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Ein neuer Anlauf

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07.11.2023  – Der Goldpreis macht sich auf zu neuen Rekorden. Gold-Bugs verweisen auf die gestiegenen geopolitischen Risiken. Und dann ist da noch die amerikanische Überschuldung.

Wie Sie sehen, zog der Tageschart seit dem Überfall der Islamfaschisten auf Israel an. Genau das hatten wir vorhergesagt. Gold knackte kurz die 2.000, das Allzeithoch bei 2.081 ist trotz des jüngsten Rücksetzers in Reichweite. Viel wird davon abhängen, ob die Lage eskaliert, oder ob der Konflikt auf Gaza beschränkt bleibt.

 

Quelle: Bernstein Bank GmbH

Einer derjenigen, die an ein neues Hoch glauben ist Tom Palmer. Was nicht überrascht, denn er ist der Konzernchef von Newmont Gold, einem der größten Goldproduzenten der Erde. Palmer bezeichnete in einem Interview mit der „Financial Times“ den Krieg in Gaza als wichtigen Katalysator für eine neue Hausse. Ole Hansen von der Saxo Bank urteilte, ein Knacken der 2.000er-Marke „can push gold beyond the prior record highs it saw around $2,050 in May this year, and March 2022.“

Sollte Gold den Ausbruch schaffen, wäre das in der Tat interessant – denn schließlich befinden wir uns in einem Hochzins-Umfeld. Das gelbe Metall hat als sicherer Hafen zugelegt und zugleich der mangelnden Kauflaune bei Indexfonds getrotzt, wie das Finanzblog „ZeroHedge“ berichtete.

Gold im Supermarkt

Zum einen deckten sich vor allem die Kleinanleger ein: Vor gut einem Monat machte der Großhandelsriese Costco Schlagzeilen – das Unternehmen verkauft wie die Metro nur an Gewerbetreibende. Der US-Konzern hatte begonnen, Gold in seinen Supermärkten anzubieten. In einem Analysten-Call sagte Financhef Richard Galanti, die Barren seien nur so aus den Regalen gerissen worden. Dem Fernsehsender CNBC erläuterte er: “I’ve gotten a couple of calls that people have seen online that we’ve been selling 1 ounce gold bars. Yes, but when we load them on the site, they’re typically gone within a few hours, and we limit two per member.”

Abschied vom Dollar

Wegen der Weltpolitik sorgt die Angst vor einem Finanzkollaps in den USA für Kauflaune. Simon Black vom Blog „SovereignMan“ zog gerade eine Parallele zu den 70er Jahren: Die USA mussten sich aus Vietnam zurückziehen; Watergate-Skandal; Geisel-Krise im Iran; zwei Ölschocks; wirtschaftliches Chaos und eine kräftig anziehende Inflation. Und mitten in dieser Ära – die ihn frappierend an die heutige Schwäche des Landes unter einem unfähigen Präsidenten erinnere – wurde am 14. November 1974 ein epochales Gesetz verabschiedet. Das hatte nicht einmal einen Namen und war von US-Senator James Fulbright eingebracht worden – es kippte die seit 1933 bestehende Executive Order des Goldverbotes von Theodore Roosevelt. Danach zog der Goldpreis davon: Auf 180 Dollar im Jahr 1975, auf 850 Dollar im Januar 1980.

Und jetzt: Wegen der gigantischen Verschuldung der USA von 33,7 Billionen Dollar sei die Marke von 2.000 nur der nächste Stop. Chaos drohe, bis 2031 werde die USA 100 Prozent ihrer Steuereinnahmen für den Schuldendienst und Sozialausgaben aufwenden.

Die Herren des Geldes decken sich ein

Offenbar gehen auch die Notenbanken der Welt von einer Entkernung des Papiergeldes aus. Jedenfalls kauften die Zentralbanken der Welt im dritten Quartal 337 Tonnen Gold – das war der drittstärkste jemals registrierte Wert, wie die Lobbygruppe World Gold Council jüngst mitteilte. In den ersten drei Quartalen lag demnach die Nachfrage der Notenbanken um 14 Prozent über dem Vorjahreswert; die bis dato georderten 800 Tonnen seien der höchste jemals gemessene Wert für einen Neunmonatszeitraum.

Vor allem China hat sich eingedeckt. Peking hat im Oktober zum zwölften Mal in Folge seine Bestände erhöht: Die Lager füllten sich um weitere 23 auf 2.215 Tonnen. Genau wie Polen oder Singapur diversifiziert die Volksrepublik ihr Reserven.

Wir sind somit gespannt, ob wir einen neuen goldenen Bull Run erleben – die Bernstein Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments!

 

 

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Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Kaffee auf dem Weg nach oben

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06.11.2023  – Arabica-Kaffee ist gerade auf den höchsten Stand seit über vier Monaten gestiegen. Kein Wunder, denn die Lager leeren sich. Wir beleuchten die Hintergründe.

