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Morning Stock News

Das schwarze Gold kostet 50 Dollar!

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Gold  2045,26
(+0,38%)

EURUSD   1,1881
( +0,13%)

DJIA  27122,50
(+0,28%)

OIL.WTI  42,19
(+0%)

DAX   12621,04
(+0,01%)

Zu Beginn der Handelssitzung am Mittwoch stiegen die Ölnotierungen stark an. Die maximale Tageskerze berührte den gleitenden 200-Tage-Durchschnitt. Dann bekamen die Spekulanten Angst und erlaubten einen kleinen Rückzug bis zum Ende der Börsensitzung. Lassen Sie uns herausfinden, was mit dem schwarzen Gold los ist.

OIL.WTI

OIL.WTI

Die kommerziellen Ölreserven in den USA sind in der vergangenen Woche um 7,3 Millionen Barrel gesunken, so der Wochenbericht des US-Energieministeriums. Von Bloomberg befragte Experten erwarteten einen Rückgang der Ölreserven um nur 3,4 Mio. Barrel.
Auf der anderen Seite zeigte der US-Aktienmarkt einen weiteren zuversichtlichen Tag des Wachstums, was auch die Nachfrage nach schwarzem Gold ankurbelte. Spekulanten warteten auf den optimalen Zeitpunkt, um die Spanne der letzten 2 Monate zu durchbrechen und den Fußabdruck des Bären zu durchbrechen.
Die Hoffnung auf eine schnellere Erholung der Weltwirtschaft veranlasst einige Experten, über den Preis von 50 Dollar pro Barrel bis zum Herbst dieses Jahres zu sprechen. Wir glauben, dass solche Erwartungen noch immer unbegründet sind. Einerseits wird die Urlaubssaison im Herbst enden, was die Nachfrage nach Treibstoff derzeit erhöht. Zum anderen könnte im Herbst eine zweite, noch stärkere Coronavirus-Welle kommen.


Gold

Beim Durchbrechen der Marke von 2.000 Dollar pro Feinunze am Dienstag denkt das Gold nicht daran, aufzuhören. Am Mittwoch zog das gelbe Metall seine Stopps auf dem Niveau von 2050 Dollar erfolgreich zurück. Es ist logisch anzunehmen, dass das Niveau von 2100 $ in den nächsten Tagen erreicht wird. Zudem werden nicht die neuen Käufer von Gold schuld sein, sondern die Verkäufer von Derivaten, die ihre Positionen panikartig auflösen.


Indizes

Der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe für Juli fiel viel besser aus als erwartet. Das ist genau das, worüber wir letzte Woche geschrieben haben. Die US-Wirtschaft fällt sehr schnell, aber sie beginnt auch, rasch zu wachsen. Positive Nachrichten ließen den S&P 500-Index um weitere 1% steigen. Obwohl der August als kein guter Monat für Aktienkäufe angesehen wird, dürfte dieser Monat eine Ausnahme bilden. Und wir werden ein weiteres historisches Hoch beim S&P 500 erleben.


Was erwartet uns heute?

08:00 Uhr Entscheidung der Bank of England zum Zinssatz
08:00 Uhr Protokoll der Sitzung der Bank of England zum Zinssatz
13.30 Uhr Rede des Gouverneurs der Bank von England, E. Bailey.


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Morning Stock News

Tag des Goldes!

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Gold  2023,695
(+0,23%)

EURUSD   1,1816
( +0,17%)

DJIA  26759,50
(+0,19%)

OIL.WTI  41,59
(+0,19%)

DAX   12622,19
(+0,01%)

Am Dienstag erreichte das gelbe Metall ein weiteres Ziel, nämlich $2.000 pro Feinunze. Die Futures erreichten dieses Niveau einige Tage zuvor. Aber der Dienstag kann als der offizielle Tag angesehen werden, an dem diese Marke auf dem Devisenmarkt erreicht wurde. Wie geht es weiter?

Gold

Gold

Von hier an wird es interessanter. In den beiden größten Ländern der Welt, China und Indien, ist die Rede davon, den Besitz von physischem Gold zu verbieten oder einzuschränken. In Indien zum Beispiel wird Gold über die weibliche Linie von Mutter zu Tochter weitergegeben. Es gilt als eine Versicherung gegen den Verlust des Ernährers (Mannes). In diesem Land wird die Möglichkeit erwogen, Gold durch Einzelpersonen zu deklarieren. Und die Zahlung von 30% Steuern.
Es reicht nicht aus, dass ein Drittel des gesamten Goldes unter diese Steuer fällt. Wenn der Staat in Zukunft also wegen Goldmetall kommen will, wird er genau wissen, an wen er sich wenden soll.
Stellen wir uns nun vor, was in den Entwicklungsländern und den Ländern der Dritten Welt geschehen wird, wenn der Preis für gelbes Metall auf 3000 Dollar steigt. Es wird noch mehr Menschen geben, die bereit sein werden, es ihnen wegzunehmen. Schließlich sagt der Preis selbst in diesem Fall über nichts aus. Auf den Märkten wird zum Beispiel „Papiergold“, ETF, notiert. Und wenn ETF-Besitzer oder Investoren Papiergold gegen echtes Gold tauschen wollen, wird der Markt zusammenbrechen, mit unvorhersehbaren Folgen.


