rechnet mittlerweile damit, dass der Höhepunkt an neuen Corona-Infektionen noch vor dem Monatsende erreicht sein wird. Offenbar kletterte die Zahl der Genesungen schneller als die der Todesfälle.

Gewinne am asiatischen Aktienmarkt

Ergo griffen auch die Broker in Asien zu. Der chinesische CSI-300 zog um 0,8 Prozent an auf 3.984 Zähler. Und der japanische Leitindex Nikkei legte 0,7 Prozent zu auf 23.861 Stellen.

Warnung vor dem Energie-Schock

Bei Erdöl zeigten sich wieder die Käufer: WTI zog um 1,5 Prozent an auf 50,70 Dollar, Brent kletterte um 2 Prozent auf 55,10 Dollar.

Unterdessen wies die Ratingagentur Fitch auf eine wenig beachtete, aber vielleicht für die Börsen richtungsweisende Nische hin: Demnach könnte der Markt für Flüssiggas (Liquefied Natural Gas – LNG) wegen China in ein großes Loch rutschen. So seien die Spotpreise und die Frachtraten schon gesunken, was darauf hindeute, dass der Welthandel im ersten Quartal einen heftigen Dämpfer hinnehmen muss. Und die LNG-Importeure in China hätten schon angekündigt, dass sie im Februar die Einfuhr von LNG wohl um 70 Prozent kappen müssten. Fitch merkte an, dass der chinesische LNG-Import im Jahr 2018 rund 17 Prozent des Weltmarktes gestellt habe und für 50 Prozent des gesamten Nachfragewachstums zwischen 2016 und 2018 verantwortlich gewesen sei.

Rekordjagd in New York hält an

Dennoch hatten viele Broker zuletzt offenbar Angst, die Rallye zu verpassen. Und als die Kurse stiegen, nahmen sie sicherheitshalber erst einmal die Gewinne mit. So kletterte der Dow Jones gestern auf ein neues Verlaufshoch bei 29.415 Punkten. Zur Schlussglocke ging der Leitindex aber 29.276 Zählern aus dem Handel. Die Hightech-Indizes und der S&P 500 verbuchten sogar neue Schlussrekorde. Der S&P kletterte 0,2 Prozent auf 3.358 Zähler. Der Nasdaq 100 quetschte einen minimalen Gewinn von 0,01 Prozent auf rund 9.518 Punkte heraus.

Der Broker Gorilla Trades wies auf dem Blog „ValueWalk“ auf einen interessanten Fakt hin: Während die Small Caps in den vergangenen Wochen eher hinterher hinkten, bestätigte der Russell 2000 nun die Hausse. Der Index habe aber noch eine ganze Menge nachzuholen. Der Russell 2000 hatte gestern mit einem Plus von 0,6 Prozent bei 1.678 Punkten geschlossen.

Die Fed steht bereit

Derweil machte US-Notenbankchef Jerome Powell vor dem Repräsentantenhaus klar, dass die Federal Reserve an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten wird. Denn die Epidemie in China sei ein neuer Unsicherheitsfaktor. Zugleich zeichnete er ein rosiges Bild der US-Konjunktur: Sie sei zuletzt moderat um gut 2 Prozent gewachsen und die Arbeitslosenquote sei so niedrig wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Für die Anleger ist das eine Goldilocks-Situation: Goldlöckchen darf sich an der Börse über eine boomende Konjunktur und billiges Geld zugleich freuen.

Bye, bye Dems

Dazu kommt noch die US-Politik. Nun hat der selbsterklärte Sozialist Bernie Sanders also die Vorwahl der Demokraten in New Hampshire gewonnen. Damit steigen die Chancen von Donald Trump. Und die Wall Street sieht es mit Genugtuung – Hausse voraus. Denn Gallup veröffentlichte gerade eine Umfrage unter 1.033 Wählern, ab der Grenze von 1.000 gilt solch ein Stimmungsbild als repräsentativ. Demnach äußerten insgesamt nur 45 Prozent der Wahlberechtigten, dass sie einen Sozialisten wählen würden; 53 Prozent stimmten dagegen. Interessant die Verteilung innerhalb der Wählerschaft: Von den Demokraten würden 76 Prozent einen Roten wählen; von den Independents nur noch 46 Prozent. Und von den eingefleischten Republikanern gar nur 17 Prozent.

Das bringt der Tag

Der Mittwoch hält nur wenige bedeutende Termine parat, den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover
Fed-Chef Powell spricht zunächst um 16.00 Uhr vor dem Bankenausschuss des Senats.

