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Ernüchterung in Sachen Zollstreit

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13.11.2019 – Daily Report. More of the same in Sachen Zollstreit – es wird verhandelt; möglich sind aber durchaus neue US-Strafzölle auf chinesische Produkte, falls der Deal platzt. Den genügsamen Börsianern an der Wall Street reicht das für einen neuen Schlussrekord im Nasdaq Composite und ein Verlaufshoch im S&P 500. Doch der DAX bröckelt im frühen Handel, vor allem, da weiter US-Strafzölle gegen die EU drohen. Nun richten sich die Blicke der Anleger wieder auf die Fed.

Frankfurt setzt zurück

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich am Mittwochvormittag nur zögerlich engagiert. Der DAX rutschte zuletzt um 1 Prozent auf 13.145 Stellen. Am Vortag hatte der Börsenindikator einmal mehr ein neues Jahreshoch bei 13.308 Zählern erzielt. Die Broker analysierten das Einerseits-Andererseits von US-Präsident Donald Trump am Vorabend – letztlich war es den Anlegern zu wenig.

Nasenstüber für China und Europa

Zu China sagte der Potus (President of the United States) im Economic Club of New York, ein Vertrag könne bald abgeschlossen werden. Allerdings werde Trump nur zustimmen, wenn dieser gut für die USA sei. Auch ein konkreter Zeitplan für einen Abschluss blieb offen. Wenn es keine Einigung gebe, würden die US-Zölle auf Einfuhren aus dem Reich der Mitte deutlich erhöht.

Der Tonfall war nach den jüngsten versöhnlichen Tönen eher unkonziliant: Seit dem Eintritt Chinas in die World Trade Organization 2001 habe niemand besser als China betrogen, sagte Trump. Allerdings machte der Präsident dafür vor allem die früheren US-Administrationen verantwortlich, sie hätten letztlich amerikanischen Arbeitern Schaden zugefügt, vor allem im verarbeitenden Gewerbe. Tatsächlich hat Trump hier einen Punkt: Wer die Schickeria-Orte an der Ost- und Westküste wie Nantucket oder Beverly Hills hinter sich lässt, der sieht Not und Elend. Frühere Industrie-Champions wie Detroit oder Baltimore gleichen in einigen Gebieten eher afrikanischen Slums als Städten der führenden Wirtschaftsnation.

Zu Europa gab es keine Entwarnung. Viele Broker hatten gehofft, Trump werde eine Verschiebung von Strafzöllen auf Autoimporte aus Europa ankündigen. Dem war nicht so. Zudem sagte der Präsident, dass die Handelsgespräche mit der EU wesentlich komplexer sein werden als mit China. Auch deswegen rutschte EURUSD am Morgen auf 1,10 ab.

Verluste an den Asien-Börsen

In Asien verunsicherten auch die anhaltenden Proteste in Hongkong die Börsianer. Morgen sollen alle Schulen der chinesischen Sonderverwaltungszone geschlossen bleiben. Der Hang-Seng-Index fiel um 2,1 Prozent auf 26 508,74 Punkte. Der CSI-300 gab 0,1 Prozent nach auf rund 3.900 Zähler. In Tokio rutschte der Nikkei 225 um 0,9 Prozent auf 23.320 Punkte. Zuvor war er an sieben Tage in Folge gestiegen.

New York bleibt zunächst optimistisch

De Börsianer in New York hatten aus der Trump-Rede eher die positiven News hervorgezogen. Der Nasdaq Composite zog zum Schluss 0,3 Prozent an und schloss auf dem Allzeithoch von 8.486 Zählern. Zuvor hatte er im Tagesverlauf ein neues Verlaufshoch markiert, genau wie der S&P 500 – der notierte erstmals über der Marke von 3.100 Zählern. Zum Schluss blieb dem S&P 500 ein Gewinn von 0,2 Prozent auf 3.092 Punkte. Der Dow Jones schloss unverändert bei 27.691 Stellen. Der Preis für die Feinunze Gold tauchte angesichts der anhaltenden Risikofreude ab bis auf 1.446,19 Dollar, erholte sich zuletzt aber wieder auf 1.462,92.

Tax-Cut erfreut die Wall Street

Bleibt noch ein Thema, das hierzulande bislang eher untergegangen ist, obwohl es die Stärke der Wall Street und auch des Dollars erklärt. Das Trump-Team im Weißen Haus diskutiert seit kurzem wieder eine Steuersenkung auf 15 Prozent, was der Mittelschicht helfen würde und die Wiederwahl von Trump positiv beeinflussen dürfte. Besonders steht Berater Larry Kudlow, Chef des National Economic Council, hinter der Thematik, wie die „Washington Post“ zum Thema Tax Cut 2.0 berichtet. Da die Budget-Hoheit im Kongress liegt, würden natürlich auch republikanische Abgeordnete Rückenwind von der Idee erhalten, weshalb der erste Vorschlag dieser Art – mit einem Schnitt auf 10 Prozent – nach dem Sieg der Demokraten bei den Midterms wieder in der Schublande verschwand. Aktuell gibt es sieben Stufen in der Income Tax – 10, 12, 22, 24, 32, 35 oder 37 Prozent. Natürlich würde eine Flat Tax Konsumaktien und Autotitel und letztlich die gesamte Konjunktur und die US-Börse anschieben. Sie sollten Thematik auf Ihrer Handelsplattform also im Auge behalten.

