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Morning Stock News

Die Investoren warten auf Entscheidungen von führenden Politikern der Welt

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Gold   1491,07
(+0,04%)

EURUSD   1,1061
(-0,05%)

DJIA   27409
(– 0,07%)

OIL.WTI  56,32
(-0,07%)

DAX   13171,67
(+ 0,01%)

Am Mittwoch setzte sich die Korrektur an den Aktienmärkten fort. Die Investoren analysieren noch immer die möglichen Ergebnisse der US-amerikanischen und chinesischen Handelsgespräche, wobei ein Abschluss in Kürze erwartet wird. Da in den USA positive Konjunkturdaten vorliegen, wird eine weitere Lockerung der Geldpolitik weniger wahrscheinlich. Die Märkte warten auf etwas Neues, das sie beflügelt.

USD Index Tages- Chart

Im Kryptowährungsmarkt sehen die Dinge besser aus. Ab dem 1. Januar 2020 wird China seine harte Politik gegen Krypto-Mining aufgeben. Die globale Marktkapitalisierung ist um 2,8% auf 253 Milliarden US-Dollar gestiegen. Da es keine wichtigen Krypto-Nachrichten gibt, sind Händler meist damit beschäftigt, mit ihren Anlagen zu spekulieren.

EUR/USD

Der Euro notierte bei 1.1070, während Am Dienstag wichtige Nachrichten und Wirtschaftsberichte fehlten. Die Anleger sind verunsichert über die jüngste Aussage von Christine Lagarde, die den Schritten von Mario Draghi folgen und den Zinssatz auf einen negativen Wert senken könnte. Die Korrektur, die vor zwei Tagen begann, wird seit einiger Zeit erwartet. Nun wird alles von den europäischen Wirtschaftsdaten und von den Meldungen über die Handelsgespräche zwischen den USA und China abhängen.

GOLD

Gold wird innerhalb einer engen Spanne gehandelt. Der Preis hängt nun vor allem vom Ergebnis der Verhandlungen zwischen China und den USA ab. Wenn ein Abkommen tatsächlich bald unterzeichnet wird, endet der Handelskrieg, und die Nachfrage nach riskanten Vermögenswerten wird steigen. Gold ist ein „sicherer Hafen“, so dass der Preis eine Korrektur erfahren kann.

INDIZES

Die globalen Märkte sind in Wartestellung. Fehlende globale Nachrichten oder Wirtschaftsdaten geben Anlegern die Möglichkeit, Luft zu holen und über ihre Optionen nachzudenken. Die europäischen Börsen warten auf eine Entscheidung über den Brexit; die US-Börsen erwarten ein Handelsabkommen mit China. Viele Investoren werden sich wahrscheinlich dafür entscheiden, Gewinne zu mitzunehmen und auf weitere Nachrichten zu warten, bevor sie ihren nächsten Schritt machen.

Was kommt als nächstes?

11.00 Monatsbericht der EZB
14.00 Bank of England’s Inflationsbericht
14.00 UK Zinssatz-Update

 


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Stick chart

Die Anleger warten ab

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06.11.2019 – Daily Report. Jetzt ist es aber wirklich an der Zeit für eine Verschnaufpause: Nach den knappen erneuten Schlussrekorden von Dow Jones und Nasdaq Composite tritt der DAX zunächst auf der Stelle. Für ein neues Jahreshoch reicht es dennoch. Gleiches gilt für den Nikkei. Einmal mehr fehlen marktbewegende News. Die Börse wartet auf Vollzug in Sachen Zoll-Deal China-USA.

Verhaltener Mut in Frankfurt

Der deutsche Leitindex hat sich im frühen Mittwochshandel moderat optimistisch präsentiert. Der DAX krabbelte auf ein neues Jahreshoch bei 13.181 und notierte zuletzt unverändert bei 13.150 Stellen. Die kostenlosen Realtimekurse auf der Handelsplattform blinkten jedoch kaum. Neben der Berichtssaison richteten die Broker in Frankfurt ihre Aufmerksamkeit auf deutsche Konjunkturdaten. Allerdings bewegten die Zahlen zur Stimmung bei deutschen Einkaufsmanagern sowie die europäischen Einzelhandelsumsätze die Kurse nicht wirklich. Alle Daten finden Sie hier: Hier der Überblick: Market Mover

Wann endlich kommt der Zoll-Deal?

Thema Nummer 1 im weltweiten Handel blieb nach wie vor der Handelsstreit zwischen China und den USA. Nach wie vor ist es unklar, wann oder wo US-Präsident Donald Trump mit Präsident Xi Jinping das Abkommen unterzeichnen werden. Weiter hofft der Markt auf ein Canceln der zum 15. Dezember avisierten neuen US-Zölle. Trump sagte, beide Seiten suchten nach einer Location für die Fixierung des Teilabkommens, die Unterzeichnung kann laut Reuters noch diesen Monat stattfinden.

Peking stärkt den Yuan

Derweil sandte China ein Zeichen des guten Willens über den Devisenmarkt aus. Die People’s Bank of China setzte den täglichen Midpoint Fix auf 7,0080 zum Dollar. Das war laut CNBC der höchste Kurs seit dem 8. August. Der Onshore-Yuan darf in einem Band von 2 Prozent über dem Fixing pendeln. Washington dürfte den Schritt wohlwollend beobachten: Die USA hatten China die Abwertung des Yuan vorgeworfen, um die Exporte zu verbilligen – und so die Strafzölle zu umgehen. Erst gestern überschritt der Yuan wieder die Rote Linie bei 7.