Kleiner Bull Run bei Arabica: In den vergangenen Tagen ging es bergauf, hier der Vier-Stunden-Chart.

 

Quelle: Bernstein Bank GmbH

Und das ist der Grund für den jüngsten Preisanstieg: Die von der Intercontinental Exchange (ICE) verwalteten Lager für Arabica sind laut Mitteilung vom Freitag auf ein 24-Jahres-Tief von rund 360.000 Sack gesunken. Weiter hieß es, derzeit gebe es keine neue Ware, die auf eine Aufnahme in die Warenhäuser warte. Reuters erklärte, das niedrige Niveau erkläre sich daraus, dass der physische Markt die Commodity höher bewerte, als die Preise, die auf der ICE erzielt werden. Soll heißen: Die Lieferanten erwarten noch höhere Preise.

Brasilien und Kolumbien

John Goodwin, Senior Commodity Analyst bei ArrowStream, sagte jüngst Bloomberg, dass die sinkenden Bestände ein weiterer Faktor für die bullishen Aussichten bei der Kaffee-Sorte seien. Trotz jüngsten Regenfällen in Brasilien, die positiv für die Pflanzen sind, sei es viel zu früh, nur den Regen im Blick zu behalten. Denn es gebe “still too many question marks out of Brazil and Colombia for me to believe this recent rally is already over.”

Das sind einige der Fragezeichen: In Brasilien ist die Logistik-Lage alles andere als zufriedenstellend. Zudem hatte zuletzt der relativ starke Real gegenüber Dollar die Exportlaune der Produzenten gesenkt. Cecafe, der Verband der brasilianischen Exporteure, hatte Mitte Oktober gemeldet, dass die Ausfuhr von Arabica aus Brasilien im Jahresvergleich um ein Fünftel gesunken ist. Die verschifften 2,4 Millionen Sack seien der niedrigste Stand für diesen Monaten in sechs Jahren. Brasilien ist weltweit der größte Produzent von Arabica. Kolumbien hatte ebenfalls mit Wetterproblemen zu kämpfen und mit einer ungenügenden Bestäubung der Pflanzen.

Trägt die Hausse?

Nach einer Hitzewelle in den vergangenen Wochen kommt jetzt allerdings in Brasilien der Regen zurück. Was eine bessere Ernte verspricht. Jüngst hatte der Wetterdienst Maxar Technologies mitgeteilt, dass die Anbaugebiete in Brasilien in dieser Woche moderaten Regen erhalten. Zuvor hatte Somar Meteorologia erklärt, dass die Region Minas Gerais in Brasilien 130 Prozent des historischen Regen-Levels erhalte. Dort wächst rund ein Drittel des brasilianischen Kaffees. Mittelfristig setzt auch die Weltbank auf sinkende Preise: Für das nahe Jahr 2024 geht sie von einem steigenden Angebot in Brasilien, Vietnam und Kolumbien aus.

Bleibt anzumerken, dass die Nachfrage nicht übersehen werden darf. Falls die Welt in eine tiefe und lange Rezession rutscht, wird das auch den Kaffeepreis belasten. Falls die Konjunktur wieder Fahrt aufnimmt, steigt die Nachfrage. Wir sind gespannt, wie die Sache weitergeht und wünschen erfolgreiche Trades und Investments!

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Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Sanftere Töne

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02.11.2023  – Die Federal Reserve hat die Zinspause verlängert. Das hatten die meisten Analysten erwartet. Für eine kleine Überraschung sorgte allerdings der eher softe Tonfall von Fed-Chef Jerome Powell.

Zunächst zu den Fakten: Die amerikanische Notenbank hat die Zinsen zum zweiten Mal in Folge unverändert gelassen. Der Leitzins bleibt damit in der Spanne von 5,25 bis 5,5 Prozent. Doch das erklärt nicht die Bewegungen am Finanzmarkt: Der Rendite für die zweijährige US-Staatsanleihe rutschte wieder unter 5 Prozent. Der S&P 500 schloss gestern am Sitzungshoch und hat sich seitdem auch dort gehalten, hier der Stundenchart.

 

Quelle: Bernstein Bank GmbH

Powell erklärt zwar, die zweite Pause sei kein Indiz dafür, dass auch in der letzten Fed-Sitzung des Jahres im Dezember die Leitzinsen unverändert bleiben werden. Denn er und seine Kollegen im geldpolitischen Entscheidungsgremium seien noch nicht zuversichtlich genug, dass die Geldpolitik straff genug sei, um so schnell wie möglich die Zielmarke von 2 Prozent Inflation zu erreichen.