Bitcoin für Betongold

Und zu guter Letzt noch ein Factlet, das Bitcoin-Trader interessieren dürfte: Die Krypto-Währung scheint an Vertrauen zu gewinnen. Denn am 1. November hat der Immobilien-Tycoon Ben Shaoul eine Eigentumswohnung in der Upper East Side von Manhattan für 15,3 Millionen Dollar verkauft – zahlbar in Bitcoin. Berichtet hat dies das Magazin „The Real Deal“. Demnach verkaufte der Chef der Magnum Real Estate Group das Apartment an die taiwanesische Firma Affluent International. Da traut wohl jemand dem Dollar nicht. Bitcoin wechselte zuletzt für 7.981,55 Euro den Besitzer.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender birgt einige interessante Events, den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

Wenn Sie CFD handeln, dann wird es um 17 Uhr richtig interessant. Fed-Chef Jerome Powell spricht dann vor dem Congressional Joint Economic Committee. Morgen erscheint er vor dem House Budget Committee. Das könnte die Aktienkurse an der Wall Street, US-Treasurys und den Dollar stark bewegen – was Sie nicht schreckt, wenn Sie auf leistungsstarke Server bei Deutschlands besten CFD-Brokern zurückgreifen – aber bitte mit Bafin-Lizenz.

Zuvor werden um 14.30 Uhr die US-Verbraucherpreise im Oktober gemeldet.

Zeitgleich laufen die amerikanischen Realeinkommen im Oktober über die Ticker.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Die Märkte sind bereit für die Entscheidung des US-Präsidenten

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Gold   1460,43
(+0,29%)

EURUSD   1,1015
(+0,04%)

DJIA   27596
(– 0,24%)

OIL.WTI  56,64
(-0,23%)

DAX   13273,52
(+ 0,01%)

In Anbetracht des Fehlens wichtiger makroökonomischer Nachrichten am Dienstag, warteten die Weltmärkte auf die Rede von Donald Trump im New York Economic Club. Die Investoren nahmen seinen Auftritt so ernst, dass es dem US-Markt gelang, einen neuen Rekord aufzustellen, obwohl die Volumina gering waren.

S&P500 Tages-Chart

Die weltweit führende Kryptowährung hat seit Juli mit dem Wachstum zu kämpfen. Langwierige kanalisierte Bewegungen enden in der Regel in einem Rückschlag. Krypto-Enthusiasten halten seit langem an ihren BTC fest, während neue Wellen von Käufen und Verkäufen spekulative Strukturen schaffen, die den Markt manipulieren und schnelle Gewinne generieren sollen. Der aktuelle Trend dürfte sich in naher Zukunft fortsetzen, und wir werden feststellen, dass sich der Krypto-Markt stark verändern wird.

EUR/USD

Die Eurozone wartet auf die Entscheidung von Trump über Einfuhrzölle in Höhe von 25% auf Autos und Ersatzteile aus Europa. Der Markt glaubt nicht, dass eine so gravierende Veränderung in den Beziehungen zwischen den wichtigsten Handelspartnern tatsächlich stattfinden kann. Trump’s Absicht ist es jedoch, so viel Produktionskapazität wie möglich in die USA zu verlagern und eine Rekordzahl von Arbeitsplätzen zu schaffen. So wird er wahrscheinlich grünes Licht für die Zölle geben. Der Euro hat das neue Tief der Woche erreicht und steuert auf 1.09 zu.

GOLD

Trump’s Rede war nicht gut für den Goldpreis. Seine Aussagen über Wirtschaftswachstum und die Verlagerung von Industriekapazitäten in die USA wirkten sich positiv auf den Aktienmarkt aus und gaben den Investoren neues Vertrauen. Bis zum Ende des Tages ist Gold auf $1450 pro Unze gefallen.

INDIZES

Da es am Dienstag keine bedeutenden Meldungen gab, erholten sich die wichtigsten Indizes von den Verlusten vom Montag. Die Märkte bereiteten sich auf die Rede des US-Präsidenten vor, da er dazu neigt, den aktuellen wirtschaftlichen Fragen sowohl weltweit als auch in den Staaten große Aufmerksamkeit zu schenken. Es scheint, dass die Wirkung der Handelsgespräche zwischen China und den USA auf die Märkte bereits abgeklungen ist; auch die optimistischen Aussagen von Trump hatten praktisch keine Auswirkungen.

Was kommt als nächstes?

03.00 Neuseeland: Entscheidung der Zentralbank über den Leitzins
11.30 UK: Verbraucherpreisindex für Oktober
15.30 US: Verbraucherpreisindex für Oktober

 


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Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Wall Street New York

Blasen überall

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12.11.2019 – Special Report. Feiernd dem Abgrund entgegen: Griechenland freut sich über eine verstärkte Nachfrage nach seinen Staatsanleihen. Die Wall Street hält sich in Rekordhöhe. Dabei sind die Warnungen von Crash-Propheten wie Robert Shiller nicht mehr zu überhören – er sieht kein Entrinnen vor dem finanziellen Armageddon. Vor allem im Bondmarkt bläst sich eine gewaltige Blase auf.

Hellas ist wieder hip

Hurra: Wie die „Financial Times“ gerade meldete, hat Athen erstmals seit der Finanzkrise 2008 den Status als der staatliche Geldnehmer mit dem größten Risiko in der Eurozone abgegeben. An Italien. Die Rendite für 5jährige griechische Bonds lag demnach Anfang 2012 bei über 60 Prozent, zuletzt notierte sie bei unter 0,5 Prozent. So viel Optimismus verwundert – was hat sich eigentlich geändert am griechischen Geschäftsmodell?! Tatsächlich ist der neue Hunger nach riskanten Staatsanleihen nur das Ergebnis des Nullzinses – Investoren suchen händeringend nach Anlagemöglichkeiten. Baut sich nun in Europa wieder die nächste Bond-Blase auf? Es sieht so aus.