Gemischte Tendenz in Asien

Die Asienbörsen reagierten am Morgen unterschiedlich auf die jüngste Entwicklung. Der Nikkei 225 erreichte im frühen Handel ein Jahreshoch und schloss 0,2 Prozent fester bei 23.304 Zähler. Der schwächere Yen stützte die Kurse. Derweil setzte der chinesische CSI-300 mit den wichtigsten Red Chips am Morgen 0,5 Prozent zurück auf 3.985 Punkte.

Knappe neue Rekorde in New York

Auch die Anleger in New York waren am Vorabend zunächst optimistisch gewesen. Sowohl der Dow Jones Industrial als auch der Nasdaq 100 und der Nasdaq Composite erreichten am Dienstag neue Höchstmarken.

Der Dow zog bis auf 27.560 Punkte an, und ging mit einem neuen Schlussrekord von 0,1 Prozent bei 27.493 Punkten in die Schlussglocke. Der Nasdaq Composite quetschte ein minimales Plus von 1,48 Punkten heraus und schloss bei rund 8.435 Stellen – das zweite Schlusshoch in Folge. Der Nasdaq 100 war im Handelsverlauf bis auf 8.229 Zähler geklettert, musste aber den Handel 0,01 Prozent im Minus bei 8.210 Stellen beenden. Der S&P 500 bröckelte um 0,1 Prozent auf 3.075 Zähler. Neben dem Optimismus in Sachen Zollstreit erfreuten die Daten aus dem US-Service-Sektor die Börsianer.

Vorfreude bei US-Bonds

Das gilt auch für die Treasurys: Die Rendite der 10jährigen zog sechs Basispunkte an auf 1,787 Prozent, das war das größte Plus in drei Wochen. Die 2jährige Note legte 3,2 Punkte zu auf 1,594 Prozent. Und der 30jährige Bond zog 6,2 Basispunkte an auf 2,274 Prozent – auch dies der höchste tägliche Zuwachs in drei Wochen.

Repocalypse-Rätsel gelöst

Derweil ist auch eine interessante Nachricht in Sachen Credit Crunch von Ende September eingetroffen. Laut einer Meldung der „Financial Times“ war der Übeltäter JPMorgan. Die Bank ging aus Cash heraus und investierte massiv in lang laufende US-Bonds – insgesamt sollen 130 Milliarden Dollar abgeflossen sein. Das Bond-Portfolio zog um 50 Prozent an, zugleich wurden die Darlehen herunter gefahren. Der Grund: Vergebene Kredite gelten als riskanter als Staatsanleihen. Und deshalb steigt die G-SIB-Surcharge, JPMorgan muss also mehr Cash-Reserven zurückhalten (G-SIB: Global Systemically Important Bank). Gerade JPMorgan habe wegen Dividenden und Aktienrückkäufen aber ganz besonders wenig Cash-Spielraum. Wir sind gespannt, ob das wirklich der alleinige Grund für den Freeze im Interbanken-Markt war.

Das bringt der Tag

Bleibt der Blick auf einen eher dünn gefüllten Tageskalender.

In Deutschland legen die Wirtschaftsweisen um 12.00 Uhr ihr Jahresgutachten vor.

Um 14.30 Uhr steht die US-Produktivität im dritten Quartal an.

Und um 16.30 Uhr werden die wöchentlichen Rohöllagerbestandsdaten der staatlichen Energy Information Administration gemeldet.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Die Märkte durchlaufen nach einer dreitägigen Rallye eine Korrektur

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Gold   1485,45
(+0,13%)

EURUSD   1,1072
(-0,02%)

DJIA   27422
(+ 0,02%)

OIL.WTI  57,02
(-0,40%)

DAX   13149,93
(+ 0,01%)

Nach der Rallye an den US-Märkten erhielten die Anleger am Dienstag endlich eine Pause. Laut Wall Street Journal prüfen die chinesischen und amerikanischen Verhandlungsführer Kompromiss-Optionen für den Abschluss eines Handelsabkommens. Insgesamt könnten Zölle im Wert von 112 Milliarden Dollar gestrichen werden. Der Markt fühlt sich von all diesen Nachrichten überhitzt und muss auf ernstere Entscheidungen warten, um seine Aufwärtsbewegung fortzusetzen. Was sind die Gründe für den Verlust des Euro am Dienstag?

EUR/USD Tages- Chart

Der Krypto-Markt wächst vorsichtig. In den letzten 24 Stunden wuchs das BTC-Handelsvolumen um 7%. Normalerweise beflügelt ein Anstieg von Preis und Volumen die Kryptoenthusiasten und deutet auf eine optimistische Stimmung hin. In letzter Zeit sind solche Preisschwankungen jedoch mit Marktmanipulationen durch Wale verbunden. Da die neuesten Kryptowährungsnachrichten im Allgemeinen positiv sind, ist der Weg zu neuen Jahreshöchstständen offen.

EUR/USD

Der Euro brach am Dienstag ein – möglicherweise weil die Kritik der neuen EZB-Chefin Christine Lagarde an der deutschen Wirtschaft die Händler dazu veranlasste, ihre Pläne zu ändern. Das Wachstum im Euroraum wird von der deutschen Wirtschaft gebremst; Deutschland wiederum ist mit der EZB-Politik und den niedrigen Zinsen nicht zufrieden, die deutschen Investoren nicht genügend Handlungsspielraum lassen. Nach den positiven Daten über die US-Nicht-Produktionstätigkeit im Oktober notiert der Euro bei 1,1070 – dem Tiefpunkt der vergangenen Woche.