Noch keine Zinssenkung

Und weiter: Noch denke niemand an eine Zinssenkungen, wie sie einzelne Volkswirte schon gefordert haben. Denn: “Recent indicators suggest that economic activity expanded at a strong pace in the third quarter. Job gains have moderated since earlier in the year but remain strong, and the unemployment rate has remained low. Inflation remains elevated.” Auch der Abbau des Anleiheportfolios, das im Zuge der Politik der quantitativen Lockerung aufgebaut worden war, gehe wie geplant weiter.

Sanftere Töne

Doch da war noch mehr. Bill Baruch von Blue Line Futures schälte die Essenz aus dem Statement des Fed-Chefs heraus: Powell spreche inzwischen sehr ausgewogen von den Risiken zwischen zu viel und zu wenig Aktion der Fed. Insgesamt sei der Tonfall recht „dovish“ geworden. Denn Powell habe auch erläutert, dass der Anstieg der Löhne und Gehälter in den vergangenen 18 Monaten signifikant nachgelassen habe. Und dass sich die Einschätzung für eine neutrale Zinsrate inzwischen eher restriktiv gewandelt habe – was wohl heißen soll, dass dieser Satz durchaus etwas niedriger liegen könnte, als bislang angenommen. Eine neutrale Rate ist die, welche Wirtschaftswachstum bei gedämpfter Teuerung erlaubt.

Hoffen auf die Jahresend-Rallye

Der Experte von Blue Line Futures fuhr fort, Powell habe sich so angehört, als ob die Fed „closer to the endgame“ beim Thema hohe Zinsen sei – sofern es in den kommenden Wochen kein Überraschung bei den Konjunkturdaten gebe. Tatsächlich könnten schon die Zahlen vom Arbeitsmarkt am morgigen Freitag den Startschuss für eine saisonale Rally geben. Der Konsens liegt bei einem Zuwachs im Jobmarkt von 183.000 Stellen.

Konkret wurde Baruch auch noch: Aktuell behalte er US-Treasuries im Auge, zumal Anlage-Legende Stanley Druckenmiller davon gesprochen habe, dass die Zinsen am kurzen Ende am Ende eines Tops stünden. Soll heißen: Kurzlaufende Bonds könnten bald zulegen. Außerdem sah Baruch Chancen bei Gold, hier bilde sich ein guter Boden bei 1.965 bis 1.975 Dollar aus.

Behalten Sie also weiter die Realtime News im Blick – die Bernstein Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments!

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Die Fed im Fokus

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01.11.2023  – Ein durchwachsener Oktober ist abgelaufen. Jetzt rückt wieder die Federal Reserve ins Rampenlicht. Die meisten Auguren erwarten, dass die Notenbank erst einmal innehält.

Neben der Geopolitik hat zuletzt die Geldpolitik die Wall Street belastet: Viele Anleger haben die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen aufgegeben. Die amerikanischen Small Caps rutschten im Oktober um 7 Prozent nach unten, das war das dritte Minus in Folge und der stärkste Verlust seit September 2022. Die Nasdaq hat im Oktober um 2 Prozent nachgegeben, auch dies der dritte Rückgang in Folge. Blicken wir noch einmal auf den Wochenchart des Nasdaq 100 – hier scheint eine Vorentscheidung zugunsten der Bären gefallen sein. Niedrigere Zinsen könnten den Bullen bei den zinssensitiven Hightech-Titeln helfen, doch die dürfte es wohl eher nicht geben.

 

Quelle: Bernstein Bank GmbH

So sieht Goldman Sachs die Chancen für Zinssenkungen eher gering. Chris Hussey, Vice President Investment Research, erklärte gerade, unter den Investoren herrsche verstärkte Zuversicht, dass das Wachstum in den USA zulege. Derweil sinke der Glaube daran, dass die Fed bald die Zinsen wieder senken müsse. Und falls dies doch geschehe, dann erst im näher rückenden kommenden Jahr und nicht so stark wie viele sich das erhofft hatten. Vielmehr werde der Zinssatz eher bei 5,25 bis 5,50 Prozent verharren.

Starke Konjunktur

Die „Wirtschaftswoche“ verwies gerade auf das starke Wachstum in den USA. „Während die Wirtschaftsleistung in der Eurozone von Juli bis September um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal schrumpfte, legte die Wirtschaft in den USA im selben Zeitraum um annualisiert 4,9 Prozent zu. In nicht annualisierter Rechnung, wie sie in Europa üblich ist, entspricht dies einer Wachstumsrate von rund 1,2 Prozent.“ Auch verwies die Wiwo auf die 336.000 neuen Jobs im September und den Anstieg der Stundenlöhne zuletzt um 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Soll heißen: Raum für Zinserhöhungen gibt es beim Blick auf diese Fakten durchaus. Denn die Fed befürchtet eine Lohn-Preis-Spirale.