Bubbles everywhere – no place to go

In den USA ist es nicht anders. Jüngst meldete sich Nobelpreisträger Robert Shiller mit einer drastischen Warnung zu Wort. Ende Oktober sagte der Yale-Professor vor Investoren in Los Angeles: „There’s no place to go. You just have to ride it out.“ Und weiter sieht er „bubbles everywhere”. Der Ökonom riet zu Abwarten, Erspartes verbrauchen und die Krise aussitzen – Flucht und Verstecken sinnlos. Und Shiller ist nicht irgendwer: Der Ökonom sagte die Börsen-Crashes im Jahr 2000 (Dot-Com-Blase) und 2007 (Subprime-Krise im Immobilienmarkt) voraus. Gerade wurde sein Buch „Narrative Economics“ veröffentlicht.

Gnadenfrist für US-Aktien

Immerhin: Ein konjunkturell bedingter Absturz an der Börse könnte noch eine Weile dauern, denn Shiller erwartet eine jährliche Rendite von 4,4 Prozent in den nächsten dreißig Jahren. Kurz vor dem Apokalypse-Termin in L.A. sagte Shiller im Gespräch mit CNBC, eine Rezession sei noch Jahre entfernt, was am bullishen Trump-Effekt im Markt liege. Und „Barrons“ berichtete im August, Shiller sehe zwar keine Bubble im US-Aktienmarkt – aber sehr wohl an anderer Stelle. Als da wären Bitcoin, kanadischer Immobilienmarkt, Marijuana-Aktien.

It’s going to end badly

Und auch der US-Immobilienmarkt stecke in einer Blase, ergänzte Shiller in LA. Das ganze erinnere an 2005, in San Francisco und Los Angeles zeigten sich schon Signale der Abschwächung. Zur Bond-Thematik sagte er: „this can’t keep going and it’s going to end badly.” Die Sache werde also böse enden.

Gigantische Staatsverschuldung

Tatsächlich läuft in den USA die Verschuldung der öffentlichen Hand bis Anfang bis Ende des Jahres auf die enorme Marke von 23 Billionen Dollar zu (auf US-Englisch: 23 Trillion). Wie das Blog Economica berichtete, entfallen dabei 17 Billionen auf öffentlich gehandelte Treasurys und 6 Billionen auf Kredite innerhalb des Staates, also für die Social Security, Pensionsfonds oder zwischen Zentralregierung, Kommunen oder Bundesstaaten. Unten im Schaubild die Federal Funds Rate (FFR), das ist der Zins für kurzfristige Verschuldung.

Rückzug der privaten Investoren

Laut Economica ist der enorme Anstieg der Staatsverschuldung ein Akt der Verzweiflung. In einem demografischen Rundumschlag kommt das Blog zu dem Schluss, dass die arme Bevölkerung im Zug der ungehemmten Überbevölkerung weltweit wächst; und dass auch in den USA die einzige Klasse, die ebenfalls wächst, die der besitzenden Pensionäre ist – doch die sei traditionell risikoavers. Dies bedeute, dass die Fed gar nicht anders könne, als die Menschen mit günstigen Krediten für Autos, Häuser und Universitäten zu versorgen.
Passend dazu meldete UBS Global Wealth Management gerade, dass die Reichen dieser Welt auf ein turbulentes Jahr 2020 einrichten und sich aus dem Markt zurückziehen wollen. Die Gründe seien der ungelöste Handelskonflikt zwischen China und den USA und die Präsidentschaftswahl in den USA. Schon jetzt lägen 25 Prozent der Assets in Cash. Befragt wurden mehr als 3.400 Anleger mit mindestens 1 Million Dollar an freiem Kapital. Vier Fünftel von ihnen glauben an einen Anstieg der Volatilität und 55 Prozent denken, es werde einen signifikanten Abverkauf an der Börse vor dem Jahresende 2020 geben. 60 Prozent wollen ihren Cash-Bestand weiter hochfahren.

Steroide von der Fed

Ein weiteres Krisensignal: Die Banken in Amerika leihen sich kurzfristig untereinander weiter nur widerwillig Geld. Die New York Fed führt ihre einst als Notoperation im Repurchasing (Repo) Market gestartete Infusion von Dollars munter weiter fort. Seit Beginn der Aktion Ende September hat sich die Bilanz der Federal Reserve um 200 Milliarden Dollar aufgebläht. Der Investmentberater Michael Pento von Pento Portfolio Strategies nannte dies treffend Quantitative Easing (QE) „on steroids”.

NYFED Repo Ops

So schützen Sie sich vor dem Crash

Wir meinen: Die Shiller-Warnung klingt doch sehr nach einem totalen deflationären Crash wie im Jahr 1929. Tatsächlich stellt sich die Frage, wie die USA und Europa jemals ihren Berg an Schulden abtragen wollen. Vor allem, wenn die Investoren kein Geld in die Realwirtschaft pumpen, was eigentlich der Sinn hinter den Niedrigzinsen ist. Sondern, wenn sich Geldhäuser stattdessen verzocken, etwa im Markt für Collateralized Loan Obligations oder bei riskanten Anleihen von Schuldenstaaten. Panik an der Börse wäre die logische Folge.
Wenn Sie CFD oder online Aktien handeln und Shiller beim Weltuntergangsszenario folgen, dann könnte eine Shortposition auf Wall-Street-Indizes und den DAX in Frage kommen. Außerdem wäre es in einem solchen Szenario denkbar das Gold und Silber hiervon profitieren könnten.
Hilfreich wären auch kleine Stückelungen an Gold und Silber – während die Menschen mehrmals in der Geschichte den Glauben an Papiergeld verloren haben, war dies bei den Edelmetallen nie der Fall. Dann heißt es, den Reset der Stunde Null auszusitzen. Wir sind gespannt, ob das Untergangsszenario eintritt und behalten die Sache für Sie im Auge.