Kurz darauf läuft um 16.30 Uhr der Ölbericht des Energieministeriums ein.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Das Wachstum der Aktienmärkte setzt sich fort

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Gold   1565,47
(-0,14%)

EURUSD   1,0911
( -0,07%)

DJIA   29300
(+0,25%)

OIL.WTI  50,59
(+1,30%)

DAX   13627,29
(+ 0,01%)

Natürlich sprechen wir zunächst über das Wachstum des amerikanischen Marktes, der neue Höchststände aufweist. Die Situation mag ein wenig absurd erscheinen. Die Risiken, die über den Märkten hängen, sind enorm, und sie wachsen weiter. Erfahrene Händler verstehen jedoch, dass die Situation für lange Zeit völlig absurd bleiben kann.


S&P500-Chart des Tages

SP500 chart of the day
Die neueste Nachricht, über die die Welt diskutiert: Es stellt sich heraus, dass die Coronavirus-Tests in etwa 30-50% der Fälle falsch sind. Es könnten also tatsächlich 2- bis 3-mal mehr Infizierte vorhanden sein. Wie wir bereits im letzten Newsletter bemerkt haben, ist nur eine Frage kritisch. Ob sich die Epidemie weltweit mit der gleichen Geschwindigkeit wie in China ausbreiten wird.


EURO

Am Dienstag unterbrach die europäische Währung ihren 6-tägigen Niedergang. Der Euro/Dollar erreichte fast die Tiefststände des letzten Jahres und stieg wieder an. Wie üblich legten die Märkte eine Pause ein, nahmen die Stopps der Händler weg und warteten auf einen weiteren Rückgang.


GOLD

Der Goldpreis ist nach 4 Tagen Wachstum leicht gesunken. Damit hat sich nichts Grundlegendes geändert. Da die Zentralbanken weiterhin endlos Geld drucken, sieht das gelbe Metall wie eines der wichtigsten Vermögenswerte aus, die vor Inflation schützen.


BITCOIN

Das zweite derartige Gut ist Bitcoin. Nach einer kleinen Korrektur weist er neue Jahreshöchststände auf. Eine neue Idee beginnt sich zu entfalten. Während die chinesischen Banken wegen Sylvester geschlossen wurden, wurde eine große Zahl von Abrechnungen zwischen China und der Außenwelt in Krypto-Währungen vorgenommen. Darauf weisen Analysten als einen der Hauptgründe für das Wachstum der ersten Kryptowährung hin.


Was erwartet uns heute?

02.00 Uhr Entscheidung über den Zinssatz der neuseeländischen Zentralbank
02.00 Begleitschreiben der Reserve Bank of New Zealand
11.00 EU-Industrieproduktion für Dezember


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Trading Plattform Mob

Die Rekordjagd geht weiter

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11.02.2020 – Daily Report. War da was? Das Corona-Virus tobt und die Zahl der Toten hat die Marke von 1.000 überschritten. Dennoch hat die Wall Street neue Rekorde vorgelegt. Und auch der DAX lauert ganz knapp unter dem Allzeithoch. Die Börse ignoriert bislang auch das innenpolitische Beben in Deutschland.

Börse Frankfurt lauert unter dem Gipfel

So paradox kann die Börse sein: Ungeachtet der aktuellen Gefahren für Konjunktur und Wirtschaft hat der DAX bis zum Mittag um 0,7 Prozent auf 13.589 Zähler zugelegt. Gleich zu Handelsbeginn war der deutsche Leitindex sogar bis auf 13.638 Zähler geklettert. Damit fehlten nur noch 2 Punkte zum Allzeithoch aus dem Januar. Für Rückenwind sorgten die US-Futures, die 0,3 Prozent zulegten.

Hoffnung auf Corona-Eindämmung

Die Anleger im weltweiten Handel klammerten sich an die Hoffnung, dass China schon bald wieder zur Normalität zurückkehrt. Dabei ist inzwischen die Zahl der Toten auf 1.016 gestiegen, wie die Gesundheitskommission in Peking mitteilte. Aber: Die Zahl neuer Infektionen ist am Dienstag im Vergleich zum Vortag gesunken. Landesweit wurden 2.478 weitere Fälle gemeldet, womit die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen in China auf 42.638 kletterte.

Steigende Kurse in China

Ergo griffen die Investoren in China am Morgen zu. Der chinesische CSI-300 legte um 0,9 Prozent zu auf 3.952 Zähler. In Japan blieb die Börse wegen des Gedenktags der Reichsgründung geschlossen. Doch die Analysten der Saxo Bank warnten jüngst, dass Aktienanleger das Risiko für die Weltwirtschaft in Sachen Corona unterschätzten. Statt auf die Aktienkurse sollten sie lieber auf die Commoditys schauen. Wir hatten an dieser Stelle schon wiederholt den Blick auf Kupfer und Öl empfohlen.