S&P 500

Der wichtigste US-Aktienindex nähert sich seinem Höchststand vom Februar. Er liegt noch bei etwa 3%. Natürlich ist die Situation absurd. Die Weltwirtschaft liegt in Trümmern. Und die US-Wirtschaft sieht, selbst mit diesen Ruinen, noch schlimmer aus.
Aber das Pumpen der Aktienmärkte mit leerem Geld funktioniert weiterhin. Für Donald Trump ist es entscheidend, den amerikanischen Aktienmarkt bis zur Wahl auf hohem Niveau zu halten. Die größten Banken und Investoren sind meist Anhänger der Republikaner. Und sie sehen keinen Sinn darin, im Moment Aktien zu verkaufen.
Das Interessanteste beginnt, sobald die Wahlergebnisse zusammengefasst sind. Wenn ein demokratischer Kandidat gewinnt, warten alle auf einen starken Rückgang des S&P 500-Index. Und im Falle der Wiederwahl von Donald Trump könnten die Märkte inmitten von Gewinnmitnahmen nachgeben.


Was erwartet uns heute?

09:55 Zusammengesetzter Index der Geschäftstätigkeit in Deutschland für Juli
10:30 UK Service Business Index Juli
11:00 EU-Einzelhandelsumsätze für Juni
16:00 ISM-Geschäftsaktivitätsindex für den US-Dienstleistungssektor für Juli


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Crisis trading

Die Konsequenz des wertlosen Geldes

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04.08.2020 –Special Report. Neue Woche, neue Warnung: Der Aktienmarkt ist überbewertet. Konkret: Die Performance der Hightech-Aktien bietet Grund zur Sorge. Die Bullen zucken angesichts der ständigen Mahnungen von Crash-Propheten mit den Schultern – schließlich zeigt auch eine zerbrochene Uhr zweimal am Tag die richtige Zeit an. Tatsächlich durchleben wir vielleicht gerade jetzt eine logische Welt – in Zeiten von wertlosem Cash – sprich: Dollar Debasement – muss das alles so sein.

Börse koppelt sich von der Realwelt ab

Die vergangene Woche bestätigte die inzwischen altbekannte Zweiteilung zwischen der Börse und der Realwelt: Die Indizes halten sich nahe der Allzeithochs. Und die US-Realwirtschaft ist im zweiten Quartal annualisiert um historische 33 Prozent eingebrochen. Gleichzeitig werden die Warnungen von Mietausfällen immer lauter. Laut Bloomberg konnten in der ersten Juli-Woche 33 Prozent der Mieter nicht zahlen. Und nun droht Schlimmeres: Damit könnten in den kommenden vier Monaten 12 Millionen Mieter in den USA auf der Straße sitzen.

Shooting Star Apple

Die Börse kümmert das alles nicht. Sven Henrich von NorthmanTrader.com blickte am vorigen Freitag zurück auf die Marktperformance zum Ende des Monats Juli. Und richtete den Blick auf einige beunruhigende Alarmsignale: So habe alleine Apple am vergangenen Freitag 170 Milliarden Dollar Market Cap hinzugewonnen. Das Verhältnis in der Bewertung der Tech-Aktien zum Bruttoinlandsprodukt sei nun höher als in der Tech-Bubble des Jahres 2000. Tatsächlich war der rasante Anstieg von Apple mehr als der Marktwert von Oracle und größer als das Bruttoinlandsprodukt von Ungarn. Alleine das Plus vom Freitag wäre die 33. größte Aktie im S&P 500 gewesen.

17 Faktoren deuten auf eine Überbewertung

Ebenfalls am Freitag voriger Woche schrieb Savita Subramanian von der Bank of America, die Kurs-Gewinn-Schätzung für den S&P 500 habe von 21,5 im Juni auf 21,8 im Juli zugelegt. Das aktuelle Vielfache liege zwei Standardabweichungen über dem seit 1986 gemessenen Schnitt von 15,4 – wir haben inzwischen den höchsten Wert seit der Tech-Bubble erreicht. Laut der Bank of America handeln die Aktien inzwischen in 17 von 20 Kategorien über dem Durchschnitt. Besonders bedenklich: Demnach bewegt sich das Verhältnis von Preis zu Buchwert bei Growth- versus Value-Aktien in der Stratosphäre. Wegen der permanenten Eingriffe der Federal Reserve seien Wachstumsaktien abseits jeder Bewertung besonders begehrt.

Das muss so sein

Investor Louis-Vincent Gave gab auf dem Blog von Evergreen Gavekal eine verblüffende Analyse zu dieser Lage ab: Zunächst hatte er die rekordverdächtige Erholung am Aktienmarkt seit dem Corona-Tief mit der Hoffnung auf einen Rebound der Wirtschaft erklärt. Dann hatte er die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass die Investoren den Verstand verloren hätten. Nun die Kehrtwende: Möglicherweise haben Anleger gar keine andere Wahl, als einzusteigen. Denn der Dollar durchlaufe ein solch rapides Debasement – also eine solche Entwertung – dass es über die Zeit reiner Wahnsinn sei, auf Cash zu sitzen.
Und so hätten die globalen Aktienmärkte im zweiten Quartal ihre beste Performance seit zwei Dekaden hingelegt. Tatsächlich habe die US-Geldmenge M2 im Jahresvergleich um rund 25 Prozent zugelegt. Die Vermutung, dass Cash bald wertlos werde, sei kein Irrglaube. Die Druckerpresse laufe so schnell wie nie zuvor in der Geschichte der USA oder irgendeiner anderen G7-Wirtschaft.