GOLD

Wall Street-Spieler stossen den Markt immer wieder auf ein neues Rekordhoch und ignorieren die aktuellen geopolitischen Themen, Handelskriege und Rezessionsrisiken. Die aktuellen Goldpreisbewegungen erscheinen völlig unlogisch: Tatsächlich sollte der Goldpreis normalerweise fallen, wenn die Aktienkurse steigen. Mit der Zeit werden sich die Anleger in der sich formierenden Anomalie der gleichzeitig wachsenden Gold- und Aktienkurse zurechtfinden. Unterdessen wurde Gold am Dienstag auf unter $1500 pro Unze korrigiert.

INDIZES

Der Dienstag war ein Ruhetag für die Börse. Die globalen Indizes waren im grünen Bereich, aber es folgte kein signifikantes Wachstum. Alle Aufmerksamkeit gilt weiterhin dem erwarteten Handelsabkommen zwischen den USA und China. Weihnachten und das Mondneujahr rücken näher, und die Politiker möchten ihre Differenzen vor Beginn der Weihnachtszeit beilegen. Die US-Schulden haben zum ersten Mal die 23-Billionen-Dollar-Marke erreicht, während das Haushaltsdefizit des Bundes fast 1 Billion Dollar erreicht hat. Eine neue Rezession könnte vor der Tür stehen.

Was kommt als nächstes?

09.00 Deutschland: Industrieaufträge für September
17.00 Kanada: Index der Geschäftstätigkeit
17.30 US-Rohöllieferungen

 


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Trading Team

Der DAX klettert langsam weiter

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05.11.2019 – Daily Report. Die US-Indizes haben einmal mehr neue Rekorde verbucht. Der DAX schafft es im frühen Handel fast wieder auf ein Jahreshoch. Marktbewegende News waren spärlich gesät.

Rastlos nach oben

Der DAX hätte sich eigentlich eine Ruhepause verdient: Am Montag war der deutsche Leitindex mit 13.136 Zählern auf dem höchsten Stand seit anderthalb Jahren aus dem Handel gegangen. Im Verlauf hatte der Indikator 13.166 erreicht. Zuletzt notierte der deutsche Leitindex wieder 0,1 Prozent fester bei 13.154 Punkten. Viel fehlt nicht mehr zum Allzeithoch, die 13.596 Punkte aus dem Januar 2018 liegen gut 3 Prozent über dem aktuellen Stand.

Immer wieder Zoll-Hoffnung

Einmal mehr analysierten die Anleger News zum Thema Zollstreit. Zunächst berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf einen hochrangigen Vertreter der US-Regierung, Peking und Washington könnten im Rahmen eines Teilabkommens einen Teil der zuletzt eingeführten Zölle zurücknehmen.

Auch die „Financial Times“ meldete, US-Politiker überlegten, Zölle auf Güter im Wert von 112 Milliarden Dollar als Konzession für Phase 1 zu canceln. Die Strafzölle in Höhe von 15 Prozent auf Waren wie Kleidung oder Computer-Monitore waren am 1. September eingeführt worden. Im Gegenzug verlangten die USA einen stärkeren Schutz für das geistige Eigentum von US-Firmen. Derweil versprach der chinesische Präsident Xi Jinping auf einer Messe Schritte zur Öffnung des heimischen Marktes für ausländische Investoren.

Broker in Asien greifen zu

Der chinesische CSI-300 reagierte mit einem Spurt über die 4.000er-Marke und schloss 0,6 Prozent fester bei 4.003 Zählern. Der Nikkei 225 stieg nach der Feiertagspause um 1,8 Prozent auf 23.216 Zähler.

Hausse in New York

Am Abend zuvor hatte sich die Rekordjagd an der Wall Street fortgesetzt. Was kümmerte es die Anleger angesichts der gestrigen News zum Zoll-Deal, dass der Auftragseingang für die US-Industrie im September stärker gefallen war als erwartet.

Nun schaffte auch der Dow Jones einen neuen Höchststand, er schloss mit einem Gewinn von 0,4 Prozent auf 27.462 Zähler. Der S&P 500 zog den Schlussrekord um weitere 0,4 Prozent auf 3.078 Zähler nach oben. Und der Nasdaq 100 legte das Hoch mit einem Plus von 0,6 Prozent auf 8.211 Stellen. Alle wichtigen US-Indizes rissen übrigens mit dem gestrigen Move ein kleines Aufwärtsgap. Die Wall Street ist ansonsten Sorglosland, wie ein Blick auf den VIX belegt: Der Angstindikator hielt sich zuletzt knapp unter 13 Punkten – ein Niveau von dem es im vorigen Juli nach einigen Anläufen steil nach oben ging.

Erdöl-Warnung von der OPEC

Derweil sandte das Ölkartell OPEC eine bearishe Wortmeldung an den Ölmarkt aus. Im jährlichen World Oil Outlook (WOO) senkte die OPEC die Wachstumsschätzung von 1,4 Millionen Barrel pro Tag in 2018 auf 0,5 Millionen Fass bis zum Ende der nächsten Dekade. Ansonsten bezeichnete die Organisation die vergangenen zwölf Monate als eine Herausforderung. Allerdings stellt sich die Frage, wie valide eine Schätzung ist, die mehrere Jahre in die Zukunft reicht.

Das bringt der Tag

Am Nachmittag stehen einige potenziell marktbewegende Termin an.

Zunächst läuft die US-Handelsbilanz für September ein, dies um 14.30 Uhr.

Kurz darauf folgt um 15.45 Uhr der Markit PMI Service für Oktober.

Und um 16.00 Uhr wird der ISM-Index Dienstleistungen 10/19 gemeldet.