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Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Candlestick Trading

ZEW-Index zieht den DAX nach oben

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12.11.2019 – Daily Report. Rückenwind aus der deutschen Konjunktur: Der deutsche Leitindex klettert voran. Broker verwiesen zudem auf die bislang positive Berichtssaison in den USA und in Deutschland.

Gewinne in Frankfurt

Der DAX hat am Dienstagmorgen zugelegt. Zuletzt hielt sich der Leitindex 0,5 Prozent im Plus bei 13.265 Stellen. Für Freude sorgte der ZEW-Index aus Mannheim, die Konjunkturerwartungen der befragten Experten aus der Wirtschaft sind mit – 2,1 weit besser ausgefallen als erwartet. Alle Daten finden Sie hier: Market Mover

Ein wenig Schub verlieh auch die Konsolidierung der Wall Street auf hohem Niveau. Zumal die Berichtssaison in den USA und in Deutschland gut aufgenommen wurde. Jüngstes Beispiel dafür war Infineon, die Börsianer dankten es mit einem satten Plus. Zudem hofften die Anleger, dass die USA Strafzölle für die deutsche Autoindustrie verschieben werden. Ansonsten herrschte weitgehend Funkstille an der Newsfront.

Nikkei im Plus

Die Anleger in China hielten sich zuletzt im Seitenaus. Der chinesische CSI-300 schloss unverändert auf 3.904 Zählern. Dagegen zog der Nikkei-Index um 0,8 Prozent an auf 23.520 Punkte. Für Rückenwind sorgte der schwächere Yen, USDJPY erreichte zuletzt 109,164 und markierte ein Fünfmonatstief.

New York mit gemischter Tendenz

Auch die Wall Street hatte am Vorabend keine klare Tendenz gezeigt. Der Dow Jones schaffte ein minimales Plus, was aber vor allem an Kursgewinnen bei der schwergewichtigen Boeing-Aktie lag. Zuletzt notierte der Dow 0,04 Prozent fester bei 27.691 Punkten. Der Schlussrekord hatte vorigen Donnerstag bei 27.774 Zählern gelegen. Der S&P 500 verlor 0,2 Prozent auf 3.087 Stellen, der Nasdaq 100 rutschte ebenfalls um 0,2 Prozent auf 8.242 Zähler.

Pulverfass Nahost

Nach der israelischen Militäraktion im Gaza-Streifen und dem Raketen-Beschuss der Araber auf Israel rückte der Ölmarkt in den Fokus. Israel hat mit einem gezielten Militärschlag Baha Abu al-Ata ausgeschaltet, den Kommandeur der nördlichen Gaza-Front des Palästinensischen Islamischen Dschihads (PIJ). Außerdem töteten die Israelis Akram Al-Ajouri in Damaskus, das war der Verbindungsoffizier des PIJ bei den iranischen Al-Kuds-Brigaden in Syrien. Umgehend regneten rund 50 Raketen auf Israel, von denen das Abwehrsystem Iron Dome fast zwei Dutzend abschoss. Israel begründete die Attacken mit einer unmittelbar bevorstehenden Großoffensive des PIJ.

Die stets bestens informierte Website Debka meldete, der Iran und seine Verbündeten berieten derzeit über einen Angriff auf Israel. Womit wiederum ein israelischer Luftschlag auf den Iran möglich wäre, vielleicht mit Unterstützung der Saudis. Wenn Sie im Ölmarkt CFD handeln, sollten Sie das Thema also unbedingt im Blick und den Marktzugang offen halten. Noch reagierte der Markt gelassen, WTI zog zuletzt um 0,1 Prozent an auf 56,90 Dollar, Brent legte ebenfalls 0,1 Prozent zu auf 62,27 Dollar.

China steht vor der digitalen Währung

Bitcoin reagierte zunächst kaum auf eine Meldung aus China und hielt sich 0,5 Prozent im Plus bei 7.950 Zählern. Jack Lee, Managing Partner von HCM Capital, sagte CNBC, dass Peking die Rahmenbedingungen für eine Digitalwährung gelegt hat – das Digital Currency Electronic Payment oder DCEP. Lee gilt als bestens vernetzt, denn seine Investmentfirma wird von Foxconn Technology unterstützt. Mit DCEP sei die Notenbank in der Lage, eine Krypto-Währung für Geschäftsbanken oder Retailhändler wie Alipay oder WeChat Pay anzubieten. China könne diese innerhalb der nächsten drei Monate an den Markt bringen, sagte der Manager auf dem Singapore FinTech Festival. Und das bedeutet wohl, dass sich die westliche Welt der Regulierung widmen wird, was für erhebliche Turbulenzen im Krypto-Markt sorgen dürfte.

Das bringt der Tag

Am Dienstag stehen keine wirklich marktbewegende Konjunkturdaten im Kalender. Der weltweite Handel konzentriert sich auf News aus der Politik.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

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Morning Stock News

Globale Meldungen machen die Anleger nervös

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Gold   1454,98
(-0,05%)

EURUSD   1,1033
(+0,02%)

DJIA   27652
(– 0,03%)

OIL.WTI  57,04
(+0,30%)

DAX   13212,06
(+ 0,01%)

Am Montag gab es keine wichtigen Wirtschaftsnachrichten. Eine Eskalation der Proteste in Hongkong hat die Weltmärkte stark getroffen. Aber es gab nichts Neues über den Brexit und das Handelsabkommen zwischen den USA und China. In diesem Zusammenhang wechseln die Anleger zu sichereren Anlagen.

GBP/USD Tages-Chart

Nach dem Wochenende verlor der Krypto-Markt etwa 2% und erreichte eine Kapitalisierung von rund 243 Milliarden Dollar. Es gibt derzeit keinen positiven Treiber, der die Krypto-Preise in die Höhe treiben könnte. In den USA stehen die Behörden digitalen Währungen immer skeptischer gegenüber und nennen sie die wichtigste Zahlungsform für Terroristen. In dieser Situation betrachten die meisten Investoren ihre Krypto-Anlage ausschließlich als spekulatives Instrument.