Vier Ziele für die Bullen

Der tobende Bulle ist laut Gave vor allem in vier Assetklassen geflohen: 1 – Big Tech. 2- Grüne Investments. 3 – Edelmetalle. 4 – China-Aktien. Die Flucht in alternative Energien tat der Analyst sinngemäß als politische Fehlallokation ab, bekannt als Cantillon-Effekt: Wer nahe der Geldquelle sitze, erlebe, wie die Preise seiner Güter schnell steigen – egal, was er verkaufe. So habe der Investor Richard Cantillon darauf hingewiesen, dass die Preise für alles, was der spanische Hof im 16. und 17 Jahrhundert einkaufte, mit der massiven Silberförderung in Latinamerika rapide gestiegen seien. Und nun habe Herausforderer Joe Biden ja 2 Billionen Dollar für einen Green New Deal versprochen.
Die Performance von Assetklasse Nummer 4 sei von der Entscheidung Pekings, sich vom Dollar als Reservewährung abzukoppeln, befeuert worden – ein weiterer Grund, warum nun mehr Greenbacks auf dem Globus umher wanderten. Dazu komme die Geldpolitik der Notenbanken, von der eben auch Edelmetalle profitiert hätten – vor allem die Minen-Aktien.

Competitive Advantage USA

Und der Anstieg der FAAMG – die oben genannte Assetklasse 1: Facebook, Amazon, Apple, Microsoft und Google – habe ebenfalls damit zu tun, dass die unterliegende Währung immer weniger Wert werde. Tatsächlich würden in einer Welt mit einem Überfluss an Dollars nur solche Industrien gut performen, in denen die USA einen Wettbewerbsvorteil hätten. Und genau diese Welt erlebten wir heute.

Vom Summer Dip zum neuen Top

Auch Michael Hartnett, Chief Investment Officer der Bank of America, widmete sich dem Thema Dollar Debasement. Und gab in seiner wöchentlichen Flow Show zwei Prognosen ab: Zunächst stehe ein Summer Dip im S&P 500 an mit einem möglichen Low von 3050 Punkten.

US500Weekly

Dann dürfte der Aktienmarkt zwischen August und Januar auf ein neues Top irgendwo zwischen 3.330 und 3.600 Zähler davon ziehen – wahrscheinlich wegen der Einführung einer Corona-Impfung, die zu einer Kapitulation der Bären führen werde; bevor die Hausse mit höheren Zinsen gestoppt werde. Wie immer behalten wir diese spannenden Themen für Sie im Auge – die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

CFD handel

Big Tech im Visier

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03.08.2020 –Special Report. Harte Zeiten für die großen Hightech-Konzerne im Silicon Valley: Die Einmischung im Wahlkampf zugunsten der Demokraten dürften Konsequenzen haben. Dazu gesellt sich der schamlose Aufbau von Monopolen, die Jobs und kleine Firmen vernichten. Und da Facebook, Apple, Amazon und Google sowie zu einem kleinen Teil auch Twitter Stützen der Börse sind, sollten Anleger das Thema genau verfolgen. Hier ergeben sich vielleicht bald Short-Chancen.

Monopole und Zensur

Das, was vorige Woche vor dem House Judiciary Antitrust Subcommittee ablief, war ein ungeheuerliches Schauspiel. Vier Konzernchefs mussten Rede und Antwort stehen – Tim Cook von Apple, Mark Zuckerberg von Facebook, Sundar Pichai von Google und Jeff Bezos von Amazon.
Val Demings, demokratische Politikerin auf der Shortlist von Joe Biden als Vizepräsidentin, fragte Zuckerberg, warum der den Zugang zu Tools von Konkurrenten wie Pinterest beschneide, nicht aber für Nicht-Konkurrenten wie Netflix.
Ken Buck, Republikaner aus Colorado, berichtete, der Gründer einer Firma namens PopSockets, habe 2 Millionen Dollar an Amazon bezahlen müssen – erst dann habe der Online-Händler den Verkauf von gefälschten Produkten auf der Plattform eingestellt. Amazon kommt mit solchen Maschen durch, weil Jeff Bezos der Besitzer der „Washington Post“ ist – und die ist pro-demokratisch. Die Democrats halten die Mehrheit im Repräsentantenhaus; unter Barack Obama hatte Amazon gar nichts zu befürchten. Jetzt aber könnte der Bogen überspannt sein.

Geschäfte und Zeitungen sterben

„The Guardian“ urteilte: „Congress’s historic tech hearing suggests antitrust crackdown could come soon“. Denn Amerika habe von 2000 bis 2015 rund 100.000 kleine Firmen verloren, viele davon seien wegen Amazon in die Knie gegangen – während Amazon Steuern vermieden hätte, habe der Konzern Preise unterboten und Gebühren erhöht. Weiter seien tausende Medien-Outlets eingegangen, da die Werbe-Erlöse an Google oder Facebook fließen; zwei Drittel der Landkreise in den USA hätten keine eigene Zeitung mehr.