Den Überblick finden Sie wie immer hier: Market Mover

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

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Morning Stock News

Der Appetit der Investoren wächst von Tag zu Tag

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Gold   1507,10
(-0,17%)

EURUSD   1,1124
(+0,03%)

DJIA   27429
(+ 0,19%)

OIL.WTI  56,55
(+ 0,07%)

DAX   13133,69
(+ 0,01%)

Es wird nicht erwartet, dass diese Woche viel in Bezug auf wichtige Nachrichten bringen wird. Da keine wesentlichen Finanzdaten veröffentlicht werden sollen, werden Wirtschaftsnachrichten als wichtige Verhaltenstreiber für Händler fungieren. Die gute Performance der US-Unternehmen, eine neue Zinssenkung durch die Fed, Nachrichten über den erfolgreichen Abschluss der ersten Runde der US-China-Handelsgespräche – all dies veranlasst die Anleger, höhere Risiken einzugehen.

Dow Jones Industrial Average

Bitcoin hat, wie die meisten anderen Kryptowährungen auch, keine großen Veränderungen gezeigt. Der Preis blieb unter 10.000 US-Dollar, nachdem dieser am Montag um etwa 1% gestiegen war. Auch das tägliche Handelsvolumen von rund 25 Milliarden US-Dollar lag im Durchschnitt. Große Spekulanten werden diesen Moment wahrscheinlich nutzen, um den Markt zu manipulieren und so viel Gewinn wie möglich zu erzielen. Schnelle Preisschwankungen in beide Richtungen sind möglich.

EUR/USD

Am Montag nahmen die Anleger ihre Gewinne in EUR/USD teilweise mit. Ein neuer Versuch, die Widerstandslinie 1.1180 zu durchbrechen, scheiterte. Die deutsche Wirtschaft übt Druck auf den Euro aus; er scheint nicht aus der Rezession herauszukommen, denn die Konjunkturstatistiken für Oktober liegen immer noch auf einem 10-Jahres-Tief – wenn auch höher als prognostiziert.

GOLD

Viele Anleger sind überrascht, dass Gold immer noch nicht unter $1500 pro Unze gefallen ist. Angesichts der Tatsache, dass die US-Börsenkurse auf dem Allzeithoch liegen, hätte Gold seine Attraktivität verlieren sollen. Vielleicht liegt der Grund nicht darin, dass Gold stark ist, sondern dass der US-Dollar schwach ist. Da diese Woche keine wichtigen wirtschaftlichen Daten liefert, wird sich die Aufmerksamkeit der Investoren auf die globalen politischen Nachrichten konzentrieren.

INDIZES

Am Montag trieben Tech-Aktien die drei wichtigsten Wall Street-Indizes auf neue Höchststände. Handelsminister Wilbur Ross erklärte, dass US-Unternehmen in Kürze Lizenzen für den Handel mit Huawei erhalten können. Die Investoren sind überzeugt, dass verbesserte Handelsbeziehungen mit China die Wirtschaft ankurbeln und eine Rezession vermeiden helfen werden.

Was kommt als nächstes?

05.30 Entscheidung der Reserve Bank of Australia über den Zinssatz
11,30 UK Services Business Activity Index für Oktober
17,00 US-Index der nicht produzierenden Wirtschaft für Oktober

 


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Mobile trading

Wall-Street-Rekorde schieben Frankfurt an

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04.11.2019 – Daily Report. Up, up and away: S&P 500 und Nasdaq 100 haben neue Rekorde erzielt. Der DAX knackt im frühen Handel die 13.000 Punkte. Kein Wunder, denn die positiven Signale in Sachen Zollstreit China-USA türmen sich inzwischen haushoch.

Deutsche Aktien mit Gewinnen

So geht das: Der DAX erzielte zum Wochenbeginn einmal mehr ein Jahreshoch. Und riss dabei gleich ein Aufwärtsgap. Zuletzt notierte der deutsche Leitindex 1,1 Prozent im Plus bei 13.100 Zählern.

Für Freude sorgte zum einen die Tatsache, dass US-Handelsminister Wilbur Ross im Gespräch mit Bloomberg andeutete, Washington könne auf Strafzölle für Importwagen verzichten. Denn es habe positive Gespräche mit Autobauern in der Europäischen Union, Japan und Korea gegeben. Neben starken Konjunkturdaten aus China und den USA befeuerten aber vor allem News in Sachen Zollstreit China-USA die Kauflaune der Börsianer in Frankfurt.

Fehlt nur noch die Unterschrift

„Wir machen gute Fortschritte“, sagte der amerikanische Handelsminister Wilbur Ross am Sonntag. Es gebe tatsächlich „keinen vernünftigen Grund“, warum ‘Phase 1 des Handelsabkommens nicht in diesem Monat abgeschlossen werden könnte, sagte Ross im Gespräch mit Bloomberg TV. Außerdem könne es in Kürze Lizenzen geben für alle amerikanischen Firmen, die Komponenten an Huawei verkaufen wollten.
Zudem sagte zuvor Larry Kudlow, der Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump, mehrere Kapitel – zu Agrarprodukten, Finanzdienstleistungen und Währungsfragen – seien „praktisch fertig“. An anderer Stelle gebe es große Fortschritte. Auch US-Präsident Donald Trump sagte am Samstag, Phase 1 könne in Iowa unterzeichnet werden.
Bleibt ein kleines Detail, das schnell in Vergessenheit gerät: Noch fehlt die Unterschrift. Sollte es hier eine herbe Enttäuschung geben, dann rasseln die Kurse mit hoher Wahrscheinlichkeit nach unten. Zudem besteht die Möglichkeit, dass der Markt nach dem Motto „buy the rumor, sell the fact“ agiert. Wenn Sie CFD oder online Aktien handeln, sollten Sie also stets regelmäßigen Marktupdates checken und eine Short-Position zumindest in Erwägung ziehen – egal ob Erfolg oder Misserfolg im Zollstreit.