Angst vor dem Abwürgen

Doch dann schränkte die Wiwo ein: „Allerdings fürchten viele Notenbanker, damit den Bogen zu überspannen.“ Denn die Geldmenge M3 schrumpfe seit knapp einem Jahr, im August lag das Minus im Jahresvergleich bei 3,7 Prozent. Und weiter: „Eine schrumpfende Geldmenge war in der Vergangenheit häufig ein Frühindikator für Rezessionen.“ Höhere Zinsen könnten also die Wirtschaft abwürgen.

Das „Wall Street Journal“ folgerte dies: „The Federal Reserve is likely to leave its benchmark interest rate unchanged this week at a 22-year high while keeping open the possibility of another rate hike to fight inflation.“ Möglich sei noch ein weiterer Zinsschritt im Dezember oder im nächsten Jahr, falls sich die Wirtschaft nicht abkühle oder die Inflation nicht wie gewünscht nachlasse.

Unser Fazit: Vermutlich wird die Fed abwarten, um die Wirkung der Zinsschritte zu messen. Das dürfte nicht unbedingt Anlass zu großer, neuer Kauflaune bieten. Bei Überraschungen dürfte die Volatilität anziehen. Ob long oder short – die Bernstein Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments!

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Gespannte Ruhe

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27.10.2023  – Der Ölmarkt liegt auf der Lauer: WTI und Brent haben sich zuletzt wieder verbilligt. Beide Sorten sind die Seismographen für den Nahost-Konflikt – und hier herrscht trotz der laufenden Kämpfe gemessen an dem, was im Worst Case möglich ist, eine vergleichsweise ruhige Lage. Trader und Investoren sollten allerdings wachsam bleiben. Zumal auch die Fundamentaldaten für steigende Preise sprechen.

WTI ist wieder auf den Stand von vor der Attacke auf Israel an 07/10 zurückgekehrt, hier der Tageschart. Laut den Analysten von Standard Chartered ist es durchaus möglich, dass die Dominanz der Schlagzeilen aus Nahost viele Trader von der laufenden Verknappung im Ölmarkt abgelenkt hat.

 

Quelle: Bernstein Bank GmbH

Tatsächlich blieb der Nahost-Konflikt zuletzt weitgehend auf Gaza begrenzt: Israel hat die Bodenoffensive nach Eingreifen der USA aufgeschoben. Die Hamas verschanzt sich feige weiter zwischen Zivilisten, um möglichst viele Bilder von toten Kindern für die Medien der Welt zu produzieren. Von Iran gesteuerte Milizen in Syrien haben amerikanische Truppen angegriffen, die schlugen als kleines Zeichen an Teheran mit gebremstem Schaum zurück. An der Nordgrenze zum Libanon gab es kleinere Scharmützel.

Viel spricht für die Bullen

Die Analysten von Standard Chartered ergänzten, dass der Markt das Risiko in Middle East signifikant unterschätze – und dass alleine die Balance aus Angebot und Nachfrage höhere Preise rechtfertige. Tatsächlich sinkt das globale Angebot weiter. Laut jüngsten Angaben der Energy Information Administration (EIA) rutschten die Bestände an Rohöl um 4,49 Millionen auf 419,75 Millionen Barrel. In Cushing – das Kaff in Oklahoma ist einer der wichtigsten Preisfaktoren für WTI – sanken die Vorräte um 0,76 Millionen auf das Neunjahres-Tief von 21,01 Millionen Barrel.

Die Experten der Bank aus London sagen eine weltweite Verknappung um 120 Millionen Fass im vierten Quartal voraus. Auch die Nachfrage-Seite spricht eigentlich für die Bullen: Laut StanChart hat die globale Öl-Nachfrage schon das pre-Covid-Level aus dem August 2019 überschritten.

In diesem Sinne: Falls Sie im Ölmarkt engagiert sind, sollten Sie auf alles vorbereitet sein. Eine Eskalation in Nahost kann die Preise schnell nach oben treiben. Gerade bekräftigte der israelische Verteidigungsminister Yoav Gallant, dass die große Bodenoffensive kommen werde – und dass Israel siegen werde, weil die nächsten 75 Jahre davon abhingen.

Oilprice.com urteilte, der Ölpreis könnte im Falle eines Falles dreistellig werden. Wir meinen: Bei einer Abkühlung der Lage tauchen die Ölpreise ab, weil Spekulanten Long-Positionen auflösen. Ob long oder short – die Bernstein Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments!

 

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Zinspause voraus

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25.10.2023  – Die morgige Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) dürfte besonders spannend werden. Die meisten Experten erwarten erst einmal ein Innehalten im Tightening. Bei deutschen Staatsanleihen haben weiter die Bären das Sagen.