GBP/USD

GBP stieg am Montag ziemlich stark an, nachdem Nigel Farage erklärte, dass er die von den Konservativen gehaltenen Sitze bei der Wahl am 12. Dezember nicht bestreiten werde. Dies verbessert die Aussichten der Konservativen, eine Mehrheit zu gewinnen und den Brexit abzuschließen. Am Ende des Tages notierte das Pfund bei 1,2860 – ein Anstieg von 0,7% seit der Eröffnung.

GOLD

Der Abwärtstrend von Gold, der im September begann, verwirrt die Händler immer noch, aber der Trend dürfte nur vorübergehend sein. Seit Jahresbeginn konnte Gold bereits um 14% zulegen. Es gibt noch viele ungeklärte Fragen – vom Handelsabkommen zwischen den USA und China bis hin zur überfälligen globalen Wirtschaftsrezession. Darüber hinaus wird die große Menge an Liquidität, die von den Zentralbanken der USA und der EU kommt, auf alle Märkte verteilt, einschließlich Gold. Aus diesem Grund ist die Nachfrage nach wie vor hoch. Der Preis kann immer noch auf 1500 $ und mehr pro Unze ansteigen.

INDIZES

Die meisten Märkte notierten am Montag in den roten Zahlen. Die Investoren waren nervös über die Proteste in Hongkong und über das Fehlen von Nachrichten in den US-amerikanischen und chinesischen Handelsgesprächen. Die Signale über die industrielle Abschwächung im Euroraum verstärkten die allgemeine Negativität. Nur gute Nachrichten und positive makroökonomische Daten können einen erneuten Preisauftrieb auslösen.

Was kommt als nächstes?

11.30 UK: Arbeitslosenänderung Oktober
12.00 EU: ZEW-Indikator für die wirtschaftliche Einschätzung für November

 


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Daily Trading News

Neue Skepsis an der Börse

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11.11.2019 – Daily Report. Erst einmal abwarten: Die Anleger in Frankfurt lassen es zum Wochenbeginn ruhig angehen. Denn US-Präsident Donald Trump will keinen Zoll-Deal um jeden Preis. Und die Unruhen in Hongkong sorgen für zusätzliche Nervosität.

Frankfurt setzt zurück

Leichtes Minus zum Wochenbeginn: An einem nachrichtenarmen Tag bröckelte der deutsche Leitindex zunächst moderat. Der DAX setzte 0,3 Prozent zurück auf 13.187 Zähler. Damit hat der Indikator die Kurslücke vom vergangenen Donnerstag unter 13.227 Zählern geschlossen. Bleibt allerdings noch ein weiteres offenes Gap über 12.200 Zählern. Das könnte ein mögliches Fest für die Bären sein…

Spanien-Bonds unter Druck

Nach der Wahl in Spanien trennten sich die Anleger zunächst von spanischen Anleihen – nach der Wahl vom Wochenende droht erneut eine Hängepartie im Parlament. Die Rendite der zehnjährigen Bonds kletterte auf ein Dreieinhalb-Monatshoch von 0,418 Prozent, wie „Börse Online“meldete. Der Risikoaufschlag zu vergleichbaren Titeln des Bundes kletterte demnach auf den höchsten Stand seit rund fünf Wochen.

Sorgenfalten in der Weltwirtschaft

Für Stirnrunzeln sorgte zudem eine Meldung des Ifo-Instiutes. Das Münchener Institut konstatierte, die Stimmung in der Weltwirtschaft sei so schlecht wie seit dem Krisenjahr 2009 nicht mehr. Der entsprechende Indikator rutschte im vierten Quartal auf minus 18,8 Punkte. Im Vierteljahr zuvor waren es noch 10,1 Punkte gewesen. Das Institut hatte 1.230 Experten aus 117 Ländern befragt.

Trump bremst die China-Hoffnung

Da wäre doch ein wenig Rückenwind aus China und den USA willkommen. Doch hier kühlte Trump die Hoffnungen herunter. Er beklagte sich über die Geschwindigkeit der Handelsgespräche mit China. Die Gespräche gingen voran, „viel zu langsam für mich“. Und weiter: Vor allem China habe Interesse an einem Abkommen. Allerdings schränkte er ein: „Wenn es kein großartiger Deal ist, werde ich ihn nicht machen“.

Machtkampf um den Zoll-Deal

Dazu eine wichtiger Hintergrund für Ihre Trades: Im Weißen Haus tobt offenbar ein Machtkampf zwischen einer Fraktion, die unbedingt einen Deal mit China will und einer anderen, die auf keinen Fall Zugeständnisse macht. Screenen Sie Ihre regelmäßigen Markt-Updates nach den Namen Peter Navarro (Falke) und Larry Kudlow (Taube; Director of the National Economic Council). Immer dann, wenn Sie Wortmeldungen von einer Seite hören, könnten die kostenlosen Realtimekurse entsprechend reagieren.
So sagte Peter Navarro, Berater im Weißen Haus und Direktor des National Trade Council, am Freitag im Gespräch mit National Public Radio, die Strafzölle seien ein wichtiger Hebel in den Verhandlungen mit China – würden Sie beseitigt, verringere sich der Druck auf Peking. Anders als von China zuletzt verkündet, gebe es keinerlei Agreement, die Zölle zu beseitigen – das sei alleine die Entscheidung des US-Präsidenten. Und siehe da, kurz darauf bremste Trump die Hoffnungen. Kein Wunder, dass der Yuan wieder von rund 6,97 auf 7,01 zum Dollar einknickte.