Mögliches Blacklisting der Konservativen bei Google

Mit negativen Folgen für die Meinungsvielfalt. Nach dem Hearing verlangte der republikanische Senator Tim Cotton Aufklärung von Google über das Blacklisting konservativer Medien. In einem Brief an Konzernchef Google Sundar Pichai forderte er Antwort über eine Änderung der Algorithmen im Mai. Pichai hatte früher unter Eid ausgesagt, es sei nicht möglich, die Suche zu manipulieren. Aber Alex Marlow, der Chefredakteur der rechten Website Breitbart News, sagte auf Fox News, dass der Suchmaschinen-Traffic seit Mai um 99 Prozent gesunken sei. Konkret wirft Breitbart Google vor, der Suchmaschinen-Konzern sorge dafür, dass die eigene Website über Google kaum angesteuert werde. Während die meisten News-Seiten 30 bis 50 Prozent ihres Online-Traffics über die Suche erhalten, seien es bei Breitbart nur 9 Prozent. Auch andere konservative Websites würden geblockt.

Big Tech no more

Ob Big Tech zerschmettert wird, hängt vor allem von der Wahl im November ab – die Republikaner dürften bei einem Durchmarsch kurzen Prozess machen. Das könnte eine Antitrust-Zerschlagung für die Börse bedeuten: Wenn die Zugpferde Google – also Alphabet – Facebook, Apple und Amazon geköpft werden, dann dürften aus diesen Konzernen zunächst einige kleinere Units entstehen. Ob die vielen dann entstehenden Small Techs so erfolgreich operieren, wie die gigantischen jetzigen Units, steht in den Sternen – sie können die Konkurrenz ja nicht mehr mit ihrer Marktmacht erdrücken. Vielleicht werden nicht alle wegen fehlender Gewinne in den S&P 500 aufgenommen werden, eventuell werden einige von großen Konkurrenten geschluckt. Wie auch immer: Manager von Investmentfonds müssen sich in diesem Fall erst einmal neu orientieren. Daher dürfte es auch im Nasdaq turbulent werden. Wir behalten die Angelegenheit für Sie im Auge!


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Morning Stock News

Der Markt hat die Spekulanten bestraft

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Gold   1974,715
(+0%)

EURUSD   1,177
( -0,05%)

DJIA  26267,50
(-0,21%)

OIL.WTI  40,01
(-0,92%)

DAX   12320,545
(+0,04%)

Es gibt ein bekanntes Handelsmuster. Wenn der Preis im Laufe des Monats in eine Richtung geht (steigt), wird der Schlusskurs der Monatskerze auf dem Maximum dieser Kerze liegen. Das ist genau das, worauf die Spekulanten gewartet haben, die weiterhin den US-Dollar gegen alle Währungen verkauften. Aber diesmal hat es nicht funktioniert!

EUR/USD

EURUSD

Der 31. Juli, der letzte Tag des Monats, war der Tag der Gewinnmitnahmen. Der Dollar stieg nicht nur gegenüber dem EURO, sondern auch gegenüber allen anderen Währungen kräftig an. Einschließlich sogar Schutzwährungen wie dem japanischen Yen und dem Schweizer Franken.
Gleichzeitig wurden die Daten zum BIP Frankreichs zu einem zusätzlichen negativen Faktor speziell für den EUR. Das BIP Frankreichs fiel im zweiten Quartal um etwa 2,4 Mal weniger als das der USA. Dieser Rückgang wurde in Amerika jedoch als „normal“ empfunden. Und in Frankreich war er eine Katastrophe.
Wir denken, dass die US-Wirtschaft viel mobiler ist als in den EU-Ländern. Amerikanische Unternehmen können sehr schnell das Produktions- und Dienstleistungsvolumen reduzieren und Arbeitnehmer ohne Konsequenzen entlassen. In Europa ist es, was die Mobilität betrifft, viel schlimmer. Und die Entlassung von Arbeitnehmern ist ein sehr teurer Prozess.
Amerikanische Unternehmen können also, wenn die Zeit gekommen ist, das Produktionsvolumen schnell wiederherstellen. Aber das kann man von europäischen Unternehmen nicht sagen.


DAX 30

Dies wird durch die europäischen Aktien und insbesondere durch den DAX 30-Index bestätigt. Er verhält sich deutlich schlechter als seine amerikanischen Pendants. Die Anleger glauben, dass sich die Lage in Europa im Herbst wieder rasch verschlechtern könnte. Aber wie viel schlimmer kann es schon sein? Wer also lieber in Aktien investiert, wählt ganz vernünftig den amerikanischen Aktienmarkt.


Bitcoin

Die erste Kryptowährung wächst stetig und folgt dem Gold. Am Sonntagmorgen lagen die Notierungen bei 12150 Dollar. Dann gab es innerhalb von 10 Minuten eine kräftige Korrektur um 1500 $. Das ist eine Bewegung, die wir alle so sehr vermisst haben, während der Preis 1,5 Monate in einem engen Korridor lag.
Was hat einen so starken Rückgang des Bitcoins verursacht? Es gibt nur einen Grund. Die Stopps wurden ausgelöst, und der Preis ging nach unten. Wenn Sie sich die Geschichte anschauen, können Sie sehen, dass der Sonntag im Vergleich zu anderen Wochentagen bei solchen Bewegungen führend ist. Große Anleger und Spekulanten ruhen sich aus, so dass selbst kleine Verkaufsmengen den Markt stark bewegen können.


Was erwartet uns heute?