Das „Handelsblatt“ ist sich sicher: Im Euroraum steht wahrscheinlich die erste Zinspause seit Sommer 2022 an. Daran glauben der Zeitung zufolge die meisten Volkswirte. Damit werden beispielsweise zehnjährige Bunds weniger attraktiv, hier der Wochenchart.

Quelle: Bernstein Bank GmbH

Nach zehn aufeinanderfolgenden Zinserhöhungen dürfte die EZB ausgerechnet in Athen die Bremse anziehen. Vor allem Griechenland, aber auch Italien ächzen unter den höheren Zinsen, welche die Aufnahme von Schulden verteuern. Der Leitzins in Euroland liegt bei 4,5 Prozent, der Einlagenzins für überschüssiges Kapital der Banken bei 4,0 Prozent.

Die nachlassende Teuerung gibt den Währungshütern ein wenig Luft: Im September sind die Verbraucherpreise im Euroraum um 4,3 Prozent gestiegen und damit so langsam wie seit zwei Jahren nicht mehr. Zudem steckt die Eurozone in einer leichten Rezession. Neben den Zinsen ist die spannende Frage, wie die EZB mit dem Aufkauf von Finanztiteln verfährt.

Eskalation aufgeschoben

Interessanterweise ist trotz der Nahost-Krise aktuell keine Flucht in die üblichen sicheren Häfen zu beobachten. Was auch daran liegt, dass eine Eskalation wohl erstmal vom Tisch ist. Denn die USA fallen Israel in den Arm, verzögern eine Bodenoffensive in Gaza, verhindern die Vernichtung der Hamas und haben zugleich Hilfslieferungen über Ägypten nach Gaza eingefädelt – was genau in den Lkw steckt, die über Rafah einfahren, weiß kein Mensch. Washington leugnet außerdem die mehr als offensichtliche Mittäterschaft des Iran bei den Massakern von 07/10 und setzt damit die Appeasement-Politik der Administrationen Obama fort. Ferner hat Joe Biden auf dem Rückflug von Israel im Gespräch mit Journalisten ein Eingreifen der USA bei einem Angriff der Hisbollah auf Israel in Zweifel gezogen. Die blockierende Umarmung des vermeintlichen Israel-Freundes hat das „Tablet Magazine“ in dem Artikel „Biden’s Three Nos“ sehr schön analysiert.

Verkäufe am Bondmarkt

Nicht nur deswegen stehen Bonds im Ausverkauf und das auch in den USA: Jüngst hat die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe erstmals seit 2007 die Marke von fünf Prozent überstiegen. Als Grund dafür nennen Experten das wachsende Misstrauen der Investoren gegenüber der ausufernden Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten. Nur am Rande: Auch Europa ist stark verschuldet.

Wir ergänzen: Vielleicht läuft hinter den Kulissen ein Abverkauf von US-Bonds und von deutschen Bunds in Asien. Der erste Verdächtige dafür wäre China, der zweite Japan. Peking muss die heimische Wirtschaft stützen und vor allem einen Kollaps im Immobilienmarkt verhindern. Tokio bracht Geld für den Kauf von Japan-Bonds, um die Nullzins-Politik aufrecht zu erhalten.

Wer also am Bondmarkt und im Forex-Handel engagiert ist, sollte morgen die Realtime-News ganz genau im Auge behalten. Falls die EZB wirklich die Zinspause einlegt, dürfte es tendenziell mit dem Bund und EURUSD gen Süden gehen – wenn keine anderen News im Markt einschlagen. Falls doch eine neue Zinserhöhung kommt, wird es turbulent am Markt. Ob long oder short – die Bernstein Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments!

 

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Crypto-Dämmerung

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24.10.2023  – Bitcoin kratzt wieder an der Marke von 35.000 Dollar. Und ist damit in Preisregionen zurückgekehrt, die zuletzt im Frühjahr 2022 erreicht worden waren. Der Markt hofft auf den Anbruch einer neuen, bullishen Ära. Der Grund ist eine Zäsur in der US-Justiz.

Während die Welt gebannt auf den Konflikt in Nahost schaut und über die Folgen einer Eskalation für Börsen und Öl rätselt, haben die Anleger bei BTC wieder Mut gefasst. Hier der der Tageschart. Seit Ende vorigen Jahres hat sich der Preis mehr als verdoppelt.

Quelle: Bernstein Bank GmbH

Der Grund für die neue Kauflaune: Gerade hat ein Berufungsgericht neue Hoffnungen in Sachen Spot- -Fonds für Cryptos angefacht.