Nervosität in Asien

Die Anleger in Asien reagierten erst einmal enttäuscht auf die jüngste Entwicklung. Der Nikkei 225 setzte nach dem jüngsten Zwölfmonatshoch um rund 0,3 Prozent zurück auf 23.331 Punkte. In China rutschte der CSI-300 um satte 1,8 Prozent auf 3.903 Zähler. Die Anleger blickten auch mit Sorge auf die Unruhen in Hongkong. Am Montagmorgen wurde erneut ein Mensch von einem Polizisten angeschossen, die Gewalt auf den Straßen eskalierte. Demonstranten blockierten die U-Bahn und einige Straßen, die Polizei setzte Tränengas ein. Spekuliert wird über einen drohenden Generalstreik. Trump hat Peking schon vor Wochen vor einem militärischen Eingreifen in der ehemaligen britischen Kronkolonie gewarnt und die Angelegenheit mit dem Zollstreit verknüpft. Der Hang Seng in Hongkong schloss mit einem satten Minus von 2,6 Prozent bei 26.927 Zählern.

Neues Rekordhoch im S&P 500

Zuvor hatte sich die Wall Street am Freitag noch gelassen präsentiert. Der Dow Jones holte in den letzten Handelsstunden seine Verluste auf und schloss quasi unverändert bei 27.681 Zählern. Der Nasdaq Composite rückte 0,5 Prozent auf 8.475 Stellen vor. Und der S&P 500 gewann sogar 0,3 Prozent auf 3.093 Punkte und markierte damit einmal mehr ein Rekordhoch.

Das bringt der Tag

Für den Montag stehen keine wirklich wichtigen Termine an. Der US-Anleihemarkt bleibt geschlossen.
Den Überblick über alle Konjunkturdaten finden Sie wie immer hier: Market Mover

Wenn Sie CFD oder online Aktien handeln, müssen Sie ansonsten künftig alle News der Nachrichtenagentur Bloomberg in Sachen Trump – Zollstreit, Impeachment, Wahlchancen, Konjunktur – mit einer gehörigen Portion Skepsis lesen. Denn der Gründer Nachrichtenagentur, Michael Bloomberg, ist auf Seiten der Demokraten in den Wahlkampf eingestiegen, dabei war er einmal Republikaner. Immerhin erhält die Börse nun potenziell eine wirtschaftsfreundliche Alternative.
Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Wird es nach der Korrektur Wachstum geben?

By | Nachrichten | No Comments

Gold   1463,21
(+0,30%)

EURUSD   1,1024
(+0,10%)

DJIA   27541,5
(– 0,35%)

OIL.WTI  56,72
(-1,17%)

DAX   13263,25
(+ 0,01%)

Der Schwenk zwischen den USA und China wird einfach nicht aufhören zu schwingen. Obwohl Vertreter der Volksrepublik China bereits angekündigt haben, dass Washington und Peking eine Vereinbarung über die schrittweise Abschaffung der Zölle erzielt haben, erklärte Donald Trump später, dass er noch keine Entscheidung getroffen habe und in jedem Fall nicht alle Zölle abschaffen werde. Dennoch haben sich beide Seiten verständigt und feilschen nun um bessere Konditionen für jede Seite.

GOLD

Ein Mangel an globalen positiven Nachrichten auf dem Krypto-Markt verhindert, dass Bitcoin weit über 9000 Dollar wächst. Der Markt verändert sich, BTC beginnt, ein Sicherungsobjekt zu werden, und es ist durchaus möglich, dass sein Preis dem von Gold folgt.

EUR/USD

Der letzte Handelstag der Woche markierte einen neuen Abschwung für den Euro. Bären interessieren sich nicht allzu sehr für makroökonomische Daten, da der Wechselkurs des Paares stärker vom starken US-Dollar abhängt. Der Leitzins ist in den Staaten höher, was auf eine stärkere Wirtschaft hinweist und der Federal Reserve mehr Spielraumgibt. Das noch ungelöste Brexit-Problem und die aktuelle Konjunkturabschwächung geben dem EUR/USD-Paar keine Chance zu wachsen. Der Druck dürfte bis auf 1.0900 anhalten.

GOLD

Im September erschütterte der Handelskrieg zwischen China und den USA die Anleger und brachte den Preis auf 1556 US-Dollar. Nachdem die Detente begann, ging der Preis wieder unter 1500 Dollar pro Unze. Dieser Wert wurde zu einer Art psychologischer Schwelle für Investoren und zum Schlusskurs für viele spekulative Positionen. Alle Investoren warten darauf, dass die USA und China eine Entscheidung treffen. Jede positive Nachricht über die Handelsgespräche wird den Appetit des Marktes auf riskante Anlagen ankurbeln. Negative Nachrichten hingegen lassen die Anleger an der Zukunft zweifeln und Gold in die Lage versetzen, weiter zu wachsen.

INDIZES

Die Korrektur am Freitag war praktisch unvermeidlich. Händler nahmen ihre Gewinne nach einer Periode des Wachstums, die die ganze Woche dauerte. Makroökonomische Daten lieferten keine Gründe für einen weiteren Preisanstieg. Die Anleger erkannten, dass sie riskante Vermögenswerte neu bewerten sollten, anstatt sie einfach zu kaufen. In dieser Woche wird die Stimmung am Markt vor allem vom Fortschritt bei den Verhandlungen zwischen den USA und China abhängen.

Was kommt als nächstes?

11.30 UK: Daten zum jährlichen BIP
15.30 UK: Produktionsdaten für 2019

 


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Trading desk

Auszeit nach der Rallye

By | Nachrichten | No Comments

08.11.2019 – Daily Report. Neue Vorsicht nach der Rekordjagd: Nach den neuerlichen Rekorden an der Wall Street lassen es die Börsianer nun wieder ruhiger angehen. Zum einen stecken viele Broker Gewinne ein. Zum anderen tauchen neue Zweifel am Abschluss eines Zollabkommens zwischen Peking und Washington auf.