Chance beim Renminbi

All das führt zu einem interessanten Aspekt im Devisenmarkt. Die „South China Morning Post“ berichtete, es gebe einen weiteren Fakt, der auf eine Einigung hindeute. China wolle den Yuan stabilisieren, um den Abschluss eines Trade-Deals zu unterstützen. Konkret habe die People’s Bank of China (PBOC) am Freitag mitgeteilt, dass sie an diesem Donnerstag in Hongkong Yuan-denominierte Assets im Gesamtwert von 30 Milliarden Yuan (rund 4,3 Milliarden Dollar) offerieren will. Dies sei eine Methode, um die Leihkosten nach oben zu treiben, was es Spekulanten schwieriger mache, auf eine fallende Währung zu setzen. Zudem saugt das Yuan aus dem Markt. Konkret sollen in der Auktion 3-Monats-Papiere im Wert von 20 Milliarden Yuan und Einjährige über 10 Milliarden Yuan angeboten werden.

China-Aktien wollen nach oben

Angesichts der News stiegen die Anleger in China ein. Der CSI-300 zog um 0,7 Prozent an auf 3.978 Stellen. Außerdem wuchs Chinas Industrie im Oktober so stark wie zuletzt vor zwei Jahren. In Japan wurde derweil wegen des Tags der Kultur nicht gehandelt.

Rekorde in New York

Frohe Kunde gab es am Freitag auch aus den USA: Der US-Arbeitsmarkt verlor im Oktober mit 128.000 neu geschaffenen Jobs nicht so stark an Dynamik wie befürchtet. Die Arbeitslosenquote hält sich in der Nähe ihres 50-Jahrestiefs.

Ergo griffen die Anleger in New York zu. Der S&P 500 kletterte um 1,0 Prozent auf ein Allzeithoch von 3.066 Punkten. Der Hightech-Index Nasdaq 100 legte ebenfalls um rund 1 Prozent auf den Rekord von 8.161 Punkten zu. Der Dow Jones Industrial zog um 1,1 Prozent an auf 27.347 Zähler zu. Dem Dow fehlen damit nur noch wenige Zähler bis zu seinem Rekordhoch vom vorigen Juli bei 27.399.

Endlich öffentliche Impeachment-Anhörung

Bleibt ein Factlet aus der Politik: Ja, die Demokraten haben endlich die offiziellen Impeachment-Anhörungen über eine Abstimmung auf den Weg gebracht. Und endlich sollen diese auch in der Öffentlichkeit stattfinden und nicht mehr hinter verschlossenen Türen. Doch nein, die Dems sind sich nicht einig – zwei Demokraten stimmten dagegen. Nur ein ex-Republikaner und nun Unabhängiger stimmte dafür. Die Republikaner stimmten geschlossen dagegen. Das sieht nach einem klitzekleinen Riss in der Front der Demokraten aus.

Das bringt der Tag

Der Terminkalender bringt nur wenige interessante Events, den Überblick finden Sie wie immer : Market Mover

Zunächst steht um 15.45 Uhr der EZB-Monatsbericht im Oktober an.

Um 16.00 Uhr folgt der Auftragseingang für die US-Industrie im September.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

US-Wirtschaft befeuert Weltmarkt

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Gold   1512,14
(-0,14%)

EURUSD   1,1171
(+0,08%)

DJIA   27326
(+ 0,20%)

OIL.WTI  55,91
(– 0,21%)

DAX   12977,06
(+ 0,01%)

Das Ende der Woche war voller wichtiger Neuigkeiten. Das Beschäftigungswachstum in den USA hat sich im Oktober weniger verlangsamt als erwartet. Die Anleger sind optimistisch gestimmt für die US-Arbeitsmarktberichte und erwarten keine Rezession in der US-Wirtschaft. All dies, kombiniert mit der lockeren Geldpolitik der Fed, kann allen Globalmärkten einen gewissen Schub verleihen. Und wie siehts es auf dem Kryptomarkt aus?

S&P500 Tageschart

Die Kryptowährungen bewegen sich immer noch seitwärts. Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen beträgt jetzt 248 Milliarden US-Dollar. Neue Kunden kommen in den Kryptomarkt, der massive Preisverfall im letzten Winter und alle Probleme scheinen in der Vergangenheit zu sein. Institutionelle Investoren sind immer noch vorsichtig mit Kryptowährungen, da jedes große Projekt auf ernsthafte Barrieren der US-Regulierungsbehörden trifft. Das passierte sowohl mit Facebooks Kryptowährung Libra als auch mit dem Bitcoin ETF. Es gibt jetzt keine wichtigen Nachrichten, und das macht es den Händlern schwer, die Richtung für den Einstieg in die Trades zu wählen.

EUR/USD

EUR hat am Freitag seine Position zurückerobert. Die bullische Dynamik am Markt wird durch die Vorfreude auf die Handelsverhandlungen zwischen den USA und China, ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen den US-Präsidenten und bevorstehende Nachrichten zur EU-Wirtschaft unterstützt. Der US-Dollar kann nächste Woche Anzeichen einer Schwäche zeigen und der EUR könnte wichtige Niveau um 1,12 erneut testen.

Gold

Gold ist für viele Menschen immer noch ein sicherer Hafen. Der Preis erreichte am Freitag das Hoch der vergangenen Woche. Viele Händler erwarteten nach Bekanntwerden der US-Konjunkturdaten einen Preisrückgang, doch die starke Abhängigkeit von Nachrichten und die Unsicherheit über den Brexit in Europa stützen nach wie vor die Nachfrage nach diesem Edelmetall.