Sieg für Grayscale

Der U.S. Court of Appeals for the District of Columbia Circuit schmetterte eine Entscheidung der Securities and Exchange Commission ab, wonach Grayscale Investments die Umwandlung eines bestehenden Fonds in einen Crypto-ETF auf Basis des Spotmarktes untersagt wurde. Die SEC hatte argumentiert, der Indexfonds sei nicht genügend überwacht, dies könne Betrug nach sich ziehen. Grayscale hatte gekontert, es gebe für Fonds, die in Futures investieren, bereits neue Überwachungsregularien, die auch auf den Handel mit dem echten Underlying angewendet werden können. Richterin Neomi Rao nannte die Entscheidung der SEC willkürlich und launisch, da die Börsenaufsicht anderen Anbietern ähnlich strukturierte Fonds erlaubt hatte. Die Sache wurde an die SEC zur erneuten Prüfung zurückverwiesen. Da die Behörde auf eine Berufung verzichtete, glauben die Bullen nun, dass nun bald eine neue Ära bei Bitcoin und co. anbricht.

Warten auf den ersten Spot-ETF

Konkret heißt dies: Die ersten Exchange Traded Funds, die am Sportmarkt einkaufen, könnten in den kommenden Wochen die Zulassung erhalten. Gerüchte dieser Art hatten BTC jüngst immer wieder nach oben geschoben. Das könnte den Kreis möglicher Investoren dramatisch erweitern – und somit die Nachfrage ankurbeln – weil dies eine Art Gütesiegel für die Crypto-Währung wäre. Marktgrößen wie Blackrock, Invesco und Fidelity Investments arbeiten daran, die Zulassung für den ersten Spot-ETF zu erhalten.

Noch stellt sich aber die SEC gegen ein direktes Investment von Fonds in Bitcoin, allenfalls Futures sind erlaubt. Bloomberg wies derweil darauf hin, dass der iShares Bitcoin Trust auf der DTCC gelistet wurde – die Depository Trust and Clearing Corp. ist eine Stelle für Clearing und Settlement. Das heißt, dass Marktteilnehmer hier Trades ausführen und sicherstellen, dass Geld fließt. Die DTCC bedeute nicht, dass es eine Zulassung für den Fonds gibt – doch das sei ein wichtiger Schritt zur offiziellen Marktreife, hieß es. Hinter iShares steht Blackrock.

Unser Fazit: Falls die Zulassung der Spot-ETFs kommt, dürften sich Milliarden an Fondsgeldern in Bitcoin, Ether und co. ergießen. Allerdings könnte auch ein Sell the News einsetzen. Wir sind gespannt, wie es weitergeht und behalten die Angelegenheit für Sie im Blick.

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Hilfestellung

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Quelle: Bernstein Bank GmbH

20.10.2023  – Während der Nahost-Konflikt weiter schwelt, hat sich in den USA eine überraschende Wende ereignet: Sanft wie seit langem nicht hat Jerome Powell eine längere Zinspause signalisiert. Der Schritt könnte angesichts drohender Risiken eine kleine Hilfestellung für den Finanzmarkt sein. Vor allem die Bullen bei den Hightech-Titeln dürften dankbar sein. Was auch an einer Wortmeldung aus London liegt.

Mit ein wenig Fantasie lässt sich im Wochenchart des Nasdaq 100 eine Dreiecksformation erkennen. Damit läuft der Markt wohl auf eine Entscheidung zu. Interessanterweise hat sich gerade die Bank of England zu den Tech-Titeln geäußert, wie Finanzen.net berichtete. In einem ungewöhnlichen Schritt erklärte der Finanzpolitische Ausschuss, angesichts der Auswirkungen höherer Zinssätze und wegen der Unsicherheiten in Sachen Inflation und Wachstum schienen die Bewertungen einiger riskanter Vermögenswerte überzogen zu sein. Sprich: Eine Korrektur droht.

Quelle: Bernstein Bank GmbH

Womit wir bei der Federal Reserve gelandet wären. In seiner Rede gestern vor dem Economic Club of New York gab Fed-Chef Powell zwar das übliche Einerseits-Andererseits von sich. Dennoch blieben die moderaten Töne hängen. So urteilte das stets bestens informierte „Wall Street Journal“: „Fed’s Jerome Powell Signals Extended Pause in Rate Rises“. Denn die jüngsten ökonomischen Zahlen deuteten auf einen laufenden Prozess zur Senkung der Inflation hin, während die starke Beschäftigung erhalten bleibe.