Neue Rekorde in New York

Das Vertrauen in die Marktwirtschaft schob derweil die Wall weiter Street an. Für Kauflaune sorgten in den USA die starken Bilanzzahlen. Bislang haben 324 Konzerne im S&P Zwischenberichte vorgelegt; rund 71 Prozent haben die Erwartungen der Analysten übertroffen. So reagierten der S&P 500 und die Indizes an der Nasdaq mit neuen Rekordläufen. Der S&P gewann 0,7 Prozent auf 3.352 Punkte. Der Nasdaq-Composite-Index kletterte um 1,1 Prozent auf 9.628 Zähler. Der Dow Jones Industrial, der am vorigen Donnerstag ein Rekordhoch bei 29.408 Zählern markiert hatte, stieg um 0,6 Prozent auf 29.277 Stellen.

Gold bleibt im Fokus

Der Goldpreis korrigierte um minimale 0,2 Prozent auf 1.568 Dollar. Das Blog „ValueWalk“ kommentierte, der Preis werde dennoch weiter von der Corona-Angst gestützt. Laut Daten von der Commodity Futures Trading Commission hätten große spekulative Adressen ihre bullishe Position um 17 Prozent gekappt. Dennoch könnte dies eine positive Nachricht für den Goldpreis sein. Denn der Finanzdienst Kitco habe angemerkt, dass Gold nun weniger anfällig sei, falls Spekulanten Gold in großem Stil abstießen.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender bringt am Dienstag nur noch wenige interessante Events, den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

Wichtig wird um 16.00 Uhr der Beginn der zweitägigen Anhörung von US-Notenbankchef Jerome Powell vor dem Kongress. Wenn Sie Dollar, US-Treasurys oder US-Indizes traden, sollten Sie also die regelmäßigen Marktupdates im Blick behalten.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!


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Morning Stock News

Wohin geht der Euro?

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Gold   1567,69
(-0,28%)

EURUSD   1,0911
( +0,01%)

DJIA   29331,50
(+0,31%)

OIL.WTI  50,19
(+1,13%)

DAX   13529,80
(+ 0,01%)

Die europäische Währung ist seit 6 aufeinander folgenden Tagen im Abwärtstrend. So etwas haben wir schon lange nicht mehr erlebt. Das ganze letzte Jahr hindurch versuchten Spekulanten den EUR nach unten zu drücken, was nicht sehr erfolgreich war. Das EUR/USD-Paar wurde höchstwahrscheinlich durch informelle Vereinbarungen der Zentralbank unterstützt. Ihr Ziel ist die maximale Stabilität der Geldmärkte.


EUR/USD-Chart des Tages

EUR-USD chart of the day
Aber das kann nicht ewig so weitergehen, vor allem angesichts der extrem schlechten Wirtschaftsdaten, die in den letzten zwei Wochen in der EU veröffentlicht wurden. Vor diesem Hintergrund sieht das positive Bild, das die amerikanische Wirtschaft zeigt, geradezu beängstigend aus (für den EURO). Und der negative Swap auf das Paar hat sich nicht geändert.
Das nächstliegende Unterstützungsniveau bei 1,0884 ist das Minimum für 2019. Sollte es durchbrochen werden, wird das Abwärtspotential der Paarung steigen.


INDIZES

Am Montag zeigten die Aktienindizes eine gemischte Dynamik. Der amerikanische Markt setzte sein Wachstum fort, während die meisten europäischen und asiatischen Indizes eine leicht negative Dynamik aufwiesen. Tatsächlich werden die Aktien nur auf den riesigen Infusionen von Geld gehalten, die von den Zentralbanken gedruckt werden. Sonst wären sie vor wenigen Tagen zusammengebrochen. Es ist wahrscheinlich, dass im Laufe des Tages am Dienstag neue Daten veröffentlicht werden, die darauf hinweisen, dass die Zahl der Opfer des Coronavirus 1000 Personen überschritten hat. Psychologisch gesehen wäre dies ein sehr starker Schlag für die wackeligen Nerven der Investoren.


OIL

Das schwarze Gold fällt weiter. Trotz der Tatsache, dass das chinesische Neujahrsfest zu Ende ging und die Feiertage nicht verlängert wurden. Ja, viele Menschen gingen zur Arbeit. Aber gleichzeitig bleibt eine große Zahl von Unternehmen, insbesondere im Bereich der Logistik, weiterhin geschlossen, was die Hoffnung auf einen erhöhten Verbrauch von Erdölprodukten nicht rechtfertigt.


Was erwartet uns heute?

10.30 Uhr Britische BIP-Daten für das 4. Quartal 2019.
10.30 Niveau der britischen Industrieproduktion für Dezember
16.00 Uhr Ansprache von Federal Reserve Chief Powell vor dem Kongress


Wichtige Hinweise:

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CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.