10:00 EU-Index für das verarbeitende Gewerbe für Juli
10:30 UK Manufacturing Index Juli
16:00 US Manufacturing ISM-Index Juli


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Morning Stock News

Die Lage in den USA ist sehr schlecht

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Gold   1967,85
(+0,60%)

EURUSD   1,1894
( +0,45%)

DJIA  26234
(+0,08%)

OIL.WTI  40,09
(-0,57%)

DAX   12460,23
(+0,01%)

Am Donnerstag wurden die Daten zum BIP in den USA für das 2. Quartal 2020 veröffentlicht. Das Bruttoinlandsprodukt ist um 32,9% gesunken. Dies war nicht einmal während der Großen Depression vor 100 Jahren der Fall. Ja, viele erwarten eine Verbesserung der Situation im 3. Quartal. Oder vielleicht auch nicht, weil die Coronavirus-Epidemie in den Vereinigten Staaten immer noch an Fahrt gewinnt.

S&P 500

S&P 500

Gleichzeitig schenken die amerikanischen Aktienindizes dem Negativen keine Beachtung. Es gibt zu viel freies Geld auf dem Markt, das einfach nirgends investiert werden kann. Jedes Anlagevermögen ist teuer.
Was passiert, wenn ein großer Investor viele Aktien verkaufen will? Wenn er sie verkauft, sinkt der Preis ein wenig. Sofort kaufen andere Investoren mit Geld diese Aktien aus einem einfachen Grund zurück. Sie werden ein wenig billiger, und das ist gut so. Und der Investor, der Aktien verkauft hat, sitzt auf dem Geld und weiß nicht, was er als nächstes mit ihnen machen soll.


Gold

Das gelbe Metall liegt bei etwa 1950-1960 Dollar pro Feinunze. Die Bären hatten eine Pause, bevor sie die 2.000-Dollar-Marke durchbrachen. Es wird noch viele Stopps dahinter geben. Jedem ist klar, dass dieses Niveau bald überschritten werden wird.


Euro

Die europäische Währung hat zuversichtlich das Niveau von 1,18 überwunden. Wie wir letzte Woche schrieben, blickt jeder bereits auf 1,20 für das Währungspaar EUR/USD. Höchstwahrscheinlich wird der Trend des Währungspaares noch vor dem Ende der Präsidentschaftswahlen in den USA nach oben gerichtet sein. Nun tragen alle Faktoren zum Niedergang der amerikanischen Währung bei.


Öl

Auf dem Ölmarkt fanden am Donnerstag sehr interessante Ereignisse statt. Die Notierungen des schwarzen Goldes brachen um 6% ein, als die Nachricht von einem rekordverdächtigen Rückgang des US-BIP bekannt wurde. Ein stark gerichteter Tag hat jedoch nicht funktioniert. Jemand begann im Herbst, das Öl zurückzukaufen. Und bis zum Handelsschluss betrug das gesamte Tagesminus nur noch etwa 2%.
Was bedeutet dieses Minus? Glaubt irgendjemand wirklich, dass die Situation mit dem Coronavirus sich demnächst verschlechtern wird? Es gibt keine Voraussetzungen für einen Anstieg der Ölnachfrage in naher Zukunft. Wir gehen davon aus, dass vielleicht irgendjemand etwas weiß. Wir sprechen zum Beispiel über Änderungen im OPEC+-Abkommen.


Was erwartet uns heute?

03:00 Stand der Geschäftsaktivitäten im Dienstleistungssektor in China für Juli
08:00 Einzelhandelsumsätze in Deutschland für Juni
11:00 EU BIP für das 2. Quartal
11:00 EU-Verbraucherpreisindex Juni


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Morning Stock News

Die Fed befürwortet eine Abwertung des Dollars

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Gold   1961,10
(-0,46%)

EURUSD   1,1764
( -0,23%)

DJIA  26379,50
(-0,22%)

OIL.WTI  41,18
(-0,24%)

DAX   12868,84
(+0,01%)

Bei der Sitzung am Mittwoch beschloss die Fed-Leitung einstimmig, den Leitzins im Bereich von 0,00-0,25% zu belassen. Dies wurde erwartet. Alle warteten auf Kommentare, die nach der Bekanntgabe der Sitzungsergebnisse folgen. Die Fed versprach, alle Instrumente zur Unterstützung der amerikanischen Wirtschaft einzusetzen. Die Zinssätze werden für lange Zeit bei Null liegen. Die Situation der Arbeitslosigkeit in den USA ist eine andere Sorge.

EUR/USD

Wieder einmal ist jeder davon überzeugt, dass der Markt jeden Monat mit mehr ungesicherten Dollars gefüllt werden wird. Wenn man bedenkt, wie hoch die Schulden der Amerikaner sind, schleicht sich folgender Verdacht ein. Vielleicht will die Fed die Dollar-Inflation künstlich herbeiführen, um den Umfang der Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP zu verringern.


Euro

Die EU hat außerdem ein beispiellos umfangreiches Wirtschaftshilfeprogramm im Wert von über 4 Billionen Euro beschlossen. Dies ist jedoch immer noch weniger als in den USA. Deshalb wächst der EUR weiterhin stetig. In den letzten 9 Handelstagen ist die europäische Währung um das 8-fache gewachsen. Dies ist seit langer Zeit nicht mehr geschehen. Und dies zeigt die Stärke des Trends.


Pfund Sterling

Die englische Währung, an die wir uns schon lange nicht mehr erinnern, hat am Mittwoch die wichtige Marke von 1,30 überschritten. Jetzt ist der Weg nach oben offen, ohne nennenswerten Widerstand auf der Tages-Chart, bis zur Marke von 1,35.
Was kann das Wachstum des Pfundes stoppen? Theoretisch, wenn sich die zweite Coronavirus-Welle abzeichnet, wird die britische Währung zunächst gegenüber dem EUR und dem Schweizer Franken fallen. Aber gegenüber dem US-Dollar erwartet fast kein Analyst eine starke Korrektur.