Konkret sagte Powell: „indicators of wage growth show a gradual decline toward levels that would be consistent with 2 percent inflation over time.“ Und weiter: „Doing too much could also do unnecessary harm to the economy“. Außerdem ging er auf die Bond-Renditen ein: „Financial conditions have tightened significantly in recent months, and longer-term bond yields have been an important driving factor in this tightening. We remain attentive to these developments because persistent changes in financial conditions can have implications for the path of monetary policy.“

Zu viel auf einmal

Am Markt überwog die Einschätzung, dass vielleicht derzeit zu viel unrund läuft. Vor allem belastet die Sorge um einen Flächenbrand in Israel die Gemüter. Zudem rutschten in den USA die Leading Economic Indicators (LEI) des Conference Board zum 18. Mal in Folge ab – im September ging es im Monatsvergleich um 0,7 Prozent nach unten, erwartet worden waren minus 0,4 Prozent. Derweil sanken die Verkaufszahlen von gebrauchten Häusern auf den niedrigsten Stand in 13 Jahren. Ein schwacher Trost, dass das Minus im Monatsvergleich nur 2 Prozent betrug, erwartet worden war ein Rückgang von 3,7 Prozent. Doch im Jahresvergleich war dies immer noch ein Absturz von 15 Prozent.

Unser Fazit: Vielleicht war die jüngste Wortmeldung aus der Fed das Signal für ein komplettes Ende des Tightening. Falls es eine Rezession gibt, die milde verläuft und falls externe Schocks wie ein großer Krieg in Nahost ausbleiben, dürfte das irgendwann für neue Kauflaune sorgen. Nur wann? Die Bernstein Bank wünscht erfolgreiche Trades und Investments!

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Wichtige Hinweise:

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Das Damokles-Schwert

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16.10.2023  – Die israelische Bodenoffensive in Gaza steht unmittelbar bevor. Der Vergleich mit der Damokles-Sage aus Syrakus im 4. Jahrhundert ist unvermeidbar: Der Hass der Islamisten ist nicht nur eine Gefahr, die über Israel schwebt. Sondern über dem gesamten Westen.

Lassen wir einen Vertreter des Worst Case zu Wort kommen – und hoffen wir, dass er Unrecht hat: Tuomas Malinen, Professor in Helsinki und Chef der Unternehmensberatung GnS Economics, warnte im Artikel „The Sword of Damocles“ unter anderem vor einer Preisexplosion bei Öl bis auf rund 300 Dollar. Hier im Bild der Tageschart von WTI.

Quelle: Bernstein Bank GmbH

Der Experte skizzierte dieses Szenario: Der Konflikt eskaliert, die USA greifen ein. Die OPEC reagiert mit einem Öl-Embargo. Der Iran schließt die Straße von Hormuz – durch das Nadelöhr fließen laut Malinen ein Sechstel des weltweiten Ölangebots und ein Drittel des Flüssiggases. Neben Öl verteuert sich auch Erdgas rapide. Europa rutscht in eine Energiekrise.

„Kaufen Sie Gold, Benzin, Gas und Holz“

Die Inflation schießt nach oben. Der Finanzmarkt und der Bankensektor kollabieren. Die Renditen von Staatsanleihen ziehen gen Norden. Soll heißen: Die Anleger verkaufen panisch Bonds. Die neue Schuldenkrise zwingt die Federal Reserve dazu, den Markt zu retten – mit Zinserhöhungen, um die Energie-Inflation einzudämmen und einem Billionen-schweren Aufkauf von Finanztiteln. Rezession. Die OPEC verzichtet in einer nuklearen Option auf den Handel mit Petrodollars. Die Geldmenge wächst rapide, Hyperinflation.

Der Professor hielt die gesamte Kausalkette zwar aktuell für unwahrscheinlich. Doch schon die ersten Punkte davon hätten erhebliche Folgen. So riet Malinen: „Regardless, it may not be a bad idea to buy gold, gasoline, gas and wood (if you have a stove).“

Sie wollen Chaos und Genozid

Genau das ist es, was die Feinde des Westens wollen. Deswegen werden sie eskalieren, falls sie davon ausgehen, dass Israel alleine steht. Bleibt noch einmal die Warnung: Der Finanzmarkt unterschätzt die Gefahr, weil viele sich nicht für die Ursachen im Dauer-Konflikt interessieren. Sogenannte Friedensaktivisten argumentieren, erst die arabische Flüchtlingswelle nach 1948 habe das friedliche Zusammenleben von Juden und Arabern in Nahost gekippt. Das ist Unsinn.

Die Hebräer hatten ihre Hochkultur schon vor rund 3.000 Jahren unter den Königen Saul, David, Salomo. Judäa und Samaria sind im Wesentlichen das, was heute Westbank genannt wird – Israel hat sich sein ureigenes Gebiet zurückgeholt. Im Zuge Islamischen Expansion nach dem 7. Jahrhundert wurden andere Religionen über Jahrhunderte niedergemetzelt und unterdrückt – Bahai, Zoroaster, Christen, Juden, Hindus, Jessiden. Im Niedergang der islamischen Welt, an der die Industrielle Revolution komplett vorbeiging, entstand die ultra-radikale Bewegung der Moslembrüder in Ägypten – und das schon in den 1920ern; die Hamas ist ein Ableger davon. Dann die Staatsgründung Israels – unerhört, die ewig unterdrückten Juden siegten. Rund 800.000 Araber flohen; allerdings auch weil die angreifenden Armeen sie aufforderten, aus dem Weg zu gehen. Nach 1948 Vertreibung von hunderttausenden Juden aus arabischen Ländern.