Frankfurt setzt zurück

Kurz vor dem Weekend gingen viele Börsianer an der deutschen Börse auf Nummer sicher – der DAX verbuchte zuletzt einen Verlust von 0,2 Prozent auf 13.259 Zähler. Nun rückte wieder die gestern gerissene Kurslücke unter 13.227 Punkten in den Fokus. Gestern hatte der deutsche Leitindex dank der Aussicht auf einen Durchbruch zwischen China und den USA bei 13.301 den höchsten Stand seit Anfang 2018 erreicht.

Deutscher Export überrascht

Derweil stützten überraschend positive News vom deutschen Außenhandel die Kurse: Im September stiegen die Exporte um 1,5 Prozent zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Eine stärkere Zunahme hatte es zuletzt im November 2017 gegeben. Den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

Neue Zweifel am Zoll-Deal

Für Skepsis am Aktienmarkt sorgte ein Medienbericht zum Zollstreit. Die US-Futures setzten zurück und der Yuan gab leicht nach. Im Weißen Haus soll sich teils heftiger interner Widerstand gegen eine Aufhebung der eigentlich für den 15. Dezember geplanten US-Strafzölle gegen China regen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Gut möglich, dass am Weekend neue durchgestochene Interna in der Angelegenheit einlaufen, die zum Beginn der kommenden Woche Aktien, Bonds und Devisen kräftig durchrütteln. Nichts ist also sicher, außer der Volatilität – was Sie nicht schreckt, wenn Sie CFD handeln.

Gemischte Tendenz in Asien

Weiter hatten am Morgen Konjunkturdaten aus China die Börsianer beschäftigt. Die Außenhandelszahlen fielen nicht ganz so schlecht aus, wie viele Analysten erwartet hatten. Im Oktober sanken die Exporte um 0,9 Prozent, die Importe rutschten gar 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum ab. Der chinesische CSI-300 setzte um 0,5 Prozent zurück auf 3.973 Zähler. Der Nikkei in Tokio schloss 0,3 Prozent fester bei 23.392 Zählern – das war die fünfte Woche in Folge mit Gewinnen. Im Handelsverlauf hatte der Nikkei den höchsten Stand seit 13 Monaten erzielt.

Rekordjagd in New York

Am Donnerstag hatte die Hoffnung auf eine schrittweise Senkung der im Handelskrieg von den USA und China erhobenen Strafzölle für neue Rekorde gesorgt. Dazu gesellten sich erneut solide Daten vom US-Arbeitsmarkt: Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe war etwas deutlicher gefallen als erwartet.
So schloss der Dow Jones Industrial mit einem Plus von 0,7 Prozent auf 27.674 Punkten. Auch der S&P 500 verbuchte ein neues Schlusshoch und verabschiedete sich 0,3 Prozent höher bei 3.085 Zählern. Der Nasdaq 100 erreichte ein Plus von 0,3 Prozent auf 8.220 Punkte. Rund zweieinhalb Stunden nach Handelsbeginn hatten alle drei Indizes Höchststände erreicht. Derweil litten die US-Bonds unter dem neuen Optimismus: Zehnjährige Bonds fielen auf den niedrigsten Stand seit Ende Juli – bei allen Laufzeiten zogen die Renditen an.

Schweizer Börse mit Allzeithoch

Bleibt ein Blick in die Alpenrepublik: Auch hier verbuchte die Börse gestern im Handelsverlauf ein neues Rekordhoch bei 10.356 Punkten. Zum Schluss fuhr der SMI noch einen Gewinn von 0,1 Prozent bei 10.329 Zählern ein. Am Freitagvormittag hielt sich der Leitindex jedoch wieder 0,3 Prozent im Minus bei 10.297 Stellen.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender ist zum Wochenschluss nur spärlich gefüllt.

So werden um 16.00 Uhr die US-Lagerbestände im Großhandel für September gemeldet.

Zeitgleich läuft das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan ein.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und ein erholsames Wochenende!

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Morning Stock News

Der Optimismus der Anleger treibt die Märkte zu neuen Höchstständen

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Gold   1468,69
(+0,02%)

EURUSD   1,105
(+0,01%)

DJIA   27612
(– 0,21%)

OIL.WTI  56,93
(-0,23%)

DAX   13272,82
(+ 0,01%)

Am Donnerstag erreichten die US-Märkte wieder einmal neue Höchststände. Die Investoren sind so zufrieden mit dem Verlauf der US-amerikanischen und chinesischen Handelsgespräche, dass sie bereit sind, neue Risiken einzugehen. Die Beseitigung von Handelsbeschränkungen eröffnet neue Perspektiven für zwei der größten Volkswirtschaften der Welt.

Dow Jones Industrial Tages- Chart

Der Krypto-Markt war gestern ruhig. Bitcoin wird die Widerstandslinie nicht durchbrechen. Der Preis wird zwischen dem gleitenden Durchschnitt von 100 Tagen und 200 Tagen kanalisiert. Das niedrige Handelsvolumen im flachen Markt deutet auf starke Preisbewegungen in naher Zukunft hin.

EUR/USD

Zum vierten Mal in Folge steht der Euro unter dem Druck der Verkäufer. Ein weiterer Versuch, über 1,1170 zu bleiben, scheiterte. Die Fortsetzung der Handelsgespräche zwischen China und den USA kann das Paar bis 1.09 in die lokale Mindestzone treiben und alle Erfolge des Monats Oktober zunichte machen.