Was erwartet uns heute?

10:00 Deutsches BIP für das 2. Quartal
11:00 EU-Arbeitslosenquote für Juni
14:00 Harmonisierter Verbraucherpreisindex in Deutschland für Juli
14:30 Jährliche US-BIP-Zahlen für das 2. Quartal


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Morning Stock News

Bitcoin ist das neue Gold

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Gold   1952,115
(-0,33%)

EURUSD   1,1728
( +0,06%)

DJIA  26209,50
(-0,29%)

OIL.WTI  40,95
(-0,29%)

DAX   12780,45
(+0,01%)

Am Montag und Dienstag setzte der amerikanische Dollar seinen rasanten Absturz fort. Bitcoin und Gold machten sich zu einem echten Wettstreit auf. Es gab zwei Ziele. Welches von beiden stärker werden würde. Und wie viel Geld die Short-Händler am Ende ihrer Positionen durch die Margin Calls verlieren würden.

Gold

Gold

Das gelbe Metall stürmte noch schneller auf neue Höchststände und verzeichnete innerhalb von 2 Tagen einen Zuwachs von fast 100 $. Eine kleine Korrektur sieht aus wie eine Ruhepause für die Bären, um ihre Wunden zu lecken. Am Montag zeigte Gold ein absolutes historisches Maximum. Am Dienstag wurden die Stopps sogar um 40 Dollar nach unten korrigiert. Und jederzeit könnte ein dritter Satz von Stopps, der bei $ 2000 pro Feinunze lag, niedergeschlagen werden.
Wahrscheinlich wird es danach praktisch keine Bären mehr auf dem Markt geben, die das gelbe Metall leerverkaufen. Auf der anderen Seite könnten die Goldverkäufe zunehmen, wenn große Banken Gewinne fixieren. Für ihr Management ist es wichtig, ihren Anlegern schon jetzt eine gute Berichterstattung zu zeigen. Ja, Gold könnte in ein paar Jahren noch sehr viel wachsen. Aber in einigen Jahren wird das Management der Banken anders sein.


Bitcoin

Während der 1,5-monatigen flachen Periode haben wir unsere Abonnenten ständig auf den nächsten wichtigen Moment aufmerksam gemacht. Je länger der Preis in einer engen Spanne bleibt, desto stärker wird der Impuls nach seinem Ausstieg sein. Und ein solcher Ausstieg fand am Sonntag statt. Die erste Krypto-Währung ist auf das Niveau von 10.000 Dollar gestiegen. Und am Montag begann die Massenabschaltung der Shorts durch Margin Calls. Der Preis sprang in einem Augenblick auf 11.400 Dollar.
In nur wenigen Tagen sprang die Bitcoin um 20%. Und was ebenso wichtig ist, der zweite Tag in Folge schließt über der kritischen Marke von 10.000 $. Wenn der Preis noch ein paar Tage länger hier bleibt, könnte er die Gemüter der Anleger und Spekulanten völlig umwerfen. Was in den letzten zwei Jahren als „teuer“ galt (über 10.000 $), wird billig aussehen. Und das nächste Ziel werden die Höchststände des letzten Jahres bei 13.500 $ sein.


Was erwartet uns heute?

03:30 Q2 Verbraucherpreisindex in Australien
10:00 ZEW-Institut Index der Konjunkturerwartungen für Juli in der Schweiz
20:00 Entscheidung über den Zinssatz der US-Notenbank
20:00 Pressekonferenz des US Federal Open Market Committee


Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Technology trading

Die Kehrseite der Retail-Rally

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27.07.2020 –Special Report. Unerfahrene, aber zuletzt enorm erfolgreiche Day-Trader sind in den USA offenbar zu einem echten Börsenfaktor geworden. Interessanterweise kamen wohl auch Millionen von gelangweilten Zockern im Corona-Lockdown mit Aktien in Berührung. Das Problem: Die meisten Newcomer positionierten sich vor allem long. Was nun bei Profis für Stirnrunzeln sorgt.

Börsen-Boom mit Schlagseite

Mehrere Experten haben in den vergangenen Tagen Alarm geschlagen. Nach dem Muster „what goes up, must come down“, berichtete zum einen das Finanzblog ZeroHedge vor der neuen Masse an unerfahrenen und jungen Tradern. Über die App Robinhood könne jeder überall traden. Die Gebühren sinken und es ist ganz easy. Leider kennen demnach viele dieser Kids nur den Weg nach oben. Tatsächlich ist ein Großteil dieser Newcomer offenbar long positioniert: Jesse Felder, Finanzberater und freier Journalist, warnte schon Mitte Juni vor einem nie zuvor gesehenen Anstieg in der Google-Suche nach den Begriffen „Call Options“ und „Day Trading“.

Die Baby-Boomer verkaufen an ihre Kinder

Goldman Sachs hieb jüngst in die gleiche Kerbe. Tony Pasquariello, Leiter der Hedge Fund Sales, urteilte, es gebe bei den Retail-Investoren am Aktienmarkt inzwischen eine klare Alterstrennung. Die ältere Generation verkaufe en gros, meist über Indexfonds oder Investmentfonds. Die jüngere Generation dagegen trade auf der Long-Seite, als sei es wieder 1999. Und: Die jüngste Euphorie an der Börse könne durchaus noch ein wenig tragen. Das Dumme an der Sache, wie ZeroHedge assistierte: Die Baby-Boomer verkaufen die eigenen Aktien an ihre Kinder.