Indizes

Die Weltmärkte zeigten sich vor dem Handelsschluss am Wochenende positiv. Die Trader waren begeistert von dem in China veröffentlichten Non-Manufacturing Business Activity Index und auch vom US-Arbeitsmarktbericht. Die meisten Blue Chips auf dem US-Markt werden in der grünen Zone gehandelt. Wir können diese Woche neue Allzeithochs auf S&P500 sehen.

Was kommt als nächstes?

10.55 Deutsches Manufacturing PMI im Oktober
11.30 Bau-PMI im Oktober, Großbritannien
14.30 Erste Arbeitslosenforderungen im Oktober, USA

 


Wichtige Hinweise:

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Pump Oil

10 Dollar je Barrel

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31.10.2019 – Special Report. Die Untergangsszenarien häufen sich: Der Ölpreis steht kurz vor dem Abgrund. Denn die Shale Industry in den USA muss auf Teufel komm raus fördern. Die Disziplin innerhalb der OPEC lässt wie immer zu wünschen übrig. Und eine globale Rezession ist durchaus möglich.

Crash-Cocktail für Erdöl

Drastische Warnung vor dem Ende der Ölwelt, wie wir sie kennen: Die Journalistin Julianne Geiger brachte jüngst auf Oilprice.com einen Preis von 10 Dollar je Fass ins Spiel. „Is $10 oil really possible?“ Durchaus. Ein Crash sei unvermeidlich, wenn folgende Faktoren zusammenfallen: Vor allem eine hohe OPEC-Produktion, hohe US-Produktion, hohe Lagerbestände, ein Kollaps in der Nachfrage, Kapitulation der Spekulanten.
Tatsächlich habe die International Energy Agency ihre Prognosen für ein Anwachsen der Nachfrage im laufenden Jahr beständig gesenkt – von 1,4 Millionen Barrel pro Tag noch im Januar auf zuletzt nur noch 1,1 Millionen. Auch die OPEC habe die Wachstumsprognosen für die Nachfrage immer wieder gedrückt. Alles in allem laufe es auf folgendes Szenario hinaus: anhaltend schwache Nachfrage bei robuster Produktion.
Tatsächlich warnte Keisuke Sadamori, Director for Energy Markets and Security bei der International Energy Agency (IEA) im Gespräch mit CNBC vor einer drohenden Ölschwemme im kommenden Jahr. Die Gründe seien anhalten Unsicherheit in der Weltwirtschaft und der Brexit.

Wiederholt sich die Geschichte?

Was möglich ist, hatten Trader vor einem Jahrzehnt erfahren müssen. Damals rutschte der Ölpreis von über 140 Dollar je Fass in 2009 auf unter 40 US-Dollar im Jahr 2008. War da nicht was? Richtig: Eine Finanzkrise, welche die Bankenwelt erschütterte. Und die Realwirtschaft gleich mit. Und was das Schließen von Long-Positionen am Ölmarkt nach sich zog. Das ist auch heute möglich: Erst im September dieses Jahres signalisierte der zuletzt wieder abgemilderte Credit Crunch im amerikanischen Interbanken-Sektor, dass auch jetzt unter den Geschäftsbanken enormes Misstrauen herrscht. Die Vermutungen über die Gründe reichen vom Umkippen großer Equity Manager bis zum Platzen der Blase bei Collateralized Loan Obligations.

Drohender Nachfrage-Schock

Und 2014/15 wiederholte sich das Szenario fast in gleichem Ausmaß: Der Ölpreis rutschte von über 100 Dollar auf unter 30 Dollar ab. Damals durchliefen große Importeure wie China und Indien eine wirtschaftliche Abkühlung. Während zugleich die US-Produktion im Fracking-Boom hochfuhr. Zwar ist der aktuelle Ölpreis bei rund 55 Dollar je Barrel WTI und 60 Dollar je Fass Brent weit von den damaligen Gipfeln entfernt. Doch tatsächlich erscheint aktuell die Nachfrage gefährdet: Der Ausblick für die Weltwirtschaft trübt sich ein. Ein Handelsabkommen zwischen Peking und Washington ist alles andere als sicher.

Vorprogrammierte Oil Glut

Dazu gesellen sich Probleme auf der Angebotsseite. Die OPEC senkt die Förderung nicht schnell genug – zumal das sozialistische Paradies Venezuela und der von den Mullahs ruinierte Iran dringend Devisen brauchen. Dass sich die OPEC+ im Dezember auf einen drastischen Quoten-Cut einigt, ist alles andere als sicher. Denn gerade Russland will der US-Konkurrenz mit einem anhaltenden Niedrigpreis den Garaus machen. So sagte gerade der stellvertretende russische Energieminister Pavel Sorokin der Nachrichtenagentur TASS, es sei zu früh, um tiefere Einschnitte zu diskutieren. Auch Nigeria hat mit dem Kartell eine geheime Ausnahme-Regelung ausgehandelt, wie Reuters berichtete. Zumal auch das geschundene Libyen und der Irak ihre Produktion hochfahren wollen und wohl auch werden.

Demokraten pushen ungewollt Shale Oil

Und Oilprice.com meldete gerade einen interessanten politischen Effekt im amerikanischen Ölmarkt: Die Hardcore-Kommunisten unter den Demokraten haben sich für ein Fracking-Verbot ausgesprochen. Senatorin Elizabeth Warren aus Massachusetts und Senator Bernie Sanders aus Vermont wollen im Fall eines Wahlsieges 2020 das Hydraulic Fracturing verbieten. Klar, in ihren Bundesstaaten gibt es ja keine Ölindustrie und niemand verliert seinen Job.
Doch die demokratischen Präsidentschaftskandidaten haben aus Versehen das erreicht, was sie eigentlich verhindern wollen: Sie haben die US-Ölförderung angekurbelt. Denn gerade die kleinen Shale-Bohrer müssen nun einem Verbot zuvorkommen und Lagerbestände aufbauen. Zumal sowieso die Finanzierungskrise viele kleine Firmen zu einem erhöhten Ausstoß zwingt. Denn wer kein Geld mehr von der Bank bekommt, muss eben verstärkt Umsatz über die Menge machen.