GOLD

Am Donnerstag hat Gold einen Teil seiner jüngsten Gewinne verloren und wurde bei $1465 pro Unze gehandelt. Die Entspannung zwischen den USA und China drückt auf das als „sicherer Hafen“ bezeichnete Anlagegut und drängt die Anleger, zu riskanteren Anlagen zu wechseln. Sehr wahrscheinlich berücksichtigt der aktuelle Goldpreis bereits das wahrscheinliche Handelsabkommen. Die einzige Sache, die den Rückgang eindämmen kann, sind Käufe der führenden Zentralbanken, die die Gelegenheit nutzen könnten, ihre Reserven zu erhöhen, während der Preis niedrig ist.

INDIZES

Während das Risiko eines globalen Handelskrieges nachlässt, kann Deutschland seine Industrie immer noch nicht in Schwung bringen. Bereits ein leichter Rückgang der Wirtschaftsdaten gibt den Anlegern jedoch ein starkes Kaufsignal. Sie glauben an die gute Zukunft und kaufen weiterhin den DAX.

Was kommt als nächstes?

05.00 China: Jährliche Importe und Exporte
15.30 Kanada: Beschäftigungsdaten für Oktober
17.00 US: Michigan State University Verbrauchervertrauen Index

 


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Trading waves

Peking zündet die Kursrakete

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07.11.2019 – Daily Report. Endlich meldet China Vollzug: Das sonst eher wortkarge Handelsministerium in Peking teilt mit, die Zölle auf beiden Seiten sollen schrittweise abgebaut werden – womit Phase 1 unterzeichnet werden könne. Der Durchbruch schiebt die US-Futures gen Norden. Weshalb wir uns im Präsenzhandel auf neue Rekorde freuen dürfen. Einmal mehr erklimmt der DAX einen Jahresgipfel.

US-Futures und DAX ziehen an

Die Börsianer im weltweiten Handel feierten die News aus Peking: Der Kontrakt auf den Dow Jones kletterte um 135 Zähler oder ein halbes Prozent, der Future auf den S&P 500 legte 0,4 Prozent zu. Der DAX zog im Hoch an bis auf 13.301 Zähler, zuletzt notierte der deutsche Leitindex 0,8 Prozent im Plus bei 13.286 Zählern. Damit ist das Allzeithoch bei 13.596 Punkten nicht mehr allzu weit entfernt.

Deutsche Industrie schwächelt

In den Hintergrund rückte die Tatsache, dass die deutsche Industrie ihre Produktion im September zurückgefahren hat. Laut einer Meldung des Statistischen Bundesamtes lag die gesamte Herstellung 0,6 Prozent unter dem Vormonatsniveau. Gegenüber dem Vorjahresmonat fiel die Produktion um herbe 4,3 Prozent. Alle Daten finden Sie hier: Market Mover

China meldet den Durchbruch

Thema des Tages war der Zollstreit. Washington und Peking haben sich nach Angaben der chinesischen Regierung auf eine schrittweise Reduzierung der gegenseitig erhobenen Strafzölle geeinigt. Dieses Agreement werde Bestandteil eines ersten Teilabkommens sein, Gao Feng, Sprecher des Handelsministeriums. Das Ausmaß der Zollreduzierung hänge vom konkreten Inhalt des Abkommens ab, ergänzte Gao. Die Proportionen der Kappung müssten auf beiden Seiten gleich groß sein. Das Abkommen solle innerhalb der nächsten Wochen unterzeichnet werden.

Auch Erdöl verteuert sich

Die frohe Kunde schob auch den Ölmarkt an – mit dem Abschluss eines Trade-Deals würden die Chancen auf ein Anspringen der globalen Konjunktur steigen. WTI kletterte 1,4 Prozent auf 57,11 Dollar, auch Brent zog um 1,4 Prozent an auf 62,62 Dollar. Dabei rückte ein Factlet in den Hintergrund, das für eine Ölschwemme spricht. So haben die USA im September dieses Jahres erstmals seit drei Jahrzehnten mehr Erdöl exportiert, als sie importiert haben, wie Oilprice.com meldete. Das ist der erste Erdöl-Überschuss seit 1978.

Asien hat noch nicht reagiert

Die Zoll-News kam für den asiatischen Handel zu spät. Der Nikkei gewann in Tokio noch vor der Meldung 0,1 Prozent auf 23.330 Punkte. Der CSI-300 hangelte sich um 0,2 Prozent nach oben auf 3.992 Zähler. Der Renminbi aber festigte sich zum Dollar auf 6,9879.

Welch ein Hin und Her. Erst gestern hatte Reuters die Vorfreude abgekühlt. Demnach könne ein Treffen zwischen den Präsidenten Donald Trump und Xi Jinping bis Dezember verschoben werden, was den Abschluss eines Interim-Deals verzögern würde. Judd Deere, Sprecher des Weißen Hauses, sagte, es gebe Fortschritte beim Text des Phase-1-Agreements; sobald Einigkeit über den Ort der Unterzeichnung herrsche, werde dies bekanntgegeben.

Abwarten in New York

Entsprechend hatten sich die Börsianer an der Wall Street am Mittwoch zurückgehalten. Der Dow Jones Industrial schloss unverändert bei 27.493 Punkten. Der S&P 500 verbuchte ein minimales Plus von 0,1 Prozent auf 3.077 Stellen. Der Nasdaq 100 verlor 0,2 Prozent auf 8.196 Zähler.

Die Kauflaune abgekühlt hatte auch der Chef der Chicago-Fed, Charles Evans. Im Gespräch mit Yahoo Finance sagte er, die US-Wirtschaft brauche wohl keinen weiteren Zinsschritt, da sie sich recht robust zeige.

Das bringt der Tag

Ansonsten rückt am Donnerstag das Pfund Sterling in den Fokus, für 13.00 Uhr ist der Zinsentscheid der Bank of England terminiert.

Und um 14.30 Uhr folgen in den USA die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

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Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.