Trader-Teens

Schon Mitte Juni hatte das Blog CSInvesting mit einem Foto von drei Teenagern mit einer scheinbar unglaublichen Performance gemeldet, dass die Kids Hedge-Fonds-Manager in der Performance schlagen. Um dann unter der Zwischenüberschrift „Are you sure you know all this to become a day trader?“ einige ernstgemeinte Tipps nachzuschieben. Das Motto: Nur nicht übermütig werden. Tatsächlich registrierte Morgan Barna von Bloomberg vor einigen Wochen in einigen Tweets den erheblichen Anstieg des Handelsvolumens in den ersten beiden Quartalen 2020.

Immer wieder Dotcom-Blase

Jüngst zog das „Wall Street Journal“ nach mit dem Artikel „Everyone’s a Day Trader Now.“ Demnach hatten E-Trader alleine im März rund 261.000 Konten eröffnet. Bei Robinhood seien es 3 Millionen neue Accounts gewesen. Wir meinen: Respekt, perfektes Timing – das zweite Quartal für die Bullen eines der besten aller Zeiten. Jedoch warnte das WSJ, das erinnere alles sehr an den Dotcom-Boom Ende der 90er-Jahre. Im Markt seien nun mehr als doppelt so viele Retail-Anleger als sonst zu dieser Zeit. Wir hatten Ihnen an dieser Stelle schon diverse Crash-Warnungen präsentiert. Besonders bedenklich: Das Blatt zitierte arbeitslose Trader, welche die staatliche Stütze umgehend an der Börse investierten.

Kleine Einzelaktien sind problematisch

Zudem stellte das WSJ unter Berufung auf Barclays einen unangenehmen Trend fest: Je mehr sich die Neulinge auf eine spezifische Aktie konzentrierten, desto schlechter war die Performance. Ein Beispiel sei die Aktie von Ideanomics gewesen, die auf Twitter von einem pensionierten Polizisten gepusht worden war. Kurz nach der Anpreisung veröffentlichte der Short-Seller Hindenburg Research Betrugsvorwürfe und die Aktie stürzte in zwei Tagen um 21 und dann nochmal um 40 Prozent ab. Offenbar ein typischer Fall von Pump and Dump. Vor allem unerfahrene Anleger tappen in solche Fallen.

Die Lehren aus der Hausse

Das Fazit für uns aus alledem: Offenbar wurde die fulminante Erholung seit dem Corona-Crash auch durch viele neue, risikofreudige Retail-Anleger getragen. Wenn mehrere Experten mit dem Ohr am Markt vor jungen und unerfahrenen Zockern warnen, dann sollten wir uns die Blase am Neuen Markt vor Augen halten, die vor rund 20 Jahren kräftig Luft abließ.
Die neuen Anleger hatten zwar zuletzt auf das richtige Pferd gesetzt, denn die Notenbanken der Welt pumpen wegen Corona Unmengen an Geld in den Finanzmarkt. Dagegen ist nichts einzuwenden. Doch wer immer nur den Weg nach oben kennt, geht vielleicht zu sorglos vor und erkennt nicht die Zeichen der Zeit. Etwa Warnsignale aus der Behavioral Finance – beispielsweise, wenn Taxifahrer Ihnen ungefragt Börsentipps geben. Ein solches Zeichen sandte jüngst „Bild Online“ aus mit dem Artikel „Soll ich jetzt noch in die Börsenrallye einsteigen?“ Ergo: Sichern Sie sich ab. Vergessen Sie nicht, dass Sie auch auf der Short-Seite gutes Geld verdienen können.
Die Bernstein-Bank behält diese und andere Entwicklungen für Sie im Auge – und wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


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Gold

Goldene Sonne oder Supernova

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27.07.2020 –Special Report. Stellare Performance bei Gold – das gelbe Metall beschäftigt Trader und Investoren mehr denn je. Wird Gold der neue, ewige Fixstern am inflationären Investment-Firmament? Oder wird das Edelmetall nur eine Supernova, die bald implodiert? Fakt ist: Gold steht in Dollar gemessen am Allzeithoch. Die Frage ist, ob sich charttechnisch nun eine Tasse mit Henkel ausbildet – was eine super-bullishe Formation wäre. Oder aber, ob der Ansturm in einem kläglichen Doppeltop endet. Was die Bären freuen würde. Wir beleuchten die Hintergründe.

Gigantische Tasse – noch ohne Henkel

Freunde der Chartanalyse verweisen auf eine gigantische Tassenformation, die sich seit dem Jahr 2011 schulbuchmäßig ausgebildet hat. Wenn das Chartbild vollendet werden soll, dann steht laut Chartisten nun erstmal eine Seitwärts-/Abwärtsbewegung an, die den Henkel der Tasse ausbildet. Und dann sollte der Preis für Gold steil in Richtung Norden zischen. Das Seitwärts-Zögern ergibt sich deshalb, weil viele Anleger nicht gerne am Hoch kaufen und auf einen günstigeren Einstieg warten.
Mike Shedlock urteilte auf dem Blog MishTalk, der letzte Widerstand bleibe das Intraday-Hoch von Gold bei 1.923 Dollar aus dem Jahr 2011. Das gelbe Metall habe nun eine schöne Tasse ausgebildet, wenn auch noch ohne Henkel.

gold

Kurz und knapp urteilte Shedlock, Gold performe immer dann schlecht, wenn das Vertrauen in die Zentralbanken hoch sei. Doch sei dem Platzen der DotCom-Bubble habe es nun drei größere Blasen gegeben. Nichts habe sich geändert: Die Fed stütze derzeit nur den Finanzmarkt, schaffe aber keine Jobs und könne auch nicht Covid-19 heilen. Kurz: Die Fed pumpe eine Blase auf. Und Shedlock sieht kein Ende dieser Politik.