Goldman Sachs warnt vor 20 Dollar je Fass

Alles in allem sind die Risiken für einen Ölpreis-Kollaps real. Auch Goldman Sachs äußerte sich jüngst in diese Richtung: Analyst Jeff Currie sagte nach der Oil & Money Conference in London im Gespräch mit CNBC, das Risiko von 20 Dollar je Fass bestehe. Und zwar sobald jeder Öltank, jedes Lager auf dem Planeten gefüllt seien – und sobald dann keine freie Speicherkapazität mehr bestehe.

Auch eine Hausse ist möglich

Doch Totgesagte leben länger: Der Ölpreis könnte natürlich dem drohenden Armageddon entgehen. Wenn nämlich eine Pleitewelle bei kleinen US-Firmen das Überangebot am amerikanischen Markt beseitigt. Wenn sich außerdem China und die USA doch auf einen Zoll-Deal einigen. Und wenn die Welt eben doch nicht in eine Rezession rutscht. Wenn außerdem die OPEC und ihrer Verbündeten die Förderquoten kürzen.
Und vor allem dann, wenn ein Krieg in Nahost ausbricht. Dazu ein kleines Factlet: Angesichts der Bedrohung durch den Iran herrscht aktuell ein Tauwetter zwischen einigen arabischen Staaten und Israel. Während die meisten islamischen Länder noch an der rassistischen Praxis festhalten, jeden Einreisenden mit einem israelischen Stempel im Reisepass abzuweisen, nahm diesmal eine israelische Vertreterin an der Konferenz Working Group on Maritime and Aviation Security in Bahrain teil wie die „Times of Israel“ berichtete. Warten wir ab, was sich hier entwickelt. Momentan unterhält Israel nur zu zwei arabischen Staaten diplomatische Beziehungen – zu Ägypten und Jordanien. Doch die Interessensgleichheit mit Saudi-Arabien besteht angesichts der Gefahr einer iranischen Atombombe. Wenn das Pulverfass explodiert, schießt der Ölpreis nach oben.
Die Bernstein-Bank behält auch dieses Asset für Sie im Blick – und wünscht Ihnen erfolgreiche Investments bei Erdöl, wenn Sie CFD handeln.

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Nackenschlag für den DAX

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31.10.2019 – Daily Report. Die Fed hat wie erwartet geliefert – die Märkte applaudieren zunächst. Der S&P 500 erreicht einmal mehr ein Rekordhoch. Der DAX klettert am Donnerstag anfangs moderat. Dann jedoch erhalten die Hoffnungen in Sachen Zollabkommen China-USA einen herben Dämpfer.

Der DAX rutscht ab

So schnell kann es gehen: Erst hangelte sich der DAX leicht nach oben. Kurz nach 10.00 Uhr jedoch rutschte der deutsche Leitindex kräftig ab, zuletzt hielt sich der DAX 0,6 Prozent im Minus bei 12.827 Punkten. Auch Yuan und US-Futures gaben nach.

Zerplatzte Hoffnung

Bloomberg meldete, führende chinesische Offizielle sähen die Chance auf einen Zoll-Deal bei nahe Null. Denn die US-Forderungen nach strukturellen Veränderungen seien schlicht unannehmbar. Peking fordere zudem für die Unterzeichnung von Phase 1 eine Zusage der USA, sämtliche bestehenden Zölle in Phase 2 zurückzunehmen und außerdem die für Dezember geplante nächste Zollrunde zu canceln.

China beruhigt zuvor die Nerven

Tags zuvor hatte das chinesische Handelsministerium laut CNBC noch mitgeteilt, dass beide Seiten am Freitag telefonieren wollten. Die Kommunikation beider Handelsdelegationen laufe weiter und es gebe gute Fortschritte – beide Seiten arbeiteten weiter am verabredeten Fahrplan. Und das, obwohl Chile gerade den APEC-Gipfel im November gecancelt hat, auf dem Phase 1 unterzeichnet werden sollte.
Außerdem kam Washington Peking entgegen: Finanzminister Steven Mnuchin sagte der Nachrichtenagentur Reuters in Saudi-Arabien, es werde einige Zeit dauern, bis China seine Agro-Einkäufe in den USA auf die zugesagten jährlichen 40 bis 50 Milliarden Dollar hochgefahren habe. Unsere Vermutung: Falls sich China jemals klar und deutlich zu den Käufen bekennt, dürften die Futures auf Lean Hogs und Soja kräftig anziehen. Die Börse reagierte noch nicht auf die News, der chinesische CSI-300 setzte am Morgen moderate 0,1 Prozent zurück auf 3.887 Zähler.

Die Fed liefert wie erwartet

Am Abend zuvor hatte die US-Notenbank die Erwartungen der Broker erfüllt. Wegen der Konjunkturabkühlung in den USA hat Federal Reserve den Leitzins zum dritten Mal in Folge gesenkt. Die Herren des Geldes kappten den geldpolitischen Schlüsselsatz um einen weiteren Viertelpunkt auf die neue Spanne von 1,5 bis 1,75 Prozent. Nun signalisierte die Fed eine Pause. Laut Fed-Chef Jerome Powell läuft nun einiges in die richtige Richtung. Bleibt abzuwarten, wie sich der Zollstreit zwischen China und den USA entwickelt.