Die radikalen Islamisten wollen keinen palästinensischen Staat neben Israel. Es geht um die Ausrottung aller Juden, nachzulesen etwa in der Charta der Hamas. Falls jetzt in einer Attacke von Hisbollah und Iran der Iron Dome zerbricht, könnte Israel in einem nuklearen Armageddon antworten. Bleiben Sie also wachsam, denken Sie das Undenkbare – ein Teil Ihres Kapitals sollte in Protective Puts und Long-Positionen der oben von Malinen genannten Assets fließen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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Vor dem Sturm

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13.10.2023  – Die Bodenoffensive steht kurz bevor: Israel hat die Bewohner des Gaza-Streifens aufgefordert, den Norden des Landstrichs zu evakuieren. Surprise: Die Hamas hindert Zivilisten an der Flucht. Damit droht ein Blutbad und eine ungeahnte Eskalation. Trader sollten sich auf den Worst Case vorbereiten.

Jetzt kann alles ganz schnell gehen: Ein Angriff der Hisbollah mit tausenden Raketen aus dem Libanon. Ein mögliches Einschreiten der USA. Ein Eintritt des Iran in den Krieg. Sogar ein israelischer Atomschlag auf den Südlibanon und Teheran. Falls die Dominosteine fallen, wären dies wohl die Folgen: Absturz der Weltbörsen. Ein möglicher Schock beim Ölpreis, genau wie beim Yom-Kippur-Krieg vor 50 Jahren. Flucht in sichere Häfen: Gold und Silber, amerikanische oder deutsche Staatsanleihen. Hier pars pro toto der Tageschart der zehnjährigen Bundesanleihen.

Quelle: Bernstein Bank GmbH

Vielleicht halten sich auch alle Parteien aus Angst vor der gegenseitigen Vernichtung zurück und Israel zieht ohne Eingriffe von außen die Operation „Eiserne Schwerter“ durch. Möglichst schonend, obwohl sich die Hamas wie immer zwischen Kindergärten, Schulen und Moscheen versteckt. Dann würde am Finanzmarkt der umgekehrte Fall zum oben Beschriebenen gelten. Noch gehen die Anleger eher nicht von einer massiven Eskalation aus, die Fluchtreaktion ist verhalten, wie Sie oben am Bund sehen. Umso größer wird der Schockeffekt, falls doch der schwarze Schwan landet. Behalten Sie also die Realtime-News besonders gut im Blick.

Ein langer Kampf

Aber: In beiden Fällen wird die Volatilität am Finanzmarkt anhalten. Denn selbst eine limitierte Boden-Offensive in Gaza dürfte Monate dauern. Die Israelis – und hoffentlich endlich auch die Politik hierzulande – haben verstanden, dass Frieden mit Islamisten nicht möglich ist. Der Hass auf die Juden stammt nicht allein aus dem Flüchtlingselend nach der Niederlage von 1948, als Israel fünf angreifende arabische Armeen schlug. Er ist purer Rassismus. Schon 1929 verübten Araber Massaker in Hebron, außerdem 1948 im Kfar-Ezion-Block; wobei umgekehrt der Irgun in Deir Yassin im gleichen Jahr ebenfalls mordete. Doch Mohammed Amin al-Husseini, Großmufti von Jerusalem, war zuvor schon gern gesehener Gast bei Adolf Hitler.

Krieg gegen die westliche Lebensart

Die Hamas führt diese Tradition fort. Vor zwanzig Jahren räumte Ariel Sharon den Gaza-Streifen. Trotz des Putsches gegen die Fatah pumpten die USA, Europa, die UN und Katar Milliarden in das Gebiet. Gaza hätte ein neuer Tourismus-Hotspot werden können.

Doch der radikale Islam kann keinen Frieden schließen, weil Israel ein Vorposten des Westens ist. Das zeigte sich am Massaker auf dem Supernova-Partytrance-Festival. Wenn Israel fällt, dann wird der nächste Sturm auf unseren Straßen toben. Der Abschaum, der hierzulande das Abschlachten von wehrlosen Frauen, Kindern und Babies im Pogrom von Kfar Aza feiert, wird das als Ermutigung sehen – zumal er weder Gefängnis noch Abschiebung zu befürchten hat. Dann war das Massaker im Party-Club „Bataclan“ im November 2015 in Paris ein Vorgeschmack auf das, was kommt.

Wir halten Sie über die aktuelle Entwicklung auf dem Laufenden – die Bernstein Bank wünscht starke Nerven sowie erfolgreiche Trades und Investments.

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CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 68% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.