Great Debasement des Papiergeldes

Michael Hartnett, Chief Investment Officer der Bank of America, warnte vor dem „Great Debasement“, also der großen Entwertung. Gemeint ist der Dollar, sprich, das Papiergeld. Wegen der „Great Repression“ vollziehe die Federal Reserve gerade ein „Great Debasement“. Der Bond-Markt sei von der Fed nationalisiert worden und sende daher keine sinnvollen inflationären oder deflationären Signale mehr aus.
Konkret: Investoren könnten sich nicht mehr mit short bonds gegen die Inflationsrisiken absichern, die durch den 11-Billionen-Dollar-Stimulus geschaffen wurden. Ergo bleibe nur „short Dollar“ und „long Gold“. Soll heißen: Da die Fed den Greenback durch frisch gedrucktes Geld entwerte, bleibt nur der Verkauf des Greenback oder die Kaufposition in Gold.

Das Ende des Fiat Money

Und gerade outete sich auch Jim Read, Analyst bei der Deutschen Bank, als Gold-Bug. Der Experte urteilte, „fiat money will be a passing fad in the long-term history of money.“ Das ist drastisch. Der Begriff Fiatgeld stammt aus dem lateinischen Wort fiat und heißt „Es geschehe! Es werde!“, so wie in „fiat lux“ – es werde Licht. Fiat money ist demnach ein Objekt ohne inneren Wert. Und weiter urteilte Reid: „Gold is definitely a fiat money hedge.“ Gold ist demnach also eine Absicherung für Papiergeld, das vor seinem historischen Ende steht.

Preisziel 2.000 und 5.000 Dollar

Die Citibank urteilte jüngst, Gold profitiere von der gelockerten Geldpolitik, niedrigen Realzinsen und dem Zustrom an Geldern in Indexfonds auf Rekordniveau. Die Chance, dass Gold in den nächsten drei bis fünf Monaten über 2.000 Dollar steige, liege bei 30 Prozent.
Es geht noch besser: Diego Parrilla, der im spanischen Investmentfonds Quadriga Igneo 450 Millionen Dollar verwaltet, sagte Bloomberg, der Goldpreis könne auf bis zu 5.000 Dollar je Unze anziehen. Dies in den kommenden drei bis fünf Monaten. Denn in der kommenden Dekade würden Regierungen alles und jeden mit der Druckerpresse retten, um einen Kollaps des Systems zu verhindern.

Notenbanken und Retail-Trader kaufen

Tatsächlich setzen die Herren des Geldes selbst auf Gold. Laut Zahlen der Lobbygruppe World Gold Council kaufen die Notenbanken der Welt weiter stetig und moderat ein. So legen sie sich im Mai 39,8 Tonnen Gold in die Tresore, das ist etwas mehr als der viermonatige Durchschnitt von 35 Tonnen. Wenn auch 31 Prozent weniger als im extrem kauffreudigen Vorjahresmonat. Insgesamt waren es damit in diesem Jahr schon plus 181 Tonnen.
Offenbar finden nicht nur die Profis Gefallen an Gold: Wie das brillante Blog „ZeroHedge“ berichtete, fluten derzeit junge Amateur-Trader über die Plattform „Robinhood“ auf der Käuferseite den Goldmarkt.

Gold-Fan für die Fed

Und vielleicht hat aktuelle Goldrausch auch etwas mit der wahrscheinlich bevorstehenden Benennung eines Gold-Bugs als Gouverneur der Federal Reserve zu tun. Judy Shelton wird wahrscheinlich künftig genau diese Linie in der Fed vertreten.
Michael Msika, volkswirtschaftlicher Kommentator bei Bloomberg, wies noch auf einen anderen interessanten Fakt hin: Seit März steige der Goldpreis. Während das gelbe Metall am Allzeithoch anklopfe, seien die Minen-Aktien noch weit entfernt von ihrem Hoch aus dem Jahr 2011. Entsprechend gebe es Potenzial für eine Aufholjagd bei diesen Aktien.

Mögliches Doppel-Top

Unser Fazit: Zuletzt sprachen die Argumente eindeutig für die Gold-Bullen. Allerdings kann es auch sein, dass sich die Bären die Tatzen reiben: Möglich ist ein Doppeltop – das würde auf einen kommenden tiefen Fall des Edelmetalles hindeuten. Dieser Fall könnte eintreten, wenn das Vertrauen in die eigene Zukunft etwa im Zuge einer Corona-Impfung zurückkehrt, die Wirtschaft wieder anspringt und die Notenbanken und Regierungen der Welt Stimuli zurückfahren. Wir behalten die Angelegenheit für Sie im Auge – die Bernstein-Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments!


Wichtige Hinweise:

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CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.