Japan bleibt sich treu

Derweil hat die Bank of Japan hat ihre Zinspolitik wie erwartet unverändert gelassen. Das Ziel für den kurzfristigen Zinssatz blieb bei minus 0,1 Prozent. Die Währungshüter bekräftigten ihr Versprechen, die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen um die null Prozent zu halten. Allerdings signalisierte die BoJ ihre Bereitschaft, die Zinsen bei Bedarf weiter zu senken. So soll im Falle von weltwirtschaftlichen Risiken die fragile Erholung in Japan unterstützt werden. Der Nikkei gewann am Morgen 0,4 Prozent auf 22.927 Zähler.

US-Börsen im Aufwind

Nach der Zinssenkung legten die US-Aktien am Mittwoch zu. Der Dow Jones Industrial gewann um 0,4 Prozent auf 27.187 Zähler und erreichte damit auf den höchsten Stand seit Mitte September. Der Nasdaq 100 gewann 0,4 Prozent auf 8.083 Punkte vor. Beide Börsenbarometer lauern knapp unter ihren Allzeithochs. Und in Sachen Chartanalyse noch eine Anmerkung: Sowohl Nasdaq 100 als auch Nasdaq Composite haben ihre jüngst gerissene kleine Kurslücke nun wieder geschlossen. Der S&P 500 schloss gestern um 0,3 Prozent auf 3.047 Zähler auf einen neuen Schlussrekord.

Das Ende des Dollars naht

Bleibt ein Seitenblick auf den Greenback. Die uns bislang unbekannte Expertin Anne Korin vom ebenfalls noch unbekannten Thinktank Institute fort he Analysis of Global Security hat im Gespräch mit CNBC vor dem Ende des Dollars als globale Reserve-Währung gewarnt. Ein Club sehr mächtiger Länder arbeite am Ende dieses Status – China, Russland und auch die Europäische Union. Ein wichtiger Grund dafür sei die US-Jurisdiktion: Wer in US-Dollar bezahle oder Geschäfte mit amerikanischen Banken abwickle, falle eventuell unter die amerikanische Rechtsprechung. Und wie der Fall Iran gezeigt habe, könne das Folgen haben. Ein Warnsignal seien Öl-Kontrakte in chinesischer Währung – Petro-Yuan. Wer der Dame glaubt, positioniert sich also langfristig short im Greenback. Und überlegt eventuell Long-Positionen im Renminbi.

Das bringt der Tag

Der Donnerstag bringt einige interessante Konjunkturdaten, siehe hier: Market Mover
Um 13.30 Uhr laufen zunächst die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ein.

Zeitgleich laufen die Daten zu persönlichen Einkommen und Konsum im September über die Ticker.

Danach wird um 14.45 Uhr der Einkaufsmanagerindex Chicago für Oktober gemeldet.

Die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades!

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Morning Stock News

Erwartungen an den Zinssatz der Fed erfüllt

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Gold   1497,64
(+ 0,58%)

EURUSD   1,1162
(+ 0,47%)

DJIA   27136,50
( + 0,44%)

OIL.WTI  55,205
(– 0,19%)

DAX   12941,05
(+ 0,05%)

Die Zinsentscheidung und die FOMC-Pressekonferenz führten zu keiner großen Volatilität an den Märkten. Die Prognosen der Analysten bestätigten sich, die Fed senkte den Zinssatz auf 1,75%. Enttäuschend verlief das BIP in den Vereinigten Staaten im dritten Quartal; es wuchs seit Jahresbeginn nur um 1,9%. Die Märkte waren irgendwann entscheidungsreif und spielten das Ergebnis im Vorfeld aus.

USD/JPY Tages-Chart

USD/JPY Tages-Chart

Die wichtigsten US-Aktienindizes schlossen heute auf ihren Höchstständen. Die meisten US-Unternehmen haben ihre Gewinne bereits gemeldet, und die Entscheidung der Fed war durchaus vorhersehbar. Die Zinssenkung zum dritten Mal in Folge informiert uns über die Stabilität der US-Wirtschaft und ein ruhiges Ende des Jahres. Normalerweise bevorzugt es die Fed, vor Weihnachten keine harten Aussagen zu machen.

EURUSD

Das EUR/USD-Paar fiel, nachdem die Fed die Senkung des Zinssatzes auf 1,75% angekündigt hatte, erholte sich aber kurz darauf. Brexit- und Schnellwahlen am 12. Dezember geben Europa nicht viel Zeit zum Entspannen. Grundlegende Daten zum Verbraucherpreisindex vom Oktober für Donnerstag erwartet.

GOLD

Der Goldpreis sinkt, nachdem fundamentale Nachrichten aus den Vereinigten Staaten bekannt wurden. Der Verkauf von Safe-Hafen-Anlagen war sehr vorhersehbar. Die Risikobereitschaft lässt Investoren in profitablere Anlagen investieren. Da sowohl die Woche als auch der Monat zu Ende gehen, werden einige Händler ihre Position festlegen und die Trades verlassen.

INDIZES

Die Weltindizes handelten gemischt inmitten beunruhigender Nachrichten über die zögerliche Erfüllung der US-Anforderungen an den Kauf von US-Agrarprodukten durch China sowie der bevorstehenden FOMC-Pressekonferenz. Alle Nachrichten vom Mittwoch werden am Donnerstag ausgestrahlt.

Was kommt als nächstes?

08.30 Uhr Pressekonferenz der Bank of Japan
12.00 EU-Verbraucherpreisindex im Oktober
14.30 Erste arbeitslose Reklamationen im Oktober, USA

 


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